Kurze Arbeitsverhältnisse im Lebenslauf alle aufführen?

Fragen zum Lebenslauf: Wie sieht ein tabellarischer Lebenslauf und wie ein handschriftlicher Lebenslauf aus? Welche Daten müssen unbedingt in den Lebenslauf und welche nicht?
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Joker83
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Kurze Arbeitsverhältnisse im Lebenslauf alle aufführen?

Beitrag von Joker83 » 22.08.2009, 22:30

Hallo,

ich studiere seit 10/2008 an einer FH Bachelor BWL, und im 4. FS steht das große Praktikum, wofür ich jetzt mit Bewerbungen beginnen will.

Ich habe 2003-2006 eine Ausbildung und eine Fortbildung absolviert, da lief alles super,aber danach ging es jobmäßig leider ziemlich bergab. In den folgenden 2 Jahren hatte ich 5 verschiedene Arbeitgeber, ich war dort jeweils immer nur für paar Monate beschäftigt, der längste hielt 5 Monate, der kürzeste 6 Wochen. Manchmal lagen auch 1 bis 2 Monate Arbeitslosigkeit dazwischen. Die Kündigung erfolgte leider immer arbeitgeberseitig, obwohl ich mich immer reingehängt habe, mal weil die Firmen mich nur als Lückenfüller eingestellt hatten, einmal bin ich auch an Grippe erkrankt und bekam schon 2 Tage später die Kündigung in den Briefkasten geworfen. War meistens bei Discountern beschäftigt, wo allgemein hohe Personalfluktuation herrscht.

Für alle Jobs habe ich Arbeitszeugnisse bekommen, die inhaltlich bei Note 1 bis 2 liegen (habe sie auch von einem befreundeten "Fachmann" auf Fallstricke überprüfen lassen).

Was aber leider bleibt, sind die kurzen Zeitspannen und die ständigen Wechsel, die natürlich den Werdegang kaputt machen und alles andere als solide wirken. Könnt ihr mir vielleicht Ratschläge geben, wie man so etwas im Lebenslauf noch irgendwie günstig darstellen kann. Oder ist es vielleicht sogar besser, einige Arbeitsverhältnisse lieber nicht zu erwähnen?

Bin für jede Hilfe dankbar.

Grüße
Joker

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ice_and_fire
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Beitrag von ice_and_fire » 23.08.2009, 08:33

Hmm ich halte für mich folgendes fest
- du studierst BWL
- du suchst ein Praktikum und später einen Job
- du hast eine Ausbildung und eine Fortbildung
- du hast zwischen Ausbildung und Studium über 2 Jahre gejobbt
- gejobbt hast du beinahe ausschließlich bei Discountern


Ich gehe mal davon aus, dass du nach deinem Studium einen Beruf ergreifen willst, der wohl locker 3-4 Stufen über einer Discounter-Tätigkeit steht. Entsprechend fachlich passend ist natürlich auch das Praktikum. Die Frage muss also erlaubt sein, inwieweit den AG überhaupt interessiert, dass du mal Regale aufgefüllt hast.

Ich würde ja möglichst versuchen diese Jobs in einer eigene Rubrik zu packen. Sozusagen als Nebenjobs um das Studium zu finanzieren. Arbeitslosigkeiten v.a. von so kurzer Dauer kommen natürlich erst gar nicht rein.

Und je nach Passgenauigkeit kommen Sie dann auch hinter dein Studium und deine Ausbildung in den LL.

Joker83
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Beitrag von Joker83 » 23.08.2009, 09:04

Vielen Dank erstmal.

Ich habe halt vorher eine Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann gemacht, danach eine Fortbildung zum Handelsassistenten und wurde dann bei den Firmen als Filialleiter oder Teamkoordinator eingestellt. So steht es dann auch in den Arbeitszeugnissen.

Kann man das dann trotzdem als Nebenjobs zur Studienfinanzierung deklarieren? Weil es ja doch über eine Aushilfstätigkeit hinausgeht.

Achso, ergänzen muss ich noch, dass der letzte Job im Februar 08 zuende war und ich danach, auch in Vorbereitung auf das Studium, eine Weiterbildung in SAP und KHK gemacht habe. Könnte man das auch als Indiz dafür heranziehen, dass die Jobs nur für zur Finanzierung des Studiums dienen sollten?

MfG
Joker

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ice_and_fire
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Beitrag von ice_and_fire » 25.08.2009, 05:09

Ja Durchaus. Das Alles gilt ja noch mehr, wenn das Studium ein anderes Themengebiet hatte.
Und wenn der Job weit genug weg vom Discounter ist, ist es sogar unerlässlich die Arbeiten im Discounter nicht zu sehr in den Vordergrund zu rücken

couchpotatoe
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KURZE Stationen im Lebeslauf verschweigen, oder nicht?

Beitrag von couchpotatoe » 18.11.2012, 20:06

Hi all,
als ich vor JAHREN bei einem Bewerbungsberater war, der mir von der ARGE bezahlt wurde, sagte der ich könne Arbeitsstellen, die nur kurze Zeit dauerten im Lebenslauf unter den Tisch fallen lassen. Das habe ich gemacht. Nun sagte mir jemand, dass dies auch NACH der Probezeit ein Kündigungsgrund sein könnte.
Wie ist das?
Neugierige Grüße und danke schon jetzt,
Couchpotatoe

Rhodus
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Beitrag von Rhodus » 19.11.2012, 11:48

Hallo couchpotatoe,

wen ein bewerber kurzzeiige Arbeitsstellen unter den Tisch fallen lässt, entstehen ja Lücken im Lebenslauf, die gefüllt werden müssen. Egl, wie man nun die Lücken füllt, in jedem Fall verfälscht man dann ja den Lebenslauf, was jedem Bewerber bewusst sein muss. Und Falschangaben im Lebenslauf sind -auch das sollte jedem Bewerber bewusst sein- ein Kündigungsgrund, zumal man ja mit seiner Unterschrift bestätigt, dass die Angaben im Lebenslauf wahrheitsgemäß sind.

Viele Grüße aus Duisburg

buscadora
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Beitrag von buscadora » 21.11.2012, 10:53

Aber wie ist es denn, wenn durch das Weglassen keine Lücke entsteht? Z.B. wenn man neben dem Studium hier und da kleinere Jobs hatte, die aber für die angestrebte Stelle null interessant sind? In meinem Fall z.B. ein mehrtägiger Kopierjob. So etwas möchte ich nicht in den Lebenslauf aufnehmen, weil es nachher nur aufgebauscht wirkt, oder?

Rhodus
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Beitrag von Rhodus » 21.11.2012, 11:20

Hallo buscadora,

hier handelt es sich dann ja um "Nebenjobs", die auch für einen arbeitgeber kaum einen Stellenwert haben, es sei denn, sie hätten einen unmittelbaren Bezug zu der Position. Das "Weglassen von Nebenjobs" dürfte somit keinen Grund für eine Anfechtung liefern.

Allerdings solltest du Dir gleichwohl überlegen, diese Nebenjobs anzugeben, wobei Du ja nicht zwingend die Tätigkeitschwerpunkte angeben musst; sprich es dürfte eine blosse Positionsangabe genügen. Dennn zum einen luiefern die Nebenjobs, unabhängig von dem, was man gemacht hat, dem Arbeitgeber eine plausible Begündung für eine "längere Studienzeit"; zum anderen belegen sie auch die Belastbarkeit des Bewerbers, der das studium trotz "beruflicher Aktivitäten" durchgezogen hat. Ein Akademiker mit Nebenjobs ist sicherlich belastbarer, denn einer, der "nur" studiert hat.

Viele Grüße aus Duisburg

GrafMotz
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Häufiger Jobwechsel im Lebenslauf angeben - Arbeitslosigkeit

Beitrag von GrafMotz » 05.12.2012, 00:05

Hallo zusammen !

Das Jobcenter hat mich in eine Maßnahme gesteckt.
Die gute Frau, Ihres Zeichens Personalvermittlerin, hat meinen Lebenslauf total gestutzt.
Die Zeiten, in denen ich arbeitslos war, sind raus, meine Tätigkeiten kurz gehalten.

So war er vorher ( als Beispiel )

seit 08.2010 Bewerbungsphase
08.2009 - 07.2010 Sachbearbeiter bei Mickey-Mouse, Tätigkeit am Empfang
07.2008 - 07.2009 Bewerbungsphase



Jetzt sind die arbeitssuchend-Zeiten komplett gestrichen,
Tätigkeit kurz ( was mir etwas besser gefällt ) geschildert:

08.2009 - 07.2010 Auftragssachbearbeiter, Mickey Mouse, Musterhausen



An sich gefällt mir die Kurzform ja besser, aber die Zeiten der Arbeitslosigkeit zu verschweigen hat für mich nen Faden Beigeschmack.

Denkt doch dann ein Personaler, was der Bewerber in der Zeiten der nichtbeschäftigung gemacht ? Urlaub ? Ausgeschlafen ? RTL geschaut....???

Habt Ihr vielleicht noch eon paar Tipps für mich ??

Danke für´s Helfen :D

Rhodus
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Beitrag von Rhodus » 05.12.2012, 12:14

Hallo GrafMotz,

zur Thematik Jobcenter schreibe ich an dieser Stelle besser nichts. Der Personalverantwortliche dürfte mit einem Blick die Fehlzeiten erkennen und das definitiv nicht positiv bewerten.

Das mit "RTL schauen" wird er sich aber auch denken, wenn er "Bewerbungsphase" liest. Denn das jemand von morgens bis abends Bewerbungen schreibt, ist eher unwahrscheinlich.

Um zu wissen , wie man diese Zeiten anders beschreiben könnte, müsste ich nun zunächst wissen, was Du in diesen zeiten tatsächlich gemacht hast ..... ausser Bewerbungen schreiben?

Hastr Du bei jemandem ausgeholfen? Dich um jemanden pflegebedürftiges gekümmert? Um den Haushalt und das Kind, während die artnerin (teilzeit)gearbeitet hat? Ob Du dafür Geld bekommen hast oder nicht, spielt dabei keine Rolle.

Also was hast du in dem einen jahr, bzw.in den letzten zwei Jahren gemacht?

Viele Grüße aus Duisburg

GrafMotz
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Beitrag von GrafMotz » 05.12.2012, 19:28

Hallo und danke für die Antwort.

Es ist tatsächlich so, dass ich seit zwei Jahren meine Mutter pflege ( und deshalb nur Teilzeit suche ).
Davor habe ich die Externenprüfung bei der IHK als Kaufmann für Bürokommunikation abgelegt.
Die krux an meinem LL ist, dass sich arbeitssuchende Zeit und Anstellungen munter abwechseln, weil ich auch befristet bei Zeitarbeitsfirmen gearbeitet habe...

Rhodus
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Beitrag von Rhodus » 06.12.2012, 13:08

Hallo GrafMotz,

ich frage mich, warum dir bislang noch niemand gesagt hat, dass man die Pflege seiner Mutter im lebenslauf angegeben darf und soll. Für den Arbeitgeber heisst das zum einen, dass der Bewerber eben nicht zu Hause "faul abgehangen" hat, sondern einer sinnvollen Beschäftigung nachgegangen ist; zum anderen belegt dies die Sozialkompetenz eines Bewerbers, was ja nun auch nicht gerade ein schlechtes Argument ist.

08/2010 Pflege der Mutter

08/2009 - 07/2010 Auftragssachbearbeiter
Mickey Mouse, Musterhausen
Schwerpunkte blablabla

Und schon hat der Lebenslauf eine ganz andere Aussagekraft

Viele Grüße aus Duisburg

Romanum
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Beitrag von Romanum » 06.12.2012, 13:31

Es ist tatsächlich so, dass ich seit zwei Jahren meine Mutter pflege ( und deshalb nur Teilzeit suche ).
Davor habe ich die Externenprüfung bei der IHK als Kaufmann für Bürokommunikation abgelegt.
Die krux an meinem LL ist, dass sich arbeitssuchende Zeit und Anstellungen munter abwechseln, weil ich auch befristet bei Zeitarbeitsfirmen gearbeitet habe...

Wenn man bspw. Berufserfahrung oder Berufspraxis als Rubriküberschrift wählt, dann ist eigentlich logisch, dass dazu nicht Arbeitslosigkeitszeiträume gehören. Wenn ein Personaler irgendwelche Vorturteile haben sollte, dann ist das wohl unabhängig davon, ob du die die Arbeitslosigkeit nun reinschreibst oder nicht.

Hier findest du Tipps zum Einbringen: https://www.bewerbung-forum.de/lebenslau ... slauf.html

Und wenn du die Mutter gepflegt hast, dann warst du nicht arbeitslos.

Bei den Beschäftigungen solltest du mehr Tätigkeiten angeben, denn Auftragssachbearbeiter ist doch nur die Stellenbezeichnung.
couchpotatoe hat geschrieben:
18.11.2012, 20:06
Hi all,
als ich vor JAHREN bei einem Bewerbungsberater war, der mir von der ARGE bezahlt wurde, sagte der ich könne Arbeitsstellen, die nur kurze Zeit dauerten im Lebenslauf unter den Tisch fallen lassen.

Das ist auch richtig so. Du bist die Gestalterin deines Lebenslaufs, und kannst daher entscheiden, was und wie du deine Kenntnisse und beruflichen Erfahrungen im Lebenslauf in Bezug zu den Anforderungen der Stelle darstellst. Der Lebenslauf ist kein amtliches Dokument! Man darf in erster Linie nichts dazudichten, keine falschen Behauptungen aufstellen und muss auf Nachfragen ehrlich antworten. Es besteht aber keine Pflicht, den Lebenslauf lückenlos bis zum letzten Detail vorzulegen. Das ist weder gewünscht noch praktikabel und darauf haben AG auch kein Recht drauf.

Wieso sollte man bspw. 5 Kurzzeit-Jobs im Bereich Gastronomie aus 1990 heute noch angeben, wenn man sich um eine Stelle als Projektleiterin bewirbt? Ergibt keinen Sinn. Lasse dir von falschen Ratschlägen keine Angst machen.


Dilazerus
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2 kurze Beschäftigungen hintereinander im Lebenslauf

Beitrag von Dilazerus » 14.05.2014, 09:51

Hallo liebe Forumsmitglieder,
ich habe folgendes Problem in der Entstehung.
Nach meinem Studium war ich 2,5 Jahre in einem Industirebetrieb angestellt. Dieser ist leider insolvent gegangen und ich musste nach einiger Zeit in dieser Insolvenz meinen Posten räumen. Das war im Oktober 2013.
Nach ein paar Bewerbungen habe ich schnell etwas neues in einem Dienstleistungsunternehmen gefunden und konnte ohne Lücke einsteigen. Jedoch sagte mir dort so manche Vorgehensweise nicht zu und auch die Tätigkeit selbst war nicht in meinem Fachgebiet.
Glücklicherweise kam eine noch offene Bewerbung auf mich zurück und ich bekam ein neues Angebot mit allgemein besseren Konditionen (Bezahlung, Möglichkeiten und mehr meinen Neigungen entsprechend), jedoch in einer kleinen Firma. Dadurch habe ich selbst nach 3 Monaten gekündigt und direkt (nach der Frist) bei der neuen Stelle angefangen.
Gestern nun der persönliche SuperGAU, mir wurde nach 3 Monaten gekündigt. Begründung: Ich komme aus großen Firmen und regel Dinge erstmal mit mir selbst und glänze durch Eigeninitiative, so bin ich dies gewohnt und immer gut gefahren, dies ist aber in diesem Unternehmen nicht so gewollt. Auch sind ein paar meiner Arbeiten bedingt durch die Unerfahrenheit nicht mit dem gewünschten Ergebnis geworden.
Nun mein Problem, wie kann ich dies im Lebenslauf verpacken únd im Gespräch erläutern ohne als Job-Hopper zu gelten. Oder mir alles für später zu vernichten.

Danke euch im Voraus

Romanum
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Beitrag von Romanum » 15.05.2014, 11:48

Das Problem ist eher, dass du aus einer Normalität ein Problem machst und dadurch blockierst. Mache dir doch nicht so viele Gedanken, was negativ aufgefasst werden kann, sondern darüber, wie du einen AG überzeugen kannst, der genau so einen Mitarbeiter wie dich suchen. Dazu sind deine Fähigkeiten und Kenntnisse wichtig. Mache aus einer Mücke keinen Elefanten.

Waren das denn ähnliche Tätigkeiten? Im Lebenslauf einfach die Fakten der Beschäftigung aufschreiben. Suchst du jetzt eher in einer größeren oder kleineren Firma?

Dilazerus
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Beitrag von Dilazerus » 15.05.2014, 12:36

Danke, das klingt gut und rütrelt wach :D
Da die beiden letzten Firmen kleine Unternehmen (>80MA) waren möchte ich jetzt auf alle Fälle wieder in große (mindestens <100). Ich möchte halt gerne in der Region bleiben.
Nun die erste nach dem Studium und die letzte sind in etwa vergleichbar, dazwischen war es eine Dispositionstätigkeit, also etwas weiter weg von dem kaufmännischen.
Ich werde mich bei den Bewerbungen nun auf Anzeigen/Ausschreibungen bewerben die möglichst nah an meiner Quali stehen zur Not halt auch etwas abwarten. Überstürzen bringt wohl nichts.
Was würdest du mir empfehlen, soll ich die beiden letzten Tätigkeiten im Lebenslauf zusammenfassen? Oder schon explizit ausschreiben? Ich habe bisher ja auch nur das gute Zeugnis der letzten Beschäftigung.

Nochmals vielen Dank

Shiro
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Viele Arbeitgeber in kurzer Zeit - Angabe im Lebenslauf

Beitrag von Shiro » 28.01.2018, 12:20

Hi,
ich möchte mich woanders Bewerben und dazu habe ich mir mal meinen Lebenslauf angesehen.
Das Problem ist, das ich zwischen April 2011 und Dezember 2014 insg. 6 Arbeitgeber hatte.

Zudem waren die Arbeitszeiten bei den einzelnen Arbeitgebern sehr kurz, nur 2, 3, 6, 9 Monate und ein mal nur 9 Tage.. Erst seit 2014 bin ich jetzt fest Angestellt.

Dazwischen war ich auch mal 1 Jahr und 3 Monate Arbeitslos... und zwischen den einzelnen Arbeitgebern auch zwischen 1 und 3 Monate.

Das liest sich natürlich besonders blöd mit den vielen Arbeitstellen und Leerzeiten dazwischen. Kann man da irgendwas "tricksen" oder weg lassen?

Und muss ich in meinem Lebenslauf die Arbeitgeber mit Namen erwähnen?

Das Problem ist, das die neue Firma (bei der ich mich Bewerben will) ein guter Kunde meines jetzigen Arbeitgebers ist.

Achso, alle Arbeitgeber hatten mit dem gleichen Berufsfeld zu tun mit kleinen Abweichungen.
Zuletzt geändert von Shiro am 30.01.2018, 18:25, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von TheGuide » 28.01.2018, 19:10

Warum möchtest du denn jetzt wechseln?

Shiro
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Beitrag von Shiro » 28.01.2018, 19:21

Weil ich keine Chance habe weiter zu kommen, auch eine Lohnerhöhung bekomme ich nicht und mit dem Stundenlohn den ich da bekomme (als Facharbeiter) kann ich auf dauer mein Leben nicht Finanzieren (Von Urlaub ganz zu schweigen). Hatte dahingehend bereits ein Gespräch mit dem Chef und ich bekomme nicht mehr Geld.

Shiro
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Beitrag von Shiro » 29.01.2018, 17:21

Hallo,
ok danke, ich denke das hab ich jetzt hin bekommen.
Jetzt habe ich aber noch ein Problem:

Soll ich meinen aktuellen Arbeitgeber im Lebenslauf mit Namen nennen oder nicht? Das Problem ist das mein jetziger Arbeitgeber und der Betrieb bei dem ich mich Bewerbe, sehr gut kennen und er Kunde bei uns ist. Das heißt das sich die beiden Chefs auch gut kennen und per "Du" sind.

Der Betrieb, in dem ich jetzt arbeite, ist sehr, sehr klein. Das heißt es arbeiten nur 2 Leute in der Werkstatt und davon bin ich einer. Der Betrieb, bei dem ich mich Bewerben will, ist eine der Bekanntesten hier in der Gegend mit sehr gutem Ruf.


BTW: Irgendwie wird meine Überschrift nicht angezeigt, hatte aber eine Erstellt.

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Beitrag von TheGuide » 29.01.2018, 23:16

Shiro hat geschrieben:Irgendwie wird meine Überschrift nicht angezeigt, hatte aber eine Erstellt.
Editiere deinen ersten Beitrag mal und gib in der Überschrift kein -ß- und keine Umlaute (äöü) oder Sonderzeichen ein. Dann sollte sie erscheinen.

Shiro
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Beitrag von Shiro » 30.01.2018, 18:25

Ich habe von meinem aktuellen AG natürlich kein Arbeitszeugnis, soll ich dann überhaupt welche mitschicken? Wenn ja, alle?

Romanum
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Beitrag von Romanum » 12.02.2018, 09:56

Wenn man nicht will, dass der derzeitige Chef von den eigenen Abwanderungsgedanken Wind bekommt, dann sollte man sich nicht bei einem AG bewerben, der mit dem derzeitigen Chef per Du ist. Irgendwann will der neue AG doch nun wissen, wo der Bewerber derzeitig arbeitest - und sich dann dementsprechend beim Duzfreund informieren. Wenn es keine Zusage gibt, dann bekommt man wahrscheinlich ein Problem. Deswegen besser gleich mit offenen Karten spielen und sich vor allem bei mehreren AG bewerben.

Zeiträume von kurzzeitigen Beschäftigungsverhältnissen und kurzen Arbeitslosenzeiten kann man durchaus zusammenfassen. In den meisten Fällen ist das sogar sehr sinnvoll.

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