Bewerbung als Steuerassistentin

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Hagebuttenkeks
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Bewerbung als Steuerassistentin

Beitrag von Hagebuttenkeks » 04.06.2015, 23:14

Hallo liebe Forumsmitglieder. Nach 1 1/2 Jahren möchte ich den Arbeitgeber aus einigen Gründen wechseln und habe ein Anschreiben erstellt, um dessen Beurteilung ich euch bitte:


Sehr geehrte…

aufgrund meiner Freude am Umgang mit Zahlen begann ich nach meinem Studium der Betriebswirtschaftslehre an der XXX mit den Schwerpunkten Internationale Rechnungslegung, Dienstleistungsmanagement sowie Wirtschaftsinformatik als Prüfungs- und Steuerassistentin bei der Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung XXX.

Während meines Praktikums bei der XXX in XXX sammelte ich erste Erfahrungen im Finanzwesen. Neben dem vorwiegenden Einsatz im Controlling erhielt ich auch Einblick in die Buchhaltung und tätigte anfallende Buchungen mit der dort verwendeten Software Addison. Im Controlling zählten das regelmäßige Erstellen und Auswerten von Tabellen sowie Kostenträger- und Kostenstellenrechnungen zu meinen Aufgaben. Auch eignete ich mir Grundkenntnisse bei der Erstellung des Monats- und Quartalsabschlusses sowie deren Auswertung an.

Als Steuerassistentin bei XXX gehören neben dem Erstellen von Jahresabschlüssen, Gewinnermittlungen nach § 4 Abs. 3 EStG und Steuererklärungen auch buchhalterische Tätigkeiten zu meinen Aufgaben. Im Rahmen der Prüfungsassistenz wirke ich an der Prüfung von Jahresabschlüssen einiger Unternehmen mit, prüfe hierbei eigenverantwortlich und fertige die Berichte an. Während meiner Anstellung habe ich die während des Studiums erlernten Grundlagen ausgebaut und die praktischen Vorgehensweisen kennengelernt. Hierbei konnte ich auch meine EDV-Kenntnisse vertiefen, insbesondere in den MS-Office-Programmen sowie Datev Kanzlei pro.

Ein hohes Maß an Lernbereitschaft zählt ebenso zu meinen Stärken wie Flexibilität, Engagement, Teamfähigkeit und selbstständiges Arbeiten. Über eine schnelle Auffassungsgabe verfüge ich ebenfalls.

Da ich mich jedoch mehr in der Steuer- als in der Prüfungsassistenz sehe und mich auf die damit verbundenen Aufgaben konzentrieren möchte, mir dies in meiner jetzigen Anstellung allerdings nicht möglich ist, suche ich nach einer neuen Herausforderung, bei der ich bereits Erlerntes weiter vertiefen und Neues lernen kann. Mittelfristig strebe ich zudem den Bilanzbuchhalter IHK an.

Meine Kündigungsfrist beträgt 4 Wochen zum Monatsende.

Über eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch freue ich mich sehr.


Mit freundlichen Grüßen


Meine Fragen:

Wo könnte ich eventuell noch kürzen?

Was sollte ich weiter ausführen, was gar weglassen?

Über konstruktive Kritik bin ich dankbar.


Viele Grüße :)

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TheGuide
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Re: Bewerbung als Steuerassistentin

Beitrag von TheGuide » 05.06.2015, 08:50

Hagebuttenkeks hat geschrieben:aufgrund meiner Freude am Umgang mit Zahlen begann ich nach meinem Studium der Betriebswirtschaftslehre an der XXX mit den Schwerpunkten Internationale Rechnungslegung, Dienstleistungsmanagement sowie Wirtschaftsinformatik als Prüfungs- und Steuerassistentin bei der Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung XXX.
Das ist Lebenslaufnacherzählung! Alles was mit im LL nachlesen kann, erst mal streichen. Wen interessieren Ortsangaben im Anschreiben?
Neben dem vorwiegenden Einsatz im Controlling erhielt ich
Von wem? Sei das Subjekt im Satz!

Als Steuerassistentin bei XXX gehören neben dem Erstellen von Jahresabschlüssen, Gewinnermittlungen nach § 4 Abs. 3 EStG und Steuererklärungen auch buchhalterische Tätigkeiten zu meinen Aufgaben. Im Rahmen der Prüfungsassistenz wirke ich an der Prüfung von Jahresabschlüssen einiger Unternehmen mit, prüfe hierbei eigenverantwortlich und fertige die Berichte an. Während meiner Anstellung habe ich die während des Studiums erlernten Grundlagen ausgebaut und die praktischen Vorgehensweisen kennengelernt. Hierbei konnte ich auch meine EDV-Kenntnisse vertiefen, insbesondere in den MS-Office-Programmen sowie Datev Kanzlei pro.
Meine Kündigungsfrist beträgt 4 Wochen zum Monatsende.
Zahlen aussschreiben!

Hagebuttenkeks
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Beitrag von Hagebuttenkeks » 07.06.2015, 10:39

Hier die etwas überarbeitete Version:


Sehr geehrte…

aufgrund meiner Freude am Umgang mit Zahlen und meinen Interessen im Bereich der Rechnungslegung, Buchführung sowie Kosten- und Leistungsrechung begann ich nach meinem Studium als Prüfungs- und Steuerassistentin.

Während meines Praktikums bei der XXX sammelte ich erste Erfahrungen im Finanzwesen. Ich übernahm vorwiegend Aufgaben im Bereich des Controllings und arbeitete dem Leiter des Controllings zu. Hierbei zählten das regelmäßige Erstellen und Auswerten von Tabellen sowie Kostenträger- und Kostenstellenrechnungen zu meinen Aufgaben. Auch eignete ich mir Grundkenntnisse bei der Erstellung des Monats- und Quartalsabschlusses sowie deren Auswertung an. Aber auch Aufgaben im Bereich der Buchhaltung, wie z.B. das Verbuchen anfallender Geschäftsvorfälle mit der Software Addison wurden mir zuteil.

Als Steuerassistentin gehören neben dem Erstellen von Jahresabschlüssen, Gewinnermittlungen nach § 4 Abs. 3 EStG und Steuererklärungen auch buchhalterische Tätigkeiten zu meinen Aufgaben. Im Rahmen der Prüfungsassistenz wirke ich an der Jahresabschlussprüfung von Unternehmen mit, prüfe hierbei eigenverantwortlich und fertige die Berichte an. Während meiner Anstellung habe ich die während des Studiums erlernten Grundlagen ausgebaut und die praktischen Vorgehensweisen kennengelernt. Hierbei vertiefte ich auch meine EDV-Kenntnisse, insbesondere in den MS-Office-Programmen sowie Datev Kanzlei pro.

Ein hohes Maß an Lernbereitschaft zählt ebenso zu meinen Stärken wie Flexibilität, Engagement, Teamfähigkeit und selbstständiges Arbeiten. Über eine schnelle Auffassungsgabe verfüge ich ebenfalls.

Da ich mich jedoch mehr in der Steuer- als in der Prüfungsassistenz sehe und mich auf die damit verbundenen Aufgaben konzentrieren möchte, mir dies in meiner jetzigen Anstellung allerdings nicht möglich ist, suche ich nach einer neuen Herausforderung, bei der ich bereits Erlerntes weiter vertiefen und Neues lernen kann. Mittelfristig strebe ich zudem den Bilanzbuchhalter IHK an.

Meine Kündigungsfrist beträgt vier Wochen zum Monatsende.

Über eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch freue ich mich sehr.

Mit freundlichen Grüßen


Passt das Anschreiben oder sollte ich hier und da noch etwas ändern? Ich bin offen für Kritik :D

Vielen Dank vorab und viele Grüße :)

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TheGuide
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Beitrag von TheGuide » 07.06.2015, 14:31

Hagebuttenkeks hat geschrieben:aufgrund meiner Freude am Umgang mit Zahlen und meinen Interessen im Bereich der Rechnungslegung, Buchführung sowie Kosten- und Leistungsrechung begann ich nach meinem Studium als Prüfungs- und Steuerassistentin.
Du bewirbst dich doch jetzt als Absolventin, oder nicht? Wenn du ein Studium absolviert hast (was nicht heißen soll, dass du jetzt einfach erzählerisch schreiben sollst, dass du es absolviert hast), dann ist auch logisch, dass du es irgendwann begonnen hast. Das gehört in die Kategorie der überflüssigen Information und ist damit Zeit- und Platzverschwendung.
Während meines Praktikums bei der XXX sammelte ich erste Erfahrungen im Finanzwesen. Ich übernahm vorwiegend Aufgaben im Bereich des Controllings und arbeitete dem Leiter des Controllings zu. Hierbei zählten das regelmäßige Erstellen und Auswerten von Tabellen sowie Kostenträger- und Kostenstellenrechnungen zu meinen Aufgaben.
Hier dasselbe: Lebenslaufnacherzählung. Du bist nicht einmal in allen Sätzen Subjekt.

als Absolventin des Studienganges X, währenddessen ich in Form eines Praktikums/von Praktika Erfahrungen im Finanzwesen sammelte, möchte ich heute...
Als Steuerassistentin gehören neben dem Erstellen von Jahresabschlüssen, Gewinnermittlungen nach § 4 Abs. 3 EStG und Steuererklärungen auch buchhalterische Tätigkeiten zu meinen Aufgaben. Im Rahmen der Prüfungsassistenz wirke ich an der Jahresabschlussprüfung von Unternehmen mit, prüfe hierbei eigenverantwortlich und fertige die Berichte an. Während meiner Anstellung habe ich die während des Studiums erlernten Grundlagen ausgebaut und die praktischen Vorgehensweisen kennengelernt. Hierbei vertiefte ich auch meine EDV-Kenntnisse, insbesondere in den MS-Office-Programmen sowie Datev Kanzlei pro.
Man fragt sich, warum du dich überhaupt bewirbst. Du hast doch eine Stelle. Eine (positive!!!) Wechselmotivation wird aus dem Anschreiben in dieser Form bisher nicht deutlich.
MS Office schreibt man im Übrigen ohne Bindestrich. Amerikanischer Eigenname!

Da ich mich jedoch mehr in der Steuer- als in der Prüfungsassistenz sehe und mich auf die damit verbundenen Aufgaben konzentrieren möchte, mir dies in meiner jetzigen Anstellung allerdings nicht möglich ist, suche ich nach einer neuen Herausforderung, bei der ich bereits Erlerntes weiter vertiefen und Neues lernen kann.
Hier kommt dann endlich die Wechselmotivation. Leider negativ formuliert. Du musst zudem in Betracht ziehen, dass dein Adressat längst das Interesse verloren hat. Und wenn er dann bis hierher kommt, stellt er fest, dass deine Motivation für ihn zu arbeiten weniger bei dem liegt, womit er den Markt bereichert sondern vielmehr darin, dass du bei deinem momentanen Arbeitgeber etwas nicht erreichen kannst :arrow: Stichwort positive/negative Motivation.

Die Wechselmotivation sollte also schon ziemlich zu Beginn deines Anschreibens passieren. Und erliege nicht wieder der Versuchung deinen Lebenslauf oder Teilaspekte davon nachzuerzählen.

Hagebuttenkeks
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Beitrag von Hagebuttenkeks » 09.06.2015, 21:06

So, hier ein erneuter Versuch, ein Anschreiben zu erstellen:

Sehr geehrte…,

als Absolventin des Studienganges Betriebswirtschaftslehre, währenddessen ich in Form eines Praktikums Erfahrungen im Finanzwesen sammelte, möchte ich in der Steuerberatung arbeiten, da ich große Freude am Umgang mit Zahlen habe und mich für Rechnungslegung, Buchführung sowie Kosten- und Leistungsrechnung interessiere. Diese Interessen sehe ich in der Steuerassistenz aufgrund der damit verbundenen Aufgaben als erfüllt. Zu dieser Einschätzung komme ich auch aufgrund meiner momentanen Anstellung.

Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung bin ich auf Ihre Steuerberatung aufmerksam geworden, deren Kernkompetenzen über meinen jetzigen Aufgabenbereich hinausgehen, so dass ich sicher bin, bereits Erlerntes bei Ihnen festigen und Neues lernen zu können.

Als Steuerassistentin gehören neben dem Erstellen von Jahresabschlüssen, Gewinnermittlungen nach § 4 Abs. 3 EStG und Steuererklärungen auch buchhalterische Tätigkeiten zu meinen Aufgaben. Im Rahmen der Prüfungsassistenz wirke ich an der Jahresabschlussprüfung von Unternehmen mit, prüfe hierbei eigenverantwortlich und fertige die Berichte an. Während meiner Anstellung habe ich die während des Studiums erlernten Grundlagen ausgebaut und die praktischen Vorgehensweisen kennengelernt. Hierbei vertiefte ich auch meine EDV-Kenntnisse, insbesondere in den MS-Office-Programmen sowie DATEV Kanzlei pro.

Ein hohes Maß an Lernbereitschaft zählt ebenso zu meinen Stärken wie Flexibilität, Engagement, Teamfähigkeit und selbstständiges Arbeiten. Über eine schnelle Auffassungsgabe verfüge ich ebenfalls.

Meine Kündigungsfrist beträgt vier Wochen zum Monatsende.

Über eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch freue ich mich sehr.

Mit freundlichen Grüßen

Auch wenn ich mich vielleicht an der einen oder anderen Stelle nicht ganz elegant ausgedrückt habe, aber passt das Anschreiben so im Groben. bzw. geht das schon eher in die richtige Richtung? ;)

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TheGuide
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Beitrag von TheGuide » 10.06.2015, 00:30

Hagebuttenkeks hat geschrieben:Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung bin ich auf Ihre Steuerberatung aufmerksam geworden,
Sonst würdest du nicht schreiben!!
deren Kernkompetenzen über meinen jetzigen Aufgabenbereich hinausgehen,
Gefährlich!
Während meiner Anstellung habe ich die während des Studiums erlernten Grundlagen ausgebaut und die praktischen Vorgehensweisen kennengelernt. Hierbei vertiefte ich auch meine EDV-Kenntnisse, insbesondere in den MS-Office-Programmen sowie DATEV Kanzlei pro.
MS Office ist ein amerikanischer Eigenname. Hier kein Bindestrich. Der kommt nur zwischen dem Eigennamen und den Programmen.
Weiterhin zuviel Nacherzählung. Was bringen deine Kompetenzen deinem Wahlarbeitgeber?!

Hagebuttenkeks
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Beitrag von Hagebuttenkeks » 11.06.2015, 23:41

Auf ein Neues ;)

Sehr geehrte…,

als Absolventin des Studienganges Betriebswirtschaftslehre, währenddessen ich in Form eines Praktikums Erfahrungen im Finanzwesen sammelte, möchte ich in der Steuerberatung arbeiten, da ich große Freude am Umgang mit Zahlen habe und mich für Rechnungslegung, Buchführung sowie Kosten- und Leistungsrechnung interessiere. Diese Interessen sehe ich in der Steuerassistenz aufgrund der damit verbundenen Aufgaben als erfüllt. Zu dieser Einschätzung komme ich auch aufgrund meiner momentanen Anstellung.

Während meiner jetzigen Tätigkeit habe ich die im Studium erlernten Grundlagen ausgebaut, die praktischen Vorgehensweisen kennengelernt und mir Wissen angeeignet, das mir sicherlich nutzt, um bei Ihnen die im Stellenangebot geschilderten Aufgaben (oder um die in einer Steuerberatung anfallenden Aufgaben rund um die Mandantenbetreuung) zu erledigen. Das nötige Wissen für Bereiche, die bei meiner momentanen Arbeit zu kurz kamen, wie z.B. das Erstellen von Lohn- und Gehaltsabrechnungen eigne ich mir durch meine Leistungsbereitschaft und meiner Wissbegierde an. Meine schnelle Auffassungsgabe ist hierbei ebenfalls von Vorteil. Bei meinem jetzigen Arbeitgeber war dies von Nöten, als ich von Beginn an in die Prüfungstätigkeit eingewiesen wurde und mir die Vorgehensweisen binnen kürzester Zeit aneignete, um eine Mitarbeiterin zu vertreten, die in Mutterschutz bzw. Elternzeit ging.

Teamfähigkeit stellt für mich ebenfalls kein Problem dar. Gerade im Rahmen von Prüfungen ist dies unersetzlich, insbesondere bei Prüfungen vor Ort, d.h. direkt beim Mandanten, aber auch bei der Lagebesprechung mit den Kollegen, was bei meiner Tätigkeit als Prüfungsassistentin immer wieder gefordert war.

Für die Erstellung von Steuererklärungen, Jahresabschlüssen, Gewinnermittlungen sowie beim Verbuchen von Geschäftsvorfällen ist es stets notwendig, die aktuelle Gesetzeslage bzw. Rechnungslegungsgrundätze zu kennen und wenn man mal nicht weiter weiß, sich mit Kollegen auszutauschen. Auch dies zeugt von Teamfähigkeit. Mir ist zudem wichtig, bereits Erlerntes zu festigen und mich weiterzubilden. Deshab strebe ich mittelfristig den Bilanzbuchhalter IHK an.

Wenn ich Ihr Interesse mit diesem Anschreiben geweckt habe, freue ich mich über eine Einladung zu einem persönlichen Gespräch.

Mit freundlichen Grüßen


Wie klingt das nun? Ich denke, die ersten beiden Absätze müsste ich kürzen bzw. zusammenfassen, oder?

Viele Grüße und vielen Dank für weitere konstruktive Kritik
:D

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Beitrag von TheGuide » 12.06.2015, 23:21

Hagebuttenkeks hat geschrieben:erfüllt. _Zu dieser Einschätzung komme ich auch aufgrund meiner momentanen Anstellung.
Während meiner jetzigen Tätigkeit habe ich die im Studium erlernten Grundlagen ausgebaut, die praktischen Vorgehensweisen kennengelernt und mir Wissen angeeignet, das mir sicherlich nutzt, um bei Ihnen die im Stellenangebot geschilderten Aufgaben (oder um die in einer Steuerberatung anfallenden Aufgaben rund um die Mandantenbetreuung) zu erledigen.
Letzteres erscheint mir besser.
Das nötige Wissen für Bereiche, die bei meiner momentanen Arbeit zu kurz kamen,
Das hat hier nichts zu suchen, wird dir womöglich als Illoylität ausgelegt.


Teamfähigkeit stellt für mich ebenfalls kein Problem dar.
Verzichte auf Negationen und Negativa!
Gerade im Rahmen von Prüfungen ist dies unersetzlich, insbesondere bei Prüfungen vor Ort, d.h. direkt beim Mandanten, aber auch bei der Lagebesprechung mit den Kollegen, was bei meiner Tätigkeit als Prüfungsassistentin immer wieder gefordert war.
Du tauchst hier allenfalls am Rande auf, jedenfalls nicht als Subjekt.
Für die Erstellung von Steuererklärungen, Jahresabschlüssen, Gewinnermittlungen sowie beim Verbuchen von Geschäftsvorfällen ist es stets notwendig, die aktuelle Gesetzeslage bzw. Rechnungslegungsgrundätze zu kennen und wenn man mal nicht weiter weiß, sich mit Kollegen auszutauschen. Auch dies zeugt von Teamfähigkeit.
Negativa und wieder nur Allgemeinplätze ohne klaren Bezug zu dir.

Hagebuttenkeks
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Beitrag von Hagebuttenkeks » 15.06.2015, 11:35

Kann man es so lassen?



Sehr geehrte…,

während meiner jetzigen Tätigkeit habe ich die im Studium erlernten Grundlagen ausgebaut, die praktischen Vorgehensweisen kennengelernt und mir Wissen angeeignet, das mir sicherlich nutzt, um bei Ihnen die im Stellenangebot geschilderten Aufgaben (oder um die in einer Steuerberatung anfallenden Aufgaben rund um die Mandantenbetreuung) zu erledigen. Fehlendes Wissen, wie z.B. das Erstellen von Lohn- und Gehaltsabrechnungen eigne ich mir durch meine Leistungsbereitschaft und meiner Wissbegierde an. Meine schnelle Auffassungsgabe ist hierbei ebenfalls von Vorteil. Bei meinem jetzigen Arbeitgeber war dies ebenfalls von Nöten, als ich von Beginn an in die Prüfungstätigkeit eingewiesen wurde und mir die Vorgehensweisen binnen kürzester Zeit aneignete, um eine Mitarbeiterin zu vertreten, die in Mutterschutz bzw. Elternzeit ging.

Meine Teamfähigkeit stellte ich bei meiner jetzigen Anstellung stets unter Beweis, insbesondere während meiner Teilnahme an Prüfungen, bei denen ich mit meinen Kollegen die Lage sowie Ergebnisse besprach. Auch bei den anfallenden Arbeiten in der Steuerberatung hielt ich mit meinen Kollegen immer wieder Rücksprache, wenn ich Fragen zu der aktuellen Gesetzeslage bzw. Rechnungslegungsgrundsätzen hatte.

Mir ist es wichtig, bereits Erlerntes zu festigen und mich weiterzubilden, deshalb strebe ich mittelfristig den Bilanzbuchhalter IHK an.

Meine Kündigungsfrist beträgt vier Wochen zum Monatsende.

Wenn ich Ihr Interesse mit diesem Anschreiben geweckt habe, freue ich mich über eine Einladung zu einem persönlichen Gespräch.

Mit freundlichen Grüßen

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Beitrag von TheGuide » 15.06.2015, 18:19

Hagebuttenkeks hat geschrieben:Fehlendes Wissen, wie z.B. das Erstellen von Lohn- und Gehaltsabrechnungen eigne ich mir durch meine Leistungsbereitschaft und meiner Wissbegierde an.
Das Erstellen ist okay, ich würde aber immer für das eigentliche Substantiv, die Erstellung, plädieren.
Negativa haben nichts im Anschreiben zu suchen. Du kannst dich doch nicht damit bewerben, dass etwas fehlt.
als ich von Beginn an in die Prüfungstätigkeit eingewiesen wurde
Kein Passiv verwenden!

Deinem Anschreiben fehlt noch die Zukunftsorientierung, die Motivation. Bisher ist es sehr vergangenheits- und gegenwartsorientiert.

Hagebuttenkeks
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Beitrag von Hagebuttenkeks » 17.06.2015, 10:13

Hier der Versuch, den Zukunftsaspekt mit einzubringen...:

Sehr geehrte..,

während meiner jetzigen Tätigkeit habe ich die im Studium erlernten Grundlagen ausgebaut, die praktischen Vorgehensweisen kennengelernt und mir Wissen angeeignet, das mir sicherlich nutzt, um bei Ihnen die im Stellenangebot geschilderten Aufgaben (oder um die in einer Steuerberatung anfallenden Aufgaben rund um die Mandantenbetreuung) zu erledigen. Weiteres Wissen, wie z.B. die Erstellung von Lohn- und Gehaltsabrechnungen eigne ich mir durch meine Leistungsbereitschaft und meiner Wissbegierde an. Meine schnelle Auffassungsgabe ist hierbei ebenfalls von Vorteil. Bei meinem jetzigen Arbeitgeber war dies ebenfalls von Nöten, als ich von Beginn an aktiv an Prüfungen teilnahm und mir die Vorgehensweisen binnen kürzester Zeit aneignete, um eine Mitarbeiterin zu vertreten, die in Mutterschutz bzw. Elternzeit ging.

Meine Teamfähigkeit stellte ich bei meiner jetzigen Anstellung stets unter Beweis, insbesondere während meiner Teilnahme an Prüfungen, bei denen ich mit meinen Kollegen die Lage sowie Ergebnisse besprach. Auch bei den anfallenden Arbeiten in der Steuerberatung hielt ich mit meinen Kollegen immer wieder Rücksprache, wenn ich Fragen zu der aktuellen Gesetzeslage bzw. Rechnungslegungsgrundsätzen hatte.

Mir ist es wichtig, bereits Erlerntes zu festigen und mich weiterzubilden, deshalb strebe ich mittelfristig den Bilanzbuchhalter IHK an. Ich bin mir sicher, mich in Ihrer Steuerberatung hierauf gut vorbereiten zu können und gleichzeitig bereits erworbenes, aber auch zukünftiges Wissen gewinnbringend einzusetzen.

Meine Kündigungsfrist beträgt vier Wochen zum Monatsende.

Wenn ich Ihr Interesse mit diesem Anschreiben geweckt habe, freue ich mich über eine Einladung zu einem persönlichen Gespräch.

Mit freundlichen Grüßen


Ich weiß nicht, ob mir das so gut gelungen ist. Habe mir diesbezüglich viel durchgelesen. Aber es auch in Worte zu packen, ist schwer. Im Grunde möchte ich hauptsächlich aus dem Grund den Arbeitgeber wechseln, weil ich mich auschließlich auf die Aufgaben einer Steuerberatung konzentrieren möchte.

Die orange-markierten Punkte sind ebenfalls von dir kritisierte Punkte. Passt es nun so eher? ;)

An dieser Stelle möchte ich dir auch mal dafür danken, dass du dir die Zeit nimmst, um die Anschreiben immer und immer wieder durchzulesen und Hilfestellungen zu geben :)

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Beitrag von TheGuide » 19.06.2015, 09:11

Hagebuttenkeks hat geschrieben:Im Grunde möchte ich hauptsächlich aus dem Grund den Arbeitgeber wechseln, weil ich mich auschließlich auf die Aufgaben einer Steuerberatung konzentrieren möchte.
Genau das könnte m.E. noch besser herausgearbeitet werden.

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Beitrag von Hagebuttenkeks » 22.06.2015, 13:16

Wie klingt denn folgender Absatz, wobei ich mir bei dem Teil in Klammern unsicher bin?

...

Bei meiner jetzigen Anstellung merkte ich, wie viel Freude ich an den Aufgaben einer Steuerberatung habe, weshalb ich mein Augenmerk auf diese legen will. Aufgrund des von Ihnen im Stellenangebot angegebenen zukünftigen Aufgabenbereichs bin ich mir sicher, dies bei Ihnen umzusetzen und bereits Erlerntes zu festigen sowie neues Wissen anzueignen. Zudem strebe ich mittelfristig die Weiterbildung zur Bilanzbuchhalterin IHK an (, um mich in den entsprechenden Bereichen noch mehr zu spezialisieren * und so zu einer noch kompetenterin Ansprechpartnerin für Kollegen und Mandanten zu sein).


* oder: um die entsprechenden Bereiche noch weiter zu vertiefen

Bei einer Initiativbewerbung könnte man den Absatz vielleicht wie folgt beginnen:

...

Da ich mir auf Ihrer Homepage einen ersten Eindruck über die in Ihrer Steuerberatung angebotenen Leistungen verschaffen konnte, bin ich mir sicher....

..

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Beitrag von TheGuide » 23.06.2015, 11:24

Hagebuttenkeks hat geschrieben:Bei meiner jetzigen Anstellung merkte ich, wie viel Freude ich an den Aufgaben einer _Steuerberatung habe, weshalb ich mein Augenmerk auf diese legen will.
Aufgrund des von Ihnen im Stellenangebot angegebenen zukünftigen Aufgabenbereichs bin ich mir sicher, dies bei Ihnen umzusetzen und bereits Erlerntes zu festigen sowie neues Wissen anzueignen.
:?:


Die Formulierung bin ich mir sicher oder bin ich überzeugt oder ich glaube/meine schwächt Aussagen ab. Sie hat in einem Bewerbungsschreiben nichts zu suchen, egal ob initiativ oder reaktiv. Sie ist gewissermaßen eine Abfederung konkreter Aussagen.

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