Lebenslauf als Absolvent

Fragen zum Lebenslauf: Wie sieht ein tabellarischer Lebenslauf und wie ein handschriftlicher Lebenslauf aus? Welche Daten müssen unbedingt in den Lebenslauf und welche nicht?
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LionAM
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Lebenslauf als Absolvent

Beitrag von LionAM » 30.05.2012, 00:02

Hallo!
Ich habe vor wenigen Tagen meine Dissertation verteidigt und möchte mich nun bewerben. Dabei haben sich bei mir jedoch einige Fragen insbesondere zum Lebenslauf ergeben:

1. Ich habe alle Prüfungsleistungen hinter mir und kann jetzt "nur noch" auf das Ende des Promotionsverfahrens warten - darf mich solange aber natürlich noch nicht als Dr. bezeichnen. Wie schreibt man das im Lebenslauf? Die Endnote ist ja von der Promotionskommission "beantragt", aber nicht offiziell. Was gebe ich als Enddatum meines Promotionsstudiums an?

2. Parallel zu meinem Studium war ich mehrmals mit Unterbrechungen als Wissenschaftlicher Mitarbeiter angestellt (da meine Stelle ausgelaufen, aber nicht genügend Geld für eine Verlängerung vorhanden war). Teilweise habe ich aber auch Geld durch ein Stipendium erhalten. Was davon erwähnt man im Lebenslauf bzw. wie begründet man die Lücken?
In welcher Rubrik sollte man diese Beschäftigungen in einem thematischen Lebenslauf nennen - Berufstätigkeit? (obwohl sie ja parallel zur Promotion liegen...)

3. Häufig wird gesagt, dass Hobbys nur dann genannt werden sollten, wenn sie einen Bezug zum angestrebten Job haben. Da ich die Software-Entwicklung anstrebe, könnte ich Mathematik und Programmieren anführen. Sollte ich dann trotzdem ein/zwei regelmäßig von mir betriebene Sportarten "als Ausgleich" nennen, auch wenn kein direkter Bezug zur Stelle besteht?

Vielen Dank schonmal.
Alex

Rhodus
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Beitrag von Rhodus » 30.05.2012, 14:04

Hallo LionAM,

1. Solangs das Promotionsstudium nicht abgeschlossen ist, gibst du natürlich auch noch kein Enddatum an. Was man nicht kann, kann man halt nicht. Mit dem Hinweis etwa "Endnote beantragt" ist dann für einen Personalverantwortlichen das Stadium, in dem du dich befindest, erkennbar.

2. Die Wissenschaftliche itarbeit kann man schwerlich als "berufliche Tätigkeit" bezeichnen. Da "Nebentätigkeit" dem auch nicht gerecht wird, schlage ich vor, dies als "studienbegleitende Tätigkeiten" zu bezeichnen. Da Du die ganze zeit über studiert hast, dürften keine Lücken vorhanden sein. Denn Lücken sind solche zeiten, in denen man "nichts" getan hat. Dass die mitarbeiten insoweit nicht kontinuierlich waren, ist da nicht nachteilig, weil durchaus üblich.

3. Da Du a,lleine bestimmst, wie Du Dich präsentierst, was Du von dir preisgibst, darfst Du auch alleine bestimmen, ob und welche Hobbies Du angibst.
Deshalb: wenn du das Gefühl hast, Du möchtest die Sportarten angeben, als Zeichen für Deinen Ausgleich und auch dafür, dass du kein "Fachidiot" bist, dann solltest Du das tun.
Was heisst eigentlich für Dich "Mathematik" als Hobby?

Viele Grüße aus Duisburg

LionAM
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Beitrag von LionAM » 30.05.2012, 14:33

Danke für die Antworten.
Mathe als Hobby würde ich so beschreiben, dass ich auch außerhalb meines Studiums gern mal irgend ein mathematisches Problem aufgreife und versuche, es zu lösen bzw. zu einfach nur eine Gleichung zu vereinfachen/zu nähern.

Ich habe hier mal meinen Lebenslauf hochgeladen:
http://w281966.open.ge.tt/1/files/1en4R ... b?download

Kann ich diesen so lassen, oder fehlt noch etwas bzw. würdest du es anders schreiben.

Alex

Romanum
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Beitrag von Romanum » 30.05.2012, 15:33

Bzgl. Hobby: Also bei einem Physik-Absolventen kann man eigentlich davon ausgehen, dass Mathematik- und Programmierkenntnisse auf hohem Niveau vorhanden sind. Es ergibt wenig Sinn, dann unter Hobbys nur "Mathematik" und "Programmieren" zu schreiben.

Die Diplomarbeit könnte man auch als Unterpunkt des Studiums angeben.

Warum ist es sinnvoll, die Graduiertenschule und das Promotionsstudium in zwei unterschiedlichen Punkten anzugeben, wenn sie zeitlich ziemlich zusammenfallen?

Schulangaben können raus. Der Schulabschluss reicht aus.

Die studienbegleitende Tätigkeit solltest du unter dem Studium-Abschnitt angeben.

Nach den Prüfungen und vor der Verleihung darf man sich übrigens Dr. des. nennen: http://de.wiktionary.org/wiki/Dr._des. Näheres regelt aber die jeweilige Promotionsordnung.

Rhodus
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Beitrag von Rhodus » 30.05.2012, 15:36

Hallo LionAM,

ich würde diesen Lebenslauf definitiv nicht so lassen. Um es auf den Punkt zu bringen, für einen akademiker ein viel zu nichtssagender Lebenslauf, der optisch sich nicht von dem Lebenslauf eines Produktionshelfers unterscheidet.

Da im Lebenslauf keine Kontaktdaten enthalten sind, gehe ich einmal davon aus, dass Du eine Kopfzeile verwendest, in der dann aber auch der Name aufgeführt wird. Damit kann dieser aus den persönlichen Angaben herausgenommen werden.
Geburtsdatum, -ort ist antiquiert; besser Geburtsdaten; 26. Juli 1983 in Leipzig.
Gerade bei diesem Namen ist die Angabe der Nationalität überflüssig.

Warum verwendest du eigentlich die Überschrift "Lebenslauf"?

Bist du ein Mensch, der sich nur innerhalb von Grenzen bewegen kann? (Das zumindest könnte man aus der Verwendung der Linien schließen; unter anderem).

Zeitangaben sollten immer einheitlich verwendet werden; also auch für die Schulzeiten; dort 08 für den Schulanfang (ist immer der 01.08.) und 07 für das Schulende. beides ist stets unabhängig vom ersten und letzten Schultag.

Nach den persönlichen angaben sollte zunächst das Studium kommen; und dann erst die studienbegleitenden Tätigkeiten; denn das wichtigste kommt zuerst.

Zutreffend sollten wichtige Dinge durch Fettschrift hervorgehoben werden. Nun ist aber nicht die Diplomarbeit wichtig; sondern der erworbene Titel; nur der fehlt völlig.

Vor allem würde ich die Angaben zum studium nicht so zusammenquetschen, sondern besser verteilen: zB

Promotionsstudium
Universität Leipzig
Dissertation zum Thema
"....."

Sop ist der Lebenslauf leichter zu lesen und die weniger wichtigen Informationen Schule etc folgen auf der 2. Seite

Das "Mitglied in der" würde ich komplett streichen; Du schreibst ja auch nicht Student an der Uni Leipzig.
Dafür würde ich konkretere Angaben zu den Modeulen und Workshops machen. In einem allgemeinen lebenslauf würde ich zunäcghst alles auflisten; um dann für jede Bewerbung einen speziellen Lebenslauf zu gestalten, in dem ich die Module und Workshops benenne, die mir bei der Bewerbung Pluspunkte vermitteln.

Auch wenn es viele gibt, die andere Meinungen vertreten, ist es vielen personalverantwortlichen gleich, wie gut die Kenntnisse sind. Denn zum einen ist papier geduldig; zum anderen sind "sehr gute kenntnisse" stets relativ.

Das was mehr zählt, denn solche angaben ist die aussagekraft der Bewerbung, vor allem des Anschreibens und der Dritten Seite. Fehlt es dort an den entscheidenden Botschaften, nützt einem Bewerber auch das scl nichts.

Viele Grüße aus Duisburg

LionAM
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Beitrag von LionAM » 30.05.2012, 18:44

Danke für die Antworten - ich war mir nicht bewusst, dass es so viel zu beachten gibt...

@Romanum:
- Ok, dann lasse ich die Hobbys wohl weg. Obwohl tatsächlich viele meiner Kollegen überhaupt nicht programmieren (oder mit ihren Problemen an mich herantreten).

- Studium und Diplomarbeit zusammen als einen Punkt ohne eigene Datumsangabe? Ich hatte gedacht der Übersichtlichkeit halber lieber mehrere Unterteilungen zu machen (z.B. eben auch bei der Graduiertenschule). Die von Andreas vorgeschlagene Alternative ist ja, den Abschluss als eigenen Punkt zu bringen.

- Sollte man den Schulabschluss dann trotzdem als eigenständigen Block stehen lassen oder lieber als "Schulbildung und Studium" bzw. "Ausbildung" zusammenfassen?

- In der Promotionsordnung steht nur "Mit der Übergabe der Promotionsurkunde beginnt das Recht zur
Führung des Doktortitels." Ein vorläufiger Titel "Dr. des." wird nicht erwähnt.


@Rhodos:

- Ich sollte den Lebenslauf optisch ansprechender gestalten? Obwohl ich normalerweise eher nicht der Typ bin, der gern auffällt - andererseits: bei der Bewerbung muss ich wohl...

- Kopfzeile ist ein gutes Stichwort - irgendwie habe ich diese bisher vernachlässigt, ich müsste mir wohl mal eine zulegen.
Mein (Fast-)Namensvetter "Karl Alexander Müller" stammt übrigens aus der Schweiz - der Name ist somit noch nicht eindeutig. Am Geburtsort könnte man meine Nationalität aber natürlich festmachen.

- zu den Linien: zumindest bevorzuge ich ein geregeltes Umfeld... Ist das schlecht? Sollte ich die Linien ganz weglassen?

- Auf meinem Abi-Zeugnis steht 18.06.2002 - also würde ich 06/2002 schreiben.
Gilt das auch für "Abgabe im Januar 2012" -> "Abgabe 01/2012"?

- Den Abschluss Diplom-Physiker würde ich als eigenen Punkt mit Datum schreiben. Sollte ich auch die Verteidigung der Dissertation als eigenen Punkt schreiben (da habe ich ja aber noch keinen Abschluss)?

- BuildMoNa ist halt "Bundesexzellenzinitiative" und soll meine Interdisziplinärität unterstreichen. Die Namen der einzelnen Module helfen mir bei der Softwareentwicklung eher nicht weiter (Biophysik, Medizin, Chemie, Theoretische Physik) - diese sollen eher meine Fähigkeiten unterstreichen, mich auch in neuen Themengebieten schnell zurecht zu finden. Sollte ich trotzdem die Themengebiete nennen?

- Zu den "Sehr guten Kenntnissen" im Programmieren: Ich habe leider keine Nachweise (bis auf die geschriebenen Programme), da ich mir praktisch alles autodidaktisch beigebracht habe - bis auf einen Java-Kurs, den ich vor Jahren mal mitgemacht habe. Was würdet ihr da angeben? Ich könnte natürlich noch Vorlesungen aus dem Studium angeben, das meiste ist aber nicht "praktisches Programmieren" als eher Theorie (Algorithmen und Datenstrukturen, Datenbanksysteme, Zellularautomaten, Bildverarbeitung). Sollte ich solche Punkte noch unter "Nebenfach Informatik" angeben?

- Im Anschreiben habe ich viele für die Stellenausschreibung wesentliche Punkte erwähnt (Beispiele für Programme, welche ich im Rahmen des Studiums geschrieben habe (nicht nur für mich, sondern auch für andere), dass ich mich auch im Quellcode fremder Programme zurechtfinde, Mitarbeit an Open-Source-Projekten). Sollte ich trotzdem noch eine dritte Seite schreiben? (Da wüsste ich nicht, was ich noch groß unterbringen sollte...)

Alex

Rhodus
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Beitrag von Rhodus » 31.05.2012, 13:19

Hallo LionAM,

eine optische gestaltung muss ja jetzt nun nicht heissen, etwas ganz wildes zu machen. Schließlich muss die Bewerbung ja auch zu dem Menschen passen, der sich bewirbt. Die Unterstreichungen rausnehmen, andere Überschriften wählen, zB "Persönliches" "Studentisches" "Schulisches"; eine etwas andere Schriftart; und schon wirkt der Lebenslauf optisch anders.

Was die schukle betrifft, reicht vollkommen:
08/1994 - 07/2002 Georg-Christoph-Lichtenberg-Gymnasiums, Musterstadt
Abschluss Abitur

Wenn die Verteidigung Deiner Auffassung nach eine Aussagekraft für die Bewerbung hat, dann kannst du diese noch angeben. Ich bin mir sicher, du kannst selber besser beurteilen, welche Aussagekkraft das hat.

Die Themengebiete der Module würde ich zunächst angeben, da sie das Bild von Dir abrunden, zumal es bei einer Bewerbung bei einem Chemie-Unternehmen, das einen Softwareentwickler benötigt, sicher von Vorteil ist, wenn man liest, dass Du auch etwas "von Chemie verstehst".

Nachweise zum Kenntnisstand sind nicht zwingend erforderlich. Schließlich hat die bewerbung ja auch etwas mit Werbung zu tun. Und in der Werbung werden ja auch Nachweise eher selten beigefügt.

Im Anschreiben präsentierst Du im wesentlichen Dein bedarfsbezogenes Wissen und Deine bedarfsbezogenen Kompetenzen. Die bei akademikern eingeführte Dritte Seite dient dann dazu, Deine Motivation, deine Zielsetzungen zu präsentieren. Letztere muss im Übrigen nicht ausformuliert werden, sondern kann auch stichwortartig erfolgen.

Viele Grüße aus Duisburg

LionAM
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Beitrag von LionAM » 31.05.2012, 14:34

Vielen Dank. Das hat mir schon sehr weitergeholfen.

Alex

SerhiyMokhov
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Absolvent Lebenslauf Muster ok? Fehlersuche

Beitrag von SerhiyMokhov » 07.07.2016, 11:51

Liebe Bewerbungsexperten,

ich möchte Sie bitten, Ihren Blick auf die Inhalte meines CV zu werfen. Und zwar unter der Fragestellung, was kann bzw. muss weg? Muss ich vielleicht etwas ändern. Die Information wird zwar jedesmal einer Ausschreibung entsprechend angepasst (wenn es erforderlich erscheint), aber vom Inhalt her ist immer das Gleiche.

Danke im Voraus.

Hier ist der Lebenslauf:

Soll ich eigentlich den Lebenslauf als "Lebenslauf" bezeichnen? Oder vielleicht als "CV" Muss extra drauf stehen, dass es im vorliegenden Fall um einen LL handelt?

Ganz oben stehen mein Name, meine Adresse etc.

Angaben zur Person

Geburtsdatum/ -ort:
Familienstand: verheiratet (ich habe außerdem eine Tochter. Soll ich es erwähnen?)
Nationalität: deutsch

Hochschulstudium

10/2013 bis vsl. 09/2016 Master of Arts Politikwissenschaft an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster
Voraussichtlicher Abschluss: September 2016
Vertieferrichtungen: Theorie der IB, Krisen- und Konfliktforschung

10/2010 bis 09/2013 Bachelor of Arts Politikwissenschaft/Volkswirtschaftslehre und Wirtschaftsgeschichte an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule in Aachen
Vertieferrichtungen: Internationale Beziehungen (insbesondere Sicherheitspolitik) und Wirtschaftsgeschichte

09/2008 bis 09/2010 Zweijähriges Studium der Politikwissenschaft an der Nationalen Oles Gončar-Universität Dnipropetrovsk, Dnipropetrovsk (Ukraine)


Berufserfahrung und Praktika

10/2014 bis 09/2015 Studentische Hilfskraft (Tutor) an der Professur für Internationale Beziehungen und Politische Theorie am Institut für Politikwissenschaft der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster
Tätigkeitsschwerpunkte:
• Erarbeitung, Organisation, Leitung und Durchführung von vorlesungsbegleitenden Lernveranstaltungen in den Lehrfächern Politische Theorie und Theorie der Internationalen Beziehungen;
• Konzipierung und Organisation von Prüfungen und Klausuren einschl. Korrektur

03/2014 bis 04/2014 Praktikant im Auslandsbüro der Konrad-Adenauer-Stiftung in Kiew
Tätigkeitsschwerpunkte:
• Verfassung von Kurzberichten und Analysen zur politischen Lage;
• Teilnahme an Konferenzen und Fachgesprächen internationaler und ukrainischer Institutionen mit Berichtserstattung;
• Unterstützung bei der Konzeption, Organisation und Durchführung von Veranstaltungen

08/2012 bis 09/2012 Praktikant in der Außenstelle der Botschaft der Ukraine in der BRD in Bonn
Tätigkeitsschwerpunkte:
• Berichtserstattung zu internen Ereignissen auf Ukrainisch, Deutsch und Englisch;
• Datenpflege im Bereich der Sichtvermerks- und Nachlassangelegenheiten;
• Bearbeitung von Anträgen der natürlichen und juristischen Personen, einschl. der Korrespondenz

10/2008 bis 07/2010 Freiberuflicher Interviewer am Krämer Marktforschungsinstitut in Münster
Tätigkeitsschwerpunkte:
• Durchführung von deutschen und internationalen Meinungsforschungsprojekten;
• Telefonbefragungen (Computer Assisted Telephone Interview)


Veröffentlichungen

vsl. Aug. 2016 Mokhov S.: Binarnyi kod mnogopoliarnosti. Kritičeskoje tolkovanie "Teorii mnogopoljarnosti" Aleksandra Dugina i jejo sootnošenie s kontseptsiej "Neo-jevrazijstva". In: Forum novejšej vostochnojevropejskoj istorii i kul'tury 13. (russ.)
Deutsche Version dieser Ausarbeitung „Der binäre Code der Multipolarität. Eine kritische Auseinandersetzung mit Alexander Dugins Multipolaritätskonzept und seiner Beziehung zum „Neo-Eurasianismus`“ ist unter https://independent.academia.edu/SerhiyMokhov abrufbar:


Ehrenamtliches Engagement

10/2007 bis 08/2008 Mitarbeiter in der „Bahnhofsmission“; Caritasverband für die Stadt Münster e.V., Josefstr. 2, 48151 Münster
Tätigkeitsschwerpunkte:
• Logistische Hilfe für Reisende mit körperlichen Behinderungen, ältere Menschen oder Mütter mit Kindern;
• Vermittlung von Hilfesuchenden an entsprechende Beratungsstellen, Sozialämter, Notunterkünfte

10/2008 bis 12/2009 Mitarbeiter in Gemeinnützige Gesellschaft zur Unterstützung
Asylsuchender e.V., Münster
Tätigkeitsschwerpunkte:
• Vermittlung von Asylsuchenden an entsprechende Beratungsstellen, Sozialämter, Rechtsanwälte etc.;
• Hilfe bei der Wohnungs- und Arbeitssuche sowie Schulvermittlung für Kinder


Kenntnisse und Fähigkeiten

Fremdsprachen: Russisch (Muttersprache)
Ukrainisch (Muttersprache)
Englisch (Verhandlungssicher)
Französisch (Gute Kenntnisse)
Italienisch (Grundkenntnisse)
EDV-Kenntnisse: Microsoft Office (Sehr gute Kenntnisse)
Adobe Photoshop (Grundkenntnisse)

BlackDiamond
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Re: Absolvent Lebenslauf Muster ok? Fehlersuche

Beitrag von BlackDiamond » 07.07.2016, 13:47

SerhiyMokhov hat geschrieben: Hier ist der Lebenslauf:

Soll ich eigentlich den Lebenslauf als "Lebenslauf" bezeichnen? Oder vielleicht als "CV" Muss extra drauf stehen, dass es im vorliegenden Fall um einen LL handelt?
Kannst du machen, wie du meinst, dafür gibt es keine allgemein verbindliche Regel. Es gibt Stimmen, die sagen, eine Überschrift wäre beim LL ganz überflüssig, man sieht ja, dass es einer ist.
Die englischen Bezeichnungen "CV" und "Resume" würde ich nur verwenden, wenn der LL auch in Englisch gehalten ist.
Ganz oben stehen mein Name, meine Adresse etc.

Angaben zur Person

Geburtsdatum/ -ort:
Familienstand: verheiratet (ich habe außerdem eine Tochter. Soll ich es erwähnen?)
Ich finde es immer schöner, wenn man sich vom Bewerber ein möglichst umfassendes Bild machen kann. Ich würde es reinschreiben, aber es ist nicht wichtig, ob du es machst oder nicht.

Grundsätzlich finde ich deinen LL sehr gut. Für den unaufmerksameren Leser könntest du noch Deutsch als Muttersprache reinschreiben, Nationalität würde ich drin lassen, wenn dein Name nicht rein deutsch ist wie Hans Schmitz oder so. Wenn jemand, der recht viele Sprachen gut spricht, so wie du, von einer Sprache nur Grundkenntnisse hat, würde ich die weglassen. (hier: Italienisch).

SerhiyMokhov
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Re: Absolvent Lebenslauf Muster ok? Fehlersuche

Beitrag von SerhiyMokhov » 07.07.2016, 16:26

BlackDiamond hat geschrieben:
Grundsätzlich finde ich deinen LL sehr gut. Für den unaufmerksameren Leser könntest du noch Deutsch als Muttersprache reinschreiben, Nationalität würde ich drin lassen, wenn dein Name nicht rein deutsch ist wie Hans Schmitz oder so. Wenn jemand, der recht viele Sprachen gut spricht, so wie du, von einer Sprache nur Grundkenntnisse hat, würde ich die weglassen. (hier: Italienisch).

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung.

Ist die Reihenfolge von einzelnen Blöcken auch in Ordnung?

Wie ist Ihre Einstellung zum spartanisch-farbigen Design eines LL? In meinem Fall sind es dünne vertikale Striche (in Minzgrün oder etw. dunkler) neben der Benennung jedes einzelnen thematischen Feldes. Soll das ausgewählte Farbdesign mit dem Anschreiben korrespondieren? Oder anders gefragt: Weist ein LL farbige Elemente auf (u. a. zur besseren Strukturierung), soll auch das Anschreiben diese Elemente enthalten? Was denken Sie diesbezüglich?

Soll ich spezifisch auf meine Bachelorarbeit eingehen, wenn ich bald Master-Abschluss habe? Soll ich diese beim Namen erwähnen? Soll ich die Note für meine B-arbeit (1,6) erwähnen? Note für meinen BA-Abschluss?

Ehrenamtliche Tätigkeit vor gut 7-8 Jahren: Ist das noch angebracht?

Für Ihre Antwort danke ich Ihnen im Voraus!
Zuletzt geändert von SerhiyMokhov am 08.07.2016, 14:36, insgesamt 1-mal geändert.

BlackDiamond
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Beitrag von BlackDiamond » 08.07.2016, 14:26

Hallo Serhiy, du kannst mich ruhig duzen, wir sind doch im Internet.

Ich würde die Veröffentlichung weiter nach oben schieben. Grundsätzlich gilt: je interessanter, desto weiter oben. Nicht, dass derjenige, der deine Bewerbung prüft, sie schon beiseite legt, bevor er zum Interessanten kommt. :D

Wegen der Gestaltung: das kann ich mir so schlecht vorstellen, ohne es gesehen zu haben. Es ist immer günstig, wenn die Bewerbung "gut" aussieht oder mit anderen Worten: dass sich der Bewerber Mühe gegeben hat. Man denkt sich immer: wenn derjenige sich schon mit seiner Bewerbung keine Mühe gibt, wie arbeitet er dann?! Aber ob du mintfarbene Striche hast oder blaue, ist wirklich egal, weil Geschmackssache. Alles aus einem Guß, also Anschreiben und LL, sieht immer gut aus.

Aber eins ist in dem Zusammenhang ganz wichtig: wesentlich entscheidender als die Optik ist das, was drin steht. Ein schlechter Lebenslauf wird nicht besser, wenn er hübsch verpackt ist. Du hast ja durchaus was zu bieten, auch wenn du jetzt eigentlich den schwierigsten Job überhaupt suchst: den ersten nach dem Studium. Das ist immer schwierig. Aber wie gesagt, das macht doch alles einen guten Eindruck bei dir und Münster ist ja für Politikwissenschaften auch keine schlechte Uni, im Gegenteil.

Ja, ich würde die BAarbeit angeben, auch die Note. Und die ehrenamtlichen Tätigkeiten auch. Auch, wenn sie länger her sind, man geht davon aus, dass du generell ein sozial interessierter Mensch bist, auch wenn du gerade vielleicht andere Prioritäten setzt.

Viel Erfolg bei deinen Bewerbungen.

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