Bewerbung nach Studienabbruch formulieren - abgebrochenes Studium

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Romanum
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Beitrag von Romanum » 10.01.2017, 20:59

supertoll hat geschrieben:Transportwesen/logistik :)

Und dabei hat man Chemie und Physik? Also ist das eher ein technisches Studienfach gewesen?

Gucke bzgl. Formulierungen auch mal hier: https://www.bewerbung-forum.de/forum/stu ... 24753.html


supertoll
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Beitrag von supertoll » 10.01.2017, 21:23

ist ein Bachelor of Engineering :)

und für gefahrentransporte und Verpackungstechnik brauchte ich chemie und physik. Mechanik gab es auch bei uns.

Quattle
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Studiumsabbruch wie formulieren im Anschreiben

Beitrag von Quattle » 01.06.2017, 09:52

Hi. Ich bin 28 Jahre. Und ich hatte bis 24 Jahre ein Studium der Informatik gemacht wo ich dann leider zwangsexmatrikuliert wurde weil ich eine Prüfung zu oft verhauen habe war auch kein Härtefallantrag möglich. Ich habe auch während des Studiums einige Semester wiederholen müssen.
Jedenfalls habe ich nach dem Studium sofort über eine Zeitarbeit Arbeit gefunden. Da war ich bei zwei verschiedenen Firmen eingesetzt. Die zweite war sehr zufrieden mit mir und ich stand vor der Übernahme bis diese Firma unerwartet eine Auftragskrise bekam und mich abgemeldet hat. Dann kam ich über meine Zeitarbeit zu meiner jetztigen Firma bei der ich jetzt schon drei Jahre bin. Mir gefällt es da zwar aber ich will nicht auf Dauer Zeitarbeiter bleiben und trotz des neuen Gesetzes der Zeitarbeit habe ich momentan keine Chancen da übernommen zu werden. Ich habe bei der Firma schon zwei mal eine Bewerbung zur Übernahme geschrieben. Aber immer hieß es man stelle momentan keine Arbeiter ein.

Ich denke es war ein Fehler nach dem Abbruch keine Ausbildung bzw anderes Studium gemacht zu haben aber ich wollte halt sofort Arbeit haben was ich auch gefunden habe und jetzt gegen Ende 20 nochmal von vorne anfangen ist schwer. Ich kenne einige wo mit Abbruch bzw ohne Ausbildung dank guter Vorkenntnisse für gewisse Jobs gute Jobs haben.

Jetzt die eigentliche Frage. Ich will zu einem Betrieb ohne Zeitarbeit. Habe auch diese Woche schon viele gefunden in Zeitungen und Internet, wo keine speziellen Vorkenntnisse bzw Ausbildung verlangt wird. Aber ich weiß nicht wie ich das im Anschreiben bzw Lebenslauf vermerken soll. Welche Firma soll mich schon nehmen ohne Ausbildung bzw abgebrochenen Studiums? Weil bei den Stellenangeboten wo ich gefunden habe, habe ich die ganzen Anforderungen, sei es Teamfähigkeit oder gute Kenntnisse am PC, was ich halt leider nicht beweisen kann mit Unterlagen.

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TheGuide
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Beitrag von TheGuide » 01.06.2017, 14:30

Dein Informatikstudium steht ja im Lebenslauf. Da du kein Abschlusszeugnis mitschickst und auch im Lebenslauf keine Noten angibst, weiß jeder, dass du es - aus welchen Gründen und wie auch immer - abgebrochen hast. Das musst du im Anschreiben nicht weiter kommunizieren.

Das Ansschreiben dient der Argumentation für deine Einstellung. Was ist deine Motivation, genau diesen Job auszufüllen und was bringst du dafür an Kenntnissen/Fähigkeiten und Stärken/positiven Charaktereigenschaften mit?*

Das Anschreiben dient nicht der Rechtfertigung.

Und bzgl. deiner Computerkenntnisse: Lies den ersten Satz dieses Beitrags.



*Nimm dir mal Coca Cola Life vor:
- grünes Label: signalisiert bio/gesund - stimmt beides nicht (Stichwort greenwashing)
- Werbung: Zucker wird durch Stevia ersetzt - stimmt, ist aber nur ein Teil der Wahrheit: Trotz Steviaeinsatz wird immer noch jede Menge Zucker zugesetzt, Coke Stevia ist kein gesundes Getränke (was auch nie behauptet wird)
Warum sollte deine Bewerbung anders aussehen, als die von Coca Cola Life? Die Wahrheit sagen, aber so, dass du in einem guten Licht stehst.

katerfreitag
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Beitrag von katerfreitag » 01.06.2017, 23:14

Stell' doch mal ein Anschreiben ein. Dann können wir darüber diskutieren. Am konkreten Beispiel erklärt es sich besser ;)

h1ght
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Bewerbung Ausbildung nach abgebrochenen Studium

Beitrag von h1ght » 23.07.2017, 16:18

Guten Tag,

leider bin ich einer der glücklichen, welche an der paranoiden Schizophrenie erkrankt sind, dadurch und durch die Medikamente habe ich so ziemlich eine kreative Schreibblockade.

Zu meiner Situation:
Dadurch, das ich kaum beim Studium war - Maschbau und vorher ein Semester Informations- und Elektrotechnik (muss ich ja nicht wirklich erwähnen, ich erwähne das ich kurz vorm durchfallen bin, obwohl ich nie eine Klausur mitgeschrieben habe) will ich mir jetzt eine "leichtere" Ausbildung im kaufmännischen Bereich ergattern.
Vorher will ich aber ein Praktikum anstreben, weil bei meinem Zielbetrieb die Ausbildungsplätze für dieses Jahr schon vergeben sind. Bzw. ich versuche durch das Praktikum, ein Einstellungstest zu vermeiden, da meine kognitiven Leistungen noch eingeschränkt sind.

Zurzeit absolviere ich ein vierwöchiges Praktikum in einer Tischlerei, um mal in den Handwerksberuf hineinzuschnuppern.

Ich habe mich ein wenig ins Forum reingelesen, ich schicke keine Noten des Studiums mit, sondern erwähne nur kurz, dass ich warscheinlich scheitere(?)
Was ich lediglich erreicht habe war ein Guter erweiterter Realschulabschluss und ein Abi mit 2.7, mit jedoch 5 Punkten in Deutsch ('ne 2 im Realschulabschluss) :D

Ziel des ganzen in ist Mittelständischer Betrieb mit zwei(!) Ausbildungsberufen im kaufmännisches Sektor und ich möchte beide Bereiche kennenlernen.
Jedoch scheitert es schon an der "Überschrift" und an einen vernünftigen Einleitungssatz.

"Bewerbung für ein kaufmännisches Praktikum – mit Interesse auf einen ihrer Ausbildungsplätze"
Ich sollte es umformulieren?

Sollte es ein Drittel der Seite sein das Bewerbungsschreiben, und wäre dies ein Initiativschreiben oder ein Motivationsschreiben?

MfG
h1ght

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TheGuide
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Beitrag von TheGuide » 23.07.2017, 22:05

Manche Arbeitgeber differenzieren zwischen An- und Motivationsschreiben. Im Grunde ist aber das Anschreiben gleichzeitig auch das Motivationsschreiben, es sei denn, es wird anders verlangt.
Unterscheiden kannst du das Initiativ- vom Reaktivschreiben, beides sind An -bzw. Motivationsschreiben, nur dass du beim Initiativschreiben dem AG ungefragt eine Bewerbung zukommen lässt, und ihm zu verklickern versuchst, dass er nur auf dich gewartet hat, wohingegen du beim Reaktivschreiben auf eine Ausschreibung reagierst. Dein Scheitern solltest du nicht weiter thematisieren, es wird deinem Adressaten beim Blick in den LL sofort klar. In dein Anschreiben gehört die (ausschließlich positive) Motivation, warum es diese Stelle sein soll und zum anderen die Argumente, warum du der geeignete AN für die Stelle bist. Diese Argumente speisen sich aus deinen positiven Charaktereigenschaften ("Stärken") und deinen Fertigkeiten/Kompetenzen/Kenntnissen. Hier kannst du auch zum Beleg auf deinen LL zurückgreifen, aber eben nur, um eine Fertigkeit oder Stärke zu belegen und nicht um den LL nachzuerzählen.

h1ght
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Beitrag von h1ght » 24.07.2017, 18:47

Die Stellen sind vom AG ausgeschrieben, nur fallen mir keine typischen Phrasen mehr für eine Bewerbung ein.

"hiermit bewerbe ich mich auf den ausbildungsplatz zum XXX" klingt für mich zu Standart und ich möchte ja mich auf beide stellen Bewerben, einmal Kaufman Groß und Außenhandel und Dialogmarketing. Vorher will ich ja in beiden bereichen ein Praktikum machen.

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Beitrag von TheGuide » 24.07.2017, 21:36

h1ght hat geschrieben:nur fallen mir keine typischen Phrasen mehr für eine Bewerbung ein.
Das ist gut, denn genau das ist der Kardinalfehler der meisten Bewerbungen, dass sie sich hinter typischen Phrasen verstecken. Es geht doch darum, deine Individualität auszudrücken.

Zecke09
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Bewerbung nach Studienabbruch Jura - lange Studienzeit

Beitrag von Zecke09 » 16.09.2017, 23:00

Hallo liebe Forumsmitglieder,
bin neu hier und bräuchte dringend gute Tipps.. Nachdem ich 7 1/2 Jahre Jura studiert habe, habe ich beschlossen das Studium abzubrechen.
Es kling sehr hart, ich weiß! Allerdings litt ich während des Studiums unter starken Depressionen und habe viele Semester die Uni gar nicht betreten . Ich habe nur die Zwischenprüfung gemacht. Nachdem ich in Therapie gegangen bin, sind mir die verlorenen Jahre schmerzlich bewusst geworden. Nun möchte ich einen Neuanfang machen und mich für eine Ausbildung bewerben. Wisst ihr wie ich den Abbruch des "langen" Studiums begründen kann. Ich weiß, dass niemand an meiner Krankheitsgeschichte interessiert ist und ich überlege die ganze Zeit wie ich diese Zeit am besten "verkaufen" kann. Bin mit 30 auch relativ alt. Das erste Staatsexamen zu kommt für mich nicht in Frage, da ich seit Jahren raus aus dem Stoff bin und die Klausuren nur mit ach und krach bestanden habe.
Meint ihr ich habe Chancen um an eine Ausbildungsstelle zu kommen?
Über Ideen würde ich mich sehr freuen

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Beitrag von TheGuide » 17.09.2017, 00:23

Die Handwerkskammern haben ein Programmm für Studienabbrecher, weil sie wissen, dass auch ein Studienabbrecher trotzdem ein Mensch mit wirtschaftlich nutzbarem Potential ist. studienabbrecher.com

Was deine Bewerbung angeht: Begründe nie deinen Studienabbruch. Es geht in deiner Bewerbung nämlich nicht darum, dass du dich rechtfertigst, sondern dass du erklärst, warum du (positiv und zukunftsgewandt) eine Ausbildung machen möchtest und was du dafür bereits an Vorkenntnissen und an Stärken mitbringst. Also um Argumente für deine Einstellung. Begib dich nicht in die Rechtfertigungsspirale, denn die ist ein Hamsterrad, aus dem du kaum wieder herausfindest.

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Wie Studienabbruch am besten 'verpacken'

Beitrag von svraka » 11.01.2018, 02:50

Hey, ich habe momentan folgendes Problem:

Aus eher unschönen Gründen konnte ich mich die letzten drei Semester nich wirklich auf mein Studium konzentrieren und würde jetzt doch ein ganzes Stück über die Regelstudienzeit kommen. Jetzt habe ich überlegt, ob ich einen Neuanfang mache und eine Ausbildung beginne. Momentan bin ich noch immatrikuliert und werde es wahrscheinlich auch vorsichtshalber für das SoSe 18 sein, fall ich keinen Platzt finde.

Jetzt zu meiner Frage: Wie formuliere ich das im Lebenslauf/Anschreiben? Soll ich da einfach 'seit 20xx Studium an der Uni BlaBlaBla' schreiben? Weil offiziell bin ich ja noch im Studium. :?

Vielen Dank schonmal im Vorraus für Eure Antworten! :D

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Beitrag von TheGuide » 11.01.2018, 10:31

Über die Regelstudienzeit zu kommen ist grundsätzlich erst mal kein Problem. Du weißt auch, dass es Krankheits- und Urlaubssemesterregelungen gibt? Dafür muss es zwar Gründe geben und ich weiß nicht, ob die nachträglich einforderbar sind, aber da solltest du dich mal bei der Rechstberatung deines AStA erkundigen.
Die Frage, die du dir zunächst stellen solltest, ist, wieviel dir an deinem Studium hängt: Machst du es gerne oder ungerne? Wenn du es ungerne machst, such dir eine Alternative. Wenn du es aber gerne machst, dann zieh es durch!

Nun habe ich aus deinen bisher wenigen Zeilen eher den Eindruck - der aber völlig falsch sein kann!!! - dass du dein Studium eher bereitwillig aufgibst, dein Herzblut also nicht so richtig daran hängt.

Verliere in deinem Anschreiben nicht zu viele Worte über deinen Studiumsabbruch. Der Personaler kann das einordnen, wenn du dich als immatrikulierte/r Student/in auf einen Ausbildungsplatz bewirbst. Reite nicht auf deinem Studium herum sondern überlege dir sehr genau, warum du diese bestimmte Ausbildung machen willst. Das Studium erwähnst du nur, um erworbene Fachkompetenzen oder gelebte Stärken zu belegen.

cre
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Beitrag von cre » 11.01.2018, 22:55

Gehe überhaupt nicht auf den Studienabbruch in deinem Anschreiben an. Ein einfaches "Ich studiere derzeit XY, möchte mich aber umorientieren weil..." und dann schreibst du deine Positivmotivation für die Ausbildung. Du erwähnst beziehend auf dein Studium natürlich nur was du dort gelernt hast, was dich in deiner Ausbildung weiter bringt.

Allgemein sind Studienabbrüche kein Beinbruch, im Gegenteil. Viele Ausbildungsbetriebe nehmen die mit Kusshand.

emin0691
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Studium im 3. Versuch nicht bestanden, Bewerbung formulieren

Beitrag von emin0691 » 28.09.2018, 12:11

Sehr geehrte Damen und Herren,

mein Studium wurde beendet, da ich im 3. Versuch durchgefallen bin. Nun möchte ich mich im Arbeitsmarkt bewerben. Ich habe vor meinem Studium bereits eine Ausbildung abgeschlossen. Meine Frage ist: wie kann ich diesen Fall in der Bewerbung und im Lebenslauf formulieren? Danke im Voraus

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Beitrag von TheGuide » 28.09.2018, 19:33

Du musst ja nicht angeben, dass du durchgefallen bist. Im Anschreiben thematisierst du das gar nicht, da konzentrierst du dich auf die Argumente, die für deine Einstellung sprechen.

laura789
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Studienabbruch nach kurzer Zeit - Formulierung Bewerbung

Beitrag von laura789 » 06.12.2018, 15:48

Hallo!
Undzwar ist die Situation etwas kompliziert. Ich habe 2018 mein Abitur gemacht
und studiere jetzt seit Oktober Jura. Durch Zufall bin ich jetzt auf die
Möglichkeit gestoßen, ein Duales Studium als Rechtspfleger bei der
Justiz zu machen. Mir gefällt mein Studium echt gut, jedoch überzeugt
mich das Duale Studium etwas mehr, sodass ich mich da jetzt gerne
bewerben wollte. Jetzt stehe ich vor dem Problem, dass ich nicht genau
weiß wie und ob ich das überhaupt in das Anschreiben der Bewerbung
einbringen soll. Ich will halt gerne aussagen dass mir das Jurastudium
und der Stoff Spaß machen, mich das Duale Studium mehr überzeugt da es
deutlich kürzer ist und man zudem auch finanziell abgesichert ist und
auch durch die Praxisphasen das Studium nicht zu "trocken" ist. Kann mir
da jemand Formulierungstipps geben, bzw weiß jemand ob man sowas
überhaupt in das Anschreiben einbringen muss?
Bedanke mich schon im Voraus für jede Antwort!
Lg :)

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Beitrag von TheGuide » 06.12.2018, 22:56

Sagen wir mal so, das duale Studium ist eine gepimpte Ausbildung. Kurzfristig wirst du mehr, langfristig weniger Geld als echte Juristen haben und du wirst - was eigentlich wichtiger ist - mit ziemlicher Sicherheit am Ende eher nicht juristisch arbeiten sondern eher eine Sekretärin mit Bachelor sein.

ctr1
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Abgebrochenes Studium im Anschreiben?

Beitrag von ctr1 » 02.01.2019, 16:29

Moin Leute,

bin fast 29 Jahre alt. Mein erstes Studium hab ich im Ausland gemacht (Übersetzungswissenschaft).

Jetzt bin ich schon seit 3,5 Jahren in einem anderen Bachelor (Romanistik), Ich bin zwar immatrikuliert, habe aber kaum Fortschritte gemacht. Dieses Studium macht keinerlei Sinn und ich beabsichtige, es abzubrechen.

Jetzt will ich eine Ausbildungs als Gesundheits- und Krankenpfleger machen.

Wie soll ich das in meinem Anschreiben angeben? Meine jetzige Situation muss ich ja sowieso erwähnen. Hab auch keinen Job.

Vielen Dank!

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Beitrag von TheGuide » 02.01.2019, 17:43

Wieso "musst" du deine jetzige Situation erwähnen?
Ins Anschreiben gehören
- deine Motivation für die Pflege
- deine Kompetenzen in Bezug auf die Pflege
- deine persönlichen Stärken, die du im Pflegeberuf einsetzt.
Alles andere ist schischi.

Die Frage wäre nun natürlich, wieso du nicht in den Übersetzungsberuf gehst. Oder ist das Übersetzungsstudium auch nicht abgeschlossen?

ctr1
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Beitrag von ctr1 » 02.01.2019, 17:53

TheGuide hat geschrieben:Wieso "musst" du deine jetzige Situation erwähnen?
Ins Anschreiben gehören
- deine Motivation für die Pflege
- deine Kompetenzen in Bezug auf die Pflege
- deine persönlichen Stärken, die du im Pflegeberuf einsetzt.
Alles andere ist schischi.

Die Frage wäre nun natürlich, wieso du nicht in den Übersetzungsberuf gehst. Oder ist das Übersetzungsstudium auch nicht abgeschlossen?
Danke!
Das erste Studium habe ich 2013 abgeschlossen. Ich würde hier in DE keinen Job finden und wenn doch, kriege ich keine Aufenthaltserlaubnis für so einen Job.

Ich will also was sinnvolleres erlernen.

Also im Anschreiben weder das erste, noch das zweite Studium erwähnen? Jetzige Situation gar nicht angeben?
Im Lebenslauf stehen natürlich beide Studien.

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Bewerbung nach Studienabbruch - Noten angeben?

Beitrag von MaLiBo » 24.06.2019, 12:22

Ich entscheide mich momentan mein Studium abzubrechen, da es einfach nicht mehr funktioniert, und eine Ausbildung stattdessen anzufangen. Nun weiß ich nur nicht, ob ich bei der Bewerbung meine Notenbescheinigung vom Studium mit beilegen soll/muss. Leider sind meine Noten im Studium nicht so toll gewesen, vorallem in dem Bereich wo ich meine Ausbildung machen möchte. Der Bereich hat mir immer viel Spaß gemacht, aber wo ich studiere sind manche Dozenten nicht gerade toll beim Erklären bzw. wenn man sie mal versteht (Dozenten die einen Kurs in englisch halten, selbst aber kaum bis garnicht englisch sprechen können) zudem hatte ich in der Zeit auch persönliche Probleme. Ich habe jedoch eine Fachhochschulreife mit guten Noten, deshalb habe ich Angst, dass wenn ich die Noten des Studiums abgeben muss, es mich die Ausbildung kosten könnte. Das Problem ist, dass ich nirgends eine Antwort finde, ob man nun die Noten mit beilegen muss oder nicht.

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Re: Bewerbung nach Studienabbruch - Noten angeben?

Beitrag von TheGuide » 24.06.2019, 19:19

Es ist nicht vorgesehen, aus dem Studium in eine Ausbildung zu gehen. Dementsprechend sind auch Noten aus dem Studium für eine Ausbildung irrelevant. Tu einfach so, als wärest du gerade am Ende deiner Schullaufbahn und würdest dich regulär bewerben (im Lebenslauf steht dein Studium natürlich), das gilt für die Anlagen genauso, wie für's Anschreiben. Es sei denn, du willst mit Inhalten aus deinem Studium positiv argumentieren.

Romanum
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Re: Bewerbung nach Studienabbruch - Noten angeben?

Beitrag von Romanum » 27.06.2019, 11:17

Müssen muss man nichts... Es ist ja eigentlich logisch, dass man kein Studien abbrechen würde, welches notenmäßig total super läuft. Also erst mal nichts mitschicken. Wenn ein Notenspiegel gewünscht wird, kannst du diesen bei Bedarf immer noch nachreichen.

"Schlechte" Dozenten können aber auch in der Berufsschule auftreten.

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