➡ Werkstudent und Ferienjob Initiativbewerbung schreiben ✔

Eine initiative Bewerbung lohnt immer dann, wenn keine konkrete Stellenausschreibung vorliegt. Worauf ihr achten musst, ist Thema in diesem Forum.
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JoeI
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➡ Werkstudent und Ferienjob Initiativbewerbung schreiben ✔

Beitrag von JoeI » 02.05.2008, 15:19

Hallo, möchte einem größeren Unternehmen eine Initiativbewerbung zusenden. Auf deren Homepage steht, dass sie einen Werkstudenten suchen und auf telefonische Nachfrage riet man mir zur Bewerbung per mail.

Wie könnte ich es nett formulieren, dass ich auch während der Sommerferien bereit wär öfters als nur 1-2x zu arbeiten, damit ich (in diesem 2 monaten) mehr verdiene.

folgendes hab ich bis jetzt:
Bewerbung um eine Stelle als Werkstudent
(Konstruktion/Entwicklung)



Sehr geehrter Frau xxxx,

zunächst bedanke ich mich für das informative Telefonat und sende Ihnen wie besprochen meine vollständigen Bewerbungsunterlagen zu.

Zurzeit studiere ich „Elektrotechnik und Informatik“ an der Uni xxxx.

Das Gebiet der Elektrotechnik, sowie Kenntnisse in den Programmen AutoCAD und EPLAN sind mir bereits aus meinem Studium bekannt.

Ich sehe dies auch als eine Chance für meinen beruflichen Werdegang im Hinblick auf mein Studium. So würde die entsprechende Nebentätigkeit in der Elektrotechnikbranche die praktische Erfahrung fördern, welche eine wichtige Rolle spielt.

Meine Stärken sehe ich in meiner Verlässlichkeit, meiner Sorgfalt und meinem Verantwortungsbewusstsein.

Ich würde mich freuen, wenn ich mich auch während der vorlesungsfreien Zeit im Sommer für Ihr Unternehmen einsetzen könnte.


Ich hoffe, ich konnte Sie überzeugen und freue mich auf eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch.



Mit freundlichem Gruß

xxx xxxx
Hat jemand andere Vorschläge??? :oops:

Knightley
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Re: ➡ Werkstudent und Ferienjob Initiativbewerbung schreiben ✔

Beitrag von Knightley » 02.05.2008, 18:31

Ich sehe dies auch als eine Chance für meinen beruflichen Werdegang im Hinblick auf mein Studium.
Worauf bezieht sich das denn?
So würde die entsprechende Nebentätigkeit in der Elektrotechnikbranche die praktische Erfahrung fördern, welche eine wichtige Rolle spielt.
Für was spielt die praktische Erfahrung eine wichtige Rolle?

JoeI
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Beitrag von JoeI » 02.05.2008, 20:21

Worauf sich das bezieht? hm.. also.. wenn ich nach meinem Studium nach einem Job ausschau halte, gucken ja alle auf die Praxis. und praktische erfahrung. So würd sich das ja positiv auf meinem lebenslauf auswirken. und ich hätte bisschen praxiserfahrung..

JoeI
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Beitrag von JoeI » 04.05.2008, 12:09

Wie kann ich es denn ausdrücken, wenn ich z.B. auch nur mit einem Ferienjob zufrieden wär, wenn sie keinen Werkstudenten brauchen.

oder halt beides...

????

BlackDiamond
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Beitrag von BlackDiamond » 23.06.2016, 19:33

Abgesehen von dem einen oder anderen Rechtschreib- bzw. Kommafehler fällt auf, dass du oft einen positiven Fakt ausdrückst, indem du ihn negativ formulierst. Siehe beispielsweise den Satz, dass die Einarbeitung ausgeschlossen ist. Da muss man zweimal hingucken, um festzustellen, dass du etwas anführst, das für und nicht gegen dich spricht. Dass du ab dem ersten Tag volle Leistung bringen kannst, wäre ja auch eine Möglichkeit, das auszudrücken.

Lass auch das "ist es kein Problem/habe keine Probleme" weg bzw. wandle die Sätze jeweils in eine positive Aussage um.

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TheGuide
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Beitrag von TheGuide » 23.06.2016, 21:11

Ist dir der Streuer mit den Kommata umgefallen?

Du machst die Uni schlecht.

Sehr geehrte Damen und Herren [Ansprechpartner?],

im kommenden Semester werde ich das Vertiefungsmdul x belegen. Aus meiner früheren Beschäftigung bei Ihnen weiß ich, dass X eines Ihrer Geschäftsfelder ist und möchte mich daher als Werksstudent über die vorlesungsfreie Zeit zum beiderseitigen Profit bei Ihnen ausprobieren und an den früheren gemeinsamen Erfolg anknüpfen.

Maschi47
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Beitrag von Maschi47 » 24.06.2016, 10:03

Das sollte eher überspitzte Ironie sein. Im Nachhinein muss ich einsehen, dass diese Ironie nicht ganz so gut rüberkam. Ich bedanke mich bei euch beiden für eure Hilfe.

Jetzt versuche ich es nochmal ohne Ironie:

Bewerbung für eine Ferienbeschäftigung in der Produktion vom AA.BB.CCCC-DD.EE.FFFF


Sehr geehrte Damen und Herren,
ich studiere Maschinenbau an der Universität XY und befinde mich derzeit im vierten Semester des Bachelor of Science. Aufgrund der überwiegend theoretischen Module meines Studiums, bin ich bestrebt in den Semesterferien Erfahrungen in der Praxis zu sammeln. Ein weiterer Grund für meine Bewerbung ist die Wahl meiner Vertiefungsrichtung, die im fünften Semester bevorsteht. Da ich die Gießereitechnik in die engere Auswahl einbezogen habe, möchte ich die vorlesungsfreie Zeit nutzen, um möglichst viele Eindrücke für eine endgültige Entscheidung zu sammeln und mich zum beiderseitigen Profit bei Ihnen ausprobieren. Dabei bietet sich meiner Meinung nach ihr Unternehmen als optimaler Arbeitgeber an.

In Ihrem Betrieb war ich bereits mehrere Monate im Bereich YZ als Ferienarbeiter beschäftigt, was bedeutet, dass ich vom ersten Tag an volle Leistung bringen kann. Mit kollegialem Verhalten, Zuverlässigkeit, großem Engagement und Lernbereitschaft habe ich die Kollegen bei der Arbeit unterstützt und dabei stets eigenständig gearbeitet. Hitze, Schmutz und die Wechselschicht waren dabei Aufgabe, an denen ich gewachsen bin. Durch meine Flexibilität und rasche Auffassungsgabe ist es leicht für mich auch in anderen Bereichen eingesetzt zu werden.



Mit freundlichen Grüßen
Ich hoffe, dass ich keine weiteren Fehler in meinem Text habe. Falls doch, wäre ich über eine Korrektur sehr dankbar.

BlackDiamond
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Beitrag von BlackDiamond » 24.06.2016, 10:58

Nur ganz kurz von unterwegs: hinter Studium muss das Komma weg, das setzt du 3 Wörter weiter. Hieß das bestrebt? Ich glaube. Wobei ich 'bestrebt' auch für etwas bemühtes Deutsch halte. Wie wäre es mit 'möchte'.
Letzter Absatz: ist es leicht für mich Komma. AufgabeN also Mehrzahl.

katerfreitag
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Beitrag von katerfreitag » 24.06.2016, 12:45

Bewerbung für eine Ferienbeschäftigung in der Produktion vom AA.BB.CCCC-DD.EE.FFFF


Sehr geehrte Damen und Herren,
LEERZEILE
ich studiere Maschinenbau an der Universität XY und befinde mich derzeit im vierten Semester des Bachelor of Science. Aufgrund der überwiegend theoretischen Module meines StudiumsKEIN KOMMA bin ich bestrebt in den Semesterferien Erfahrungen in der Praxis zu sammeln. Ein weiterer Grund für meine Bewerbung ist die Wahl meiner Vertiefungsrichtung, die im fünften Semester bevorsteht.
IST DAS FÜR DEN AG INTERESSANT? EIN GRUND, DICH EINZUSTELLEN? WARUM?

Da ich die Gießereitechnik in die engere Auswahl einbezogen habe

NA, DAS IST JA GÜTIG VON DIR - MEHR BEGEISTERUNG KÖNNTE NICHT SCHADEN.

, möchte ich die vorlesungsfreie Zeit nutzen, um möglichst viele Eindrücke für eine endgültige Entscheidung zu sammeln und mich zum beiderseitigen Profit bei Ihnen ausprobieren.
DU MÖCHTEST DICH AUSPROBIEREN? KOMISCHE FORMULIERUNG.

Dabei bietet sich meiner Meinung nach ihr Unternehmen als optimaler Arbeitgeber an.

IST DAS SO? WARUM?

In Ihrem Betrieb war ich bereits mehrere Monate im Bereich YZ als Ferienarbeiter beschäftigt,

DAS WÄRE EIN RICHTIG GUTER EINSTIEG!

was bedeutet, dass ich vom ersten Tag an volle Leistung bringen kann. Mit kollegialem Verhalten, Zuverlässigkeit, großem Engagement und Lernbereitschaft habe ich die Kollegen
KOLLEGIAL - KOLLEGEN :(

bei der Arbeit unterstützt

NUR UNTERSTÜTZT? DAS WIRKT SO LAUWARM.

und dabei stets eigenständig gearbeitet. Hitze, Schmutz und die Wechselschicht waren dabei AufgabeN - PLURAL

HITZE UND SCHMUTZ SIND IM ÜBRIGEN KEINE AUFGABEN, SONDERN BEDINGUNGEN, GEGEBENHEITEN ODER UMSTÄNDE.

, an denen ich gewachsen bin.


Durch meine Flexibilität und rasche Auffassungsgabe ist es leicht für mich auch in anderen Bereichen eingesetzt zu werden. PASSIVE FORMULIERUNG :(


Mit freundlichen Grüßen
.................

Dein bestes Argument versteckst Du ganz unten. Dadurch, dass Du in dem Betrieb schon gearbeitet hast, führst Du Dein Argument mit den Erfahrungen in der Praxis quasi ad absurdum. Denn bei diesem AG hast du ja schon Erfahrung.

Maschi47
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Beitrag von Maschi47 » 24.06.2016, 14:57

@katerfreitag: Ich habe den Text auch an deine Kritikpunkte angepasst und bedanke mich bei dir. Allerdings fällt es mir schwer die passenden Worte zu finden, dass ich bei einer Wiederbeschäftigung mehr auf die Schwerpunkte der Metallurgie achten werde. Vorher habe ich in diesem Bereich gearbeitet, allerdings nur um Geld zu verdienen und nicht um wichtige Erfahrungen für mein Studium zu sammeln. Vielleicht habe ich mein Problem damit etwas erörtert, um euch das Ganze verständlicher zu machen.

Nun zu meiner Anpassung:
Bewerbung für eine Ferienbeschäftigung in der Produktion vom AA.BB.CCCC-DD.EE.FFFF

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich studiere Maschinenbau an der XY und befinde mich derzeit im vierten Semester des Bachelor of Science. Aufgrund der überwiegend theoretischen Module meines Studiums bin ich bestrebt in den Semesterferien Erfahrungen in der Praxis zu sammeln. Ein weiterer Grund für meine Bewerbung ist die Wahl meiner Vertiefungsrichtung, die im fünften Semester bevorsteht. Da die Gießereitechnik ein großes Interesse in mir geweckt hat, möchte ich die vorlesungsfreie Zeit nutzen, um möglichst viele Eindrücke für eine endgültige Entscheidung für diese Fachrichtung zu sammeln. Dabei bietet sich meiner Meinung nach ihr Unternehmen aufgrund der Praxisnähe- und Größe als optimaler Arbeitgeber an.

In Ihrem Betrieb war ich bereits mehrere Monate im Bereich YZ als Ferienarbeiter beschäftigt, was bedeutet, dass ich vom ersten Tag an voll in den Arbeitsalltag integriert bin. Mit kollegialem Verhalten, Zuverlässigkeit, großem Engagement und Lernbereitschaft habe ich die anderen Beschäftigten bei der Arbeit entlastet und dabei stets eigenständig gearbeitet. Hitze, Schmutz und die Wechselschicht waren dabei Bedingungen, die mir das Arbeitsleben näher gebracht haben und an denen ich gewachsen bin. Einem Wechsel in andere Abteilungen stehe ich offen gegenüber, denn meine Flexibilität und rasche Auffassungsgabe lassen mich neue Aufgaben schnell erlernen und verstehen.



Mit freundlichen Grüßen

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TheGuide
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Beitrag von TheGuide » 24.06.2016, 19:14

Maschi47 hat geschrieben:ich studiere Maschinenbau an der XY und befinde mich derzeit im vierten Semester des Bachelor of Science.
Kann man alles dem LL entnehmen und/oder ist irrelevant.
Aufgrund der überwiegend theoretischen Module meines Studiums
Du machst dein Studium immer noch schlecht. Natürlich ist ein Studium vorwiegend theoretisch. Bei dir klingt das aber wie ein Defizit.

Dabei bietet sich meiner Meinung nach ihr Unternehmen aufgrund der Praxisnähe- und Größe als optimaler Arbeitgeber an.
Soso...
In Ihrem Betrieb war ich bereits mehrere Monate im Bereich YZ als Ferienarbeiter beschäftigt, was bedeutet, dass ich vom ersten Tag an voll in den Arbeitsalltag integriert bin.

Leider kann man das nicht mehr demonstrieren, da du ja die ursprünglichen Fassungen mittlerweile aus dem Forum gelöscht hast. Aber dein Anschreiben ist immer noch fast mit der Version identisch, die gestern Abend hier zu lesen war. Hast du meinen Vorschlag gelesen? Die Verbindung deiner beiden Hauptargumente für deine Einstellung gleich im ersten Satz? Du musst deinen Adressaten teasern!
Hitze, Schmutz und die Wechselschicht waren dabei Bedingungen, die mir das Arbeitsleben näher gebracht haben und an denen ich gewachsen bin. Einem Wechsel in andere Abteilungen stehe ich offen gegenüber,


Hitze, Schmutz und Wechselschicht sind Negativa und genauso benutzt du die auch, wenn auch mit der Botschaft, dass sie die nichts ausmachten. Mit der im nächsten Satz ausgedrückten Bereitschaft, in andere Abteilungen zu wechseln, konterkarierst du dann allerdings deine eigene Argumentationslinie. Das ist mäßig geschickt.

Erazz
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Initiativbewerbung Werkstudent Technischer Vertrieb

Beitrag von Erazz » 10.04.2018, 22:39

Hallo,

wie der Titel bereits zu erkennen gibt, würde ich mich gerne bei einem Unternehmen initiativ als Werkstudent im technischen Vertrieb bewerben.

Vielleicht noch kurz zu meiner Person:
24 Jahre alt
B. Sc. Elektrotechnik
M. Sc. Wirtschaftsingeneieurwesen im ersten Semester
mehrere Praktika und Werkstudententätigkeiten im Bereich Software- und Hardwareentwicklung
Leider keine Erfahrung im Vertrieb. Ich finde die Mischung aus Technik/Wirtschaft/Kundenkontakt aber unglaublich anziehend.

Hier einmal mein Anschreiben. Ich freue mich über jede Kritik.


Bewerbung als Werkstudent im technischen Vertrieb

Sehr geehrte Frau XXX,

Auf der Suche nach einer Werkstudentenstelle ist mir vor allem wichtig, in einem innovativen und inspirierenden Umfeld zu arbeiten, welches mir die Möglichkeit bietet, meine bereits erworbenen fachlichen Kompetenzen effektiv einzubringen und gleichzeitig weiterzubilden. Nach gründlicher Recherche bin ich der festen Überzeugung mit [Unternehmen XXX] ein solches Unternehmen gefunden zu haben. Besonders beeindruckt hat mich der auf Ihrem Karriere-Blog zu findende Artikel von Herrn XXX. Dieser Artikel verbunden mit der Tatsache, dass Sie derzeit aktiv nach Mitarbeitern im Vertrieb suchen, hat mich zu meiner Bewerbung bewogen.

Grundlage meiner fachlichen Kompetenz bildet mein abgeschlossenes Bachelorstudium in der Fachrichtung Elektrotechnik. Da ich mich besonders für die Schnittstelle interessiere, an welcher technischen Fachwissen auf wirtschaftliche Interessen trifft, absolviere ich derzeit mein Masterstudium in dem Bereich Wirtschaftsingenieurwesen. Im Rahmen einer Werkstudententätigkeit bei der Firma XXX Software GmbH habe ich bereits praktischen Erfahrungen im Bereich der kundenorientierten Projektplanung und Projektdurchführung gesammelt. In meiner damaligen Funktion als Werkstudent sowie während der anschließenden Bearbeitung meiner Bachelorarbeit war ich aufgrund meiner strukturierten und zuverlässigen Arbeitsweise unter anderem für die selbständige Planung, Entwicklung und Dokumentation kundenspezifischer Softwareprojekte zuständig.

Dank mehrerer Auslandsaufenthalte und meinem Interesse an der englischen Sprache und Fachliteratur, sind meine Englischkenntnisse verhandlungssicher in Wort und Schrift.

Die Arbeit im technischen Vertrieb und die damit verbundene Möglichkeit, sich immer neuen, fordernden sowie fächerübergreifenden Aufgaben zu stellen, sehe ich als spannende Herausforderung. Besonders die abwechslungsreiche Mischung aus Technik, Wirtschaft und intensivem Kundenkontakt wirkt auf mich besonders anziehend. Die Werkstudententätigkeit bei dem Marktführer und Innovator im Bereich der Sensorik [Unternehmen XXX] empfinde ich als große Chance, um mich als wissbegieriger sowie technik- und wirtschaftsbegeisterter Student einzubringen und weiterzuentwickeln.

Wenn Sie ab sofort einen kompetenten, zuverlässigen und motivierten Werkstudenten zur Unterstützung Ihres Teams suchen, dann freue ich mich über eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch.

Mit freundlichen Grüßen


XXX

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TheGuide
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Re: Initiativbewerbung Werkstudent Technischer Vertrieb

Beitrag von TheGuide » 10.04.2018, 23:23

Erazz hat geschrieben:Sehr geehrte Frau XXX,

Auf der Suche ...
Nach der Anrede - du beendest sie korrekt mit einem Komma - geht es klein weiter!
auf der Suche nach einer Werkstudentenstelle ist mir vor allem wichtig, in einem innovativen und inspirierenden Umfeld zu arbeiten,
Das ergibt in dieser Kombi keinen Sinn. Streich mal das "auf der Suche nach einer WSS"
Nach gründlicher Recherche bin ich der festen Überzeugung mit [Unternehmen XXX] ein solches Unternehmen gefunden zu haben.
Welchen Mehrwert hat diese - etwas gönnerhafte - für deinen Adressaten?
Besonders beeindruckt hat mich der auf Ihrem Karriere-Blog zu findende Artikel von Herrn XXX. Dieser Artikel verbunden mit der Tatsache, dass Sie derzeit aktiv nach Mitarbeitern im Vertrieb suchen, hat mich zu meiner Bewerbung bewogen.
Herr XXX hat den Job schon, den musst du nicht mehr bewerben. Womit beeindruckst du?
Grundlage meiner fachlichen Kompetenz bildet mein abgeschlossenes Bachelorstudium in der Fachrichtung Elektrotechnik. Da ich mich besonders für die Schnittstelle interessiere, an welcher technischen Fachwissen auf wirtschaftliche Interessen trifft, absolviere ich derzeit mein Masterstudium in dem Bereich Wirtschaftsingenieurwesen.
Im Rahmen einer Werkstudententätigkeit bei der Firma XXX Software GmbH habe ich bereits praktischen Erfahrungen im Bereich der kundenorientierten Projektplanung und Projektdurchführung gesammelt. In meiner damaligen Funktion als Werkstudent sowie während der anschließenden Bearbeitung meiner Bachelorarbeit war ich aufgrund meiner strukturierten und zuverlässigen Arbeitsweise unter anderem für die selbständige Planung, Entwicklung und Dokumentation kundenspezifischer Softwareprojekte zuständig.
Dank mehrerer Auslandsaufenthalte und meinem Interesse an der englischen Sprache und Fachliteratur, sind meine Englischkenntnisse verhandlungssicher in Wort und Schrift.
Die Arbeit im technischen Vertrieb und die damit verbundene Möglichkeit, sich immer neuen, fordernden sowie fächerübergreifenden Aufgaben zu stellen, sehe ich als spannende Herausforderung. Besonders die abwechslungsreiche Mischung aus Technik, Wirtschaft und intensivem Kundenkontakt wirkt auf mich besonders anziehend. Die Werkstudententätigkeit bei dem Marktführer und Innovator im Bereich der Sensorik [Unternehmen XXX] empfinde ich als große Chance, um mich als wissbegieriger sowie technik- und wirtschaftsbegeisterter Student einzubringen und weiterzuentwickeln.
Du redest hier fast ausschließlich über deine Empfindungen. Warum aber dein Adressat einen Vorteil davon hat, dich einzustellen, davon sagst du nichts.
Wenn Sie ab sofort einen kompetenten, zuverlässigen und motivierten Werkstudenten zur Unterstützung Ihres Teams suchen, dann freue ich mich über eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch.
Keine Bedingungssätze bilden!

Erazz
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Beitrag von Erazz » 11.04.2018, 16:08

Hallo TheGuide,

vielen Dank für deine Rückmeldung.

Zu den einzelnen Punkten:
Nach gründlicher Recherche bin ich der festen Überzeugung mit [Unternehmen XXX] ein solches Unternehmen gefunden zu haben.
und
Besonders beeindruckt hat mich der auf Ihrem Karriere-Blog zu findende Artikel von Herrn XXX. Dieser Artikel verbunden mit der Tatsache, dass Sie derzeit aktiv nach Mitarbeitern im Vertrieb suchen, hat mich zu meiner Bewerbung bewogen.
hatte ich drinnen, um zu zeigen, dass ich mich mit dem Unternehmen beschäftigt habe. Das ist jetzt auch nicht nur so Gelaber, die Blog-Einträge waren wirklich der Ausschlag für meine Bewerbung. Ohne ein bisschen auf das Unternehmen einzugehen wirkt es für mich halt wie eine 08/15 Bewerbung. Das will ich natürlich nicht.


Ich habe mal die zweite Fassung hochgeladen und freue mich wieder über Anmerkungen.


Bewerbung als Werkstudent im technischen Vertrieb

Sehr geehrte Frau XXX,

in einem innovativen und inspirierenden Umfeld arbeiten zu können, welches mir die Möglichkeit bietet, meine bereits erworbenen fachlichen Kompetenzen effektiv einzubringen und gleichzeitig weiterzubilden, empfinde ich als besonders wichtig.

Grundlage meiner fachlichen Kompetenz bildet mein abgeschlossenes Bachelorstudium in der Fachrichtung Elektrotechnik. Da ich mich besonders für die Schnittstelle begeistere, an welcher technisches Know-how auf wirtschaftliche Interessen trifft, absolviere ich derzeit meinen Master in dem Bereich Wirtschaftsingenieurwesen. Im Rahmen einer Werkstudententätigkeit bei der Firma XXX habe ich bereits praktischen Erfahrungen im Bereich der kundenorientierten Projektplanung und -durchführung gesammelt. In meiner damaligen Funktion sowie während der anschließenden Bearbeitung meiner Bachelorthesis war ich aufgrund meiner selbstständigen, strukturierten und zuverlässigen Arbeitsweise unter anderem für die eigenständige Planung, Entwicklung und Dokumentation kundenspezifischer Software zuständig.

Dank mehrerer Auslandsaufenthalte und meinem Interesse an der englischen Sprache und Fachliteratur, sind meine Kenntnisse in diesem Bereich verhandlungssicher in Wort und Schrift.

Die Arbeit im technischen Vertrieb bei einem Marktführer und Innovator im Bereich der Sensorik und die damit verbundene Möglichkeit, sich immer neuen, fordernden sowie fächerübergreifenden Aufgaben zu stellen, sehe ich als spannende Herausforderung. Vor allem die abwechslungsreiche Mischung aus Technik, Wirtschaft und intensivem Kundenkontakt wirkt auf mich besonders anziehend. Ich bin mir sicher, dass ich meine erworbenen Kenntnisse und Erfahrungen hervorragend bei [Unternehmen XXX] einbringen werde und bereits nach kurzer Einarbeitungszeit Ihr Team als kompetenten und hochmotivierten Mitarbeiter ergänzen kann.

Gerne würde ich mich Ihnen persönlich vorstellen und freue mich über eine Einladung zu einem Gespräch.


Mit freundlichen Grüßen
Zuletzt geändert von Erazz am 11.04.2018, 16:52, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von TheGuide » 11.04.2018, 23:11

Erazz hat geschrieben:
Nach gründlicher Recherche bin ich der festen Überzeugung mit [Unternehmen XXX] ein solches Unternehmen gefunden zu haben.
und
Besonders beeindruckt hat mich der auf Ihrem Karriere-Blog zu findende Artikel von Herrn XXX. Dieser Artikel verbunden mit der Tatsache, dass Sie derzeit aktiv nach Mitarbeitern im Vertrieb suchen, hat mich zu meiner Bewerbung bewogen.
hatte ich drinnen, um zu zeigen, dass ich mich mit dem Unternehmen beschäftigt habe. Das ist jetzt auch nicht nur so Gelaber, die Blog-Einträge waren wirklich der Ausschlag für meine Bewerbung. Ohne ein bisschen auf das Unternehmen einzugehen wirkt es für mich halt wie eine 08/15 Bewerbung. Das will ich natürlich nicht.
Der erste Satz sagt aber nicht aus, dass du dich mit dem Unternehmen beschäftigt hast. Diesen Satz könnte jeder Bewerber in jeder Bewerbung für jedes Unternehmen einsetzen.

Was den zweiten Satz betrifft, so besagt er nur, dass Herr XY überzeugend schreiben kann. Über dich besagt der Satz leider nichts. Auf Grundlage dieser beiden Sätze kann dich niemand einstellen.

in einem innovativen und inspirierenden Umfeld arbeiten zu können, welches mir die Möglichkeit bietet, meine bereits erworbenen fachlichen Kompetenzen effektiv einzubringen und gleichzeitig weiterzubilden, empfinde ich als besonders wichtig.
Das sehe ich zwar ein, aber auch das ist ein Satz, der auf viele Unternehmen passt und ansonsten ist er eher recht unkonkret. Das ist genau das, was du gerade abgelehnt hast: 08/15. Spar dir Attribute für dich und deine Leistungen auf: Warum bewirbst du dich im Technischen Vertrieb? (Außer, um Geld zu verdienen!)
Da ich mich besonders für die Schnittstelle begeistere, an welcher technisches Know-how auf wirtschaftliche Interessen trifft, absolviere ich derzeit meinen Master in dem Bereich Wirtschaftsingenieurwesen.
Im Rahmen einer Werkstudententätigkeit bei der Firma XXX habe ich bereits praktischen Erfahrungen im Bereich der kundenorientierten Projektplanung und -durchführung gesammelt. In meiner damaligen Funktion sowie während der anschließenden Bearbeitung meiner Bachelorthesis war ich aufgrund meiner selbstständigen, strukturierten und zuverlässigen Arbeitsweise unter anderem für die eigenständige Planung, Entwicklung und Dokumentation kundenspezifischer Software zuständig.
Dank mehrerer Auslandsaufenthalte und meinem Interesse an der englischen Sprache und Fachliteratur, sind meine Kenntnisse in diesem Bereich verhandlungssicher in Wort und Schrift.
Das Komma ist falsch.
Die Arbeit im technischen Vertrieb bei einem Marktführer und Innovator im Bereich der Sensorik und die damit verbundene Möglichkeit, sich immer neuen, fordernden sowie fächerübergreifenden Aufgaben zu stellen, sehe ich als spannende Herausforderung.
Subjketiv und Lobhudelei!
Ich bin mir sicher, dass ich meine erworbenen Kenntnisse und Erfahrungen hervorragend bei [Unternehmen XXX] einbringen werde und bereits nach kurzer Einarbeitungszeit Ihr Team als kompetenten und hochmotivierten Mitarbeiter ergänzen kann.

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Beitrag von Erazz » 12.04.2018, 07:42

Hallo,

wieder vielen Dank für deine schnelle Antwort.

Hier einmal die dritte Fassung:



Bewerbung als Werkstudent im technischen Vertrieb

Sehr geehrte Frau XXX,

die Arbeit im technischen Vertrieb fasziniert mich, weil Sie mir ermöglicht, alle meine Interessen und Kompetenzen miteinander zu vereinen. Besonders die abwechslungsreiche Mischung aus Technik, Wirtschaft und intensivem Kundenkontakt wirkt auf mich besonders anziehend.

Grundlage meiner fachlichen Kompetenz bildet mein abgeschlossenes Bachelorstudium in der Fachrichtung Elektrotechnik. Da ich mich besonders für die Schnittstelle begeistere, an welcher technisches Know-how auf ökonomische Interessen trifft, absolviere ich derzeit meinen Master in dem Bereich Wirtschaftsingenieurwesen. Im Rahmen einer Werkstudententätigkeit bei der Firma XXX habe ich bereits praktischen Erfahrungen im Bereich der kundenorientierten Projektplanung und -durchführung gesammelt. In meiner damaligen Funktion sowie während der anschließenden Bearbeitung meiner Bachelorthesis war ich aufgrund meiner selbstständigen, strukturierten und zuverlässigen Arbeitsweise unter anderem für die eigenständige Konzeption, Entwicklung und Dokumentation kundenspezifischer Software zuständig.

Dank mehrerer Auslandsaufenthalte und meinem Interesse an der englischen Sprache und Fachliteratur sind meine Kenntnisse in diesem Bereich verhandlungssicher in Wort und Schrift.

Ich bin fest davon überzeugt, dass ich meine erworbenen Kenntnisse und Erfahrungen hervorragend bei [Unternehmen XXX] einbringen werde und bereits nach kurzer Einarbeitungszeit Ihr Team als kompetenten und hochmotivierten Mitarbeiter ergänzen kann.

Gerne würde ich mich Ihnen persönlich vorstellen und freue mich über eine Einladung zu einem Gespräch.


Mit freundlichen Grüßen



Wenn du vielleicht ein paar Tipps hättest, wie eine bessere Einleitung aussehen würde, wäre ich natürlich sehr dankbar.

Wie könnte ich besser auf die Firma eingehen, ohne zu schleimen?

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Beitrag von TheGuide » 12.04.2018, 12:42

Erazz hat geschrieben:die Arbeit im technischen Vertrieb fasziniert mich, weil Sie mir ermöglicht, alle meine Interessen und Kompetenzen miteinander zu vereinen. Besonders die abwechslungsreiche Mischung aus Technik, Wirtschaft und intensivem Kundenkontakt wirkt auf mich besonders anziehend.
Kannst du das ganze vielleicht noch so umformulieren, dass du aktiver auftrittst? Denn du bist nicht das aktive Subjektiv. Die Verben (etwas wirkt anziehend auf mich - was ich nebenbei eher für die Erotik reservieren würde - oder etwas fasziniert mich sind keine Verben, die dich aktiv darstellen können. D versprichst damit keine Leistung.


Grundlage meiner fachlichen Kompetenz bildet mein abgeschlossenes Bachelorstudium in der Fachrichtung Elektrotechnik. Da ich mich besonders für die Schnittstelle begeistere, an welcher technisches Know-how auf ökonomische Interessen trifft, absolviere ich derzeit meinen Master in dem Bereich Wirtschaftsingenieurwesen. Im Rahmen einer Werkstudententätigkeit bei der Firma XXX habe ich bereits praktischen Erfahrungen im Bereich der kundenorientierten Projektplanung und -durchführung gesammelt. In meiner damaligen Funktion sowie während der anschließenden Bearbeitung meiner Bachelorthesis war ich aufgrund meiner selbstständigen, strukturierten und zuverlässigen Arbeitsweise unter anderem für die eigenständige Konzeption, Entwicklung und Dokumentation kundenspezifischer Software zuständig.

Dank mehrerer Auslandsaufenthalte und meinem Interesse an der englischen Sprache und Fachliteratur sind meine Kenntnisse in diesem Bereich verhandlungssicher in Wort und Schrift.
Ich bin fest davon überzeugt, dass ich meine erworbenen Kenntnisse und Erfahrungen hervorragend bei [Unternehmen XXX] einbringen werde und bereits nach kurzer Einarbeitungszeit Ihr Team als kompetenten und hochmotivierten Mitarbeiter ergänzen kann.
Das sind andere Worte als vorher aber der Weichmacher funktioniert so oder so.
Wie könnte ich besser auf die Firma eingehen, ohne zu schleimen?
Die Firma sucht einen Werkstudenten: Warum? Wie erfüllst du die Bedürfnisse der Firma?

Erazz
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Beitrag von Erazz » 12.04.2018, 18:38

Alles klar,

Das sind andere Worte als vorher aber der Weichmacher funktioniert so oder so.
Ich wusste nicht, ob die Aussage positiv gemeint war oder nicht. Hab es jetzt einfach mal so gelassen in meinem Anschreiben.
Die Firma sucht einen Werkstudenten: Warum? Wie erfüllst du die Bedürfnisse der Firma?
Das ist das Problem. Die suchen keinen. Ist ja eine Initiativbewerbung. Die suchen aber sehr wohl Mitarbeiter in dem technischen Vertrieb.


Hier einmal Fassung Nummer 4:


Bewerbung als Werkstudent im technischen Vertrieb

Sehr geehrte Frau XXX,

ich strebe eine berufliche Laufbahn im technischen Vertrieb an, um alle meine Interessen und Kompetenzen miteinander vereinen zu können. In diesem Umfeld schätze ich besonders die abwechslungsreiche Mischung aus Technik, Wirtschaft und intensivem Kundenkontakt.

Grundlage meiner fachlichen Kompetenz bildet mein abgeschlossenes Bachelorstudium in der Fachrichtung Elektrotechnik. Da ich mich besonders für die Schnittstelle begeistere, an welcher technisches Know-how auf ökonomische Interessen trifft, absolviere ich derzeit meinen Master in dem Bereich Wirtschaftsingenieurwesen. Im Rahmen einer Werkstudententätigkeit bei der Firma XXX habe ich bereits praktischen Erfahrungen im Bereich der kundenorientierten Projektplanung und -durchführung gesammelt. In meiner damaligen Funktion sowie während der anschließenden Bearbeitung meiner Bachelorthesis war ich aufgrund meiner selbstständigen, strukturierten und zuverlässigen Arbeitsweise unter anderem für die eigenständige Konzeption, Entwicklung und Dokumentation kundenspezifischer Software zuständig.

Dank mehrerer Auslandsaufenthalte und meinem Interesse an der englischen Sprache und Fachliteratur sind meine Kenntnisse in diesem Bereich verhandlungssicher in Wort und Schrift.

Ich bin fest davon überzeugt, dass ich meine erworbenen Kenntnisse und Erfahrungen hervorragend bei [Unternehmen XXX] einbringen werde und bereits nach kurzer Einarbeitungszeit Ihr Team als kompetenten und hochmotivierten Mitarbeiter ergänzen kann.

Gerne würde ich mich Ihnen persönlich vorstellen und freue mich über eine Einladung zu einem Gespräch.


Mit freundlichen Grüßen

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Beitrag von TheGuide » 13.04.2018, 10:02

Erazz hat geschrieben:Ich wusste nicht, ob die Aussage positiv gemeint war oder nicht. Hab es jetzt einfach mal so gelassen in meinem Anschreiben.
Du kannst eine klare Aussage machen: Ich designe und zimmere Ihnen Ihre Hauseinrichtung.
Oder du weichst die Aussage auf:
Ich bin davon überzeugt, dass ich es eventuell schaffen könnte, Ihnen Ihre Hauseinrichtung zu designen und zu zimmern. Vielleicht.

Das eine ist ein klares Versprechen. Erfüllst du es nicht = Vertragsbruch = Sicherheit für die Gegenpartei.

Das andere ist ein Drumherumlavieren. Du kannst dich immer darauf berufen, dass du ja nichts versprochen hast. Unsicherheit für die Gegenpartei.
Welchen Innenarchitekten-Zimmermann wählt die Gegenpartei aus? Den, der ihr ein klares Versprechen macht oder den, der drumherumlaviert?
Die Firma sucht einen Werkstudenten: Warum? Wie erfüllst du die Bedürfnisse der Firma?
Das ist das Problem. Die suchen keinen. Ist ja eine Initiativbewerbung. Die suchen aber sehr wohl Mitarbeiter in dem technischen Vertrieb.
Okay, dann ist es deine Aufgabe einen Bedarf der Firma zu ermitteln oder zu behaupten, dass sie ihn hätte. Und diesen Bedarf erfüllst du. Das ist die Chance der Initiativbewerbung: Dass du a) weniger Konkurrenz hast und b) dass du dir die Stelle ein Stückchen weit so designen kannst, dass sie wirklich genau auf dich und dein Können zugeschnitten ist.

habe ich bereits praktischen Erfahrungen im Bereich der kundenorientierten Projektplanung und -durchführung gesammelt.
Dank mehrerer Auslandsaufenthalte und meinem Interesse an der englischen Sprache und Fachliteratur sind meine Kenntnisse in diesem Bereich verhandlungssicher in Wort und Schrift.

Ich bin fest davon überzeugt, dass ich meine erworbenen Kenntnisse und Erfahrungen hervorragend bei [Unternehmen XXX] einbringen werde und bereits nach kurzer Einarbeitungszeit Ihr Team als kompetenten und hochmotivierten Mitarbeiter ergänzen kann.
Im Englischen bin ich aufgrund meines allgemeinen Interesses an der Sprache, mehrerer Auslandsaufenthalte und der regelmäßigen Lektüre von Fachliteratur verhandlungssicher in Wort und Schrift.

Ich werde...

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