▷ Initiativbewerbung » Wiedereinstieg nach【10】Jahren ✔

Eine initiative Bewerbung lohnt immer dann, wenn keine konkrete Stellenausschreibung vorliegt. Worauf ihr achten musst, ist Thema in diesem Forum.
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Eschina
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▷ Initiativbewerbung » Wiedereinstieg nach【10】Jahren ✔

Beitrag von Eschina » 07.08.2008, 14:29

Hallo,

ich bin neu hier und habe schon viel rumgestöbert. Es ist wirklich toll! Jetzt aber zu meinem Anschreiben für einen Wiedereinstieg nach 10 Jahren. Bitte sagt mir, ob das Bewerbungsmuster so in Ordnung geht oder ob ich noch was verbessern, ändern, löschen oder gar ganz vergessen sollte.

Mein Problem ist, ich bin seit 10 Jahren Mutter und Hausfrau, habe schon mehr als 30 Bewerbungen versandt und noch kein Arbeitgeber hat sich für mich interessiert. Deshalb habe ich ein komplett neues Anschreiben-Muster für einen Wiedereinstieg nach 10 Jahren verfasst. Ich habe mit der Firma, an die das Anschreiben geht, schon persönlich Kontakt aufgenommen, deshalb der Einleitungssatz. Hier meine Bewerbungsvorlage zum Checken:
Sehr geehrter Herr XXX,

vielen Dank für den Anruf Ihrer Mitarbeiterin am 07.08.2008. Es hat meinen Entschluss, mich bei Ihnen zu bewerben, noch bestärkt. Deshalb möchte ich mich Ihnen vorstellen.

Ich bin 36 Jahre alt, verheiratet und habe 3 Kinder. Seit der Geburt unseres 1. Kindes bin ich Hausfrau und habe dabei meine Organisationsfähigkeit sowie meine Flexibilität unter Beweis gestellt. Meine engagierte Arbeitsweise ermöglichte es mir bisher immer, beruflich wie privat, mich in kürzester Zeit in neue Aufgabenbereiche schnell und sicher einzuarbeiten. Durch meine ausgesprochen gute Teamfähigkeit bin ich jederzeit in der Lage, Arbeitsergebnisse im Team miteinander abzustimmen und konstruktive Einwände in die eigenen Arbeitsergebnisse aufzunehmen. Nun möchte ich meine Fähigkeiten dem Arbeitsmarkt wieder zur Verfügung stellen.

Nach erfolgreichem Abschluss meiner Ausbildung zur Bürokauffrau war ich zwei Jahre bei einer Zeitarbeitsfirma als Sekretärin beschäftigt. Anschließend kehrte ich zu meinem Ausbildungsbetrieb zurück. Hier war ich bis März 1998 als kaufmännische Angestellte im Bereich Kundendienst eingesetzt.

Meine Aufgabenbereiche umfassten neben den allgemeinen Büroarbeiten auch die Büroorganisation. Ich bin vertraut mit den allgemein angewandten PC-Programmen (MS-Office, Internet) und weiteren, neuen Erfahrungen stets aufgeschlossen.

Ich freue mich, wenn Sie eine zukünftige erfolgreiche Zusammenarbeit positiv einschätzen und eine Einsatzmöglichkeit für mich in Ihrem Unternehmen sehen. Für ein weiterführendes Gespräch stehe ich Ihnen gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Noch als kurze Anmerkung: Es handelt sich um eine Initiativbewerbung.

Knightley
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Bewerbung für Wiedereinstieg nach 10 Jahren schon ganz gut

Beitrag von Knightley » 07.08.2008, 16:44

Finde ich eigentlich schon ganz ganz. Eventuell wäre es überlegenswert, den beruflich-fachlichen Teil vor der "Hausfrauenzeit" zu schreiben.

Eventuell noch etwas zur Betreuung der Kinder schreiben, falls das für die Stelle wichtig werden könnte.

Dafür
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Beitrag von Dafür » 07.08.2008, 16:57

Ja, als Anschreiben-Entwurf sicher nicht schlecht. Bei mir würde es aber nicht so gut ankommen. Ist mir zu sehr in Richtung "Ich führe ein kleines, erfolgreiches Familienunternehmen"

Als Werbegag ist das nett, in einer wirklichen Bewerbung würde ich es nicht zu sehr mit der "echten" Arbeitswelt vergleichen. 3 Kinder zu erziehen ist eine große Leistung, keine Frage! Aber Teamfähigkeit im Job ist eben etwas ganz anderes als im Familienverbund.

Organisation und Flexibilität passt da schon viel mehr. Aber auch hier vergiß nicht, dass es Frauen gibt, die Familie und Job haben. Deshalb, wie mein Vorredner schon sagt, etwas mehr zum alten Job schreiben, zu den Tätigkeiten, zu dem, was Du gelernt hast.

Grüße, Dafür

Eschina
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Beitrag von Eschina » 07.08.2008, 19:38

Danke für eure schnellen Antworten.

Ihr hab natürlich recht und das war auch meine Befürchtung, dass es zu sehr nach "ich bin gerne Mutter" anhört (was nicht heißt, dass ich nicht gerne Mutter bin! Sonst hätte ich ja keine Kinder :wink: ).

Ich habe auch schon daran gedacht, den Absatz "Familie" zu teilen und
die Teamfähigkeit nach unten zu schreiben.
Oder habt ihr eine Idee, wie ich es besser machen kann? Ich bin für jeden Rat dankbar.

Gruß
Eschina

SandraZ
Bewerbungshelfer
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Beitrag von SandraZ » 07.08.2008, 21:35

Hallo,

ich stand vor einem ähnlichen Problem. Allerdings mit einem abgebrochenem Studium, eine erfolgreich absolvierten Ausbildung und anschließender 10 jähriger Elternzeit incl. einiger durch meinen Mann berufsbedingte Umzüge.
Beim AA habe ich mich arbeitssuchend gemeldet und u. a. einen Englischkurs am Wall Street Institute finanziert bekommen. Seither lief es mit meinen Bewerbungen besser. Auch habe ich angegeben, dass ich während meiner Elternzeit KUrse besuchte, Sprachen. Töpfern wollen die AG's nicht lesen.
Zwischen STudium und Ausbildung hatte ich für 3 Monate im kaufmännischen Bereich gearbeitet.

Ansonsten haben die anderen Recht. Meine erste Bewerbung laß sich ähnlich.
Meinen Einstieg hatte ich letztes Jahr über einen Minijob mit 10 Std. pro Woche, inzwischen arbeite ich wieder als Sachbearbeiterin in TZ (25 Std. pro Woche). Während meines Minijobs hat mir das AA den Englischkurs bezahlt. Dies tun sie, weil man in keinem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis steht. Vielleicht auch für dich ein Weg. Zuvor hatte mir das AA schon eine kaufmännsiche Qualifizierungsmaßnahme an einer Akademie finanziert. Das AA hat eine spezielle Abteilung für Menschen wie uns, Berufsrückkehrerinnen. Du bekommst wenn du dich arbeitssuchen/arbeitslos meldest auch z. B. Bewerbungs- und Fahrtkosten erstattet.

Ansonsten schreibe etwas mehr über das was du früher geabeitet hast, gehe darauf in Bezug auf die Stellenausschreibung ein.

Mein Chef ist ein choleriker und ich möchte wechsel, obwohl ich bei der TZ-Firma erst nach 7 Monate beschäftigt bin, aber meine Anschreiben lesen sich inzwischen schon viel besser.

In das Anschreiben ansich würde ich noch nicht hineinschreiben, wieviele Kinder du hast.

Dies war mein erstes erfolgreiches Anschreiben für einen Wiedereinstieg, vielleicht hilft es dir ja weiter.

Bewerbung als Sekretärin, Ref.nr.: 10000-1012330024-S

Sehr geehrter Herr XY,

mit Interesse habe ich Ihre Stellenausschreibung im Internetportal meinestadt.de gelesen und möchte Sie gerne in Ihrem Team unterstützen.

Ich bin gelernte Industriekauffrau und möchte jetzt, nach meiner Erziehungszeit, wieder ins Berufsleben zurückkehren. Um mich optimal auf meinen Wiedereinstieg vorzubereiten, besuchte ich eine kaufmännische Qualifizierungsmaßnahme an der XY Akademie in ZZ. Zu den Schulungsinhalten zählten das Auffrischen und Festigen der Kenntnisse in den MS-Office Programmen, des Rechnungswesens und Business English. Weitere Sprachkenntnisse in Französisch und Italienisch runden mein Profil ab.

Vor meiner Ausbildung war ich als Sachbearbeiterin bei der Firma TT in UU tätig. Auch als fachfremde Mitarbeiterin habe ich mich schnell in mein Aufgabengebiet eingearbeitet und dabei gelernt auch in Stresssituationen und unter Termindruck gute Arbeitsergebnisse zu erzielen. Der telefonische und schriftliche Kontakt zum Kunden gehörten ebenso zu meinen Aufgaben, wie die Eingabe der Daten in die EDV.

Zu meinen wesentlichen Persönlichkeitsmerkmalen gehören Kommunikationsfähigkeit ebenso, wie Zuverlässigkeit, die Fähigkeit zu organisieren und mein technisches Interesse. An der Stelle reizt mich, beim Aufbau einer Firma im zukunftsträchtigen Bereich der Solaranlagen dabei zu sein.

Ich freue mich darauf Sie kennen zu lernen und hoffe Sie in einem persönlichen Gespräch von mir zu überzeugen.

Mit freundlichen Grüßen

Und falls es dir weiter hilft, inzwischen schreibe ich oft solche Bewerbungen:

Bewerbung als XY

Sehr geehrter Herr Maier,

mit Interesse habe ich Ihre Stellenausschreibung im Internetportal meinestadt.de gelesen und möchte Sie gerne in Ihrem Team unterstützen.

Momentan bin ich als Sachbearbeiterin in einem Ingenieurbüro tätig. Bis Februar diesen Jahres bin ich bei der neu gegründeten YY Deutschland GmbH als Sekretärin beschäftigt gewesen. Inzwischen wurde der Sitz der Verwaltung nach RR zur Produktionsstätte verlegt. Zu Beginn meiner Tätigkeit war ich nur dem Geschäftsführer unterstellt, später bin ich auch Ansprechpartnerin für neu hinzugekommene Mitarbeiter gewesen. Schwerpunkte meiner Tätigkeit lagen auf der Erledigung der allgemeinen Verwaltungs- und Sekretariatsaufgaben wie der Korrespondenz, der Büroorganisation, der vorbereitenden Buchhaltung, Reisebuchungen, sowie dem Führen der Personalakten und Terminkoordination. Gute Kenntnisse in den MS-Office Programmen und Englischkenntnisse runden mein Profil ab.

Diese besondere Situation setzte ein hohes Maß an Teamfähigkeit, Flexibilität und Organisationstalent voraus. Ich bin es gewohnt selbstständig zu arbeiten und stehe neuen Anforderungen und Arbeitsbereichen offen gegenüber. Durch meine Grundkenntnisse in französisch und italienisch wird es mir sicher leicht fallen, mir eine weitere romanische Sprache anzueignen.

Die Arbeit im Sekretariat hat mir immer sehr viel Freude gemacht, daher möchte ich gerne wieder in diesen Bereich zurück und meine Kenntnisse und Fähigkeiten einbringen und vertiefen.

Da ich mich in einem ungekündigten Arbeitsverhältnis befinde, bitte ich Sie meine Unterlagen vertraulich zu behandeln.

Ich freue mich darauf Sie kennen zu lernen und hoffe Sie in einem persönlichen Gespräch von mir zu überzeugen.

Mit freundlichen Grüßen

Eschina
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Weitere Bewerbung für Wiedereinstieg nach zehn Jahren

Beitrag von Eschina » 08.08.2008, 20:24

Danke SandraZ, ich dachte mir schon, dass das mit den Kindern nicht so gut kommt. Deine Tipps lass ich mir mal durch den Kopf gehen.

Ich habe mein Anschreiben-Muster ein wenig verändert, sagt mir doch bitte, ob es so besser ist.

Danke schon mal im vorraus!
Sehr geehrter Herr XXX,

[...]

Ich freue mich, wenn Sie eine zukünftige erfolgreiche Zusammenarbeit positiv einschätzen und eine Einsatzmöglichkeit für mich in Ihrem Unternehmen sehen. Für ein weiterführendes Gespräch stehe ich Ihnen gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Noch ne kurze Frage: Ich habe im Frühjahr für ca. 4 Wochen in einem Kindergarten als Ergänzungskraft gearbeitet. Da es sich bei meiner Bewerbung um einen Bürojob handelt, habe ich das nicht weiter erwähnt. Es steht aber natürlich im Lebenslauf und ich habe auch ein Arbeitszeugnis. Sollte ich die Tätigkeit erwähnen oder sieht das wieder zu sehr nach "ich bin lieber Mutter als berufstätig" aus???

Liebe Grüße

Eschina

SandraZ
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Beitrag von SandraZ » 08.08.2008, 21:53

Eschina hat geschrieben:Danke SandraZ, ich dachte mir schon, dass das mit den Kindern nicht so gut kommt. Deine Tipps lass ich mir mal durch den Kopf gehen.

Ich habe mein Anschreiben ein wenig verändert, sagt mir doch bitte, ob es so besser ist.

Danke schon mal im vorraus!

Sehr geehrter Herr XXX,

vielen Dank für den Anruf Ihrer Mitarbeiterin am 07.08.2008. Es hat meinen Entschluss, mich bei Ihnen zu bewerben, noch bestärkt. Deshalb möchte ich mich Ihnen vorstellen.

Nach erfolgreichem Abschluss meiner Ausbildung zur Bürokauffrau war ich zwei Jahre bei einer Zeitarbeitsfirma als Sekretärin beschäftigt. Anschließend kehrte ich zu meinem Ausbildungsbetrieb zurück. Hier war ich bis März 1998 als kaufmännische Angestellte im Bereich Kundendienst eingesetzt. Meine Aufgabenbereiche umfassten neben den allgemeinen Büroarbeiten auch die Büroorganisation (unter anderem Materialbeschaffung, Datenbankpflege, Bedienung der Telefonzentrale). Würde ich etwas anders schreiben, weil du sonst zweimal kurz aufeinander das Wort MEIN hast.
Zu meinen Aufgaben zählten neben der Büroorganisation auch allgemeine Büroarbeiten, wie die Materialbeschaffung, Datenbankpflege und das Bedienen der Telefonzentrale.

Meine engagierte Arbeitsweise ermöglichte es mir bisher immer, mich in kürzester Zeit in neue Aufgabenbereiche schnell und sicher einzuarbeiten. Durch meine ausgesprochen mit solchen Hochlobungen bin ich immer etwas vorsichtig, weil sie schnell zu dick aufgetragen wirken und letzendlich steht, wie gut oder schlecht man wirklich gearbeitet hat auch alles im Arbeitszeugnis drin gute Teamfähigkeit bin ich jederzeit in der Lage, Arbeitsergebnisse im Team miteinander zuviel Team eher weglassen abzustimmen Vorschläge und konstruktive Einwände in die eigenen Arbeitsergebnisse aufzunehmen. Ich bin vertraut vertraut sein mit etwas bedeutet so viel wie ich kenne es mehr aber auch nicht, also wenn du es richtig anwenden kannst und falls nicht schnell noch zu Hause aneigenen mit u. a. Büchern/CD-Roms aus der Bücherei mit den allgemein angewandten PC-Programmen (MS-Office, Internet) und weiteren, neuen Erfahrungen stets aufgeschlossen. Fallst du sie hast, schreibe lieber so etwas in der Art, dass du gute Kenntnisse in den MS-Office Programmen hast und du auch neuen Aufgaben offen gegenüber stehst.

Seit der Geburt unseres 1. Kindes bin ich Hausfrau und habe dabei meine Organisationsfähigkeit sowie meine Flexibilität unter Beweis gestellt. Klingt zu sehr nach Mutter und Vorwerk Werbung. Hatte ich anfangs auch oft geschrieben und Schiffbruch erlitten. Lass es lieber weg, denn wenn sie deinen LL lesen wissen sie es eh, vor dir im Gespräch sitzen Menschen, die sich deiner Situation sehr bewusst sind.

Nun möchte ich meine Fähigkeiten dem Arbeitsmarkt wieder zur Verfügung stellen.

Ich freue mich, wenn Sie eine zukünftige erfolgreiche Zusammenarbeit positiv einschätzen und eine Einsatzmöglichkeit für mich in Ihrem Unternehmen sehen. Für ein weiterführendes Gespräch stehe ich Ihnen gern zur Verfügung. Schreib lieber eher so etwas in der Richtung, dass du dich darüber freust sie bei einem persönlichen Gespräch besser kennen zu lernen. Man steht niemandem zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Noch ne kurze Frage:
Ich habe im Frühjahr für ca. 4 Wochen in einem Kindergarten als Ergänzungskraft gearbeitet. Da es sich bei meiner Bewerbung um einen Bürojob handelt, habe ich das nicht weiter erwähnt. Es steht aber natürlich im Lebenslauf und ich habe auch ein Arbeitszeugnis. Sollte ich die Tätigkeit erwähnen oder sieht das wieder zu sehr nach "ich bin lieber Mutter als berufstätig" aus???

Liebe Grüße

Eschina
Wenn du nur als Ergänzungskraft gearbeitet hast in Form von Kinderbetreuung würde ich es nur im LL erwähnen. Aber so manches mal gibt es ja auch Dinge zu organisieren, auch im Büro, wenn du auch dies entsprechend erledigt hast, z.B. Briefe zu Behörden geschrieben hast, o. ä. dann würde ich es mit genau diesen Büroaufgaben erwähnen.

Ich wünsch Dir ganz viel Glück und Erfolg und sei nicht zu traurig, wenn es nicht gleich klappt. Ansonsten kann ich dir das AA nur ans Herz legen und versuchen einen entsprechenden Kurs den du dir aussuchst belegen. Dass beweißt dem AG, dass du wirklich arbeiten möchtest und ich für mich hatte damals schon viele positive Erfahrungen sammeln können. U. a. wie ich TZ mit Kindern unten einen Hut bekomme. Denn in diesen Kursen wird es oft nicht ganz so eng gesehen, wenn dann mal ein Kind krank wird u. ä. Ist auch für einen persönlich eine gute Bewährungsprobe.

LG
Sandra

P.S. würde mich interessieren, wies mit der Bewerbung funktionierte. Lass von dir hören.

Eschina
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Beitrag von Eschina » 09.08.2008, 17:01

Hallo Sandra,

vielen Dank für deine Hilfe. Ich schreibe mein Anschreiben noch mal neu.

Bei der Arbeit im Kindergarten ging es nur um die Betreuung der Kinder, also die Gruppenarbeit. Ich lasse es in meinem Anschreiben also ganz raus.
Die Überlegung, gar nichts von meinen Kindern im Anschreiben zu erwähnen fällt mir echt schwer, schließlich waren sie bisher mein Lebensmittelpunkt, andererseits möchte ich dies, da sie jetzt mittlerweile schon recht groß sind, ändern und auch mal wieder etwas anderes sehen (ich hoffe, du weißt was ich meine). Ich habe eine Bekannte, die gab mir ihre Bewerbung an die Hand. Sie ist auch Mutter und erwähnte ihr Kind nicht im Anschreiben, nur im Lebenslauf stand, das sie ein Jahr "Familienmanagerin" gewesen ist (es war noch nicht mal bei den persönlichen Angaben aufgeführt). Ist dies den richtig? Habe ich mich wirklich gefragt. Schließlich gehören meine Kids doch zu meinem Leben. Naja, sie hat den Job aufjedenfall bekommen, also kann es so verkehrt nicht gewesen sein.

Ich melde mich wieder, wenn es was zu berichten gibt. Vielen Dank an alle, die mir hier Rat und Tipps gegeben haben.

Liebe Grüße

Eschina

Eschina
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Beitrag von Eschina » 09.08.2008, 20:36

Halli hallo, da bin ich schon wieder!

Hier mein dritter Versuch!!!

Sehr geehrter Herr XXX,

vielen Dank für den Anruf Ihrer Mitarbeiterin am 07.08.2008. Es hat meinen Entschluss, mich bei Ihnen zu bewerben, noch bestärkt. Deshalb möchte ich mich Ihnen vorstellen.

[...]

Was haltet ihr davon????

Liebe Grüße

Eschina

SandraZ
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Registriert: 11.04.2007, 19:48

Beitrag von SandraZ » 09.08.2008, 21:19

Eschina hat geschrieben:Halli hallo, da bin ich schon wieder!

Hier mein dritter Versuch!!!

Sehr geehrter Herr XXX,

vielen Dank für den Anruf Ihrer Mitarbeiterin am 07.08.2008. Es hat meinen Entschluss, mich bei Ihnen zu bewerben, noch bestärkt. Deshalb möchte ich mich Ihnen vorstellen.

Nach erfolgreichem Abschluss meiner Ausbildung zur Bürokauffrau war ich zwei Jahre bei einer Zeitarbeitsfirma als Sekretärin beschäftigt. Anschließend kehrte ich zu meinem Ausbildungsbetrieb zurück. Hier war ich bis März 1998 als kaufmännische Angestellte im Bereich Kundendienst eingesetzt. Zu meinen Aufgaben zählten neben der Büroorganisation auch allgemeine Büroarbeiten, wie die Materialbeschaffung, Datenbankpflege und das Bedienen der Telefonzentrale.

Zu meinen persönlichen Stärken zählen neben meiner schnellen Auffassungsgabe und Zuverlässigkeit auch die Fähigkeit die mir übertragenen Arbeiten mit großer Sorgfalt auszuführen. Durch meine gute Teamfähigkeit bin ich jederzeit in der Lage, Arbeitsergebnisse miteinander abzustimmen und konstruktive Vorschläge in die eigene Arbeit einfließen zu lassen. Ich habe gute Kenntnisse der allgemein angewandten PC-Programme (MS-Office) und stehe neuen Aufgaben und Erfahrungen stets offen gegenüber.

Nachdem ich mich in den vergangenen Jahren hauptberuflich meiner Familie gewidmet habe, möchte ich mich beruflich neu orientieren und suche nun neue Aufgaben. Ich bin sicher, diese in Ihrem Unternehmen zu finden und freue mich darauf, sie voller Engagement annehmen zu können.

Wenn Sie eine zukünftige, erfolgreiche Zusammenarbeit positiv einschätzen und eine Einsatzmöglichkeit für mich in Ihrem Unternehmen sehen, freue ich mich auf ein persönliches Gespräch mit Ihnen.

Mit freundlichen Grüßen

Was haltet ihr davon????

Liebe Grüße

Eschina
Ich find gut und wüßte jetzt nicht, was ich noch großartig ändern sollte. Nur mit den Komata im 2. Satz bin ich unsicher und vielleicht würde ich aus den drei Sätzen zwei machen, oder eben so lassen.
Auch finde ich, dass du den Bogen zu deiner Familienzeit gut gelöst hast. Vielleicht würde ich statt dem Wort "hauptberuflich" eher "überwiegend" oder ganz weglassen, schreiben. irgendwie ist es immer schade, wenn man die Familie, auch wenn ich so manche Tätigkeit auch eher als Beruf ansehe, als eine berufliche Tätigkeit beschreibt.

Aber vielleicht haben andere noch eine andere Meinung.

Eschina
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Beitrag von Eschina » 09.08.2008, 21:42

Hallo Sandra,

mal wieder schnell geantwortet! Supi!

Schön, das ich jetzt anscheinend auf dem richtigen Weg bin (puh, dachte schon, ich krieg das nicht hin :wink: ).

Ja, das mit den Komata ist jetzt so ne Sache. Eigentlich hatte ich beim Schreiben ein gutes Gefühl, sie dort zu setzten. Aber jetzt, wo du es so erwähnst, kommen mir auch Zweifel. Warten wir mal ab, ob noch jemand eine Meinung dazu hat.

Ich danke dir jedenfalls sehr für deine Hilfe. Wenn es was neues gibt, melde ich mich.

Liebe Grüße

Eschina

SandraZ
Bewerbungshelfer
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Beitrag von SandraZ » 10.08.2008, 08:13

Würde mich freuen, dann von dir zu hören.

Mit den Komata stehe ich seit der Reform sehr viel mehr auf Kriegsfuß als zuvor. Meist setz ich sie nach Gefühl und bin durch die neuen Regeln verwirrt.
Aber wie du schon schreibst, vielleicht kann dazu jemand anders mehr sagen.

Gruß Sandra

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