Anschreiben: Managementprogramm als Jurist & Einkäufer

Wenn ihr Berufsanfänger oder Berufspraktiker seid, dann könnt ihr eure Bewerbungsbeispiele in dieser Rubrik zur Diskussion stellen und die Musterbewerbungen anderer Bewerber bewerten. Auch für Bewerbungen um eine Neben- oder Teilzeitbeschäftigung.
Antworten
EuroSET
Beiträge: 10
Registriert: 30.01.2015, 10:08

Anschreiben: Managementprogramm als Jurist & Einkäufer

Beitrag von EuroSET » 12.02.2015, 17:01

Hallo,

ich möchte mich gerne mit diesem Anschreiben bewerben. Ich würde euch gerne um eure Hilfe bei der Korrektur bitten.

Das Anschreiben, wie folgt;

Sehr geehrte Damen und Herren,

Sie offerieren eine engagierte, flexible und belastbare Führungskraft mit wirtschaftsrechtlichem Geschick eine interessante Herausforderung. Ich möchte sie gerne annehmen und sobald wie möglich in Ihrem Unternehmen tätig sein.

Mein Fachwissen als Jurist und Einkäufer, das ich in den letzten Jahren zusammenlegt habe, bietet mir die Stelle im Managementprogramm die Möglichkeit diese Erfahrungen zu vereinen. Als Quereinsteiger im Bereich des operativen Einkaufs habe ich, in den ersten Monaten des Jahres 2012 bei der Fa. Hybrionic GmbH, schnell die Schnittstellenkompetenz erworben und damit erkannt, dass der Einkäufer ein Interface zwischen Konstruktion, Fertigung und Vertrieb bildet. Später habe ich als strategischer Einkäufer meine Kenntnisse im Bereich Einkauf vertieft. Nicht zu Letzt habe ich aufgrund meiner Ausbildung zum Wirtschaftsjuristen auch tiefgehende juristische Aufgaben erledigt.

Während meiner letzten Tätigkeit als interner Revisor bei der Fa. ATT galt mein Hauptaugenmerk in erster Linie dem Vertragswesen. Die einzelnen Geschäftsprozesse des mittelständischen Betriebes sind gleichwohl in meiner Verantwortung gefallen. Die rechtliche und wirtschaftliche Erfahrung kommt mir bei der Tätigkeit im Managementprogramm gerade im Bereich der Betreuung von Einkaufsprozessen und damit der Unterstützung bei Einkaufsentscheidungen sehr zu Gute.

Zusammengefasst habe für beide Firmen erfolgreich, zusammen mit den von mir akquirierten Anwälten, einige Rechtsstreitigkeiten vorbereitet, strategisch entwickelt und vor Gericht den Sieg davon getragen.

Ferner erstreckt sich mein fachliches Wissen über technisches Backroundwissen im Bereich Automotive und den innerbetrieblichen Beschaffungen im Bereich von Fräs/- und Bohrwerkzeuge, verhandlungssicheres Englisch, sicherer Umgang mit dem MS-Office Paket sowie die Stammdatenpflege und erweiterten Kenntnissen mit ERP-Systemen.

Reisebereitschaft, Teamfähigkeit sowie eine schnelle und motivierte Arbeitsweise sind für mich selbstverständlich. Ich verfüge über Durchsetzungskraft, Freundlichkeit und Loyalität.

Ich habe geeignete Voraussetzungen für Ihr Managementprogramm und freue mich sehr, mich persönlich bei Ihnen vorzustellen.

Im Einvernehmen mit der Familie ist ein zeitnaher Start möglich und auch ein Umzug stellt keine Probleme dar.

MFG
der neue Kollege

Benutzeravatar
TheGuide
Bewerbungshelfer
Beiträge: 12177
Registriert: 12.07.2013, 12:44

Re: Anschreiben: Managementprogramm als Jurist & Einkäuf

Beitrag von TheGuide » 12.02.2015, 17:21

EuroSET hat geschrieben:Sie offerieren eine engagierte, flexible und belastbare Führungskraft mit wirtschaftsrechtlichem Geschick
Und ich dachte, die SKlaverei sei abgeschafft worden...
Sie offerieren eine engagierte, flexible und belastbare Führungskraft mit wirtschaftsrechtlichem Geschick eine interessante Herausforderung. Ich möchte sie gerne annehmen und sobald wie möglich in Ihrem Unternehmen tätig sein.
Nun ja, man könnte an dieser Stelle so argumentieren, dass die Firma weiß, was sie offeriert; insofern könnte man das ganze auch etwas dynamischer gestalten:

Ihre Offerte [...] nehme ich gerne an und [...]


Mein Fachwissen als Jurist und Einkäufer, das ich in den letzten Jahren zusammenlegt habe, bietet mir die Stelle im Managementprogramm die Möglichkeit diese Erfahrungen zu vereinen.

Hier ist irgendetwas schief gelaufen. Die Erfahrungen, die du "zusammengelegt hast" musst du jedenfalls nicht mehr vereinen. Sind sie ja schon. Aber auch ohne das stolpert man in diesem Satz. Das bietet mir die Stelle im Managmentprogramm die Möglichkeit habe ich zunächst als unbeabsichtigte Dopplung missverstanden. Ich wage zu behaupten, dass ich ein überaus geübter Leser bin, der nicht unnötig stolpert. Diese Stelle habe ich erst beim dritten Lesen noch verstanden. Formal ist da alles korrekt, aber offenbar nicht leserfreundlich.

Als Quereinsteiger im Bereich des operativen Einkaufs habe ich, in den ersten Monaten des Jahres 2012 bei der Fa. Hybrionic GmbH, schnell die Schnittstellenkompetenz erworben und damit erkannt, dass der Einkäufer ein Interface zwischen Konstruktion, Fertigung und Vertrieb bildet.

Die Kommata sind sicher zu rechtfertigen aber nicht notwendig, da es sich streng genommen um keinen Einschub handelt.
Der Satz hat wiederum eine gewisse Redundanz weil Interface ja nichts anderes bedeutet als Schnittstelle. Ich nehme an, du hast die Vokabel Interface gewählt, um die stilistisch unschöne Wiederholung zu vermeiden. Das finde ich per se gut. Wenn wir den Satz jedoch mal zurückübersetzen, fragt sich, ob er denn überhaupt sinnvoll ist (vereinfachte Satzfassung): Durch den Erwerb der Schnittstellenkompetenz habe ich erkannt, dass der Einkäufer eine Schnittstelle zwischen A, B und C bildet.
Eher nicht, oder?
Zudem ist Schnittstelle als IT-Begriff auf die Nicht-IT-Arbeitswelt etabliert, Interface dagegen eher gewöhnungsbedürftig.
Später habe ich als strategischer Einkäufer meine Kenntnisse im Bereich Einkauf vertieft.
Jo, das sollte man meinen, dass man als Einkäufer Übung im Einkauf erlangt...
Nicht zu Letzt habe ich aufgrund meiner Ausbildung zum Wirtschaftsjuristen auch tiefgehende juristische Aufgaben erledigt.
zuletzt
Auch das ist zu erwarten, dass ein Jurist auch als solcher eingesetzt wird. Das wäre dann die vierte Tautologie...

Zusammengefasst habe ICH für beide Firmen erfolgreich, zusammen mit den von mir akquirierten Anwälten, einige Rechtsstreitigkeiten vorbereitet, strategisch entwickelt und vor Gericht den Sieg davon getragen.
Ferner erstreckt sich mein fachliches Wissen über technisches BackGroundwissen im Bereich Automotive und den innerbetrieblichen Beschaffungen im Bereich von Fräs/- und BohrwerkzeugeN, verhandlungssicheres Englisch, sichereN Umgang mit dem MS-OfficeBINDESTRICHPaket sowie die Stammdatenpflege und erweiterten Kenntnissen mit ERP-Systemen.
MS Office = amerikanischer Eigenname mit amerikanischer Ortographie 0 ohne Bindestrich
Office-Paket = deutsches Kompositum = mit Bindestrich

EuroSET
Beiträge: 10
Registriert: 30.01.2015, 10:08

Beitrag von EuroSET » 12.02.2015, 20:06

Größten Dank für die Mühe, ich weiß Ihre Meinung sehr zu schätzen!

Ich habe es nochmal überarbeitet und die Tipps beachtet und auch die Tautologie (erstma gegoogelt, wat das überhaupt bedeutet) auch so gut es ging umgangen.

Der Text, wie folgt:

Sehr geehrte D & H,

Ihre Offerte habe ich über Stepstone.de erhalten und möchte die Herausforderung gerne annehmen und sobald wie möglich in Ihrem Unternehmen tätig sein.

Ich habe fundiertes Wissen als Jurist und Einkäufer gesammelt. Als Quereinsteiger im Bereich des operativen Einkaufs habe ich, in den ersten Monaten bei der Fa. Hybrionic GmbH, schnell die Erkenntnis gewonnen, dass der Einkäufer eine unabdingbare Schnittstelle zwischen Konstruktion, Fertigung und Vertrieb bildet. Lediglich ein paar Monate später vertraute mir die Geschäftsführung die Position des strategischen Einkäufers an.

Nicht zu Letzt habe ich, bei destruktiven Reklamationen oder bei Vertragsverstößen von Lieferanten, Kooperationspartnern oder Auftragsgeber, aufgrund meiner Ausbildung zum Wirtschaftsjuristen auch tiefgehende juristische Aufgaben erledigt.

Während meiner letzten Tätigkeit als interner Revisor bei der Fa. ATT galt mein Hauptaugenmerk in erster Linie dem Vertragswesen. Die einzelnen Geschäftsprozesse, wie Einkauf und Vertrieb des mittelständischen Betriebes sind gleichwohl in meiner Verantwortung gefallen. Die rechtliche und wirtschaftliche Erfahrung kommt mir bei der Tätigkeit im Managementprogramm gerade im Bereich der Betreuung von Beschaffungsprozessen und damit der Unterstützung bei Einkaufsentscheidungen sehr zu Gute.

Ich habe für beide Firmen erfolgreich, zusammen mit den von mir akquirierten Anwälten, einige Rechtsstreitigkeiten vorbereitet, strategisch entwickelt und vor Gericht den Sieg davon getragen.

Ferner erstreckt sich meine fachliche Kenntnis über technisches Backgroundwissen im Bereich Automotive und den sonstigen innerbetrieblichen Beschaffungen, verhandlungssicheres Englisch, sicherer Umgang mit dem MS Office sowie die Stammdatenpflege und erweiterten Kenntnissen mit ERP-Systemen.

Reisebereitschaft, Teamfähigkeit sowie eine schnelle und motivierte Arbeitsweise sind für mich selbstverständlich. Ich verfüge über Durchsetzungskraft, Freundlichkeit und Loyalität.

Ich habe geeignete Voraussetzungen für Ihr Managementprogramm und freue mich sehr, mich persönlich bei Ihnen vorzustellen.

Im Einvernehmen mit der Familie ist ein zeitnaher Start möglich und auch ein Umzug stellt keine Probleme dar.

Mit besten Grüßen

Benutzeravatar
TheGuide
Bewerbungshelfer
Beiträge: 12177
Registriert: 12.07.2013, 12:44

Beitrag von TheGuide » 13.02.2015, 08:09

EuroSET hat geschrieben: Lediglich ein paar Monate später vertraute mir die Geschäftsführung die Position des strategischen Einkäufers an.
Schreib bereits anstatt lediglich. Lediglich wird gerne zur Bagatellisierung verwendet und ist daher leicht negativ konnotiert.
Nicht zu Letzt habe ich, bei destruktiven Reklamationen oder bei Vertragsverstößen von Lieferanten, Kooperationspartnern oder AuftragsgeberN, aufgrund meiner Ausbildung zum Wirtschaftsjuristen auch tiefgehende juristische Aufgaben erledigt.
zuletzt
Kommata raus
Alternative für juristisch finden.
Während meiner letzten Tätigkeit als interner Revisor bei der Fa. ATT galt mein Hauptaugenmerk in erster Linie dem Vertragswesen. Die einzelnen Geschäftsprozesse, wie _Einkauf und Vertrieb des mittelständischen Betriebes sind gleichwohl in meiner Verantwortung gefallen.
Vertrieb und Betrieb liegen vom Klang her so dicht beieinander, dass es besser wäre, für eines eine Alternative zu finden.
Wieso gleichwohl?
Die rechtliche und wirtschaftliche Erfahrung kommt mir bei der Tätigkeit im Managementprogramm gerade im Bereich der Betreuung von Beschaffungsprozessen und damit der Unterstützung bei Einkaufsentscheidungen sehr zu Gute.
zugutekommen ist ein Verb, daher heißt es auch: es kommt mir zugute.
Ich habe für beide Firmen erfolgreich, zusammen mit den von mir akquirierten Anwälten, einige Rechtsstreitigkeiten vorbereitet, strategisch entwickelt und vor Gericht den Sieg davon getragen.
Gemeinsam mit den von mir akquirierten Anwälten habe ich erfolgreich für beide Firmen einige Rechtsstreitigkeiten vorbereitet, strategisch entwickelt und vor Gericht den Sieg davongetragen.
Ferner erstreckt sich meine fachliche Kenntnis über technisches Backgroundwissen im Bereich Automotive und den sonstigen innerbetrieblichen Beschaffungen, verhandlungssicheres Englisch, sichereN Umgang mit dem MS Office sowie die Stammdatenpflege und erweiterten Kenntnissen mit ERP-Systemen.
Ich verfüge über Durchsetzungskraft, Freundlichkeit und Loyalität.
Kann man über Freundlichkeit und Loyalität verfügen?

EuroSET
Beiträge: 10
Registriert: 30.01.2015, 10:08

Beitrag von EuroSET » 13.02.2015, 09:49

Guten Morgen my guide! Gott beschütze dich!

Nicht zuletzt habe ich bei destruktiven Reklamationen oder bei Vertragsverstößen von Lieferanten, Kooperationspartnern oder Auftragsgebern, aufgrund meiner Ausbildung zum Wirtschaftsjuristen auch tiefgehende rechtliche Aufgaben erledigt.

Während meiner letzten Tätigkeit als interner Revisor bei der Fa. ATT GmbH galt mein Hauptaugenmerk in erster Linie dem Vertragswesen. Ferner ist auch die Koordination der einzelnen Geschäftsprozesse, wie Einkauf und Vertrieb des mittelständischen Unternehmens in meiner Verantwortung gefallen. Die rechtliche und wirtschaftliche Erfahrung kommt mir bei der Tätigkeit im Managementprogramm gerade im Bereich der Betreuung von Beschaffungsprozessen und damit der Unterstützung bei Einkaufsentscheidungen sehr zugute.

Ich habe für beide Firmen erfolgreich zusammen mit den von mir akquirierten Anwälten einige Rechtsstreitigkeiten vorbereitet, strategisch entwickelt und vor Gericht den Sieg davon getragen.

Ferner erstreckt sich meine fachliche Kenntnis über technisches Backgroundwissen im Bereich Automotive und den sonstigen innerbetrieblichen Beschaffungen, verhandlungssicheres Englisch, sicheren Umgang mit dem MS Office sowie die Stammdatenpflege und erweiterte Kenntnisse mit ERP-Systemen.

Reisebereitschaft, Teamfähigkeit sowie eine schnelle und motivierte Arbeitsweise sind für mich selbstverständlich. Im Laufe meines Lebens habe ich gelernt Durchsetzungskraft, Freundlichkeit und Loyalität zu einem festen Bestandteil meines Charakters zu machen.

Ich habe geeignete Voraussetzungen für Ihr Managementprogramm und freue mich sehr, mich persönlich bei Ihnen vorzustellen.

Im Einvernehmen mit der Familie ist ein zeitnaher Start möglich und auch ein Umzug stellt keine Probleme dar.
:) :) :) :) :)

Benutzeravatar
FRAGEN
Bewerbungshelfer
Beiträge: 12152
Registriert: 22.07.2006, 18:18

Beitrag von FRAGEN » 14.02.2015, 15:40

Mal etwas völlig anderes: Mir fällt gerade erst der Threadtitel auf. Was hat man sich denn eigentlich unter einem "Managementprogramm als Jurist & Einkäufer" vorzustellen? Rein vom Wort her klingt das für mich nach einer Art Trainee-Stelle?!? Bist Du mit Deinen Erfahrungen nicht schon über dieses Stadium hinaus? Anders gefragt: Worin sähst Du dort den Fortschritt gegenüber Deiner jetzigen Situation?

Und rein aus persönlicher Neugier würde mich auch einmal der Unterschied zwischen "Einkäufer", "Operativem Einkäufer" und "Strategischem Einkäufer" interessieren...

EuroSET
Beiträge: 10
Registriert: 30.01.2015, 10:08

Beitrag von EuroSET » 20.02.2015, 19:02

Hallo,

bzgl. Einkäufer, opertativen Einkäufer und strat. Einkäufer, ok ich verstehe - der Einkäufer muss weg. Der Unterschied zwischen dem operativen und strategischen Einkäufer ist derjenige, dass der operative sich lediglich mit dem tatsächlichen/ Einkauf von Waren/ Dienstleistungen beschäftigt, welches er als Excel Liste erhält. Der strat. Einkäufer hingegen beschäftigt sich über dem opertativen Bereich hinaus noch damit, dass er bspw. auswählt ob z.b. die Eigenproduktion günstiger ausfällt oder doch lieber von Extern bestellt wird. Selber bauen oder einkaufen. Er macht vorher noch eine Kalkulation und gibt auch Anweisung an den operativen Einkäufer bzgl. der Lieferantenauswahl.

Über das Stadium bin ich nicht hinaus, da sie Berufserfahrene suchen. Min. 2-3 Jahre.


Der Fortschritt ggü meiner jetztigen Situation is derjenige, dass ich mehr Verantwortung erhalte und weitere Bereiche decken kann, wie bspw. die Beratende Tätigkeit.


Grüße.

Benutzeravatar
FRAGEN
Bewerbungshelfer
Beiträge: 12152
Registriert: 22.07.2006, 18:18

Beitrag von FRAGEN » 20.02.2015, 23:35

EuroSET hat geschrieben:Der Fortschritt ggü meiner jetztigen Situation is derjenige, dass ich mehr Verantwortung erhalte und weitere Bereiche decken kann, wie bspw. die Beratende Tätigkeit.
Du klingst so, als hättest Du in Deinem jetzigen Job bereits eine sehr umfassende Verantwortung. Wenn Du diesbezüglich ein konkretes Ziel hast (das sich mit dem neuen Job realisieren ließe), solltest Du das (d. h. besagten Fortschritt) präzisieren. Auf die "beratende Tätigkeit" bist Du in Deinem Schreiben bislang ebenfalls nicht eingegangen. Was genau hat es denn hiermit auf sich?

EuroSET
Beiträge: 10
Registriert: 30.01.2015, 10:08

Beitrag von EuroSET » 21.02.2015, 21:27

Servus,

ja, der strat. Einkäufer berät bspw. den Projeteinkauf in Sachen Lieferanten - da der strat. Einkäufer ganz andere Konditionen erhält - auch wenn der Lieferant die Fa. kennt, ganz gleich wie groß die Fa. auch ist, bekommt ein Einkäufer "seinen" Preis für eine Ware. da der strat. Einkäufer langfristige Ziele anstrebt und über den jährlichen Umsatz bei dem einen bestimmten Lieferanten im Überblick hat, kann er ganz anders "verlangen" bzw. Preise drücken.

Benutzeravatar
FRAGEN
Bewerbungshelfer
Beiträge: 12152
Registriert: 22.07.2006, 18:18

Beitrag von FRAGEN » 22.02.2015, 10:23

OK, die Sache mit dem operativen/strategischen Einkäufer habe ich jetzt verstanden. Merci. Was ich immer noch nicht ganz sehe, ist der Fortschritt dieses "Programms" gegenüber Deiner bisherigen Tätigkeit. Ich meine... Du warst ja schon strategischer Einkäufer, von daher hast Du die gerade erklärten Beratungen ja schon ausgeführt, oder? Was würdest Du gerne in Zukunft machen, was Du bisher noch NICHT gemacht hast? Bzw. was soll ansonsten an Deiner Tätigkeit oder sonstigen Randbedingungen ÄNDERN? Für mein Gefühl erklärt Dein Text bislang noch nicht, was Dich überhaupt auf die ganze Idee bringt...

Geht es darum, bestimmte Tätigkeiten in EINEM Job zusammen zu führen, die Du bislang nur EINZELN bei verschiedenen Arbeitgebern kanntest?

EuroSET
Beiträge: 10
Registriert: 30.01.2015, 10:08

Beitrag von EuroSET » 22.02.2015, 22:22

Servus,

der Job den ich als Revisor hatte musste ich aufgrund Konkurs des Betriebs quittieren, was mithin der Grund für mein Bemühen ist.

Grüße

Antworten