ᐅ Initiativbewerbung um eine Bachelorarbeit ✔

Eine initiative Bewerbung lohnt immer dann, wenn keine konkrete Stellenausschreibung vorliegt. Worauf ihr achten musst, ist Thema in diesem Forum.
Antworten
R.R.R
Beiträge: 43
Registriert: 25.05.2009, 13:05

ᐅ Initiativbewerbung um eine Bachelorarbeit ✔

Beitrag von R.R.R » 26.05.2009, 12:43

Ich habe gerade eben meine Bewerbung um eine Bachelorarbeit fertiggestellt. Ich wäre euch dankbar, wenn Ihr einen Blick darüber werfen würdet und mir konstruktive Kritik zukommen lasst.

Was mich vor allem Interessiert:
- Ist die Formulierung mit der Kontaktaufnahme gut gewählt?
(Herr Y um den es geht kennt mich noch aus meiner Azubi Zeit persönlich und hat mir in meiner Kontaktaufnahme folgendes geschrieben: "Natürlich werde ich sie auch empfehlen, weil wir sie als sehr aufgeschlossenen, interessierten und fleißigen Azubi und Werkstudenten in Erinnerung haben"). Dannach habe ich ein schreiben der Personalabteilung erhalten, die mich aufgefordert hat, eine online Bewerbung zu senden um die Berwerbung in allen Bereichen zu prüfen.

- Ist es eine gute Idee, den Studienplan (Fächerübersicht) und das Modulhandbuch (Inhalte der Fächer und Lernziele) mit anzuhängen? Diese Dokumente sind sehr umfangreich - für die Personalabteilung sicherlich weniger interessant, aber für die Betriebe sehr aufschlussreich. Insbesondere vor dem Hintergrund, da über die neuen Bachelorstudiengänge in der Industrie noch relativ wenig bekannt ist, wollte ich diese anfügen.

- Darf ich meinen Wunschtermin für ein Vorstellungsgespräch äußern, oder sollte ich diesen lieber rausnehmen und bei einem unpassenden Termin telfonisch nachfragen? Bislang (Werksstudententätigkeit und Praxissemester) wurde ich eh immer ohne Vostellungsgespräch genommen.


Hier der eigentliche Bewerbungstext!
Wird sicherlich nicht ganz auf eine Seite gehen, aber mehr kürzen kann ichs kaum.
TEXT BEREITS VERBESSERT - SIEHE WEITER UNTEN
Bewerbung um einen Praktikumsplatz zur Anfertigung einer Bachelorarbeit



Sehr geehrte Damen und Herren,

derzeitig befinde ich mich im 6.ten Semester meines verfahrenstechnischen Studiums mit dem Schwerpunk Prozessinformatik an der Georg-Simon-Ohm-Hochschule in Nürnberg. Dieses Studium plane ich innerhalb der Regelstudienzeit, zum Ende des 7.ten Semesters (Frühjahr 2010) abzuschließen.

Aus diesem Grund bin ich derzeit auf der Suche nach einem Thema für eine Bachelorarbeit, die ich bevorzugt bei der Wacker Chemie AG durchführen würde. Für diese Arbeit sind laut Studienplan 3 Monate vorgesehen, allerdings bin ich gerne bereit für eine interessante, anspruchsvolle Aufgabenstellung mehr Zeit zu investieren.

Da ich bereits über eine abgeschlossene Ausbildung als Chemikant verfüge und gerne von den in der Ausbildung erlernten Fähigkeiten während der Bachelorarbeit, als auch in meinem späteren Berufsleben profitieren möchte, würde ich mir wünschen die Bachelorarbeit in einem möglichst produktionsnahen Umfeld durchzuführen.

Während meiner Ausbildung war ich mitunter im Bereich „Wacker Polysilicon“, in der "Betriebsname" (Gebäudenummer) eingesetzt. Dort hat mich der Umgang mit dem Produkt Silicium, sowie der dort verwendeten Reinraum- und Regelungstechnik sehr interessiert.
Durch die Wahl der Studienrichtung Prozessinformatik werde ich zudem mitunter vertiefte Informationen im Bereich der Regelungs- und Automatisierungstechnik erhalten, wodurch ich mir einen Einsatz in solch einem Arbeitsumfeld sehr gut vorstellen könnte.

Aus diesem Grund habe ich bereits Kontakt mit dem Betriebsassistenten der "Betriebsname", Hr. Y aufgenommen. Er hat meine Kontaktaufnahme begrüßt und mir zugesagt sich im Umfeld der "Betriebsnahme" nach einer entsprechenden Aufgabe zu erkundigen. Sollte sich in diesem Bereich eine Einsatzmöglichkeit ergeben, wäre dies sehr erfreulich.

Einen Einsatz außerhalb der "Betriebsname" könnte ich mir natürlich ebenfalls vorstellen. Um einen möglichst idealen Einsatzbereich zu finden, habe ich Ihnen an die Bewerbung den Studienplan sowie das Modulhandbuch meines Studienganges angehängt. In diesen beiden Dokumenten finden Sie alle Informationen über die Fächer meines sowie deren Lernziele die dieser beinhaltet.

Der Eintritt in Ihr Unternehmen wäre mir frühestens zum 01.08.2009 möglich. Allerdings werden im 7.ten Semester noch an 2 Tagen Lehrveranstaltungen stattfinden, die ich besuchen muss, daher wäre bei mir ab 01.10.2009 nur eine Beschäftigung in Teilzeit an 3 Tagen/Woche denkbar. Um das Studium innerhalb der Regelstudienzeit zu beenden, müsste es machbar sein die Bachelorarbeit bei entsprechendem Arbeitseinsatz bis etwa Februar 2010 abzuschließen.

Für ein persönliches Vorstellungsgespräch stehe ich ihnen gerne zur Verfügung. Sofern möglich würde ich Sie bitten, dies auf einen Freitag zu legen, da dieser bei mir derzeit vorlesungsfrei ist.
Zuletzt geändert von R.R.R am 26.05.2009, 22:47, insgesamt 3-mal geändert.

Knightley
Bewerbungshelfer
Beiträge: 13503
Registriert: 16.03.2004, 18:52

Re: ᐅ Initiativbewerbung um eine Bachelorarbeit ✔

Beitrag von Knightley » 26.05.2009, 18:26

Soweit ist die Initiativbewerbung schon ganz gut geworden.
- Ist die Formulierung mit der Kontaktaufnahme gut gewählt?
Man müsste eventuell noch deutlicher machen, welchen Bezug du zu diesem Betriebsassistenten hast, dieser dich wahrscheinlich schon während der Ausbildung betreut hat.
- Ist es eine gute Idee, den Studienplan (Fächerübersicht) und das Modulhandbuch (Inhalte der Fächer und Lernziele) mit anzuhängen?
Fächerübersicht ist gut, aber ein dickeres Modulhandbuch ist etwas unpraktisch. Ergeben sich die Inhalte aus dem Modulhandbuch nicht auch gekürzt in einer Fächerübersicht?
- Darf ich meinen Wunschtermin für ein Vorstellungsgespräch äußern, oder sollte ich diesen lieber rausnehmen und bei einem unpassenden Termin telfonisch nachfragen?
Den Teil mit den studienorganisatorischen Sachen am Ende finde ich überflüssig. Das bespricht man am besten im Gespräch.
Sehr geehrte Damen und Herren,Genauen Ansprechpartner?

derzeit befinde ich mich im 6.ten Semester meines verfahrenstechnischen Studiums mit dem Schwerpunk Prozessinformatik an der Georg-Simon-Ohm-Hochschule in Nürnberg. Dieses Studium plane ich innerhalb der Regelstudienzeit, zum Ende des 7.ten Semesters (Frühjahr 2010) abzuschließen.
Bei "6." und "7." braucht man nichts mehr anfügen.

würde ich mir wünschen die Bachelorarbeit in einem möglichst produktionsnahen Umfeld durchzuführen.
Während meiner Ausbildung war ich mitunter im Bereich „Wacker Polysilicon“, in der Reinigung (LP 4406) eingesetzt.
So heiß das ganze Teil? Dann müsste man die Kommas noch anders setzen, abhängig davon, wie die Begriffe zusammengehören.
Dort hat mich der Umgang mit dem Produkt Silicium,Kein Komma sowie der dort verwendeten Reinraum- und Regelungstechnik sehr interessiert.

R.R.R
Beiträge: 43
Registriert: 25.05.2009, 13:05

Beitrag von R.R.R » 26.05.2009, 22:39

Danke für die Tipps! Habe einiges davon versucht umzusetzen und auch selbst noch einige weitere Ideen einfließen lassen.
Wäre dankbar, wenn nochmal wer darüber schauen könnte.

----------

"Damen und Herren" deshalb, weil ich mich über das Karrierportal bewerbe und ich nicht weis, wer genau meine Bewerbung in die Finger bekommt.

Es gibt neben dem Modulhandbuch leider nur eine grobe Fächerübersicht. Dort steht wirklich nur der Name des Faches, die Kredit Points und die Anzahl der Wochenstunde. Über den Inhalt der Fächer sagt der Name alleine aber oft nichts aus - oder was z.B. stellt Ihr euch unter "Mathe I - IV" vor.
Das Modulhandbuch wird in der Personalabteilung sicherlich nicht weiter betrachtet, aber für die Betriebe könnte es doch interessant sein, genauer zu wissen, was ich gelernt habe.


Insbesondere würde mich es interessieren, ob die in diesem Anschreiben erwähnten "Verbesserungsvorschläge" gut ankommen, oder ob diese nicht etwas zu dick aufgetragen sind.
Die Verbesserungsvorschläge waren allesamt kleine, einfache Änderungen. Ich habe mir beim Arbeiten angeschaut, wo Fehler passieren und mir überlegt was man machen könnte, damit das nicht mehr passiert und dass dementsprechend formuliert. Dafür gabs dann immer ein paar €. War allessamt nichts großes, aber es wurde gerne gesehen.


Hier der Text:

Sehr geehrte Damen und Herren,


derzeitig befinde ich mich im 6. Semester meines Verfahrenstechnik Studiums mit dem Schwerpunkt Prozessinformatik an der Georg-Simon-Ohm-Hochschule in Nürnberg. Das Studium plane ich innerhalb der Regelstudienzeit, zum Ende des 7. Semesters im Frühjahr 2010 abzuschließen. Sehr gerne würde ich die hierzu notwendige Bachelorarbeit bei der Firma Wacker Chemie AG durchführen.

In dieser Arbeit soll ich zeigen, dass ich in der Lage bin eine Problemstellung aus dem Fachgebiet Verfahrenstechnik auf wissenschaftlicher Grundlage methodisch zu bearbeiten. Laut Studienordnung ist dafür ein Zeitraum von 3 Monaten vorgesehen, allerdings bin ich jederzeit bereit, in eine interessante und anspruchsvolle Aufgabenstellung mehr Zeit zu investieren.

Zusätzlich zu den Qualifikationen, die ich wärend meines Studiums in den Vorlesungen und Praktikas erlangt habe, verfüge ich über eine abgeschlossene Ausbildung zum Chemikanten. Von dieser Kombination würde ich gerne in meiner Bachelorarbeit, als auch im späteren Berufsleben provitieren, daher strebe ich einen möglichst produktionsnahen Einsatz an.

Wärend meiner Ausbildung, als auch dannach als Werksstudent, war ich für einen längeren Zeitraum im Geschäftsbereich Wacker Polysilicon, genauer in der "Betriebsname" (Gebäudenummer) eingesetzt. In diesem Betrieb hat mich der Umgang mit dem Produkt Silicium, als auch die dabei verwendete Technik stets sehr interessiert. Mein gutes Verständnis für die dortigen Produktionsabläufe konnte schon damals durch mehrere Verbesserungsvorschläge, die alle umgesetzt und honoriert wurden, unter Beweis stellen.

Da ich es mir sehr gut vorstellen kann, auch zukünftig in einem ähnlichen Arbeitsumfeld tätig zu werden, habe ich mich bereits mit dem Betriebsassistenden der "Betriebsname", Hr. Y den ich noch aus den Zeiten meiner Ausbildung kenne in Verbindung gesetzt. Hr. Y hat meine Kontaktaufnahme begrüßt und mir zugesagt, sich in der zuständigen Entwicklungsabteilung, als auch in der Technik VT nach einer geeigneten Stelle zu erkundigen. Sollte sich in diesem Bereich eine Einsatzmöglichkeit ergeben, wäre dies sehr erfreulich.

Einen Einsatz außerhalb der "Betriebsname" könnte ich mir natürlich ebenfalls vorstellen. Um Ihnen die Suche nach einem geeigneten Einsatzbereich zu erleichtern, habe ich meinen Studienplan sowie das Modulhandbuch an diese Bewerbung angehängt.

Der Eintritt in Ihr Unternehmen wäre mir frühestens zum 01.08.2009 möglich. Allerdings werden im 7. Semester ab dem 01.10.2009 noch an 2 Tagen Lehrveranstaltungen stattfinden, die ich besuchen muss. Daher wäre mir ab diesem Zeitraum nur eine Beschäftigung in Teilzeit an 3 Tagen/Woche möglich.

Für ein persönliches Vorstellungsgespräch stehe ich Ihnen sehr gerne zur Verfügung.

Knightley
Bewerbungshelfer
Beiträge: 13503
Registriert: 16.03.2004, 18:52

Beitrag von Knightley » 31.05.2009, 20:40

oder was z.B. stellt Ihr euch unter "Mathe I - IV" vor.
Das Übliche halt, denke ich mir mal: Analysis, Algebra, Numerik, "Statistik", technisch orientierte Vertiefung...
Insbesondere würde mich es interessieren, ob die in diesem Anschreiben erwähnten "Verbesserungsvorschläge" gut ankommen, oder ob diese nicht etwas zu dick aufgetragen sind.
Zu dick aufgetragen finden ich sie nicht.
derzeitig befinde ich mich im 6. Semester meines Verfahrenstechnik-Studiums mit dem Schwerpunkt Prozessinformatik an der Georg-Simon-Ohm-Hochschule in Nürnberg.
Das Studium plane ich innerhalb der Regelstudienzeit, zum Ende des 7. Semesters im Frühjahr 2010 abzuschließen.
Oder: "Das Studium werde ich innerhalb der Regelstudienzeit zum Ende des 7. Semesters im Frühjahr 2010 abschließen."
In dieser Arbeit soll ich zeigen, dass ich in der Lage binKomma eine Problemstellung aus dem Fachgebiet Verfahrenstechnik auf wissenschaftlicher Grundlage methodisch zu bearbeiten.
Zusätzlich zu den Qualifikationen, die ich wärend meines Studiums in den Vorlesungen und Praktika erlangt habe, verfüge ich über eine abgeschlossene Ausbildung zum Chemikanten.
"Praktika" ist schon Mehrzahl von "Praktikum".
Von dieser Kombination würde ich gerne in meiner Bachelorarbeit, als auch im späteren Berufsleben profitieren, daher strebe ich einen möglichst produktionsnahen Einsatz an.
Mein gutes Verständnis für die dortigen Produktionsabläufe konnte ich schon damals durch mehrere Verbesserungsvorschläge, die alle umgesetzt und honoriert wurden, unter Beweis stellen.
Da ich es mir sehr gut vorstellen kann, auch zukünftig in einem ähnlichen Arbeitsumfeld tätig zu werden, habe ich mich bereits mit dem Betriebsassistenden der "Betriebsname", Hr. Y den ich noch aus den Zeiten meiner Ausbildung kenneKomma in Verbindung gesetzt.
---

Die Formulierung "als auch" kommt im Anschreiben ziemlich häufig vor und ist auch nicht gerade ein gelungener Ausdruck.

n4pst3r_92
Beiträge: 2
Registriert: 05.11.2014, 08:53

Initiatvbewerbung Bachelorarbeit im Unternehmen

Beitrag von n4pst3r_92 » 05.11.2014, 09:07

Hallo zusammen,

ich bin über Google auf euer absolut geniales Forum gestoßen und habe mich angemeldet, weil ich mir auch nicht ganz sicher bin, ob ich meine Bewerbung so lassen kann. Dazu ist zu sagen, dass ich auf der Firmenhomepage zwar zwei Stellen gefunden habe, die auf mein Studium passen, aber mir der Mitarbeiter auf der Messe gesagt hat, ich soll mich initiativ bewerben, da er zufällig der zuständige Abteilungsleiter ist und er bei einer Initiavtivbewerbung die Bewerbung direkt zugeleitet bekommen würde. Das sei Ihm lieber. Leider habe ich keine Visitenkarte mit Namen erhalten, sondern eine neutrale von der Personalstelle. Daher richte ich meine Werbung an die Dame vom Personal. Passt das?
Initiativbewerbung um einen Praktikumsplatz (heißt das so, oder soll ich das anders schreiben / weg lassen) zur Anfertigung einer Bachelorarbeit ab März 2015



Sehr geehrte Frau ABC,

während der Musterstadter Hochschulmesse (MH) bin ich auf Ihr Unternehmen aufmerksam geworden. Beim Besuch Ihres Infostandes habe ich erfahren, dass Sie Studenten die Möglichkeit bieten, Bachelorarbeiten in Ihrem Unternehmen anzufertigen. Da ich im kommenden Jahr meine Bachelorthesis, bevorzugt in einem international tätigen Unternehmen wie XY schreiben möchte, bewerbe ich mich bei Ihnen. Gerne würde ich meine Thesis ab 01. März 2015 in Ihrem Unternehmen anfertigen.

Derzeit studiere ich Informatik im siebten Semester an der Hochschule Musterstadt. Der Schwerpunkt meines Studiums liegt im Bereich Wirtschaftsinformatik. Schon bei der Studienwahl war mir wichtig, dass mein Studiengang wirtschaftliche Aspekte beinhaltet.

Bereits im fünften Semester konnte ich in einem Praxissemester, welches ich bei der YZ GmbH & Co. KG in Beispielort absolviert habe, mein an der Hochschule erlerntes Wissen in der Praxis anwenden und erweitern. Die Arbeit dort hat mir dabei viel Freude bereitet.

Ich interessiere mich vor allem (vielleicht anderes Wort, das nicht so sehr auf die beiden Themen abzielt. Soll zeigen, dass ich mich damit beschäftigt habe, aber eben auch für andere Themen zu begeistern bin) für die Themenbereiche Big Data und Data Mining, bin aber auch für andere interessante Themenbereiche offen.

Besonders zeichnen mich meine gute Teamfähigkeit und Zuverlässigkeit aus. (Mit Beispiel?)

Da die XY AG & Co. KG ein international tätiges Großunternehmen ist und mir einige Produkte Ihrer Firma aus dem privaten Einsatz bekannt sind, hoffe ich, dass ich vielfältige Einblicke und weitere Erfahrungen in Ihrem Unternehmen sammeln kann.

Über eine Einladung zu einem persönlichen Gespräch, freue ich mich sehr und stehe Ihnen für weitere Fragen gerne zur Verfügung.


Mit freundlichen Grüßen
Habt ihr mir Ratschläge oder Verbesserungen für dieses Anschreiben? Vielen Dank schon im Voraus!

Benutzeravatar
TheGuide
Bewerbungshelfer
Beiträge: 12294
Registriert: 12.07.2013, 12:44

Re: Initiatvbewerbung Bachelorarbeit im Unternehmen

Beitrag von TheGuide » 05.11.2014, 10:21

n4pst3r_92 hat geschrieben:während der Musterstadter Hochschulmesse (MH) bin ich auf Ihr Unternehmen aufmerksam geworden. Beim Besuch Ihres Infostandes habe ich erfahren, dass Sie Studenten die Möglichkeit bieten, Bachelorarbeiten in Ihrem Unternehmen anzufertigen.
Das kann man noch optimieren:
Sehr geehrte Frau X,

beim Besuch Ihres Infostandes auf der X Hochschulmesse erfuhr ich...

Da ich im kommenden Jahr meine Bachelorthesis, bevorzugt in einem international tätigen Unternehmen wie XY schreiben möchte, bewerbe ich mich bei Ihnen.
Dass du dich bewirbst, steht bereits im Betreff. Viel interessanter wäre, warum du die BA-Arbeit in dem nämlichen Unternehmen schreiben möchtest. Was zeichnet es aus? Warum meinst du, dass die Bedingungen, in diesem speziellen Unternehmen deine BA-Arbeit zu schreiben, besonders gut sind?

n4pst3r_92
Beiträge: 2
Registriert: 05.11.2014, 08:53

Beitrag von n4pst3r_92 » 05.11.2014, 15:04

Hi TheGuide,
erstmal danke für die schnelle Antwort! Ich hab das mal überarbeitet:
Sehr geehrte Frau ABC,

beim Besuch Ihres Infostandes auf der der X Hochschulmesse (XM) erfuhr ich, dass Sie Studenten die Möglichkeit bieten, Bachelorarbeiten in Ihrem Unternehmen anzufertigen.
Zur anderen Anmerkung:
Das Unternehmen ist international tätig, hat eine große IT-Abteilung und im Gespräch mit dem Mitarbeiter hat sich alles sehr interessant angehört. Das Gesamtpaket stimmt einfach. Aber das kann ich ja verhältnismäßig schlecht verpacken.

Erinnert mich immer an die Frage: Warum wollen Sie bei uns arbeiten?
Antwort: Weil mein Traum schon immer war, beim weltgrößten Schnürsenkelhersteller zu arbeiten.

Spaß beiseite: Ich such ne Firma für meine BA, idealerweise mit der Chance auf ne Übernahme danach. Die Firma bietet mir das und ist relativ bekannt. Aber das kann ich doch nicht reinschreiben, das ist ja was, was ich im Gespräch mal anspreche bzw. etwas das sich irgendwann im Laufe der Zeit ergibt, oder?

Mir würde spontan einfallen: "Das Gespräch mit Ihrem Mitarbeiter fand ich sehr interessant und hat mich davon überzeugt die BA in Ihrem Unternehmen schreiben zu wollen." Hast du dir das so, oder so ähnlich vorgestellt?

DerIngenieur
Beiträge: 1
Registriert: 12.10.2020, 23:23

Bewerbung für eine Bachelor Abschlussarbeit im Maschinenbau

Beitrag von DerIngenieur » 13.10.2020, 22:23

Guten Abend allerseits, ich wollte mich in einem Betrieb für eine Bachelor Abschlussarbeit bewerben. Ich habe jetzt eine Bewerbung geschrieben aber hab das jetzt selbst gemacht und bin mir etwas unsicher wie es sich für den Außenstehenden anhört.

Könnte mir jemand vielleicht Tipps geben, was ich eventuell verbessern oder anderst schreiben kann/muss.

Und noch eine Frage: Ich habe von dem Betrieb 2018 mal ein Arbeitszeugnis bekommen. Soll ich es erwähnen hier in der Bewerbung oder lieber nicht. Und soll ich zwischen durch wo ich sage, dass ich mich für Ihren Betrieb entschieden habe den Namen vom Betrieb nennen oder lieber so allgemein lassen.

Vielen Dank im Voraus



(Manche Infos wegen Datenschutz versteckt)






Gerd XXXXX
Schillerstraße 4B
56584 Anhausen

Betrieb XY
(Adresse)
(PLZ Ort)

Bewerbung für eine Bachelor Abschlussarbeit im Maschinenbau


Sehr geehrte Frau Mustermann,

ich studiere Maschinenbau an der Hochschule XXXXXXX und möchte mich bei Ihnen für das Schreiben einer Bachelorarbeit im Bereich Maschinenbau bewerben.
Aktuell befinde ich mich im letzten Semester des Maschinenbaustudiums und würde gerne im April 2021 anfangen mit der Abschlussarbeit zu einem Thema aus eurem Betrieb.

Durch meine zwei Ferienjobs in Ihrem Unternehmen in verschiedenen Abteilungen 2018 und 2019, konnte ich mir Einblicke in die Produktion der Gasdruckfeder verschaffen.
Dieser Bereich hat mein Interesse erweckt, weshalb ich mich für Ihren Betrieb entschieden habe. Zudem war das Betriebsklima sehr angenehm und schon beim Arbeiten konnte ich meine Stärken unter Beweis stellen.

Ich belege gerade zwei Module, die sich inhaltlich darauf beziehen, nämlich die Pneumatik und die Hydraulik.
Das Wissen und die theoretischen Zusammenhänge was ich in diesen beiden Modulen erlangen werde zum Ende dieses Semesters, würde ich gerne in meiner Bachelorarbeit bei Ihnen im Unternehmen vertiefen und erlernen.

Meine Stärken sind Teamfähigkeit, Lernbereitschaft und Verantwortungsbewusstsein.

Gerne würde ich Sie in einem persönlichen Gespräch von meinen Stärken überzeugen


Mit freundlichen Grüßen

Gerd XXXXXX

Benutzeravatar
TheGuide
Bewerbungshelfer
Beiträge: 12294
Registriert: 12.07.2013, 12:44

Re: Bewerbung für eine Bachelor Abschlussarbeit im Maschinenbau

Beitrag von TheGuide » 14.10.2020, 19:40

DerIngenieur hat geschrieben:
13.10.2020, 22:23
Ich habe jetzt eine Bewerbung geschrieben aber hab das jetzt selbst gemacht
Das ist erst mal nichts Schlechtes, sondern im Gegenteil solltest du so beibehalten
ich studiere Maschinenbau an der Hochschule XXXXXXX und möchte mich bei Ihnen für das Schreiben einer Bachelorarbeit im Bereich Maschinenbau bewerben.
Wichtige Regel beim Bewerbungsschreiben: Sätez nicht mit ich beginnen lassen. Schnon mal gar nicht den allerersten. TROTZDEM sollst du in allen Sätzen das aktive Subjekt sein.
Wiederholungen vermeide bitte und dass du dich bewirbst, steht ja schon im Betreff. Geh mal davon aus, dass das Kurzzeitgedächtnis deiner Adressatin fuktioniert.
Aktuell befinde ich mich im letzten Semester des Maschinenbaustudiums und würde gerne im April 2021 anfangen mit der Abschlussarbeit zu einem Thema aus eurem Betrieb.
Hier schreibst du noch mal, was man aus Satz 1 schon weiß. Du redest deine Adressatin in der Anrede im Höflichkeitsmodus an und hier plötzlich iim Nähemodus. Also entweder durchgängig siezen (wenn du sie nicht kennst) oder sie durchgängig duzen (wenn du sie kennst und davon ausgehst, dass sie wei, wer du bist und das du unter euch üblich).
Durch meine zwei Ferienjobs in Ihrem Unternehmen in verschiedenen Abteilungen 2018 und 2019, konnte ich mir Einblicke in die Produktion der Gasdruckfeder verschaffen.
Nicht konnte verschaffen sondern verschaffte! Das Komma ist falsch.

Während meiner Tätigkeiten in Ihrem Unternehmen verschaffte ich mir...
Dieser Bereich hat mein Interesse erweckt, weshalb ich mich für Ihren Betrieb entschieden habe. Zudem war das Betriebsklima sehr angenehm und schon beim Arbeiten konnte ich meine Stärken unter Beweis stellen.
Ich belege gerade zwei Module, die sich inhaltlich darauf beziehen, nämlich die Pneumatik und die Hydraulik.
Das Wissen und die theoretischen Zusammenhänge was ich in diesen beiden Modulen erlangen werde zum Ende dieses Semesters, würde ich gerne in meiner Bachelorarbeit bei Ihnen im Unternehmen vertiefen und erlernen.
Hier ist noch viel Luft nach oben.
Beginne dein Anschreiben mit dem Thema deiner Arbeit. Bzw. mit dem Gegenstand aus dem du zusammen mit dem Unternehmen dein Thema zu entwickeln gedenkst.

Gut ist, dass du weitgehend auf Lebenslaufnacherzählung verzichtest, unterstreichen, dass du das Unternehmen bereits kennst, darfst du natürlich und solltest du auch.

Delphine
Beiträge: 3
Registriert: 24.01.2021, 18:36

Initiativbewerbung - Bachelor-Arbeit und freiwilliges Praktikum

Beitrag von Delphine » 25.01.2021, 10:04

Hallo Zusammen,

ich möchte gern eine Initiativbewerbung für eine Bachelor-Arbeit im Bereich des Insolvenzrechts sowie für eine freiwillige Praktikantenstelle für max. 1 Jahr, schreiben, natürlich mit der Hoffnung spätestens nach einem Jahr eine Festanstellung zu bekommen.

Ich absolviere derzeit ein berufsbegleitendes Fernstudium den Studiengang „Bachelor of Laws – Wirtschaftsrecht LL.B“ und werde im März mit meiner Bachelor-Arbeit anfangen, dass ich im Mai 2021 abschließen werde.

Da ich mir meine Thesis für die BA selbst aussuchen kann, würde ich gerne im Bereich des Insolvenzrechts schreiben.

Da ich keine Berufserfahrung in meinem Studienbereich habe, würde ich gern ein freiwilliges Praktikum für max. 1 Jahr machen.

Meine Frage: Wie kann man die beiden Punkte in einer Initiativbewerbung miteinander verknüpfen?

Vielen Dank im Voraus für Euer Feedback!

Grüße, A.E.

Benutzeravatar
TheGuide
Bewerbungshelfer
Beiträge: 12294
Registriert: 12.07.2013, 12:44

Re: Initiativbewerbung - Bachelor-Arbeit und freiwilliges Praktikum

Beitrag von TheGuide » 25.01.2021, 18:25

Du schreibst halt, dass du gerne ein Praktikum machen willst, was du bei diesem Praktikum lernen willst, und bei Interesse darüber nachdenkst, evtl. deine BA-Arbeit in diesem Behuf zu verfassen.

Romanum
Bewerbungshelfer
Beiträge: 8978
Registriert: 12.09.2008, 19:20

Re: Initiativbewerbung - Bachelor-Arbeit und freiwilliges Praktikum

Beitrag von Romanum » 26.01.2021, 14:13

Also ich würde nicht empfehlen, eine Initiativbewerbung zu schreiben, in der beide Punkte gleichwertig behandelt werden. Das wird zu viel durcheinander und ist für Außenstehende dann schwer verständlich.

Denn angesichts der fortgeschrittenen Zeit ist die Erstellung deiner Bachelorarbeit am wichtigsten. Und die thematische Konzentration darauf nimmt im Anschreiben genug Raum ein. Dass du während der Beachelorarbeit auch irgendwie praktisch eingebunden werden musst, ist ja logisch bzw. kannst du als deine Bedingungen formulieren. Aber alles was an Zusammenarbeit über Mai hinausgeht, kannst du auch in einem Vorstellungsgespräch besprechen bzw. auch später entscheiden. Der AG wird eh erst einschätzen wollen, wie du arbeitest, und sich nicht voreilig auf ein 1-Jahres-Praktikum einlassen.

Und wenn der AG so dringend Praktikanten im Bereich Insolvenzrecht bräuchten, dann würden solche Stellen auch ausgeschrieben werden.

Delphine
Beiträge: 3
Registriert: 24.01.2021, 18:36

Re: Initiativbewerbung - Bachelor-Arbeit und freiwilliges Praktikum

Beitrag von Delphine » 26.01.2021, 17:16

Ich habe mal ein Bewerbungsschreiben angefertigt. Bitte um Feedback / Kritik!


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin auf der Suche nach einer neuen beruflichen Herausforderung, als Kanzlei-Mitarbeiterin.

Als angehende „Bachelor of Laws – Wirtschaftsrecht LL.B.“ konnte ich mir bereits im Rahmen meines Studiums rechts- und wirtschaftswissenschaftliche Kenntnisse aneignen und habe festgestellt, dass mich besonders die Bereiche Wirtschaftsrecht, allgemeines Zivilrecht, Handels- und Gesellschaftsrecht sowie Insolvenzrecht faszinieren. Diese Kenntnisse warten nur noch darauf von mir angewendet zu werden.

Gerne freue ich mich, wenn ich im Rahmen meiner Bachelor-Arbeit im Bereich des Insolvenzrecht, welches ich im März 2021 beginnen werde, in Ihrer Kanzlei tätig werden kann.

In der Zeit von November 2018 bis Juli 2020 war ich als Bürohilfskraft bei der Steuerkanzlei XYZ mit dem Schwerpunkt Buchhaltung tätig. Zu meinen Aufgaben gehörten die Prüfung der Steuerbescheide, die Vorbereitung der Korrespondenz, die Vorbereitung bei den Jahresabschlüssen, die Bearbeitung und Einreichung von Umsatzsteuer-Voranmeldungen beim Finanzamt.

Aufgrund meiner schnellen Auffassungsgabe sowie mit meiner gewissenhaften und gründlichen Arbeitsweise bin ich für Ihre Kanzlei die richtige Kandidatin.

Zudem verfüge ich über sehr gute MS-Office- und gute Datev-Kenntnisse (Kanzlei -Rechnungswesen-pro).

Offenheit, Engagement und Einsatzbereitschaft zeichnen mich aus, und Verantwortung zu übernehmen ist für mich selbstverständlich.

Ich stehe Ihnen gerne ab dem nächsten Ersten zur Verfügung.

Über eine Einladung zum persönlichen Gespräch freue ich mich und stehe Ihnen jederzeit gerne auch telefonisch zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

A. E.

Benutzeravatar
TheGuide
Bewerbungshelfer
Beiträge: 12294
Registriert: 12.07.2013, 12:44

Re: Initiativbewerbung - Bachelor-Arbeit und freiwilliges Praktikum

Beitrag von TheGuide » 26.01.2021, 19:31

Delphine hat geschrieben:
26.01.2021, 17:16
ich bin auf der Suche nach einer neuen beruflichen Herausforderung, als Kanzlei-Mitarbeiterin.
Kannste streichen.
Als angehende „Bachelor of Laws – Wirtschaftsrecht LL.B.“ konnte ich mir bereits im Rahmen meines Studiums rechts- und wirtschaftswissenschaftliche Kenntnisse aneignen und habe festgestellt, dass mich besonders die Bereiche Wirtschaftsrecht, allgemeines Zivilrecht, Handels- und Gesellschaftsrecht sowie Insolvenzrecht faszinieren. Diese Kenntnisse warten nur noch darauf von mir angewendet zu werden.
Vermeide Wiederholungen. Du bist das Sujet der Bewerbung, also sei bitte auch das aktive Subjekt!
Gerne freue ich mich
Stilblüte!

In der Zeit von November 2018 bis Juli 2020 war ich als Bürohilfskraft bei der Steuerkanzlei XYZ mit dem Schwerpunkt Buchhaltung tätig.
Steht im Lebenslauf. Kenntnisse in den Vordergrund stellen, nicht Lebenslaufstationen.
Zu meinen Aufgaben gehörten die Prüfung der Steuerbescheide, die Vorbereitung der Korrespondenz, die Vorbereitung bei den Jahresabschlüssen, die Bearbeitung und Einreichung von Umsatzsteuer-Voranmeldungen beim Finanzamt.
Nutzen des Praktikumsgebers?
Aufgrund meiner schnellen Auffassungsgabe sowie mit meiner gewissenhaften und gründlichen Arbeitsweise bin ich für Ihre Kanzlei die richtige Kandidatin.
Die Aussage ist bei einer Initiativbewerbung schon komisch, da du ja keine Konkurrenz fürchten musst. Aber auch sonst ist das eine Schlussfolgerung, die du doch bitte deinem Adressaten überlässt. Ich jedenfalls würde mich überfahren fühlen.
Zudem verfüge ich über sehr gute MS-Office- und gute Datev-Kenntnisse (Kanzlei -Rechnungswesen-pro).

Offenheit, Engagement und Einsatzbereitschaft zeichnen mich aus, und Verantwortung zu übernehmen ist für mich selbstverständlich.

Ich stehe Ihnen gerne ab dem nächsten Ersten zur Verfügung.

Über eine Einladung zum persönlichen Gespräch freue ich mich und stehe Ihnen jederzeit gerne auch telefonisch zur Verfügung.
Das wirkt alles etwas zusammengestückelt.

Also: Warum willst du ein Praktikum machen? Was willst du dabei lernen? Das wäre etwas für den ersten Satz. B.A.-Arbeit nicht vergessen.
Dann bringst du deine Argumente (also was kannst du, was der Arbeitegeber benötigt? Wann/wo/wie erworben? Welche Stärken setzt du ein? Wann/wo/wie belegt?)

Antworten