Anschreiben duales Studium Wirtschaftsinfomatik

Hier besteht die Möglichkeit, über Anschreiben für die Ausbildung, für Praktika und für das Studium (Duales Studium, Universität, BA) mit anderen Mitgliedern zu diskutieren.
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KarinaGaby1950
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Anschreiben duales Studium Wirtschaftsinfomatik

Beitrag von KarinaGaby1950 » 24.01.2015, 07:21

Hallo. Ich möchte nach einer abgeschlossenen Kochlehre, einer abgebrochenen Ausbildung zur Informatikkauffrau und der Geburt von 2 kindern mit 26 ein duales Studium beginnen. habe jetzt mit einem anschreiben angefangen...aber es is viel zu lang. Form etc sind kein Problem, nur die länge.Bitte helft mir. Vielen Dank schonmal!!!

Sehr geehrte Frau XXX,
nach abgeschlossener Familienplanung möchte ich beruflich neu durchstarten. Dabei bin ich auf Ihr Angebot des dualen Studiums der Wirtschaftsinformatik, B.Sc. aufmerksam geworden.
s
Bereits vor meiner Ausbildung zur Köchin habe ich mich in meiner Freizeit gerne mit Technik und vor allem Computern, sowie deren Peripherie beschäftigt. Noch während dieser Lehre fasste ich den Entschluss dieses Interesse im beruflichen Rahmen weiter zu verfolgen und meine Kenntnisse mittels einer fundierten Ausbildung zu erweitern. Durch den Abschluss der Ausbildung erlangte ich die Fachhochschulreife, welche mir den Weg zur Ausbildung zur Informatikkauffrau ebnete. Leider entsprach der Ausbildungsbetrieb bzw. dessen Art und Weise der Ausbildung nicht meinen Vorstellungen, zudem kamen mehrere starke private Veränderungen hinzu, welche mich nach langem Abwägen des Für und Widers zum Abbruch der Ausbildung bewegten.
Durch dieses eine Jahr in welchem ich abgesehen von der Berufsschule ausschließlich in der IT-Abteilung beschäftigt war, habe ich erkannt, dass meine berufliche Zukunft definitiv in diesem Bereich liegt. Zu meinen Aufgaben gehörte unter anderem die betriebsweite Einführung von MS Office 2010(inkl. Mitarbeiterschulungen); den Bedarf an neuen PCs zu ermitteln, diese zu beschaffen und zu integrieren; sowie die Begleitung der Einführung einer neuen Homepage, welche in der Hauptsache allerdings über eine externe Agentur bereitgestellt und per TYPO3 mit Inhalten gefüllt wurde. Darüber hinaus war ich stets erster Ansprechpartner der Mitarbeiter bei Soft- und Hardwareproblemen, welche entweder telefonisch, per Fernwartung oder vor Ort gelöst wurden. Leider kam der betriebswirtschaftliche Aspekt der Ausbildung viel zu kurz.
Da mir sowohl die Berufsschule, als auch der praktische Teil sehr leicht von der Hand gingen habe ich mich bereits 2011 über ein Studium der Wirtschaftsinformatik informiert und war begeistert.

Mein Wesen ist freundlich, zielstrebig und zuverlässig. Als Mitarbeiter bin ich stets engagiert, auch Überstunden oder Recherchen nach Feierabend mache ich gern. Darüber hinaus liegt es mir sehr gemeinsam mit anderen zu arbeiten, jedoch bin ich auch in der Lage selbständig und eigenverantwortlich Aufgaben zu erfüllen.

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Beitrag von FRAGEN » 24.01.2015, 09:54

Hmmmm... beim Kürzen sind wir m. E. noch nicht, Julia. Zunächst einmal müsste noch etwas HINZU: der "Wirtschafts"-Aspekt nämlich. Das, was Du aus Deinem bisherigen Werdegang so schreibst, würde ja höchstens zum Studiengang "Informatik" führen... noch eher eigentlich zu einer betrieblichen Ausbildung als "Fachinformatikerin Systemintegration". Der Impuls zur akademischen Seite der Informatik erscheint mir noch gar nicht allzu zwingend. Und völlig offen halt die Frage, an welcher Stelle nun für Dich (gedanklich) die "Wirtschaft" ins Spiel kommt...

Weiterhin abseits des Üblichen ist die Idee, sich als Mutter zweier Kleinkinder ausgerechnet ein DUALES Studium aufzuhalsen. Das ist durch die betrieblichen Teile ja weit weniger flexibel in der zeitlich-organisatorischen Ausgestaltung. Das ist eine Frage, die definitiv auch den Leser Deiner Bewerbung beschäftigen wird...

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Beitrag von KarinaGaby1950 » 24.01.2015, 11:00

Genau darin lag das problem der damaligen ausbildung. Mein chef der die it Abteilung darstellte war gelernter fi - si und ich hab sonst da nix gelernt. Wirtschaftsaspekt wusste ich nich wo noch "reinstopfen"
Hatte in dem fach immer gute noten und ein grundlegendes interesse ist vorhanden. Daraus würde ich bestimmt noch nen netten satz bekommen. Aber das is ja jetzt schon zu lang *verzweifel*

Was die kinder betrifft: mein mann wird sich um die kinder kümmern und sie haben auch kitaplätze.aber das wollte ich fürs evtl Vorstellungsgespräch zurückhalten

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Beitrag von FRAGEN » 24.01.2015, 15:10

JuliaFuss1988 hat geschrieben:Genau darin lag das problem der damaligen ausbildung. Mein chef der die it Abteilung darstellte war gelernter fi - si und ich hab sonst da nix gelernt.
Was genau hättest Du denn lernen wollen? Das ist entscheidend, weil Deinem bisherigen Wortlaut nach die FISI-Schiene Deinem Interesse deutlich entsprechen würde!
JuliaFuss1988 hat geschrieben:Wirtschaftsaspekt wusste ich nich wo noch "reinstopfen"
Hatte in dem fach immer gute noten und ein grundlegendes interesse ist vorhanden. Daraus würde ich bestimmt noch nen netten satz bekommen. Aber das is ja jetzt schon zu lang *verzweifel*
Das ist m. E. die falsche Herangehensweise. Das wirtschaftliche Interesse dürfte bei der "Wirtschaftsinformatik" knapp die Hälfte des absoluten Kernthemas "Motivation" darstellen. Von der Wichtigkeit her kann dafür fast alles raus, was Du da bisher stehen hast!
JuliaFuss1988 hat geschrieben:Was die kinder betrifft: mein mann wird sich um die kinder kümmern und sie haben auch kitaplätze.aber das wollte ich fürs evtl Vorstellungsgespräch zurückhalten
Zu dem es ja erst einmal kommen muss. Und ohne lückenlose Plausibilität bei den Grundsatzfragen des geplanten Werdegangs wird dies wohl nicht der Fall sein. Was wäre denn überhaupt der Grund für das "Duale Studium"? Im Moment sagst Du ja nur, warum es *trotzdem* gehen könnte... nicht, was Dich im Positiven darauf bringt...

Was das "Kürzen" angeht: Ich würde den bisherigen Text für den Moment einmal zur Seite legen und alles zusammentragen, was ich an relevanten Inhalten habe (s. o.). Die kann man dann nach Wichtigkeit sortieren... wobei sich vermutlich zeigen wird, dass es ein ziemlich grosser Teil des bisherigen Textes ist, auf den man ohne Schaden verzichten kann. Du wirst Dich wundern, wie schnell und leicht das geht, wenn Du erst einmal das Gesamtpaket zusammen hast...

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Beitrag von KarinaGaby1950 » 24.01.2015, 15:19

Danke. Das wird wohl das sinnvollste sein,einfach nochmal neu anzufangen. Darum werde ich mich heute abend kümmern und dann nochmal was posten.vielen dank soweit schonmal

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Beitrag von KarinaGaby1950 » 27.01.2015, 12:43

Hier der 2. Versuch. Immernoch ein wenig lang, aber ich setze auf eure HIlfe ;)

Sehr geehrte XXX,

nach abgeschlossener Familienplanung möchte ich beruflich neu durchstarten. Dabei bin ich auf Ihr Angebot des dualen Studiums der Wirtschaftsinformatik, B.Sc. aufmerksam geworden.

Während meiner bisherigen Ausbildung in Schule und Beruf ist mein Interesse an informationstechnologischen Abläufen in Betrieben und die damit verbundene optimale Nutzung moderner Kommunikationsmöglichkeiten immer mehr in den Vordergrund getreten. Darüber hinaus hatte ich schon immer großes Interesse an Wirtschaft, welches sich durch das entsprechende Schulfach noch stärker ausgeprägt hat. Erste Einblicke in Rechnungswesen, Volkswirtschaftslehre und Betriebswirtschaftslehre bekam ich in der Berufsschule. Die Entscheidung diese beiden Interesse auf dem akademischen Weg in einem Beruf zu vereinen und mit einer soliden Ausbildung in Theorie und Praxis zu festigen und vertiefen konnte ich dank der Unterstützung meines Mannes treffen.
Mein Wesen ist freundlich, zielstrebig und zuverlässig. Als Mitarbeiter bin ich stets engagiert, auch Überstunden oder Recherchen nach Feierabend mache ich gern. Darüber hinaus bringe ich einige Grundkenntnisse, sowohl im fachlichen Bereich, als auch im Umgang mit Kunden, Kollegen und Vorgesetzten mit. Des Weiteren werde ich stets als sehr loyaler Mitarbeiter, für den Teamfähigkeit eine Selbstverständlichkeit ist, geschätzt. Dennoch führe ich Aufgaben, die mir alleinverantwortlich aufgetragen werden, stets sehr Gewissenhaft aus.
Die Wahl fiel auf Ihren Betrieb, da Sie ein sehr großes Unternehmen sind. Die lässt mich darauf schließen, dass die betriebliche Ausbildung sehr Vielfältig ist und ich stets sehr fachkompetente Ansprechpartner habe. Auch die Kooperation mit der XXX Hochschule hat zu meiner Entscheidung beigetragen, denn sie ist seit Jahren renommiert auf diesem Gebiet, wodurch ich mir auch über eine ausgezeichnete theoretische Ausbildung sicher sein kann.
Wenn ich Ihr Interesse geweckt habe, freue ich mich sehr Sie bald persönlich kennenzulernen und von meinen Fähigkeiten zu überzeugen.



Mit dem letzten Satz bin ich nicht glücklich, da ich nicht weiß ob man zuerst zum Vorstellungsgespräch oder zum Eignungstest eingeladen wird....

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TheGuide
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Beitrag von TheGuide » 27.01.2015, 15:05

JuliaFuss1988 hat geschrieben:nach abgeschlossener Familienplanung möchte ich beruflich neu durchstarten. Dabei bin ich auf Ihr Angebot des dualen Studiums der Wirtschaftsinformatik, B.Sc. aufmerksam geworden.
Das klingt so nach einem spontanen (d.h. nicht besonders gut überlegten) "Och ja, könnt' ich ja mal ausprobieren." Wie das wohl beim potentiellen Arbeitgeber ankommen mag?
Darüber hinaus hatte ich schon immer großes Interesse an Wirtschaft, welches sich durch das entsprechende Schulfach noch stärker ausgeprägt hat.
Es mag sein, dass das ein Fehler meinerseits ist, aber ich nehme niemandem ab, dass er oder sie "schon immer ein großes Interesse an Wirtschaft" hatte. Ich kenne kein Kind und keinen Jugendlichen, der wirklich Interesse an Wirtschaft, also an ökonomischen Zusammenhängen hat. Allenfalls daran, viel Geld zu verdienen.

Die Entscheidung diese beiden Interesse auf dem akademischen Weg in einem Beruf zu vereinen und mit einer soliden Ausbildung in Theorie und Praxis zu festigen und vertiefen konnte ich dank der Unterstützung meines Mannes treffen.
Der Satz ist so vielversprechend. Und dann kommt dieser Nachsatz...
Als Mitarbeiter?? bin ich stets engagiert, auch Überstunden oder Recherchen nach Feierabend mache ich gern.
Dein Geschlecht solltest du schon kennen. Und freiwillig Überstunden anzubieten und den Feierabend aufzugeben, ist nicht nur Selbstausbeutung sondern auch unsolidarisch. Wir leben eh schon in einer Zeit, in der Arbeitnehmerrechte systematisch augehöhlt werden, nachdem die zwangsvereinigten Gewerkschaften zu einem Bürokratiemonster verkommen sind, welches das Vertrauen der Arbeitnehmerschaft vollends verloren hat. Da muss man der Arbeitgeberseite nicht noch entgegenkommen und mit solchen fragwürdigen Angeboten dabei helfen, die Arbeitnehmerrechte - das sind auch deine Rechte! - weiter auzuhöhlen! :evil:
Darüber hinaus bringe ich einige Grundkenntnisse, sowohl im fachlichen Bereich, als auch im Umgang mit Kunden, Kollegen und Vorgesetzten mit.
Kein Komma zwischen sowohl ... als auch!
Des Weiteren werde ich stets als sehr loyaler Mitarbeiter, für den Teamfähigkeit eine Selbstverständlichkeit ist, geschätzt.
Wieder dein Geschlecht!
Dennoch führe ich Aufgaben, die mir alleinverantwortlich aufgetragen werden, stets sehr Gewissenhaft aus.
Warum dennoch?
Die Wahl fiel auf Ihren Betrieb, da Sie ein sehr großes Unternehmen sind. Die lässt mich darauf schließen, dass die betriebliche Ausbildung sehr Vielfältig ist und ich stets sehr fachkompetente Ansprechpartner habe.
Reine Lobhudelei bzw. falsche Schlussfolgerungen. Das Gegenteil ist sogar wahrscheinlich (wenn auch nicht zwingend).
Auch die Kooperation mit der XXX Hochschule hat zu meiner Entscheidung beigetragen, denn sie ist seit Jahren renommiert auf diesem Gebiet, wodurch ich mir auch über eine ausgezeichnete theoretische Ausbildung sicher sein kann.
Du sollst nicht die Hochschule bewerben, sondern dich!

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Beitrag von KarinaGaby1950 » 27.01.2015, 15:58

bzgl des einleitungssatzes: ich habe mir das natürlich gründlich überlegt. meine neue einleitung: nach abgeschlossener familienplanung möchte ich mein ursprüngliches Berufsziel weiter verfolgen. Dabei bin ich auf Ihr Angebot...

Um mein wirtschaftliches Interesse darzulegen könnte ich auch schreiben:
Durch das Schulfach Wirtschaft entdeckte ich mein Interesse an diesem Thema und fasste nach ersten erlangten grundkenntnissen den entschluss, diese in meiner beruflichen Laufbahn weiter auszubauen.

Die Entscheidung diese beiden Interesse auf dem akademischen Weg in einem Beruf zu vereinen und mit einer soliden Ausbildung in Theorie und Praxis zu festigen und vertiefen konnte ich dank der Unterstützung meines Mannes treffen.
mit diesem satz bin ich auch sehr unglücklich, aber mir fällt einfach nichts besseres ein, ohne dass es wieder ellenlang werden würde....hoffe jemand hat nen konkreten verbesserungsvorschlag

Zum Thema geschlecht: dIE IT-Branche ist Männerdominiert, der Betrieb in dem ich mich bewerbe ist ein entsorgungsunternehmen, also auch vorwiegend Männer. Mit so ner Emanzenkacke möchte ich mir keinen Minuspunkt einfahren

bzgl der Bereitschaft von Überstunden etc: ich wollte damit einfach nur ausdrücken, dass ich im Gegensatz zu jemanden der einfach "nur" abi gemacht hat, bereits weiß was arbeiten heißt und das auch in der it die 9-to-5-jobs nicht die regel sind. denn man muss auch mal dann arbeiten wenn grade sonst keiner arbeitet oder von zuhause aus mal nen blick in die mails werfen

Dennoch führe ich Aufgaben, die mir alleinverantwortlich aufgetragen werden, stets sehr Gewissenhaft aus.
dennoch, weil: ich kann sowohl im team als auch allein arbeiten
Die Wahl fiel auf Ihren Betrieb, da Sie ein sehr großes Unternehmen sind. Die lässt mich darauf schließen, dass die betriebliche Ausbildung sehr Vielfältig ist und ich stets sehr fachkompetente Ansprechpartner habe.
Reine Lobhudelei bzw. falsche Schlussfolgerungen. Das Gegenteil ist sogar wahrscheinlich (wenn auch nicht zwingend).
mag ja sein, aber muss man sich nicht immer ein wenig bei den betrieben einschleimen? welche aspekte des betriebs könnte ich denn herausheben, damit meine bewerbung mehr einzigartigkeit erlangt?
Auch die Kooperation mit der XXX Hochschule hat zu meiner Entscheidung beigetragen, denn sie ist seit Jahren renommiert auf diesem Gebiet, wodurch ich mir auch über eine ausgezeichnete theoretische Ausbildung sicher sein kann.
Du sollst nicht die Hochschule bewerben, sondern dich![/quote]
wollte damit auch mich bewerben bzuw zeigen, dass ich mich bereits ausführlich mit dem thema auseinandergesetzt habe.

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Beitrag von TheGuide » 27.01.2015, 16:44

JuliaFuss1988 hat geschrieben:Zum Thema geschlecht: dIE IT-Branche ist Männerdominiert, der Betrieb in dem ich mich bewerbe ist ein entsorgungsunternehmen, also auch vorwiegend Männer. Mit so ner Emanzenkacke möchte ich mir keinen Minuspunkt einfahren
Mit "Emanzenkacke" - ich zitiere nur! - hat das nichts zu tun.
Du bist eine Frau. Punkt!
Am ehesten evozierst du noch den Verdacht, dass du beim Zusammenkopieren der Bewerbung nicht aufgepasst hast.
bzgl der Bereitschaft von Überstunden etc: ich wollte damit einfach nur ausdrücken, dass ich im Gegensatz zu jemanden der einfach "nur" abi gemacht hat, bereits weiß was arbeiten heißt und das auch in der it die 9-to-5-jobs nicht die regel sind. denn man muss auch mal dann arbeiten wenn grade sonst keiner arbeitet oder von zuhause aus mal nen blick in die mails werfen
Es geht nicht darum, was man im Berufsleben alles machen muss, sondern darum, dass du dich auslieferst.
Dennoch führe ich Aufgaben, die mir alleinverantwortlich aufgetragen werden, stets sehr Gewissenhaft aus.
dennoch, weil: ich kann sowohl im team als auch allein arbeiten
Das trifft's aber nicht: aber, trotzdem, dennoch sind Signalworte, welche eine Aussage abschwächen oder geringschätzen.
Die Wahl fiel auf Ihren Betrieb, da Sie ein sehr großes Unternehmen sind. Die lässt mich darauf schließen, dass die betriebliche Ausbildung sehr Vielfältig ist und ich stets sehr fachkompetente Ansprechpartner habe.
Reine Lobhudelei bzw. falsche Schlussfolgerungen. Das Gegenteil ist sogar wahrscheinlich (wenn auch nicht zwingend).
mag ja sein, aber muss man sich nicht immer ein wenig bei den betrieben einschleimen? welche aspekte des betriebs könnte ich denn herausheben, damit meine bewerbung mehr einzigartigkeit erlangt?
Auch die Kooperation mit der XXX Hochschule hat zu meiner Entscheidung beigetragen, denn sie ist seit Jahren renommiert auf diesem Gebiet, wodurch ich mir auch über eine ausgezeichnete theoretische Ausbildung sicher sein kann.
Du sollst nicht die Hochschule bewerben, sondern dich![/quote]
wollte damit auch mich bewerben bzuw zeigen, dass ich mich bereits ausführlich mit dem thema auseinandergesetzt habe.[/quote]
Nein, wer sich einschleimen muss, der hat offenbar nicht genug zu bieten. Einen Chef, der auf Schleimerei reinfällt, den würde ich, um ehrlich zu sein, nicht haben wollen. Umgekehrt würde ich mich als Chef oder Personaler verarscht oder unangenehm berührt fühlen, wenn jemand versuchen würde durch Schleimerei die Stelle zu bekommen. Am wichtigsten aber: Du sollst dich bewerben!

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Beitrag von KarinaGaby1950 » 27.01.2015, 18:41

as mit dem zusammenkopieren leuchtet ein

Was das ausliefern betrifft: habe schon verstanden was du meinst. Trotzdem möchte ich mein Engagement zum ausdruck bringen. Oder können die sich anhand meines lebenslaufes denken dass ich weiß was arbeiten heißt und es is unnötig darüber nen satz zu "verlieren?


Des Weiteren werde ich stets als loyale Mitarbeiterin geschätzt; die im team sowie im selbständigen Arbeiten ihre Aufgaben gewissenhaft e rfüllt.
is der satz so besser?

Das mit dem schleimen. Mir ging es einfach darum einen bezug zum arbeitgeber. Nochmal:wie könnte ich diesen denn bspw herstellen

Außerdem würde ich gerne noch wissen ob ich den neuen Einleitungssatz so stehen lassen kann? Und wie bewertet ihr meinen satz bzgl Wirtschaftlichem interesse,kann man den so lassen?

und ich brauche hilfe bei dem satz : die entscheidunG..


vielen dank

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Beitrag von TheGuide » 27.01.2015, 20:36

JuliaFuss1988 hat geschrieben:Trotzdem möchte ich mein Engagement zum ausdruck bringen. Oder können die sich anhand meines lebenslaufes denken dass ich weiß was arbeiten heißt und es is unnötig darüber nen satz zu "verlieren?
Zu wissen, was Arbeiten heißt, heißt ja nicht unbedingt, dass man bereit ist Überstunden zu machen oder dem Chef gar zu schenken. Nebenbei ist das arbeitsrechtlich nicht unproblematisch.
Zuguterletzt hat vor kurzem ein britischer Soziologe herausgefunden, dass Überstunden häufig insbesondere von Personen gearbeitet werden, die eigentlich eher unterfordert sind. Mit den Überstunden überdecken sie, dass die eigentlich einen Großteil ihrer Arbeitszeit mit anderem Kram als der Arbeit verbringen, je nachdem, wie medial uptodate dein Adressat ist, kann das also durchaus auch zum Gegenteil des gewünschten führen.
Des Weiteren werde ich stets als loyale Mitarbeiterin geschätzt; die im team sowie im selbständigen Arbeiten ihre Aufgaben gewissenhaft e rfüllt.
Ja.
Das mit dem schleimen. Mir ging es einfach darum einen bezug zum arbeitgeber. Nochmal:wie könnte ich diesen denn bspw herstellen
Indem du glaubhaft, über das Lippenbekenntnis heraus, Gemeinsamkeiten herstellst. Wenn du dich beispielsweise immer gegen Atomkraft eingesetzt hast, und du gehst zu einem Anbieter für regenerative Energien. Das muss natürlich alles im Einzelfall passen.

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Beitrag von KarinaGaby1950 » 28.01.2015, 08:26

Mein Wesen ist freundlich, zielstrebig und zuverlässig. Als Mitarbeiter bin ich stets engagiert, auch Überstunden oder Recherchen nach Feierabend mache ich gern. Darüber hinaus bringe ich einige Grundkenntnisse, sowohl im fachlichen Bereich, als auch im Umgang mit Kunden, Kollegen und Vorgesetzten mit. Des Weiteren werde ich stets als sehr loyaler Mitarbeiter, für den Teamfähigkeit eine Selbstverständlichkeit ist, geschätzt. Dennoch führe ich Aufgaben, die mir alleinverantwortlich aufgetragen werden, stets sehr Gewissenhaft aus. 

Aus diesem Abschnitt habe ich jetzt folgendes gemacht:
Mein Wesen ist freundlich, zielstrebig und zuverlässig. Ich werde stets als engagierte loyale Mitarbeiterin geschätzt; die im Team sowie im selbständigen Arbeiten ihre Aufgaben gewissenhaft erfüllt. Darüber hinaus bringe ich einige Grundkenntnisse sowohl im fachlichen Bereich als auch im Umgang mit Kunden, Kollegen und Vorgesetzten mit.
Bitte um einen letzten Kommentar.


Wegen des Bezuges zum Betrieb: habe mir die Ausschreibung und die hp nochmal genau angeschaut. Daraus is jetzt folgendes geworden:
Bei der XXX möchte ich meine praktische Ausbildung machen, da sie ein traditionsreiches Unternehmen sind, welches immer mit der Zeit geht. Nachhaltigkeit und soziales Engagement - Werte mot denen ich mich voll und ganz identifizieren kann. Ich freue mich Teil der XXX zu werden, das wir-gefühl zu spüren und einen Teil Berlins zu repräsentieren.
Als Unternehmen mit über 5000 Mitarbeitern bieten Sie Studienbeaufzragte, Projektmitarbeit und Einblick in viele Abteilungen, wie beispielsweise Logistik.

Is das jetzt lang oder wieder geschleimt?

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Beitrag von TheGuide » 28.01.2015, 09:00

JuliaFuss1988 hat geschrieben: Mein Wesen ist freundlich, zielstrebig und zuverlässig. Ich werde stets als engagierteKOMMA loyale Mitarbeiterin geschätzt; die im Team sowie im selbständigen Arbeiten ihre Aufgaben gewissenhaft erfüllt. Darüber hinaus bringe ich einige Grundkenntnisse sowohl im fachlichen Bereich als auch im Umgang mit Kunden, Kollegen und Vorgesetzten mit.
Das Semikolon ersetze doch bitte durch ein Komma.
Die Grundkenntnisse im fachlichen Bereich und im Umgang mit anderen Personen finde ich grenzwertig (v.a. Grundkenntnisse im Fachlichen) bzw. unfreiwillig komisch (v.a. Grundkenntnisse im Umgang mit Personen).
Bei der XXX möchte ich meine praktische Ausbildung machen, da sie ein traditionsreiches Unternehmen sind, welches immer mit der Zeit geht.
Was ist denn an einem traditionsreichen Unternehmen so toll, dass man dort unbedingt arbeiten möchte? Das ist doch keine Gemeinsamkeit.
Nachhaltigkeit und soziales Engagement - Werte mot denen ich mich voll und ganz identifizieren kann.
Verb des Hauptsatzes fehlt.
Ich freue mich Teil der XXX zu werden, das wir-gefühl zu spüren und einen Teil Berlins zu repräsentieren.
Als Unternehmen mit über 5000 Mitarbeitern bieten Sie Studienbeaufzragte, Projektmitarbeit und Einblick in viele Abteilungen, wie beispielsweise Logistik.
Du musst dem Unternehmen nicht erklären, wie viele Mitarbeiter es hat bzw. in welchem Sektor es sein Geld verdient. Das weiß das Unternehmen selber.
Solche Daten sollte man lediglich im Rahmen des Vorstellungsgesprächs kennen, um bei Fragen zum Unternehmen, wenn sie denn gestellt werden, demonstrieren zu können, dass man sich mit dem Unternehmen auch wirklich befasst hat. In der Bewerbung - in der es um deine Motivation und Eignung geht - hat das nichts zu suchen.

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Beitrag von KarinaGaby1950 » 28.01.2015, 10:03

Bei der XXX möchte ich meine praktische Ausbildung machen, da sie ein traditionsreiches Unternehmen sind, welches immer mit der Zeit geht. Nachhaltigkeit und soziales Engagement sind Werte mit denen ich mich voll und ganz identifizieren kann. Ich freue mich Teil der XXX zu werden, das wir-gefühl zu spüren und einen Teil Berlins zu repräsentieren. 
Reicht das dann so?den ersten satz würde ich gern beibehalten weil ich tatsächlich gezieot städtisches Unternehmen gesucht habe,wegen der sicherheit bzgl insolvenz oder auch höhere Übernahmechancen. das mit an der zeit bleiben is ja bei it besonders wichtig denn man lernt ja kaum brauchbares auf systemen aus den 80ern. Persönlichen bezug wollte ich mit dem satz nich ausdrücken,kommt ja im nächsten.


Darüber hinaus bringe ich einige Grundkenntnisse im It-bereich mit.(wie schreibt man das korrekt?oder ausschreiben?)Auch im Umgang mit Kunden, Kollegen und Vorgesetzten konnte ich bereits einige Erfahrung sammeln.
kommentar?

Bzgl der Tippfehler:schreibe hier mit handy und werde diese sachen natürlich in der endfassung nich mehr drin haben.

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Beitrag von KarinaGaby1950 » 30.01.2015, 21:20

Nun die dritte Version, welche ich dank The Guides Hilfe und hier erstellt habe:
Sehr geehrte XXX,

nach abgeschlossener Familienplanung möchte ich nun neu durchstarten und mein ursprüngliches Berufsziel weiter verfolgen. Dabei bin ich auf Ihr Angebot des dualen Studiums der Wirtschaftsinformatik, B.Sc. aufmerksam geworden.

Während meiner bisherigen Ausbildung in Schule und Beruf ist mein Interesse an informationstechnologischen Abläufen in Betrieben und die damit verbundene optimale Nutzung moderner Kommunikationsmöglichkeiten immer mehr in den Vordergrund getreten. Durch das Schulfach Wirtschaft entdeckte ich mein Interesse an diesem Thema und fasste nach ersten erlangten Grundkenntnissen den Entschluss, diese in meiner beruflichen Laufbahn weiter auszubauen. Erste Einblicke in Rechnungswesen, Volkswirtschaftslehre und Betriebswirtschaftslehre bekam ich in der Berufsschule. Die Entscheidung diese beiden Interesse auf dem akademischen Weg in einem Beruf zu vereinen traf ich gemeinsam mit meinem Mann, welcher dieses Vorhaben voll und Ganz unterstützt.
Mein Wesen ist freundlich, zielstrebig und zuverlässig. Ich werde stets als engagierte loyale Mitarbeiterin geschätzt, die im Team sowie im selbständigen Arbeiten ihre Aufgaben gewissenhaft erfüllt. Darüber hinaus bringe ich einige Grundkenntnisse im It-bereich mit.(wie schreibt man das korrekt?oder ausschreiben?)Auch im Umgang mit Kunden, Kollegen und Vorgesetzten konnte ich bereits einige Erfahrung sammeln.
Bei der XXX möchte ich meine praktische Ausbildung machen, da Sie ein traditionsreiches Unternehmen sind, welches immer mit der Zeit geht. Nachhaltigkeit und soziales Engagement sind Werte mit denen ich mich einhundertprozentig identifizieren kann. Ich freue mich Teil der XXX zu werden, das wir-gefühl zu spüren und Berlin auf diese Weise zu repräsentieren. Auch die Kooperation mit der XXX Hochschule hat zu meiner Entscheidung beigetragen, denn sie ist seit Jahren renommiert auf diesem Gebiet, wodurch ich mir auch einer ausgezeichneten theoretischen Ausbildung sicher sein kann.
Wenn ich Ihr Interesse geweckt habe, freue ich mich sehr Sie bald persönlich kennenzulernen und von meinen Fähigkeiten zu überzeugen.  


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Beitrag von KarinaGaby1950 » 31.01.2015, 06:54

Nochmals habe ich meinen Text überarbeitet. Aber nun is wieder alles zu lang. Was kann ich kürzen? Ist der Satz mit der Kinderbetreuung an der richtigen Stelle? Ist IT-Bereich richtig geschrieben oder sollte man das ausschreiben? Kann ich den letzten Satz so stehen lassen?
Vielen Dank! Das Forum is echt klasse

Sehr geehrte XXX,
nach abgeschlossener Familienplanung möchte ich nun neu durchstarten und mein ursprüngliches Berufsziel weiter verfolgen. Dabei bin ich auf Ihr Angebot des dualen Studiums der Wirtschaftsinformatik, B.Sc. aufmerksam geworden.
Während meiner bisherigen Ausbildung (...) bekam ich in der Berufsschule. Die Entscheidung diese beiden Interessen in einem Beruf zu vereinen traf ich bereits 2010. Während der daraufhin begonnen Ausbildung zur Informatikkauffrau begegnete ich immer wieder Wirtschaftsinformatikern, informierte mich umfassend über dieses Studienfach und fasste den Entschluss die erlangten Kenntnisse nach der Ausbildung durch ein solches Studiums zu vertiefen.
Mein Wesen (...) Grundkenntnisse im IT-Bereich mit. Auch im (...) ausgezeichneten theoretischen Ausbildung sicher sein kann.
Mein Mann wird ab Juli diesen Jahres die Betreuung der Kinder gewährleisten.
Wenn ich Ihr Interesse geweckt habe, freue ich mich sehr Sie bald persönlich kennenzulernen und von meinen Fähigkeiten zu überzeugen.  

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Beitrag von TheGuide » 01.02.2015, 14:17

JuliaFuss1988 hat geschrieben:Dabei bin ich auf Ihr Angebot des dualen Studiums der Wirtschaftsinformatik, B.Sc. aufmerksam geworden.
Der Satz ist überflüssig. Wäre dem nicht so, könntest du dich daraufhin nicht bewerben :arrow: Informationsgehalt = 0
Die Entscheidung diese beiden Interessen in einem Beruf zu vereinen traf ich bereits 2010. Während der daraufhin begonnen Ausbildung zur Informatikkauffrau begegnete ich immer wieder Wirtschaftsinformatikern, informierte mich umfassend über dieses Studienfach und fasste den Entschluss die erlangten Kenntnisse nach der Ausbildung durch ein solches Studiums zu vertiefen.
Das ist im Prinzip eine Nacherzählung deiner Entscheidungsfindung, die weder deine Motivation noch, oder allenfalls nebenbei, deine Kompetenzen im Blick hat. Auch hierin finden sich also keine wirklichen Informationen, die dem Personaler eine Entscheidungsfindung zu deinen Gunsten erleichtern.
Stell dir das so vor: Der Personaler hat eine Kriterienliste, auf der er bestimmte Punkte abhakt: Welche Punkte würde er nach dieser Erzählung oder nach dem obigen Satz abhaken können?

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