Nennung der Kunden im Lebenslauf, Unternehmensberatung

Fragen zum Lebenslauf: Wie sieht ein tabellarischer Lebenslauf und wie ein handschriftlicher Lebenslauf aus? Welche Daten müssen unbedingt in den Lebenslauf und welche nicht?
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XXKathiXX
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Kunden angeben im Lebenslauf?

Beitrag von XXKathiXX » 24.10.2014, 15:35

Hallo zusammen,

ich möchte gerne meinen Lebenslauf optimieren. Dazu habe ich aus Personalerkreisen gehört, daß man große Kunden quasi als Eyecatcher angeben soll. Ich arbeite in der Wirtschaftsprüfung und die Information ist ohnehin öffentlich verfügbar.

Was haltet ihr davon?

Viele Grüße
Kathi

Romanum
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Beitrag von Romanum » 25.10.2014, 13:35

Hallo,

aber die Wirtschaftsprüfung hat doch bestimmt selbst einen bekannten Namen, so dass dies als Eyecatcher wirkt. Wichtiger finde ich die Aufgaben und die Verbindung zum neuen Job, die sich mit den Erfahrungen mit den "großen Kunden" ergibt.

XXKathiXX
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Beitrag von XXKathiXX » 25.10.2014, 15:23

Vielen Dank für deine Antwort :-)

Klar sollten die Tätigkeits- und Verantwortungsfelder bei der Auswahl stärker gewichtet werden als Namen. Mir als Personalverantwortliche käme die Auflistung von Kundennamen auch ein wenig "prollig" vor... Aber da ich keine bin, wollte ich mal hören, wie es auf die andere Seite wirkt.

Gibt es noch mehr Meinungen hierzu?

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FRAGEN
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Beitrag von FRAGEN » 26.10.2014, 11:34

Bin ebenfalls kein hauptamtlicher Personalverantwortlicher... und kann Dein Dilemma gut verstehen. Ich käme mir bei exzessivem "Namedropping" ohne erkennbare Notwendigkeit ebenfalls irgendwie "prollig" vor. Eine eigene "Kundenliste" (von Kunden, die ja noch nicht einmal "meine" persönlichen waren) würde ich von daher rein gefühlsmässig auf keinen Fall präsentieren. *Mein* Kompromiss zwischen vornehmer Zurückhaltung und marktüblichem "Klappern zum Handwerk" wäre wohl das komplette Integrieren der entsprechenden Namen in den Gesamtfluss des Lebenslaufs: Also immer schön in der sich wiederholenden Struktur "Arbeitgeber > Projekt > Kunde > Aufgaben". So würden die Namen dann im Gesamtbild quasi zum organischen Bestandteil einer umfassenden Leserinformation...

XXKathiXX
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Beitrag von XXKathiXX » 27.10.2014, 21:22

Das ist eine sehr interessante Idee... Aber ich denke, das ist nicht praktikabel bzw. redundant, weil die Aufgaben prinzipiell die selben bei allen Kunden sind. Eine sinnvolle Möglichkeit, die mir einfällt, das Ganze ein wenig zu kaschieren, wäre eventuell kundenspezifische Aufgabenfelder zu beschreiben a la "Prüfung Ausweis derivative Finanzinstrumente, z.B. bei Kunde XXX"

Was haltet ihr davon?

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FRAGEN
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Beitrag von FRAGEN » 27.10.2014, 23:08

Wenn sich so herum mehr daraus machen lässt: Warum nicht? Das generelle Prinzip wäre einfach nur, die Namensnennung in einen inhaltlichen Zusammenhang einzubetten, der unter Kennern der Materie einen informativen Mehrwert über die ordinäre Eyecatcherei hinaus bietet... ;-)

mefra
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Nennung der Kunden im Lebenslauf, Unternehmensberatung

Beitrag von mefra » 20.06.2016, 22:40

Hallo zusammen,

ich bin als Mitarbeiter bei einem Beratungsunternehmen tätig und dort bei unterschiedlichen Kunden im Einsatz.

Kann ich in meinem CV den Namen des Kunden / Unternehmens nennen, bei dem ich eingesetzt war, oder verstößt dies gegen bestimmte Regeln (Verschwiegenheitspflichten, Datenschutz u.a.).

Bzw. wie gehe ich dabei bei einem Interview um, kann ich den Namen des Unternehmen nennen??

Ad hoc würde ich sagen: nein / Keinen Nennung, aber in vielen CV-Beispielen sehe ich die Nennung der Unternehmensnamen.

Bsp.
Umsetzung eines Projekts bei der XY AG in ABC-Stadt

Vielen Dank für Eure Tipps

Schöne Grüße
:)

Worldaround
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Beitrag von Worldaround » 22.06.2016, 11:23

Hi mefra,
wie wird es beim potentiellen Arbeitgeber ankommen, wenn du Betriebsinterna schriftlich weitergibst?

Der Kunde ist König. Mit einem Kundennamen für sich werben zu wollen, ist immer fragwürdig. näheres regeln dein Arbeitsvertrag und eventuelle Verschwiegenheitsvereinbarungen.

Aber du kannst einzelne Projekte mit den Hauptaufgaben auch ohne Nennung des Kunennamens nennen.

BlackDiamond
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Beitrag von BlackDiamond » 22.06.2016, 12:31

Das war früher schon allgemein üblich, seine Kunden zu nennen. Im Rahmen der immer größeren "awareness" zu Datenschutz-Themen wäre ich auch lieber etwas vorsichtiger, wenn es um Beratungsthemen geht.

Kann man aber auch schwer sagen, ohne Genaueres zu wissen. Wenn jetzt jemand Autos verkauft und Firma XY ist sein Kunde, das fände ich als Information deutlich weniger schützenswert als wenn es darum geht, dass man ein namhaftes Unternehmen beim Outsourcing für eine geplante Standortschließung beraten hat. Und dazwischen gibts ja vieles.

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