➡ Bachelorthesis + Praktikum Arbeitszeugnis OK?

Fragen zu Zeugnissen und Nachweisen: Müssen alle bisherigen Zeugnisse mitgeschickt werden? Welche Nachweise sind wichtig? Wie müssen die Zeugnisse geordnet werden?
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Jones1
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➡ Bachelorthesis + Praktikum Arbeitszeugnis OK?

Beitrag von Jones1 »

Hallo zusammen,

ich habe heute das Zeugnis von Unternehmenseite für mein Pflichtpraktikum sowie meine Bachelorthesis erhalten. Könnte bitte jemand schnell darüber schauen, da es eine Rohfassung ist, d.h. ich kann noch korrekturvorschläge anbringen.



Herr xyz absolvierte von xyz bis xyz im Rahmen seines Studiums xyz ein Praktikum in der Firma xyz.

Das Praktikum untergliederte sich in 2 Teilabschnitte:

A) Ein 3 monatiges Pflichtpraktikum mit dem Ziel die ingenieurswissenschaftliche Arbeit kennenzulernen
B) 3 Monatige Bachelorthesis mit Thema:
xyz

In beiden Abschnitten lernten wir Herrn xyz als flinken, wissbegierigen und zuverlässigen Bachelorand kennen.

Der erste Teil war geprägt von labortechnischer Tätigkeit mit der Ausrichtung auf sämtliche chemisch-technische Analysen eines Brauereilabors. Probenahme, Probenvorbereitung, Analysen und Eingabe der Daten in das brauereispezifische Qualitätssicherungstool kennzeichneten den Tagesablauf von Herr xyz.
Herr xyz konnte alle Analysen nach kürzester Zeit selbstständig durchführen. Erfolgreich und kollegial brachte er sich mit seinem Tun im Labor ein um den dynamischen Anforderungen eines Produktionsbetriebes bestmöglich gerecht zu werden.

Mit den groben Kenntnissen über Menschen und Abläufe in der Firma xyz startet Herr xyt Anfang September seine Bachelorthesis.

Trotz der 3 monatigen Erfahrung in unserem Haus erfuhr Herr xyz dann jedoch sehr schnell, dass die völlig eigenständige Erfassung der Abwasserströme und deren korrekte Zuordnung zu den jeweiligen Prozessen deutlich höhere Anforderungen an die eigene Kreativität, die Einsatzbereitschaft und die Kommunikation mit den Mitarbeitern stellt als die reine Erfüllung von Praxistätigkeiten der ersten 3 Monate.

Herr xyz meisterte alle Herausforderungen und Unwegbarkeiten mit Bravour - angefangen von der schwierigen Auswahl des Messsystems, über die Installatierung der Messgeräte in den jeweiligen Abwasserschächten, der Analyse der Proben, der Zuordnung der Messdaten zu den eigenen Beobachtungen vor Ort bzw. zu den zahlreichen Qualitätsaufzeichnungen der Brauerei.

In seiner ruhigen und überlegten Art widmete er sich Schritt für Schritt sämtlichen Mosaiksteinchen seiner Bachelorthesis, wenn erforderlich zu jeglicher Tages- und Nachtstunde, besprach Unklarheiten mit den Mitarbeitern bzw. in regelmäßigen Abständen mit seinem Betreuer in der Brauerei bzw. Vertretern des kommunalen Abwasserverbandes.

Am Ende seines Wirkens in der Brauerei entstand so eine Arbeit in der die mit viel Sorgfalt erhobenen Daten akribisch zu dem Gesamt bild der Abwassersituation der Brauerei xyz und zu einem Maßnahmenkatalog für Verbesserungen zusammengefügt wurden. Viele von ihm ermittelten Verbesserungsvorschläge wurden sofort umgesetzt.

Mit diesem Zeugniss möchten wir uns ausdrücklich für die in jeglicher Hinsicht sehr gute Arbeit in unserem Hause bei Herr xyz bedanken und wünschen ihm auf seinem weiteren Lebens- und Berufsweg viel Glück und Erfolg.

Grußformel


Fragen hierzu:
Welche Note seht ihr in dem Zeugniss gesamt? Fehlt noch irgendwas wichtiges?
Gibt es irgendwelche Formulierungen die Nachteilig ausgelegt werden können.

Vielen Dank!
Zuletzt geändert von Jones1 am 16.12.2014, 17:31, insgesamt 3-mal geändert.
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TheGuide
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Beitrag von TheGuide »

Das ist ein gutes bis sehr gutes Zeugnis. Problematisch ist, dass Zahlen nicht ausgeschrieben wurden (kann man lesen als: es lohnt sich nicht, sich dieses bisschen Mühe zu machen) und der Rechtschreibfehler bei dreimonatig: "3 monatiges". Und der gleich drei Mal...
Das würde ich korrigieren lassen.

Auch unschön sind diese Formulierungen:
Jones1 hat geschrieben:
Mit den groben Kenntnissen über Menschen und Abläufe in der Firma xyz startet Herr xyt Anfang September seine Bachelorthesis.
BTW: Warum startet_ und nicht startete?
Jones1 hat geschrieben:Trotz der 3 monatigen Erfahrung in unserem Haus erfuhr Herr Rosa dann jedoch sehr schnell, ...
Jones1
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Beitrag von Jones1 »

Vielen Dank. Werde die Anmerkungen einarbeiten lassen. :)

Ich hätte es aufgrund einiger Formulierungen wesentlich schlechter eingeschätzt.

Im Orginaltext heißt es "startete" hab mich da vertippt.



"Erfolgreich und kollegial brachte er sich mit seinem Tun im Labor ein, um den dynamischen Anforderungen eines Produktionsbetriebes gerecht zu werden"

Ist das nicht eigentlich negativ? "um den Anforderungen gerecht zu werden" klingt für mich nach versucht aber nicht erreicht.

Wird "akribisch" nicht auch mit besserwisserisch übersetzt. Habe das heute bei meiner kurzen Recherche gelesen.

Und "viel Glück" in der Abschlussformel = braucht viel Glück!
Ist "Alles Gute und Weiterhin viel Erfolg" nicht besser?

Mach ich mir da grade zuviel Sorge oder ist an meinen Anmerkungen was dran?

Ich habe gerade nochmal mit meinem Chef gesprochen und er hat mir das Zeugniss zur Überarbeitung überlassen. Ich habe nochmal nachgefragt, die Firma ist mit meiner Arbeit sehr zufrieden und das Zeugniss soll bestmöglich Ausfallen. Wenn da also noch Korrekturmöglichkeiten sind, teilt mir diese bitte mit.

Ich lese im Zeugnis auch nichts zum Verhalten gegenüber Mitarbeiter? Muss da nicht auch noch ein Hinweis rein? Was muss sonst noch rein damit aus gut bis sehr gut ein reines sehr gut wird?

Vielen Dank schonmal im Vorraus!!

Edit: Das Trotz xyz steht dafür, dass mein Anforderungslevel in der Bachelorthesis wesentlich höher als im Praxisteil war. Ich mich also bewährt habe und dann höhere Anforderungen gewachsen war. Wie kann man das denn besser formulieren?
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TheGuide
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Beitrag von TheGuide »

Jones1 hat geschrieben:"Erfolgreich und kollegial brachte er sich mit seinem Tun im Labor ein, um den dynamischen Anforderungen eines Produktionsbetriebes gerecht zu werden"

Ist das nicht eigentlich negativ? "um den Anforderungen gerecht zu werden" klingt für mich nach versucht aber nicht erreicht.
Das ist ungeschickt formuliert, aber kein Code. Relevant sind die beiden Adverbien erfolgreich und kollegial.
Wird "akribisch" nicht auch mit besserwisserisch übersetzt. Habe das heute bei meiner kurzen Recherche gelesen.
Nein, akribisch heißt gründlich.
Und "viel Glück" in der Abschlussformel = braucht viel Glück!
Ist "Alles Gute und Weiterhin viel Erfolg" nicht besser?
Stimmt. Das weiterhin ist wichtig. Aber man bedankt sich ausdrücklich für die sehr gute Arbeit. Das darfst du ruhig als ein sehr gut lesen.
Ich lese im Zeugnis auch nichts zum Verhalten gegenüber Mitarbeiter? Muss da nicht auch noch ein Hinweis rein? Was muss sonst noch rein damit aus gut bis sehr gut ein reines sehr gut wird?
Doch, dein Verhalten ist durchaus angesprochen: Mit dem obigen kollegial. Du hast aber insofern Recht, dass das ruhig noch mal angesprochen werden darf: "Sein Verhalten gegenüber Vorgesetzten, Ausbildern und Kollegen war jederzeit vorbildlich."
Jones1
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Beitrag von Jones1 »

Danke dir für deine super Unterstützung.
Habe die Fassung überarbeitet. So sollte es besser sein, oder?

In beiden Abschnitten lernten wir Herrn abc als flinken, wissbegierigen und zuverlässigen Bachelorand kennen.

Der erste Teil war geprägt von labortechnischer Tätigkeit mit der Ausrichtung auf sämtliche chemisch- technische Analysen eines Brauereilabors. Probenahme, Probenvorbereitung, Analysen und die Eingabe der ermittelten Daten in das brauereispezifische Qualitätssicherungstool kennzeichneten den Tagesablauf von Herrn xyz.
Herr xyz konnte sämtliche Analysen nach kürzester Zeit zuverlässig und selbstständig durchführen.
Erfolgreich und kollegial brachte er sich mit seinem Tun im Labor ein und wurde den dynamischen Anforderungen eines Produktionsbetriebes jederzeit bestmöglich gerecht.

Mit den grundlegenden Kenntnissen über Menschen und Abläufe in der Brauerei xyz startete Herr xyz Anfang September seine Bachelorthesis. Die eigenständige Erfassung der Abwasserteilströme und deren korrekte Zuordnung zu den jeweiligen Prozessen stellte hierbei eine deutlich höhere Herausforderung an die eigene Kreativität, die Einsatzbereitschaft und die Kommunikation mit den Mitarbeitern dar, als die reine Erfüllung von Praxistätigkeiten in den ersten drei Monaten.

Herr xyz meisterte alle Herausforderungen und Unwägbarkeiten mit Bravour – angefangen von der schwierigen Auswahl des Messsystems, über die Installation der Messgeräte in den jeweiligen Abwasserschächten, der Analyse der Abwasserproben, der Zuordnung der Messdaten zu den eigenen Beobachtungen vor Ort bzw. zu den zahlreichen Qualitätsaufzeichnungen der Brauerei.

In seiner ruhigen und überlegten Art widmete er sich Schritt für Schritt sämtlichen Mosaiksteinchen seiner Bachelorarbeit, wenn erforderlich zu jeglicher Tages- oder Nachtstunde, besprach Unklarheiten mit den Mitarbeitern bzw. in regelmäßigen Abständen mit seinem Betreuer in der Brauerei bzw. dem Vertreter des kommunalen Abwasserverbandes. Sein Verhalten gegenüber Vorgesetzten, Ausbildern und Kollegen war jederzeit vorbildlich.

An Ende seines Wirkens in der Brauerei entstand so eine Arbeit in der die mit viel Sorgfalt erhobenen Daten akribisch zu dem Gesamtbild der Abwassersituation der Brauerei abc und zu einem Maßnahmenkatalog für Verbesserungen zusammengefügt wurden. Viele von Ihm ermittelten Verbesserungsvorschläge wurden direkt umgesetzt.

Mit diesem Zeugnis möchten wir uns ausdrücklich für die in jeglicher Hinsicht sehr gute Arbeit in unserem Hause bei Herrn abc bedanken und wünschen Ihm auf seinem weiteren Lebens- und Berufsweg alles Gute und weiterhin viel Erfolg.
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TheGuide
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Beitrag von TheGuide »

Jones1 hat geschrieben:Der erste Teil DES PRAKTIKUMS war geprägt von labortechnischer Tätigkeit mit der Ausrichtung auf sämtliche chemisch-_technische Analysen eines Brauereilabors.
Herr xyz konnte sämtliche Analysen nach kürzester Zeit zuverlässig und selbstständig durchführen.
führte ... durch
Erfolgreich und kollegial brachte er sich mit seinem Tun im Labor ein und wurde den dynamischen Anforderungen eines Produktionsbetriebes jederzeit bestmöglich gerecht.
Das bestmöglich wirkt eher einschränkend als bestärkend.
Herr xyz meisterte alle Herausforderungen und Unwägbarkeiten mit Bravour – angefangen von der schwierigen Auswahl des Messsystems, über die Installation der Messgeräte in den jeweiligen Abwasserschächten, der Analyse der Abwasserproben, der Zuordnung der Messdaten zu den eigenen Beobachtungen vor Ort bzw. zu den zahlreichen Qualitätsaufzeichnungen der Brauerei.
Bei einem von erwartet man auch ein bis. Das kommt nicht.
In seiner ruhigen und überlegten Art widmete er sich Schritt für Schritt sämtlichen Mosaiksteinchen seiner Bachelorarbeit, wenn erforderlich zu jeglicher Tages- oder Nachtstunde, besprach Unklarheiten mit den Mitarbeitern bzw. in regelmäßigen Abständen mit seinem Betreuer in der Brauerei bzw. dem Vertreter des kommunalen Abwasserverbandes. Sein Verhalten gegenüber Vorgesetzten, Ausbildern und Kollegen war jederzeit vorbildlich.
Ich würde mich hier fragen, warum der Arbeitgeber über die BA-Arbeit schreibt. Das ist doch die Aufgabe des Profs.
Viele DER von Ihm ermittelten Verbesserungsvorschläge wurden direkt umgesetzt.
Mit diesem Zeugnis möchten wir uns ausdrücklich für die in jeglicher Hinsicht sehr gute Arbeit in unserem Hause bei Herrn abc bedanken und wünschen Ihm auf seinem weiteren Lebens- und Berufsweg alles Gute und weiterhin viel Erfolg.
Seit wann schreibt man ihm groß? Das findet man allenfalls in theologischen Texten und dann ist Gott gemeint.
Jones1
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Beitrag von Jones1 »

Danke dir. :) Das ist ja noch einiges. Habe es mal eingearbeitet.
Edit: Zum Hinweis zur Bachelorthesis. Ich habe diese ja auch für das Unternehmen angefertigt, d.h. sie wird auch intern als Basis weiterverwendet. Bspw. befindet sich im Schlussteil eine Übersicht der erwarteten Einsparungen. Diese wird mit der Abwasserbilanz des nächsten Jahres verglichen.
Ist das dann so in Ordnung oder passt der Absatz trotzdem nicht? Hab ihn jetzt noch dringelassen.

In beiden Abschnitten lernten wir Herrn xyz als flinken, wissbegierigen und zuverlässigen Bachelorand kennen.

Der erste Teil des Praktikums war geprägt von labortechnischer Tätigkeit mit der Ausrichtung auf sämtliche chemisch-technische Analysen eines Brauereilabors. Probenahme, Probenvorbereitung, Analysen und die Eingabe der ermittelten Daten in das brauereispezifische Qualitätssicherungstool kennzeichneten den Tagesablauf von Herrn xyz.
Herr xyz führte sämtliche Analysen nach kürzester Zeit zuverlässig und selbstständig durch.
Erfolgreich und kollegial brachte er sich mit seinem Tun im Labor ein und wurde den dynamischen Anforderungen eines Produktionsbetriebes jederzeit und in jeder Weise gerecht.

Mit den grundlegenden Kenntnissen über Menschen und Abläufe in der Brauerei xyz startete Herr xyz Anfang September seine Bachelorthesis. Die eigenständige Erfassung der Abwasserteilströme und deren korrekte Zuordnung zu den jeweiligen Prozessen stellte hierbei eine deutlich höhere Herausforderung an die eigene Kreativität, die Einsatzbereitschaft und die Kommunikation mit den Mitarbeitern dar, als die reine Erfüllung von Praxistätigkeiten in den ersten drei Monaten.

Herr xyz meisterte alle Herausforderungen und Unwägbarkeiten mit Bravour – angefangen von der schwierigen Auswahl des Messsystems, über die Installation der Messgeräte in den jeweiligen Abwasserschächten, der Analyse der Abwasserproben, bis zu der Zuordnung der Messdaten zu den eigenen Beobachtungen vor Ort bzw. zu den zahlreichen Qualitätsaufzeichnungen der Brauerei.

In seiner ruhigen und überlegten Art widmete er sich Schritt für Schritt sämtlichen Mosaiksteinchen seiner Bachelorarbeit, wenn erforderlich zu jeglicher Tages- oder Nachtstunde, besprach Unklarheiten mit den Mitarbeitern bzw. in regelmäßigen Abständen mit seinem Betreuer in der Brauerei bzw. dem Vertreter des kommunalen Abwasserverbandes. Sein Verhalten gegenüber Vorgesetzten, Ausbildern und Kollegen war stets vorbildlich.

An Ende seines Wirkens in der Brauerei entstand so eine Arbeit in der die mit viel Sorgfalt erhobenen Daten akribisch zu dem Gesamtbild der Abwassersituation der Brauerei xyz und zu einem Maßnahmenkatalog für Verbesserungen zusammengefügt wurden. Viele der von ihm ermittelten Verbesserungsvorschläge wurden direkt umgesetzt.

Mit diesem Zeugnis möchten wir uns ausdrücklich für die in jeglicher Hinsicht sehr gute Arbeit in unserem Hause bei Herrn Rosa bedanken und wünschen ihm auf seinem weiteren Lebens- und Berufsweg alles Gute und weiterhin viel Erfolg.
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TheGuide
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Beitrag von TheGuide »

Sag mal, hat dein Zeugnis keine Einleitung? Herr Vorname Nachname, geboren am tt.mm.jjjj in Stadt hat vom tt.mm.jjjj bis zum tt.mm.jjjj ein Praktikum in unserem Betrieb abgeleistet.
Jones1 hat geschrieben:Zum Hinweis zur Bachelorthesis. Ich habe diese ja auch für das Unternehmen angefertigt, d.h. sie wird auch intern als Basis weiterverwendet. Bspw. befindet sich im Schlussteil eine Übersicht der erwarteten Einsparungen. Diese wird mit der Abwasserbilanz des nächsten Jahres verglichen.
Dann schreib das doch genau so ins Zeugnis.
Probenahme, Probenvorbereitung, Analysen und die Eingabe der ermittelten Daten in das brauereispezifische Qualitätssicherungstool kennzeichneten den Tagesablauf von Herrn xyz.
Probenentnahme und -vorbereitung...
Jones1
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Beitrag von Jones1 »

Vielen Dank.Doch hat es. Habe das ganze nur weggelassen weil ich sonst so viel anonymisieren muss.

Die Einleitung:

Herr xyz, geboren am xyz in xyz, Deutschland, absolvierte von xyz bis zum xyz im Rahmen seines Studiums „Umweltschutz B.Sc.“ ein sechsmonatiges Praktikum in der Brauerei xyz, xyz, xyz.

Das Praktikum untergliederte sich in 2 Teilabschnitte:

A.) Ein dreimonatiges Pflichtpraktikum mit dem Ziel ingenieurwissenschaftliche Arbeitsweisen kennenzulernen.
B.) Die dreimonatige Bachelorthesis mit dem Thema:
Ermittlung von Möglichkeiten zur Reduktion der Abwasser- und Schmutzfrachtmenge der Brauerei xyz durch Erfassung, Analyse und Optimierung der Produktionsprozesse.
Nemesis_FF
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Zeugnis Praktikum (Bachelorarbeit) -> bitte bewerten

Beitrag von Nemesis_FF »

Hallo Leute,

ich habe letztes Jahr mein Bachelorstudium abgeschlossen und mache gerade den Master. Da ich mich gerade für ein Werksstudentenjob bewerbe habe ich mir mein Praktikumszeugnis aus dem Betrieb, wo ich meine Bachelorarbeit geschrieben habe, noch mal genauer angeschaut und bin nun verunsichert, da es wohl doch nicht so gut ist, wie ich erst dachte. (dachte damals es wäre im Bereich 2 angesidelt). Meine Bachelorarbeit habe ich dort übrigens mit einer sehr guten Note abgeschlossen.

Vielleicht könnt ihr euch die Formulierungen ja mal genauer ansehen:
"verfügt über solide Fachkenntnisse, der er bei seiner Tätigkeit gut einsetzte."

"Besonders hervorzuheben sind seine Fähigkeiten, komplexe Sachverhalte schnell zu erfassen und zu analysieren. Somit konnte er stets gute Arbeitsergebnisse erzielen"

"Herr XXX war auch unter schwierigen Bedingungen stets belastbar"

"Auf seine korrekte Arbeitsweise war immer Verlass."

"In neuen Arbeitsbereichen hat sich Herr XXX engagiert eingearbeitet und motiviert einen guten Beitrag zum gemeinsamen Erfolg geleistet"

"Die Qualität seiner Arbeitsergebnisse erfüllte in vollem Umfang den Arbeitsanforderungen"

"Herr XXX erledigte seine Aufgaben mit guten Resultaten, so dass wir mit seiner Leistung voll zufrieden waren."

"Aufgrund seiner stets verbindlichen, kooperativen und zuvorkommenden Art war Herr XXX für uns als Mitarbeiter eine wertvolle Unterstützung. Er wurde allseits sehr geschätzt."

"Herr XXX Beschäftigung als Bachelorand in unserem Unternehmen endet am XXX. Für seine guten Leistungen als Bachelorand und Mitarbeiter danken wir ihm. Für seine berufliche Zukunft wünschen wir ihm alles Gute sowie weiterhin Erfolg."
Ist es schlimm? Ich mache mich gerade echt ziemlich verrückt. Wird wohl die Note 3 sein oder? Wie fatal ist das für mein zukünftiges Berufsleben? Habe noch ein anderes Praktikum in einem kleinen Betrieb gemacht, dort habe ich die Note 1 erhalten.

Danke schon mal für eure Hilfe.

Beste Grüße
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TheGuide
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Beitrag von TheGuide »

Wieso machst du dich verrückt? Das Zeugnis ist in Ordnung. Es ist sprechend und zeitigt die Note gut.
Nemesis_FF
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Beitrag von Nemesis_FF »

TheGuide hat geschrieben:Wieso machst du dich verrückt? Das Zeugnis ist in Ordnung. Es ist sprechend und zeitigt die Note gut.
Danke für deine Einschätzung. Ich mache mir halt Sorgen, da im zweiten Teil und im Schlussfazit die ganze Zeit das "stets" fehlt.
Jameson
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Registriert: 10.04.2017, 12:22

Beitrag von Jameson »

Auch wenn solch eine Ausschnitt abschließend eigentlich keine konkrete Wertung zulässt ist doch offensichtlich, dass das Zeugnis im Ganzen nicht besser als "befriedigend" ausgefallen sein kann.
Nemesis_FF
Beiträge: 4
Registriert: 17.04.2017, 17:47

Beitrag von Nemesis_FF »

Das befürchte ich auch. Sind zwar einige Phrasen mit "stets" drin, aber auch viele ohne.
sj1267
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Arbeitszeugnis Bachelorarbeit Bewertung und weiteres Vorgehen bei der Bewerbung.

Beitrag von sj1267 »

Hallo Leute,

ich stehe vor meinem Masterabschluss und habe für den bevorstehenden Bewerbungsmarathon mein Arbeitszeugnis für meine Bachelorarbeit bzw. Praxisphase anfordern lassen (Beschäftigung liegt über zwei Jahre zurück).

Ich bin ziemlich sicher, dass das Arbeitszeugnis im Gesamten ein "befriedigend" ist, meint also schlecht. Zum Teil berechtigt, insgesamt war mit meiner Leistung über den Großteil der Zeit aber zufrieden. Das Endergebnis war jedoch nicht zufriedenstellend obwohl die Arbeit trotzdem noch im 1,x-Bereich ist. Man kann daher darüber streiten ob das jetzt fair ist oder nicht. So wie es mich für mich ausschaut wurde einfach der Stempel "3" in sämtlichen Bereichen draufgesetzt obwohl mir auch im letzten Feedback Gespräch gesagt wurde, dass ich z.B. sehr engagiert war und auch mein Verhalten gegenüber Kollegen usw. sehr gut war. Kann natürlich sein, dass ich erst so spät nach dem AZ frage und deswegen meine Leistung im Detail nicht mehr bekannt ist.

Da ich jedoch ein Laie bin, möchte ich das Arbeitszeugnis auf Formulierungen checken lassen, die womöglich noch schlechter sind, also "ausreichend". Das wäre ein Grund für mich noch mal mit dem Arbeitgeber in Kontakt zu treten weil dann wurde ich definitiv unfair bewertet. (Zeugnis ist ganz unten, aus Geheimhaltungsgründen kann ich meine Tätigkeiten nicht schildern")

Weiterhin wollte ich erfragen, ob es sinnvoll ist das AZ bei den Bewerbungen mitzuschicken weil es eben so schlecht ist. Mein Arbeitszeugnis für die Masterarbeit ist durchweg "sehr gut" und aktueller. Ich hoffe daher, dass zukünftige Personaler dort eine Entwicklung in der Arbeitsleistung sehen und deswegen das Zeugnis kein "Bewerbungskiller" ist. Wie seht ihr das?

Arbeitszeugnis BA
"XXX verfügt über ein in seinem Arbeitsbereich gutes Fachwissen und setzte dieses in der Praxis ein.

Aufgrund seiner Auffassungsgabe erfasste er auch komplexe Aufgaben zumeist zügig. XXX erledigte seine Aufgaben mit Engagement und persönlichem Einsatz während seiner gesamten Beschäftigungszeit in unserem Unternehmen. Er war immer bereit, Neues zu lernen. Auch in Situationen mit hohem Arbeitsaufkommen erwies er sich als belastbar.

XXX arbeitete zielstrebig sowie immer sorgfältig und effizient; dabei agierte er qualitäts- und verantwortungsbewusst. Auch für schwierige Problemstellungen fand er im Laufe der Erstellung seiner Bachelorarbeit überwiegen befriedigende Lösungen und erzielte zufriedenstellende Arbeitsergebnisse. XXX hat die ihm übertragenen Aufgaben zu unserer vollen Zufriedenheit erfüllt.

Wegen seines freundlichen, kontaktfreudigen und ausgeglichenen Wesens wurde er allseits geschätzt. Sein Verhalten gegenüber seinem Mentor, Kolleginnen und Kollegen sowie Geschäftspartnern war einwandfrei.

Für die Zukunft wünschen wir XXX viel Erfolg und alles Gute."

Vielen Dank für die Hilfe"
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TheGuide
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Re: Arbeitszeugnis Bachelorarbeit Bewertung und weiteres Vorgehen bei der Bewerbung.

Beitrag von TheGuide »

Ich würde das Zeugnis zwischen 2 und 3 lesen. Du hast es angefordert: Wann ist es datiert, jetzt aktuell oder zum Tag deines Ausscheidens aus dem Unternehmen?
sj1267
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Re: Arbeitszeugnis Bachelorarbeit Bewertung und weiteres Vorgehen bei der Bewerbung.

Beitrag von sj1267 »

Vielen Dank für die Antwort. Das Zeugnis ist auf den entsprechenden Austrittstermin datiert.
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Re: Arbeitszeugnis Bachelorarbeit Bewertung und weiteres Vorgehen bei der Bewerbung.

Beitrag von TheGuide »

Gut.
sj1267
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Re: Arbeitszeugnis Bachelorarbeit Bewertung und weiteres Vorgehen bei der Bewerbung.

Beitrag von sj1267 »

Ich habe mich dazu entschieden das Arbeitszeugnis mitzuschicken. Manche Personaler legen viel Wert auf das Arbeitszeugnisse, in diesem Fall wäre es vermutlich fatal dieses Zeugnis zu unterschlagen, andere Personaler legen nicht so viel Wert auf Arbeitszeugnisse, in diesem Fall wäre ein mitschicken des Zeugnisses nicht so das Problem, wenn alles andere stimmt. Im Fall 1 kann ich auch mit dem aktuellen Arbeitszeugnis diesen negativen Punkt ausgleichen.

Ich hätte aber noch eine Frage: Wenn ich im Bewerbungsgespräch auf das Zeugnis angesprochen werden, ist es dann klug zu erwähnen, dass ich nicht in allen Punkten zustimme?

EDIT: Ich habe von dem Arbeitgeber außerdem ungefähr zur Hälfte der Tätigkeit eine handschriftliche Beurteilung (mit Unterschrift) bekommen (war notwendig für die Hochschule). Diese Bewertung ist sehr gut, soll ich dieses Dokument auch mitschicken? Das könnte dem entgegensteuern und Zweifel an der Bewertung säen, auch wenn es natürlich kein qualifiziertes Zeugnis ist.
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Re: Arbeitszeugnis Bachelorarbeit Bewertung und weiteres Vorgehen bei der Bewerbung.

Beitrag von TheGuide »

sj1267 hat geschrieben: 05.02.2021, 12:07 Wenn ich im Bewerbungsgespräch auf das Zeugnis angesprochen werden, ist es dann klug zu erwähnen, dass ich nicht in allen Punkten zustimme
Du solltest das Zeugnis von AG "A" nicht gegenüber AG "B" in Frage stellen. Sollte da wirklich in dieser Richtung etwas kommen (was ich nicht für sehr wahrscheinlich halte), kannst du ggf sagen, dass du mittlerweile dazugelernt hast.
Wenn so etwas kommt, will man i.d.R. wissen, wie du reagierst. Ob du gestresst bist, ob vertrauenswürdig..., keine Rechtfertigung für das Zeugnis hören (und wer sich verteidigt, klagt sich an).

sj1267 hat geschrieben: 05.02.2021, 12:07EDIT: Ich habe von dem Arbeitgeber außerdem ungefähr zur Hälfte der Tätigkeit eine handschriftliche Beurteilung (mit Unterschrift) bekommen (war notwendig für die Hochschule). Diese Bewertung ist sehr gut, soll ich dieses Dokument auch mitschicken? Das könnte dem entgegensteuern und Zweifel an der Bewertung säen, auch wenn es natürlich kein qualifiziertes Zeugnis ist.
Schick mit.
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