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Praxissemester Bewerbung Muster für Automobilindustrie

 
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Autor Nachricht
Lowjoe



Anmeldungsdatum: 04.08.2010
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 31.03.2013, 18:02    Titel: Praxissemester Bewerbung Muster für Automobilindustrie

Sehr geehrte Frau ...

Nach einem kurzen Telefongespräch mit Herrn ... diese Woche, bewerbe ich mich hiermit um die Praktikantenstelle im Entwicklungslogistik-Team, „Beschaffung Entwicklungs- und Prototypenteile“. Ich studiere derzeit an der ... Betriebswirtschaftslehre mit der Fachrichtung Beschaffungswirtschaft im 4. Semester. Auf der Suche nach einer Stelle für das kommende Praxissemester bin ich aufgrund meiner Begeisterung für die Automobilindustrie, die ... und für Autos von ... mit Freude auf diese Stelle gestoßen.

Mein Interesse an der ... wurde schon in jungen Jahren durch die Beschäftigung meines Vaters ... im Werk ... geweckt, sowie durch den Tag der Offenen Tür im Werk ... im Jahr 2001 zum 50. „Geburtstag“ des ... . Auch während meiner Ferienbeschäftigung im Werk ... hat sich das durchweg positive Bild von der ... hinsichtlich der Arbeits- und Ablauforganisation sowie des kollegialen Verhaltens bestätigt. Besonders der ... fasziniert mich an der Produktpalette mit einer Leistung von fast 400 kW und 880 Nm, welcher neue Maßstäbe hinsichtlich des Elektroantriebs in der Klasse der Supersportwagen setzt.

Im bisherigen Studienverlauf habe ich mich in den Vorlesungen „Strategisches Beschaffungsmanagement“ und „Beschaffungsorganisation“ u.a. mit der Beschaffungsmarktanalyse, der Strategischen Lieferantenauswahl mithilfe des RFI/RFQ-Prozesses, verschiedenen Beschaffungswerkzeugen wie z.B. Warengruppen- und Lieferantenmanagement, sowie mit der Preisanalyse von qualifizierten Angeboten beschäftigt. Dieses theoretische Wissen möchte ich bei der Beschaffung von Prototypenteilen in die Praxis umsetzen und weiter vertiefen.

Abgesehen von den Ferienbeschäftigungen als Produktionshelfer in verschiedenen Unternehmen, konnte ich die bisher relevantesten Erfahrungen bei der ... GmbH sammeln.
Dort habe ich meine Fähigkeiten in Bezug auf meinen Ordnungssinn, des Analytischen Denkens und dem effektiven Umgang mit MS Excel durch die Erstellung eines Ordnersystems unter Beweis gestellt.
Im Rahmen meines Studiums habe ich weiterhin an einem Technischen Grundlagenseminar teilgenommen, gehalten von der ... . Dadurch bekam ich einen Einblick in technische Spezifikationen von Industriematerialien und Zukaufteilen, sowie der Konstruktionslehre, und erwarte auch vom Praktikum, diesen Einblick weiter zu vertiefen.

Über eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch freue ich mich.

Mit freundliche Grüßen

Hans Wurst



////

So, gleich im ersten Absatz: Geht das "mit Freude" noch durch oder soll man ganz auf diese Formulierung verzichten? Sonst habe ich denk ich hinreichend begründet, warum ich in dieser Firma mein Praxissemester absolvieren will, auch Fachwissen mit einfließen lassen. Meine Freundin hat gemeint, das mit dem Excel kommt eher in den Lebenslauf, aber ich mein, das kann ja jeder hinschreiben. Ich habe begründet warum ich damit umgehen kann, richtig oder?

MfG
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Bewerber






Verfasst am:     Titel: Empfehlungen



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FRAGEN
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 22.07.2006
Beiträge: 12168

BeitragVerfasst am: 01.04.2013, 11:46    Titel: Re: Praxissemester Bewerbung Muster für Automobilindustrie

Lowjoe hat Folgendes geschrieben:
So, gleich im ersten Absatz: Geht das "mit Freude" noch durch oder soll man ganz auf diese Formulierung verzichten?


M. E. sollte man auf den gesamten Absatz verzichten. Ehrlich: Das ist so mit die ausufernste Ausformulierung einer Betreff-Zeile, die ich jemals gesehen habe... Winken

Nur die Grundinformation "Student der Beschaffungswirtschaft im 4. Semester" müsste dabei irgendwie gerettet werden... vielleicht am Ende des (bislang) zweiten Absatzes, der für mich auch ein guter "erster" wäre. Den Satz mit dem Supersportwagen würde ich dabei in Gedanken mal in Klammern setzen, weil er thematisch eigentlich ein Fremdkörper ist... der für Dein Kerninteresse (> Beschaffungswirtschaft) im Grunde auch keine Rolle spielt.

Schade finde ich, wie drastisch Du die Studieninhalte (letztendlich das Kernstück Deiner Präsentation) zusammenquetschst. Bei diesem einen "All-Inclusive"-Monstersatz wird wohl den meisten Lesern ein grosser Teil der Punkte ohne bleibenden Effekt durch's Raster rutschen. Ich würde diese Stichwortfülle in eine Folge schlagender Einzelsätze verwandeln, von denen jeder einzelne als argumentativer "Wirkungstreffer" stehen bleibt... nicht nur während des Lesens, sondern (vor allem) auch danach... Winken

Wichtig wäre es m. E. auch, alle Studienaspekte an einer Stelle zu bündeln. Du kommst nach dem Exkurs zu den Ferienbeschäftigungen noch einmal auf das Studium zurück... was insgesamt einen etwas unsortierten Eindruck macht.

Lowjoe hat Folgendes geschrieben:
Meine Freundin hat gemeint, das mit dem Excel kommt eher in den Lebenslauf, aber ich mein, das kann ja jeder hinschreiben. Ich habe begründet warum ich damit umgehen kann, richtig oder?


Beides nicht verkehrt. Ich persönlich würde sagen: Ins Anschreiben kommen die Punkte, die am ehesten die Entscheidung bringen können. Was glaubst Du, wie schwer der Anteil des Excel-Wissens gegenüber den sonstigen Qualifikationen in Deinem Fall gewichtet werden würde?
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Rhodus
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 01.07.2011
Beiträge: 4208

BeitragVerfasst am: 01.04.2013, 17:55    Titel:

Hallo Lowjoe,

die Einleitung liest sich eher zäh und erhält im Wesentlichen nur Selbstverständlichkeiten. Dass Du Dich bewirbst, belegen doch bereits die Unterlagen. Und dass Du "mit Freude auf die Stelle" gestossen bist, ist eigentlich nur eine abgewandelte Formulierung vom großen Interesse, was sich bei einer Bewerbung ebenfalls von selbst versteht. Dies gilt auch für die "Suche". Denn wer sich bewirbt, sucht zweifelsohne etwas.
Abgesehen davon steht die Formulierung "hiermit bewerbe ich mich" für ein geringes Bemühen des Bewerbers, weshalb nicht wenige Personalverantwortliche die Bewerbung danach bereits wieder weglegen.

Dann solltest Du Deine Präsentation umstellen und zuerst Dein Können und Wissen präsentieren, weil sich ein Personalverantwortlicher am Meisten dafür interessiert.
Danach sollte die Präsentation der Kompetenzen, wobei Du auf die Formulierung "unter Beweis gestellt" verzichten kannst, weil es sich letztlich hierbei auch nur um eine nichtssagende Floskel handelt. Denn woran kann ein Personalverantwortlicher erkennen, dass Du als Produktionshelfer analytisvchen gedacht hast oder mit Excel-Programmen umgegangen bist?

Viele Grüße aus Duisburg
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Lowjoe



Anmeldungsdatum: 04.08.2010
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 01.04.2013, 23:26    Titel:

Danke für die Rückmeldungen.

@FRAGEN: Das mit dem Supersportwagen habe ich hingeschrieben, weil er noch relativ neu ist und eben ein Elektroauto, wollte damit die Brücke zu Entwicklungsteilen schlagen. Aber gut, das kann man wegen der Zensur nicht wissen :p

@Andreas: Gut, die Einleitung wurde jetzt komplett umgeändert. Das ist wohl falsch rübergekommen mit dem "unter Beweis stellen". Ich habe dort ein Ordnersystem erstellt, auch mithilfe von Excel. Danke für den Hinweis, du wirst dann nicht der einzige sein bei dem das so ankommt. Mehr Praxiserfahrung habe ich auch leider nicht.


Die Einleitung wurde nun komplett überarbeitet und der Teil mit dem Fachwissen weiter ausgebaut. Den 2. Absatz habe ich so belassen.
Frage zur Formulierung "einen Einblick erhalten": Ist es für den Personaler nachvollziehbar und ersichtlich, dass ich bis jetzt nur einen Einblick bekommen habe? Ich bin ja erst am Anfang des 4. Semesters, die Hälfte ist also noch nicht geschafft.



Sehr geehrte Frau ...

Ich studiere derzeit erfolgreich Management und Beschaffungswirtschaft im 4. Semester an der Hochschule Heilbronn, und möchte mein bislang erworbenes Wissen bei der Beschaffung von Prototypenteilen und der Unterstützung des Entwicklungslogistik-Teams in die Praxis umsetzen.

Mein Interesse an der Daimler AG wurde schon in jungen Jahren durch die Beschäftigung meines Vaters Franz Wurst im Werk Rastatt geweckt, sowie durch den Tag der Offenen Tür im Werk Gaggenau im Jahr 2001 zum 50. „Geburtstag“ des Unimog . Auch während meiner Ferienbeschäftigung im Werk Rastatt hat sich das durchweg positive Bild von der Daimler AG hinsichtlich der Arbeits- und Ablauforganisation sowie des kollegialen Verhaltens bestätigt. Besonders der SLS AMG E-Cell fasziniert mich an der Produktpalette mit einer Leistung von fast 400 kW und 880 Nm, welcher neue Maßstäbe hinsichtlich des Elektroantriebs in der Klasse der Supersportwagen setzt.

Im bisherigen Studienverlauf bekam ich in den Vorlesungen „Strategisches Beschaffungsmanagement“ und „Beschaffungsorganisation“ einen umfangreichen und praxisbezogenen Einblick in die Beschaffung. Die Schwerpunkte wurden unter anderem auf die Einkaufsvorbereitung und –abwicklung sowie auf die Strategische Lieferantenauswahl und
-entwicklung gelegt. Aktuell beschäftige ich mich mit der Beschaffungsmarktforschung, der Beschaffung von Rohstoffen und der Bedarfs- und Bestellplanung. Auch die Aspekte der Kostenrechnung kamen nicht zu kurz und fanden Anwendung bei der Preisstrukturanalyse und der Kostenträgerkalkulation. Im Rahmen meines Studiums habe ich weiterhin an einem Technischen Grundlagenseminar teilgenommen, gehalten von der FIMA Maschinenbau GmbH. Dadurch bekam ich einen Einblick in technische Spezifikationen von Industriematerialien und Zukaufteilen, sowie der Konstruktionslehre. Derzeit wird dieser Einblick in den Vorlesungen vertieft, und um verschiedene Fertigungstechniken und deren Einfluss auf den Einkaufspreis erweitert.

Meinen Ordnungssinns und die Kompetenz zum Analytischen Denkens konnte ich bei der Biologische Heilmittel Heel GmbH unter Beweis stellen. Im Rahmen eines sechswöchigen Praktikums, habe ich für die Abteilung der Technischen Dokumentation des Facility Managements alle Aktenschränke systematisch aufgebaut, sortiert und in eine standardisierte Struktur gebracht. Bei der Erstellung des Ordnersystems war ich auf MS Excel angewiesen, da alle Ordner mithilfe des Linkbutlers über Hyperlinks mit einem Inhaltsverzeichnis verbunden wurden um einen schnellen Zugriff auf jeden Ordner zu bekommen. [Ich habe das Konzept am Ende des Praktikums dem Abteilungsleiter präsentiert, welcher dann grünes Licht für die Implementierung gab.]

Über eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch freue ich mich.

Mit freundliche Grüßen

Hans Wurst
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Romanum
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 12.09.2008
Beiträge: 8888

BeitragVerfasst am: 03.04.2013, 11:02    Titel:

Zitat:
Den 2. Absatz habe ich so belassen.
Frage zur Formulierung "einen Einblick erhalten": Ist es für den Personaler nachvollziehbar und ersichtlich, dass ich bis jetzt nur einen Einblick bekommen habe? Ich bin ja erst am Anfang des 4. Semesters, die Hälfte ist also noch nicht geschafft.

Ein Personaler kann das schon gut einschätzen, welcher Wissensstand bei dieser Semesteranzahl vorhanden sein sollte. Dennoch solltest du auf "bekam ich einen Einblick" verzichten, weil das zu passiv ist. Es muss stattdessen deutlich werden, dass du dir aktiv Wissen angeeignet hast.

Ebenso sind Ausdrücke wie "wurden gelegt", "kamen nicht zu kurz" oder "wird erweitert" nicht optimal, wenn du aufzeigen willst, dass DU etwas gelernt hast und etwas kannst.

Bzgl. des Praktikums stellt sich die Frage, wie dir dieses in der Beschaffung helfen wird.
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Lowjoe



Anmeldungsdatum: 04.08.2010
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 06.04.2013, 15:45    Titel:

Viel Dank für eure Hilfe!
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