Einleitungssatz für eine Initiativbewerbung?

Eine initiative Bewerbung lohnt immer dann, wenn keine konkrete Stellenausschreibung vorliegt. Worauf ihr achten musst, ist Thema in diesem Forum.
Tengelmann
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Einleitungssatz für eine Initiativbewerbung?

Beitrag von Tengelmann » 28.03.2006, 19:10

Hallo Leute,
bin ich froh ueber dieses Forum gestolpert zu sein!
Zu meiner Frage,
ich bin Student der Elektrotechnik und beende mein Studium vorrausichtlich Ende August und m�chte mich fuer den Zeitraum Ende September bis Anfang Oktober um eine Stelle als Elektroingenieur bewerben.
Da Stellen fuer diesen Zeitraum noch nicht ausgeschrieben sind kommen erstmal nur Inititivbewerbungen in frage.
Ich habe aber Probleme einen knackigen und treffenden Einleitungssatz zu finden!
Ich habe auch schon einige Betriebe ins Auge gefasst und weiss zumindest wo ich mich bewerben moechte.

Noch ein paar Angaben zu mir:
- Allgemeine Hochschulreife (ist fuer Techniker selten, meistens Fachhochschulreife)
- abgeschlossene Ausbildund als Energieelektroniker, Fachrichtung Anlagenbau, um 1,5 Jahre auf 2 jahre verkuerzt
- 1 Jahr Taetigkeit in der Qualitaetssicherung
- Praxissemester in der Entwicklung und Konstruktion
- bis ende August Diplomarbeit, was auch der Regelstudienzeit entspricht
- bin aber immer fuer neue Taetigkeitsfelder in meinem Beruf offen

Motivat:
- will endlich wieder Arbeiten

Die Frage ist nur, wie bringe ich das alles vernuenftig in ein Anschreiben, und wie um Gotteswillen leite ich ein!

Ich bedanke mich schonmal im vorraus fuer eure Tipps.

Euer Tengelmann

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Verena
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Beitrag von Verena » 28.03.2006, 21:45

Hi!

Hmh..das ist so pauschal schwer zu sagen
Nutz doch mal die Suchfunktion oder lies dich im Forum durch. Da gibt es viele Anschreiben zu Initiativbewerbungen. Da findest du bestimmt Anregungen!

LG,Verena

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Caroline
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Beitrag von Caroline » 29.03.2006, 01:00

Für die Einleitung findest du unter folgenden Link vielleicht schon ein paar passende Einleitungssätze.

Bei einer Initiativbewerbung ist es natürlich klar, dass man etwas allgemeiner schreibt, aber dennoch klar werden sollte, was du dem Unternehmen zu bieten hast. Wenn du also ausführlich auf deine Ausbildung/Studium/Tätigkeiten eingehst und ein roter Faden zu erkennen ist, dann sollte die Erstellung des Anschreibens eigentlich kein so großes Problem sein.

_LeNa_
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Initiativbewerbung Bürokauffrau - passender Einleitungsatz?

Beitrag von _LeNa_ » 28.01.2010, 11:38

Hallo,

ich studiere momentan noch Wirtschaftsinformatik im 3 Semester, doch es wird mir immer deutlicher, dass das nicht die Berufsrichtung ist, die ich später machen möchte.
Nun habe ich schon auf verschiedene Zeitungsanzeigen Bewerbungen geschrieben und möchte nun auch ein paar Initiativbewerbungen losschicken, nur irgendwie finde ich einfach keinen passenden Einleitungssatz, mit dem unten aufgeführten bin ich irgendwie nicht so ganz zufrieden. Ausserdem könnte ich auch ab sofort die Arbeitsstelle antreten und nicht erst ab den 01.03 (bis zum 28 Februar bin ich noch offiziell Studentin). Vielleicht könnt ihr mir dabei behilflich sein.

Diese Bewerbung soll an die Gemeinde gehen:

Bewerbung als Bürokauffrau

Sehr geehrte Damen und Herren,

suchen Sie ab den 01.03.2010 oder später eine verantwortungsbewusste, zuverlässige Mitarbeiterin im Verwaltungsbereich in Voll- oder Teilzeit? Da ich auf der Suche nach einer neuen beruflichen Perspektive bin, möchte ich mich Ihnen gern vorstellen.

Meine Berufsausbildung zur Bürokauffrau habe ich im Juli 2008 nach 2 Jahren erfolgreich abgeschlossen. In meinen bisherigen Tätigkeiten konnte ich umfangreiche Erfahrungen in nahezu allen kaufmännischen Sachgebieten sammeln. Ich verfüge über gute Kenntnisse im Bereich der Kundenbetreuung und Auftragssachbearbeitung und habe ein sehr gutes organisatorisches Geschick.

Seit September 2008 studiere ich an der Fachhochschule Bielefeld die Studienfächer BWL, Rechnungswesen, Personalwirtschaft, Produktion und Absatz, Finanzierung und Investitionen. Da ich meine bisher erworbenen Kenntnisse gern praktisch einsetzen möchte, sende ich Ihnen meine Bewerbungsmappe.

Zu meinen wesentlichen Persönlichkeitsmerkmalen gehören eine hohe Leistungsmotivation, Flexibilität, Teamfähigkeit sowie eine zielorientierte Arbeitsweise. Darüber hinaus verfüge ich über gute PC-Anwenderkenntnisse (Word, Excel). Durch meine Nebentätigkeit als Servicekraft in einem Restaurant habe ich ein freundliches und sicheres Auftreten und kann Menschen offen ansprechen.

Gerne vervollständige ich Ihre ersten Eindrücke aus meinen Unterlagen in einem persönlichen Gespräch. Über die Einladung zu einem Vorstellungstermin freue ich mich sehr.

Mit freundlichen Grüßen

Anlagen

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FRAGEN
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Re: Initiativbewerbung Bürokauffrau - passender Einleitungsa

Beitrag von FRAGEN » 28.01.2010, 22:44

Hallo _LeNa_!
_LeNa_ hat geschrieben:nur irgendwie finde ich einfach keinen passenden Einleitungssatz, mit dem unten aufgeführten bin ich irgendwie nicht so ganz zufrieden.
Wäre ich auch nicht. Was ich aber prima finde, ist der zweite Absatz! Der würde m. E. auch gut als Einleitung funktionieren. Einfach die beiden ersten Sätze streichen, und alles in Ordnung... ;-)
_LeNa_ hat geschrieben:Ausserdem könnte ich auch ab sofort die Arbeitsstelle antreten und nicht erst ab den 01.03 (bis zum 28 Februar bin ich noch offiziell Studentin).
Auch hier denke ich, dass das gar nicht nötig ist... bzw. sich sogar kontraproduktiv auswirken könnte. Der Gesamteindruck des Schreibens ist auf mich sehr kompetent! So jemand hat keine Eile... ;-)

Nichts in Deinem Schreiben deutet ja darauf hin, dass Du das Studium beenden willst... was ich im übrigen recht geschickt finde! Du wirkst auch absolut nicht wie eine, die irgend etwas Knall auf Fall halbfertig liegen lässt... so etwas lebenslang Wichtiges wie ein Studium am allerwenigsten! Man hat den Eindruck, dass Deine (Mit)Arbeit ihren Wert hat und nicht für jeden zur freien Verfügung steht... und das ist ja auch gut so... ;-)

Du stellst Dein Angebot in den Raum... und lässt mal locker kommen... ;-)

_LeNa_
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Beitrag von _LeNa_ » 29.01.2010, 11:47

Vielen Dank für deine Antwort.

Dann lag ich mit meinem Gefühl ja doch nicht so falsch, dass der erste Satz eher bescheiden ist :D

Dann werd ich mal mein Glück mit der Bewerbung versuchen.

pun
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Einleitung für eine Blindbewerbung

Beitrag von pun » 16.04.2010, 15:37

Edit: Ich hab's nun etwas erweitert.

Servus,

ich möchte mich blind bei mittelständischen bis großen Unternehmen bewerben. Meine Bewerbung strukturiere ich nach dem AIDA Prinzip.

Ich würde gerne folgendermaßen beginnen:
Sehr geehrte Damen und Herren,

der demographische Wandel ist ein unaufhaltsamer Prozess. Der Mangel an Fachkräften lässt sich ebenfalls nicht leugnen. Sie sind also auf der Suche nach jungen, kompetenten Fachkräften, die mit Ihnen gemeinsam Ihr Unternehmen weiterhin nach vorne bringen? Dann bin ich genau der Richtige für Sie.

Nachtrag:
Ich bin 26 Jahre alt und befinde mich derzeit in einer beruflichen Weiterbildung zum Techniker in der Fachrichtung Elektrotechnik. Zu den Schwerpunkten als auch meinen Vorlieben dieser Weiterbildung zählen die Projektierung, Planung und Errichtung elektrotechnischer Systeme. Darüber hinaus programmiere ich leidenschaftlich gern Mikrocontroller und habe so gesehen das Hobby zum Beruf gemacht. Die Tatsache, dass ich Mechatroniker und ebenfalls staatl. gepr. informationstechnischer Assistent bin, zeichnet mich nicht nur zum Spezialisten, sondern auch zum Generalisten aus.
Kann man dies so stehen lassen?

Gruß,
pun

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Knightley
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Beitrag von Knightley » 16.04.2010, 21:49

Von der Idee sicher kein verkehrter Ansatz, aber die Logik erschließt sich mir noch nicht so ganz, vor allem der Übergang zum dritten Satz. Aber informiere dich mal hier: http://www.bewerbung-forum.de/bewerbung ... -mich.html und hier http://www.bewerbung-forum.de/einleitungssaetze.html

Der Nachtrag ist dir schon sehr gelungen.

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FRAGEN
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Beitrag von FRAGEN » 17.04.2010, 11:16

Knightley hat geschrieben:Von der Idee sicher kein verkehrter Ansatz
Aber erst in 10-20 Jahren. Mal ernsthaft, Pun: Der Personalmanager eines exportabhängigen Technikunternehmens, der Massenentlassungen derzeit nur unter massiver Nutzung der Kurzarbeitsregelung umgehen kann, wird sich fragen, ob er lachen oder weinen soll, wenn ihm dieser Gedankengang (zumindest in näherer) Zukunft präsentiert wird... ;-)

Den Inhalt des "Nachtrags" (BTW: Meinst Du damit den "Nachtrag zur Einleitung" oder willst Du den als "PS" an den Brief anschließen) finde ich ebenfalls OK... wobei der gewünschte Gesamteindruck mit einer Umstellung der genannten Punkte sicher noch schlagender sein könnte. Ich würde es vom Aufbau her einmal so versuchen:

Basis > Mechatroniker
Fortbildung > Techniker in der Fachrichtung Elektrotechnik
Schwerpunkt > Projektierung, Planung und Errichtung elektrotechnischer Systeme
Zweitqualifikation > informationstechnischer Assistent
Hobby > Programmierung von Mikrocontrollern
Fazit > Generalist im Bereich XXX

Bei den besagten "elektrotechnischen Systemen" kann ich nicht einschätzen, ob dieser Begriff Deinem Ansprechpartner genügen wird. M. E. können sich Art, Grösse und Komplexität solcher Systeme derart grundlegend unterscheiden, dass sich unter Profis nicht viel aus dem reinen Wort entnehmen lässt.

Zur Umsetzung des "AIDA"-Prinzips kann man natürlich nichts sagen, solange man sich maximal zwischen "A" und "I" befindet... ;-)

Im Prinzip kann ja jeder Buchstabe gleich gut in die Hose gehen... ;-)

pun
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Beitrag von pun » 17.04.2010, 16:16

Ich danke euch beiden für die sehr konstruktive Kritik.
Hättet ihr eine Idee, wie ich anders einleiten könnte?
(BTW: Meinst Du damit den "Nachtrag zur Einleitung" oder willst Du den als "PS" an den Brief anschließen)


Der Nachtrag würde den Beginn des I-Teils darstellen, wobei er noch nicht komplett ist.

Einleitung (Attention)
Nachtrag (Interest)
Basis > Mechatroniker
Fortbildung > Techniker in der Fachrichtung Elektrotechnik
Schwerpunkt > Projektierung, Planung und Errichtung elektrotechnischer Systeme
Zweitqualifikation > informationstechnischer Assistent
Hobby > Programmierung von Mikrocontrollern
Fazit > Generalist im Bereich XXX
Gut, ich werd's mal in dieser Reihenfolge formulieren und füge spätestens morgen den Rest noch mit an!

Danke vorab!

Gruß,
pun

Kathi2011
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Initiativbewerbung - Einleitung

Beitrag von Kathi2011 » 06.07.2011, 16:13

Hallo zusammen,

ich bin versuche gerade eine Initivativbewerbung aufzusetzen, bin aber noch nicht mit meiner Einleitung zufrieden.

Anbei habe ich zwei Versionen und wäre sehr dankbar, wenn ihr mir ein Feedback - vielleicht auch über das ganze Anschreiben - zusenden könntet. Vielen Dank.

Version 1:

Sehr geehrte Damen und Herren,

eigenverantwortliches Handeln, Kommunikationsstärke, Kunden- und Dienstleistungsorientierung, Flexibilität, Offenheit gegenüber Veränderungen sowie Freude an der Zusammenarbeit im Team – all dies sind Ansprüche, die Arbeitgeber in der heutigen Arbeitswelt an ihren Mitarbeiter stellen. Ich möchte gerne die Chance nutzen, genau diese Fähigkeiten in Ihrem Unternehmen unter Beweis zu stellen. Hiermit bewerbe ich mich - zum nächst möglichen Zeitpunkt - als Personalreferentin.

Im Mai dieses Jahres habe ich mein Studium in Erziehungswissenschaft mit Studienrichtung Er-wachsenenbildung/ Weiterbildung erfolgreich abgeschlossen. Mein theoretisches Fachwissen konnte ich durch zwei halbjährige Praktika im Personalwesen ergänzen. In diesem Rahmen hatte ich die Möglichkeit bei der Personalbeschaffung, der Ausbildungsbetreuung, der Organisation von Weiterbildungsangeboten, der Beratung von Mitarbeitern zu PE-Themen sowie bei Projekten zu employer branding, employability und dem betrieblichen Gesundheitsmanagement praktische Erfahrungen zu sammeln. Ferner konnte ich aktiv in der Organisation, Konzeption und Durchführung von Trainings und Seminaren im Aus- und Weiterbildungsbereich mitwirken. Die Praktika als auch mein Studium haben mich in der Entscheidung gestärkt, im Bereich Human Resources tätig zu werden und meine vorhandenen Kenntnisse zu erweitern.

Sie gewinnen mit mir eine aufgeschlossene, engagierte und teamfähige Mitarbeiterin, welche gerne ihr Fachwissen und ihre Lernbereitschaf in Ihr Unternehmen einbringt. Daneben zeichnen mich meine sehr guten MS-Offive-Kenntnisse, meine Lern-und Leistungsbereitschaft sowie mein zielorientiertes, verantwortungsvolles und eigenständiges Arbeiten aus.

Ich freue mich, wenn ich Sie in einem persönlichen Gespräch von meinen Kompetenzen überzeugen darf.

Mit freundlichen Grüßen


Version 2:

Sehr geehrte Damen und Herren,

auf der Suche nach einer interessanten und anspruchsvollen Tätigkeit bin ich auf Ihr Unternehmen via Internet aufmerksam geworden. Da mich Ihr Unternehmensprofil sehr anspricht, bewerbe ich mich - zum nächst möglichen Zeitpunkt - um eine Stelle als Personalreferntin.

Im Mai dieses Jahres habe ich mein Studium in Erziehungswissenschaft mit Studienrichtung Er-wachsenenbildung/ Weiterbildung erfolgreich abgeschlossen. Mein theoretisches Fachwissen konnte ich durch zwei halbjährige Praktika im Personalwesen ergänzen. In diesem Rahmen hatte ich die Möglichkeit bei der Personalbeschaffung, der .....



Na, was meint ihr?

Romanum
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Beitrag von Romanum » 07.07.2011, 16:55

Version 2 finde ich besser, auch wenn sie nicht überragend ist. Ein paar weitere Tipps: http://www.bewerbung-forum.de/bewerbung ... -mich.html

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FRAGEN
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Beitrag von FRAGEN » 10.07.2011, 17:40

Keine der beiden Varianten ergibt als Aussage einer PERSONALREFERENTIN irgendeinen Sinn. Darüber hinaus ist Variante 1 mit der kilometerlangen Aufzählung auch noch recht ermüdend zu lesen. Insofern: Minimaler Vorteil für Variante 2.

Das weitere Anschreiben leidet ebenfalls stark unter Deinem Hang zu langen, gleichförmigen (und niemals näher erläuterten) Aufzählungen. Man kann sich spontan sehr schwer vorstellen, dass die Verfasserin dieser Zeilen eingehende Anschreiben sicher bewertet...

torben20
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Anfang der Initiativbewerbung so ok?? Bitte Meinungen

Beitrag von torben20 » 11.07.2012, 12:41

Sehr geehrte Damen und Herren,

da ich mich jetzt gerne beruflich verändern möchte und Sie als ........... auf gut ausgebildete und belastbare Mitarbeiter angewiesen sind und ich Ihnen diese Fähigkeiten bieten kann, bewerbe ich mich um eine Anstellung.

Romanum
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Beitrag von Romanum » 11.07.2012, 15:08

Den Zwischenteil mit dem "angewiesen" weglassen und gleich zum Punkt kommen.

Sehr geehrte Damen und Herren,

da ich mich jetzt gerne beruflich verändern In welche Richtung? möchte, bewerbe ich mich bei Ihnen als gut ausgebildeter und belastbarer Mitarbeiter um eine Anstellung als ...

Rhodus
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Beitrag von Rhodus » 11.07.2012, 15:09

Hallo torben20,

abgesehen davon, dass ich von Initiativbewerbungen nur abraten kann, weil es offen ist, ob das Ganze überhaupt erfolg haben wird, weil ja niemand gesucht wird und die Unterlagen allenfalls auf einem stapel landen, ist die Formulierung "bewerbe ich mich" eher ein garant, dass die Bewerbung überhaupt keinen Erfolg haben wird. Sinnvolle ist es, direkt zu signalisieren, welche Arbeiten man in dem Unternehmen gerne übernehmen möchte, idealerweise noch gepaart mit einem individuellen Bezug zum Unternehmen, um den eindruck einer Massenserienbewerbung zu vermeiden.

Viele Grüße aus Duisburg

torben20
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Beitrag von torben20 » 07.08.2012, 13:44

Habe jetzt nochmal meine Einleitung überarbeitet. Bitte um Meinungen Danke

Sehr geehrte Damen und Herren,

da ich als gut ausgebildeter Elektroniker der Fachrichtung Betriebstechnik an einer neuen beruflichen Herausforderung interessiert bin, in der ich mein erlerntes Fachwissen einsetzen aber auch erweitern kann und viel Wert auf präzises und sauberes Arbeiten gelegt wird und Sie als ein ständig wachsendes und zukunftsorientiertes Unternehmen mir dieses bieten können, möchte ich gern in Ihrem Unternehmen tätig werden und Sie gewinnbringend unterstützen.

Rhodus
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Beitrag von Rhodus » 08.08.2012, 13:53

Hallo torben20,

mache aus diesem langen satz besser zwei, drei kurze Sätze. Denn Schachtelsätze sind immer schlecht zu lesen. Da verlieren die meisten schnell die Lust, weiterzulesen.

Viele Grüße aus Duisburg

at0m
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Einleitung Initiativbewerbung Masterarbeit Informatik

Beitrag von at0m » 06.11.2014, 12:39

Hallo!

Ich beginne derzeit damit, Bewerbungen für die Anfertigung einer Masterarbeit rauszuschicken und bräuchte eure Hilfe.

Ich habe folgende Einleitung erstellt und mich verunsichert insbesondere das mehrmalige Erwähnen der "Abschlussarbeit". Kann jemand einen Blick darauf werfen und mir einen Tipp geben?

[...]
als angehender Master-Absolvent der Informatik habe ich bereits während meines Studiums mehrere praktische Erfahrungen, in Form von Praktika und beruflichen Tätigkeiten sammeln können. Ab Februar 2015 plane ich die Anfertigung meiner Abschlussarbeit und da ich in Ihrem Unternehmen eine Chance sehe, mich fachlich und beruflich weiterzubilden, bewerbe ich mich um einen Praktikumsplatz, mit abschließender Masterarbeit.
[...]


Ich muss dazu sagen, dass ich derzeit als Werkstudent (Softwareentwickler) arbeite, was also direkte Relevanz zur Praktikumsstelle hat. Sollte man das besonders hervorheben?

Ich freue mich über eure Tipps!

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TheGuide
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Re: Einleitung Initiativbewerbung Masterarbeit Informatik

Beitrag von TheGuide » 06.11.2014, 13:00

at0m hat geschrieben:Ab Februar 2015 plane ich die Anfertigung meiner Abschlussarbeit und da ich in Ihrem Unternehmen eine Chance sehe, mich fachlich und beruflich weiterzubilden, bewerbe ich mich um einen Praktikumsplatz, mit abschließender Masterarbeit.
Dass du dich bewirbst, steht ja schon im Betreff, ist also redundant. Genauso Abschluss- und Masterarbeit. Wenn du die Plaung deiner Masterarbeit für ab Februar also als Begründung für das Praktikum heranziehst musst du nicht ein weiteres Mal erklären, dass am Ende des Praktikum die Masterarbeit stehen soll.

Im Prinzip geht es also um das Ende des Satzes.

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FRAGEN
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Beitrag von FRAGEN » 08.11.2014, 22:01

Ich sehe hier bislang eigentlich überhaupt keinen greifbaren Inhalt, der nicht in der Betreff-Zeile besser aufgehoben wäre. Wie geht die Bewerbung denn weiter? Was wäre die Storyline des fachlichen Teils?

at0m
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Beitrag von at0m » 11.11.2014, 09:30

Ich denke, ich muss mir noch Gedanken machen, wie man den Einleitungssatz besser formulieren könnte. Da mir das ganze Schwierigkeiten bereitet, muss ich darüber nachdenken und werde mich hier noch mal melden.

Ich habe von einem ehemaligen Kommilitonen gesagt bekommen, dass deren Unternehmen eine Stelle zur Anfertigung einer Abschlussarbeit zu besetzen haben, diese aber nicht offiziell ausgeschrieben ist.

Ich habe nun ein Anschreiben erstellt und bin mir auch hier bei der Einleitung unsicher (der Rest sollte aber passen - hier wird beschrieben was ich bisher gemacht habe und was mich als Person auszeichnet). Ich würde mich freuen, wenn jemand einen Blick drauf werden könnte:

Sehr geehrter Herr X,

mit großem Interesse erfuhr ich von Ihrem Mitarbeiter M. Mustermann, dass Ihr Unternehmen eine Stelle zum Erstellen einer Masterarbeit im Bereich der X-Entwicklung zu besetzen hat. Aufgrund der im Studium und bei mehreren Praktika und Jobs gesammelten praktischen Erfahrungen, sowie dem Verlangen nach neuem Wissen, bin ich überzeugt, Ihren Erwartungen gerecht zu werden und bewerbe mich hiermit um die genannte Stelle.


Die Stelle, die mich etwas verunsichert ist, die Ihren Erwartungen gerecht zu werden, denn im Grunde genommen weiß ich ja nicht, welche Erwartungen er an mich hat. Kann man das trotzdem so schreiben?

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TheGuide
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Beitrag von TheGuide » 11.11.2014, 17:27

at0m hat geschrieben:mit großem Interesse erfuhr ich von Ihrem Mitarbeiter M. Mustermann, dass Ihr Unternehmen eine Stelle zum Erstellen einer Masterarbeit im Bereich der X-Entwicklung zu besetzen hat. Aufgrund der im Studium und bei mehreren Praktika und Jobs gesammelten praktischen Erfahrungen, sowie dem Verlangen nach neuem Wissen, bin ich überzeugt, Ihren Erwartungen gerecht zu werden und bewerbe mich hiermit um die genannte Stelle.
Die Probleme sehe ich in den markierten Bereichen. Sie sind entweder uninteressant, redundant oder sie schwächen das Argument ab. Im Grunde genommen gehört aber der ganze Absatz zu den 08/15-Einleitungen, die jeder Personaler schon hunderte Male gelesen hat (=langweilig=keine positive Konnotation).

Obscura
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Einleitung für Initiativbewerbung - Bezug herstellen

Beitrag von Obscura » 24.10.2016, 18:25

Habe eine ziemlichen Schreibblockade.
Da mit normalen Bewerbungen kaum was weiter geht, möchte ich nun mit Initiativbewerbungen beginnen.
Möchte mich konkret bei einem gemeinnützigen Wohnbauunternehmen bewerben. Habe Schwierigkeiten bei der Einleitung, möchte einen Bezug zum Unternehmen herstellen, aber mir fallen die Formulierungen schwer. Hoffe, es kann mir jemand weiterhelfen.
Habe so begonnen. Aber schon beim 2 Satz klingt das sehr holprig.

"Als erfolgreiches Unternehmen realisieren Sie innovative Projekte. Hierbei haben Sie sicherlich Bedarf an qualifizierten Mitarbeitern. Mit meiner beruflichen Erfahrung im Immobilienbereich und im Office Management möchte ich Ihr Team tatkräftig verstärken."

Wie kann ich das besser ausschmücken, begeisteter formulieren?

Obscura
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Registriert: 17.10.2012, 06:41

Beitrag von Obscura » 25.10.2016, 09:27

Oder was sagt ihr zu so einer Einleitung? Klingt noch immer etwas holprig, der erste Satz müsste wohl mehr ausgeschmückt werden.

Als erfolgreiches Unternehmen, das innovative Projekte realisiert, sind Sie mir seit Jahren bekannt. Da ich eine neue Herausforderung in genau diesem Umfeld suche, bin ich an einer Mitarbeit im Bereich Vermietung und Verwaltung sehr interessiert. Mit meiner beruflichen Erfahrung im Office Management und in der Immobilieverwaltung möchte ich Ihr Team tatkräftig verstärken, einen zugeteilten Aufgabenbereich auch in hektischen Zeiten zuverlässig bearbeiten und Ihren Kunden eine kompetente Ansprechpartnerin werden.

Bitte um Meinungen und Hilfe, da ich das Schreiben heute rausschicken möchte. Vorab besten Dank für eure Unterstützung.

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