▷ Anschreiben für Promotionsstelle so OK ✔

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toitoichen
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▷ Anschreiben für Promotionsstelle so OK ✔

Beitrag von toitoichen » 26.06.2009, 15:35

Hallo,

ich sitze im Moment an meiner Bewerbung für eine Promotionsstelle und habe einen ersten Entwurf für ein Anschreiben fertig. Nun ist es aber meiner Meinung zu lang und ein wenig holprig geworden (außerdem ist der Einleitungssatz extrem lahm; ich habe allerdings noch nicht persönlich mit dem Prof kommuniziert und kann deshalb keine Sätze wie:

"Nach unserem persönlichen Gespräch/Telefonat bin ich mir sicher, dass die von Ihnen ausgeschriebene Stelle XXX ideal auf mich passt"

oder so in etwa mit in die Einleitung schreiben), und da wollte ich euch bitten, mir ein paar Tipps zu geben. Ich bin mir nicht sicher, ob ich die Informationen über meine Bachelorarbeit mit reinschreiben soll, oder ob die überflüssig sind. Zudem ist das ausgeschriebene Thema nur eine Diplomarbeit, und keine Promotionstelle; muss ich also noch fragen, ob eine Möglichkeit bestände, dieses Thema zu erweitern und als Doktorand zu bearbeiten? Vielen Dank für eure Vorschläge. :)

Hier der Text:

"Sehr geehrte Herr XXX,

mein Name ist XXX und ich interessiere mich sehr für das Projekt mit dem Thema: „Schwermetalldynamik in der Rhizosphäre / Phytosanierung“. Das internationale Masterprogramm „Environmental Management“ an der XXX Universität werde ich im ... als Master of Science abschließen. Das von Ihnen beschriebene Thema würde mir eine ausgezeichnete Möglichkeit bieten, mein Studium im Rahmen eines Promotionsstudiums fortzusetzen.

Meine Studienschwerpunkte im Bachelorstudiengang waren die Gebiete Chemie, Mikrobiologie und Analytische Chemie, welche durch den Bereich Environmental Management im Masterstudiengang noch ergänzt wurden. Den Schwerpunkt analytische Chemie konnte ich während meiner Bachelorarbeit intensiv in der Praxis vertiefen. Im Rahmen meiner Bachelorarbeit habe ich zur Reinigung von Abwässern das Tonmineral Bentonit mit einem Chelator modifiziert um Hg(II) Ionen zu adsorbieren. Weiterhin hatte ich während meiner Masterarbeit die Möglichkeit Einblicke in die Beziehung und Dynamik zwischen Schwermetall, Boden und Pflanze zu gewinnen, die über meine Studienschwerpunkte hinausgehen und ich mir selbständig angeeignet habe, welche ich unbedingt vertiefen möchte. Mir ist eine sorgfältige, zuverlässige und verantwortungsbewusste Arbeitsweise eigen, was ich als Betreuerin eines Organischen Chemie Grundpraktikums unter Beweis stellen durfte; zusätzlich habe ich im Ausland gut und effektiv mit anderen Menschen an einem Forschungsprojekt zusammen gearbeitet, was zu einer Publikation in einem internationalen Journal führte.

Da mein tiefes Interesse für die Beziehung zwischen Schwermetall, Boden, Pflanze und mögliche landwirtschaftiche Anwendungen geweckt wurde, ist es mein Ziel meine Doktorarbeit am Institut XXX anzufertigen. Das von Ihnen und ihrer Arbeitsgruppe vorgestellte Thema „Dynamik ausgewählter Schwermetalle in der Rhizosphäre“ würde mich besonders interessieren. Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mir mitteilen würden, ob an Ihrem Institut derzeit die Möglichkeit besteht ein Promotionsstudium zu absolvieren.

Mit freundlichem Gruß"

toitoichen
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Beitrag von toitoichen » 26.06.2009, 18:22

Hi,
habe mich noch einmal dran gesetzt, und ein paar Sätze umformuliert.

Meine Studienschwerpunkte im Bachelorstudiengang waren die Gebiete Chemie, Mikrobiologie und Analytische Chemie, welche durch den Bereich Environmental Management im Masterstudiengang noch ergänzt wurden.
Meine Studienschwerpunkte im Bachelorstudiengang waren die Gebiete Chemie, Mikrobiologie und Analytische Chemie, die durch den Bereich Environmental Management im Masterstudiengang noch ergänzt wurden.

Den Schwerpunkt analytische Chemie konnte ich während meiner Bachelorarbeit intensiv in der Praxis vertiefen. Im Rahmen meiner Bachelorarbeit habe ich zur Reinigung von Abwässern das Tonmineral Bentonit mit einem Chelator modifiziert um Hg(II) Ionen zu adsorbieren.
Den Schwerpunkt analytische Chemie konnte ich während meiner Bachelorarbeit vertiefen, in der ich zur Reinigung von Abwässern das Tonmineral Bentonit mit einem Chelator modifizierte um Hg(II) Ionen zu adsorbieren.
Mir ist eine sorgfältige, zuverlässige und verantwortungsbewusste Arbeitsweise eigen, was ich als Betreuerin eines Organischen Chemie Grundpraktikums unter Beweis stellen durfte; zusätzlich habe ich im Ausland gut und effektiv mit anderen Menschen an einem Forschungsprojekt zusammen gearbeitet, was zu einer Publikation in einem internationalen Journal führte.
Mir ist eine sorgfältige, zuverlässige und verantwortungsbewusste Arbeitsweise eigen, die ich als Betreuerin eines Organischen Chemie Grundpraktikums unter Beweis stellen konnte. Im Ausland habe ich gut und effektiv mit Kollegen an einem Forschungsprojekt gearbeitet, woraus eine Publikation in einem internationalen Journal entstand.
Da mein tiefes Interesse für die Beziehung zwischen Schwermetall, Boden, Pflanze und mögliche landwirtschaftliche Anwendungen geweckt wurde, ist es mein Ziel meine Doktorarbeit am Institut XXX anzufertigen.
Da mein großes Interesse für die Beziehung zwischen Schwermetall, Boden, Pflanze und eine mögliche landwirtschaftliche Anwendung geweckt wurde, ist es mein Ziel meine Doktorarbeit am Institut XXX anzufertigen.
Das von Ihnen und ihrer Arbeitsgruppe vorgestellte Thema „Dynamik ausgewählter Schwermetalle in der Rhizosphäre“ würde mich besonders interessieren. Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mir mitteilen würden, ob an Ihrem Institut derzeit die Möglichkeit besteht ein Promotionsstudium zu absolvieren.
Das von Ihnen ausgeschriebene Thema „Dynamik ausgewählter Schwermetalle in der Rhizosphäre“ trifft zu hundert Prozent meine Vorstellung weiterer wissenschaftlicher Arbeit, die ich gerne in Ihrer Arbeitsgruppe in Form eines Promotionsstudiums weiterführen würde.


Welche Varianten findet ihr besser, das Original oder den überarbeiteten Text?

Danke

Knightley
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Beitrag von Knightley » 26.06.2009, 19:30

Die Veränderungen sind ja minimal und auf den Ausdruck bezogen. Da kann man jetzt nicht sagen, dass die eine Variante viel besser als die andere Variante sei.

Bitte lies dir diesen grundlegenden Regeln und Tipps zur Anschreibengestaltung durch: https://www.bewerbung-forum.de/anschreiben.html Dann vermeidest du wirklich viele typische Fallstricke bei deiner Bewerbung.

ice_and_fire
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Beitrag von ice_and_fire » 26.06.2009, 22:28

toitoichen hat geschrieben:ich habe allerdings noch nicht persönlich mit dem Prof kommuniziert und kann deshalb keine Sätze wie:
Dann kann das hier natürlich nicht über ein Erstentwurf hinaus gehen
toitoichen hat geschrieben:Zudem ist das ausgeschriebene Thema nur eine Diplomarbeit, und keine Promotionstelle; muss ich also noch fragen, ob eine Möglichkeit bestände, dieses Thema zu erweitern und als Doktorand zu bearbeiten?
unbedingt, das erklärt sich ja. Allerdings mal ehrlich. Da müsste man das Thema schon massiv strecken. Und hier kann ich von allen Faktoren reden. Zeit, Betreuung, u.U. Bezahlung usw.
DAS ist m.E. das Hindernis bei dem ganzen. Ganz zu schweigen davon, dass du nicht mal ebenso eine Promotionsstelle erfinden kannst; da gibt es schon einige Bestimmungen ... aber schauen wir erst mal
toitoichen hat geschrieben: mein Name ist XXX und ich interessiere mich sehr für das Projekt mit dem Thema: „Schwermetalldynamik in der Rhizosphäre / Phytosanierung“. Das internationale Masterprogramm „Environmental Management“ an der XXX Universität werde ich im ... als Master of Science abschließen. Das von Ihnen beschriebene Thema würde mir eine ausgezeichnete Möglichkeit bieten, mein Studium im Rahmen eines Promotionsstudiums fortzusetzen.
Wiederholt fängst du mit "Das" einen Satz an. Auch an Stellen an denen es ungünstig ist. Bei deinem ersten Das schmeißt du mir geradezu dein Studium hin "Fress oder Stirb" macht es fast den Eindruck. Zu der Promotion kann ich mir meinen Kommentar hier natürlich erst einmal sparen. Der letzte Absatz klingt aber m.E. eher, dass dir das Thema passt, da du so weiter studieren kannst und nicht arbeiten musst. Es müsste aber so klingen, dass das Thema passt, da es eine logische Weiterentwicklung deines Studiums bzw der Arbeit -inhaltlich betrachtet- ist.
toitoichen hat geschrieben:Meine Studienschwerpunkte im Bachelorstudiengang waren die Gebiete Chemie, Mikrobiologie und Analytische Chemie, welche durch den Bereich Environmental Management im Masterstudiengang noch ergänzt wurden. Den Schwerpunkt analytische Chemie konnte ich während meiner Bachelorarbeit intensiv in der Praxis vertiefen.
Im Rahmen meiner Bachelorarbeit habe ich zur Reinigung von Abwässern das Tonmineral Bentonit mit einem Chelator modifiziert um Hg(II) Ionen zu adsorbieren. Weiterhin hatte ich während meiner Masterarbeit die Möglichkeit Einblicke in die Beziehung und Dynamik zwischen Schwermetall, Boden und Pflanze zu gewinnen, die über meine Studienschwerpunkte hinausgehen und ich mir selbständig angeeignet habe, welche ich unbedingt vertiefen möchte.
da bin ich neugierig geworden, was du nach der Bachelorarbeit wohl für ein Thema für die Master Thesis gehabt hast ... ich muss es scheinbar überlesen haben
toitoichen hat geschrieben:Mir ist eine sorgfältige, zuverlässige und verantwortungsbewusste Arbeitsweise eigen, was ich als Betreuerin eines Organischen Chemie Grundpraktikums unter Beweis stellen durfte; zusätzlich habe ich im Ausland gut und effektiv mit anderen Menschen an einem Forschungsprojekt zusammen gearbeitet, was zu einer Publikation in einem internationalen Journal führte.
Nachdem Themen bzw Erfahrungen genannt wurden die hoffentlich passen wäre das ja der Abschnitt für Soft-Skills. Bei einer Promotionsstelle sehe ich da eher wissenschaftliches Arbeiten als z.B. Zuverlässigkeit. Auch eine internationale Publikation wurde dies ja voraussetzen
toitoichen hat geschrieben:Da mein tiefes Interesse für die Beziehung zwischen Schwermetall, Boden, Pflanze und mögliche landwirtschaftiche Anwendungen geweckt wurde, ist es mein Ziel meine Doktorarbeit am Institut XXX anzufertigen.
Diesem "logischen" Gedankensprung kann ich nicht folgen. Woher auf einmal das tiefe Interesse?

kürzen kannst du übrigens bei allgemeinen Sachen "mein name ist hase..." und wohl auch bei einigen Formulierungen zur Möglichkeit der Promotion wenn du dann vorab eine Möglichkeit zur Promotion abgeklärt hast

toitoichen
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Beitrag von toitoichen » 27.06.2009, 08:39

Hi,
vielen Dank, bin schon wieder an der Arbeit. :)

Es wird dann hoffentlich nachher eine bessere Version geben.

Grüße

toitoichen
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Beitrag von toitoichen » 27.06.2009, 09:28

So, hier habe ich es noch einmal überarbeitet. Wäre nett wenn ihr mir sagen könntet, ob ich auf dem richtigen Weg bin oder es nur schlimmer mache.

"Sehr geehrte XXX,

Nach unserer Email Korrespondenz bin ich mir sicher, dass die von Ihnen ausgeschriebene Stelle „Schwermetalldynamik in der Rhizosphäre/Phytosanierung“ eine ideale Weiterentwicklung meiner bisherigen wissenschaftlichen Arbeit darstellt. Ich werde das internationale Masterprogramm „Environmental Management“ an der Chulalongkorn Universität XXX im ... als Master of Science abschließen.

Meine Studienschwerpunkte im Bachelorstudiengang waren die Gebiete Chemie, Mikrobiologie und Analytische Chemie, die durch den Bereich Environmental Management im Masterstudiengang noch ergänzt wurden.

Den Schwerpunkt analytische Chemie konnte ich während meiner Bachelorarbeit vertiefen, in der ich zur Reinigung von Abwässern das Tonmineral Bentonit mit einem Chelator modifizierte um Hg(II) Ionen zu adsorbieren. Weiterhin hatte ich während meiner Masterarbeit die Möglichkeit Einblicke in die Beziehung und Dynamik zwischen Schwermetall, Boden und Pflanze durch die Bearbeitung des Themas „Einfluss von Phosphat auf Immobilisierung und Phytoverfügbarkeit von Cd in Boden bei Reispflanzen“ zu gewinnen, die über meine Studienschwerpunkte hinausgehen und ich mir selbständig angeeignet habe. Mir ist eine sorgfältige, zuverlässige und verantwortungsbewusste Arbeitsweise eigen, die ich als Betreuerin eines Organischen Chemie Grundpraktikums unter Beweis stellen konnte. Im Ausland habe ich gut und effektiv mit Kollegen an einem Forschungsprojekt gearbeitet, woraus eine Publikation in einem internationalen Journal entstand.

Da mein großes Interesse durch meine Masterarbeit für die Beziehung zwischen Schwermetall, Boden, Pflanze und eine mögliche landwirtschaftliche Anwendung geweckt wurde, ist es mein Ziel meine Doktorarbeit am Institut XXX anzufertigen.

Das von Ihnen ausgeschriebene Thema „Dynamik ausgewählter Schwermetalle in der Rhizosphäre“ trifft zu hundert Prozent meine Vorstellung weiterer wissenschaftlicher Arbeit, die ich gerne in Ihrer Arbeitsgruppe in Form eines Promotionsstudiums weiterführen würde.

Mit freundlichem Gruß"

Bei einer Promotionsstelle sehe ich da eher wissenschaftliches Arbeiten als z.B. Zuverlässigkeit. Auch eine internationale Publikation wurde dies ja voraussetzen
Ganz meiner Meinung, aber ohne Zuverlässigkeit etc. gibt es auch kein wissenschaftliches Arbeiten, da man seine Zeit meiner Erfahrung nach selber einteilen muss und keine vorgeschriebenen Arbeitszeiten hat. Sollte ich noch "gute wissenschaftliche Arbeit" irgendwo einbauen, oder ergibt sich das durch die Publikation und die Attribute, die zur wissenschaftlichen Arbeit nötig sind von selber?
Allerdings mal ehrlich. Da müsste man das Thema schon massiv strecken. Und hier kann ich von allen Faktoren reden. Zeit, Betreuung, u.U. Bezahlung usw.
DAS ist m.E. das Hindernis bei dem ganzen. Ganz zu schweigen davon, dass du nicht mal ebenso eine Promotionsstelle erfinden kannst; da gibt es schon einige Bestimmungen ... aber schauen wir erst mal
Das ist in diesem Bereich meist gar nicht so ein großes Problem wie angenommen, da meiner Erfahrung nach Themen aufgrund von Personalmangel nicht als größere Projekte behandelt werden, Professoren aber häufig froh sind wenn sie Leute finden die längerfristig an einem Thema arbeiten. Habe auch schon eine eMail an besagten Prof geschickt, und mich in seiner Arbeitsgruppe umgehört/umhören lassen; man meinte, dass die Chancen sehr gut ständen ein eigenes Projekt in diesem Themenbereich zu bekommen, da gerade Gelder aber keine Leute vorhanden sind. Bin also ganz zuversichtlich, und warte jetzt gespannt die Antwort des Profs ab. :)

Vielen lieben Dank für die Anmerkungen, freue mich auf weitere.

Grüße

ice_and_fire
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Beitrag von ice_and_fire » 28.06.2009, 13:48

kommt dein Interesse aus der MT? Dann würde ich das dem ganzen auch vom logischen Briefaufbau zuordnen.
Auch würde ich einen Absatz mehr machen.

Wissenschaftliches Arbeiten ergibt sich aus deinem Lebensweg ebenso wie Zuverlässigkeit. Es kommt drauf an welches Argument man nochmals erwähnen will und da würden wir scheinbar unterschiedliche Soft-Skills wählen ;-)

Askedos
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Chemiker Bewerbung Muster als Doktorand bewerten

Beitrag von Askedos » 15.11.2015, 18:22

Hallo,

ich will mich bei einer Firma als Doktorand bewerben. Was sagt ihr zu meinem Anschreiben?
Sehr geehrte Damen und Herren,

durch mein Studium der Chemie konnte ich bereits Erfahrungen im Bereich der Charakterisierung von Schicht- und Oberflächeneigenschaften sammeln. Nach dem Studium möchte ich dieses interessante Thema weiter verfolgen und sehe dafür die von Ihnen ausgeschriebene Promotionsstelle als ausgezeichnete Möglichkeit.

....

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Beitrag von TheGuide » 15.11.2015, 20:01

Versuch mal durch und können.

Askedos
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Beitrag von Askedos » 16.11.2015, 08:26

TheGuide: Könnten sie vielleicht etwas konkreter werden?

Hier eine leicht veränderte Version:
Sehr geehrte Damen und Herren,

durch mein Studium der Chemie konnte ich bereits Erfahrungen im Bereich der Charakterisierung von Schicht- und Oberflächeneigenschaften sammeln. Nach dem Studium werde ich dieses interessante Thema weiter verfolgen und sehe dafür die von Ihnen ausgeschriebene Promotionsstelle als ausgezeichnete Möglichkeit.

Der erste Teil meiner Masterarbeit umfasste die Inbetriebnahme und Optimierung einer Elektrospray-Ionisation Anlage zur Herstellung dünner Filme auf einer Goldoberfläche. Dies erforderte sowohl eine systematische Planung und Durchführung von Experimenten zur Bestimmung der idealen Betriebsparameter als auch mechanische Verbesserungen an der Anlage selbst. Der zweite Teil beschäftigte sich mit der Charakterisierung der erzeugten Filme anhand verschiedener analytischer Methoden. Vor allem wurden die Oberflächeneigenschaften mithilfe der Photoelektronenspektroskopie und eines Rasterelektronenmikroskops untersucht.

Durch meiner langjährigen Nebentätigkeit bei der Firma xxx habe ich viel Erfahrung mit der Arbeit im Team und mit der Organisation von Aufträgen sammeln können.

Als einer der weltweit größten Hersteller von xxx stellt xxx für mich einen hochattraktiven Arbeitgeber dar. Hier kann ich von langjähriger Technologieerfahrung in einem sehr interessanten Gebiet profitieren und gleichzeitig meine Stärken für zukünftige Erfolge einbringen.

Ich freue mich auf die neue Herausforderung und stehe Ihnen gerne für ein Vorstellungsgespräch zur Verfügung.
Vor allem würde mich interessieren ob das entfernen des Kommas vor als auch korrekt ist und ob es grammatikalisch richtig ist zu schreiben "in einem sehr interessanten Gebiet".
Zuletzt geändert von Askedos am 16.11.2015, 17:27, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von TheGuide » 16.11.2015, 16:07

Askedos hat geschrieben:TheGuide: Könnten sie vielleicht etwas konkreter werden?
Da hast sich ein Wort - und das ist nicht ganz ohne Ironie - verflüchtigt: ohne! Korrekt sollte es heißen:

Versuch's mal ohne durch und können.

durch mein Studium der Chemie konnte ich bereits Erfahrungen im Bereich der Charakterisierung von Schicht- und Oberflächeneigenschaften sammeln. Nach dem Studium werde ich dieses interessante Thema weiter verfolgen und sehe dafür die von Ihnen ausgeschriebene Promotionsstelle als ausgezeichnete Möglichkeit.
Der erste Teil meiner Masterarbeit umfasste die Inbetriebnahme und Optimierung einer Elektrospray-Ionisation Anlage zur Herstellung dünner Filme auf einer Goldoberfläche. Dies erforderte sowohl eine systematische Planung und Durchführung von Experimenten zur Bestimmung der idealen Betriebsparameter als auch mechanische Verbesserungen an der Anlage selbst. Der zweite Teil beschäftigte sich mit der Charakterisierung der erzeugten Filme anhand verschiedener analytischer Methoden. Vor allem wurden die Oberflächeneigenschaften mithilfe der Photoelektronenspektroskopie und eines Rasterelektronenmikroskops untersucht.
Du kommst in diesem ganzen Absatz überhaupt nicht vor. Stattdessen ist deine Masterarbeit/ihr zweiter Teil das Subjekt und Dinge wurden gemacht (durch Zauberhand? Von Heinzelmännchen? Durch den Poltergeist?). Bei der Bewerbung geht es darum, DICH zu präsentieren. Und zwar als Macher!
Durch meiner langjährigen Nebentätigkeit bei der Firma ... habe ich viel Erfahrung mit der Arbeit im Team und mit der Organisation von Aufträgen sammeln können.
Als einer der weltweit größten Hersteller von ... stellt ... für mich einen hochattraktiven Arbeitgeber dar. Hier kann ich von langjähriger Technologieerfahrung in einem sehr interessanten Gebiet profitieren

*schleim*schleim* Du sollst DICH bewerben! Die Firma musst du den Leuten, die dort arbeiten, nicht mehr schmackhaft machen, die arbeiten dort schon!
Vor allem würde mich interessieren ob das entfernen des Kommas vor als auch korrekt ist
Ja.
und ob es grammatikalisch richtig ist zu schreiben "in einem sehr interessanten Gebiet".
Hierbei ist die Grammatik nicht das Problem sondern, dass der Satz so furchtbar nichtssagend und beliebig ist.
Zuletzt geändert von TheGuide am 16.11.2015, 21:27, insgesamt 1-mal geändert.

Askedos
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Registriert: 15.11.2015, 18:18

Beitrag von Askedos » 16.11.2015, 18:01

Falls möglich könnten Sie bitte die Firmen im Zitat entfernen.
Warum nimmt man denn "durch" und "können" nicht her? Es ändert ja die Aussage nicht wenn ich jetzt zB mit in meinem Studium... schreibe?
Ist es so wichtig das im Text besonders oft ich vorkommt? Es ist ja meine Masterarbeit also habe ich auch die Arbeit gemacht, weshalb ich es eher neutral beschrieben habe.

Der letzte Abschnitt sollte darauf abzielen meine Motivation darzulegen warum ich gerade zu der Firma will. Wie sollte man denn sowas formulieren wenn mein Satz das nicht ausdrückt?

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TheGuide
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Beitrag von TheGuide » 16.11.2015, 21:36

Askedos hat geschrieben:Warum nimmt man denn "durch" und "können" nicht her? Es ändert ja die Aussage nicht wenn ich jetzt zB mit in meinem Studium... schreibe?
Durch wird häufig falsch verwendet. Zudem gibst du mit durch das Ruder aus der Hand. Du bist nicht mehr alleiniger Autor einer Handlung. Zudem verleitet durch zu Passivkonstruktionen. Bei "ich ging durch den Tunnel" darfst du durch gerne weiter verwenden.
Bei können ist es doch ganz einfach:
Ich habe die Erfahrung gesammelt.
Ich habe die Erfahrung sammeln können.
Manchmal scheint es so, als könnten Bewerbungsschreiber nicht mehr mit den Verben umgehen und nur noch können konjugieren. Zudem besagt Verb+können nur, dass man eine Möglichkeit hatte, nicht, dass man sie auch wahrnahm.
Ist es so wichtig das im Text besonders oft ich vorkommt? Es ist ja meine Masterarbeit also habe ich auch die Arbeit gemacht, weshalb ich es eher neutral beschrieben habe.
Es ist wichtig, dass du das Subjekt bist. Man hat den Eindruck, dass du dich von dem, was du gemacht hast distanzierst und nicht damit identifizierst.
Der letzte Abschnitt sollte darauf abzielen meine Motivation darzulegen warum ich gerade zu der Firma will. Wie sollte man denn sowas formulieren wenn mein Satz das nicht ausdrückt?
Jedenfalls nicht durch Schleimerei! Sondern dadurch, dass du genau die Arbeit, die du machen willst und auf die du dich vorbereitet hast an genau dieser Stelle am besten realisieren kannst.

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