Bewerbung als Junior HR Manager

Wenn ihr Berufsanfänger oder Berufspraktiker seid, dann könnt ihr eure Bewerbungsbeispiele in dieser Rubrik zur Diskussion stellen und die Musterbewerbungen anderer Bewerber bewerten. Auch für Bewerbungen um eine Neben- oder Teilzeitbeschäftigung.
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Laurina
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Bewerbung als Junior HR Manager

Beitrag von Laurina » 08.07.2016, 13:18

Hallo ihr Lieben,

bis jetzt habe ich nur Absagen bekommen und so langsam bin ich am verzweifeln...

In dem Forum konnte ich bereits viele hilfreiche Tipps finden und auch hoffentlich richtig verwenden. Ich hab mein Anschreiben komplett umgeworfen und neu geschrieben.

Jetzt bin ich allerdings noch etwas unsicher und würde mich freuen, wenn ich ein Feedback bekommen würde.

Vielen Dank im Voraus für die offene Kritik!


Viele Grüße
Laurina



Ihre Aufgaben:
Unterstützung bei der Betreuung und Beratung der Mitarbeiter und Führungskräfte des betreuten Fachbereiches in allen personellen, individual-, kollektiv- und betriebsverfassungsrechtlichen Fragestellungen
Erlernen der operativen Personalprozesse, Entwicklung und Umsetzung betrieblicher Richtlinien
Unterstützung des Teams bei administrativen Tätigkeiten, z.B. beim Anfertigen von Arbeitsverträgen, Korrespondenzschreiben, Stellenausschreibungen etc.
Verantwortungsvolle Rekrutierung, Weiterentwicklung und Bindung von Mitarbeitern des betreuten Fachbereiches sowie Durchführung von personellen Einzelmaßnahmen
Entwicklung und Umsetzung von Personalentwicklungsprozessen, wie z.B. Talent Management und Nachfolgeplanung
Beratung der Betreuungsbereiche in strukturellen Fragen sowie Begleitung und Unterstützung in Veränderungs- und Organisationsentwicklungsprozessen
Mitarbeit bei HR Projekten

Ihre Qualifikationen:
Wirtschaftswissenschaftliches Studium mit Schwerpunkt Personal oder eine ähnliche Ausbildung
Erste Erfahrung in der operativen Personalarbeit
Sehr gute organisatorische Fähigkeiten und Dienstleistungsmentalität
Souveränes und sicheres Auftreten auf allen Management-Ebenen
Teamfähigkeit, Diskretion und Vertrauenswürdigkeit
Eigenverantwortliche und lösungsorientierte Arbeitsweise
Gute theoretische Kenntnisse im Individual- und Kollektivarbeitsrecht
Gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift
Zuletzt geändert von Laurina am 07.11.2016, 19:32, insgesamt 2-mal geändert.

BlackDiamond
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Beitrag von BlackDiamond » 08.07.2016, 14:33

Laurina, natürlich kann man immer was verbessern, aber ich denke mal nicht, dass es am Anschreiben liegt. Den ersten richtigen Job nach dem Studium zu finden, ist immer besonders schwierig, weil du noch keine wirkliche Praxis hast. Hier wird zwar auch explizit jemand gesucht, der noch ziemlich am Anfang ist, trotzdem hat natürlich jeder mit der geforderten Ausbildung, der schon ein paar Jahre Berufspraxis hat, bessere Karten als du.
Nur Mut, du findest schon deinen ersten Job und dann liegt das Thema auch für immer hinter dir.

Wie viele Absagen hast du denn schon bekommen?

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TheGuide
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Re: Junior HR Manager Bewerbungsschreiben kontrollieren

Beitrag von TheGuide » 08.07.2016, 19:48

Laurina hat geschrieben: Wie Sie meinen Lebenslauf entnehmen können, habe ich das Bachelorstudium mit der Fächerkombination Soziologie und Wirtschaftswissenschaften im März 2016 an der Universität in X erfolgreich abgeschlossen. Derzeit nehme ich noch an dem Studienprogramm »Personalmanagement« teil. Dabei handelt es sich um ein berufsbegleitendes Weiterbildungsprogramm der X Management School, welches ich im November 2016 als Ökonomin für Personalmanagement abschließen werde
Dadurch konnte ich mir bereits ein grundlegendes Fachwissen im Bereich der Personalauswahl, Personalverwaltung sowie Personal- und Organisationsentwicklung aneignen und meine Kenntnisse über verschiedene Auswahlprozesse, Rekrutierungsverfahren und Personalentwicklungsmaßnahmen vertiefen.
Die letzten beiden Zitate fass mal zusammen. Und zwar weniger den Lebenslauf rekapitulierend (wie bisher) und dafür stärker deine Kompetenzen unterstreichend.
Also nicht, was du gemacht hast, sondern was du dabei gelernt und an ahndwerkszeug erworben hast ist wichtig.

Darüber hinaus werden auch Kenntnisse im Bereich Arbeits-, Sozial- und Tarifrecht vermittelt.
Wo bist du in diesem Satz? Wenn du dich nciht wiederfindest: Streichen?
Erste praktische Erfahrungen im Bereich der Personalentwicklung konnte ich durch ein Praktikum bei der Kasseler Verkehrs- und Versorgungsgesellschaft sammeln.
sammelte ich in einem Praktikum
sammelte ich während eines Praktikums

Dabei begeisterte mich insbesondere die Herausforderung Personal gezielt auszusuchen, individuell in ihrer Entwicklung zu fördern, weiterzubilden und auf ihrem beruflichen Werdegang begleiten zu können.
Fehlende Kongruenz von Pronomen (ihrer/em) und Bezugswort (Personal).
Durch meine bisherigen Nebentätigkeiten in der Modebranche hatte ich bereits einen Einblick in die unterschiedlichen Arbeitsbereiche des Textilhandels. Durch den häufigen Kundenkontakt konnte ich meine Kommunikationsfähigkeit und dienstleistungsorientierte Arbeitsweise verbessern und weiter ausbauen.
Bei der Unterstützung mehrerer Projekte und der eigenständigen Planung und Durchführung eines Monitorings konnte ich meine gute Organisationsfähigkeit sowie ein strukturiertes und zielorientiertes Vorgehen unter Beweis stellen.
Obwohl ich noch am Anfang meiner beruflichen Laufbahn stehe,
Warum stellst du dein Licht unter den Scheffel?
bewerbe ich mich um die Stelle als Junior HR Manager,
Dass du dich bewirbst, steht im Betreff.

Insgesamt noch seh nah an dem, was man in allen Bewerbungsratgebern liest, also wenig Individualität und Unterscheidungsmöglichkeiten. Durch behalte dir für die Stellen vor, wo es semantisch zum Wort gehört: durchwandern, durchführen, durchschreiten etc. Überall sonst: Streichen!!!!
Statt konjugiertes können + Verb: Warum konjugierst du nicht das Verb selbst?
Ich konnte unter Beweis stellen bedeutet nicht, dass du auch etwas unter Beweis gestellt hast, nur dass du die Gelegenheit hattest, nicht dass du sie nutztest. Unterschied klar?
Und wenn du jetzt denkst "das ist doch nicht so schlimm": Doch, ist es, weil man von 99 % aller Bewerber dasselbe lahme Gelaber liest.

Laurina
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Beitrag von Laurina » 09.07.2016, 01:02

Liebe/r BlackDiamond,
vielen Dank für die lieben, aufmunternden Worte. Das gibt mir Hoffnung und motiviert mich ungemein.

Liebe/r TheGuide,
vielen Dank für die offene Kritik. Natürlich habe ich mich an vielen Bewerbungsratgebern orientiert, allerdings habe ich bis jetzt noch keine gute Idee, wie ich meine Individualität anders darstellen kann als durch meine Kenntnisse und Fähigkeiten. Hier wäre ich für weitere Anregungen sehr dankbar!
Zuletzt geändert von Laurina am 07.11.2016, 19:33, insgesamt 6-mal geändert.

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FRAGEN
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Beitrag von FRAGEN » 09.07.2016, 08:31

Ich finde die zweite Fassung auf jeden Fall schon besser als die erste... wobei ich mich der grundsätzlichen Einschätzung von BlackDiamond anschliessen würde. Das Schreiben war auch in der ersten Fassung definitiv kein "Absagegrund". Das Problem wird in diesem Fall ganz sicher die mangelnde Erfahrung sein. Aber an der bekommen wir jetzt von hier aus ja nichts gedreht. Insofern können wir hier ja nur gucken, was sich an dem Brieftext noch verbessern lässt... und ich glaube auch, dass das geht:

Für mein Gefühl schreibst Du nämlich immer noch sehr distanziert. Das ist zwar nichts Böses... aber in einem Beruf, der sich so stark um Menschen dreht, kann es m. E. nicht schaden, auch selbst ein bisschen stärker als (sympathischer!) Mensch in Erscheinung zu treten. Obwohl es am faktischen Gesamtpaket überhaupt nichts ändert, könnte sich der Eindruck verbessern, wenn Du im Ganzen etwas frischer und persönlicher von der Wortwahl, etwas abwechselungsreicher von Satzbau und -länge und noch etwas personalfokussierter vom Inhalt her schreiben würdest. Dem Leser mehr "Erlebnis" bötest... mehr Lebensfreude pro Satz, sozusagen... ;-)

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TheGuide
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Beitrag von TheGuide » 09.07.2016, 13:51

Laurina hat geschrieben:allerdings habe ich bis jetzt noch keine gute Idee, wie ich meine Individualität anders darstellen kann als durch meine Kenntnisse und Fähigkeiten.
Deinen Kenntnisse und Fähigkeiten darfst/sollst/musst du anbringen, darum geht es ja in der Bewerbung. Was du unterlassen solltest, das ist die Rekapitulation des Lebenslaufs. Und eben die deutliche Bewerbungsratgeberphraseologie, die dem Adressaten immer das Grundgefühl gibt, dass deine Bewerbung eben nicht individuell von dir und individuell für ihn geschrieben ist.
Als weltweit erfolgreicher Bekleidungshersteller mit einem hohen Anspruch an Design und Qualität, stellt X für mich einen attraktiven Arbeitgeber dar, bei dem ich meine Leidenschaft für Mode und den Spaß an der Arbeit mit Menschen miteinander verbinden kann.
Das erste Komma ist falsch. Du sollst über dich schreiben. Bei dem Anspruch an Design und Qualität lasse ich es gelten, dass du über den Arbeitgeber schreibst, das ist gewissermaßen ein gemeinsamer Wert, aber ob der Arbeitgeber weltweit erfolgreich ist, ist für ihn bzgl. der Frage, ob er sich einstellen soll oder nicht, irrelevant.
Oder könnte ich den ganzen Absatz auch komplett weglassen, weil es ja eigentlich in meinem Lebenslauf steht?)
Wenn es ein Einstellungsargument ist, gehört es ins Anschreiben.
Durch die kritische Auseinandersetzung

In der kritischen Auseinandersetzung...
Erste praktische Erfahrungen im Bereich der Personalentwicklung sammelte ich während eines PraktikumS bei der Kasseler Verkehrs- und Versorgungsgesellschaft. Zu meinen Aufgaben gehörten unter anderem die Vor- und Nachbereitung von Seminaren und Workshops sowie die Unterstützung beim Bewerbermanagement.
Das geht doch sicher noch knackiger. Also ein Satz statt zwei, dabei bitte ein Verb weniger als jetzt benutzen.
Durch den regelmäßigen Kontakt

Im regelmäßigen...
-> Die Inhalte werden erst noch im Laufe der Weiterbildung vermittelt, aber bisher habe ich in dem Bereich keine Kenntnisse.. also lieber komplett raus?
Nicht unbedingt. Du kannst auch einen Satz mit Zukunftsbezug bilden, in dem du aktiv in Erscheinung trittst.
Laurina hat geschrieben:Durch den häufigen Kundenkontakt...
-> Ich habe keine Idee, wie ich das "Durch" an dieser Stelle ersetzen kann...
Und noch eine Frage....
Warum schreibt man "sammelte ich während eines Praktikums" und nicht "habe ich während eines Praktikums gesammelt"? Verstehe den Unterschied nicht so ganz.
Da im Deutschen kein Bedeutungsunterschied (mehr!) zwischen Perfekt ins Imperfekt besteht, ist das im Grunde egal. In deinem Anschreiben war es aber nicht der Unterschied zw. Perfekt und Imperfekt sondern der zwischen dem konjugierten Verb und dem konjugierten können mit dem infiniten Verb.

Laurina
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Beitrag von Laurina » 30.07.2016, 17:32

Hallo Zusammen,

das mit der fehlenden Praxiserfahrung ist definitiv ein Problem, aber irgendwo muss man ja jeder mal anfangen... Eigentlich bringe ich in dem Bereich die besten Voraussetzungen mit, aber bis jetzt bekomme ich nur Absagen :(
Zuletzt geändert von Laurina am 07.11.2016, 19:34, insgesamt 2-mal geändert.

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TheGuide
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Beitrag von TheGuide » 30.07.2016, 18:46

Laurina hat geschrieben:Erste praktische Erfahrungen im Personalbereich sammelte ich während eines Praktikums bei X. Mein Aufgabenbereich umfasste die Vor- und Nachbereitung von Seminaren und Workshops, die Unterstützung beim Bewerbermanagement sowie administrative Tätigkeiten.
Wo das Praktikum war, kann dein Adressat doch dem Lebenslauf entnehmen. Fass diese beiden Sätze zusammen: Während eines Praktikum im Personalbereich erwarb ich...
Dabei begeisterte mich insbesondere die HerausforderungKOMMA Personal gezielt auszusuchen, Einstellungsverfahren zu begleiten und durch die gezielte Initiierung von Weiterbildungsmaßnahmen die individuellen Berufsbiographien der Angestellten zu fördern und zu entwickeln.
Weil ich den Wunsch hatte, UM meine erworbenen Kenntnisse im Rahmen der Personalarbeit weitgehend fachlich und theoretisch zu fundieren, begann ich noch während des Bachelorstudiums mit der Teilnahme an dem berufsbegleitenden Studienprogramm »Personalmanagement« von der X – Management School, welches ich im November 2016 als Ökonomin für Personalmanagement abschließen werde.


Die Einrichtung in den Lebenslauf, das reicht. Der Satz ist übersichtlicher und inhaltlich nicht ärmer, wenn du die roten Markierungen löschst.
Als Werkstudentin bei X im Bereich der Disposition bin ich gewohnt im Team zu arbeiten, aber auch eigenständig Aufgaben zu übernehmen.
Ich beherrsche einen sicheren Umgang mit den MS OfficeBINDESTRICHProgrammen und habe meine Englischkenntnisse im regelmäßigen Kontakt zu internationalen Kunden und Lieferanten verbessert und weiter ausgebaut.
Wie kann ich meine Kenntnisse und Fähigkeiten hervorheben, ohne mich an meinem Lebenslauf entlang zu hangeln? Ich meine, ich habe meine Qualifikationen ja erst durch die Stationen im Lebenslauf erlangt.

Du darfst gerne auf den LL rekurrieren. Aber nach dem Schema: Diesen Fakt biete ich, dort habe ich ihn erworben bzw. belegt.
TheGuide hat geschrieben:Wenn es ein Einstellungsargument ist, gehört es ins Anschreiben.
Ein abgeschlossenes Studium ist oftmals ein Einstellungskriterium für die Position als HR Junior Manager, ebenso wie die Berufserfahrung. Also muss ich ja irgendwie auch die Stationen in meinem Lebenslauf wiedergeben..
Es handelt sich, wie oben bereits dargestellt, um die Art der Präsentation.
Auch hier noch mal die Frage, wie ich das am besten mache, ohne meinen Lebenslauf zu rekapitulieren? Ich möchte ja auch irgendwie darstellen, dass ich erst durch das Praktikum bestärkt wurde, mich in dem Bereich weiterzubilden und dass ich neben dem Studium noch mit der Weiterbildung begonnen habe, zeigt ja auch wie motiviert und engagiert ich bin.
Das ist richtig, hilft dir aber nichts, wenn du die Fakten - überspitzt gesprochen - nach dem Schema ...und dann ...und dann ...und dann präsentierst.
Z.B. sind die Nennungen der Firmen völlig wumpe (Ausnahmen: enge Geschäftspartner des angeschriebenen Unternehmens oder dieses selbst).
Außerdem liegt dein Lebenlauf der Bewerbung doch bei. Warum also noch einmal in ausformulierter Form?

Laurina
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Beitrag von Laurina » 31.07.2016, 09:49

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Zuletzt geändert von Laurina am 02.08.2016, 13:38, insgesamt 1-mal geändert.

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TheGuide
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Beitrag von TheGuide » 31.07.2016, 10:06

Ich meine Praktikum und Weiterbildung an sich. Was das Rausstreichen der Firmennamen angeht, da war ich aber gestern vielleicht einen Tacken zu radikal. Dein Adressat soll sich schon ein Bild davon machen können, wo du warst. Aber deine Tätigkeit sollte dabei immer im Vordergrund stehen, nicht der Praktikumsort. Es geht um deine Leistung.
übernahm administrative Tätigkeiten und war für die Vor- und Nachbereitung von Seminaren und Workshops verantwortlich
Bei diesem Satz würde ich vorschlagen, dass du verantwortlich sein durch Verantwortung übernehmen ersetzt, dafür aber natürlich, damit du nicht zwei Mal übernahm hast, das jetzige übernehmen durch ein anderes Verb ersetzt. Es geht dabei darum, Hilfsverben (sein, haben) nicht als Vollverben zu verwenden.

Laurina
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Beitrag von Laurina » 31.07.2016, 10:27

Okay, dann nehme ich die Firmennamen lieber wieder rein.
Zuletzt geändert von Laurina am 02.08.2016, 13:42, insgesamt 1-mal geändert.

Laurina
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Beitrag von Laurina » 31.07.2016, 10:35

Okay. Vielen Dank!
Zuletzt geändert von Laurina am 07.11.2016, 19:36, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von TheGuide » 31.07.2016, 11:12

Das von muss weg, ja, aber gerade hier ist der "Firmenname" wirklich mal so richtig überflüssig.
Du solltest auch meine Aufweichung von der gestrig etwas zu radikal geäußerten Position nicht so verstehen, dass du allen Firmennamen wieder reinnimmst. Das wird u.U. vom Adressaten auch als Aufblähung des Textes wahrgenommen. Firmennamen solltest du gezielt einsetzen, also daran bemessen, welchen Informationsgehalt du dem Personaler oder Adressaten damit wirklich weitergibst. Du solltest dich immer fragen, was für deinen Adressaten wirklich relevant ist. Überprüfen kannst du das indem du dir selbst gegenüber schriftlich begründest, warum es für deinen Adressaten relevant ist. Wenn dir keine überzeugende Begründung dazu einfällt, dann ist es auch nicht relevant. Schreib keine Informationsstreibombenbewerbungsschreiben, wo der Personaler sich schon rauspicken wird, was er braucht. Geh davon aus, dass der Personaler weniger als anderthalb Minuten für die Erstsichtung deiner Unterlagen hat. Er wird zuerst in deinen Lebenslauf schauen und dann dein Anschreiben überfliegen. Hier fällt bereits die erste Vorauswahl. Hiernach entscheidet sich, ob deine Unterlagen genauer studiert werden oder in der Ablage landen.

Laurina
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Beitrag von Laurina » 01.08.2016, 17:36

Hallo TheGuide,

ich wollte mich noch mal für deine Hilfe und die wertvollen Tipps bedanken. Vielen lieben Dank!

Heute habe ich eine Einladung zum Telefoninterview erhalten - und dass, obwohl ich die Bewerbung erst gestern abgeschickt habe.

Drücke mir die Daumen, dass es klappt! :D

Liebe Grüße
Laurina

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