Lebenslauf Junior Database Manager, bitte um kurze Bewertung

Fragen zum Lebenslauf: Wie sieht ein tabellarischer Lebenslauf und wie ein handschriftlicher Lebenslauf aus? Welche Daten müssen unbedingt in den Lebenslauf und welche nicht?
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pittner
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Lebenslauf Junior Database Manager, bitte um kurze Bewertung

Beitrag von pittner » 27.06.2016, 23:30

Hallo zusammen,

ich habe hier meinen anonymisierten Lebenslauf zur Bewerbung als Junior Database Manager. Könnt ihr ihn euch bitte kurz ansehen und sagen was ihr davon haltet?

lebenslauf_muster.pdf

Vielen Dank im Voraus,
Michael

Charlie Schmidt
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Beitrag von Charlie Schmidt » 28.06.2016, 09:13

Guten Morgen pittner,

kopier den Lebenslauf doch bitte direkt hier rein. Das ist ansonsten recht anstrengend ... ;)

pittner
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Beitrag von pittner » 28.06.2016, 09:25

hm.. mir würde es gerade auf das Gesamtbild ankommen.
Ich kann ja versuchen einen Screenshot anzugehängen.

Danke,
Michael

Charlie Schmidt
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Beitrag von Charlie Schmidt » 28.06.2016, 09:33

Du kannst den Link ja für den Gesamteindruck stehen lassen. Aber beim Kommentieren ist es einfach hilfreicher, wenn man Satzschnipsel direkt kopieren kann. Niemand hat Lust, ständig hin und her zu klicken oder womöglich die Satzschnipsel abzuschreiben. Deswegen wäre ein Kopie schon besser. ;)

pittner
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Beitrag von pittner » 28.06.2016, 10:50


Romanum
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Beitrag von Romanum » 28.06.2016, 15:45

Zwischen Vorname und Nachname würde ich keine horizontale Linie machen.

Worin besteht bei den EDV-Kenntnissen der Unterschied zwischen "Grundlagen", "gut" und "gut, Anwender"?

pittner
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Beitrag von pittner » 28.06.2016, 16:24

ich würde sagen:

"Grundlagen" = Berufsschulwissen, in der Praxis eher weniger im Einsatz
"gut" = guten Kenntnisse in Bezug auf Sprachen
"gut, Anwender" = gute Kenntnisse in Bezug auf Programme, bzw. Entwicklungsumgebungen die durch die Anwendung der Selben erlangt wurden.

Kann man so argumentieren, oder würdest du es anders formulieren?

Vielen Dank,
Michael

pittner
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Beitrag von pittner » 28.06.2016, 20:15

Also schaut halt jetzt ziemlich sparsam aus, aber hier der Inhalt meines Lebenslaufes:

Persönliche
Daten
Adresse
Musterstraße 1
12345 Musterdorf
Geburtsdatum / -ort
01.01.1990 in Musterdorf
Staatsangehörigkeit
deutsch
Familienstand
ledig

Beruflicher
Werdegang
seit 07/2010
Fachinformatiker - Anwendungsentwicklung
MUSTERFIRMA 2, Musterdorf
» Entwurf, Planung und Realisierung von Softwarelösungen in enger Zusammenarbeit mit dem Endverbraucher
» Programmierung von Datenbankabfragen und gespeicherten Prozeduren
- zur Aufbereitung von Daten für kundenspezifische Front-End Dialoge und Auswertungen
- für die logische Datenverarbeitung von Lagerverwaltungs- und Logistiksoftware
- als Datenbank-Schnittstelle zu Back-End Prozessen
» Design und Programmierung von Front-End Dialogen
» Entwicklung und Wartung von Standardlösungen und firmenweiter Ansprechpartner zu den betroffenen Softwaremodulen
» Vor-Ort-Inbetriebnahme der Software und Durchführung von Kunden- und Mitarbeiterschulungen

02/2005 – 08/2007
Bankkaufmann
MUSTERFIRMA 1, Musterdorf
» Privat-/ und Servicekundenberater mit Stammsitz in der Geschäftsstelle
Musterdorf
» Vertretungstätigkeiten im gesamten Geschäftsgebiet
» Abwicklung des Kassengeschäfts





Ausbildung und schulischer Werdegang
09/2007 – 06/2010
Ausbildung zum Fachinformatiker - Anwendungsentwicklung
MUSTERFIRMA 2, Musterdorf
Gesamtergebnis sehr gut (92 Punkte)

09/2002 – 01/2005
Ausbildung zum Bankkaufmann
MUSTERFIRMA 1, Musterdorf

09/1998 – 07/2002
Staatliche Wirtschaftsschule Musterdorf
Mittlere Reife (Mathematischer Zweig)

Weiterbildung
09/2007 – 07/2008
CCNA Discovery: Networking for Home and Small Businesses
Onlinekurs der Cisco Networking Academy®

Kenntnisse
EDV- & Software-Kenntnisse
» SQL, PL/SQL, PL/SQL Developer (sehr gut)
» C, C++, C#, HTML, CSS (Grundlagen)
» Microsoft Visual Basic 6 (gut)
» Microsoft Visual Studio ab 2008 (gut, Anwender)
» Microsoft Office ab 2007 (gut, Anwender)
» Microsoft Windows ab XP (gut, Anwender)
Sprachkenntnisse
» Englisch (gut in Wort und Schrift)
Führerschein
» Klasse B

Interessen
Engagement
» Schriftführer, Freiwillige Feuerwehr Musterdorf
» Delegierter, CSU Ortsverband Musterdorf
Hobbys
» Fußball

Musterdorf, 01.07.2016 Max Mustermann

katerfreitag
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Beitrag von katerfreitag » 28.06.2016, 20:28

Rein von der Optik her find ich den LL sehr klassisch-konservativ-elegant. 'Junior Database Manager' hört sich für mich aber eher dynamisch-synergieeffekt-basierend-aktiv an... ;) kommt auf den Ziel-AG an, ob Du damit punktest: Traditionshaus oder Upstart?

Allerdings weiß ich nicht, ob zwei Seiten nicht ein bisschen viel sind. Durch die relativ breite Spalte und den Balken links vergibst Du viel Platz.

cre
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Beitrag von cre » 28.06.2016, 21:03

pittner hat geschrieben: Kenntnisse

» Microsoft Visual Studio ab 2008 (gut, Anwender)
» Microsoft Office ab 2007 (gut, Anwender)
» Microsoft Windows ab XP (gut, Anwender)
Ich würde hier das "ab" weg lassen. Dein neuer Arbeitgeber wird kaum seine Systeme mit Windows 98 laufen lassen. Auch deine Einschätzung deiner Fähigkeiten würde ich raus lassen, wenn das nur deine eigene Einschätzung ist und du dafür keinen Test gemacht hast den du mit der Note "gut" bzw. "sehr gut" abgeschlossen hast. Denn gut und sehr gut sind dehnbare Begriffe, evtl. hast du da mehr Fähigkeiten als selbst ausgewiesene Profis oder aber dein neuer Arbeitgeber lacht nur über das, was du da kannst.
Interessen
Engagement
» Schriftführer, Freiwillige Feuerwehr Musterdorf
» Delegierter, CSU Ortsverband Musterdorf
Hobbys
» Fußball
Bei Engagement würde ich die CDU komplett raus lassen. Deine politische Einstellung geht deinen Gegenüber so gar nichts an und kann dir evtl. das Genick brechen.
Hobbys würde ich auch raus werfen, dass schreibt man allgemein heute nicht mehr rein. Erstens wirst du sicherlich mehr Interessen haben als Fussball und außerdem willst du mit deinem AG ja nicht deine Freizeit verbringen.[/quote]

BlackDiamond
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Beitrag von BlackDiamond » 28.06.2016, 21:22

Hobbies werden schon noch oft reingeschrieben. Ich finde das auch gut. Viele Bewerber meinen, alles weglassen zu müssen, was auch nur ein bisschen über sie als Person und Mensch aussagt, das Ergebnis sind dann manchmal aalglatte und/oder nichtssagende Lebensläufe. Der Personaler/Entscheider möchte sich doch ein bisschen ein Bild machen. Außerdem ist die Angabe von Hobbies oft ganz hilfreich, wenn man im Gespräch merkt, der Bewerber kommt nicht aus sich raus. Dann fragt man nach seinem Hobby. Darüber sprechen die meisten begeistert und flüssig und man kann wenigstens ein bisschen Kontakt aufbauen.

Davon abgesehen engagiert er sich bei der Feuerwehr und somit fürs Gemeinwohl, das ist ja wohl mehr als ein Hobby, das man nur für sich ausübt. Gut, kann sein, dass er nur wegen der Kumpels hingeht und ihm das Gemeinwohl am Hintern vorbeigeht :D aber das steht ja da nicht.

Eine Mitgliedschaft in einer Partei kann man erwähnen, wenn einem das sehr wichtig ist. Wenn's rein darum geht, möglichst bei diesem AG ein Gespräch zu bekommen, würde ich es auch weglassen. Davon abgesehen glaube ich nicht, dass jemand wegen der "falschen" Partei kein Gespräch bekommt, solange er von der Qualifikation her ein guter Match wäre, es sei denn, es gibt gleich 50 gleich gut qualifizierte.

pittner
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Beitrag von pittner » 29.06.2016, 07:16

Vielen Dank schon mal für die konstruktive Kritik.
cre hat geschrieben:
pittner hat geschrieben: Kenntnisse

» Microsoft Visual Studio ab 2008 (gut, Anwender)
» Microsoft Office ab 2007 (gut, Anwender)
» Microsoft Windows ab XP (gut, Anwender)
Würdest du die Bewertung auch für die Programmiersprachen weglassen? Schließlich geht es bei der Stelle hauptsächlich um die Programmierung von SQL, PL/SQL und da finde ich schon, dass es erwähenswert wäre, dass meine Kenntnisse auf dem Gebiet sehr gut sind, oder nicht?

Wie ist es generell mit der Kategorie Hobbys, macht das wirklich Sinn hier welche anzugeben auch wenn sie nicht wirklich etwas mit dem beruflichen Umfeld zutun haben?

BlackDiamond
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Beitrag von BlackDiamond » 29.06.2016, 10:10

pittner hat geschrieben: Wie ist es generell mit der Kategorie Hobbys, macht das wirklich Sinn hier welche anzugeben auch wenn sie nicht wirklich etwas mit dem beruflichen Umfeld zutun haben?
Schau mal in den post über dir, da habe ich genau dazu ausführlich was geschrieben.

cre
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Beitrag von cre » 29.06.2016, 19:27

pittner hat geschrieben:
Würdest du die Bewertung auch für die Programmiersprachen weglassen? Schließlich geht es bei der Stelle hauptsächlich um die Programmierung von SQL, PL/SQL und da finde ich schon, dass es erwähenswert wäre, dass meine Kenntnisse auf dem Gebiet sehr gut sind, oder nicht?

Wie ist es generell mit der Kategorie Hobbys, macht das wirklich Sinn hier welche anzugeben auch wenn sie nicht wirklich etwas mit dem beruflichen Umfeld zutun haben?
Ne, drin lassen würde ich sie schon alle. Nur eben die Version nicht. Also einfach Microsoft Office statt Microsoft Office ab 2007. Denn gerade wenn es um eine Stelle geht wo solche Systeme Anwendung finden, wird man eher das Neuere haben. Und selbst wenn es eine ältere Version ist, wirst du da schon schnell rein finden.
Überlegen würde ich mir, ob ich Windows raus lasse weil das schon ein Standard ist. Aber da würde ich meine Hand nicht ins Feuer legen da ich selber nicht in dieser Branche arbeite.


Was die Hobbys angeht, bin ich da eher der Meinung das man sie raus lassen sollte. Das mit der Feuerwehr würde ich drin lassen, das mit der Partei wie gesagt raus eben auch das mit dem Fussball.

Auch weil Fussball so bla ist. Versteh das nicht falsch, es ist sicher dein Hobby und ich will es dir auch nicht madig machen.
Aber es wirkt eben ein bisschen so als würdest du einfach irgendwas rein schreiben wollen. Ich glaube Fussball steht als Hobby in jeder zweiten Bewerbung (auch weil sich niemand traut fernsehen und saufen rein zu schreiben ;)) und wirkt halt eher bemüht als authentisch.
Wenn man nicht unbedingt etwas Außergewöhnliches hat (was gleich als Aufhänger für die übliche Plauderei genutzt wird, und da hast du ja schon die Feuerwehr), kann man es auch weg lassen.

Charlie Schmidt
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Beitrag von Charlie Schmidt » 29.06.2016, 20:42

Hallo pittner,
Front-End-Dialoge
Back-End-Prozessen
Front-End-Dialogen
und firmenweiter Ansprechpartner zu den betroffenen Softwaremodulen
Das passt nach m. E. nicht logisch dazu. Warum ist das kein eigener Punkt?
Privat-/ und Servicekundenberate
Gesamtergebnis sehr gut (92 Punkte)
Hier könntest Du eventuell noch die Gesamtpunktzahl angeben (92/100? Punkten).

Deine Bewertung der EDV-Kenntnisse hat mich auch irritiert, vor allem der Begriff "Anwender". Das klingt für mich nach jemanden, der die Programme täglich anwendet. Machst Du das?

Ansonsten finde ich den Lebenslauf sehr angenehm zu lesen und gut strukturiert.

pittner
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Beitrag von pittner » 29.06.2016, 22:25

siehe nächster Beitrag
Zuletzt geändert von pittner am 29.06.2016, 22:30, insgesamt 1-mal geändert.

pittner
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Beitrag von pittner » 29.06.2016, 22:29

Charlie Schmidt hat geschrieben:
Front-End-Dialoge
Back-End-Prozessen
Front-End-Dialogen
und firmenweiter Ansprechpartner zu den betroffenen Softwaremodulen
Das passt nach m. E. nicht logisch dazu. Warum ist das kein eigener Punkt?

Nun ja, ein Dialog und ein Prozess sind nun mal unterschiedliche Dinge.
Den Begriff "Softwaremodule" würde ich als Oberbegriff der beiden anderen sehen.
Was meinst du mit eigenem Punkt?
Das klingt für mich nach jemanden, der die Programme täglich anwendet. Machst Du das?
Ja klar, das ist mein täglich Brot! ;)

Charlie Schmidt
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Beitrag von Charlie Schmidt » 29.06.2016, 23:15

Was meinst du mit eigenem Punkt?
Ich meinte, dass die Aufzählung in sich nicht logisch ist. Du beschreibst einmal einen Arbeitsprozess und einmal Deine Funktion.
» Entwicklung und Wartung von Standardlösungen und firmenweiter Ansprechpartner zu den betroffenen Softwaremodulen
Gemeint war also ein weiterer Unterpunkt. Ansonsten würde ich evtl. anders formulieren: firmenübergreifende Beratung ... o. Ä.
Ja klar, das ist mein täglich Brot! Winken
Okay, das hatte ich nämlich auch erwartet und ich denke, dass es bei Dir in der Branche auch vorausgesetzt wird. Dann wäre meine Empfehlung, die Differenzierung in der Beurteilung allein über die Benotung auszuführen.

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