Zwischenzeugnis Werkstudent bewerten

Fragen zu Zeugnissen und Nachweisen: Müssen alle bisherigen Zeugnisse mitgeschickt werden? Welche Nachweise sind wichtig? Wie müssen die Zeugnisse geordnet werden?
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coffeec
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Zwischenzeugnis Werkstudent bewerten

Beitrag von coffeec » 04.08.2017, 15:24

Hallo!

Ich arbeite derzeit noch als Werkstudent bei einem großen Unternehmen und schreibe in Kürze meine Masterarbeit über 4 Monate. Da ich jetzt schon erste Bewerbungen rausschicken möchte, habe ich mir ein Zwischenzeugnis ausstellen lassen. Damit habe ich die Option, entweder ich hänge es an oder nicht und kann dann sagen, ein Zeugnis gibt's eben erst zum Ende der Tätigkeit.
Ob ich es anhänge, hängt jetzt davon ab ob es gut ist. Ich habe schon etwas gegoogelt, aber alles konnte ich nicht interpretieren. Es sieht erstmal zumindest "gut" aus, aber vielleicht entdecken die Profis unter euch den ein oder anderen Fallstrick?

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Bei seiner Tätigkeit hat Herr XX unter Beweis gestellt, dass er in der Lage ist, sich kurzfristig in neue Aufgaben einzuarbeiten. Schon nach kurzer Zeit zeigt er, dass er die erarbeiteten Fachkenntnisse sehr erfolgreich in die Arbeitsabläufe umzusetzen weiß.
Er verfügt über eine sehr gute Auffassungsgabe, aufgrund derer er sich rasch auf neue Anforderungen einstellen kann. Dank seiner Ausdauer kann er auch hohen Belastungen standhalten. Alle ihm übertragenen arbeiten im jeweiligen Einsatzbereich erledigte er mit zunehmender Selbstständigkeit stets gut.
Er beeindruckt stets durch sein sehr hohes Maß an Eigeninitiative und Engagement. Mit seinen Lern- und Arbeitserfolgen sind wir immer sehr zufrieden.
In jeder Hinsicht und bester weise entsprechen seine guten Leistungen unseren Erwartungen.
Herr XX tritt gegenüber Vorgesetzten und Kollegen sehr natürlich auf, höflich und verbindlich auf, wodurch er gute Zusammenarbeit fördert.
Dem Wunsch nach einem Zwischenzeugnis sind wir gerne nachgekommen. Diese Gelegenheit möchten wir nutzen, um ihm für seine zuverlässige Leistung zu danken und ihm alles Gute und weiterhin Erfolg zu wünschen.

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Danke euch schonmal für Einschätzungen :)

Jameson
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Registriert: 10.04.2017, 12:22

Beitrag von Jameson » 08.08.2017, 12:10

Das ist kein Zwischenzeugnis sondern ein Ausschnitt dessen Textes. Dieser besteht aus einer willkürlich wirkenden, sich teils wiederholenden, teils widersprechenden und teils fehlerhaften Aneinanderreihung einiger Standardphrasen.

Selbst gebastelt? :wink:

coffeec
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Beitrag von coffeec » 15.08.2017, 11:15

Jameson hat geschrieben:Das ist kein Zwischenzeugnis sondern ein Ausschnitt dessen Textes. Dieser besteht aus einer willkürlich wirkenden, sich teils wiederholenden, teils widersprechenden und teils fehlerhaften Aneinanderreihung einiger Standardphrasen.

Selbst gebastelt? :wink:
Das ist der Ausschnitt der Bewertung, das ganze Zeugnis mit Tätigkeiten ist das natürlich nicht ;)

Und nein: das ist nicht selbstgebastelt. Ich wünschte, ich dürfte das. Dann würde da öfter das Wort sehr vorkommen. Das Zeugnis wurde von einem DAX-Konzern mit 100.000+ Mitarbeitern ausgestellt

Jameson
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Beitrag von Jameson » 16.08.2017, 16:20

coffeec hat geschrieben: Und nein: das ist nicht selbstgebastelt. Ich wünschte, ich dürfte das. Dann würde da öfter das Wort sehr vorkommen. Das Zeugnis wurde von einem DAX-Konzern mit 100.000+ Mitarbeitern ausgestellt
Dennoch wirkt dieser Textausriss als entstamme er einem, von einem Laien auf die schnelle zusammengeschusterten Zeugnistext. Die Häufigkeit, in der Das Wörtchen "stets" verwendet wird hat im Übrigen kaum etwas mit der Wertung zu tun, für die ein Zeugnis am Ende steht.

Ich kann jetzt nicht auf alles einzeln eingehen, darum nur das Auffälligste:
coffeec hat geschrieben: Bei seiner Tätigkeit hat Herr XX unter Beweis gestellt, dass er in der Lage ist, sich kurzfristig in neue Aufgaben einzuarbeiten. Schon nach kurzer Zeit zeigt er, dass er die erarbeiteten Fachkenntnisse sehr erfolgreich in die Arbeitsabläufe umzusetzen weiß.
Er verfügt über eine sehr gute Auffassungsgabe, aufgrund derer er sich rasch auf neue Anforderungen einstellen kann.
Hier wird im Grunde 3x mal das Gleiche gesagt, wobei der 1. Satz kaum für ein Zwischenzeugnis geeignet ist.

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