ᐅ Controller Initiativbewerbung - Anschreiben ✔

Eine initiative Bewerbung lohnt immer dann, wenn keine konkrete Stellenausschreibung vorliegt. Worauf ihr achten musst, ist Thema in diesem Forum.
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Paradoxon200
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ᐅ Controller Initiativbewerbung - Anschreiben ✔

Beitrag von Paradoxon200 » 13.03.2007, 11:46

Hallo zusammen

Ich möchte beruflich neu orientieren, da mein nebenberufliches Studium sich dem Ende zuneigt und ich in meiner jetzigen Firma keine Möglichkeiten habe einen adäquaten Job zu erhalten. Ich habe nun die Möglichkeit mich initiativ auf mehrere Jobs zu bewerben die nicht ausgeschrieben sind. Ich habe hierbei Probleme gute Einleitungssätze zu finden. Über weitere Verbesserungsvorschläge meines Anschreibens wäre ich euch sehr dankbar.


Initiativbewerbung

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit bewerbe ich mich um einen Arbeitsplatz als Controller, da meine jetzige Position mir aus betriebsinternen Gründen nur begrenzte Möglichkeiten bietet, mich sowohl fachlich weiterzuentwickeln als auch meinen Verantwortungsbereich zu erweitern.

Derzeit bin ich in ungekündigter Stellung bei der XXXX im Bereich Faktura als Industriekaufmann tätig. Zu meinen Aufgaben zählen unter anderem die Rechnungserstellung, Angebotserstellung und Lastschriftenbearbeitung. Ich zeichne mich durch analytischem Denken, Teamfähigkeit und Kommunikationsfähigkeit in meinem Tätigkeitsfeld aus.

Meine Leistungsbereitschaft wird durch mein nebenberufliches Studium an der Fachhochschule für Ökonomie und Management zum Ausdruck gebracht. Ich werde im Oktober das Studium als Diplom-Kaufmann abschließen. (Meine Diplomarbeit wird sich mit der Thematik der Due Diligence Prüfungen befassen.)

Über eine Einladung zu einem persönlichen Gespräch in Ihrem Hause freue ich mich und stehe Ihnen für Rückfragen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Zuletzt geändert von Paradoxon200 am 13.03.2007, 15:46, insgesamt 3-mal geändert.

Enrico
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Re: ᐅ Controller Initiativbewerbung - Anschreiben ✔

Beitrag von Enrico » 13.03.2007, 13:13

Hier fehlt noch ein Bindestrich:
Paradoxon200 hat geschrieben:Ich werde im Oktober das Studium als Diplom-Kaufmann abschließen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Diplom-Kaufmann

Ansonsten ist die Initiativbewerbung schon recht annehmbar.

Paradoxon200
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Beitrag von Paradoxon200 » 13.03.2007, 13:20

Na klar. Danke schon mal. Was gibt es noch bitte mehr Meinungen!

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FRAGEN
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Beitrag von FRAGEN » 13.03.2007, 13:35

Hmmmmm... wenn ich derAdressat wäre, würde mich vor allem die konkrete Zielrichtung Deines Interesses interessieren. Zwischen den "aktuellen" Tätigkeiten, die Du von Deinem bisherigen Arbeitsplatz nennst, und Due Diligence Prüfungen liegen vom Anspruch her ja erstmal Welten...

Bei welcher Art von Tätigkeit sähst Du denn einen sinnvollen und realistischen Einstieg? Und in welche Richtung soll es dann gehen?

Bisher stellst Du ja quasi einen "nackten" Aufstiegswunsch in den Raum... ;-)

Paradoxon200
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Beitrag von Paradoxon200 » 13.03.2007, 14:11

Es kommt natürlich aufs Unternehmen an. Wenn es bspw. um einen Controlling Job geht werde ich den Einleitungssatz dahingehend ändern. Due Diligence zielt eher auf Unternehmensberatungen uns Großkonzerne ab. Sollte das Thema keine Relevanz für das Unternehmen haben fliegt der Satz raus.

Kathrin
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Beitrag von Kathrin » 13.03.2007, 19:24

SChreibe doch noch was zu dem Unternehmen.. also was Dich an dem Unternehmen reizt, da zu arbeiten.

Aber ehrlich gesagt finde ich Initiativbewerbungen, die gar keine Anprechpartner haben und so allgemein sind, nicht so gut. Also ich habe es damals so gemacht, dass ich die Unternehmen angerufen habe, mich mit der Personalabteilung verbunden habe und direkt gefragt habe, ob und in welcher Abteilung etwas frei wird. Habe dann auch gleich gefragt, an wen ich das schicken soll, welche Voraussetzungen gelten... die Bewerbung wurde dadurch viel konkreter, ja und mein Auftreten hat Eindruck gemacht! Ich hatte dann sogar gleich mehrere Jobangebote und verschiedene Vorstellungsgespräche..

simder
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Initiativbewerbung im Controlling

Beitrag von simder » 13.07.2007, 10:24

Hi,

ich würde gerne mal eure Kritik über mein Anschreiben für eine Initiativbewerbung im Controlling hören.


Bewerbung als Mitarbeiter im Bereich Controlling

Sehr geehrte .... ,

Sie benötigen einen hochmotivierten Mitarbeiter, der nicht nur Fachbuchwissen beherrscht und anwendet, sondern auch mit persönlichem Einsatz und Ehrgeiz zum Erfolg Ihres Unternehmens beitragen kann? Dann mö̈chte ich mich Ihnen vorstellen.

Nach erfolgreichem Abschluss meines Studiums der Betriebswirtschaftslehre mit den Schwerpunktfä̈chern Rechnungslegung, Controlling und Wirschaftsprü̈fung an der XXX, in XXX, suche ich zum nächstmöglichen Zeitpunkt den Einstieg in das Berufsleben als Mitarbeiter im Controlling.

Im Rahmen der Vertiefungsrichtung Controlling konnte ich mir umfassende Kenntnisse in diesem Themengebiet aneignen. Hierzu zä̈hlen insbesondere die Kosten- und Leistungsrechnung, Budgetierung sowie die Prozesskostenrechnung, welche ich nun gerne in Ihrem Unternehmen in die Praxis umsetzen möchte. Zuletzt konnte ich in einschlägigen Praktika bei der XXX, Steuerberatung und Wirtschaftsprü̈fung, in XXX und XXX mein im Studium erworbenes Wissen sowie das gute Verhä̈ltnis zu Zahlen und strukturiertem Arbeiten in die dortigen Teams einbringen.

Persö̈nlich zeichne ich mich durch ein hohes Maß an Eigeninitiative und Teamgeist aus, komplexe Aufgaben und deren Lö̈sung betrachte ich dabei als persönliche Herausforderung. Klare Kommunikation und Offenheit fü̈r neue Ideen, Anregungen und Kritik konnte ich auf den verschieden Messen und Promotion sowie Praktika neben meinem Studium unter Beweis stellen.

Ich freue mich weitere Details in einem persö̈nlichen Gespräch mit Ihnen besprechen zu kö̈nnen und stehe Ihnen fü̈r Rü̈ckfragen selbstverstä̈ndlich jederzeit zur Verfü̈gung.

Mit freundlichen Grüßen



Vielen Dank für eure Hilfe!

Raleigh
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Beitrag von Raleigh » 13.07.2007, 11:38

HAst du berufserfahrung oder Praktika gemacht? Bisher sagt deine Bewerbung: Ich habe gelerntes Wissen und behaupte natürlich, dass ich das problemlos anwenden kann.

Du bietest also sehr viel Angriffsfläche für eine Ablehnung in die Richtung "zuwenig Berufserfahrung".

simder
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Beitrag von simder » 13.07.2007, 12:57

Praktika ja, aber nicht im Controlling. Berufserfahrung als gerade frisch Diplomierter ist ja sowieso etwas schwierig, oder? Zumal ich Praktika nicht als Berufserfahrung verstehe.

Raleigh
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Beitrag von Raleigh » 13.07.2007, 14:38

Waren es kaufmännische Praktika?

simder
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Beitrag von simder » 13.07.2007, 14:51

Na wenn du den Bereich Wirtschaftprüfung/Steuerberatung als kaufmännisch bezeichnen willst, dann ja.

Mir geht es jetzt eigentlich primär um Rechtschreibung und Grammatik bezgl. meiner Bewerbung.

Viele Grüße

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FRAGEN
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Beitrag von FRAGEN » 14.07.2007, 21:34

Ist aber deutlich einfacher: Zwischen '"Ideen" und "Anregungen" im vorletzten Absatz würde ich das Komma durch ein Semikolon ersetzen; im Schluss-Satz fehlt hinter "mich" ein Komma... ;-)

Eb-cio
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Initiativbew. Praktikum Controlling

Beitrag von Eb-cio » 24.04.2009, 10:42

Hallo zusammen,

ich würde mich darüber freuen wenn jemand meine Bewerbung durch lesen könnte und bewertet. Es ist schon lange her als ich die letzte Bewerbung verfasst habe daher bin ich mir derzeit noch unsicher. Rechtschreibung ist auch nicht meine größte Stärke, vielleicht findet jemand Fehler? Vielen dank schonmal fürs lesen.




Sehr geehrte Damen und Herren,

großes Interesse besteht bei mir darin ein Praxissemester in meiner Region zu bekommen und bei Recherchen im Internet nach mir bekannten Unternehmen in der näheren Umgebung bin ich auf Ihre Webseite aufmerksam geworden in der ich erfahren konnte, dass Sie Praktikanten einstellen. Diese Gelegenheit möchte ich nicht ungenutzt lassen und schreibe Ihnen hiermit meine Bewerbung für ein Praktikum in Ihrem Unternehmen.

Ich studiere im 5. Semester an der Fachhochschule ~~~. Meine Hauptfächer sind Controlling, Accounting, Taxation und dazu als Wahlpflichtfächer Marketing, Projektmanagement sowie Wirtschaftsinformatik. Im 6. Semester möchte ich eine erfolgreiche Bachelorarbeit leisten und will dabei nicht nur theoretische Kenntnisse einbringen sondern auch Praxisnähe herstellen. Mit dem Praktikum beginnen könnte ich umgehend nach dem 18.02.08

Ich stehe Ihnen für weitere Auskünfte natürlich zur Verfügung und würde mich über ein persönliches Vorstellungsgespräch freuen.


Mit freundlichen Grüßen
Zuletzt geändert von Eb-cio am 28.04.2009, 13:02, insgesamt 1-mal geändert.

sebcoe
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Beitrag von sebcoe » 24.04.2009, 11:27

den anfangfinde ich gut, dann gibt es m.E. aber irgendwie einen bruch

kenntnisse erwerben, anstatt sammeln

theoretische kenntnisse lernt man nicht kennen, anders formulieren

besondere eigenschaften finde ich ne schlechte formulierung
tiefergehende erfahrungen
umfangreichen erfahrungsschatz oder so was in der richtung

den letzten absatz solltest Du auch noch mal angehen, wirkt irgendwie so angehängt und ohne übergang, bezug, mit bsp unterlegen

Eb-cio
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Beitrag von Eb-cio » 24.04.2009, 20:51

Hallo zusammen,

ich würde mich darüber freuen wenn jemand meine Bewerbung durch lesen könnte und bewertet. Es ist schon lange her als ich die letzte Bewerbung verfasst habe daher bin ich mir derzeit noch unsicher. Rechtschreibung ist auch nicht meine größte Stärke, vielleicht findet jemand Fehler? Vielen dank schonmal fürs lesen.




Sehr geehrte Damen und Herren,

großes Interesse besteht bei mir darin ein Praxissemester in meiner Region zu bekommen und bei Recherchen im Internet nach mir bekannten Unternehmen in der näheren Umgebung bin ich auf Ihre Webseite aufmerksam geworden in der ich erfahren konnte, dass Sie Praktikanten einstellen. Diese Gelegenheit möchte ich nicht ungenutzt lassen und schreibe Ihnen hiermit meine Bewerbung für ein Praktikum in Ihrem Unternehmen.

Ich studiere im 5. Semester an der Fachhochschule ~~~. Meine Hauptfächer sind Controlling, Accounting, Taxation und dazu als Wahlpflichtfächer Marketing, Projektmanagement sowie Wirtschaftsinformatik. Im 6. Semester möchte ich eine erfolgreiche Bachelorarbeit leisten und will dabei nicht nur theoretische Kenntnisse einbringen sondern auch Praxisnähe herstellen. Mit dem Praktikum beginnen könnte ich umgehend nach dem 18.02.08

Ich stehe Ihnen für weitere Auskünfte natürlich zur Verfügung und würde mich über ein persönliches Vorstellungsgespräch freuen.


Mit freundlichen Grüßen
Zuletzt geändert von Eb-cio am 28.04.2009, 13:03, insgesamt 1-mal geändert.

Knightley
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Beitrag von Knightley » 26.04.2009, 15:04

Es fehlt doch noch die Anrede?
Ich studiere Wirtschaftswissenschaften im Studiengang „Bachelor of Business Administration“ an der Fachhochschule xxxx im fünften Semester. Im Rahmen meines zweiten Fachpraktikums möchte ich weitere Erfahrungen im Bereich des Controllings erlernen.
Hier wiederholst du dich doch aus dem ersten Absatz. Du willst ein Praktikum machen, um dir weitere Controlling-Kenntnisse in den Praxis anzueignen und anzuwenden. Dafür braucht man höchstens zwei Zeilen.

nachwuchsinformatiker
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Formulierungsfragen Initiativbewerbung Controlling

Beitrag von nachwuchsinformatiker » 07.03.2010, 12:43

Hallo zusammen,

ich weiß gerade bei ein paar Formulierungen nicht weiter. Es ist erst die zweite Bewerbung, die ich jetzt schreibe, daher fehlt mir noch ein wenig die Erfahrung...

Erwähnung eines Telefonats:
Durch ein sehr angenehmes Telefonat mit Herrn X (Leiter Controlling eines großen Unternehmensbereiches) wurde ich zusätzlich motiviert, mich bei Ihnen zu bewerben.
Ich hatte ihm am Telefon ganz kurz meinen Werdegang beschriebenm daraufhin meinte er, dass er mich nur ermuntern könne, mich zu bewerben. Über konkrete Stellen haben wir nicht gesprochen.

Gründe für das Unternehmen:
Für mich als gebürtigen Y(Stadt)war Z(Unternehmen) stets „der“ Arbeitgeber vor Ort. Ihr Aufstieg vom kleinen Familienunternehmen zum international führenden Konzern ist an sich schon beeindruckend. Ihr vorbildliches soziales Engagement sowie Ihr Sinn für Umweltschutz machen Sie darüber hinaus zu dem Unternehmen, in dem ich meine fachlichen und persönlichen Fähigkeiten gewinnbringend einsetzen möchte.
Mit dem letzten Teil ("machen Sie zu dem Unternehmen") bin ich noch nicht so ganz glücklich. Oder ist das so ok?

Eintrittstermin:
Bei dem Eintrittsdatum bin ich flexibel zwischen dem 1. August (Abgabe der Doktorarbeit voraussichtlich im Juni) und dem 1. November (Ende des aktuellen Vertrags).
Geht das so mit den Klammern? Oder soll ich das eher in den Fließtext einbauen? Kann ich irgendwie angeben, dass mir ein späterer Termin in diesem Intervall persönlich lieber wäre?

danke für Eure Tipps!
Felix

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FRAGEN
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Re: Formulierungsfragen Initiativbewerbung Controlling

Beitrag von FRAGEN » 07.03.2010, 14:19

Hallo nachwuchsinformatiker!

Das nenne ich mal eine sauber strukturierte Anfrage... ;-)
nachwuchsinformatiker hat geschrieben:Ich hatte ihm am Telefon ganz kurz meinen Werdegang beschriebenm daraufhin meinte er, dass er mich nur ermuntern könne, mich zu bewerben.
Das klingt bereits in diesem Wortlauf 10 x besser als Deine bisherige Formulierung. Das ist nämlich die, die "man" üblicherweise benutzt, wenn es keinerlei inhaltlichen Austausch gab... wenn jemand nur anrief, um mit diesem Satz aus seiner Vorlage nicht allzu plump gelogen zu haben... ;-)
nachwuchsinformatiker hat geschrieben:Mit dem letzten Teil ("machen Sie zu dem Unternehmen") bin ich noch nicht so ganz glücklich. Oder ist das so ok?
Vielleicht minimal übertrieben... aber ansonsten nicht verkehrt. Eigentümlicher finde ich persönlich die Art und Weise, in der Du deren "soziales Engagement" mit Deinem Beitrag zum "Gewinn" verbindest... fast so, als würde sich hier die einzige "Kommerz-Sau" zwischen all den "guten Menschen" vorstellen... ;-
nachwuchsinformatiker hat geschrieben:Bei dem Eintrittsdatum bin ich flexibel zwischen dem 1. August (Abgabe der Doktorarbeit voraussichtlich im Juni) und dem 1. November (Ende des aktuellen Vertrags).

Geht das so mit den Klammern?
Grundsätzlich geht das mit den Klammern für einen Akademiker in einer Bewerbung gar nicht... wobei ich in diesem speziellen Fall auch den Sinn nicht so richtig verstehe. Für mich hört sich das so an, als ginge es Dir in erster Linie darum, den bestehenden Vertrag vorzeitig zu beenden?!? Als potentieller Arbeitgeber dieser Person würde ich an solch einer Stelle hellhörig werden... ;-)
nachwuchsinformatiker hat geschrieben:Kann ich irgendwie angeben, dass mir ein späterer Termin in diesem Intervall persönlich lieber wäre?
Ich halte es generell für nicht besonders günstig, mit eventuellen Details einer Vertragsverhandlung einseitig und ungefragt allzu weit in die Offensive zu gehen... erst recht in Fällen, wo noch nicht einmal über einen konkreten Job gesprochen wurde. Was würdest Du denn machen, wenn "Deine" ideale Stelle im Dezember entstehen würde? Du hast mit solchen Einschränkungen zur "Begrüssung" nichts zu gewinnen... nur Platz für inhaltlich wertvollere Argumente und/oder Aufbau von Sympathie zu verlieren... ;-)

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Re: Formulierungsfragen Initiativbewerbung Controlling

Beitrag von nachwuchsinformatiker » 07.03.2010, 15:00

Hallo FRAGEN,

danke für deine Tipps.

ist die Erwähnung des Telefonats so besser:
Bei Herrn X habe ich mich bereits telefonisch nach Einsatzmöglichkeiten bei Ihnen erkundigt. Nach einer kurzen Schilderung meines Werdeganges hat er mich sehr zu einer Bewerbung ermuntert.
Ihr vorbildliches soziales Engagement sowie Ihr Sinn für Umweltschutz machen Sie darüber hinaus zu dem Unternehmen, in dem ich meine fachlichen und persönlichen Fähigkeiten „für das Leben“ einsetzen möchte.
"für das Leben" ist Teil des Mottos des Unternehmens, das ich bereits im Einleitungssatz aufgreife. Klingt das so passender?
FRAGEN hat geschrieben: Für mich hört sich das so an, als ginge es Dir in erster Linie darum, den bestehenden Vertrag vorzeitig zu beenden?!? Als potentieller Arbeitgeber dieser Person würde ich an solch einer Stelle hellhörig werden... ;-)
ich arbeite als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Uni. Da ist es durchaus üblich, das Institut nach Abgabe der Doktorarbeit zu verlassen.

so besser?
Durch die voraussichtliche Abgabe meiner Doktorarbeit im Juni stehe ich Ihnen ab dem 1. August zur Verfügung.
oder soll ich die Doktorarbeit an der Stelle ganz rauslassen? Steht schließlich auch im Lebenslauf drin...

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FRAGEN
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Re: Formulierungsfragen Initiativbewerbung Controlling

Beitrag von FRAGEN » 07.03.2010, 15:08

nachwuchsinformatiker hat geschrieben:ist die Erwähnung des Telefonats so besser:
Bei Herrn X habe ich mich bereits telefonisch nach Einsatzmöglichkeiten bei Ihnen erkundigt. Nach einer kurzen Schilderung meines Werdeganges hat er mich sehr zu einer Bewerbung ermuntert.
M. E. ist sie perfekt.
nachwuchsinformatiker hat geschrieben:Ihr vorbildliches soziales Engagement sowie Ihr Sinn für Umweltschutz machen Sie darüber hinaus zu dem Unternehmen, in dem ich meine fachlichen und persönlichen Fähigkeiten „für das Leben“ einsetzen möchte.

"für das Leben" ist Teil des Mottos des Unternehmens, das ich bereits im Einleitungssatz aufgreife. Klingt das so passender?
M. E. ebenfalls perfekt.
nachwuchsinformatiker hat geschrieben:Durch die voraussichtliche Abgabe meiner Doktorarbeit im Juni stehe ich Ihnen ab dem 1. August zur Verfügung.
Dito. Ich würde sie ruhig erwähnen... nicht unbedingt wegen der Information an sich - sondern aufgrund der Tatsache, dass sie aus dem Lesefluss heraus ganz selbstverständlich den - im ersten Eindruck - grossen zeitlichen Abstand zwischen Bewerbung und Einsatz-Zeitpunkt erklärt.

Sebot
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Anschreiben Initiativbewerbung im Rechnungswesen/Controlling

Beitrag von Sebot » 06.12.2010, 22:34

Hallo zusammen,

da ich im Frühjahr mit meinem Studium voraussichtlich fertig bin, wollte ich mich schon einmal frühzeitig bewerben.
Könnt ihr mal über meine Initiativbewerbung kritisch bewerten?


Initiativbewerbung im Bereich Finanz-/Rechnungswesen, Controlling


Sehr geehrte Damen und Herren,

Sie suchen zur Verstärkung Ihres Teams einen kooperativen, zuverlässigen und aufgeschlossenen Mitarbeiter?
Ich als ein junger, dynamischer Student der Fachrichtung, der schon in vielen Bereichen praktische Erfahrungen gesammelt hat, möchte mich hiermit bei Ihnen um eine Arbeitsstelle in den o. g. Bereichen bewerben.

Im Laufe meines Studiums bei der [...], welches ich parallel zu meiner dreijährigen Berufsausbildung zum Industriekaufmann absolvierte, entwickelte ich ein sehr starkes Interesse für die o. g. Bereiche.

Seit [...] bin ich im Fernstudiengang an der[...] zum „Diplom-Betriebswirt (FH)“ eingeschrieben. Aufgrund meines erfolgreichen [...] Abschlusses konnte ich sofort in den Hauptstudiengang einsteigen. Dort habe ich mir die Schwerpunkte Controlling/ Kostenrechnungssysteme und Konzernrechnungslegung/ Wirtschaftsprüfung ausgewählt, um meine sehr guten Kenntnisse noch weiter zu vertiefen.

Zur Zeit arbeite ich auf Teilzeitbasis parallel zu meinem Studium im Rechnungswesen beim [...], wodurch ich weitere praktische Kenntnisse in Hauptbuch- und Umsatzsteuer-Vorgängen erwerbe. Zudem kann ich dort meine SAP-Kenntnisse weiterentwickeln.

Meine Diplomarbeit schreibe ich ab Februar 2011 und habe dann voraussichtlich Ende Mai 2011 das Studium erfolgreich abgeschlossen.
Ab diesem Zeitpunkt stehe ich Ihnen als Vollzeitkraft zur Verfügung. Für einen früheren Beginn mit verringerter Wochenarbeitszeit bin ich flexibel.

Zu meinen persönlichen Stärken gehören: sehr gute EDV-Kenntnisse, Teamfähigkeit und Engagement sowie eine gute Auffassungsgabe.

Gerne informiere ich Sie in einem persönlichen Gespräch über meine weiteren Kenntnisse und Fertigkeiten.

Bis dahin verbleibe ich


Vielen Dank schonmal im Voraus!

Grüße
Sebot

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Re: Initiativbewerbung Berufseinsteiger Controlling

Beitrag von FRAGEN » 29.03.2013, 08:32

Peter_Pan hat geschrieben:Mir ist bewusst, dass es besser ankommt, eine klare Wunschposition zu äußern. Aber schließe ich mich damit für andere Postionen aus, auf die mein Profil passt oder werden meine Unterlagen auch auf die Eignung für alternative Einsatzzwecke überprüft?
Hmmmm... ich sehe hier ehrlich gesagt weder ein "Profil" noch irgendwelche "Positionen"... und folgerichtigerweise auf keine "Alternativen" zu ebensolchen. Bei Licht betrachtet sehe ich praktisch gar keine klaren Aussagen irgendeiner Richtung. Man könnte es fast schon umgekehrt sagen: Das, was man sieht, ist der konsequente Versuch, verwertbare Aussagen jeglicher Richtung zu vermeiden. Für mein Gefühl treibst Du hier das Taktieren um ein Vielfaches zu weit.

Nimm doch mal spasseshalber an, Du würdest tatsächlich wirklich und ehrlich ins Controlling! Dann versuch doch einmal Genaueres über die Aufgaben und Inhalte dort herauszufinden - und schreibe dann eine Bewerbung, die Deine Person, Vorkenntnisse und Absichten damit möglichst weitgehend zur Deckung bringt! Momentan lässt sich dem Text ja noch nicht einmal entnehmen, dass Du irgendeine inhaltliche Vorstellung von dieser Tätigkeit hättest. Nach dem, was Du schreibst, stellst Du Dir halt vor, dass Controlling wohl irgendetwas mit Zahlen zu tun hat. Mag sein. Aber kann dieses "Wissen" das Ergebnis eines Fachstudiums sein? Und wenn es so wäre: Könnte das einem Arbeitgeber als "Qualifikation" genügen?

Peter_Pan
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Beitrag von Peter_Pan » 29.03.2013, 09:40

Danke für deine Meinung.
Habe einen Absatz überarbeitet und hinzugefügt, welche Aufgaben des Controllings ich als besonders wichtig erachte. Ist es so besser oder an welchem Punkt sollte ich ansetzen? Stehe etwas auf dem Schlauch.

...
Zuletzt geändert von Peter_Pan am 29.03.2013, 16:58, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von FRAGEN » 29.03.2013, 11:25

Peter_Pan hat geschrieben:an welchem Punkt sollte ich ansetzen?
Ganz vorne natürlich - im ersten Satz! Und dann immer weiter, Schlag auf Schlag... von vorne bis hinten durch. Ich meinte eben nicht, dass Du kurz vor Schluss noch einen äusserst distanzierten Satz zur Definition des Wortes "Controlling" einsetzen solltest - sondern, dass die Bewerbung quasi kontinuierlich dessen Geist atmen sollte! Ich meine... es ist doch nach wie vor so, dass Du 80% des Textes lang völlig andere Dinge erzählst... und dann kurz vor dem Abschiedsgruss aus heiterem Himmel mit Deinem eigentlichen Anliegen um die Ecke kommst... ;-)

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Beitrag von FRAGEN » 29.03.2013, 16:45

Peter_Pan hat geschrieben:okay... neuer Versuch...
... mit minimalstmöglichen Änderungen durchzukommen... ;-)

Versuch's doch mal andersherum: Nicht auf den geringsten Aufwand, sondern auf das bestdenkbare Ergebnis hin!
Peter_Pan hat geschrieben:Ich verfüge noch nicht über spezielle Kenntnisse im Controlling, sodass ich inhaltlich leider nichts Besonderes ins Einschreiben einbringen kann.
Was ist denn das für eine Schlussfolgerung? Du musst IMMER etwas Besonderes ins Anschreiben einbringen. Ohne diesen Anspruch kannst Du es Dir grundsätzlich sparen! Wenn die speziellen Kenntnisse fehlen, ist es natürlich schwieriger... aber das ändert nichts an der immer und überall bestehenden Notwendigkeit, Dich positiv gegenüber der Konkurrenz abzuheben! Wenn es die Erfahrung nicht ist, dann muss es halt etwas anderes sein - Deine Vorab-Auseinandersetzung mit Controlling-Themen, dem Zielunternehmen oder was auch immer. Auf ein Neues:
Peter_Pan hat geschrieben:Sehr geehrte Damen und Herren,

die Erstellung eines aussagestarken Berichtswesens, die Pflege eines Management-Informationssystems sowie die Kontrolle und Steuerung betriebswirtschaftlicher Zielgrößen erachte ich als wichtige Faktoren zur Erzielung unternehmerischen Erfolgs. Diese verantwortungsvollen und attraktiven Aufgaben werde ich sehr gerne bei Ihnen übernehmen.
Tun wir mal so, als wäre das der Einstieg... schmeissen den Rest mal weg... und führen die o. g. Aspekte weiter: Sag mal, was genau Du an diesen Aufgaben so "attraktiv" findest, dass Du Dein Leben damit verbringen willst... und versuche mal, Deinen möglichen Beitrag dazu in Worte zu fassen. Wenn Dir dazu etwas Firmenspezifisches einfällt - umso besser!

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