Verlagsvolontariat Bewerbungsschreiben Muster - Tipps?

Wenn ihr Berufsanfänger oder Berufspraktiker seid, dann könnt ihr eure Bewerbungsbeispiele in dieser Rubrik zur Diskussion stellen und die Musterbewerbungen anderer Bewerber bewerten. Auch für Bewerbungen um eine Neben- oder Teilzeitbeschäftigung.
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piaskuu
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Verlagsvolontariat Bewerbungsschreiben Muster - Tipps?

Beitrag von piaskuu » 17.10.2009, 17:18

Das sind meine erste Bewerbungsversuche nach den ganzen Praktika in meinem Leben. Könnte mir jemand ein paar Tipps geben?
Das ist das momentane Anschreiben in seinen ersten Versuchen:

Sehr geehrte/r XXXXXX,

hiermit bewerbe ich mich für das Volontariat im Lektorat von xxxx. Ich habe bereits mehrere Praktika im Bereich der Lektorats- und Pressearbeit absolviert, darunter sowohl Auslandspraktika, u.a. im größten wissenschaftlichen Verlag Polens PWN, als auch Inlandspraktika, wie z.B. im neu gegründeten Primero Verlag mit dem Schwerpunkt auf Eventmarketing, und in der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit an der Komödie im Bayerischen Hof. Nach einem erfolgreich abgeschlossenen Master-Studium der Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft an der LMU München, suche ich derzeitig nach weiteren Möglichkeiten praktischer Erfahrung, so dass ihr Ausschreiben mein Interesse geweckt hat.

Aufgrund mehrerer Auslandsaufenthalte weise ich überdurchschnittlich gute Sprachkenntnisse in Englisch und Französisch auf. Außerdem bin ich zweisprachig aufgewachsen und spreche fließend Deutsch und Polnisch. In parallel zu meinem Studium verlaufenden Student & Arbeitsmarkt-Kursen habe ich eine umfassende EDV-Ausbildung erhalten und verfüge daher über sichere MS-Office-Kenntnisse. Meine besonderen Stärken sind Sprachfertigkeit, Flexibilität und Selbstständigkeit. Dank meiner einjährigen Tätigkeit als Sprecherin der Fachschaft Komparatistik an der LMU habe ich es gelernt, auch in schwierigen Situationen Verantwortung zu zeigen und meine Mitmenschen zu mobilisieren.

Das Lesen und Verfassen von Texten gehören seit jeher zu den meist geschätzten Tätigkeiten meiner Freizeit, was sich während meines literarischen Studiums noch zusätzlich verstärkt hat. Während meiner Verlagspraktika hatte ich die Möglichkeit, einen tieferen Einblick in die Lektoratsarbeit zu erhalten, welche ich auch in Zukunft weiter zu verfolgen gedenke. Eine Erfahrung im Lektorat Ihres so individuell konzipierten Verlages wäre für mich ein höchst bereichernder Schritt ins Berufsleben, so dass ich mich glücklich schätzen würde, als Volontärin in Erwägung gezogen zu werden.

Sollten Sie noch weitere Fragen zu meiner Person haben, können Sie mich jederzeit über die oben angegebene E-Mail-Adresse oder Nummer erreichen.

Mit freundlichen Grüßen,

piaskuu
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Beitrag von piaskuu » 17.10.2009, 17:24

Hab grad gelesen, dass ich konkrete Fragen dazuschreiben soll. Das wäre folgende:

1. der erste Satz ist natürlich blabla... und sollte so nicht dastehen, aber ich hab jetzt ein bisschen rumgesucht und da ich auf keine direkte Anzeige antworte, fällt mir kein besserer genereller Satz ein. Hab gehört, dass man den ersten Satz auch nie mit einem "ich" beginnen solle, so dass ich mich in meinen Virschlägen im Kreis bewege.

2. Soll ich die ganzen Praktika weglassen oder vielleicht nur erwähnen, statt sie aufzuzählen?

3. Kommt meine Motivation rüber?

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drusilla
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Beitrag von drusilla » 17.10.2009, 19:54

wichtiger als das aufzählen der praktika wäre eine kurze beschreibung, was denn deine aufgaben waren. es kommt immer gut, wenn man ganz plastisch beschreibt, was man schon alles kann. bei platzproblemen würde ich dies auch höher gewichten als edv-kurse und sprecherin der fachschaft

zur einleitung: wie wäre sowas wie "nach mehreren praktika im bereich... ist ein volontariat bei Ihnen der nächste schritt ins berufleben" ? natürlich in deinen worten.

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FRAGEN
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Beitrag von FRAGEN » 18.10.2009, 22:12

Noch eine Frage, piaskuu: Du schreibst, dass es eine Ausschreibung gäbe. Gehst Du in irgend einer Form auf die dort genannten Inhalte und Anforderungen ein?

piaskuu
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Beitrag von piaskuu » 19.10.2009, 14:54

Vielen Dank für die Antworten! Das wirklich hilfreich.

Ja das mit dem Ausschreiben ist hängen geblieben von einer anderen Bewerbung - das hätt ich jetzt fast überlesen. Die Volontariate, auf die ich mich jetzt bewerben werde, werden eher Initiativbewerbungen sein und da werde ich es natürlich rausnehmen. Danke für den Hinweis, das kann natürlich nicht stehen bleiben.

Ich dachte, dass das mit der Fachschaftssprecherin mein Engagement und mein Verantwortungsbewusstsein in den Vordergrund bringt, aber es stimmt natürlich, dass meine konkreten Arbeitsbereiche fehlen. Vielleicht krieg ich ja beides unter. Und da ich das Zertifikat für den MS-Office-Kurs (Kenntnisse werden immer in den Voraussetzungen angegeben) beilege, muss ich es wohl nicht erwähnen.

Großen Dank vor allem für den Anfangssatz - so simpel und dennoch bin ich nicht darauf gekommen.

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zoolander
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Volontär in einem Zeitungsverlag - "Downsizing"

Beitrag von zoolander » 29.03.2020, 00:09

Hallo, ich bin' s mal wieder :-)

Ich stehe gerade vor dem Problem, dass ich mich, anders als bei den bisherigen Bewerbungen, nicht auf eine "fertige" Stelle, sondern wieder auf ein Volontariat bewerbe. Plötzlich sind die bisher herausgearbeiteten Verkaufsargumente in puncto Erfahrung in x und y für diese Stelle zu überzogen und ich muss wieder einen Gang runterschalten. Die wollen ja keinen fertig ausgebildeten Menschen, sondern einen "formbaren".

Hinzu kommt, dass ich mich bei der Firma bereits vor zwei Jahren erfolglos beworben habe. Ansprechen sollte ich das schon, da es ja auch eine gewisse Hartnäckigkeit und Interesse zeigt. Normalerweise würde ich den Klassiker mit "seit meiner letzten Bewerbung habe ich meine Kenntnisse in x und y ausgebaut" wählen und ihn mit konkreten Beispielen belegen. Die Kenntnisse beziehen sich jedoch neben denjenigen, die ich durch meine Selbstständigkeit gewonnen habe, auch auf ein abgebrochenes Volo in der selben Branche.
Zuletzt war mein Einstiegssatz dieser hier:
"Geübt im Schreiben von Nachrichten bin ich es gewohnt, Fakten zielgruppenorientiert und kompakt zu präsentieren. Gleichzeitig bin ich als selbstständiger Journalist ebenso versiert in der Reportage oder dem Feature."
Das stimmt ja alles, aber damit bin ich dermaßen überqualifiziert, dass die Bewerbung sofort zur Seite gelegt werden wird. Aktuell ist mein Kopf leer. Wie könnte ich das elegant lösen?
Den Schwenk zurück von TV- zu Printjournalismus habe ich bisher folgendermaßen gelöst:
"Um Ihren Verlag mit einem vielseitigen Mitarbeiter zu erweitern, dessen Herz für Nachrichten schlägt, bin ich mit meiner Erfahrung aus der Welt des klassischen und des TV-Journalismus die richtige Ergänzung. Das spannendste Format um Inhalte zu transportieren ist und bleibt aber das geschriebene Wort."

Wie könnte ich mich hier am besten verkaufen? Das wäre zwar nicht meine Traumstelle, aber wieder mal nach der "Dürrephase" ein Sprungbrett um im Anschluss an etwas Lukrativeres zu kommen. Von meinen letzten Bewerbungen habe ich leider noch kein Feedback erhalten - außer, dass sich die Auswahl wegen der aktuellen Umstände hinziehen wird. War ja auch ein Supertiming zur Jobsuche im Kulturbereich. Kurz vor Ausbruch der Pandemie.
Anders als sonst kann ich leider noch kein komplettes Schreiben einstellen, da ich wie gesagt keinen Plan habe, wie ich mein Fachwissen downsizen soll. :?

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zoolander
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Re: Volontär in einem Zeitungsverlag - "Downsizing"

Beitrag von zoolander » 29.03.2020, 23:06

Ich sitze hier vor dem Blatt Papier und komme kaum weiter.
Ob es daran liegt, dass es eine Art "Notnagel" wäre? Keine Ahnung...

Zur Motivation mich dort zu bewerben ist mir Folgendes eingefallen:

a) gerade in Krisenzeiten wird deutlich, wie wichtig regionale Zeitungen sind. (Aktualitätsbezug)
b) Als "Erklärung" zum Wechsel von TV zu Print: ..."das spannendste Format Inhalte zu transportieren ist und bleibt aber das geschriebene Wort"
c) Die interessantesten Neuigkeiten sind immer noch solche, die direkt aus der Region stammen.

Theoretisch müsste ich das "selbstständiger Journalist" komplett rauswerfen - denn so passe ich nicht zur Stellenausschreibung, auch wenn der Verlag in der Theorie durch die Vorbildung profitieren könnte.

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TheGuide
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Re: Volontär in einem Zeitungsverlag - "Downsizing"

Beitrag von TheGuide » 30.03.2020, 06:40

Du warst das mit dem abgebrochenen Volo, oder? Weil nur dann ergibt es überhaupt Sinn, dass du dich auf diese Stelle bewirbst. Wenn du bereits über ein erfolgreich abgeschlossenes Volo verfügtest, dann würdest du anderen gewissermaßen den Ausbildungsplatz wegnehmen.

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zoolander
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Re: Volontär in einem Zeitungsverlag - "Downsizing"

Beitrag von zoolander » 30.03.2020, 14:41

TheGuide hat geschrieben:
30.03.2020, 06:40
Du warst das mit dem abgebrochenen Volo, oder?
Exakt. Den Abbruch bereue ich bis heute nicht. Drei Monate Mobbing waren genug. Mittlerweile haben auch etliche andere Mitarbeiter die Firma verlassen. Aber wer bitteschön würde schon zwei Volos machen wollen? Höchstens jemand, der Gefallen daran hat, auf Dauer am Hungertuch zu nagen. :mrgreen:

Ich würde auch lieber in einem Kulturbetrieb arbeiten und meine Kommunikationsfähigkeiten anders einsetzen. Das Volo wäre wieder nur ein Sprungbrett, leider gibt der Markt hier wenig her. Aber Schreiben macht einfach jede Menge Spaß und ich kann nicht den ganzen Tag vor einem Monitor sitzen.

Im Anschreiben spreche ich dann jedenfalls nicht von Volo, sondern von der "Mitarbeit in der Redaktion" - den Tipp hattest du mir bereits gegeben. Den Rest sieht man dann im LL.

Falls du noch einen guten Rat hast wie ich, ohne dass ich den Leser abschrecke, meine Qualifikationen gut verkaufen könnte, bitte immer her damit.

Mittelteil und Schluss des Anschreibens sind - auch dank deiner Hilfe - zum Glück flexibel und mit wenig Änderung dem jeweiligen AG anpassbar.
Viele Grüße
Zuletzt geändert von zoolander am 31.03.2020, 01:47, insgesamt 1-mal geändert.

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zoolander
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Re: Volontär in einem Zeitungsverlag - "Downsizing"

Beitrag von zoolander » 30.03.2020, 23:03

Hier ist das Werk:

Sehr geehrter Herr xy,

erst in Krisenzeiten wird den Menschen der Stellenwert gut recherchierter regionaler Nachrichten wieder bewusst. Sie sind der Gegenpol zur Flut an Fake News aus dem Netz. Mehr denn je interessiert, was sich vor der eigenen Haustür abspielt.

Seit meiner Bewerbung im Jahr 2018 habe ich meine journalistischen Kenntnisse gezielt erweitert. Geübt im Schreiben bin ich es gewohnt, Fakten zielgruppenorientiert und kompakt zu präsentieren. Gleichzeitig bin ich als selbstständiger Texter ebenso versiert in der Reportage oder dem Feature. Dabei faszinieren mich noch immer besonders die Ereignisse aus unserer *beep...hier kommt die Region* Heimat. Um Ihren Verlag mit einem vielseitigen Mitarbeiter zu erweitern, dessen Herz für das gedruckte Wort* schlägt, bin ich mit meiner Erfahrung aus der Welt des klassischen und des TV-Journalismus die richtige Ergänzung. Das spannendste Format Inhalte zu transportieren ist und bleibt dabei das geschriebene Wort. Diese Leidenschaft bestimmte schon die Schwerpunkte meines abgeschlossenen Studiums der Theater- und Medienwissenschaft sowie der Politik an der FAU.
Als Mitarbeiter bei *beep* war ich neben aktueller Berichterstattung für das Nachrichtenmagazin *beep* auch für die Themenrecherche, Interviews und den Text der Beiträge zuständig. Diese habe ich selbst geschnitten, ich bin also auch im Umgang mit gängigen Videobearbeitungs-Tools vertraut. Im Anschluss habe ich die Meldungen über die Social-Media-Kanäle verbreitet und den Onlineauftritt des Senders mittels WordPress aktualisiert.
Meine Teamfähigkeit stellte ich sowohl im Redaktionsalltag als auch in enger Zusammenarbeit mit Kollegen der Technik unter Beweis.
Schon während meines Studiums habe ich über dessen Inhalte hinaus ergänzend an Journalismus-Modulen des Masterstudiengangs Medien-Ethik-Religion am Lehrstuhl der christlichen Publizistik teilgenommen.

Ich möchte aktiv an der Gestaltung der *Zeitungsname* mitwirken und dazu beitragen, die Leser täglich mit neuen und spannenden Themen zu versorgen. Dafür will ich mein Talent einsetzen und das zugehörige Know-how bei Ihnen lernen. Ich freue mich darauf, Sie in einem persönlichen Gespräch von mir zu überzeugen.

Mit freundlichen Grüße

* hier knabbere ich noch an einem Synonym

Was mir noch auffällt:
Kommt die Motivation schon rüber? Nach der "Haustür" fehlt mir irgendwie noch so ein kleines *bäm* Ein "damit das auch so bleibt komme ich zu Ihnen" wäre wohl etwas überzogen.
Ist das Downsizing generell gelungen?

Das waren die Anforderungen:
- Ein abgeschlossenes Studium oder eine abgeschlossene Berufsausbildung
- Journalistische Praktika und / oder freie Mitarbeit in der Medienbranche
- Basiswissen über Social Media und digitalen Journalismus
- Eigeninitiative, Selbstständigkeit und vor allem viele Ideen
- Neugier auf Franken, die Oberpfalz und auf die Menschen der Region
- Flexibilität: Die Bereitschaft zu Schicht- und Wochenenddienst und zu Ortswechseln
- Sehr gutes Deutsch in Wort und Schrift und ein breites Allgemeinwissen
- Führerschein Klasse B

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TheGuide
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Re: Volontär in einem Zeitungsverlag - "Downsizing"

Beitrag von TheGuide » 31.03.2020, 09:12

zoolander hat geschrieben:
30.03.2020, 23:03
Um Ihren Verlag mit einem vielseitigen Mitarbeiter zu erweitern, dessen Herz für das gedruckte Wort* schlägt, bin ich mit meiner Erfahrung aus der Welt des klassischen und des TV-Journalismus die richtige Ergänzung. Das spannendste Format Inhalte zu transportieren ist und bleibt dabei das geschriebene Wort.

* hier knabbere ich noch an einem Synonym
Statt dich an dem Synonym totzuknabbern: der zweite Satz ist ja eine Sachaussage, aber im Prinzip keine Aussage über dich.

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Re: Volontär in einem Zeitungsverlag - "Downsizing"

Beitrag von TheGuide » 31.03.2020, 09:12

zoolander hat geschrieben:
30.03.2020, 23:03
Um Ihren Verlag mit einem vielseitigen Mitarbeiter zu erweitern, dessen Herz für das gedruckte Wort* schlägt, bin ich mit meiner Erfahrung aus der Welt des klassischen und des TV-Journalismus die richtige Ergänzung. Das spannendste Format Inhalte zu transportieren ist und bleibt dabei das geschriebene Wort.

* hier knabbere ich noch an einem Synonym
Statt dich an dem Synonym totzuknabbern: der zweite Satz ist ja eine Sachaussage, aber im Prinzip keine Aussage über dich.

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Re: Volontär in einem Zeitungsverlag - "Downsizing"

Beitrag von zoolander » 31.03.2020, 18:32

TheGuide hat geschrieben:
31.03.2020, 09:12
zoolander hat geschrieben:
30.03.2020, 23:03
Um Ihren Verlag mit einem vielseitigen Mitarbeiter zu erweitern, dessen Herz für das gedruckte Wort* schlägt, bin ich mit meiner Erfahrung aus der Welt des klassischen und des TV-Journalismus die richtige Ergänzung. Das spannendste Format Inhalte zu transportieren ist und bleibt dabei das geschriebene Wort.

* hier knabbere ich noch an einem Synonym
Statt dich an dem Synonym totzuknabbern: der zweite Satz ist ja eine Sachaussage, aber im Prinzip keine Aussage über dich.
Du hast wirklich ein Auge für Details. Danke für den Hinweis.
Damit möchte ich natürlich ausdrücken, weshalb ich gerne zu einem Printmedium möchte und keine allgemeine Sachaussage raushauen.
Dann sollte das so passen:
"Das spannendste Format Inhalte zu transportieren ist und bleibt für mich das geschriebene Wort.
Für mich ist und bleibt das gedruckte Wort das spannendste Format, um Inhalte zu transportieren."

Sonst soweit alles im grünen Bereich? Diesmal werden um Welten bessere Arbeitsproben mitgeschickt.
Aufgrund der Bewerbermasse - am Empfang stapelten sich 2018 allein am letzten Tag die Bewerbungsmappen knapp 20 cm hoch - wird es so oder so ein Glücksspiel.

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