Schlechte Note im Vorstellungsgespräch erklären

Fragen zum Vorstellungsgespräch: Welche Kleidung ist am besten? Welche Vorbereitung ist nötig? Welche Fangfragen werden gestellt? Wie bekomme ich meine Aufregung in Griff?
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Marlenchen
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Beitrag von Marlenchen » 12.09.2006, 17:27

Glückwunsch. Das hört sich ja sehr positiv an. Beim eventuell nächsten Vorstellungsgespräch stellst du dir dann vor, wie gut es laufen wird, und nicht wie schlecht. :)

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Enelya
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Beitrag von Enelya » 16.09.2006, 12:56

Danke das hat mich auch sehr gefreut das es so gut war.. aber ich glaube das ich dennoch total verkackt hab, sorry den ausdruck... meinten die würden sich ende dieser woche melden haben sie aber nicht also bin ich nicht die Glückliche die noch ne Ausbildung bekommt...:cry: :cry:

Anjalein
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Beitrag von Anjalein » 26.09.2006, 18:04

Also eines muss ich schon mal sagen @ mountisa, du solltest die Leute nicht so entmutigen! Rechnungswesen hat beim besten Willen nicht sooo viel mit Mathe zu tun, wie du sagst! Ich hatte über 6 Jahre lang Rechnungswesen und weiß wovon ich spreche! Prozentrechnen, Tabellenkalkulationen, Kosten- und Leistungsrechnung hat beim besten Willen nichts mit hoher Mathematik zu tun! Bürokauffrau kann man auch lernen, wenn man in Mathe schlecht ist. Ich war auch nie ne Leuchte!

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Knightley
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Beitrag von Knightley » 26.09.2006, 21:23

Ich sage mal, für Mathematik und Rechnungswesen braucht man schon ähnliche Stärken, eben logisches Denkvermögen, da man bei der Lösungsfindung in beiden Fällen abstrakt kreativ denken muss. Sicher gibt es im Rechnungswesen viele Routinefälle, aber es gibt auch viele Fälle, die sich nicht einfach in ein Muster einordnen kann und bei denen man gut sein bisheriges Wissen kombinieren muss, um alles richtig zu machen. Mit Üben kann man diesen Nachteil im logischen Denken aber zum großen Teil ausgleichen. Dafür darf das Üben aber nicht nur sporadisch durchgeführt werden, sondern ständig. Ansonsten wird das leider nichts. :?

mountisa
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Beitrag von mountisa » 26.09.2006, 21:48

Also nochmals ich lerne doch die Sch.... weiß selber das es schwer ist. Seit mal realistisch wer wird zum Vorstellungsgespräch eingeladen, wenn er schlechte Noten haben. Selbst die mit guten Noten haben kaum Chancen, weil sich zuviele auf eine Stelle bewerben. :roll:

Anjalein
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Beitrag von Anjalein » 27.09.2006, 14:32

Das ist wohl wahr und leider in unserer heutigen Zeit so, aber ich war auf einer Wirtschaftsschule und hatte so gut wie kein Mathe, sondern nur RW und das beherrsche ich perfekt im Gegensatz zu Mathematik. Das wollte ich mal zum Ausdruck bringen!

Dax
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Schlechte Noten erklären in Bewerbung

Beitrag von Dax » 04.09.2014, 21:26

Hallo

Ich habe nächste Woche ein Vorstellungsgespräch und da kommt sicher auch die Frage nach den Noten. Ich weiß, dass man ehrlich antworten, nicht rumjammern oder die Schuld auf andere schieben soll. Jetzt weiß ich nicht genau, wie ich die drei vieren am besten formulieren soll, ohne irgendwie negativ zu wirken.

Ich habe eine Ausbildung als Biologisch-Technische Assistentin absolviert und leider eine 4 in Mathe, Genetik und der praktischen Prüfung.

Mathe war schon immer einer meiner schwächen gewesen. Doch im letzten Semester hatte ich das Gefühl gehabt, wenigstens eine drei zu schaffen, aber leider hatte ich bei der letzten Arbeit eine 4 bekommen. Wie soll man das am besten formulieren?

"Mit der Note bin ich auch nicht zufrieden gewesen. Mathe gehörte schon immer zu meinen schwächeren Fächern..." joa, weiter weiß ich auch nicht, wie man das gut verpacken könnte.

Genetik war ätzend gewesen. Wir hatten das nur ein Semester gehabt. Haben immer nur praktisch im Labor gearbeitet und wir waren meistens auf uns allein gestellt gewesen. Irgendwann hatten wir eine Unterrichtseinheit gehabt und anschließend gab es die mündliche Prüfung und beim Klassenschnitt hat man gemerkt, dass die Lehrerin uns einfach keine guten Noten geben wollte. In der Klasse waren wirklich gute Schüler gewesen, die jede Frage beantworten konnten, aber selbst sie haben keine 1 bekommen. Es gab immer eine Ausreden hierfür. Wie kann man diese Note erklären?

"Genetik hatten wir nur ein Semester lang gehabt und nur praktisch im Labor gearbeitet und kaum Theorie gehabt, deshalb lief die mündliche Prüfung nicht so ab, wie ich sie mir vorgestellt habe."

Bei der Praktischen Prüfung lief die Arbeit im Labor gut ab, allerdings war mein Protokoll wohl nicht so berauschend gewesen. Da habe ich zum Beispiel auch keine gute Idee. Ist die Ehrlichkeit gut, wenn ich sagen würde, dass mir die Arbeit im Labor eher lag als am Ende das protokollieren und Auswerten meiner Arbeit oder könnte man da auch was negatives sehen.

Romanum
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Beitrag von Romanum » 09.09.2014, 14:54

Hallo Dax,

du hast dir sehr viele Gedanken gemacht, die für mich alle nachvollziehbar sind.

Meiner Meinung nach kannst du alles so sagen, auch negative Umstände. Man muss nicht alles totschweigen. Dabei aber nicht verbittert oder böse über die Umstände sprechen, sondern eben auch deine Leistungsbereitschaft und deine Motivation zeigen, und vor allem auch immer zu deinen guten Noten überleiten.

Ein guter Personaler wird das schon realistisch einschätzen können.

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