Personalreferent Bewerbung kontrollieren

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jpm007
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Personalreferent Bewerbung kontrollieren

Beitrag von jpm007 » 17.01.2010, 15:30

Guten Tag.

Ich habe mich hier angemeldet, weil ich denke das irgendwas schief läuft bei meinen Bewerbungen. Ich aber nicht genau definieren kann was.
Seit geraumer Zeit bewerbe ich mich als Personalreferent da ich erfolgreich die Ausbildung zum Personalfachkaufmann abgeschlossen habe. Da die Suche, nach der BW-Zeit nicht allzu erfolgreich lief habe ich ne SAP-Fortbildung gemacht. Zwei Anwenderzertifikate von SAP und eine knapp gescheiterte SAP-Berater(HR)-Prüfung hinter mir, versuche ich mich wieder zu bewerben. Weiterhin als Personalreferent, da ich ja ohne Abschlußß und wirklich praktische Erfahung in kein SAP-Projekt rein komme.
Nun bin ich jeden Tag am tüfteln, was mit meiner Bewerbung nicht stimmt. Schreibe um, füge hinzu oder lasse weg. Schraube meine Gehaltsvorstellung runter (was ja Sinn macht, da ich nur die Erfahrung aus der Bw habe). Aber trotzdem hagelt es jeden Tag Absagen.

Vielleicht habt ihr ne Idee, oder gar wichtige Hinweise wo bei mir der Wurm drin ist.


Bewerbung als Personalreferent



Sehr geehrte Frau ...

Im Internet bin ich auf die von Ihnen ausgeschriebene Stelle aufmerksam geworden. Ich bewerbe mich darauf, weil ich denke die Vakanz des Personalreferenten besetzen zu können.

In einem Unternehmen mitzuwirken, welches durch ihre Produkte jeden Tag Menschen dazu verhilft wieder gesund zu werden, wäre eine angenehme und spannende Herausforderung für mich.

Derzeit bereite ich mich intensiv auf die Prüfung zum SAP-Berater (Consultant Human Resources), welche am 19.02.2010 stattfinden wird. Im Rahmen der vorausgegangenen Ausbildung konnte ich mir ein solides Grundwissen im Bereich SAP Human Capital Management aneignen.

Während der Bundeswehrtätigkeit, im ***regiment ** ***, wurde ich unter anderem mit der Führung und Organisation der Poststelle sowie der Planung der Personalentwicklung für die Soldaten betraut. Nach dieser Zeit absolvierte ich erfolgreich die Weiterbildung zum Personalfachkaufmann.

Eine mögliche Zusammenarbeit kann frühestens zum 01.02.2010 erfolgen, des Weiteren liegen meine Gehaltsvorstellungen bei ca. 30.000,-€ Brutto p.a.

Wenn ich Ihr Interesse geweckt habe, freue ich mich auf ein persönliches Gespräch mit Ihnen.


Mit freundlichen Grüßen

JPM

Ich weiß nicht ob das schon reicht, könnte spontan noch mein Lebenslauf hier aufführen, wobei ich finde der ist recht ordentlich.

Des Weiteren, stellen sich mir folgende Fragen.
Email Bewerbung - Was in den Anhang. (meine Lösung: Anschreiben und Lebenslauf - eine Datei; Zeugnisse und Zertifkate (SAP) - in die andere Datei)

Na mal sehen was geht. :)

Gruß JPM

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Knightley
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Beitrag von Knightley » 17.01.2010, 21:22

Welcher Art sind denn die Unternehmen, die du so anschreibst? Und welche Qualifikationen werden gefordert?

In Zeiten, in denen eher Stellen abgebaut werden, stockt man ja nun auch nicht gerade die Personalabteilungen auf.

Darüber hinaus gibt es bei Personalern eventuell auch Vorurteile gegenüber BW-Bewerbern.

jpm007
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Beitrag von jpm007 » 17.01.2010, 23:09

Hi knightley und natürlich auch an die anderen Leser.

Also das mit dem Abbau ist mir als Personaler schon klar, und deswegen dachte ich mit der SAP-Ausbildung etwas heraus zustechen. Nun habe ich die Berater-Prüfung nicht bestanden (und wenn, dann bräuchte ich mich nicht als Personalreferent zu bewerben. Wobei ich dann trotzdem hier wäre, weil die Bewerbung als SAP-Berater ja noch schwieriger ist.)
Ich glaube die abgebrochene Erstausbildung, welche im Lebenslauf steht, ist ein Indiz für dei Ablehnung. Ein weiteres wird sein, das ich nur auf die Erfahrung aus der Bw zurückgreifen kann. Wo wir dann bei deinem Letzten Punkt wären.
Ich dachte immer, Vorurteil ja aber auch die Chancen die ein Bewerber mitbringt der erstens schon gedient hat (kein Einziehen mehr, somit auch kein Verlust der Arbeitskraft), zweitens die Bw-typischen Eigenschaften (Disziplin, Sorgfältigkeit, Teamwork etc). Wenn ich schon Personaler wäre, wäre das die Dinge auf die ich achten würde, wenn ich einen Lebenslauf wie diesen vor mir hätte. Nun ist es ja das Ziel genauso einer zu werden und ich denke da sollte man sich in den Gegenüber hineinversetzen. Aber ich denke wahrscheinlich in die falsche Richtung.

OK, kommen wir zu deinen ersten beiden Punkten.

Mittlerweile bewerbe ich mich überall wo Personalreferenten gesucht werden, auch Personalsachbearbeiter oder Personalkaufmann sind Ziele meiner Bewerbung. Als ich frisch fertig war, habe ich mich auf größere Firmen konzentriert, da sich Personalabteilungen (also wirkliche reine Personalabteilungen) erst ab ca. 100MA lohnen. Jetzt ist es mir erstmal egal, hauptsache einen Fuß ins Unternehmen. Der Aufstieg/Fall kommt dann meistens von ganz alleine.

Der Punkt Qualifikationen verwirrt mich etwas. Falls du wissen willst, welche Qualifikationen gefordert werden, sind das meistens die üblichen Verdächtigen (Kenntniss Arbeits, sozial und Lohnsteuerrecht - vorhanden, wenn auch nur rudimentär; Kenntnisse von Software (Office,SAP etc.) - vorhanden; Sprachenkenntnisse (meistens english) - vorhanden; usw.) Diese Qualifikationen erfülle ich meistens zum größten Teil.
Falls du wissen willst warum ich die Qualifikationen, die die Firmen in ihrem Stellenprofil aufgeführt haben, nicht in meinem Anschreiben drin habe! Dann antworte ich das folgendermaßen: Die Leute die die Anzeige schalten, wissen was sie haben wollen, und wenn dann sich die Leute bewerben, gehen sie davon aus, das sie die Anzeige gelesen haben und verstanden. Also bringt er die nötigen Qualifikationen ja mit, sonst würde er sich ja nicht bewerben.
Also um das Anschreiben nicht unnötig aufzuquellen, laß ich die geforderten Qualifikationen raus, weil der Leser ja nicht lesen will was er selber schon kennt! (Ich hoffe mir kann man folgen;)

Ich denke das irgendwas nicht stimmt mit meiner Bewerbung, Lebenslauf oder gar mit meinen Zeugnissen (wobei da auch nur das Dienstzeugniss der Bw wirklich aussagekräftig ist, alles andere sind Abschlusszeugnisse)

Gruß JPM

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Knightley
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Beitrag von Knightley » 18.01.2010, 17:28

Also das mit dem Abbau ist mir als Personaler schon klar, und deswegen dachte ich mit der SAP-Ausbildung etwas heraus zustechen. Nun habe ich die Berater-Prüfung nicht bestanden (und wenn, dann bräuchte ich mich nicht als Personalreferent zu bewerben. Wobei ich dann trotzdem hier wäre, weil die Bewerbung als SAP-Berater ja noch schwieriger ist.)
Damit ich das richtig verstehe: Du willst diese Berater-Prüfung im Februar aber noch einmal machen?
Ich glaube die abgebrochene Erstausbildung, welche im Lebenslauf steht, ist ein Indiz für dei Ablehnung.
Was waren denn die Gründe für den Abbruch und wie lange dauerte die Ausbildung? So könnte man den Abbruchgrund im Lebenslauf angeben oder bei kurzer Ausbildungsdauer den Teil auch weglassen.
Wenn ich schon Personaler wäre, wäre das die Dinge auf die ich achten würde, wenn ich einen Lebenslauf wie diesen vor mir hätte.
Personaler sind aber mehrheitlich weiblich. Die holen sich dann eventuell auch keine männliche Konkurrenz ins Haus bzw. sind pazifistisch eingestellt. Da müsstest du schon mehr was fürs Herz schreiben: "Durch meine geschickte Personalorganisation wurden in mehreren humanitären Einsätzen 150 Waisenkinder vor dem sicheren Tod bewahrt." :cry: :wink:
Dann antworte ich das folgendermaßen: Die Leute die die Anzeige schalten, wissen was sie haben wollen, und wenn dann sich die Leute bewerben, gehen sie davon aus, das sie die Anzeige gelesen haben und verstanden. Also bringt er die nötigen Qualifikationen ja mit, sonst würde er sich ja nicht bewerben.
Wenn alle Bewerber die notwendigen Qualifikationen mitbringen, wie soll dann der Personaler eine Auswahl treffen? Man muss sich ja eigentlich als besser als die anderen Bewerber darstellen, um eine Auswahlrunde weiterzukommen.

jpm007
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Beitrag von jpm007 » 19.01.2010, 07:42

Ich will den Berater machen, abhängig aber von dem finanziellen Aspekt. Was bedeutet, erst wenn ich einen Job habe, kann ich mir auch die Prüfungsgebühren leisten. Und damit nicht arbeitssuchend in dem Anschreiben steht, habe ich "Vorbereitung Berater-Prüfung" aufgeführt. Was ja auch irgendwie stimmt ;)

Ich habe damals gekündigt, weil es gewisse Differenzen zwischen mir und dem Büroleiter gab. Im Lebenslauf steht aus persönlichen Gründen. Ich muß die Ausbildung aufführen, da sie fast zweieinhalb Jahre ging.

Dein Argument für die Bw, laß ich einfach mal so stehen;)

Der letzte Punkt ist interessant...

**mizi**
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Beitrag von **mizi** » 20.01.2010, 11:56

95% der Stellenanzeigen für Personalreferenten, die ich immer sehe (und ich sehe viele) verlangen aber auch mehrjährige Berufsverfahrung in "vergleichbarer Position" oder so ähnlich. In den letzten Monaten habe ich für den Raum Berlin EINE Anzeige gesehen, wo man hätte auch in die Position hineinwachsen können.
Ich denke, diesen Aspekt sollte man auch nicht vernachlässigen.

In den letzten 2 Jahren konnte ich bei unseren Bewerbungseingängen schon vermehrt bemerken, dass sich auch Personen bewerben, die dem fachlichen Anforderungsprofil in vielen Punkten nicht entsprechen. Immer nach dem Motto "versuchen kann man es ja mal"

Ich weiß auch nicht, ob jemand, der bspw. sehr lang bei der Bundeswehr war, in z.b. einem Unternehmen wie meinem Arbeitgeber arbeiten könnte. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man glücklich werden kann, wenn man von Disziplin, Strukturen und Sorgfalt bei uns reingeschmissen wird, wo viel viel weniger vor- und festgeschrieben ist. Natürlich ist jeder Bewerber anders.
Zu der Annahme, dass es nicht funktionieren könnte, kommt man als Außenstehender wohl leider sehr leicht.

jpm007
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Beitrag von jpm007 » 21.01.2010, 06:58

Den ersten Aspekt wird von mir durchaus nicht vernachlässigt. Allerdings glaube ich auch, daß im Personalwesen keine gravierenden Veränderungen anstehen wie sie z.B. im Steuerwesen Gang und Gebe sind. Aber wie soll man den Teufelskreis verlassen. Ausgebildet, aber keine Berufserfahrung. Wie soll man Berufserfahrung bekommen, wenn keiner da ist um sie dir zu geben?

Die Stellenanzeigen zu 100% zu erfüllen ist fast nicht möglich, weil darin immer die idealste Persönlichkeit gescht wird. Ich bewerbe mich auch meistens nur dort, wo die Qualifikationen meinem Ausbildungs- und Persönlichkeitsstand entsprechen. Das Motto "versuchen kann man es mal" kommt aber auch bei mir vor. Denn ich denke das gewisse Anforderungen lernbar sind.

Der dritte Punkt ist anssichtssache. Die meisten die aus der Bw suchen, wollen eben genau dies nicht mehr. Sie können und wollen sich einbringen, sich selbst verwirklichen. Den Lohn der Arbeit bekommen. Also ich würde mich da voll reinknieen. Habe ich aber auch bei der Bw gemacht. Mir ist egal wie der Arbeitgeber heißt. Ich will ja auch keine einfache Arbeit.

Aber jetzt mal zum Anschreiben, gibt es denn da noch Verbesserungsvorschläge? Sollte man auf die Stelle eingehen, die beruflichen Anforderungen?
Wie könnte ich schreiben, was ich dem U bieten kann?

Gruß Icke

jpm007
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Beitrag von jpm007 » 22.01.2010, 14:57

Niemand mehr einen guten Ratschlag?

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Knightley
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Beitrag von Knightley » 22.01.2010, 18:55

Hast du denn jetzt schon was an der Bewerbung geändert?

jpm007
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Beitrag von jpm007 » 23.01.2010, 15:25

Jetzt schon Knightley :D

Bewerbung als Personalreferent
Sehr geehrte ...

Im Internet bin ich auf die von Ihrem Unternehmen ausgeschriebene Stelle aufmerksam geworden. Sie suchen eine hoch motivierte zuverlässige Persönlichkeit, dann denke ich die Vakanz des Personalreferenten besetzen zu können.

Die Stelle des Personalreferenten reizt mich in sofern, dass ich Erfahrungen und Eigenschaften ins Unternehmen mit einbringen kann, ich stetig bereit bin mich weiterzuentwickeln sowie engagiert und vertrauensvoll meiner Tätigkeit nachzugehen.

Derzeit bereite ich mich intensiv auf die Prüfung zum SAP-Berater (Consultant Human Resources) vor.
Im Rahmen einer vorausgegangenen sechsmonatigen Ausbildung konnte ich mir ein solides Grundwissen im Bereich SAP Human Capital Management aneignen.

Während meiner fast fünfjährigen Tätigkeit für die Bundeswehr wurde ich unter anderem mit der Führung und Organisation der Poststelle betraut. Des Weiteren gehörte die kurzfristige Personalentwicklung für über 600 Soldaten des Regimentes und die Ausbildung der mir unterstellten Soldaten zu meinem Hauptarbeitsfeldern.
Nach dieser Zeit absolvierte ich erfolgreich die Weiterbildung zum Personalfachkaufmann.

Unsere mögliche Zusammenarbeit könnte sofort erfolgen und meine derzeitigen Gehalts-vorstellungen liegen pro Jahr bei ca. 30.000,-€ Brutto.

Wenn ich Ihr Interesse geweckt habe, freue ich mich auf ein persönliches Gespräch mit Ihnen.


Mit freundlichen Grüßen


Anlagen:
- Lebenslauf
- Arbeits- und Abschlusszeugnisse
- Zertifikate (SAP, DEKRA)
Irgendwie klingt der zweite Absatz komisch, ich weiß aber nicht genau woran es liegt.

Mal noch ne andere Frage: Email-Bewerbung. Ich schicke das Anschreiben als separat Datei. Was schreibe ich aber in der Email. Ich komme da immer auf folgendes:
Sehr geehrte Frau... Im Internet bin ich auf Ihre Stellenausschreibung aufmerksam geworden und bitte Sie meine Bewerbungsunterlage mit zu berücksichtigen.
Das Problem daran, erstens steht ähnliches schon im Anschreiben und zweitens ist es etwas kurz und unpersönlich. Vielleicht kannst du oder auch jeder andere mir einen Tip geben, wie ich das besser formulieren könnte.

So mal sehen was jetzt geht.

Gruß Icke

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Knightley
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Beitrag von Knightley » 24.01.2010, 15:40

Meiner Meinung nach sollte gleich am Beginn des Anschreibens deine Hauptqualifikation stehen. Der zweite Absatz ist so leider wirklich unbrauchbar, weil viel zu allgemein. Den ersten Teil des Anschreibens mal etwas verändert:
Sehr geehrte ...

im Internet bin ich auf die von Ihrem Unternehmen ausgeschriebene Stelle aufmerksam geworden. Als Personalfachkaufmann bringe ich die fachliche Qualifikation mit, um die Vakanz des Personalreferenten optimal auszufüllen.

Derzeit bereite ich mich intensiv auf die Prüfung zum SAP-Berater (Consultant Human Resources) vor. Im Rahmen einer vorausgegangenen sechsmonatigen Ausbildung konnte ich mir ein solides Grundwissen im Bereich SAP Human Capital Management aneignen.

Während meiner fast fünfjährigen Tätigkeit für die Bundeswehr wurde ich unter anderem mit der Führung und Organisation der Poststelle betraut. Des Weiteren gehörte die kurzfristige Personalentwicklung für über 600 Soldaten des Regimentes und die Ausbildung der mir unterstellten Soldaten zu meinen Hauptarbeitsfeldern.
Die Einleitung könnte man immer noch knackiger formulieren. Wo du die Stelle her hast, sollte im Betreff stehen. Ansatzpunkt wäre das Unternemen selbst (konkret Produkte, Philospohie, Image thematisieren).

Grundwissen im Bereich SAP Human Capital Management sollte zwar jedem Personaler direkt was sagen, aber was für wichtiges Theoriewissen im Personalbereich beinhaltet das denn?

Organisation der Poststelle allein klingt in manchen Ohren jetzt auch nicht so umfangreich. Zudem solltest du eventuell erst auf die Personalentwicklung eingehen und dazu noch mehr schreiben.

jpm007
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Beitrag von jpm007 » 26.01.2010, 07:16

Ein sehr guter Einwand. Hervorragend. Danke Knightley. Und auch dein erster Satz ist super.
Also erstmal Danke für deine Hilfe.

So machen wir weiter;)

Betreff ist meistens "Bewerbung als Personalreferent" und wenn nötig die AnzeigenNr. o.ä.., aber mit der Angabe der Herkunft, wird das dann nicht zuviel? Ich meine das der Betreff kurz und treffend bleiben sollte.

Tja, Firmenphilosophie, oder gar deren Produkte! Fast nicht möglich herauszubekommen, da meistens Personalvermittlungsfirmen der Zwischenschritt sind, und die ja meine Bewerbung zu 80% bekommen.

SAP:
Sagen wir mal so, ohne theoretisches Grundwissen im Personalbereich ist SAP HCM schwer zu verstehen. Und wenn ich mich auf das Grundwissen im SAP-Bereich beziehe, schließt das Anwendungswissen, Customizingschritte und Änderungsmöglichkeiten im SAP HCM mit ein.
Grundsätzlich könnte man also sagen, theoretisch kann ich mit jeder Version SAP HR/HCM umgehen. Das wollte ich damit ausdrücken.

Der letzte Punkt ist wieder ein sehr guter Einwand.

Ich mach mich gleich an gewisse Veränderungen.

jpm007
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Beitrag von jpm007 » 26.01.2010, 08:32

Bewerbung als Personalreferent – Stellenanzeige „Berliner Morgenpost“ 24.01.2010


Sehr geehrte ...

In der „Berliner Morgenpost“ bin ich auf die von Ihrem Unternehmen ausgeschriebene Stelle aufmerksam geworden. Als ausgebildeter Personalfachkaufmann bringe ich die erforderlichen fachlichen Qualifikationen mit, die für die vakante Stelle des Personalreferenten unerlässlich sind und ich Sie so optimal besetzen könnte.

Derzeit bereite ich mich intensiv auf die Prüfung zum SAP-Berater (Consultant Human Resources) vor.
Im Rahmen einer vorausgegangenen sechsmonatigen Ausbildung konnte ich mir ein solides Grundwissen im Bereich SAP Human Capital Management aneignen. Wesentliche Bestandteile der Ausbildung waren u.a. die tägliche Anwendung, die Integration der SAP-Module und deren Zusammenspiel sowie das umfangreiche Customizing.

Während meiner fast fünfjährigen Tätigkeit für die Bundeswehr gehörte die kurzfristige Personalentwicklung für über 600 Soldaten des Regimentes und die Ausbildung der mir unterstellten Soldaten zu meinem Hauptarbeitsfeldern. Währenddessen wurde ich auch mit der eigenverantwortlichen Führung und Organisation der Poststelle betraut.
Nach dieser Zeit absolvierte ich erfolgreich die Weiterbildung zum Personalfachkaufmann.

Unsere mögliche Zusammenarbeit könnte sofort erfolgen und meine derzeitigen Gehalts-vorstellungen liegen pro Jahr bei ca. 30.000,-€ Brutto.

Wenn ich Ihr Interesse geweckt habe, freue ich mich auf ein persönliches Gespräch mit Ihnen.


Mit freundlichen Grüßen
So wie sieht es jetzt aus, besser? Allerdings fehlt mir jetzt noch ein Absatz. Und ohne die Infos der Firmen kann ich nicht wirklich was schreiben. Hast du vielleicht ne Ahnung was man da schreiben könnte, wenn man das überhaupt sollte.

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Knightley
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Beitrag von Knightley » 27.01.2010, 16:27

Nach der Anrede kommt ein Komma. Dann wird klein weiter geschrieben, sofern es sich beim ersten Wort nicht um ein Nomen handelt.

Wenn du schon im Betreff den Stellen-Fundort angibst, dann brauchst du dich im ersten Satz nicht wiederholen.
und ich Sie so optimal besetzen könnte.
Fehlt da nicht noch ein Wort?
Nach dieser Zeit absolvierte ich erfolgreich die Weiterbildung zum Personalfachkaufmann.
Diesen Satz kannst du dann an dieser Stelle weglassen. Man sieht ja im Lebenslauf, wie das zeitlich zusammenfasst.

Soweit finde ich das Anschreiben schon gut.

Es gab übrigens hier schon einige Neueinsteiger, die sich im Personalbereich beworben haben. Die folgenden Anschreiben sind nichts besonderes, aber eventuell findest du noch eine gute Idee:

Bewerbung Personalsachbearbeiterin

Bewerbung - Personalreferent

Vom Verwaltungsfachangestellten zum Personalsachbearbeiter

Personalsachbearbeiterin - Branchenwechsel

jpm007
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Beitrag von jpm007 » 18.02.2010, 14:03

Ich habe es jetzt ausprobiert, und die Hohe der Vorstellungsgespräche ich minimal angestiegen.
Nun stellt sich mir die Frage, ob vielleicht meine Gehaltsvorstellungen zu hoch sind!
Ich habe mal im Internet etwas gesucht, und komme eigentlich auf die Zahl die ich angegeben habe. Allerdings steht meistens nichts über die Berufserfahrung.

Deswegen frage ich euch, was ist so der generelle Betrag den man angeben sollte bei:

Personalfachkaufmann
Personalsachbearbeiter und
Personalreferent

Ich würde mich über Vorschläge sehr freuen.

Gruß Icke

PS: Danke Knightley für deine Hilfe

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Knightley
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Beitrag von Knightley » 18.02.2010, 16:04

Das Gehalt hängt ja von vielen Faktoren ab.

Warum gibst du überhaupt jedes Mal deine Gehaltsvorstellungen schon im Anschreiben an? Wird eine Angabe in jeder Stellenausschreibung gefordert?

jpm007
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Beitrag von jpm007 » 18.02.2010, 18:22

Nicht in jeder wird es gefordert, allerdings bei denen die es fordern muß/sollte(!) ich es angeben.

Knightley, darf ich dir mal meinen Lebenslauf schicken, vielleicht ist da ein grober Schnitzer drin! Oder es sind Fehler, die mir einfach nicht auffallen wollen.

**mizi**
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Beitrag von **mizi** » 19.02.2010, 08:18

Ja, das Gehalt hängt wirklich von sehr vielen Faktoren ab und nicht zuletzt hat jedes Unternehmen ja seine eigene Gehaltsstruktur.
In einem mittelständischem Unternehmen kann es schon mal für so einen Job 80 TEUR geben in einigen wirklich großen Konzernen um die 40 TEUR...natürlich kann es auch sein, dass der Konzern mehr zahlt als der Mittelständler...

Es ist also alle Varianten möglich, daher finde ich es sehr schwierig eine Aussage zu treffen. Du musst halt deinen eigenen Wert bestimmen und wenn der unvereinbar mit dem Unternehmen ist, dann ist das wohl leider so.

jpm007
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Beitrag von jpm007 » 24.02.2010, 19:41

Mal ne andere Frage:

Ich möchte mit Personalbearbeiter großer Firmen in Berlin in Kontakt via Email treten. Mit der Absicht danach zu fragen, inwiefern eine Bewerbung sinnvoll und erwünscht ist.
Nun fällt mir aber nicht wirklich was ein, was ich schreiben könnte ohne meine Bewerbung vorweg zu nehmen?

Habt ihr dazu vielleicht ein Rat?

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