Was ist das beste nach dem Realschulabschluss?

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Monacor
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Was ist das beste nach dem Realschulabschluss?

Beitrag von Monacor » 25.11.2016, 20:36

Guten Tag alle zusammen,

Ich schließe nun bald die 10. Klasse eines Gymnasiums ab und bin 17 Jahre alt.

Nun bin ich etwas zwiegespalten, was ich nun tun soll?.. Das Abitur auf meiner derzeitigen Schule möchte ich nicht machen. Das kommt aus privat persönlichen Gründen nicht in Frage.

Soll ich nun nach Abschluss der 10. Klasse auf ein Berufskolleg gehen, und dann FAchabi machen und später ein Duales Studium?

Oder lieber nach der 10. eine Ausbildung machen, dann ein Jahr das Fachabi nachholen und dann ein duales Studium beginnen?

Was wäre am besten. Am liebsten wäre mir eine Ausbildung, da ich dort direkt Geld verdienen kann und mir auch ein Auto und so weiter leisten kann.

Sollte ich später bei der Ausbildung darauf achten, dass ich eine Ausbildung machen die ähnlich wie mein Studium später ist?.. Würde nämlich eigentlich ganz gerne eine Ausbildung als Fachinformatiker machen aber später ein Duales Studium mit BWL oder Wirschaftsinformtaik oder anderes in der Richtung Wirtschaft...

Vielen Dank für eure Antworten schon im Vorraus ;)

katerfreitag
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Beitrag von katerfreitag » 25.11.2016, 22:22

Mit der Ausbildungsvergütung kannst Du finanziell keine großen Sprünge machen - willst Du bei Deinen Eltern leben oder Dir eine eigene Wohnung nehmen?

Könntest Du auf ein anderes Gymnasium wechseln um Dein Abi zu machen? Wie ist Dein Notenschnitt?

Hattest Du schon mal einen Nebenjob? Erfahrung in der Arbeitswelt?

Was für Praktika hast Du schon absolviert?

Was im Endeffekt für Dich besser ist, kann Dir niemand anders sagen. Du musst Dir darüber klar werden, was Du willst und warum. Was weshalb wichtig für Dich ist.

Grundsätzlich würde ich sagen, es hilft bei der Arbeitssuche (ist der Zeitpunkt dann einmal erreicht), wenn der Lebensweg einen 'roten Faden' hat - eine grobe Richtung, die auch völlig Fremde (Personaler) nachvollziehen können... ;)

Monacor
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Beitrag von Monacor » 25.11.2016, 22:29

katerfreitag hat geschrieben:Mit der Ausbildungsvergütung kannst Du finanziell keine großen Sprünge machen - willst Du bei Deinen Eltern leben oder Dir eine eigene Wohnung nehmen?

Könntest Du auf ein anderes Gymnasium wechseln um Dein Abi zu machen? Wie ist Dein Notenschnitt?

Hattest Du schon mal einen Nebenjob? Erfahrung in der Arbeitswelt?

Was für Praktika hast Du schon absolviert?

Was im Endeffekt für Dich besser ist, kann Dir niemand anders sagen. Du musst Dir darüber klar werden, was Du willst und warum. Was weshalb wichtig für Dich ist.

Grundsätzlich würde ich sagen, es hilft bei der Arbeitssuche (ist der Zeitpunkt dann einmal erreicht), wenn der Lebensweg einen 'roten Faden' hat - eine grobe Richtung, die auch völlig Fremde (Personaler) nachvollziehen können... ;)

Nein will schon noch bei meinen Eltern wohnen bleiben.. Und das Geld soll im Grunde auch nur für ein Auto und deren Unterhaltung und halt mal fürs Shoppen gehen mit der Freundin am Wochenende reichen... Will mit dem Geld noch kein selbst ständiges Leben führen..

Auf ein anderes Gymnasium könnte ich wechseln.. Aber würde halt lieber auf eine Wirtschaftsschule gehen, die ganz in der Nähe ist und dort Fachabi machen.. Hänge ich noch ein Jahr dran wäre auch ABI drin nur ehrlich gesagt ob Fachabi oder Abi ist ja nicht so ein Unterschied.

Mein Notenschnitt ist relativ gut..Jedoch nur seit diesem Jahr.. Stehe fast überall 2-3... Letztes JAhr hatte ich sehr viele 4ern und sogar eine 5... Habe aber geschafft endlich aus dem Loch hinauszukommen... Also mein Halbjahres Zeugnis kann sich sehen :)

Gehe seit ca. 4 Jahren zeitung austragen... Desweitern habe ich mal ein Praktikum als Lagerist gemacht und Musste dort selber 8 Stunden Schichtarbeit machen und war ein Teil des Teams was ich echt super fand..

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FRAGEN
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Beitrag von FRAGEN » 26.11.2016, 15:40

Monacor hat geschrieben:Auf ein anderes Gymnasium könnte ich wechseln..
Darüber würde ich sehr ernsthaft nachdenken (nachdem ich noch einmal über meine Grüne für das Verlassen meiner jetzigen Schule nachgedacht hätte). Sind die persönlichen Gründe dafür überhaupt so, dass man davon ausgehen kann, dass sie in 1-2 Jahren noch bestehen?

Ich würde ja niemandem raten, ein Abitur auf Biegen oder Brechen durchzuziehen, der ganz klar spürt, dass weder diese Denkweise noch die Berufsmöglichkeiten im Anschluss etwas für ihn sind. Aber das scheint bei Dir ja anders zu sein. Dein Endziel ist ja in allen genannten Varianten ein Studium... und da kommt man halt nirgendwo so einfach und sauber hin wie mit dem Abitur... und es gibt auch nichts anderes, was hinterher im Lebenslauf so selbstverständlich aussieht. Sich einfach so eine Delle in seinen Lebenslauf zu schlagen, nur um irgendwem für ein halbes Jahr aus em Weg zu gehen o. ä... würde ich nicht tun...

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TheGuide
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Beitrag von TheGuide » 26.11.2016, 15:56

In dieselbe Kerbe wie mein Vorredner: Hast du eigentlich mit deinen Eltern mal über deine Pläne gesprochen?

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