Bewerbung um einen Ausbildungsplatz zum Koch
Sehr geehrter Herr XXX (Name bekannt),
durch ein Stellenausschreiben im Internet und ein darauffolgendes Telefonat mit einer Ihrer Angestellten habe ich erfahren, dass Sie ab dem 02. Juli 2012 noch eine Ausbildungsstelle als Koch zu vergeben haben, um die ich mich hiermit bewerben möchte.
Durch diverse Praktika, unter anderem in der Kindertagesstätte XXX, in der ich eine Koch-AG für die Kinder angeboten habe und meinem Fachoberschulpraktikum in der AWO Seniorenresidenz XXX in XXX, in der ich teilweise in der Küche tätig war, bekam ich einen Einblick in den Alltag einer Küche. Ich durfte bei dem Anrichten von Speisen helfen, hatte Einblick in das Kühlhaus und bearbeitete Bestellungen. Diese Erfahrungen zeigten mir, was meine Wunschausbildung ist: die des Kochs.
Ich hege schon seit langer Zeit großes Interesse für den Kochberuf. Die Zubereitung von Mahlzeiten bereitet mir sehr viel Spaß, und mir gefällt es dabei immer wieder, vor kreative Herausforderungen gestellt zu werden. Da es ein Hobby von mir ist in meiner Freizeit mit Freunden zu kochen, verschiedene Gerichte anzurichten und ich viel Spaß an der Zubereitung von Lebensmitteln habe, sehe ich meine Zukunft in dem Beruf des Kochs. Des Weiteren bin ich während meiner Zeit als Zivildienstleistender in der Altenpflege des Öfteren mit Stress und Drucksituationen konfrontiert worden, die eigenständige Problemslöung beinhalteten. Daher bin ich mir sicher, dass ich dem Druck als Auszubildender in der Gastronomie gewachsen bin. Über das Berufsbild habe ich mich bereits eingehend im Internet und bei Bekannten informiert. Dabei wurden meine Interessen für die Gastronomie gestärkt.
Da ich momentan leider keiner beruflichen Tätigkeit nachgehe und mein Leben in Form einer guten Ausbildung in den Griff bekommen möchte sind Sie dafür genau der richtige Betrieb. (Diesen Teil bearbeite ich noch)
Ich kann sehr gut im Team arbeiten, arbeite dennoch auch selbstständig, präzise und bin flexibel. Von meinen Stärken würde ich Sie gerne persönlich überzeugen und mich daher sehr über eine Einladung zum Vorstellungsgespräch oder Probearbeiten freuen.
Mit freundlichen Grüßen
Fabian XXX
Hallo Romanum,
vielen Dank für deine Antwort, ich hab es teilweise umgesetzt!
und hab bisher in meinem Leben nach meinem mittelmäßigen Realschulabschluss (2,7 Durchschnitt) nicht mehr wirklich viel erreicht. Die Note ist doch in Ordnung.
Das sehen die Arbeitgeber wohl anders. Vor allem habe ich in Mathematik eine 5, auch nicht gern gesehen, Französisch auch nur eine 4+! Dafür dann in andern Fächern eine 1 oder 2!
Über das Berufsbild habe ich mich bereits eingehend im Internet und bei Bekannten informiert. Dabei wurden meine Interessen für die Gastronomie gestärkt.
Da ich momentan leider keiner beruflichen Tätigkeit nachgehe und mein Leben in Form einer guten Ausbildung in den Griff bekommen möchte sind Sie dafür genau der richtige Betrieb. (Dieser Teil gefällt mir GAR nicht...) Schreibe lieber etwas zum AG, warum du dort arbeitet möchtest und was dich u.U. an der Philosophie anspricht.
Ich werde es versuchen. Die Informationen auf der Homepage von dem Hotel-Restaurant sind leider nur sehr kurz gefasst, vielleicht bekomme ich es aber hin! Ich kann dir die Homepage gerne mal per PN schicken! Aber nur statt dem Teil mit der "guten Ausbildung"? Ich hab halt echt das Verlangen mich irgendwie für meinen Lebenslauf zu rechtfertigen!
mit einem "oder Probearbeiten" zu ergänzen? Eigentlich nicht. Aber es dürfte ja zeitlich knapp werden.
Habs mal hingeschrieben. Klar, aber vielleicht zeigt ihm das den guten Willen und die Bereitschaft! Selbst wenn es nur mal an nem Samstag oder so ist! 2 Wochen sind es ja noch!
Des Weiteren bin ich während meiner Zeit als Zivildienstleistender in der Altenpflege des Öfteren mit Stress und Drucksituationen konfrontiert worden, die eigenständige Problemslöung beinhalteten. Daher bin ich mir sicher, dass ich dem Druck als Auszubildender in der Gastronomie gewachsen bin.
Sorry, auch abgeändert. Das kam von meinem besten Freund, der sich meine Bewerbung angeguckt hat und meinte, dass ich das noch hinschreiben soll!

Hab beim Übernehmen nicht auf die Rechtschreibung geachtet.
_____
Hallo Fabian,
was deine Motivation un deine Kompetenzen betrifft, ist das Anschreiben schon ganz gut.
Ich denke aber, vor dem Hintergrund deines Lebenslaufes, sollte hier noch ein weiterer Punkt etwas deutlicher herausgearbeitet werden: ICH WEISS, WAS ICH WILL!
Denn der Blick in deinen Lebenslauf offenbart ja, dass Du bislang einiges angefangen, aber nichts vollendest hast. Deshalb wird sich jetzt ein Personalverantwortlicher unweigerlich die Frage stellen, warum soll das jetzt anders laufen.
Dem kannst Du im Anschreiben mit dem Hinweis entgegnen, Dich intensivst mit Dir, Deinen Wünschen und Kompetenzen auseinandergesetzt zu hben (Was kann ich - wer bin ich - was will ich); dass Du Dich anschließend mit dem Berufsbild des Kochs auseinandergesetzt hast [??? Bist Du bereit azyklisch zu arbeiten? Deinen Freundeskreis aufzugeben? Denn Köche arbeiten regelmäßig dann, wenn andere frei haben (abends, an Wochenenden)???] um dann mit der Quintessenz zu enden: Deshalb ist der Beruf des Koches genau der Richtige für mich.
Das ganze gepart mit dem Hinweis auf deine praktischen Erfahrung dürfte Dir dann auch in Ausbildungsküchen eine Chance einbringen, in denen der Rach nicht tätig ist.
Viele Grüße aus Duisburg
Hallo Andreas,
was deine Motivation un deine Kompetenzen betrifft, ist das Anschreiben schon ganz gut.
Danke.
Ich denke aber, vor dem Hintergrund deines Lebenslaufes, sollte hier noch ein weiterer Punkt etwas deutlicher herausgearbeitet werden: ICH WEISS, WAS ICH WILL!
Na das wollte ich ja mit dem "Leben in den Griff bekommen" im Anschreiben ausdrücken, ist mir wohl nicht so gut gelungen!

Ich weiss natürlich, was ich will! Und ich weiss auch, dass das meine letze Chance ist! Aber wie drücke ich das gekonnt aus?
Denn der Blick in deinen Lebenslauf offenbart ja, dass Du bislang einiges angefangen, aber nichts vollendest hast. Deshalb wird sich jetzt ein Personalverantwortlicher unweigerlich die Frage stellen, warum soll das jetzt anders laufen.
Da stimm ich dir zu. Die Einsicht kommt zwar spät, aber besser als nie. Am Anfang ging es mehr von den Eltern aus "Mach doch FOS" (obwohl ich arbeiten wolle) und später mit 20, nach dem Zivi war es nur noch Zeitüberbrückung, weil ich keine Ausbildung gefunden hab.
Dem kannst Du im Anschreiben mit dem Hinweis entgegnen, Dich intensivst mit Dir, Deinen Wünschen und Kompetenzen auseinandergesetzt zu hben (Was kann ich - wer bin ich - was will ich); dass Du Dich anschließend mit dem Berufsbild des Kochs auseinandergesetzt hast [??? Bist Du bereit azyklisch zu arbeiten? Deinen Freundeskreis aufzugeben? Denn Köche arbeiten regelmäßig dann, wenn andere frei haben (abends, an Wochenenden)???] um dann mit der Quintessenz zu enden: Deshalb ist der Beruf des Koches genau der Richtige für mich.
Das habe ich versucht auszudrücken, leider fehlen mir dafür die Worte. Ich wüsste nicht, wie ich das alles in 1-2 Sätze einbringen soll. Das ist mein Problem!

Natürlich könnte ich es allgemein halten und einfach "Ich habe mich intensiv mit dem Berufsbild des Kochs beschäftig und dabei festgestellt, dass meine körperlichen und geistigen Kompetenzen das Berufsfeld erfüllen." schreiben. Gefallen tut mir das aber absolut gar nicht! Hast du einen Tipp wie ich das ausdrücken könnte?
Na wie oben schon geschrieben habe ich auch schon in der Altenpflege Zivildienst gemacht. Das ist (ich nehm mir mal die Freiheit und bin so frech...) glaube ich nicht wirklich weniger anspruchsvoll oder anstrengend als der Beruf des Kochs. Ich habe in Schichten gearbeitet, manchmal 11-12 Stunden. Hatte 10-11 Schichten am Stück. Bin von einer Mittagsschicht, als ich um 12 daheim war morgens um 6 auf der Frühschicht gewesen. Habe an jedem Feiertag gearbeitet. Geburtstag. Weihnachten. Am 01.01. Also bereit bin ich dazu. Und ich möchte das auch.
Das ganze gepart mit dem Hinweis auf deine praktischen Erfahrung dürfte Dir dann auch in Ausbildungsküchen eine Chance einbringen, in denen der Rach nicht tätig ist.
Jetzt hast du mich zum Schmunzeln gebracht!
Liebe Grüße.