Praktikum und Abschlussarbeit in Forschung und Entwicklung

Hier besteht die Möglichkeit, über Anschreiben für die Ausbildung, für Praktika und für das Studium (Duales Studium, Universität, BA) mit anderen Mitgliedern zu diskutieren.
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CWandschura
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Praktikum und Abschlussarbeit in Forschung und Entwicklung

Beitrag von CWandschura » 13.02.2019, 17:46

Hallo zusammen,

ich habe nach einigen Absagen meine alte Bewerbung online checken lassen. Dabei kam raus, dass sie scheinbar ziemlich schlecht war. Ich habe sie nun komplett neu aufgesetzt und wollte euch mal um eure Meinung fragen.

Bewerbung für ein Praktikum mit anschließender Abschlussarbeit im Bereich Forschung und Entwicklung

Dear Mr./Ms./Dr. LastName,

mein Masterstudium nähert sich dem Ende und ich kann es kaum erwarten, mein theoretisch erlangtes Wissen mit einer
praxisorientierten, in die Zukunft hinein wirkenden Abschlussarbeit zu vollenden. Nach meiner Einschätzung bietet mir
Ihr renommiertes Unternehmen hierzu die Mittel. Da mich die Anwendung von physikalischen Theorien auf technische
Lösungsansätze schon immer fasziniert, werde ich Ihr Team besonders mit meinen fachlichen Fähigkeiten aber auch mit
sozialer Kompetenz tatkräftig unterstützen.

Während des Studiums habe ich hervorragende analytische Fähigkeiten und ein fundiertes Verständnis für komplexe Zusammenhänge
erlangt und wende diese bereits im Alltag mehrfach an. Durch meine Bachelorthesis in der Kernphysik,
sowie Seminarvorträgen kann ich umfangreiche Arbeiten kurz und strukturiert darstellen, was ebenfalls meine Kommunikationsfähigkeit
fördert. Erste praktische Erfahrungen in der Entwicklung sammelte ich im Rahmen meiner Berufsausbildung
zum Industriemechaniker, in der ich unter anderem eigenständig ein mechanisch schaltbares Zweiganggetriebe
entwickelte. Weiterhin konstruierte ich während meiner Bachelorarbeit einen speziellen Teststand, um neue Detektoren
für ein Experiment zu testen.

Ihr Unternehmen beeindruckt mich besonders damit, dass Ihre Produkte in einer Vielzahl von Bereichen zum Einsatz kommen,
die eigentlich nicht offensichtlich sind, wie im Auto ”unter der Haube”, in der Gesichtschirurgie oder im heimischen
Grill. Für Ihr Unternehmen zu arbeiten, dessen Produkte in fast jeder Lebenslage präsent sind und das Leben der Menschen
nachhaltig verbessern, gibt mir die Möglichkeit meine persönlichen Ziele zu wirklichen. Dass Sie nicht nur Innovationen in
der Glas- und Keramikentwicklung, sondern auch im Einsatz von Polymeren liefern, zeigt mir Ihren starken und vielseitigen
Innovationsgeist, den ich sehr mit Ihnen teile.

Mit dem Masterabschluss in Ihrem Unternehmen verknüpfe ich auch die Möglichkeit einer zukunftsweisenden Zusammenarbeit,
weshalb ich mein gesamtes Potential freisetzen und mit guter Arbeit überzeugen werde. Eine Einladung zu einem
persönlichen Gespräch werde ich gerne annehmen und freue mich auf Ihre Rückmeldung.

Freundliche Grüße


Viele Grüße
CWandschura

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TheGuide
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Re: Praktikum und Abschlussarbeit in Forschung und Entwicklu

Beitrag von TheGuide » 13.02.2019, 21:47

CWandschura hat geschrieben: mein Masterstudium nähert sich dem Ende und ich kann es kaum erwarten, mein theoretisch erlangtes Wissen mit einer
praxisorientierten, in die Zukunft hinein wirkenden Abschlussarbeit zu vollenden.
Das klingt fast zu übermotiviert.
Nach meiner Einschätzung
Worauf basiert die?
bietet mir Ihr renommiertes Unternehmen hierzu die Mittel.
Attribute spare dir für dich und deine Leistungen auf.
Da mich die Anwendung von physikalischen Theorien auf technische
Lösungsansätze schon immer fasziniert, werde ich Ihr Team besonders mit meinen fachlichen Fähigkeiten aber auch mit
sozialer Kompetenz tatkräftig unterstützen.
Was heißt schon immer? Willst du nicht dein Themengebiet noch ein wenig mehr eingrenzen?
Während des Studiums habe ich hervorragende analytische Fähigkeiten und ein fundiertes Verständnis für komplexe Zusammenhänge
erlangt und wende diese bereits im Alltag mehrfach an.
Das ist etwas nebulös.

Durch
meine Bachelorthesis in der Kernphysik,
sowie Seminarvorträgen kann ich umfangreiche Arbeiten kurz und strukturiert darstellen, was ebenfalls meine Kommunikationsfähigkeit
fördert.
In Seminarvorträgen und meiner Bachelorarbeit in Kernphysik habe ich umfangreiche Areiten kurz und strukturiert dargestellt habe im Kontext von Gruppenarbeiten meine Kommmunikationsfähigkeit bewiesen.
Kommunkiationsfähigkeit heißt nicht, dass du frei und strukturiert sprechen kannst, sondern dass du in der Lage bist, mit anderen zusammmenzuarbeiten. Eben resultatgerichtet zu kommunizieren.
Vor sowie kommt kein Komma.
Ihr Unternehmen beeindruckt mich besonders damit, dass Ihre Produkte in einer Vielzahl von Bereichen zum Einsatz kommen,
die eigentlich nicht offensichtlich sind, wie im Auto ”unter der Haube”, in der Gesichtschirurgie oder im heimischen
Grill.
Schleimerei. Gibt es etwas Bestimmtes, an dessen Weiterentwicklung du mitwirken möchtest? Wie und warum?
Für Ihr Unternehmen zu arbeiten, dessen Produkte in fast jeder Lebenslage präsent sind und das Leben der Menschen
nachhaltig verbessern, gibt mir die Möglichkeit meine persönlichen Ziele zu wirklichen.

blabla
Dass Sie nicht nur Innovationen in
der Glas- und Keramikentwicklung, sondern auch im Einsatz von Polymeren liefern, zeigt mir Ihren starken und vielseitigen
Innovationsgeist, den ich sehr mit Ihnen teile.
Schleimerei!! Attribute spare dir für dich und deine Leistungen auf!
Mit dem Masterabschluss in Ihrem Unternehmen verknüpfe ich auch die Möglichkeit einer zukunftsweisenden Zusammenarbeit,
weshalb ich mein gesamtes Potential freisetzen und mit guter Arbeit überzeugen werde.

Dieses Versprechen hast du sehr zwiespältig formuliert. Nach dem Motto, dass, sobald sich abzeichnet, dass du nciht übernommen wirst, dein Engagement auf Null zurückfällt.

CWandschura
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Beitrag von CWandschura » 15.02.2019, 08:20

Danke für die konstruktive Kritik.
mein Masterstudium nähert sich dem Ende und ich freue mich sehr, mein theoretisch erlangtes Wissen mit einer praxisorientierten,
in die Zukunft hinein wirkenden Abschlussarbeit zu vollenden.
Da mich die Anwendung von physikalischen
Theorien auf technische Lösungsansätze sehr fasziniert,
Hier muss ich mir noch was überlegen.
Während des Studiums habe ich hervorragende analytische Fähigkeiten erlangt, die mir bei meinen bisherigen Tätigkeiten
geholfen haben, meine Aufgaben effizient und nachhaltig zu erledigen.
Effizient und nachhaltig klingt vielleicht doof, aber so würde ich meine Arbeitsweise tatsächlich beschreiben.
In Seminarvorträgen und meiner Bachelorarbeit in
der Kernphysik habe ich umfangreiche Arbeiten kurz und strukturiert dargestellt und habe im Kontext von Gruppenarbeiten
meine Kommunikationsfähigkeit bewiesen. Erste praktische Erfahrungen in der Entwicklung sammelte ich im Rahmen
meiner Berufsausbildung zum Industriemechaniker, in der ich unter anderem eigenständig ein mechanisch schaltbares
Zweiganggetriebe entwickelte. Weiterhin konstruierte ich während meiner Bachelorarbeit einen speziellen Teststand, um
neue Detektoren für ein Experiment zu testen. Im Laufe eines Computational Physics-Projekts habe ich (zudem) erste Erfahrungen
in der Anwendung mit Python gesammelt, die ich nach Möglichkeit ausbauen möchte.
Ist das zu viel?
Besonders interessieren mich Ihre Lösungen in der Applikationstechnik, in deren Entwicklung ich meine bisherigen Fähigkeiten
einbringen und sie im elektrotechnischen Bereich erweitern möchte. Weiterhin wende ich gerne meine Kenntnisse
aus der Kernphysik in verwandten Bereichen, wie der Festkörperphysik an, um bei der Weiterentwicklung Ihrer Glas- und
CERAN-Produkte beizutragen.
Ich weiß nicht, ob das gut formuliert ist, aber geht das wenigstens in die richtige Richtung?
Mit dem Masterabschluss in Ihrem Unternehmen verknüpfe ich auch die Möglichkeit einer zukunftsweisenden Zusammenarbeit. Eine Einladung....

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TheGuide
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Beitrag von TheGuide » 15.02.2019, 09:01

CWandschura hat geschrieben:
In Seminarvorträgen und meiner Bachelorarbeit in
der Kernphysik habe ich umfangreiche Arbeiten kurz und strukturiert dargestellt und habe im Kontext von Gruppenarbeiten
meine Kommunikationsfähigkeit bewiesen. Erste praktische Erfahrungen in der Entwicklung sammelte ich im Rahmen
meiner Berufsausbildung zum Industriemechaniker, in der ich unter anderem eigenständig ein mechanisch schaltbares
Zweiganggetriebe entwickelte. Weiterhin konstruierte ich während meiner Bachelorarbeit einen speziellen Teststand, um
neue Detektoren für ein Experiment zu testen. Im Laufe eines Computational Physics-Projekts habe ich (zudem) erste Erfahrungen
in der Anwendung mit Python gesammelt, die ich nach Möglichkeit ausbauen möchte.
Ist das zu viel?
Das kommt darauf an, wie lang dein Anschreiben insgesamt ist.
Besonders interessieren mich Ihre Lösungen in der Applikationstechnik, in deren Entwicklung ich meine bisherigen Fähigkeiten
einbringen und sie im elektrotechnischen Bereich erweitern möchte. Weiterhin wende ich gerne meine Kenntnisse
aus der Kernphysik in verwandten Bereichen, wie der Festkörperphysik an, um bei der Weiterentwicklung Ihrer Glas- und
CERAN-Produkte beizutragen.
Ich weiß nicht, ob das gut formuliert ist, aber geht das wenigstens in die richtige Richtung?
Joa. Beim zweiten Satz wäre noch ein kleines "warum?", das fehlen würde.

CWandschura
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Beitrag von CWandschura » 15.02.2019, 09:23

Das kommt darauf an, wie lang dein Anschreiben insgesamt ist.
Nach unten hin ist noch ein bisschen Platz auf dem Blatt. Dann lass ich es so.
Joa. Beim zweiten Satz wäre noch ein kleines "warum?", das fehlen würde.
Super, vielen Dank!

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