quer-initiativ oder wie werde ich zum Sozialpädagogen

Eine initiative Bewerbung lohnt immer dann, wenn keine konkrete Stellenausschreibung vorliegt. Worauf ihr achten musst, ist Thema in diesem Forum.
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mupfy
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quer-initiativ oder wie werde ich zum Sozialpädagogen

Beitrag von mupfy » 26.11.2013, 16:01

Hallo ihr Lieben,
je länger ich mich mit dieser Stelle beschäftige, desto unsicherer werde ich, ob ich eine Chance bekommen könnte. Jetzt steckt aber schon so viel Arbeit drin, dass ich gar nicht einsehe, mich nicht zu bewerben^^

Es handelt sich um eine Einrichtung, die Menschen ohne Ausbildung einen Eintritt in den Arbeitsmarkt ermöglicht. Berufsvorbereitung, Ausbildung U25, Aus- und Weiterbildung Ü25, Ausbildung Behinderte, Widereinstieg Alleinerziehende etc. Habe ich Lust zu!

Auf der Internetweite gibt es vom letzen Jahr immer noch zwei Stellenausschreibungen (Bereichsleitung „Berufsvorbereitung“, Sozialpädagogen). Den Sozialpädagogen stelle ich euch mal hier rein, damit ihr seht, was so gesucht wird. Ich schreibe jetzt nicht direkt auf diese Stelle, aber etwas in der Art kann ich mir gut für mich vorstellen :)

Stellenprofil: Sozialpädagogin oder Sozialpädagoge
Für verschiedene Bildungsmaßnahmen und diverse Projekte

TN Verwaltung
Sozialpädagogische Begleitung/ Krisenintervention/Motivationsförderung/Aktivierung
Qualifizierungsplanung/ Förderplanung
Entwicklung von Projekten mit den Teilnehmern
Projektdurchführung in Kooperation mit den Ausbilderinnen und Ausbildern
Förder- und Stützunterricht
Bewerbungstraining
Regelmäßige Teilnahme an den verschiedenen Dienstbesprechungen, Anfertigungen der anfallenden Protokolle
Planung, Begleitung und Auswertung von Betriebspraktika, Akquise neuer Praktikumsstellen,
Umsetzung vorhandener Konzepte, deren Weiterentwicklung und das Erstellen neuer Konzepte
Zusammenarbeit mit den Kostenträgern
Umsetzung des Qualitätsmanagements

Kooperations- und Teamfähigkeit,
hohe Leistungsbereitschaft und Eigeninitiative,
hohe soziale und kommunikative Kompetenz,
Bereitschaft zur Weiterqualifizierung,
Verantwortungsbewusstsein,
Zuverlässigkeit,
physische und psychische Belastbarkeit
Teamfähigkeit.



Sehr geehrte Frau Name-aus-anderen-Stellenausschreibung,

meine Vorliebe am Kontakt und Austausch mit unterschiedlichen Menschen und meine Fähigkeit schnell das Vertrauen anderer zu Gewinnen, möchte ich nun beruflich nutzen. Auf der Suche nach geeigneten Unternehmen ist mir Ihre Webseite und Ihre dort erwähnten Leitsätze positiv aufgefallen, wobei ich mich mit dem Grundsatz sich dem humanistischen Menschenbild zu verpflichten, identifiziere.

Während meines Studiums bin ich diversen Tätigkeiten nachgegangen und konnte so einen sicheren Umgang mit unterschiedlichsten Ansprechpartnern erwerben. Schon während meiner Schulzeit und in den Semesterferien habe ich ehrenamtlich als Begleitung Ferienfreizeiten für Grundschulkinder, Menschen mit psychischer oder physischer Benachteiligung jeden Alters mit gestaltet und als Unterstützung in einem Hospiz Sterbende auf ihrem letzten Weg begleitet. Deshalb werde ich für die Kunden der ???? GmbH eine Gesprächspartnerin sein, die beratend und fördernd zur Seite steht und die Menschen dort abholt, wo sie ganz individuell stehen.

Durch mein geisteswissenschaftliches Studium besitze ich eine schnelle Auffassungsgabe, denke klar und strukturiert, arbeite teamorientiert und bringe meine ganz eigene Sichtweise mit. Ich übernehme gerne Verantwortung und meine Arbeitsweise zeichnet sich durch Ziel- und Verantwortungsbewusstsein sowie Zuverlässigkeit aus.

Ich arbeite täglich am Computer und meine Freude an Projektarbeit konnte ich durch eine GPM Projektmanagement-Fachfrau-Zertifizierung theoretisch untermauern. Ich fühle mich in der Textproduktion ebenso zu Hause, wie bei der Organisation von Veranstaltungen oder der Koordination eines Büros – als Schnittstelle zwischen den unterschiedlichen Ansprechpartnern.

Gerne werde ich in einem persönlichen Gespräch davon überzeugen, dass ich auch wenn ich nicht vom Fach bin, mich kreativ, innovativ und extrem motiviert den aktuellen und zukünftigen Herausforderungen des Bildungs- und Arbeitsmarktes widme, freue ich mich auf eine Einladung in Ihrem Haus.

Mit freundlichen Grüßen
mupfy



Was meint ihr? *bibber* ;)
Eine Betreffzeiele kommt später: Da schummel ich mich noch ein bisschen rum.

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Re: quer-initiativ oder wie werde ich zum Sozialpädagogen

Beitrag von FRAGEN » 26.11.2013, 22:40

N' Abend mupfy!

Ich bin zwar gerade ein bisschen müde... aber am Initiativ-Dienstag kann ich natürlich auch nicht einfach blaumachen... ;-)

Aber heute nur ganz kurz das Spontanste, was mir einfällt: Die grundsätzliche Idee kommt mir passend zu Dir vor. Sie liegt ja auch irgendwie auf einer Grundschiene mit dem Startup-Thema von letztens... nur in etwas persönlicherem Maßstab, sozusagen. Ich finde auch den Einstiegssatz sehr schön dazu. Nicht ganz so gelungen finde ich Folgendes:
mupfy hat geschrieben:wobei ich mich mit dem Grundsatz sich dem humanistischen Menschenbild zu verpflichten, identifiziere.
Das ist mir - gerade angesichts des Themas - ein bisschen sehr um die Ecke formuliert... und nebenbei auch inhaltlich ziemlich vage. Ich würde sagen, dass Grundsätze und Menschenbilder doch etwas mehr Prägnanz vertragen könnten...

Dass Du Deine bisherigen sozialen Tätigkeiten ins Spiel bringst, ist natürlich richtig und wichtig... aber die fröhliche Unbekümmertheit, mit der Du "Kinder in den Ferien" und die "Sterbenden auf ihrem letzten Weg" in einem Atemzug nennst, hat für mich schon etwas... hmmm... Frivoles an sich. Der Kurzschluss dieser Sterbenden mit den "Kunden der GmbH" über das nachfolgende "Deshalb" wirkt ähnlich zwiespältig auf mich. Das heisst nicht, dass Du die Punkte nicht bringen solltest... aber halt schon, dass die Verbindung großes Feingefühl im Detail erfordert
mupfy hat geschrieben:und bringe meine ganz eigene Sichtweise mit.
Gefällt mir irgendwie. Aber noch besser würde es mir gefallen, wenn diese Sichtweise sich auch etwas spezifizieren liesse...
mupfy hat geschrieben:meine Freude an Projektarbeit konnte ich durch eine GPM Projektmanagement-Fachfrau-Zertifizierung theoretisch untermauern.
Ich kenne mich mit Sozialarbeit nicht aus... könnte mir aber vorstellen (weiss es nicht!), dass die eine andere Vorstellung von "Projekten" haben als Deine PM-Instructors. Du hast nicht zufällig auch Sozialarbeiter in Deiner Bekanntschaft, mit denen man darüber reden könnte?
mupfy hat geschrieben:Gerne werde ich in einem persönlichen Gespräch davon überzeugen, dass ich auch wenn ich nicht vom Fach bin, mich kreativ, innovativ und extrem motiviert den aktuellen und zukünftigen Herausforderungen des Bildungs- und Arbeitsmarktes widme, freue ich mich auf eine Einladung in Ihrem Haus.
Der Satz klingt so, als hättest Du zwischenzeitlich den Überblick verloren... ;-)

Und generell ist mein Eindruck, dass das eigentliche Thema der Veranstaltung deutlich zu kurz kommt:
mupfy hat geschrieben:Es handelt sich um eine Einrichtung, die Menschen ohne Ausbildung einen Eintritt in den Arbeitsmarkt ermöglicht.

mupfy
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Beitrag von mupfy » 28.11.2013, 16:39

Hallo FRAGEN,
danke für deine – wie immer – sehr hilfreiche Rückmeldung. Ich hatte ja gedacht, dieses Mal bin ich schon sehr viel besser und ganz bald schreibe ich alleine. Aber das war wohl etwas verfrüht. Immerhin denke ich bei manchen Anmerkungen schon, dass das ja klar war. Ein gutes Zeichen.

Ich bin zwar gerade ein bisschen müde... aber am Initiativ-Dienstag kann ich natürlich auch nicht einfach blaumachen...
Hihi! Ehrlich: Gäbe es diesen Dienstag nicht, wäre nix gekommen. War also wirklich eine gute Idee! Nächste Woche wird es aber wieder besser bei mir. Da darf ich dann meine Weihnachtskalender auspacken *freu* und muss nicht so elend viel einpacken ;) Dann brauche ich den Dienstag hoffentlich nicht als Deadline :)
wobei ich mich mit dem Grundsatz sich dem humanistischen Menschenbild zu verpflichten, identifiziere.
Das ist mir - gerade angesichts des Themas - ein bisschen sehr um die Ecke formuliert... und nebenbei auch inhaltlich ziemlich vage. Ich würde sagen, dass Grundsätze und Menschenbilder doch etwas mehr Prägnanz vertragen könnten...
Ja._________________Ich muss da immer ein bisschen vorsichtig sein, weil ich auch Religionswissenschaften studiert habe. Da werden mir schnell religiöse Gefühle unterstellt (und sicherheitshalber gleich abgelehnt), die ich gar nicht habe. Ich werde sehen, was ich machen kann.
Dass Du Deine bisherigen sozialen Tätigkeiten ins Spiel bringst, ist natürlich richtig und wichtig... aber die fröhliche Unbekümmertheit, mit der Du "Kinder in den Ferien" und die "Sterbenden auf ihrem letzten Weg" in einem Atemzug nennst, hat für mich schon etwas... hmmm... Frivoles an sich. Der Kurzschluss dieser Sterbenden mit den "Kunden der GmbH" über das nachfolgende "Deshalb" wirkt ähnlich zwiespältig auf mich. Das heisst nicht, dass Du die Punkte nicht bringen solltest... aber halt schon, dass die Verbindung großes Feingefühl im Detail erfordert
Stimmt!
Ich habe mich irgendwie eh nicht so ganz wohl damit gefühlt, mich mit meiner Hospizarbeit zu bewerben. Das geht und besonders Rückfragen (in einem Bewerbungsgespräch) in sehr persönliche Bereiche – nicht nur meine. Ich tendiere emotional dazu nur den fröhlichen Teil zu nutzen. Mal sehen, wie es mir bei der Neuformulierung ergeht. Sollte sich ein gutes Fleckchen für meine Hospizarbeit finden wird sie kommen, aber nicht um jeden Preis. Um deutlich zu machen, dass ich keine Angst vor Menschen habe, reicht der Rest allemal.
und bringe meine ganz eigene Sichtweise mit.
Gefällt mir irgendwie. Aber noch besser würde es mir gefallen, wenn diese Sichtweise sich auch etwas spezifizieren liesse...
Kriegst du und ich :)
meine Freude an Projektarbeit konnte ich durch eine GPM Projektmanagement-Fachfrau-Zertifizierung theoretisch untermauern.
Ich kenne mich mit Sozialarbeit nicht aus... könnte mir aber vorstellen (weiss es nicht!), dass die eine andere Vorstellung von "Projekten" haben als Deine PM-Instructors. Du hast nicht zufällig auch Sozialarbeiter in Deiner Bekanntschaft, mit denen man darüber reden könnte?
Jein. Projektarbeit ist vom Grundgerüst immer gleich. Ich verstehe aber deinen Einwand. Ich werde dazu am Wochenende eine ganz alte Freundin anrufen, die als Rehapädagogin EXAKT diesen Beruf ausübt! Die werde ich gleich auch mal so ein bisschen ausfragen: Dann kann meine Bewerbung etwas fokussierter werden.
Der Satz klingt so, als hättest Du zwischenzeitlich den Überblick verloren...
Vergessen wir diesen Satz! Ich zitiere ihn nicht mal hier...

Es arbeitet in mir. Ich ziehe mich kurz zurück und dann geht es hier bald weiter.

Eine gute Zeit
mupfy

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Beitrag von FRAGEN » 28.11.2013, 21:00

mupfy hat geschrieben:Ich hatte ja gedacht, dieses Mal bin ich schon sehr viel besser und ganz bald schreibe ich alleine.
Bist Du und wirst Du, mupfy... ;-)
mupfy hat geschrieben:Immerhin denke ich bei manchen Anmerkungen schon, dass das ja klar war. Ein gutes Zeichen.
... und das gleich in zweifacher Hinsicht: Neben allem Lerneffekt ist Dir damit ja indirekt auch klar, dass mein Blickwinkel irgendwo auch begrenzt ist. Du solltest also niemals aufhören, diese Rückmeldungen für Dich dann wieder auf Passgenauigkeit in DEINEM Sinne zu hinterfragen. Es ist jederzeit möglich, dass Kommentare hier Dich von einem eigentlich richtigeren Weg abbringen...
mupfy hat geschrieben:Da werden mir schnell religiöse Gefühle unterstellt (und sicherheitshalber gleich abgelehnt), die ich gar nicht habe.
Ich will hier ganz bestimmt keine weltanschauliche Diskussion anzetteln... aber ganz spontan aus dem Bauch: Von Leuten, die menschlich in der Lage sind, andere wegen "religiöser Gefühle" abzulehnen, sollte man sich m. E. aus vielen guten Gründen fern halten... ;-)
mupfy hat geschrieben:Ich tendiere emotional dazu nur den fröhlichen Teil zu nutzen.
Das ist sehr verständlich und auf jeden Fall um ein Vielfaches leichter - sowohl für den Brief als auch in einem eventuellen Vorstellungsgespräch. Ich wäre nur gern sicher, dass Dir klar ist, dass das nicht die Konsequenz war, auf die ich hinaus wollte. Grundsätzlich wird Dein Argument MIT dem harten Teil natürlich in doppelter Hinsicht stärker: Zum einen ist die Bandbreite Deiner Fähigkeiten eine ganz andere, zum zweiten liegt die Hospiz-Arbeit von der Art der Aufgabenstellung wohl deutlich näher an der Rückführung ins Arbeitsleben. Es geht ja in beiden Fällen um die Rolle als Stütze auf einem sehr schwierigen persönlichen Weg.

Womit ich Dich wiederum nicht in eine Richtung schieben möchte, die Dir nicht behagt. Ich will nur sagen, dass meine Kritik sich nicht auf das WAS, sondern auf das WIE bezog... auf die scheinbare Gleichsetzung von Kindern, Sterbenden und Kunden...

Und jetzt lasse ich es weiter in Dir arbeiten... ;-)

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Beitrag von mupfy » 02.12.2013, 16:10

Hallo FRAGEN,
jetzt habe ich wieder mehr Zeit und widme mich voll meinen Bewerbungen.

... und das gleich in zweifacher Hinsicht: Neben allem Lerneffekt ist Dir damit ja indirekt auch klar, dass mein Blickwinkel irgendwo auch begrenzt ist. Du solltest also niemals aufhören, diese Rückmeldungen für Dich dann wieder auf Passgenauigkeit in DEINEM Sinne zu hinterfragen. Es ist jederzeit möglich, dass Kommentare hier Dich von einem eigentlich richtigeren Weg abbringen...
Ja, das ist klar :) Ich scheine einfach noch etwas zu oberflächlich zu sein und da werde ich nun genauer drauf achten. Nun wird es wohl auch Zeit, dass ich langsam flügge werde. Puh!
Da werden mir schnell religiöse Gefühle unterstellt (und sicherheitshalber gleich abgelehnt), die ich gar nicht habe.
Ich will hier ganz bestimmt keine weltanschauliche Diskussion anzetteln... aber ganz spontan aus dem Bauch: Von Leuten, die menschlich in der Lage sind, andere wegen "religiöser Gefühle" abzulehnen, sollte man sich m. E. aus vielen guten Gründen fern halten...
Schade, eine kleine weltanschauliche Diskussion: Bin ich immer für zu haben ;)
Wie auch immer: In meiner Bewerbung gibt es Humanismus, keine Religion.

Die Hospizarbeit habe ich nun draußen gelassen. Ich hatte dich da schon richtig verstanden und habe deinen Hinweis einfach genutzt mein eigenes Unwohlsein aus dem Schreiben zu entfernen. Das ist mir einfach zu persönlich, ich möchte nicht in einer solchen Stresssituation wie einem Vorstellungsgespräch über so etwas reden, ich möchte nicht mit jedem (schon gar nicht Fremden) darüber reden und ich möchte auch nicht wegen so etwas eingeladen werden.

Das neue Schreiben:

Sehr geehrte Frau Name-aus-anderen-Stellenausschreibung,

Meine Vorliebe am Kontakt und Austausch mit unterschiedlichen Menschen möchte ich nun beruflich nutzen, um Menschen in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Dies erfordert einen progressiven, individuellen und kontinuierlichen Prozess, bei dem die einzelne Person spezifisch gefördert wird.
Auf der Suche nach geeigneten Unternehmen ist mir Ihre Webseite und die dort erwähnten Leitsätze positiv aufgefallen. Ich identifiziere mich mit dem humanistischen Ansatz, der für mich bedeutet, Menschen im Bewusstsein ihrer Einzigartigkeit zu begegnen, Verantwortung zu übernehmen und einen wertschätzenden Umgang miteinander zu pflegen.

Schon während meiner Schulzeit und in den Semesterferien habe ich ehrenamtlich als Begleitung Ferienfreizeiten für Grundschulkinder, Menschen mit psychischer oder physischer Benachteiligung jeden Alters mit gestaltet und konnte so einen sicheren Umgang mit unterschiedlichsten Charakteren erwerben. Deshalb werde ich für die Kunden der ???? GmbH eine Gesprächspartnerin sein, die beratend und behilflich zur Seite steht und Menschen mit besonderen Problemen auf dem Arbeitsmarkt dort abholt, wo sie ganz individuell stehen.

Durch mein geisteswissenschaftliches Studium besitze ich eine schnelle Auffassungsgabe, denke klar und strukturiert, arbeite teamorientiert und bringe meine ganz eigene Sichtweise mit, die während unterschiedlicher Projekte immer wieder neue Impulse ermöglicht hat. Ich übernehme gerne Verantwortung und meine Arbeitsweise zeichnet sich durch Ziel- und Verantwortungsbewusstsein sowie Zuverlässigkeit aus.

Ich fühle mich in der Textproduktion ebenso zu Hause, wie bei der Organisation von Veranstaltungen, beratenden Tätigkeiten oder der Koordination eines Büros – als Schnittstelle zwischen den unterschiedlichen Ansprechpartnern.

Gerne werde ich in einem persönlichen Gespräch davon überzeugen, dass ich auch wenn ich nicht vom Fach bin, mich kreativ, innovativ und extrem motiviert den aktuellen und zukünftigen Herausforderungen des Bildungs- und Arbeitsmarktes widme. Ich freue ich mich auf eine Einladung in Ihrem Haus.

Mit freundlichen Grüßen
mupfy

Eine gute Zeit und baldigen Schnee!
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Beitrag von FRAGEN » 02.12.2013, 21:31

mupfy hat geschrieben:Nun wird es wohl auch Zeit, dass ich langsam flügge werde. Puh!
Mein Eindruck ist, dass Du unmittelbar davor stehst, mupfy! Zumindest die Stolpersteine, die ich hier gesehen habe, hast Du restlos beseitigt... und Vieles bestens präzisiert. Ein paar Sätze erscheinen mir in der jetzigen Form nicht zwingend im Gesamtablauf. Falls Du damit nicht Dinge vorhast, die ich auf Anhieb nicht erkenne, könnte man die in der jeweils einfachsten Version ersatzlos streichen:
mupfy hat geschrieben:Dies erfordert einen progressiven, individuellen und kontinuierlichen Prozess, bei dem die einzelne Person spezifisch gefördert wird.


Hmmmm... das ist jetzt schönstes Sozialarbeiter-Deutsch... und sollte von daher eigentlich gut sein. Ich fühle mich dabei trotzdem unwohl - wie immer, wenn es sich anhört, als wollte der Bewerber den Arbeitgeber dessen Geschäft erklären. In diesem speziellen Fall kommt noch erschwerend dazu, dass ausgerechnet Du ja die Nicht-Fachfrau am Tisch bist. Da finde ich den Eindruck des "Dozierens" etwas unglücklich...

Sehr gelungen finde ich dagegen Deine Definition des "Humanismus". Genau so etwas hätte mir da vorgeschwebt (auch wenn ich selbst es nicht so auf den Punkt hätte bringen können). In diesem Zusammenhang die Frage, ob der Satz davor so wichtig ist:
mupfy hat geschrieben:Auf der Suche nach geeigneten Unternehmen ist mir Ihre Webseite und die dort erwähnten Leitsätze positiv aufgefallen.
Könnte man von Deiner "Vorliebe am Kontakt und Austausch" nicht gleich (und inhaltlich eigentlich sogar noch dichter?!?) zum "Humanismus" kommen?
mupfy hat geschrieben:Durch mein geisteswissenschaftliches Studium besitze ich eine schnelle Auffassungsgabe
Das ist streng genommen ja nicht richtig. Die "Auffassungsgabe" mag Dir beim Studium geholfen haben... aber vorhanden war sich ja sicher vorher schon. Ich denke mal, dass Du auf diesem Wege einfach die Tatsache des Uni-Abschlusses anbringen wolltest... weiss aber gar nicht, ob das wirklich nötig ist. Bei Licht betrachtet trägt sie in diesem Job ja gar nicht so viel zu Deiner Eignung bei, oder? Am ehesten passt das Studium wohl noch zum Thema "eigene Sichtweise". Vielleicht könnte man dieses Monster von Satz dementsprchend aufteilen: Auf die "Sichtweise", die mit dem "Studium" zusammen hängt... und separiert davon auf die studienunabhängigen Persönlichkeitsmerkmale...?!?
mupfy hat geschrieben:Ich fühle mich in der Textproduktion ebenso zu Hause, wie bei der Organisation von Veranstaltungen, beratenden Tätigkeiten oder der Koordination eines Büros – als Schnittstelle zwischen den unterschiedlichen Ansprechpartnern.


Hmmmmm... das ist jetzt aus anderen Bewerbungen übrig geblieben, oder? Beim individuellen Eingliederungs-Support einelner Arbeitsloser fällt es mir zumindest schwer, den Nutzeffekt zu sehen...
mupfy hat geschrieben:Gerne werde ich in einem persönlichen Gespräch davon überzeugen, dass ich auch wenn ich nicht vom Fach bin, mich kreativ, innovativ und extrem motiviert den aktuellen und zukünftigen Herausforderungen des Bildungs- und Arbeitsmarktes widme.
Diesen Satz finde ich zunächst einmal... ähm... lang. Das ist zwar kein besonders gehaltvoller Einwand... aber ich finde tatsächlich ganz ernsthaft, dass man es seinem Leser gerade an Anfang und Ende möglichst leicht machen sollte. Zum zweiten finde ich den "Disclaimer"-Einschub (nicht vom Fach zu sein) überflüssig und für Dich nicht hilfreich: Du argumentierst die ganze Zeit so schön für Dein Interesse und Deine Eignung... nur um dann ganz zum Schluss "aber eigentlich doch nicht" zu sagen?!?

Und was den Abschluss des Satzes angeht: Die "aktuellen und zukünftigen Herausforderungen des Bildungs- und Arbeitsmarktes" sind eigentlich ein Thema von der Kanzlerin an aufwärts, oder? Ich weiss natürlich, was Du sagen willst... aber so, wie es da steht, hört es sich an, als wolltest Du persönlich eine großpolitische Wende einleiten... Mupfys "Agenda 2020" oder so... ;-)

mupfy
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Beitrag von mupfy » 03.12.2013, 16:12

Hallo FRAGEN,
danke für deine Rückmeldung und die Mutwolke, die du in meine Richtung pustest. Nachdem ich nun seit zwei Wochen wieder arbeite, war ich heute beim Arzt, um neue Medis zu bekommen und dem habe ich gesagt, dass ich denke in 4-5 Monaten eine neue Stelle zu haben und dann endlich wieder richtig gesund zu werden.
Und, im Moment glaube ich auch, dass das klappt :)
Dies erfordert einen progressiven, individuellen und kontinuierlichen Prozess, bei dem die einzelne Person spezifisch gefördert wird.
Hmmmm... das ist jetzt schönstes Sozialarbeiter-Deutsch... und sollte von daher eigentlich gut sein. Ich fühle mich dabei trotzdem unwohl - wie immer, wenn es sich anhört, als wollte der Bewerber den Arbeitgeber dessen Geschäft erklären. In diesem speziellen Fall kommt noch erschwerend dazu, dass ausgerechnet Du ja die Nicht-Fachfrau am Tisch bist. Da finde ich den Eindruck des "Dozierens" etwas unglücklich...
Ich wollte eigentlich zum Ausdruck bringen, dass ich weiß, worum es sich handelt. Deinen Einwand finde ich allerdings berechtigt und nehme meine Minivorlesung raus :)
Könnte man von Deiner "Vorliebe am Kontakt und Austausch" nicht gleich (und inhaltlich eigentlich sogar noch dichter?!?) zum "Humanismus" kommen?
Ja. Mir gefällt es nun besser.
Die "Auffassungsgabe" mag Dir beim Studium geholfen haben... aber vorhanden war sich ja sicher vorher schon. Ich denke mal, dass Du auf diesem Wege einfach die Tatsache des Uni-Abschlusses anbringen wolltest... weiss aber gar nicht, ob das wirklich nötig ist. Bei Licht betrachtet trägt sie in diesem Job ja gar nicht so viel zu Deiner Eignung bei, oder? Am ehesten passt das Studium wohl noch zum Thema "eigene Sichtweise". Vielleicht könnte man dieses Monster von Satz dementsprchend aufteilen: Auf die "Sichtweise", die mit dem "Studium" zusammen hängt... und separiert davon auf die studienunabhängigen Persönlichkeitsmerkmale...?!?
Mein Studium ist nicht pädagogisch und hat deshalb zunächst auch nichts mit der Stelle zu tun. Ich möchte es trotzdem drin lassen. 1. Weil ich keine anderen Qualifikationen habe und nur „Ich habe Lust und mag Menschen“ finde ich dann doch etwas mager und 2. hat meine Freundin (die Rehapädagogin) mir berichtet, dass bei ihr auch Nicht-Pädagogen, aber mit UNI-Abschluss eingestellt werden (ist allerdings ein anderer Träger, dessen Leitbild und Jahresbericht ich gestern schon mal gelesen habe ;) Hier in der Gegend, die ich derzeitig noch nicht verlassen möchte, wird allerdings keine Arbeitsmarktintegration angeboten. Dafür andere tolle Sachen!
Es gibt jetzt aber 2 Sätze. Der war wirklich etwas lang.
Ich fühle mich in der Textproduktion ebenso zu Hause, wie bei der Organisation von Veranstaltungen, beratenden Tätigkeiten oder der Koordination eines Büros – als Schnittstelle zwischen den unterschiedlichen Ansprechpartnern.
Hmmmmm... das ist jetzt aus anderen Bewerbungen übrig geblieben, oder? Beim individuellen Eingliederungs-Support einelner Arbeitsloser fällt es mir zumindest schwer, den Nutzeffekt zu sehen...
Nein. Es ist der Versuch möglichst breit gefächert aufzutreten – Wovon mir an anderer Stelle schon abgeraten wurde. Nun denn... ist entfernt.
"aber eigentlich doch nicht" zu sagen?!?
Ist draußen. Natürlich. :oops:
Und was den Abschluss des Satzes angeht: Die "aktuellen und zukünftigen Herausforderungen des Bildungs- und Arbeitsmarktes" sind eigentlich ein Thema von der Kanzlerin an aufwärts, oder? Ich weiss natürlich, was Du sagen willst... aber so, wie es da steht, hört es sich an, als wolltest Du persönlich eine großpolitische Wende einleiten... Mupfys "Agenda 2020" oder so...
Jetzt könnte ich sehr weltanschaulich werden :D Lassen wir meine Agendapläne in dieser Bewerbung aber mal außen vor ;)

Nun auch mit Betreff:


Initiativbewerbung um eine Stelle als Berufs- und Qualifizierungshelfer


Sehr geehrte Frau Name-aus-anderen-Stellenausschreibung,

meine Offenheit im Kontakt, mein Interesse am Austausch mit unterschiedlichen Menschen und meine respektvolle Begegnung mit meinem Gegenüber, möchte ich nun beruflich nutzen, um Menschen in den Arbeitsmarkt zu integrieren.
Auf der Suche nach geeigneten Unternehmen ist mir Ihre Webseite und die dort erwähnten Leitsätze positiv aufgefallen. Ich identifiziere mich mit dem humanistischen Ansatz, der für mich bedeutet, Menschen im Bewusstsein ihrer Einzigartigkeit zu begegnen, Verantwortung zu übernehmen und einen wertschätzenden Umgang miteinander zu pflegen.

Schon während meiner Schulzeit und in den Semesterferien habe ich ehrenamtlich als Begleitung Ferienfreizeiten für Grundschulkinder, Menschen mit psychischer oder physischer Benachteiligung jeden Alters mit gestaltet und konnte so einen sicheren Umgang mit unterschiedlichsten Charakteren erwerben. Deshalb werde ich für die Kunden der ???? GmbH eine Gesprächspartnerin sein, die beratend und behilflich zur Seite steht und Menschen mit besonderen Problemen auf dem Arbeitsmarkt dort abholt, wo sie ganz individuell stehen.

Durch mein geisteswissenschaftliches Studium bringe ich meine ganz eigene Sichtweise mit, die mir während unterschiedlicher Projekte immer wieder neue Impulse ermöglicht hat. Meine schnelle Auffassungsgabe, mein klares und strukturiertes Denken, mein teamorientiertes Arbeiten waren hierbei für das Gelingen hilfreich. Ich übernehme gerne Verantwortung und meine Arbeitsweise zeichnet sich durch Ziel- und Verantwortungsbewusstsein sowie Zuverlässigkeit aus.

Gerne werde ich Sie in einem persönlichen Gespräch davon überzeugen, dass ich mich kreativ und extrem motiviert den Herausforderungen der individuellen Begleitung von Menschen stelle. Ich freue ich mich auf eine Einladung in Ihrem Haus.

Mit freundlichen Grüßen

mupfy



Danke und eine gute Zeit
mupfy

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Beitrag von FRAGEN » 03.12.2013, 22:21

Es wird immer flüssiger, mupfy!
mupfy hat geschrieben:
Könnte man von Deiner "Vorliebe am Kontakt und Austausch" nicht gleich (und inhaltlich eigentlich sogar noch dichter?!?) zum "Humanismus" kommen?
Ja. Mir gefällt es nun besser.
... und wenn man auch noch den Homepage-Satz dazwischen rausnimmt? Wäre das dann noch besser? Bin gerade selbst nicht völlig sicher...
mupfy hat geschrieben:Jetzt könnte ich sehr weltanschaulich werden :D Lassen wir meine Agendapläne in dieser Bewerbung aber mal außen vor ;)
Unabhängig von Deiner makroökonomischen Globalagenda hatte ich eigentlich schon den Eindruck, dass Du mit diesem Satz auf etwas Interessantes hinausgewollt hättest... und dass im Grunde nur die Formulierung etwas aus dem Ruder gelaufen war. Denkst Du da nochmal drüber nach?
mupfy hat geschrieben:Nun auch mit Betreff:
Wo Du den jetzt so betonst: Ist es Absicht, dass Du an dieser Stelle die männliche Form benutzt?

Es müsste "Grundschulkinder UND Menschen" heissen, oder? Momentan klingt es so, als wären die Grundschulkinder quasi ein Synonym für physisch/psychisch Benachteiligte...
mupfy hat geschrieben:Deshalb werde ich für die Kunden der ???? GmbH eine Gesprächspartnerin sein, die beratend und behilflich zur Seite steht und Menschen mit besonderen Problemen auf dem Arbeitsmarkt dort abholt, wo sie ganz individuell stehen.
Also... rein vom logischen Ablauf her müsste hier m. E. die Verbindung zum vorangegangenen Satz mit dem "Deshalb" eher üder den Inhalt der zweiten Satzhälfte hergestellt werden. Der grammatisch suggerierte Zusammenhang, dass Du hilfst und berätst, weil Du früher diese Freizeiten gemacht hast, ist in Wirklichkeit ja sehr viel schwächer...
mupfy hat geschrieben:Gerne werde ich Sie in einem persönlichen Gespräch davon überzeugen, dass ich mich kreativ und extrem motiviert den Herausforderungen der individuellen Begleitung von Menschen stelle.
Der Satz liest sich so natürlich viel besser... hat in meinen Augen aber den kleinen Schönheitsfehler, dass ausgerechnet das spezifische Thema der Angelegenheit (die BERUFSBEZOGENE Begleitung) sich irgendwie herausgekürzt hat. Wie gesagt: Vielleicht geht die "Agenda"-Richtung ja doch noch irgendwie eine Nummer kleiner?!?

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Beitrag von mupfy » 04.12.2013, 19:57

Hallo FRAGEN,
nach deiner gestrigen Rückmeldung denke ich nun wieder, dass es ein Wunder wäre, wenn mich irgendwer nimmt. Und ganz sicher ein rein sozialer Akt :roll:

Aber, zu dem weshalb wir hier sind:
... und wenn man auch noch den Homepage-Satz dazwischen rausnimmt? Wäre das dann noch besser? Bin gerade selbst nicht völlig sicher...
Hm. Ich benötige diesen Satz für meine Ausführungen zum Humanismus. Da komme ich ja nicht einfach so drauf. Gerade die Kombination zwischen Homepage, Leitsätzen und meinen Gedanken zum Humanismus zeigen: Ja, ich habe mich mit euren Ideen auseinander gesetzt und teile sie. Fand ich jedenfalls.
Wo Du den jetzt so betonst: Ist es Absicht, dass Du an dieser Stelle die männliche Form benutzt?
Nö. Ich habe immer nicht so Lust mich diesen Gepflogenheiten anzuschließen. Änder ich aber noch: Soll sich ja niemand erschrecken, wenn ganz plötzlich doch eine Frau auftaucht ;)
Es müsste "Grundschulkinder UND Menschen" heissen, oder? ...
Müsste es.
Also... rein vom logischen Ablauf her müsste hier m. E. die Verbindung zum vorangegangenen Satz mit dem "Deshalb" eher üder den Inhalt der zweiten Satzhälfte hergestellt werden. Der grammatisch suggerierte Zusammenhang, dass Du hilfst und berätst, weil Du früher diese Freizeiten gemacht hast, ist in Wirklichkeit ja sehr viel schwächer...
Hoffentlich bewirbst du dich nicht nur mal so aus Spaß zufällig auf eine meiner! ;) Stellen. Selbst wenn du absagst, werden die niemand anderen mehr wollen.

Was denkst du über das (nicht ganz) neue Ende? Zu wenig Agenda? Eigentlich will ich da aber auch nich zu inhaltlich werden.



Sehr geehrte Frau Name-aus-anderen-Stellenausschreibung,

meine Offenheit im Kontakt, mein Interesse am Austausch mit unterschiedlichen Menschen und meine respektvolle Begegnung mit meinem Gegenüber, möchte ich nun beruflich nutzen, um Menschen in den Arbeitsmarkt zu integrieren.
Auf der Suche nach geeigneten Unternehmen ist mir Ihre Webseite und die dort erwähnten Leitsätze positiv aufgefallen. Ich identifiziere mich mit dem humanistischen Ansatz, der für mich bedeutet, Menschen im Bewusstsein ihrer Einzigartigkeit zu begegnen, Verantwortung zu übernehmen und einen wertschätzenden Umgang miteinander zu pflegen.

Schon während meiner Schulzeit und in den Semesterferien habe ich ehrenamtlich als Begleitung Ferienfreizeiten für Grundschulkinder und Menschen mit psychischer oder physischer Benachteiligung jeden Alters mit gestaltet und konnte so einen sicheren Umgang mit unterschiedlichsten Charakteren erwerben. Deshalb werde ich für die Kunden der ???? GmbH eine Gesprächspartnerin sein, Menschen mit besonderen Problemen auf dem Arbeitsmarkt dort abholt, wo sie ganz individuell stehen und sowohl beratend als auch behilflich zur Seite steht.

Durch mein geisteswissenschaftliches Studium bringe ich meine ganz eigene Sichtweise mit, die mir während unterschiedlicher Projekte immer wieder neue Impulse ermöglicht hat. Meine schnelle Auffassungsgabe, mein klares und strukturiertes Denken, mein teamorientiertes Arbeiten waren hierbei für das Gelingen hilfreich. Ich übernehme gerne Verantwortung und meine Arbeitsweise zeichnet sich durch Ziel- und Verantwortungsbewusstsein sowie Zuverlässigkeit aus.

Gerne werde ich Sie in einem persönlichen Gespräch davon überzeugen, dass ich mich kreativ und extrem motiviert den spezifischen Herausforderungen des Bildungs- und Arbeitsmarktes widme. Ich freue ich mich auf eine Einladung in Ihrem Haus.

Mit freundlichen Grüßen

mupfy

Danke dir und einen guten Abend
mupfy

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Beitrag von FRAGEN » 04.12.2013, 22:17

mupfy hat geschrieben:Hoffentlich bewirbst du dich nicht nur mal so aus Spaß zufällig auf eine meiner! ;) Stellen. Selbst wenn du absagst, werden die niemand anderen mehr wollen.
Das ist wirklich nett gesagt... und zum Dank beruhige ich Dich jetzt gleich doppelt: Zum einen werde ich mich in den nächsten 4-5 Monaten definitiv NICHT als Sozialarbeiter bewerben... und was noch viel wichtiger ist: Es gibt im wahren Leben gar nicht so viele Leute, die jemanden wie mich als Angestellten haben wollen. Genau genommen würde mich eine deutliche Mehrheit handelsüblicher Chefs als absolute Pest betrachten. Und das ist ausdrücklich KEIN Scherz... ;-)

Was Deine neue Version angeht: Ein sauberer Aufbau, ein sympathischer Ton, eine adäquate Persönlichkeit, eine zielgruppengerechte Wortwahl und all dieses lückenlos durchgehalten. Was mir noch etwas fehlt, sind Statements, welche die Arbeit an sich betreffen. Bislang konzentrierst Du Dich noch fast ausschließlich auf Deinen Hintergrund und Deine Haltung... sodass ein skeptischer Leser sich vielleicht noch fragen könnte, wie konkret (und zutreffen) wohl Deine Vorstellung von den tatsächlichen Tätigkeiten sein mag...

Und diesen unmotivierten Zeilensprung innerhalb des ersten Absatzes gibt es in Wirklichkeit nicht, oder?

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Beitrag von mupfy » 05.12.2013, 17:55

Hallo FRAGEN,
FRAGEN hat geschrieben: Das ist wirklich nett gesagt... und zum Dank beruhige ich Dich jetzt gleich doppelt: Zum einen werde ich mich in den nächsten 4-5 Monaten definitiv NICHT als Sozialarbeiter bewerben... und was noch viel wichtiger ist: Es gibt im wahren Leben gar nicht so viele Leute, die jemanden wie mich als Angestellten haben wollen. Genau genommen würde mich eine deutliche Mehrheit handelsüblicher Chefs als absolute Pest betrachten. Und das ist ausdrücklich KEIN Scherz... ;-)
In der Tat! Absolut beruhigend! Obwohl ich zugeben muss, dass es mich auf der anderen Seite etwas beunruhigt, dass es Vorgesetzte geben soll, für die es die Pest ist, wenn da jemand arbeitet, dessen Geduldsgrenze auf den Sternen der Milchstraße Hüppekästchen spielt.

So, es geht los:
Bislang konzentrierst Du Dich noch fast ausschließlich auf Deinen Hintergrund und Deine Haltung... sodass ein skeptischer Leser sich vielleicht noch fragen könnte, wie konkret (und zutreffen) wohl Deine Vorstellung von den tatsächlichen Tätigkeiten sein mag...
Mein erster Impuls war ja, mir die Augen zuzuhalten und laut zu singen. Also, die erweiterten/veränderten/neuen Teile sind fett.


Sehr geehrte Frau Name-aus-anderen-Stellenausschreibung,

meine Offenheit im Kontakt, mein Interesse am Austausch mit unterschiedlichen Menschen und meine respektvolle Begegnung mit meinem Gegenüber, möchte ich nun beruflich nutzen, um Menschen in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Auf der Suche nach geeigneten Unternehmen ist mir Ihre Webseite und die dort erwähnten Leitsätze positiv aufgefallen. Ich identifiziere mich mit dem humanistischen Ansatz, der für mich bedeutet, Menschen im Bewusstsein ihrer Einzigartigkeit zu begegnen, Verantwortung zu übernehmen und einen wertschätzenden Umgang miteinander zu pflegen.

Schon während meiner Schulzeit und in den Semesterferien habe ich ehrenamtlich als Begleitung Ferienfreizeiten für Grundschulkinder und Menschen mit psychischer oder physischer Benachteiligung jeden Alters mit gestaltet und konnte so einen sicheren Umgang mit unterschiedlichsten Charakteren erwerben. Deshalb werde ich für die Kunden der ???? GmbH eine Gesprächspartnerin sein, die Menschen mit besonderen Problemen auf dem Arbeitsmarkt dort abholt, wo sie ganz individuell stehen und sowohl beratend und informierend als auch durch die Förderung der eigenen Stärken zur Seite steht. Ich möchte die Klienten bei ihren persönlichen Belangen, bei der fachpraktischen Ausbildung unterstützen und beim gemeinsamen Erarbeiten und Vertiefen der schulischen und beruflichen Kenntnisse helfen.

Durch mein geisteswissenschaftliches Studium bringe ich meine ganz eigene Sichtweise mit, die mir während unterschiedlicher Projekte immer wieder neue Impulse ermöglicht hat. Meine schnelle Auffassungsgabe, mein klares und strukturiertes Denken, mein teamorientiertes Arbeiten waren hierbei für das Gelingen hilfreich. Ich übernehme gerne Verantwortung und meine Arbeitsweise zeichnet sich durch Ziel- und Verantwortungsbewusstsein sowie Zuverlässigkeit aus.

Gerne werde ich Sie in einem persönlichen Gespräch davon überzeugen, dass ich mich kreativ und extrem motiviert den spezifischen Herausforderungen des Bildungs- und Arbeitsmarktes widme. Ich freue ich mich auf eine Einladung in Ihrem Haus.

Mit freundlichen Grüßen

mupfy


Der Begriff "helfen" passt mir nicht so. Es geht ja um "Hilfe zur Selbsthilfe", aber wem erzähle ich das :D

Villeicht fällt mir ja was auf dem Weg Heim ein.

Danke und wenig Wind
mupfy

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Beitrag von FRAGEN » 05.12.2013, 20:40

mupfy hat geschrieben:Danke und wenig Wind
Hat wunderbar funktioniert, vielen Dank! Ich war heute eine Stunde später als geplant zu Hause, weil Dein "weniger" Wind meinem Zug eben einen Baum auf die Schienen gelegt hat... ;-)
mupfy hat geschrieben:Villeicht fällt mir ja was auf dem Weg Heim ein.
Dir dann mal ebenfalls ein wenig Wind... ;-)
mupfy hat geschrieben:Der Begriff "helfen" passt mir nicht so. Es geht ja um "Hilfe zur Selbsthilfe"
Warum steht das denn nicht in der Bewerbung? Genau das ist doch der zentrale Punkt, oder?

Aber unabhängig davon: Ist es denn wirklich der Selbsthilfen-Support beim "Erarbeiten und Vertiefen der schulischen und beruflichen Kenntnisse", um den es geht? Ehrliche Frage... ich kenne die Stelle bzw. die Zielrichtung des Trägers ja nicht... meinte bei Deiner Einführung ganz vorne allerdings, etwas anderes herausgelesen zu haben?!?

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Beitrag von mupfy » 05.12.2013, 22:31

FRAGEN hat geschrieben:Hat wunderbar funktioniert, vielen Dank! Ich war heute eine Stunde später als geplant zu Hause, weil Dein "weniger" Wind meinem Zug eben einen Baum auf die Schienen gelegt hat... ;-)
:D Och, danke. Nett, dass du mich so entlastest ;)
mupfy hat geschrieben:Der Begriff "helfen" passt mir nicht so. Es geht ja um "Hilfe zur Selbsthilfe"
Warum steht das denn nicht in der Bewerbung? Genau das ist doch der zentrale Punkt, oder?
Jetzt wo du fragst, frage ich mich das auch. Zumal genau das schon seit Tagen in meinem Kopf festsitzt.
Aber unabhängig davon: Ist es denn wirklich der Selbsthilfen-Support beim "Erarbeiten und Vertiefen der schulischen und beruflichen Kenntnisse", um den es geht? Ehrliche Frage... ich kenne die Stelle bzw. die Zielrichtung des Trägers ja nicht... meinte bei Deiner Einführung ganz vorne allerdings, etwas anderes herausgelesen zu haben?!?
Du hast Recht. Ich glaube auch, dass ich hier etwas vom Weg abgekommen bin. Ich habe schon beim Vor-dem-Bildschirm-hocken-und-keine-Idee-haben gedacht, dass ich wieder so krampfig bin und das frustet. Ich werde jetzt zunächst mit meiner Parallelbewerbung weiter machen und hier eine kleine Pause einlegen. Mit etwas Abstand wird das besser werden.

Tagestipp: Schuhe rausstellen nicht vergessen!

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Beitrag von mupfy » 08.12.2013, 18:41

Ich habe noch einmal mit meiner Freundin telefoniert. Das, was in meinem Anschreiben steht, stimmt schon, aber man kann… Also habe ich für das heutige Wochenabschluss-Tatort-Treffen einen Kuchen gebacken und bin in mich gegangen.

Mein neuer Text:

Sehr geehrte Frau Name-aus-anderen-Stellenausschreibung,

meine Offenheit im Kontakt, mein Interesse am Austausch mit unterschiedlichen Menschen und meine respektvolle Begegnung mit meinem Gegenüber, möchte ich nun beruflich nutzen, um Menschen in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Auf der Suche nach geeigneten Unternehmen ist mir Ihre Webseite und die dort erwähnten Leitsätze positiv aufgefallen. Ich identifiziere mich mit dem humanistischen Ansatz, der für mich bedeutet, Menschen im Bewusstsein ihrer Einzigartigkeit zu begegnen, Verantwortung zu übernehmen und einen wertschätzenden Umgang miteinander zu pflegen.

Schon während meiner Schulzeit und in den Semesterferien habe ich ehrenamtlich als Begleitung Ferienfreizeiten für Grundschulkinder und Menschen mit psychischer oder physischer Benachteiligung jeden Alters mit gestaltet und konnte so einen sicheren Umgang mit unterschiedlichsten Charakteren erwerben. Deshalb werde ich für die Kunden der ???? GmbH eine Gesprächspartnerin sein, die Menschen mit besonderen Problemen auf dem Arbeitsmarkt dort abholt, wo sie ganz individuell stehen und sowohl beratend und informierend als auch bei der fachpraktischen Ausbildung begleitend zur Seite steht. Ich möchte die Klienten, in ihren persönlichen Belangen Schritt für Schritt begleiten und die Entwicklung und Stärkung der Eigeninitiative stützen, um so berufliche Perspektiven zu schaffen und an die angestrebte Arbeitsaufnahme im ersten Arbeitsmarkt heranzuführen.

Durch mein geisteswissenschaftliches Studium bringe ich meine ganz eigene Sichtweise mit, die mir während unterschiedlicher Projekte immer wieder neue Impulse ermöglicht hat. Meine schnelle Auffassungsgabe, mein klares und strukturiertes Denken, mein teamorientiertes Arbeiten waren hierbei für das Gelingen hilfreich. Ich übernehme gerne Verantwortung und meine Arbeitsweise zeichnet sich durch Ziel- und Verantwortungsbewusstsein sowie Zuverlässigkeit aus.

Gerne werde ich Sie in einem persönlichen Gespräch davon überzeugen, dass ich mich kreativ und extrem motiviert den spezifischen Herausforderungen des Bildungs- und Arbeitsmarktes widme. Ich freue ich mich auf eine Einladung in Ihrem Haus.

Mit freundlichen Grüßen

mupfy

Guten Sonntag
mupfy

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Beitrag von FRAGEN » 08.12.2013, 22:25

Ich würde sagen... wir sind jetzt an einem Punkt, wo ich Dir nicht mehr weiter helfen kann, mupfy. Und wenn Du Dich jetzt fragst, ob in dieser Formulierung irgendeine versteckte Bosheit liegt, sage ich laut und deutlich "Nein!". Ich bin kein Sozialpädagoge... und "kenne" eigentlich nur die, die hier im Forum auftauchen. Unter denen bist Du damit definitiv ziemlich weit vorne. Mir persönlich wäre das in Bezug auf die tatsächlichen Tätigkeiten immer noch zu wenig konkret... aber ich kann beim besten Willen nicht sagen, ob diese grössere Konkretheit in Deinem Zielumfeld einen besseren Eindruck machen würde. Von hier an ist Deine Freundin vom Fach sicher die bessere Beraterin...

Meinen kleinen FRAGEN-Segen hast Du... obwohl... ähem... der letzte fette Satz in der zweiten Hälfte vielleicht doch ein kleines bisschen ungenau bzw. missverständlich in den grammatischen Bezügen wird?!?

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Beitrag von mupfy » 09.12.2013, 10:25

FRAGEN hat geschrieben: Meinen kleinen FRAGEN-Segen hast Du...
Danke, FRAGEN :) Du hast mir sehr, sehr geholfen. Es gibt eine Checkliste, die ich heranziehen kann, um zu schauen, was bei meinen jetzigen Schreiben fehlen könnte, was lockerer werden muss und wo ich präziser werden muss. Ich danke dir für deine ausführliche Hilfe und für das Schmunzeln, das immer mal wieder beim Lesen deiner ganz wunderbaren Beiträge auftauchte.

Wenn du Interesse hast, berichte ich sehr gerne, was aus mupfy wurde. Aber vielleicht reicht dir als Hobby auch der Weg, den du hier mit Menschen gehst und alles danach ist eben danach. Auch das ist für mich in Ordnung.
obwohl... ähem... der letzte fette Satz in der zweiten Hälfte vielleicht doch ein kleines bisschen ungenau bzw. missverständlich in den grammatischen Bezügen wird?!?
Ich schaue noch einmal drauf.

An dieser Stelle mache ich einen artigen Knicks und verabschiede mich - vorläufig

mupfy

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Beitrag von TheGuide » 09.12.2013, 17:14

mupfy hat geschrieben:Wenn du Interesse hast, berichte ich sehr gerne, was aus mupfy wurde. Aber vielleicht reicht dir als Hobby auch der Weg, den du hier mit Menschen gehst und alles danach ist eben danach. Auch das ist für mich in Ordnung.
Ich bin zwar nicht FRAGEN, habe aber trotz kärglicher Wortmeldungen interessiert mitgelesen. Mich würde schon freuen von Mupfys Erfolg zu hören und wenn Mupfy einen Misserfolg haben sollte, würde ich mich zwar nicht freuen, aber den Bericht trotzdem gerne lesen. Wir lernen ja alle was draus.

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Beitrag von mupfy » 09.12.2013, 17:27

TheGuide hat geschrieben:
mupfy hat geschrieben:Wenn du Interesse hast, berichte ich sehr gerne, was aus mupfy wurde. Aber vielleicht reicht dir als Hobby auch der Weg, den du hier mit Menschen gehst und alles danach ist eben danach. Auch das ist für mich in Ordnung.
Ich bin zwar nicht FRAGEN, habe aber trotz kärglicher Wortmeldungen interessiert mitgelesen. Mich würde schon freuen von Mupfys Erfolg zu hören und wenn Mupfy einen Misserfolg haben sollte, würde ich mich zwar nicht freuen, aber den Bericht trotzdem gerne lesen. Wir lernen ja alle was draus.
Oh, TheGuide. Ich dachte, du wärest mupfy-überdrüßig, weil ich das Forum mit lautem Gebrüll und wehenden Fahnen erstürmt und – zugegeben – so viele eurer, für viele andere auch wertvollen, Ressourcen beansprucht habe. Zwischendurch dachte ich selbst schon, dass das zu viel verlangt ist. Aber, ich hatte eben das Gefühl euch noch zu brauchen.

Vergessen habe ich dich aber natürlich nicht. Ich hätte diesen Beitrag wohl teilen sollen und diese Frage an anderer Stelle fragen sollen. Selbstverständlich bekommst du einen Bericht :)

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Beitrag von TheGuide » 09.12.2013, 17:59

mupfy hat geschrieben:Ich dachte, du wärest mupfy-überdrüßig,
Ach, keine Sorge. Es ist nur so, dass FRAGEN und ich zwei völlig unterschiedliche Herangehensweisen haben und FRAGEN ein ganz anderes Niveau als ich im Bewerbungsbearbeiten erreicht. Ich hätte da nur noch verschlimmbessern können.

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Beitrag von FRAGEN » 09.12.2013, 20:56

mupfy hat geschrieben:
TheGuide hat geschrieben:
mupfy hat geschrieben:Wenn du Interesse hast, berichte ich sehr gerne, was aus mupfy wurde. Aber vielleicht reicht dir als Hobby auch der Weg, den du hier mit Menschen gehst und alles danach ist eben danach. Auch das ist für mich in Ordnung.
Ich bin zwar nicht FRAGEN, habe aber trotz kärglicher Wortmeldungen interessiert mitgelesen. Mich würde schon freuen von Mupfys Erfolg zu hören und wenn Mupfy einen Misserfolg haben sollte, würde ich mich zwar nicht freuen, aber den Bericht trotzdem gerne lesen. Wir lernen ja alle was draus.
Dem möchte ich mich ausdrücklich anschliessen! Grundsätzlich trifft mupfy mit ihrem Satz von dem Hobby und dem Weg zwar den Nagel auf den Kopf... aber in manchen Fällen geht das Interesse dann doch über die Threadkante hinaus... ;-)

Nein wirklich: Ich hätte hier wirklich noch gern noch ein paar Griffe in mupfys ganz spezielle Trickkiste miterlebt... insbesondere in Sachen Mindmap, Setcard und Unikatflyern... ;-)

Und dass ich die "Guidelines" hier immer mit grösstem Interesse (und vielen persönlichen "AHA"-Effekten) lese, sage ich einfach mal dazu! Dass verschiedene Leute auch eine etwas unterschiedliche Art an den Tag legen, macht m. E. ja gerade den Reiz und das besondere Potential solch eines Forums aus... und unterschiedliche Charaktere gibt es ja genauso bei den Bewerbern und den Arbeitgebern. Viele Wege führen in viele... hmmm... Röme... ;-)

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Beitrag von mupfy » 09.12.2013, 22:51

FRAGEN hat geschrieben: Nein wirklich: Ich hätte hier wirklich noch gern noch ein paar Griffe in mupfys ganz spezielle Trickkiste miterlebt... insbesondere in Sachen Mindmap, Setcard und Unikatflyern... ;-)
Es gibt Einladungen, die sollte man nicht ausschlagen. Sich mit Bewerbungsflyern rumschlagen kommt noch vor Schokofondue. Ich freu mich!

Auf Bald! :D

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Re: quer-initiativ oder wie werde ich zum Sozialpädagogen

Beitrag von mupfy » 06.11.2020, 10:57

Hallo!

Immer mal wieder kommt ihr mir in den Kopf und heute ist wieder so ein Tag...

Seit 01.2016 habe ich tatsächlich den Einstieg in den sozialen Bereich geschafft... Im Moment arbeite ich in zwei Projekten (mit Menschen mit psychischer Erkrankung - checken, ob und was möglich ist... auch beruflich... und mit geistig behinderten Schülern mache ich die berufliche Orientierung). In beiden Bereichen, schreibe ich immer mal wieder Bewerbungen mit meinen Klienten und all die Tipps, die ich hier ins Hirn gehämmert bekommen habe, haben immer noch Gültigkeit und sind immer noch äußerst wertvoll...

Deshalb an dieser Stelle und nach dieser langen Zeit noch einmal ein herzliches Danke :-)

Eine gute Zeit
mupfy

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