Fachabitur nicht bestanden: Wie in Lebenslauf?

Fragen zum Lebenslauf: Wie sieht ein tabellarischer Lebenslauf und wie ein handschriftlicher Lebenslauf aus? Welche Daten müssen unbedingt in den Lebenslauf und welche nicht?
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DRDRE
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Fachabitur nicht bestanden: Wie in Lebenslauf?

Beitrag von DRDRE » 18.01.2011, 16:22

Hallo,

hab mein Fachabi nicht bestanden und muss es in meinem Lebenslauf schreiben! Nur aber wie?

Lebenslauf sieht so aus;

08/1991 – 07/1995 XX Grundschule in XX

08/1995 – 08/2002 Hauptschule XX in XX
Abschluss: Abgangszeugnis

09/2002 – 07/2003 Schule XX in XX
Abschluss: Hauptschulabschluss

09/2003 – 06/2005 XX Gymnasium in XX
Abschluss: Fachoberschulreife

02/2009 – 01/2011 Schule XX in XX
Ohne Abschluss


Ist es OK, dass ich manches FETT markiert habe, auch das mit Ohne Abschluss und Abgangszeugnis? Oder habt ihr da andere Vorschläge?

Bitte um Rat!

Romanum
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Beitrag von Romanum » 19.01.2011, 18:22

Logischer ist es, wenn du nur deine bestandenen Abschlüsse fett markierst.

DerIdefix
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Beitrag von DerIdefix » 19.01.2011, 23:11

sehe ich genauso oder es besser gar nicht aufführst.
Aber das zeigt auch, dass Du dazu stehst.

Würde es aber auch nicht Fett machen und wenn du es nicht fett machst. Sieht es direkt wie ein Fehler aus.

DRDRE
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Beitrag von DRDRE » 21.01.2011, 10:59

08/1991 – 07/1995 XX Grundschule in XX

08/1995 – 08/2002 Hauptschule XX in XX
Abschluss: Abgangszeugnis

09/2002 – 07/2003 Schule XX in XX
Abschluss: Hauptschulabschluss

09/2003 – 06/2005 XX Gymnasium in XX
Abschluss: Fachoberschulreife

02/2009 – 01/2011 Schule XX in XX
Ohne Abschluss


Also so meint ihr ?
Sieht es nicht ein bisschen blöd aus, dass mal Fett mal nicht Fett geschrieben ist?
Da stimme ich DerIdefix zu, dass es als Fehler angesehen werden kann!

Habt ihr noch andere Vorschläge?

Romanum
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Beitrag von Romanum » 24.01.2011, 16:54

Dann das "Abschluss: Abgangszeugnis " und "Ohne Abschluss" eventuell ganz weglassen, weil es sich von selbst ergibt und du bei der Grundschule dazu auch nichts schreibst???

DRDRE
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Beitrag von DRDRE » 25.01.2011, 00:54

Ok!

Ich hab's dann nochmal geändert!


08/1991 – 07/1995 XX Grundschule in XX

08/1995 – 08/2002 Hauptschule XX in XX

09/2002 – 07/2003 Schule XX in XX
Abschluss: Hauptschulabschluss

09/2003 – 06/2005 XX Gymnasium in XX
Abschluss: Fachoberschulreife

02/2009 – 01/2011 Schule XX in XX


So in Ordnung?
Und hab mal ne Frage; Wenn ich mich jetzt bewerbe, kann/soll/darf ich bei der bewerbung das Semester Zeugnis von (02/2009 – 01/2011 Schule XX in XX) mitschicken ?

405060
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Fos nicht bestanden Bewerbung - Lebenslauf verändern?

Beitrag von 405060 » 29.06.2016, 13:16

Hallo

Ich habe die 11te Klasse Fos nicht bestanden (ja ich weiß, unmöglich).
Kann ich nun ein ganzes Jahr "wegschummeln", wenn ich zb von jemanden für die Zeit ein Arbreitszeugniss bekomme.
Wie weit können Firmen dies nachvollziehen? (Krankenkasse, Bafög etc.)

Danke

katerfreitag
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Beitrag von katerfreitag » 29.06.2016, 13:27

Weswegen hast Du denn die 11. Klasse versemmelt - Schummelei?

405060
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Beitrag von 405060 » 29.06.2016, 13:55

Das Jahr war extrem für mich.. das war aber mein eigenes Verschulden.
Wenn ich für das Jahr ein Arbeitszeugniss von jemanden bekomme und in den Lebenslauf reinschreibe, das ich ganz normal Arbeiten war statt Schule..
Würde sowas von einer Firma später aufgedeckt werden können?

katerfreitag
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Beitrag von katerfreitag » 29.06.2016, 14:26

Ja, sowas kann eine Firma rausfinden - nicht zuletzt werden auch Kollegen mal Deine fatzebook - Freunde werden wollen, zum Beispiel. Gibt's da nicht ne Chronologie-Funktion?

Für Dich fühlt es sich jetzt gerade blöd an, aber schon viele Menschen sind mal nicht versetzt worden und haben trotzdem einen Job, der Ihnen gefällt. Es gibt andere Möglichkeiten, sich zu qualifizieren als nur die FOS.

405060
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Beitrag von 405060 » 29.06.2016, 14:40

Okay.
Also Facebook hatte ich nochnie.. Ausser Whatsapp nichts..
Übers Internet würde niemand etwas herrausfinden.
Wenn ich jetzt zb. für eine gewisse Zeit ins Ausland gehen würde und denn von meinem "Arbeitgeber" eine Bescheinigung bekommen würde, so dass ich in der Zeit wo ich die FOS gegangen bin, auch schon drüben war..
Wie soll ein Arbeitgeber soetwas herrausfinden?
Krankenkassen und das Bafögamt haben doch Schweigepflicht..

BlackDiamond
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Beitrag von BlackDiamond » 29.06.2016, 15:04

Mach das nicht. Das würdest du den Rest deines Lebens bereuen, denn du wirst immer wieder Angst haben, jemandem zu begegnen, der es besser weiß und der dich auffliegen lässt. Falsche Angaben im Lebenslauf sind kein Kavaliersdelikt. Wie soll eine Firma Vertrauen zu dir haben, die du von vorne herein angelogen hast?

Ein Leben lang mit einem gefälschten LL rumlaufen zu müssen, ist eine arge Strafe.

Steh zu dem, was du angestellt hast.

katerfreitag
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Beitrag von katerfreitag » 29.06.2016, 20:41

Ich sehe jetzt echt kein großes Problem beim Nicht-Bestehen der 11. Klasse.

Hast Du vielleicht was anderes verbockt?

cre
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Beitrag von cre » 29.06.2016, 20:41

405060 hat geschrieben:Das Jahr war extrem für mich.. das war aber mein eigenes Verschulden.
Wenn ich für das Jahr ein Arbeitszeugniss von jemanden bekomme und in den Lebenslauf reinschreibe, das ich ganz normal Arbeiten war statt Schule..
Würde sowas von einer Firma später aufgedeckt werden können?
Betrug und Urkundenfälschung. Nicht nur das du deinem neuen Arbeitgeber damit die Möglichkeit gibt dich jederzeit (selbst wenn du 25 Jahre dort arbeitest) fristlos zu kündigen, er kann dich sogar noch verklagen.

Ich würde mir gar nicht erst überlegen wie du das anstellen könntest, ohne das es auffliegt. Möglichkeiten gibt es immer das heraus zu finden. Steh zu diesem einem Jahr, das ist weder eine Schande noch ein Grund das du nie wieder einen Job bekommst.

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TheGuide
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Beitrag von TheGuide » 29.06.2016, 20:52

Schulische Ausrutscher in der Pubertät werden leicht verziehen. Urkundenfälschung und Betrug nicht.

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