Lebenslauf für Ausbildung

Fragen zum Lebenslauf: Wie sieht ein tabellarischer Lebenslauf und wie ein handschriftlicher Lebenslauf aus? Welche Daten müssen unbedingt in den Lebenslauf und welche nicht?
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paradise1990
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Lebenslauf für Ausbildung

Beitrag von paradise1990 » 31.07.2007, 14:36

Lebenslauf


Vorname Nachname
Straße Hausnummer
Postleitzahl Ort
Telefon

Geburtsdatum: 17. November 1990

Geburtsort: Ort

Nationalität: deutsch

Eltern: Vorname Name, Disponent
Vorname Name, Bürokauffrau

Schulausbildung: 1997 – 2001 Grundschule Ort
2001 – 2003 Orientierungsstufe Ort
2003 – 2007 Realschule Ort
2007 – 2008 Einjährige Berufsfachschule Wirtschaft Ort

Schulabschluss: Juli 2007 – Realschulabschluss
Juli 2008 – erweiterter Realschulabschluss

Praktika: 2006 - zweiwöchiges Schulpraktika
Tierarzthelferin
2006 - einwöchiges Schulpraktika im
Niedersächsischen Landtag
2006 - einwöchiges Schulpraktika
als gerichtlich bestellte Betreuerin

Lieblingsfächer: Politik, Geschichte, Erdkunde und Deutsch

Hobbys: Freiwillige Feuerwehr Ort, Jugendfeuerwehr Ort, reiten, Leichtathletik

Berufswunsch: Kauffrau für Bürokommunikation



Ort, den 30. Juli 2007

Unterschrift

Vorname Name









Ist das richtig so ?

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Knightley
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Beiträge: 13520
Registriert: 16.03.2004, 18:52

Beitrag von Knightley » 31.07.2007, 18:36

Gucke erst mal hier zum Aufbau und Inhalt eines Lebenslaufs: https://www.bewerbung-forum.de/lebenslau ... eiben.html

Bei den Praktika musst du bspw. auch deine Aufgaben nennen.

arbeitssuchend7
Beiträge: 2
Registriert: 12.04.2017, 16:48

"Kurz" zum Lebenslauf

Beitrag von arbeitssuchend7 » 13.04.2017, 22:48

Hallo Foristen,

ich hoffe, dass mein Fall zu knacken ist. Leider habe ich niemanden, der mir helfen kann. Die Bewerbungshelfer der Agentur für Arbeit sind erfahrungsgemäß keine Hilfe und so hoffe ich auf die hiesige Schwarmintelligenz.

Habe eine Ausbildung schulischer Natur Kaufmännischer Assistent abgeschlossen und suche mein Glück nach Jahren des Umherirrens gepaart mit sehr langer Arbeitslosigkeit (etwa 6 Jahre, zählt man diverse Kleinigkeiten nicht) in einer neuen Ausbildung.
Daran tüftle ich schon seit einer ganzen Weile und habe auch schon einen guten Berg verschickt.
Der Lebenslauf bereitet mir aber noch immer Kopfzerbrechen.

Hier meine Daten:

- 32 Jahre
- 2002 - aus der Schule - mittlere Reife - dann Fachgymnasium/Wirtschaft - Abbruch nach dem ersten Jahr
- von Okt. 2003 - Mai 2005 Mediengestalter, überbetrieblich - nicht abgeschlossen - Aufhebungsvertrag nach knapp 1 1/2 Jahren - kein lokales Unternehmen für Praktischen Teil gefunden
- 2007 - Zivildienst
- 2008 - 2010 Ausbildung Kaufmännischer Assistent/ Schwerpunkt Fremdsprachen abgeschlossen
- 2010 - 2011 Fernlehrgang Französisch, privat bezahlt - nicht abgeschlossen, denn nächster Punkt stand an
- Sept. 2011 - Febr. 2012 - Fachoberschule - auch abgebrochen nach Krankheit

Nach meiner Ausbildung 2010 wollte ich an die Fachoberschule, jedoch musste ich ein Jahr Wartezeit in Kauf nehmen, daher dieser Lehrgang 2010. Für den habe ich allerdings nie eine Prüfung abgelegt, sondern lediglich eine Teilnahmebestätigung.
Habe während der Fachoberschulreife, als ich krank war, entschieden, dass ich eine Hochschulaufnahmeprüfung machen möchte bei der AKAD (ab Sept. 2012) Diese hat dann aber ihren Hauptsitz verlegt, während ich die Hälfte des Stoffes bereits durch hatte. Das Ende vom Lied war dann, dass ich aufgrund fehlender 2-jähriger Berufserfahrung, das Ganze nicht beenden durfte. Alles dank sich ändernder Landesgesetze mit dem Umzug des Hauptsitzes.

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Die beiden Abiturversuche habe ich erst gar nicht angegeben, die Zahl der Abbrüche ist so schon schlimm genug.
Das Gleiche gilt für die Hochschulaufnahmeprüfung bei der AKAD
Ab 2012 habe ich dann auch nicht "arbeitssuchend" angegeben, sondern einfach nichts weiter angegeben.

Die Frage ist jetzt, was gebe ich an, was nicht und in welcher Form; kurz: kann man daraus überhaupt einen verständlichen und nicht zu abschreckenden Lebenslauf zaubern?!

Romanum
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Beitrag von Romanum » 19.04.2017, 12:25

arbeitssuchend7 hat geschrieben:Die Frage ist jetzt, was gebe ich an, was nicht und in welcher Form; kurz: kann man daraus überhaupt einen verständlichen und nicht zu abschreckenden Lebenslauf zaubern?!

Es hängt ja auch davon ab, was du jetzt für eine Ausbildung anstrebst und was du dafür mitbringst. Du bist ja sowieso auf das Wohlwollen des AG angewiesen, dass dieser sozusagen einen älteren Quereinsteiger für eine Ausbildung einstellt. Eines ist in deinem Fall sicher: ein chronologischer Lebenslauf mit der Angabe von Zeiträumen ist nicht so günstig. Letztendlich kommst du mit Reduzierung auf das Wesentliche, Ehrlichkeit und Aktivität wohl am ehesten an dein Ziel. Ein kurzer thematischer Lebenslauf auf einer Seite ist daher gut geeignet. Darüber hinaus solltest du dir jetzt vielleicht auch erst mal Minijobs oder Praktika suchen, um deine jetzige Leistungsbereitschaft und Leistungsfähigkeit zu beweisen, denn danach wird ein AG dich bewerten.

Also denke mal in erster Linie nicht über Abbrüche, Krankheiten, Arbeitslosenzeiten etc. nach, und wie du diese in einem Lebenslauf "verpacken" könntest, sondernd darüber, was du vorzuweisen hast:

mittlere Reife
Kaufmännischer Assistent/ Schwerpunkt Fremdsprachen
Fremdsprachenkenntnisse
IT-Kenntnisse
etc.




arbeitssuchend7
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Beitrag von arbeitssuchend7 » 19.04.2017, 22:43

Danke!

Klare Ansage, an ein Praktikum dachte ich auch schon. Mir wurde davon abgeraten, von meiner Arbeitsvermittlerin. Der Mindestlohn hätte das wohl erschwert. Wie ich aber lese, ist das trotzdem noch gut möglich. Es ist gut, mal Rat von einer dritten Seite zu erhalten.
Auch wenn ich allein hätte dran denken sollen. Der Wald vor lauter Bäumen... . Das passiert sehr oft.
Ich werde weiter Bewerbungen verschicken und mich jetzt zusätzlich nach Praktika erkundigen. Mein erster Schritt wird der Versuch sein, an Unternehmen zu gelangen, welche ich bereits als attraktiv für eine Ausbildung erachtet habe, bzw, die meinen Berufswunsch ausbilden.
Kaufmann für Groß- und Außenhandel mit Schwerpunkt Außenhandel

Darauf werde ich mich allerdings natürlich nicht beschränken.
Mein letzter Schritt in diesem Jahr wäre eine Umschulung. Die dann noch beantragen. Nun ja, noch ist ein wenig(!!) Zeit. Ich möchte nicht unbedingt in eine Umschulung, da sie fast nur schulisch ist. Wie meine Erstausbildung halt. Nach der habe ich mich schon nicht fit für den Arbeitsmarkt gefühlt. Aber vlt als letzter Strohhalm für dieses Jahr. Die allermeisten Ausbildungen beginnen ja am 01.08 / 01.09. .
Ich bin halt ziemlich verzweifelt. Ist, als würde ich aus einem jahrelangen Koma aufwachen. Hat aber auch viel mit meiner Persönlichkeit, Vergangenheit zu tun, aber das tut ja nichts zur objektiven Situation.

Vielen Dank!

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