Motivationsschreiben DAAD-Stipendium Korrektur bitte

Einzelne Bewerbungen können sehr umfangreich werden. In dieser Rubrik wird über fakultative Elemente der Bewerbungsunterlagen diskutiert.
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niolis
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Motivationsschreiben DAAD-Stipendium Korrektur bitte

Beitrag von niolis » 26.11.2011, 13:32

Hallo an alle! Ich heiße Katja und komme aus Russland,ich bitte Sie um eine Korrektur, wenn es Fehler gibt. Leider habe ich nur sehr wenig Zeit, dieser Motivationsbrief soll schon heute gesendet werden...Ich würde Ihnen sehr dankbar sein. Grüsse aus Sankt Petersburg


Motivationsschreiben für das DAAD-Stipendium

Sehr geehrte Damen und Herren,
die Ankündigung vom Masterprogramm an einer deutschen Hochschule habe ich mit großem Interesse aufgenommen. Als Studentin des Bachelorsprogramms (Übersetzungstheorie und zwischensprachliche Kommunikation) an der Staatlichen Universität St. Petersburg habe ich einen Wunsch meine Kenntnisse in diesem Bereich zu vertiefen. Mein berufliches Ziel ist es, eine Führungsposition in internationalen Unternehmen bzw. Organisationen
zu übernehmen. Um diese Aufgabe akademisch fundiert, reflektiert und erfolgreich ausüben zu können, möchte ich eine bestmögliche wissenschaftliche Qualifikation erwerben.

Ich habe die Fachrichtung Interkulturelle Kommunikation gewählt, weil sich dieser Masterstudiengang auf die vier Schwerpunktthemen: Kultur, Bildung, Sprache und Kommunikation, Individuum und Gesellschaft stützt. Während des Studiums an der Universität hat meinen Wunsch mein Wissen in diesem Fachbereich zu vertiefen, gefestigt.

Nach dem Abschluß der Petrischule, wo die Schüler ab der ersten Klasse Deutsch lernen, absolvierte ich die Abteilung für Chor-Dirigenten an der Rimski-Korsakow-Musikfachschule.
Das Musikstudium war besonders wichtig für meine Persönlichkeitsentwicklung, denn ich hatte eine Möglichkeit, meine musikalische, kommunikative und kreative Fähigkeiten zu verbessern. Außerdem gewann ich Kenntnisse im Bereich Kunst und Kultur. Im Jahre 2008 wurde ich an die Staatliche Universität St. Petersburg immatrikuliert und studiere bis heute Germanistik mit dem Schwerpunkt Übersetzungstheorie und zwischensprachige Kommunikation. 2009 studierte ich ein Semester an der FH Joanneum (Österreich,Graz), wo ich meine Englisch- und Deutschkenntnisse verbesserte . Außerdem besuchte ich Vorlesungen in Marketing und Rhetorik. Bekanntschaft mit Menschen aus verschiedenen Kulturen verstärkte mein Interesse an Sozial- und Kommunikationspsychologie und an das Thema „Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Mentalitäten“.

Ich möchte den Masterstudiengang „Interkulturelle Kommunikation“ an der Universität zu Köln studieren, weil dieser Masterstudiengang Optionen einer ethnologisch-sozialwissenschaftlichen Ausrichtung wie auch die Möglichkeit einer Schwerpunktsetzung im Feld Sprachwissenschaft und sprachliche Bildung im Kontext von Zwei- und Mehrsprachigkeit bietet. Im Laufe des Programms sind solche Module geplannt: Ethnologie und Sprache, Diversität und Migration, Sprache und Kommunikation ,Interkulturelle Bildung , Sozial- und Kommunikationspsychologie.
Als eine andere mögliche Alternative habe ich den Masterstudiengag Interkulturelle Kommunikation an der Ludwig-Maximilians Universität München gewählt. Zu den zentralen Studieninhalten gehören folgende Themenfelder :Kultur und kulturelle Differenz, Interpersonale und Intergruppen-Kommunikation, Interkulturelles Lernen und interkulturelle Kompetenz, Ethnozentrismus und Akkulturation, Multikulturalität und Diversität, Migration und transnationale Netzwerke, Interkulturalität in multinationalen Organisationen.

Nach dem Masterstudium werden die gewonnenen Fertigkeiten für meine erfolgreiche Tätigkeit in interkulturellen Arbeitskontexten sehr wichtig sein. Ich möchte mich mit Themen der interkulturellen Kommunikation beschäftigen oder in multinationalen Organisationen und in internationalen Arbeitskontexten sowie in Einrichtungen und Institutionen der multikulturellen Gesellschaft Aufgaben in den Bereichen Planung und Organisation, Training und Fortbildung übernehmen.

Ich bin sehr flexibel und Neuem gegenüber stets aufgeschlossen. Dabei kommen mir meine große Offenheit und meine optimistische Grundhaltung zugute. Darüber hinaus verfüge ich über eine ausgeprägtes Urteilsvermögen und eine hohe Zuverlässigkeit. Eine meiner herausragenden Stärken ist meine große kommunikative Kompetenz, die es mir ermöglicht, Menschen zu erreichen und zu überzeugen. Meine sprachliche Begabung befähigt mich auch dazu, komplexe Sachverhalte anschaulich darzustellen und zu vermitteln. An die Erfüllung meiner Aufgaben gehe ich sehr strukturiert, mit großem Engagement und mit einer hohen Belastbarkeit heran.

Mir ist bewusst, dass es nur eine begrenzte Anzahl von Stipendien gibt. Ich bin jedoch davon überzeugt, dass mich meine akademische Vorbildung dazu befähigt, den hohen akademischen Standards mehr als zu genügen und einen engagierten Beitrag zum Leben und Arbeiten in meinem Heimatland zu leisten.

Über eine positive Entscheidung zu meiner Bewerbung würde ich mich daher sehr freuen.

malox
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Beitrag von malox » 26.11.2011, 14:27

Ich habe es jetzt "nur" auf sprachliche Feinheiten überprüft:

Ich kenne die Formalien für eine solche Stipendiumsbewerbung nicht, fand die Bewerbung aber schlüssig, zudem fand ich sie interessant, deinen Werdegang spannend und alles war flüssig zu lesen.

Viel Erfolg!

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Motivationsschreiben für das (ein?) DAAD-Stipendium

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Ankündigung vom (eines) Masterprogramm an einer deutschen Hochschule habe ich mit großem Interesse aufgenommen.
Als Studentin des Bachelorsprogramms (Übersetzungstheorie und zwischensprachliche Kommunikation) an der Staatlichen Universität St. Petersburg habe ich einen (den) Wunsch (Komma) meine Kenntnisse in diesem Bereich zu vertiefen. Mein berufliches Ziel ist es, eine Führungsposition in internationalen Unternehmen bzw. Organisationen
zu übernehmen. Um diese Aufgabe akademisch fundiert, reflektiert und erfolgreich ausüben zu können, möchte ich eine bestmögliche wissenschaftliche Qualifikation erwerben.

Ich habe die Fachrichtung Interkulturelle Kommunikation gewählt, weil sich dieser Masterstudiengang auf die vier Schwerpunktthemen: (Doppelpunkt weg) Kultur, Bildung, Sprache und Kommunikation, Individuum und Gesellschaft stützt. Während des Studiums (Das Studium) an der Universität hat meinen Wunsch (Komma) mein Wissen in diesem Fachbereich zu vertiefen, gefestigt.
(oder: Während des Studium [...] hat sich mein Wunsch, mein Wissen in diesem Fachbereich zu vertiefen, gefestigt.)

Nach dem Abschluß der Petrischule, wo (besser: an der) die Schüler ab der ersten Klasse Deutsch lernen, absolvierte ich die Abteilung für Chor-Dirigenten an der Rimski-Korsakow-Musikfachschule.
Das Musikstudium war besonders wichtig für meine Persönlichkeitsentwicklung, denn ich hatte eine Möglichkeit, meine musikalischen, kommunikativen und kreativen Fähigkeiten zu verbessern. Außerdem gewann ich Kenntnisse im Bereich Kunst und Kultur. Im Jahre 2008 wurde ich an die (der) Staatliche Universität St. Petersburg immatrikuliert (besser: habe ich mich an der [...] immatrikuliert) und studiere bis heute Germanistik mit dem Schwerpunkt Übersetzungstheorie und zwischensprachige Kommunikation. 2009 studierte ich ein Semester an der FH Jo(fehlt da ein "h"?)anneum (Österreich, Graz), wo ich meine Englisch- und Deutschkenntnisse verbesserte(Leerzeichen weg). Außerdem besuchte ich (dort?) Vorlesungen in Marketing und Rhetorik. Bekanntschaften mit Menschen aus verschiedenen Kulturen verstärkte(n) mein Interesse an Sozial- und Kommunikationspsychologie und an das (am) Thema „Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Mentalitäten“.

Ich möchte den Masterstudiengang „Interkulturelle Kommunikation“ an der Universität zu Köln studieren, weil dieser Masterstudiengang Optionen einer ethnologisch-sozialwissenschaftlichen Ausrichtung wie auch die Möglichkeit einer Schwerpunktsetzung im Feld Sprachwissenschaft und sprachliche Bildung im Kontext von Zwei- und Mehrsprachigkeit bietet. Im Laufe des Programms sind solche Module geplannt (geplant): (besser: sind Module wie - dann die Aufzählung ohne Doppelpunkt) Ethnologie und Sprache, Diversität und Migration, Sprache und Kommunikation ,Interkulturelle Bildung , Sozial- und Kommunikationspsychologie. (bei der Aufzählung die richtige Kommasetzung/Leerzeichen beachten - zudem würde ich die Themenbereiche jeweils in "." setzen.)
Als eine andere mögliche Alternative habe ich den Masterstudiengag Interkulturelle Kommunikation an der Ludwig-Maximilians Universität München gewählt. Zu den zentralen Studieninhalten gehören folgende Themenfelder : (gehören die Themenfelder, dann Aufzählung und Doppelpunkt weg - auch hier wieder die Themenfelder in ".") Kultur und kulturelle Differenz, Interpersonale und Intergruppen-Kommunikation, Interkulturelles Lernen und interkulturelle Kompetenz, Ethnozentrismus und Akkulturation, Multikulturalität und Diversität, Migration und transnationale Netzwerke, Interkulturalität in multinationalen Organisationen.

Nach dem Masterstudium werden die gewonnenen Fertigkeiten für meine erfolgreiche Tätigkeit in interkulturellen Arbeitskontexten sehr wichtig sein. Ich möchte mich mit Themen der interkulturellen Kommunikation beschäftigen oder in multinationalen Organisationen und in internationalen Arbeitskontexten sowie in Einrichtungen und Institutionen der multikulturellen Gesellschaft Aufgaben in den Bereichen Planung und Organisation, Training und Fortbildung übernehmen.

Ich bin sehr flexibel und Neuem gegenüber stets aufgeschlossen. Dabei kommen mir meine große Offenheit und meine optimistische Grundhaltung zugute. Darüber hinaus verfüge ich über eine ausgeprägtes Urteilsvermögen und eine hohe Zuverlässigkeit. Eine meiner herausragenden Stärken ist meine große kommunikative Kompetenz, die es mir ermöglicht, Menschen zu erreichen und zu überzeugen. Meine sprachliche Begabung befähigt mich auch dazu, komplexe Sachverhalte anschaulich darzustellen und zu vermitteln. An die Erfüllung meiner Aufgaben gehe ich sehr strukturiert, mit großem Engagement und mit einer hohen Belastbarkeit heran.

Mir ist bewusst, dass es nur eine begrenzte Anzahl von Stipendien gibt. Ich bin jedoch davon überzeugt, dass mich meine akademische Vorbildung dazu befähigt, den hohen akademischen Standards mehr als zu genügen und einen engagierten Beitrag zum Leben und Arbeiten in meinem Heimatland zu leisten.

Über eine positive Entscheidung zu meiner Bewerbung würde ich mich daher sehr freuen.
(würde weg: du freust dich.)

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niolis
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Re: Motivationsschreiben DAAD-Stipendium Korrektur bitte

Beitrag von niolis » 26.11.2011, 15:09

Vielen , vielen dank für die Korrektur :))
Sie haben mir sehr geholfen:)
Hoffe,ich werde zum Gespräch eingeladen:)

Grüße,
Katja

Dmitrij
Beiträge: 1
Registriert: 07.10.2012, 10:29

Beitrag von Dmitrij » 07.10.2012, 10:40

Hi, alle! Ich studiere Deutsch seit 9 Semestern, hab' aber ein Jahr in China gelebt und Deutsch ein wenig vergessen. Jetzt versuche ich, mich für ein Masterstipendium zu bewerben. Könnten Sie mein Motivationsschreiben mal sehen und mir sagen, was zu verbessern ist. Vielen, vielen Dank!

Sehr geehrte Damen und Herren,
während der Recherchen im Vorfeld meiner Stipendien-Bewerbung erfuhr ich auf Ihrer In¬ter-netseite vieles über Werte und Grundlagen der Meistergang-Stiftung Deutsch als Fremdsprache. So haben die Förderung der Integration, der interkulturellen Kommunikation und der Verbreitung des Interesses an der deutschen Sprache und der deutschen Kultur einen hohen Stellenwert. Da ich mich sehr mit die¬sen Werten identifiziere und mich auch privat dafür einsetze, bewerbe ich mich nun gezielt bei Ihrer Stiftung.
Ich studiere seit neun Semestern das Studienfach Deutsch als Fremdsprache und strebe den Abschluss des Spezialisten für Deutsch als Fremdsprache in zwei Semestern an. Während meiner Schulzeit arbeitete ich ehrenamtlich im Rahmen mehrerer Projekte in meiner Heimatsregion. Aufgrund meines wachsenden Interesses für die deutsche Sprache und die deutsche Kultur, die mich dank ihrer Vielfältigkeit und Größe gefesselt hatte, sowie für die Verbreitung dieses Interesses innerhalb meiner Region begann ich mein eigenes Projekt, das mit der Erweckung des Interesses für Deutsch und Deutschland verbunden war. Meine Mitstudenten und ich besuchten die entferntesten Schulen in unserer Region, führten Besprechungen der deutschen Literatur und Geschichte mit den Schülern sowie kostenlose Deutschstunden durch. Nach diesen Besuchen begannen immer mehrere Schüler, sich für die deutsche Sprache und die deutsche Kultur zu interessieren. Sie haben begonnen nicht nur die Werke von J.W. von Goethe, F.Schiller und E.M.Remarque, sondern auch von denen Schriftstellern zu lesen, die vor unseren Vorlesungen der Mehrheit der russischen Schüler völlig unbekannt waren, wie z.B. A.Seghers, S.Lenz, H.Mann, T.Mann usw. Wegen des Mangels an Zeit und Finanzierung musste ich leider die Besuche nach einiger Zeit aufhören, aber das Projekt hat in Herzen von so vielen Schülern das Interesse für die deutsche Literatur und die deutsche Sprache erweckt, dass ich beschlossen habe, die Unterhaltungen über Deutschland per Skype durchzuführen. Ich verabrede mich mit denen, die sich für ein Buch interessieren, an einem bestimmten Tag am Computer zu sein, um an der Online-Konferenzen teilzunehmen. Jede Woche habe ich im Durchschnitt zwei bis drei Konferenzen, während deren ich mit verschiedenen Gruppen von Schülern deutsche Bücher bespreche. Während früher alle Informationen von mir gefunden wurden, erzälen heute Schüler sogar mehr als ich. Während unserer Unterhaltungen fragen wir einander nach den Zukunftsplänen. Und die Mehrheit von den Schülern, die sich am Projekt beteilt haben, haben vor, ihre Zukunft mit der deutschen Sprache zu verbinden. Einige von ihnen planen auch, an derselben Universität zu studieren. Und sie haben eine große Bestrebung, die reiche Kultur und Geschichte Deutschlands sowie den Reichtum der deutschen Sprache kennenzulernen. . Dies bestärkte mich in der Wahl meines Studienganges, der mir im weiteren Verlauf die Möglichkeit geben soll, aktiv das Interesse für die deutsche Sprache zu steigern und die Verbreitung der Sprache in meiner Region zu fördern.
Nach dem Absolvieren der Prüfung plane ich zunächst ein studienbezogenes Prak¬tikum und danach die Aufnahme eines Masterstudiums mit dem Schwerpunkt Deutsch als Fremdsprache. Was meine spätere Karriere betrifft, strebe ich eine Position als Deutschlehrer an der Universität, an der ich zur Zeit studiere. Während des Masterstudiums habe ich vor, mich mit den neusten Methoden des Unterrichtens des Deutschen vertraut zu machen. Das ist umso aktuell, dass es in in unserer Region noch die Lehrmaterialien benutzt werden, die seit den sowjetischen Zeiten nicht verändert wurden und deswegen viel zu wünschen übriglassen. Die deutschen Materialien werden sowohl selten, als auch unrationell gebraucht. Ich setze meine Hoffnung auf diese Stiftung nicht nur weil ich mein methodisches Wissen verbessern möchte, sondern auch weil die Einführung der neuen Methoden des Unterrichtens der deutschen Sprache die Effizienz des Studiums an den Bildungsanstalten in unserer Region steigern kann.
Neben meinem pädagogischen Engagement interessiere ich mich privat für Schwimmen und Schach. In beiden Sportarten habe ich hohe Kategorien bekommen und nehme an regionalen Wettbewerben teil. Außerdem habe ich einen zweijährigen Theaterkurs und beteiligte mich mehrmals an den größten Festspielen in meiner Region, wo auch oft zum Preisträger wurde. Ger-ne würde ich mich deshalb auch kulturell in das Leben und Miteinander der Stiftung ein¬bringen, Veranstaltungen anregen und andere an meinen Interessensgebieten teilhaben lassen.
Die Förderung durch ein Stipendium ihrer Stiftung bedeutet für mich die Möglichkeit, kreativ und durch eine gute Ausbildung besonders effektiv das Unterrichten der deutschen Sprache in meiner Region zu verbessern. Ich sehe die Aufgabe eines Stipendiaten als ganzheitliche Mitarbeit am zwischenmenschlichen, kulturellen und wissenschaftlichen Gesamtwerk einer Stiftung. Gerne möchte auch ich als Repräsentant der Werte Ihrer Stiftung fungieren.
Bei Rückfragen können Sie sich jederzeit an mich wenden. Über eine Einladung zu einem persönlichen Gespräch würde ich mich sehr freuen.
Mit freundlichen Grüßen

litgotica
Beiträge: 4
Registriert: 08.08.2016, 03:28

Motivationschreiben für DAAD Stipendium

Beitrag von litgotica » 09.08.2016, 01:30

Hallo, Leute!

Ich heisse Nadia und wohne in Südamerika. Ich möchte an einem Stipendium bewerten, um einen Kurs über Sprache und Kultur in Deutschland zu machen, aber ich habe Zeit nur bis Freitag um meinen Bewertung zu präsentieren und ich bin nicht so sicher, dass mein Brief gut genug ist. Können Sie bitte mir helfen, ihn zu überprüfen? Danke sehr!!

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Santiago del Estero, 08. August 2016

Sehr geehrten Damen und Herren:

Mein Name ist Nadia, ich bin Lehrerin für Spanisch, Literatur und Latein. Ich arbeite in der Universität und in einer Institut für Spanisch als Fremdsprache; ausserdem mache ich vorläufig ein Aufbaustudium zum Magister im Sprachwissenschaft; ich bin sehr stolz weil ich die ersten Fächer mit 1+ bestanden habe.

Aber meine große Interesse war immer die deutsche Kultur. Als ich eine Jugendliche war, verliebte ich mir in Deutschland und seitdem habe ich immer Deutsch selbst gelernt; ich denke, ich habe ein akzeptables Niveau. Aber ich bin ein bisschen schüchtern und daher schreibe ich besser als spreche; ich kann auch gut übersetzen, das mache ich sehr gern und vielleicht nächstes Jahr fange ich mit der ofizellen Übersetzungs Karriere an. Deutschland hat die beste Musikern der Welt und einige der großartigen Denker aller Zeiten. Aus viele Erfindungen kommen aus Ihrem Land und natürlich wunderbare Schriftsteller. Ich habe neulich das Buch Irgendwann werden wir uns alles erzählen von Daniela Krien gelesen und denke, ich werde meine Abschlussarbeit für Literaturtheorie darüber schreiben. Was ich bemerkenswert über die deutsches Volk finde ist es, wie sie von dem Krieg erholt haben; ich denke, das ist ganz inspirierend, ein wahre Beispiel für alle die anderen Länder und auch für jeden Menschen.

Leider hatte ich niemals die Gelegenheit, in Deutschland zu studieren. Ich musste immer arbeiten, seit ich sehr jung bin; ich arbeitete morgens und nachmittags und studierte abends. Als ich mit meinem Studium fertig war, begann ich zu sparen, um ein Aufbaustudium im Ausland zu machen, aber mit der Wirtschaftskrise von 2001 (“Corralito”), wurde es ganz unmöglich: viele Leute (und auch ich) haben ihre Sparnisse verloren. Die waren dunkle Zeiten für mein Land, nicht nur in wirtschaftlicher Hinsicht, sondern auch in Bezug auf die Arbeit, Bildung und soziale Situation. In diesen Jahren habe ich als Lehrerin in verschiedenen unprivilegierten Schulen gearbeitet.

Heutzutage ist alles einfacher dank des Internet; ich habe im Sommer einen online Kurs im Lancaster University gemacht und ausserdem habe ich viel allein gelernt. Jetzt kann ich mein Studium fortsetzen, weil es billiger ist, besonders als ich einige Sprache kennen (ich kann ohne Problem auf mindestens vier Sprachen lesen). Ich fuhle mich viel besser, seit ich das beschlossen konnte. Dieses Jahr habe ich untersucht, nach der Möglichkeit einen Kurs oder ein Aufbaustudium im Ausland zu machen. Mein Lieblingsfach war Germanistik, aber konnte nicht einen kurzen Kurs (für einen Semester) darüber finden; obendrein eine deutsche Studentin, die hier einen Austausch machte, hat mir gesagt dass für Germanistik musste man eigentlich ein perfektes Deutsch-Niveau haben. Ich konnte vielleicht mein Deutsch verbessern, aber vier Jahre onhe arbeiten kann ich mir sicher nicht leisten.

Sie können wohl vorstellen, was für eine Freude war es für mich, als ich über diese Möglichkeit um Deutsche Sprache und Kultur zu studieren erfahren habe; ich wollte den Kurs unbedingt machen und dafür habe ich den DaF Prüfung genommen; aber ich hatte nicht bemerkt dass es ging um ein Stipendium und sage und schreibe im Deutschland!

Ich weiss nicht, ob ich eine gute Kandidatin für dieses Stipendium bin; sicher gibt es viele andere Kandidaten, die viele triftige Gründe haben; aber ich habe diesen Brief ehrlich und von ganzem Herz geschrieben und dafür bin ich zufrieden; ich hoffe, Sie finden, dass es eine Chance für mich gibt; es ware wirklich ein Traumm.

Ich würde mich sehr freuen, über eine Einladung zu einem persönlichen Vorstellungsgespräch und verbleibe Ihnen sehr dankbar für die Möglichkeit, Sie für alle die Studenten in Latein Amerika bieten.

Mit herzlichen Grüße,

Nadia Domínguez

katerfreitag
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Beitrag von katerfreitag » 09.08.2016, 08:04

Hallo litgotica,


bitte verändere Deinen Namen und Unterschrift, Name der Schulen und Universitäten mit der EDIT-Funktion rechts oben in Deinem Beitrag.


Du könntest noch konkreter werden in Deinem Anschreiben:

Du schreibst in Deinem Text, dass Du Dich in Deutschland verliebt hast. Was genau gefällt Dir an Deutschland? Was waren der Grund und der Anlass für die Liebe? Gibt es da große Unterschiede zu Deinem Herkunftsland?

Welche Musiker, Denker und Schriftsteller gefallen Dir genau? Und was an ihren Werken hat Dich so beeindruckt?

Was möchtest Du mittels des Stipendiums erreichen? Was willst Du in Zukunft mit dieser weiteren Qualifikation machen?


Dein Deutsch ist schon sehr gut, die paar kleinen Fehler würde ich persönlich im Anschreiben drin lassen - Du willst ja dieses Stipendium um erst noch perfekt zu werden (wenn dann das Anschreiben schon fehlerfrei ist, dann bräuchtest Du das Stipendium ja gar nicht... ;)

BlackDiamond
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Beitrag von BlackDiamond » 09.08.2016, 09:31

Was für ein herzerwärmender Brief.

Ich stimme Katerfreitag zu, es wäre schön, wenn du noch konkreter darüber schreiben könntest, was dich genau an Deutschland reizt, was du toll findest und was du mit dem Stipendium erreichen möchtest.

Ansonsten wie gesagt: herzerwärmend, ich drücke dir jetzt schon die Daumen!

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TheGuide
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Re: Motivationschreiben für DAAD Stipendium

Beitrag von TheGuide » 09.08.2016, 21:41

litgotica hat geschrieben: Sehr geehrten Damen und Herren:KOMMA

Mein Name ist Nadia, ich bin Lehrerin für Spanisch, Literatur und Latein.
Anrede mit Komma beenden, danach klein weiter!
Dein Name - in D ist man da eher konservativ und würde sich nicht mit dem Vornamen sondern dem vollen Namen vorstellen - steht schon in der Absenderadresse, den kannst du als bekann voraussetzen.
Ich arbeite in der Universität und in einer Institut für Spanisch als Fremdsprache;
Ich würde an der Universität schreiben, auf jeden Fall aber an einem Institut, denn im Institut bedeutet nur, dass du im Gebäude arbeitest, am Institut, dass du in der wissenschaftlichen Arbeit involviert bist. Ich befürchte, welche Präposition hier an welcher Stelle richtig ist, dafür gibt es keine logisch nachvollziehbare Regel, das musst du einfach akzeptieren und auswendig lernen.
Da es das Institut ist:
ein/das Institut
eines/des Institutes
einem/dem Institut
einen/den Institut (veraltet aber akzeptabel: Institute)
ausserdem mache ich vorläufig ein Aufbaustudium zum Magister im Sprachwissenschaft; ich bin sehr stolz weil ich die ersten Fächer mit 1+ bestanden habe.
Kurse, Seminare, Prüfungen, Klausuren. Das Fach hast du erst bestanden, wenn du deine universitäre Karriere erfolgreich beendet hast.
Aber meine große Interesse
das Interesse
war immer die deutsche Kultur.
Warum?
Als ich eine Jugendliche war, verliebte ich mir MICH in Deutschland und seitdem habe ich immer Deutsch selbst gelernt; ich denke, ich habe ein akzeptables Niveau.
Das hast du auf jeden Fall!
Verstehe ich dich richtig, dass du autodidaktisch deutsch gelernt hast? Wow!
Aber ich bin ein bisschen schüchtern und daher schreibe ich besser als spreche; ich kann auch gut übersetzen, das mache ich sehr gern und vielleicht nächstes Jahr fange ich mit der ofizellen Übersetzungs Karriere an.
Ein wenig zu verschachtelt. Demasiado encajoneado.
...und fange vielleicht nächstes Jahr mit einem offiziellen Übersetzungsstudium an.
Lo que en castellano es carrera en alemán es Studium. Die Karriere es otra cosa, ich mache Karriere significa, que estoy subiendo poco a poco la escalera social y económica.
Deutschland hat die besteN Musikern der Welt
De verdad?
und einige der großartigen Denker aller Zeiten.
Pero también unos de los más grandes imbéciles.
Aus viele Erfindungen kommen aus Ihrem Land und natürlich wunderbare Schriftsteller.

ich werde meine Abschlussarbeit für IN Literaturtheorie darüber schreiben.
Was ich bemerkenswert über die deutsches Volk finde ist es, wie sie von dem Krieg erholt haben; ich denke, das ist ganz inspirierend, ein wahreS Beispiel für alle die anderen Länder und auch für jeden Menschen.

Plano Marshall? ;)
viele Leute (und auch ich) haben ihre ERSparnisse verloren.

Nicht zu sehr auf die Tränendrüse drücken, das berührt eher peinlich und hinterlässt ein unangenehmes Gefühl.
In diesen Jahren habe ich als Lehrerin in verschiedenen unprivilegierten Schulen gearbeitet.
Das ist eher ein Grund dafür, dir ein Stipendium zu ermöglichen: ehrenamtliche Arbeit. Ehrenamtliche Tätigkeiten sind ein ganz wichtiges Kriterium in D, dass Studenten gefördert werden, unabhängig von der ökonomischen Situation.
Heutzutage ist alles einfacher dank des Internet; ich habe im Sommer einen online Kurs im Lancaster University gemacht und ausserdem habe ich viel allein gelernt.
einen Online-Kurs an der L...y belegt

Charlie Schmidt
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Beitrag von Charlie Schmidt » 09.08.2016, 22:17

Pero también unos de los más grandes imbéciles.
Worauf man aber nicht zwangsläufig im Motivationsschreiben eingehen muss. ;)

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TheGuide
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Beitrag von TheGuide » 09.08.2016, 22:29

Natürlich nicht.

@Nadia: No llores y no mendigues, vale? Date ánimo y con mucho corazón y la cabeza arriba lo consiguerás!

Charlie Schmidt
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Beitrag von Charlie Schmidt » 10.08.2016, 17:16

Hola litgotica,

ich finde Dein Schreiben auch prima! Mir gefällt auch sehr gut, dass Du das Buch nennst. Für den Titel kannst Anführungszeichen nutzen. Dann liest es sich besser:
Ich habe neulich das Buch Irgendwann werden wir uns alles erzählen von Daniela Krien gelesen und denke, ich werde meine Abschlussarbeit für (in) Literaturtheorie darüber schreiben.
Ich drücke Dir die Daumen! :)

litgotica
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Beitrag von litgotica » 11.08.2016, 16:12

Danke sehr an alle!! Ihr seid echt toll!! :D :D :D :D

litgotica
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Beitrag von litgotica » 11.08.2016, 18:36

Leider, kann ich nicht an jedem einzeln antworten, aber danke sehr an den, die meinen Brief so ausführlich gelesen haben und den, die ihren Unterstützung und schöne Kommentare geben.

Ich konnte nicht den Beitrag bearbeiten um den Name und so zu verändern, aber ich habe ein bisschen diese Angaben modifiziert im ersten Beitrag.

Grüsse!!

litgotica
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Neuer Paragraph: warum ist das Stipendium wichtig für mich?

Beitrag von litgotica » 11.08.2016, 22:31

Als einige von Euch vorgeschlagen haben, habe ich einen neuen Paragraph über mein Interesse auf dieses Stipendium hinzugefügt. Was denkt Ihr? Una außerdem, ist der Brief nicht zu lang??

Danke schön!!!

------------------------------------------------>>>

Der Kurs wäre für mich eine ausgezeichnete Gelegenheit um mein Deutsch zu üben -besonders hörverstehen und mündlicher Ausdruck- und eine mächtige Hilfe für meine Masterarbeit, die ich will über Zweispracherwerb schreiben. Mit dem könnte ich auch meinen Horizont verweitern und als Lehrerin verbessern.

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Re: Neuer Paragraph: warum ist das Stipendium wichtig für mi

Beitrag von TheGuide » 12.08.2016, 00:01

litgotica hat geschrieben:
Der Kurs wäre für mich eine ausgezeichnete GelegenheitKOMMA um mein Deutsch zu üben -_besonders hörverstehen und mündlicher Ausdruck_- und eine mächtige Hilfe für meine Masterarbeit, die ich will über Zweispracherwerb schreiben. Mit demDAMIT könnte ich auch meinen Horizont verweitern und MICH als Lehrerin verbessern.

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