Gestalterin für visuelles Marketing Musterbewerbung OK?

Hier besteht die Möglichkeit, über Anschreiben für die Ausbildung, für Praktika und für das Studium (Duales Studium, Universität, BA) mit anderen Mitgliedern zu diskutieren.
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Lijana
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Gestalterin für visuelles Marketing Musterbewerbung OK?

Beitrag von Lijana » 02.12.2007, 14:24

Hallo, ich habe mir 2 verschiedene Varianten von Musterbewerbungen formuliert.Könntet ihr mir jetzt bitte helfen sie zu Überprüfen( Grammatik, Rechtschreibung, Ausdruck usw.)
Nr1.

Bewerbung um einen Ausbildungsplatz als Gestalterin für visuelles Marketing



Sehr geehrte Damen und Herren,


über Ihren Internetauftritt habe ich erfahren, dass Sie ab dem Ausbildungsjahr 2008 wieder Gestalter für visuelles Marketing ausbilden.
Im Juli nächsten Jahres werde ich voraussichtlich meine Schulausbildung mit dem Abitur beenden. Im Anschluss daran möchte ich den Beruf “Gestalterin für visuelles Marketing“ in Ihrem Warenhaus erlernen.

Ich kenne Ihr Unternehmen aus Rundfunk und Fernsehen, Internet und als Kunde selbst. Ich bin sicher, bei einem der größten Warenhäuser mit über 125 jähriger Geschichte und tradi-tionell innovativen Ideen ausgezeichnete Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten vorzufinden.

Erste Grundkenntnisse in den Bereichen Gestaltung und Marketing konnte ich durch mein Leistungskursfach “Kunst“ in der Schule und durch ein Praktikum in einer Werbeagentur sammeln. Tätigkeiten waren u.a. dekorieren von Schaufenstern, gestalten von Werbung und Kundenbetreuung.

In meiner Freizeit zeichne und fotografiere ich gern. Ich bin im Kunstverein Freital tätig und werde zudem regelmäßig in die Einrichtung und Umgestaltung meines Elternhauses bzw. im Bekanntenkreis einbezogen. Dies hat meine Berufswahl entscheidend beeinflusst.

Zu meinen Stärken gehört neben Kreativität und handwerkliches Geschick auch Team-fähigkeit. Ich bin sicher, dass mir all dies in meinem zukünftigen Berufsleben von Nutzen sein wird.

Ich freue mich, wenn diese Bewerbung den Ausgangspunkt für eine erfolgreiche Ausbil-dungszeit in Ihrem Unternehmen darstellt und würde mich über ein persönliches Vorstellungsgespräch freuen.

mit freundlichen Grüßen


Sabine ....

Nr2.

Sehr geehrte Damen und Herren,

über Ihren Internetauftritt habe ich erfahren, dass Sie ab dem Ausbildungsjahr 2008 wieder Gestalter für visuelles Marketing ausbilden.

Im Juli nächsten Jahres werde ich voraussichtlich meine Schulausbildung mit dem Abitur beenden.
Im Anschluss daran möchte ich den Beruf „ Gestalter für visuelles Marketing“ in Ihrem Kaufhaus erlernen.

Für diese Ausbildung habe ich mich entschieden, da ich bereits seit meiner Kindheit Spaß am Umgestalten und neu Einrichten meines Zimmers habe. Auch Gestalten mit Ton im Kunstverein Freital, Zeichnen, Fotografieren und andere kreative Tätigkeiten zählten immer zu meinen Hobbys.
Während meiner Schulzeit habe ich ein Praktikum in einem Werbestudio absolviert. In diesem Praktikum konnte ich erste Erfahrungen mit Werbung, Gestaltung und Dekoration sammeln.

Auch in der Schule haben mir die kreativen Fächer wie Werken und Kunst viel Freude bereitet. Deshalb habe ich mich dafür entschieden, neben Mathematik, das Fach Kunst, als eines meiner Leistungskursfächer zu wählen.
Ich verfüge über die erforderlichen Eigenschaften wie handwerkliches Geschick, Kreativität und Teamfähigkeit. Aus diesem Grund würde ich gerne den Beruf der Gestalterin für visuelles Marketing in Ihrem Unternehmen erlernen.

Ich kenne Galeria Kaufhof bereits als Kunde und würde mich freuen Ihr Unternehmen von einer anderen Seite kennen lernen zu dürfen.

Über eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Sabine ....

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FRAGEN
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Beitrag von FRAGEN » 02.12.2007, 16:15

Hallo Lijana!

Tendenziell finde ich das erste Anschreiben besser, da es die Unternehmenswahl besser begründet und bzgl. der bereits vorhandenen Erfahrungen etwas konkreter wird.

Nicht besonders geschickt finde ich die gleich doppelte Wiederholung der doch recht langen Berufsbezeichnung (die ja auch in der Betreff-Zeile schon auftaucht) in den ersten beiden Sätzen.

Als Abiturientin solltest Du (DAS) Dekorieren und (DAS) Gestalten auf jeden Fall gross schreiben... und generell ruhig etwas konkreter bei Deinen Praktikums-Erfahrungen werden. "Gestalten von Werbung und Kundenbetreuung" sind direkt zwei immens umfangreiche Betätigungsfelder... die in Teilen auch deutlich jenseits realistischer Praktikumstätigkeiten liegen... ;-)

Was genau machst Du denn in diesem Kunstverein? Klingt spannend... ;-)

Den Abschluss-Satz finde ich ein wenig "verdreht"... probier das mal einfacher und zupackender! Und das "mit" (freundlichen Grüssen) natürlich wieder gross, wenn es sich nicht fliessend aus einem Satz ergibt...

Ich bin mir sicher, dass das eine sehr überzeugende Bewerbung wird!

Lijana
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Beitrag von Lijana » 02.12.2007, 21:44

Vielen Dank für deine schnelle Antwort.
Das mit dem Großschreiben von "Dekorieren" usw. hatte ich auch schon überlegt, bin mir dann mit meinem Freund nicht mehr so sicher gewesen.

Mein Tätigkeiten im Praktikum waren aber wirklich das Gestalten von werbung und Kundenbetreuung.
Ich hatte meine eigene Kundin für die ich ihre Werbung entworfen( Auto), bearbeitet und am Ende auch aufgebracht habe. Und noch 2 andere für die ich Sachen entworfen/gestaltet habe(eien Werbung für ein Ballon Unternehmen und für einen Scooter Shop)

das mit dem Kunstverein war ebenfals eine Stelle die ich in der Bewerbung noch nicht mag. Gehe dort Töpfern und zeichnen und mache evtl mal Austellungs Aufsicht.

Vielen Dank nocheinmal für deine Antwort =)

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Beitrag von FRAGEN » 03.12.2007, 13:59

Hallo Lijana!
Lijana hat geschrieben:Mein Tätigkeiten im Praktikum waren aber wirklich das Gestalten von werbung und Kundenbetreuung.
Ich wollte nicht sagen, dass ich Dir nicht glaube! Du hast halt nur eine Formulierung benutzt, mit der sich Leute aufplustern könnten, die in einem solchen Praktikum wesentlich uninterssantere Dinge als Du gemacht haben. Und weil Personalchefs gewohnt sind, dass ein hoher Prozentsatz der Kandidaten die Wahrheit bis zum Gehtnichtmehr dehnt, würdest Du da möglicherweise in einen falschen Topf geworfen.

Wenn ich Du wäre, würde ich entweder die Umschreibung meiner Tätigkeiten präzisieren... oder sie so lassen und Bilder Deiner Arbeiten dort in den Anlagen ergänzen.
Lijana hat geschrieben:Gehe dort Töpfern und zeichnen und mache evtl mal Austellungs-Aufsicht.
Das Töpfern finde ich insofern prima, da dort die dritte Dimension ins Spiel kommt... sehr interessant für die Gestaltung von Schaufenstern! Und Zeichnen als Basis für beinahe alles ist - gerade als eigeninitiative Ergänzung zm Pflichtunterricht in der Schule - mit Sicherheit auch alles andere als ein Fehler! Auch bei diesem Thema würde sich somit m. E. die Präzision lohnen! "Kunstverein" könnte theoretisch auch bedeuten, dass man sich "nur" zusammen Ausstellungen ansieht. Mit Sicherheit ebenfalls kein Fehler... aber halt doch nicht dasselbe... ;-)

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