Lebenslauf für Duales Studium beim Finanzamt

Fragen zum Lebenslauf: Wie sieht ein tabellarischer Lebenslauf und wie ein handschriftlicher Lebenslauf aus? Welche Daten müssen unbedingt in den Lebenslauf und welche nicht?
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chris8
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Lebenslauf für Duales Studium beim Finanzamt

Beitrag von chris8 » 13.07.2016, 19:51

Hallo,
ich möchte mich bei dem Finanzamt für ein Duales Studium bewerben.
Bin in der 11. Klasse (Komme in die 12.) und werde mein Abi voraussichtlich 2017 abschließen. Ich würde mich über Hilfe und Verbesserungsvorschläge für meinen Lebenslauf freuen:)
(Rechts oben, unter dem Trennungsstrich blau, kommt mein Bild hin)

Ich habe Dinge, bei denen ich mir nicht sicher war gelb unterlegt.
Bei der Sprache z.B., ich bin nämlich im Englisch LK(wo ich 8 Punkte habe) aber weiß nicht ob mein englisch gut oder schon fließend ist. Im Unterricht redet man ja nur englisch und ich gucke auch gerne Shows oder Videos aus dem englischsprachigen Raum, was wenig Probleme beim Verstehen darstellt.
Zu den EDV Kenntnissen. Da bin ich mir nicht sicher ob und was ich aufschreiben kann/soll. Ich kenne mich mit den gängigen Schreibprogrammen und Tabellenprogrammen grundlegend aus, aber ich denke das ist normal, oder? Und ist das Layout ok?
Und sollte ich eine Führerscheinklasse erwähnen?

Wenn ich euch das Bild noch in schriftlicher Form schicken soll, kann ich dies gerne machen.
Zuletzt geändert von chris8 am 20.07.2016, 21:17, insgesamt 1-mal geändert.

cre
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Beitrag von cre » 13.07.2016, 21:42

Es würde "Unterschrift" heißen und nicht "Unterschrifi" aber das würde ich sowieso weg lassen. Das ersetzt du durch deinen Namen und darüber unterschreibst du eben handschriftlich.
Bei dem Bildungsweg schreibst du nicht "bis heute" sondern "seid"

Was deine Fremdsprachenkentnisse angeht, würde ich ruhig fließend drin lassen sofern du in der Lage bist eine flüssige Unterhaltung auf englisch zu führen. Aber tief stapeln kannst du immer noch.
Und schließlich würde ich bei EDV-Kentnissen einfach "Office-Anwendungen" schreiben.
Aber das ist nur meine Meinung

chris8
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Beitrag von chris8 » 13.07.2016, 22:05

Ja, bei der Unterschrift scanne ich eine handschriftliche ein.
Was meinst du aber mit "seid"?
Und soll ich "Praktikum" oder "Praktika" als Überschrift nehmen?

BlackDiamond
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Beitrag von BlackDiamond » 13.07.2016, 22:17

Was ist an "seit" besser als an "bis heute", cre?

Ich würde bei den Englischkenntnissen "fließend" schreiben, wenn du wirklich fließend eine Unterhaltung führen kannst. Das Hörverständnis bei Fremdsprachen ist meistens besser als das Sprechvermögen. Wenn du Filme gut verstehst, heißt das noch nicht unbedingt, dass du fließend sprechen kannst.

Ich würde nicht allzu viel hochstapeln. Deine Englischkenntnisse sind in einem Gespräch schnell überprüft und wenn deine Angaben arg von der Wirklichkeit abweichen, wird man denken, dass deine restlichen Angaben auch übertrieben sind.

Charlie Schmidt
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Beitrag von Charlie Schmidt » 13.07.2016, 23:14

"Seit" oder "bis heute" geht beides. Ist Geschmackssache. Ich mag "Seit" lieber, weil es kürzer ist und ja dann klar ist, dass es bis heute dauert.

Bei den Englisch-Kenntnissen könntest Du auch mal Deine Lehrerin/Deinen Lehrer um eine Einschätzung bitten.

EDV-Kenntnisse würde ich so angeben: MS Office: Word (ggf. Einschätzung der Handhabung), OpenOffice: Writer (ggf. Einschätzung der Handhabung)
Zuletzt geändert von Charlie Schmidt am 13.07.2016, 23:27, insgesamt 1-mal geändert.

cre
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Beitrag von cre » 13.07.2016, 23:24

Was ist an "seit" besser als an "bis heute", cre?
Ist mir einfach sympathischer.

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TheGuide
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Beitrag von TheGuide » 14.07.2016, 06:35

Zwischen dem eingeklammerten fließend und Französisch fehlt ein Leerzeichen.

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zicke24
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Beitrag von zicke24 » 14.07.2016, 15:23

Zwischen Sprachen und EDV würde ich noch einen Absatz machen.
Außerdem die Sprachen untereinander aufführen.
Ansonsten gefällt mir der Lebenslauf sehr gut. Sieht nur etwas kurz aus, aber ich denke mal das ist in deinem Alter normal.

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Ideara
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Beitrag von Ideara » 14.07.2016, 18:37

Ein paar Ergänzungen möchte ich noch anfügen. Ein Kumpel von mir arbeitet im Finanzamt und hat dort vor Kurzem seine Ausbildung abgeschlossen, also denke ich, dass diese Quelle relativ frisch sprudelt.

Wichtiger als deine Englisch- oder Französischkenntnisse sind deine Deutsch- und Mathekenntnisse. Die Ausbildung beim FA bezieht sich stark auf Rechtskunde und Fallbearbeitung, denn du sollst in erster Linie Steuererklärungen bearbeiten können. Englisch brauchst du höchstens, falls du in der Beratungsstelle landest und dort keinen deutschsprachigen Kunden hast. Da werden sie dich aber nicht frisch nach deiner Ausbildung reinsetzen.

Und zur Frage nach dem Führerschein: Er unterstreicht deine Mobilität. Von daher unter die Sprachkenntnisse setzen, falls du einen hast.

Gruß

chris8
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Beitrag von chris8 » 14.07.2016, 18:46

@Ideara Was meinst du mit den Deutsch- und Mathekenntnissen? Ich muss doch nicht extra aufzeigen, dass ich z.B. Mathe LK und Deutsch nur GK habe bzw. das überhaupt in den Lebenslauf packen, oder?
Zum Führerschein: Ja, ich habe einen.
Der Führerschein ist aber BF 17 (Da ich noch 17 bin).
Den normalen Führerschein B kann ich mir mit 18 dann abholen (nächstes Jahr), soll ich nun Führerschein Klasse B oder das mit BF 17 reinschreiben?:)

PS: Ach ja, ich müsste euch auch mal mein Anschreiben zeigen, da habe ich nämlich massive Probleme:) Wäre toll wenn Du(Ideara) in naher Zukunft hier wieder reinschauen würdest, du kennst dich anscheinend jetzt super mit dem Finanzamt aus:D

Charlie Schmidt
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Beitrag von Charlie Schmidt » 14.07.2016, 19:34

Habe auch noch was gefunden:

Der farbige Unterstrich bei Interessen ist kurz.

Außerdem hat, glaube ich, noch keiner was zu der Praktika-oder-Praktikum-Frage gesagt: Da es nur eins zu sein scheint, wäre natürlich Praktikum korrekt.

Eine Affinität zur Mathematik könntest Du im Anschreiben ansprechen. Gutes Deutsch sollte meines Erachtens ausreichend durch eine fehlerfrei erstellte Bewerbung dokumentiert werden.

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Ideara
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Beitrag von Ideara » 14.07.2016, 19:54

Doch, den Mathe-Leistungskurs würde ich im Anschreiben erwähnen, denn dieser ist ein Vorteil. Generell auch alles, was du an Interesse im Finanzbereich aufbieten kannst.
Den Deutsch-Grundkurs würde ich nur bei einer sehr guten Note erwähnen. Falls du Wirtschaftskunde mit einer guten Note hast, auch die.

In der Ausbildung lernst du, Gesetzestexte zu verstehen und anzuwenden, Bescheide zu erstellen und Rückzahlungen zu errechnen. Textverständnis sowie Freude an Behördenarbeit, Kundenberatung und am Umgang mit Zahlen sind daher von Vorteil. Je besser du das belegen kannst, desto größer deine Chance.

Das Anschreiben setze ruhig hier rein, klar.

Bezüglich des Führerscheins würde ich schreiben: BF 17 (ab Mai 2017 B).

chris8
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Beitrag von chris8 » 15.07.2016, 16:27

Ich hab den Strich bei Interessen extra kurz gemacht, weil das ja nicht so wichtig ist dachte ich.
Soll ich den nun genau so lang ziehen?

Charlie Schmidt
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Beitrag von Charlie Schmidt » 15.07.2016, 23:17

Ich hab den Strich bei Interessen extra kurz gemacht, weil das ja nicht so wichtig ist dachte ich.
Soll ich den nun genau so lang ziehen?
Ja! Die Striche werden als Gliederung wahrgenommen. Die Sache mit der Wertung ist zu sehr um die Ecke gedacht. ;)

chris8
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Beitrag von chris8 » 16.07.2016, 15:15

Soll man in den Lebenslauf auch schreiben, wenn man in einem Verein angemeldet ist, aber nicht hingeht weil man sich noch abmelden möchte?(Also Interessen)

chris8
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Beitrag von chris8 » 20.07.2016, 16:44

Habe jetzt den Lebenslauf soweit überarbeitet, was haltet ihr davon?
Bild
Beim Führerschein bin ich mir noch nicht sicher und die Überschrift "Praktikum" habe ich zu Beruflichen Erfahrungen umgewandelt.
Die Frage von meinem letzten Post steht immer noch :)
"Soll man in den Lebenslauf auch schreiben, wenn man in einem Verein angemeldet ist, aber nicht hingeht weil man sich noch abmelden möchte?(Also Interessen)."

BlackDiamond
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Beitrag von BlackDiamond » 20.07.2016, 17:06

Da rate ich ab. Was soll das bringen? Du willst doch deine Interessen kundtun und nicht die Themen, die dich nicht mehr interessieren.

chris8
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Beitrag von chris8 » 20.07.2016, 17:12

Dann habe ich nur noch ein Hobby, ist das schlimm?
Oder soll ich Hobbys ganz weglassen?
Ich glaube es sieht komisch aus, wenn da z.b. nur Federball stehen würde.
BTW würde "Computer" auch als Hobby/Interesse zählen?
Und wenn, soll ich den Punkte "Hobbys" einfach weglassen, und nur die Überschrift als Thema lassen, sodass es genauso aussieht wie jetzt, nur ohne den Punkte "Hobbys"?

BlackDiamond
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Beitrag von BlackDiamond » 20.07.2016, 18:11

Das ist nicht schlimm, wenn du nur ein Hobby hast. Sehr wichtig ist das eh nicht. Es erleichtert oft den smalltalk und man vermutet häufig, dass jemand, der eine Mannschaftssportart betreibt, teamfähiger ist. Kannst es aber auch weglassen, dramatisch ist das nicht. Allerdings fragt man sich schon, was jemand, der doch noch so viel Freizeit hat wie du, dann in seiner Freizeit so macht.

Was heißt das "Computer"? Interessierst du dich für Programmierung etc.? Dann rein damit. Mit Computerspielen kannst du keine Punkte machen.

chris8
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Beitrag von chris8 » 20.07.2016, 18:20

Naja, eher Hardware und der Umgang.
Also wie man bestimmte Sachen machen kann. (Partitionen erstellen sowas halt) Also Software eher anwenden.(das was nach der Programmierung kommt)
Und wollte ich erwähnen das ich bei einem Sprachkurs (Französisch) das Zertifikat DELF A1 ((Diplôme d'Etudes en Langue Française)) erworben habe?
"DELF A1: einfache Gespräche, für Spracheinsteiger"
Und wenn, ich ein Anhang nötig oder ist das alles unrelevant?

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