sehr gutes Arbeitszeugnis Formulierungen okay?

Fragen zu Zeugnissen und Nachweisen: Müssen alle bisherigen Zeugnisse mitgeschickt werden? Welche Nachweise sind wichtig? Wie müssen die Zeugnisse geordnet werden?
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hutzeputz
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sehr gutes Arbeitszeugnis Formulierungen okay?

Beitrag von hutzeputz » 04.12.2009, 15:55

Herr xxxx wurde als Fachinformatiker im Fertigungs Bereich eingesetzt. Schwerpunkte seiner Aufgaben waren hier, die Installation, Konfiguration, Reparatur und Endtests unserer Produkte xxxx, einem professionellen Audio-/ ---mischers im Lowcost- Bereich und xxxxxx, einem Real- Time- Bildverarbeitungssystems, sowie die Fehlersuche und elektronische Reparatur von komplexen Leiterplatinen bis auf Bauelementebene für die Produkte xxxxx, einem hochleistungsfähigen Filmabtaster. Ein weiterer Schwerpunkt war die Installation von Software wie z. Bsp. Suse Linux und xxxxx.
Das technische Interesse sowie seine ausgezeichnete Auffassungsgabe, komplexe Zusammenhänge in den Reparatur- und Prüfprozessen schnell zu erkennen, ermöglichten Herrn xxxx nach außergewöhnlich kurzer Einarbeitungszeit, die genannten anspruchsvollen Aufgabengebiete sehr erfolgreich, selbstständig und eigenverantwortlich zu bearbeiten. Basis seiner erfolgreichen Tätigkeiten insbesondere im Reparaturbereich waren sein kompetentes Fachwissen, das er hervorragend in die Praxis einzusetzen verstand, sowie seine sorgfältige, umsichtige und effiziente Arbeitsweise.
Hinsichtlich seines sozialen Verhaltens erfreute sich Herr xxxx einer sehr hohen Wertschätzung, die insbesondere in seinem freundlichen und sympathischen Wesen, dem kollegialen Verhalten zu allen Mitarbeitern im Fertigungsbereich sowie seinem loyalen Verhalten zum Vorgesetzten begründet war.
Das Arbeitsverhältnis endete zum 31.Dezember 2009 aufgrund der vereinbarten Befristung, die aus wirtschaftlichen Gründen nicht weitergeführt werden kann. Wir danken Herrn xxxx für die gute Mitarbeit und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute.

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bin mir nicht sicher weil keinerlei standard Bewertungssätze drinnen stehen!
Mein Vorgesetzter arbeitet aber noch daran.Ich kann auch Einfluss auf die Endfassung nehmen, bevor es zur Personalabteilung geht.

Danke im voraus für Eure Hilfe....

PS: Ich habe meine Ausbildung auch erfolgreich in der Firma gemacht 2005 - 2008....kommt noch rein von anderer Stelle...

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Gutemine
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Beitrag von Gutemine » 04.12.2009, 20:40

ich finde: ein sehr gutes Zeugnis :D

Globetrotter
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Beitrag von Globetrotter » 05.12.2009, 02:34

(Einleitung)
Herr xxxx wurde als Fachinformatiker im Fertigungs Bereich eingesetzt.
(Wie lange hat das Beschäftigungsverhältnis bestanden? Datum fehlt. Formfehler!)

(Tätigkeitsbeschreibung, diese sollte komplett und so detailliert wie möglich sein. Ist der Mitarbeiter auch mit wichtigen und verantwortungsvollen Aufgaben betraut wurden oder eher nicht.)
Schwerpunkte seiner Aufgaben waren hier, die Installation, Konfiguration, Reparatur und Endtests unserer Produkte xxxx, einem professionellen Audio-/ ---mischers im Lowcost- Bereich und xxxxxx, einem Real- Time- Bildverarbeitungssystems, sowie die Fehlersuche und elektronische Reparatur von komplexen Leiterplatinen bis auf Bauelementebene für die Produkte xxxxx, einem hochleistungsfähigen Filmabtaster. Ein weiterer Schwerpunkt war die Installation von Software wie z. Bsp. Suse Linux und xxxxx.

(Leistungsbeurteilung, ist im Kontext mit der Tätigkeitsbeschreibung zu sehen)
Das technische Interesse sowie seine ausgezeichnete Auffassungsgabe, komplexe Zusammenhänge in den Reparatur- und Prüfprozessen schnell zu erkennen, ermöglichten Herrn xxxx nach außergewöhnlich kurzer Einarbeitungszeit, die genannten anspruchsvollen Aufgabengebiete sehr erfolgreich, selbstständig und eigenverantwortlich zu bearbeiten. Basis seiner erfolgreichen Tätigkeiten insbesondere im Reparaturbereich waren sein kompetentes Fachwissen, das er hervorragend in die Praxis einzusetzen verstand, sowie seine sorgfältige, umsichtige und effiziente Arbeitsweise. (Hier fehlt die abschließende zusammenfassende Leistungsbeurteilung, wie z.B. "hat seine Aufgaben stets zu unserer vollen (oder vollsten=sehr gut) Zufriedenheit erledigt" ist somit mit 2 bis 3 zu bewerten.)


(Beurteilung der persönlichen Führung)
Hinsichtlich seines sozialen Verhaltens erfreute sich Herr xxxx einer sehr hohen Wertschätzung, die insbesondere in seinem freundlichen und sympathischen Wesen, dem kollegialen Verhalten zu allen Mitarbeitern im Fertigungsbereich sowie seinem loyalen Verhalten zum Vorgesetzten begründet war. (Vorgesetzte werden bei einer guten Beurteilung immer zuerst genannt! Ist ein Hinweis auf ein Mangel im Verhalten gegenüber Vorgesetzten und stellt somit eine ungünstige Bewertung da.)

(Schlussformulierung, spielt eine wichtige Rolle bei der Gesamtbeurteilung eines Zeugnisses)
Das Arbeitsverhältnis endete zum 31.Dezember 2009 aufgrund der vereinbarten Befristung, die aus wirtschaftlichen Gründen nicht weitergeführt werden kann. Wir danken Herrn xxxx für die gute Mitarbeit und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute. (Es wird zwar für die geleistete Arbeit gedankt, dass Ausscheiden wird allerdings nicht bedauert und es fehlt auch die Floskel "weiterhin viel Erfolg und..." mindert somit den Gesamteindruck des Zeugnisses.)

FAZIT: Leistungsbeurteilung = 2 bis 3, persönliche Führung = 4 bis 5. Das fehlen der Bedauernsformel hat zusätzlich einen mindernden Einfluss auf die Gesamtbewertung des Zeugnisses.

hutzeputz
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Beitrag von hutzeputz » 05.12.2009, 11:54

danke für die Antworten.Danke vor allem auch an Globetrotter!
Werde das entsprechend abändern lassen.

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Gutemine
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Beitrag von Gutemine » 05.12.2009, 12:06

Tja, sooo kann man sich irren ... :?
Wie gut, dass es "Globetrotte" gibt :wink:
Dennoch bin ich, was diesen Teil betrifft, anderer Meinung.
Das technische Interesse sowie seine ausgezeichnete Auffassungsgabe, komplexe Zusammenhänge in den Reparatur- und Prüfprozessen schnell zu erkennen, ermöglichten Herrn xxxx nach außergewöhnlich kurzer Einarbeitungszeit, die genannten anspruchsvollen Aufgabengebiete sehr erfolgreich, selbstständig und eigenverantwortlich zu bearbeiten. Basis seiner erfolgreichen Tätigkeiten insbesondere im Reparaturbereich waren sein kompetentes Fachwissen, das er hervorragend in die Praxis einzusetzen verstand, sowie seine sorgfältige, umsichtige und effiziente Arbeitsweise.
Auch - oder gerade weil - hier die (Gähn)Standardfloskel fehlt, würde ich dies als "sehr gut" interpretieren.
Einleitung und Schluss sind sicherlich noch updatefähig ...
Meines Dafürhaltens ist das Zeugnis im Gesamten (immer noch) mit der Note 1-2 zu bewerten.
Man merkt auf jeden Fall, dass der Wille dahinterstand ein sehr gutes Zeugnis zu erstellen. Nur eben nicht auf die "übliche Art" 8)

Was ich persönlich - würde es denn auf meinem Schreibtisch liegen - sehr erfrischend fände! Mal was anderes als die in (fast) jedem Zeugnis gebetsmühlenartig wiederholten Standardfloskeln ...

hutzeputz
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Beitrag von hutzeputz » 05.12.2009, 14:01

ich denke auch das sich mein chefe mühe gibt...hab auch kein Problem mit Ihm.Besser als das standard zeugnis aus der Personalabteilung ists aufjeden fall am schluß.

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