⇒ Vorlage Initiativbewerbung bei der Stadtverwaltung ✔

Eine initiative Bewerbung lohnt immer dann, wenn keine konkrete Stellenausschreibung vorliegt. Worauf ihr achten musst, ist Thema in diesem Forum.
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Nallani
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⇒ Vorlage Initiativbewerbung bei der Stadtverwaltung ✔

Beitrag von Nallani » 16.06.2015, 15:23

Hallo zusammen,

ich habe dieses Thema mal 1:1 aus einer anderen Kategorie übernommen, da ich merke das diese dort falsch am Platz zu sein scheint. Ich werde versuchen alle wichtigen Punkte dieses Mal mit einzubinden.

Zu meinem Beruflichen Werdegang:

Ich bin gelernte Kauffrau im Groß- und Außenhandel, aber habe in meinem Ausbildungsbetrieb 4 Monate noch gearbeitet (Verkaufsinnendienst und Buchhaltung je 4h am Tag). Danach war ich 7 Monate arbeitssuchend. Bei meiner neuen Arbeitsstelle hatte ich 6 Monate in der Buchhaltung gearbeitet und wurde in der letzten Woche der Probezeit gekündigt, wegen einer Verletzung. 3 Monate Krankengeld und seit 1 Woche wieder arbeitssuchend.

Stelle:

Es gibt keine Stellenausschreibung. Unser Bürgermeister erwähnte lediglich, dass ab jetzt und in den nächsten Jahren ein Generationswechsel anstehen würde. Aus diesem Grund möchte ich mich Initiativ bewerben, einfach um mich schon mal vorzustellen und in die Köpfe zu bringen.

Wo ich mich bewerben will:

Also möchte ich mich gern bei der Stadtverwaltung bewerben, aber bin eben noch nie in diesem Berufsfeld unterwegs gewesen. Der Beruf an sich reizt mich wahnsinnig, allerdings könnte ich mir vorstellen, in verschiedenen Bereichen eingesetzt zu werden. Deshalb weiß ich auch nicht, wie ich den Betreff betiteln soll.

Was ich kann/mir zu traue:

Ich denke aber dass ich durch meinen Wissenstand den Aufgaben gewachsen bin, da ich mich sehr schnell in neue Gebiete, Programme, etc. einarbeite. Zudem möchte ich gern in einen Beruf, in dem ich nicht nur telefonischen Kundenkontakt habe, sondern auch persönlichen.

Ich habe versucht meine kaufmännische Bewerbung abzuwandeln, aber ich habe einfach ein schlechtes Gefühl bei der ganzen Formulierung. Meine ganzen Initiativ Bewerbungen waren irgendwie seeeehr erfolg los, deswegen hier mal mein Anschreiben, bereits leicht abgewandelt von einem Anschreiben auf eine Kaufmännische Ausschreibung.

Das Anschreiben für eine Bewerbung bei der Stadtverwaltung:


Bewerbung als ???


Sehr geehrte Damen und Herren,

Einen Einleitungssatz/-text habe ich nicht, da ich noch keine Idee hatte.

Als gelernte Kauffrau im Groß- und Außenhandel verfüge ich über sehr gute Kenntnisse im kaufmännischen Bereich. Diese Kenntnisse habe ich kontinuierlich erweitert und während meinen Tätigkeiten als Innendienstmitarbeiterin und Buchhalterin umsetzen können.
Zu meinen täglichen Aufgaben gehörten die Kundenbetreuung sowie allgemeine Buchhaltungsarbeiten und die Auftragsbearbeitung. Durch die europaweite Betreuung der Kunden, besitze ich ein kommunikationsfähiges Englisch.

Der Teil ist komplett noch aus meiner kaufmännischen Bewerbung, deshalb weis ich nicht ob ich den drin lassen soll oder komplett durch etwas ersetzen soll, dass sich auf die Stelle bezieht.
Also so in etwa warum gerade ich dafür geeignet bin.

Fleiß, Zuverlässigkeit und Verantwortungsbewusstsein sind für mich Selbstverständlichkeiten, genauso wie ein selbständiges, teamorientiertes und zielstrebiges Arbeiten bei hoher Belastbarkeit und Flexibilität. Ich habe ein freundliches und verbindliches Auftreten und verfüge über sehr gute Kenntnisse im MS-Office. Eine Einarbeitung in neue Programme ist für mich in kurzer Zeit möglich.
Mit diesem Teil bin ich eigentlich zufrieden, allerdings empfinde ich diesen als viel zu lang. Ich denke das dieser ganz schön eingekürzt werden muss und gegebenenfalls geändert.

Über eine Einladung zu einem persönlichen Gespräch freue ich mich.

Mit freundlichen Grüßen

XXX


Das war jetzt nen ganz schöner Text, aber über Tips und Anregungen freue ich mich sehr. Vielleicht könnt ihr meiner Kreativität auch wieder einen Anstoß geben, denn diese ist ganz schön eingerostet ^^

Liebe Grüße und schon mal vielen Dank im voraus :D

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TheGuide
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Re: ⇒ Vorlage Initiativbewerbung bei der Stadtverwaltung ✔

Beitrag von TheGuide » 17.06.2015, 00:21

Ich wies dich ja bereits daraufhin, dass eine Inititaivbewerbung an eine Behörde eigentlich keinen Erfolg haben kann, da öffentlich ausgeschrieben werden muss.
Nallani hat geschrieben: Einen Einleitungssatz/-text habe ich nicht, da ich noch keine Idee hatte.
In 99 % der Fälle sind Einleitungssätze eh überflüssiges weil inhaltsleeres Geschwafel!
Als gelernte Kauffrau im Groß- und Außenhandel verfüge ich über sehr gute Kenntnisse im kaufmännischen Bereich.
Das ist sicher kein Alleinstellungsmerkmal sondern eher das allgemiene Ausbildungsziel.


Diese Kenntnisse habe ich kontinuierlich erweitert und während meinen Tätigkeiten als Innendienstmitarbeiterin und Buchhalterin umsetzen können.
...umgesetzt.
Zu meinen täglichen Aufgaben gehörten die Kundenbetreuung sowie allgemeine Buchhaltungsarbeiten und die Auftragsbearbeitung. Durch die europaweite Betreuung der Kunden, besitze ich ein kommunikationsfähiges Englisch.
Kannst du das wegtragen oder verkaufen? Komma vor besitzen ist falsch, Satz in sich ist unlogisch.
und verfüge über sehr gute Kenntnisse im MS-Office.

Amerikanischer Eigenname :arrow: kein Bindestrich!

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Nallani
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Beitrag von Nallani » 17.06.2015, 10:12

Danke für die Rückantwort. Ich weis das prinzipiell kaum Erfolgschancen bei Initiativbewerbungen bei der Stadt gibt. Also meine Erfahrung, aber ich werde es trotzdem versuchen, mehr als >Nein< kann nicht gesagt werden.

Zur Umsetzung der Anmerkungen:
Als gelernte Kauffrau im Groß- und Außenhandel habe ich meine Kenntnisse kontinuierlich erweitert und während meinen Tätigkeiten als Innendienstmitarbeiterin und Buchhalterin umgesetzt. Zu meinen täglichen Aufgaben gehörten die Kundenbetreuung, sowie allgemeine Buchhaltungsarbeiten und die Auftragsbearbeitung. Durch die europaweite Betreuung der Kunden, habe ich ein kommunikationsfähiges Englisch.

Fleiß, Zuverlässigkeit und Verantwortungsbewusstsein sind für mich Selbstverständlichkeiten, genauso wie ein selbständiges, teamorientiertes und zielstrebiges Arbeiten bei hoher Belastbarkeit und Flexibilität. Ich habe ein freundliches und verbindliches Auftreten und verfüge über sehr gute Kenntnisse im MS Office. Eine Einarbeitung in neue Programme ist für mich in kurzer Zeit möglich.
Ich habe es etwas umformuliert, aber bei dem roten Teil weis ich noch nicht wie ich diesen sonst formulieren sollte.

Vielleicht:
Ein kommunikationsfähiges Englisch habe ich mir durch die Europaweite Kundenbetreuung angeeignet.
An einer Formulierung einer etwas originellen Einleitung bin ich noch dran. Ich wollte auch nicht sowas standardmäßiges haben.

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TheGuide
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Beitrag von TheGuide » 19.06.2015, 09:06

Nallani hat geschrieben:Als gelernte Kauffrau im Groß- und Außenhandel habe ich meine Kenntnisse kontinuierlich erweitert und während meinen Tätigkeiten als Innendienstmitarbeiterin und Buchhalterin umgesetzt. Zu meinen täglichen Aufgaben gehörten die Kundenbetreuung, sowie allgemeine Buchhaltungsarbeiten und die Auftragsbearbeitung. Durch die europaweite Betreuung der Kunden, habe ich ein kommunikationsfähiges Englisch.
Auch wenn du das Verb wechselst, das Komma ist immer noch falsch.

Englisch ist eine Sprache. Das adäquate Verb wäre also beispielsweise sprechen. Ich spreche ein passables Englisch, ich spreche ein gutes Englisch, ich kann gut/passabel auf Englisch kommunizieren....

Ein kommunikationsfähiges Englisch habe ich mir durch die Europaweite Kundenbetreuung angeeignet.

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Nallani
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Beitrag von Nallani » 19.06.2015, 10:44

Danke für den Hinweis. Ich habe ein Englisch Zertifikat Niveau B2.

Ausgangssatz:

Ein kommunikationsfähiges Englisch habe ich mir durch die Europaweite Kundenbetreuung angeeignet.

1. Variante

Durch die europaweite Kundenbetreuung spreche ich ein kommunikationsfähiges Englisch.

2. Variante

Durch die europaweite Kundenbetreuung kann ich gut in Englisch kommunizieren.


Ich würde zur 2. Variante tendieren.

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Beitrag von TheGuide » 19.06.2015, 10:54

Ich mag das Wort durch nicht, daher würde ich für die korrigierte Fassung der Ausgangsvariante plädieren.

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Beitrag von Nallani » 19.06.2015, 10:58

Ich spreche ein kommunikationsfähiges Englisch, dies konnte ich in der europaweiten Kundenbetreuung unter Beweis stellen.

Aber hier stört mich jetzt das "Ich" am Satzanfang.

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Beitrag von TheGuide » 19.06.2015, 12:42

Warum beginnst du dann nicht, wie zuvor mit "Ein kommunikationsfähiges Englisch..."?

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Beitrag von Nallani » 19.06.2015, 12:46

"Ein kommunikationsfähiges Englisch konnte ich in der europaweiten Kundenbetreuung unter Beweis stellen."

Dann würde ich das so formulieren, auch gleich als Beweis dafür das ich es schon gemacht habe. Sollte man auch so machen, wenn ich das richtig in den anderen Beiträgen aufgeschnappt habe.

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Beitrag von Zeroq51 » 19.06.2015, 13:32

Nallani hat geschrieben:"Ein kommunikationsfähiges Englisch konnte ich in der europaweiten Kundenbetreuung unter Beweis stellen."

Dann würde ich das so formulieren, auch gleich als Beweis dafür das ich es schon gemacht habe. Sollte man auch so machen, wenn ich das richtig in den anderen Beiträgen aufgeschnappt habe.
Stimmt fast. Nur würde ich das konnte streichen und den Satz etwas umstellen.
Das Verb können ist ein Weichmacher und TheGuide mag diese Wörter überhaupt nicht. ;) 8)

Also lautet der Satz: Ein kommunikationsfähiges Englisch stellte...

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Beitrag von Nallani » 19.06.2015, 13:35

Ohje, ist schon verwirrend :?

Aber danke :) wird sofort geändert. Ich weis auch nicht, was man in der Schule mal so gelernt hat sind alles so standard floskeln und die haben sich irgendwie eingebrannt..
ich sitze ja bereits in einer Maßnahme vom Amt zur Wiedereingliederung... Aber so richtig irgendwas vorschlagen oder verbessern tun die nicht. Deswegen suche ich die Hilfe ja hier ^^

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TheGuide
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Beitrag von TheGuide » 19.06.2015, 14:27

Nallani hat geschrieben:Aber danke :) wird sofort geändert. Ich weis auch nicht, was man in der Schule mal so gelernt hat sind alles so standard floskeln und die haben sich irgendwie eingebrannt..
Ich habe grundsätzlich ein positives Lehrerbild, womit ich häufig ziemlich alleine dastehe. Was allerdings Bewerbungsschreiben angeht, das lernen Lehrer selbst nicht richtig. Die machen da natürlich dieselben Fehler, wie alle anderen auch. Em ehesten lernen das noch die Haupt- und Realschullehrer.


@zeroq: Gut aufgepasst! ;)

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Nallani
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Beitrag von Nallani » 19.06.2015, 14:35

Ich hab einen Realschulabschluss von 2,0 und dort haben mir eben jene Lehrer das beigebracht. Habe dann noch die Hochschulreife für Wirtschaftswissenschaften gemacht und mit 3,3 abgeschlossen (lag daran das ich nicht wirklich gelernt hatte und ich in einer Findungsphase war, was ich beruflich überhaupt machen soll) tja, die haben aber genau das gleiche auch erzählt.

Die DIN Norm für das Anschreiben etc war sehr gut, aber inhalt ist halt immer so ne Sache. Plädiert wurde auf:

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit bewerbe ich mich.....

Und das ist ja eigentlich nicht das was ein AG hören möchte :?: :!:

Romanum
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Beitrag von Romanum » 19.06.2015, 22:27

Sind englische Sprachkenntnisse für den Job bei der Stadtverwaltung eigentlich so wichtig?

Hier noch eine Musterbewerbung mit Angabe von Sprachkenntnissen:

Bild

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Nallani
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Beitrag von Nallani » 22.06.2015, 12:55

Gute Frage, aber kann ich mir schon vorstellen. Bin mir da aber unsicher.

Ich werde diese Woche mal zu der Personalabteilung gehen und wegen einer Praktikumsstelle fragen, vielleicht öffnen sich so Türen.

mine2904
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Bewerbung Stadtverwaltung, Schwierigkeiten Motivation darste

Beitrag von mine2904 » 23.04.2018, 13:36

Hallo zusammen,

ich arbeite aktuell als Teilzeitkraft in Elternzeit. Während meiner Abwesenheit in der Elternzeit ist mein Arbeitgeber ca. 30km weit umgezogen. Ich fahre nun zum arbeiten von einer Großstadt in die nächste und fahre oft für diese 30km 1,5 stunden oder mehr.
Mir fällt es schwer den Grund meiner Bewerbung anzugeben, ohne dass es sich so anhört, als ob ich nicht bereit wäre für meinen AG etwas auf mich zu nehmen, wie in dem fall den anfahrtsweg. Da ich aber zwei kleine Kinder habe und mein Mann auch weit weg arbeitet, möchte ich gern hier eine Stelle finden.

Vielleicht könnt ich euch das Anschreiben einmal ansehen. Ixh möchte mich gern bei unserer Stadtverwaltung Initiativ Bewerben. Ich würde ggf. Stellen in der Verwaltung oder auch im Jobcenter annehnen um einen Einstieg zu finden und mich später ggf. intern weiter zu bewerben.

Sehr geehrter Damen und Herren,

nach dem Standortwechsel meines aktuellen Arbeitgebers möchte ich mich beruflich wieder in Essen orientieren. Die Stadtverwaltung Essen als größter Arbeitgeber des Stadtgebietes weckt hier meine Aufmerksamkeit.

Aktuell bin ich angestellt als Sachbearbeiterin im Projektmanagement bei
Firma XY und verstärke das Team während meiner Elternzeit als Teilzeitkraft. Die Korrespondenz für den Projektmanager, die Verwaltung unserer Aufträge und Rechnungen in SAP sowie die Organisation der Ablage, Aktenführung und Vertragserstellung zählen hier zu meinen Aufgaben. Bei der Mitarbeit zur Einführung eines elektronischen Rechnungserfassungsprogrammes für unser Unternehmen konnte ich meine Einsatzbereitschaft mit Freude unter Beweis stellen.

Neben kaufmännischen Kenntnissen und Berufserfahrung, bringe ich ebenso Fähigkeiten im Bereich Organisation sowie die Bereitschaft zum selbstständigen Arbeiten mit. Zuverlässigkeit und Loyalität zählen zu meinen persönlichen Stärken, auch wichtige Entscheidungen setzte ich konsequent und zielgerecht um. Ein freundliches und gepflegtes Auftreten sind für mich ebenso selbstverständlich wie zuvorkommende Umgangsformen.

Ich bin davon überzeugt, dass die Stadtverwaltung Essen mit Ihren Aufgaben im Bereich der Verwaltung oder auch des Jobcenters meiner beruflichen Zukunftsperspektive entspricht.

Über eine positive Rückmeldung freue ich mich sehr.


Mit freundlichen Grüßen


Was haltet ihr davon?

Danke
Romina

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TheGuide
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Re: Bewerbung Stadtverwaltung, Schwierigkeiten Motivation da

Beitrag von TheGuide » 24.04.2018, 22:20

mine2904 hat geschrieben:nach dem Standortwechsel meines aktuellen Arbeitgebers möchte ich mich beruflich wieder in xxx orientieren. Die Stadtverwaltung xxx als größter Arbeitgeber des Stadtgebietes weckt hier meine Aufmerksamkeit.
Größe ist kein Indiz dafür ob der Arbeitgeber attraktiv ist. Dass dein aktueller Arbeitgeber den Standort gewechselt hat, und du deswegen dort weg möchtest, ist eine negative Bewerbungsmotivation. Eine positive Bewerbungsmotivation geht immer von der angestrebten Stelle aus. Das ist nicht dahingehend misszuverstehen, dass man versucht, sich einzuschleimen.
Aktuell bin ich angestellt als Sachbearbeiterin im Projektmanagement bei
Firma XY und verstärke das Team während meiner Elternzeit als Teilzeitkraft. Die Korrespondenz für den Projektmanager, die Verwaltung unserer Aufträge und Rechnungen in SAP sowie die Organisation der Ablage, Aktenführung und Vertragserstellung zählen hier zu meinen Aufgaben.
Teilweise Lebenslaufnacherzählung. Jedenfalls aber müsstest du hier deine Ausführungen umbauen, so dass sie Argumente würden.
Bei der Mitarbeit zur Einführung eines elektronischen Rechnungserfassungsprogrammes für unser Unternehmen konnte ich meine Einsatzbereitschaft mit Freude unter Beweis stellen.
Ich finde den Satz insgesamt schwach und ein wenig unglaubwürdig. Explizit kritisiere ich aber die Verwendung von konjugiertem können + unkonjugiertem Verb. Konjugiere das eigentliche Verb: stellte ich unter Beweis
Neben kaufmännischen Kenntnissen und Berufserfahrung, bringe ich
Falsches Komma.
Ich bin davon überzeugt, dass die Stadtverwaltung XXX mit Ihren Aufgaben im Bereich der Verwaltung oder auch des Jobcenters meiner beruflichen Zukunftsperspektive entspricht.
Was soll der Satz dem Personaler sagen?

Auch bei einer Initiativbewerbung kannnst du so tun, als würdest du auf eine Ausschreibung reagieren. Wie sähe die aus? Was müsstest du schreiben, um sie zu beantworten?

mine2904
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Beitrag von mine2904 » 16.05.2018, 21:24

Danke für deine Rückmeldung.
Leider habe ich meine Bewerbung immer noch nicht auf den Weg gebracht, da ich nun doch verunsichert bin und möchte das sie gut ist. Nicht nur für die Stadtverwaltung, sondern eben auch für andere Unternehmen bei denen ich gern auf eine Stellenausschreibung reagieren würde.

ich hatte gehofft, dass ich gerade mit der passage die du unglaubwürdig findest punkten kann.
Die Kreditorenrechnen des Unternehmens sollten digitasiert bearbeitet werden und hierzu wurde ein neues Programm eingeführt. Ich habe in enger Zusammenarbeit mit unserer IT dieses Programm eingführt, im Testsystem Fehler ausgemerzt und immer wieder Probeläufe durchgeführt bis alles so war wie es sein sollte.

Genrell ist man als "Laie" beim schreiben einer Bewerbung bemüht nicht plump zu klingen und das endet glaube ich häufig in Sinnfreien sätzen =)

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TheGuide
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Beitrag von TheGuide » 16.05.2018, 22:20

mine2904 hat geschrieben:Genrell ist man als "Laie" beim schreiben einer Bewerbung bemüht nicht plump zu klingen und das endet glaube ich häufig in Sinnfreien sätzen =)
Dann versuche doch mal, dich so präzise wie möglich auszudrücken.

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