Antwort auf Absage?

Wie geht es weiter nach Absagen? Was kann daraus gelernt werden? Lass andere an deinen Erfahrungen teilhaben. Berichte über gute und schlechte Erfahrungen bei der Stellensuche.
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susanne1111
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Antwort auf Absage

Beitrag von susanne1111 » 13.03.2008, 09:14

Hallo,

ich hatte mich bei einer Steuerkanzlei für eine 2.Ausbildung beworben, hatte am Freitag letzte Woche ein Vorstellungsgespräch und der StB hat mich gebeten ihm mitzuteilen wann ich Probe arbeiten könnte.

Hatte mich dann am Montag per E-Mail gemeldet und ihm vom 31.3. - 2.4. Probe arbeiten angeboten. Gestern abend kam dann seine Antwort.

Hallo Frau xxx,

Ihre Bewerbung und unser persönliches Gespräch haben mir gut gefallen. Wir haben aber in der Zwischenzeit jemand gefunden, die bereits weiter im Auswahlprozess ist, so dass wir Ihnen nicht zumuten wollen, Ihren Urlaub zu opfern, weil wir Ihnen dann eventuell doch keine Zusage geben können.

Wären Sie auch an den Beginn der Ausbildung im Herbst 2009 interessiert?

Dann hätten wir wieder eine Stelle frei.

Liebe Grüße


Jetzt würde ich gerne darauf antworten:

Hallo Herr xxx,

vielen Dank für Ihre Rückmeldung.

Da für mich eine Ausbildung im Jahr 2008 Priorität hat, werde ich mich bemühen für dieses Jahr eine Stelle zu finden.

Falls sich hier nichts ergeben sollte, werde ich gerne auf Ihr Angebot für das Jahr 2009 zurückkommen.

Viele Grüße
xxxx



Könnt Ihr mir helfen? Ich würde mir die Option gerne noch offen halten, auch wenn ich alles dran setzen werde, jetzt eine stelle bzw ausbildung zu finden.

Vielen Dank für Eure Hilfe
LG Susanne

Knightley
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Re: Antwort auf Absage

Beitrag von Knightley » 13.03.2008, 18:09

Hört sich beides ziemlich unverbindlich an. Die Nachfrage nach 2009 ist meiner Ansicht nur aus Höflichkeit erfolgt.

Etwas verändert:
Hallo Herr xxx,

vielen Dank für Ihre Rückmeldung.

Da für mich natürlich eine Ausbildung im Jahr 2008 Priorität hat, werde ich mich bemühen, für dieses Jahr eine geeignete Stelle als Steuerfachangestellte zu finden.

Falls meine Bemühungen für dieses Jahr nicht mehr erfolgreich sein werden, würde ich gerne auf Ihr Angebot für das Jahr 2009 zurückkommen.

Viele Grüße
xxxx

susanne1111
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Beitrag von susanne1111 » 14.03.2008, 16:34

danke dir :o)

Knightley
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Beitrag von Knightley » 14.03.2008, 16:38

Hoffentlich findest du für 2008 schon was... :)

Deekin
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Antwort auf Absage?

Beitrag von Deekin » 17.02.2010, 10:56

Hallo,

ich wühle mich seit einiger Zeit durch sämtliche Bewerbungsratgeber und finde immer wieder eine "komische" Empfehlung.
Man soll bei einer Absage einen Antwortbrief ans Unternemen schreiben.

Klingt für mich irgendwie seltsam aber es würde mich mal interessieren, ob das jemand von euch schonmal gemacht hat, was ihr da rein geschrieben habt und welche Erfahrungen ihr damit gesammelt habt?

Bisher hab ich mich sowas noch nicht getraut, aber wenns hilft werd ichs vielleicht auch mal versuchen :wink:

**mizi**
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Beitrag von **mizi** » 17.02.2010, 12:49

Welchen Zweck würdest du denn mit dem Antwortbrief verfolgen wollen? Wenn du für die Stelle nicht in Frage kommst, ändert das der schönste Brief nicht.

Ich finde es ganz nett, wenn man eine Eingangsbestätigung bekommt und dann kurz zurückschreibt und sich bedankt (anscheinend ist es ja nicht selbstverständlich, dass man den Eingang bestätigt bekommt).

Bei einem Antwortschreiben auf eine Absage seh ich jetzt keine Notwendigkeit...

Deekin
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Beitrag von Deekin » 17.02.2010, 14:21

Ich hab das bisher auch nur gelesen (Hesse/Schrader). Die empfehlen grundsätzlich bei Absagen beim Unternehmen anzurufen und zu fragen warum man diese Absage kassiert hat, oder eben einen Brief zu schreiben. Das habe ich noch nie angewendet daher wollte ich eben mal wissen ob es überhaupt Sinn macht.

**mizi**
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Beitrag von **mizi** » 17.02.2010, 15:14

Hesse/Schrader ist ja jetzt prinzipiell nicht so verkehrt.

Ich arbeite ja nun auch in dem Bereich und ich hab gar nicht die Zeit mir irgendwo schriftlich festzuhalten, warum es der spezielle Bewerber nun nicht geworden ist.
In vielen Fällen weiß ich es auch gar nicht, weil ich bestimmte Fachpositionen auch nicht vorauswählen kann.

Ich finds schwierig und würde wahrscheinlich davon absehen, wenn ich schon während des Bewerbungsprozesses mehrere Bearbeiter hatte (Eingangsbestätigung-Absage -> unterschiedliche Personen). Letzendlich kann man es ja einfach mal ausprobieren

2010
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Beitrag von 2010 » 17.02.2010, 16:58

Wenn man immer wieder eine Absage kassiert, würde ich mal nachfragen woran das liegt - per Telefon. Vielleicht ergibt sich daraus ja eine Chance, etwas zu verbessern für zukünftige Bewerbungen.

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FRAGEN
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Beitrag von FRAGEN » 20.02.2010, 15:53

In Einzelfällen kann ein Brief sicher sinnvoll sein... und zwar in denen, wo es bereits zum Gespräch kam, man "dicht dran" war und wo anzunehmen ist, dass unter etwas anderen Umständen alle Beteiligten glücklich und zufrieden wären. Dann wäre es sicher kein Fehler, sich noch einmal schriftlich zurückzumelden, das Gespräch zu rekapitulieren, klar zu machen, dass man eine sachliche Entscheidung nicht persönlich nimmt... und gleichzeitig sein Interesse auf ähnliche (oder ggf. auch andere) Stellen in Zukunft zu bekräftigen.

Den Sinn von umfangreichen Pamphleten auf Formabsagen in der ersten Ausleserunde sehe ich allerdings auch nicht... ;-)

**mizi**
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Beitrag von **mizi** » 23.02.2010, 10:10

Wir hatten in unser konzernweiten Personalerrunde gestern erst wieder das Thema mit der Absagebegründung und sind wieder einstimmig dazu gekommen, dass es bei uns sowas aus rechtlichen Gründen nicht gibt- egal ob schriftlich oder telefonisch.

Wenn man nach einem Gespräch nochmal nachfragt, ist das ja auch eine andere Situation und verständlich. Allerdings wird man auch da kaum auf eine konkrete Aussage hoffen können.

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