Nur noch Angebote von Zeitarbeitsfirmen

Welches sind die besten Online-Jobbörsen? Was muss beachtet werden? Lohnen sich kostenpflichtige Einträge? Fragen zur staatlichen (Bundesagentur für Arbeit) und privaten Jobvermittlung.
ksenia
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Beitrag von ksenia » 07.01.2009, 16:35

ice_and_fire hat geschrieben:
sorry; aber was soll man dazu noch sagen?
Festanstellung gibt es nicht für Unbekannte (aufgrund Eauvives Antwort schweige ich diesbezüglich) und den Vorteil einen Fuß in die Tür zu bekommen durch ZAA will man auch nicht nutzen.

Wenn uns bewusst ist, dass man in der freien Wirtschaft nichts geschenkt bekommt (bekommen kann). Was bleibt denn dann noch?
Nichts tun und gegen alle und jeden schimpfen?!?

Festanstellungen aus ZA-Verhältnissen gibt es. Jetzt muss die Frage erlaubt sein; warum? Wie können das diese Menschen bewerkstelligen, wenn doch scheinbar das System nur auf Ausbeutung ausgerichtet ist?
8) Aber ich bleibe bei meiner Meinung :D WIESO muss ich als Arbeitnehemer jemandem mein Geld schenken :?:

Noch eine Frage :!: WOZU sollte mein Mann Jahre bringen für Ausbildung ,Weiterbildund usw, wenn es kaum ein Unterschied der Löhne gibts :?: :roll: :roll:

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ice_and_fire
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Beitrag von ice_and_fire » 07.01.2009, 17:09

ksenia hat geschrieben: 8) Aber ich bleibe bei meiner Meinung :D WIESO muss ich als Arbeitnehemer jemandem mein Geld schenken :?:
findest du das nicht egoistisch?
wieso sollte ich Abgaben zahlen (und nicht gerade wenig vom Bruttolohn)? wieso verläuft die Abgabelinie (Brutto-Netto nicht linear)?
da könnte ich genauso schimpfen.

und du schenkst niemandem dein Geld? Höchstens vlt deine Arbeitskraft. Und im Gegenzug bekommst du ja auch was. Die Chance dich für eine Stelle zu beweisen, für die man dich sonst vlt sonst nie vorgesehen hätte.
ksenia hat geschrieben: Noch eine Frage :!: WOZU sollte mein Mann Jahre bringen für Ausbildung ,Weiterbildund usw, wenn es kaum ein Unterschied der Löhne gibts :?: :roll: :roll:
eben dafür, dass er seinen Wert auf dem Arbeitsmarkt erhöht und damit nochmals die Chance auf einen guten Job erhöht. Irgendwann vlt mal auf einen Job, der auch von so einer Krise nicht so leicht erschüttert wird.
Außerdem zwingt deinen Mann niemand zu Weiterbildungen. Und nicht zu verschweigen das Weiterbildungen auch staatlich unterstütz werden.

Einen Unterschied in den Löhnen gibt es schon. Die Frage ist nur wo. Schau dir das gehalt eines FH-Absolventen, eines Uni-Absolventen und eines frischgebackenen Doktoranden an. Dann weißt du, dass es dort Unterschiede gibt ... und manchmal lohnen die auf lange Sicht gesehen richtig!!!

ksenia
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Beitrag von ksenia » 08.01.2009, 01:21

ice_and_fire hat geschrieben:
ksenia hat geschrieben: 8) Aber ich bleibe bei meiner Meinung :D WIESO muss ich als Arbeitnehemer jemandem mein Geld schenken :?:
findest du das nicht egoistisch?
:o :o
wieso sollte ich Abgaben zahlen (und nicht gerade wenig vom Bruttolohn)?
darum schipfe ich,dass ich keine von deinen Abgaben haben will!!!

wieso verläuft die Abgabelinie (Brutto-Netto nicht linear)?
Frag lieber nicht mich ,sondern unsere Regierung :wink:
da könnte ich genauso schimpfen.
hast du recht :lol:

und du schenkst niemandem dein Geld? Höchstens vlt deine Arbeitskraft. Und im Gegenzug bekommst du ja auch was. Die Chance dich für eine Stelle zu beweisen, für die man dich sonst vlt sonst nie vorgesehen hätte.
ksenia hat geschrieben: Noch eine Frage :!: WOZU sollte mein Mann Jahre bringen für Ausbildung ,Weiterbildund usw, wenn es kaum ein Unterschied der Löhne gibts :?: :roll: :roll:
eben dafür, dass er seinen Wert auf dem Arbeitsmarkt erhöht und damit nochmals die Chance auf einen guten Job erhöht.
:o von 15 euro auf 6.50 :arrow: erhöht???

Irgendwann vlt mal auf einen Job, der auch von so einer Krise nicht so leicht erschüttert wird.
Hoffe ich zumindenst!!!
Außerdem zwingt deinen Mann niemand zu Weiterbildungen. Und nicht zu verschweigen das Weiterbildungen auch staatlich unterstütz werden. :idea: wenn er für diese überhaupt einen Platz hat :?

Einen Unterschied in den Löhnen gibt es schon. Die Frage ist nur wo. Schau dir das gehalt eines FH-Absolventen, eines Uni-Absolventen und eines frischgebackenen Doktoranden an. Dann weißt du, dass es dort Unterschiede gibt ... und manchmal lohnen die auf lange Sicht gesehen richtig!!!
ja...ich habe vergessen :D nur diese Schich hat Recht zum Wohlleben :D

OK...ich mache Schlüss mit diesem Thema :roll: Es bleibt sowieso alles auf dem Platz stehen :?

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ice_and_fire
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Beitrag von ice_and_fire » 08.01.2009, 09:13

ksenia hat geschrieben: 8) Aber ich bleibe bei meiner Meinung :D WIESO muss ich als Arbeitnehemer jemandem mein Geld schenken :?:
ice_and_fire hat geschrieben: findest du das nicht egoistisch?
:o :o
wieso sollte ich Abgaben zahlen (und nicht gerade wenig vom Bruttolohn)?
darum schipfe ich,dass ich keine von deinen Abgaben haben will!!!
aha; dann willst du also keine Abgabe von Steuerzahlen, sondern finanzielle Mitteln des Unternehmertums?! Macht das denn mehr Sinn? Ist das denn gerechtfertigt?
Ich bleibe dabei. Schimpfen und Fordern sind nicht immer produktiv
ksenia hat geschrieben:
ice_and_fire hat geschrieben: wieso verläuft die Abgabelinie (Brutto-Netto nicht linear)?
Frag lieber nicht mich ,sondern unsere Regierung :wink:
das war keine Frage. Sondern sollte einen Inhalt verstecken ;-)
es gibt nämlich einen Grund und der ist allgemein bekannt
ksenia hat geschrieben:
ice_and_fire hat geschrieben: Noch eine Frage :!: WOZU sollte mein Mann Jahre bringen für Ausbildung ,Weiterbildund usw, wenn es kaum ein Unterschied der Löhne gibts :?: :roll: :roll:
eben dafür, dass er seinen Wert auf dem Arbeitsmarkt erhöht und damit nochmals die Chance auf einen guten Job erhöht.
:o von 15 euro auf 6.50 :arrow: erhöht???
Das die Weiterbildung deines Mannes nicht die Ursache für den Gehaltsrückgang ist, ist dir hoffentlich bewusst. Aber ich bin ja ein Freund der Ironie :-)
ksenia hat geschrieben:
ice_and_fire hat geschrieben: Außerdem zwingt deinen Mann niemand zu Weiterbildungen. Und nicht zu verschweigen das Weiterbildungen auch staatlich unterstütz werden.
:idea: wenn er für diese überhaupt einen Platz hat :?
und wieder scheint man dir nichts recht machen zu können. Zunächst einmal sollte klar sein, dass auch Weiterbildungen nicht für jedermann existieren müssen. Wenn ich einen Abi-Schnitt von 2,4 habe kann ich (erst einmal) nicht Psychologie studieren.
Auch finde ich es toll, wenn man sich beschwert, dass Weiterbildungen nichts bringen, dann aber laut schreit, wie schwer sie zu erhalten sind und dass die Vergabe auch noch ungerecht ist.
ksenia hat geschrieben:
ice_and_fire hat geschrieben: Einen Unterschied in den Löhnen gibt es schon. Die Frage ist nur wo. Schau dir das gehalt eines FH-Absolventen, eines Uni-Absolventen und eines frischgebackenen Doktoranden an. Dann weißt du, dass es dort Unterschiede gibt ... und manchmal lohnen die auf lange Sicht gesehen richtig!!!
ja...ich habe vergessen :D nur diese Schich hat Recht zum Wohlleben :D
was zum ... :shock:
von welchen Schichten redest du denn?
ist dir z.B. bewusst -das hast du fett markiert- dass es auch genügend arbeitslose Hochschulabsolventen gibt?

auch schriebst du ...
ksenia hat geschrieben: Mein Mann sucht grade Arbeit und nun- entweder braucht man keinen oder nur durch diese Abzoke -Leihfirmen Böse
der sensationelster Lohn, was ihm angeboten war-7.38 Euro Brutto Geschockt Geschockt Geschockt Und es ist egal ob du Diplom hast oder gar keinen Geschockt Verrückt über Lohn spricht man nicht so ofen, aber -halllo Ausrufezeichen WIE kann das noch ertragen Frage WOZU macht man heute Ausbildung und etc. Um solche Löhne zu bekommmen?
und nun sprichst du von Schichten; was darf ich denn jetzt glauben?
Eine Frage. Wenn dir die Politik sagen würde, sie würde alles genau so machen wie du es willst, was würdest du Ihnen auftragen. Hast du dir dazu Gedanken gemacht?

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Eauvive
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Beitrag von Eauvive » 08.01.2009, 17:25

Achso. Aus- und Weiterbildungen bringen keine höheren Löhne und das ist böse, aber dass Hochschulabsolventen, die eine ganz andere Qualität UND Quantität an Aus- und Weiterbildung absolvieren besser verdienen als Arbeiter - das ist ungerecht...

Tut mir leid, aber diese subjektiv verzerrten Pseudoweltbilder vom bösen Staat, der bösen Wirtschaft und zudem bösen "Schichten", die alle nichts bessres zu tun und es nur drauf abgesehen haben, den armen Horst Schmidt zu trietzen, den es aus dem Arbeitsmarkt rausgehaun hat.. ich kann es nicht mehr hören/lesen.

Wenn ich mir ansehe, welche Aus- und Weiterbildungen Leute in Kauf nehmen und durchziehen, die Karriere machen.. wie lange die keine Familie gründen, weil es einfach nicht in die Planung passt - auch wenn sie vielleicht auch gerne würden... wie die quer durch Deutschland umziehen, weltweit reisen, 50/60 und mehr Stundenwochen durchziehen am laufenden Band und dann nebenbei noch berufsbegleitende Zusatzqualis machen, um vorwärts zu kommen... wenn ich dann höre, der arme Horst, der mit 23 eine Familie gegründet hat, weil ihm danach war und seitdem natürlich auch partout nicht mehr umziehen will, weil er ja seine Familie hat.. und nun da sitzt und drauf wartet, dass sein Traumjob vorbeikommt, maulend und motzend über die böse Welt, die ihm diesen Job vorenthält...

Stimmt - irgendwas stimme nicht mit dieser ganzen Situation...

Dorilys
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Beitrag von Dorilys » 09.01.2009, 22:50

Eauvive hat geschrieben:Aussagen wie: "(all)die unseriösen Abzocke-Leihfirmen" sind vollkommen unangebracht.

Die Arbeit von Zeitarbeitsfirmen ist inzwischen gesetzlich so klar geregelt, dass von "Abzocke" keine Rede mehr sein kann. Vielmehr steht es jedem frei, einen Vertrag zu unterzeichnen, oder es sein zu lassen.
Sehe ich anders. ich kriege mit, was ich auf der Arbeit sehe von den zeitarbeitsleuten.

1. Es gibt immer noch einen Hungerlohn
2. Eine Frau wurde von uns direkt nach Hause geschickt weil sie mit Fieber zur Arbeit kam. Da hat die Zeitarbeitsfirma tatsächlich bei der zuhause angerufen und gesgat, sie solle arbeiten gehen. Finde ich eine Frechheit.

Ich war mehrfach bei zeitarbeitsfirmen, genauer gesgat dreimal und habe bei keiner gute Erfahrungen gemacht.
Die erste war besonders übel. Da wollte ich nach dem Abitur nur bis Studienbeginn Geld verdienen. Da hatte ich das umgekehrte Problem von der Sache, das man nur kurzfristige Jobs kriegt: man wollte mir dauernd langfristige Jobs aufs Auge drücken, obwohl ich klar eine Befristung vorgegeben hatte, die auch m Vertrag stand. Man hat mir falsche Informationen gegegebn und sich dann noch beschwert. Beispiel: Sollte bei einer Firma Freitag und Samstag die Nachtschicht übernehmen. Am Montag kriege ich einen Anruf, da wurde Terz gemacht das ich Sonntag Nacht auch hätte antreten sollen. Schön, wieso sagt mir das keiner?
Am Ende haben die wegen Geld noch rumgezickt, dabei waren das ohnehin nur 5 Euro die Stunde.
Die anderen waren nicht ganz so ein Supergau, aber auch nicht wirklich gut, und Zeitarbeit kommt eben wegen der Entlohnung nicht in Frage. Ich brauche mindestens den Verdienst, den ich im aktuellen Job habe, da der schon knapp zum Überleben ist. Mit dem Geld, was man bei Zeitarbeit vedient, hab ich keine Chance.

Und dann noch: Wenn 80% aller Anzeigen von Zeitarbeit ist, sind von den 20% noch 18% Outbound-Callcenter.
Das hab ich kurzzeitig gemacht und hatte einen halben Nervenzusammenbruch. Ist nicht jedermanns Sache. Man wird beschimpft und sonstwas am telefon, klar, ist ja auch nicht jeder begeistert, wenn er von nem Callcenter angerufen wird. Seitdem bin ich im Übrigen auch stinkfreundlich zu den Anrufern, weil ich weiß, das es ein besch... Job ist, wo auch Leute ausgebeutet werden ohne Ende.
Man kriegt da ständig auf die Fresse, von den angerufenen Leuten genau wie von oben, weil man icht genug Umsatz macht und man, wenn man zuwenig Punkte erzielt, entlassen wird. Wenn man überhuapt in die Geldschiene kommt, denn zu Anfasng soltle ich bei dem einen (und bei einer weiteren, was ich abgelehnt hatte) erst mal umsonst arbeiten. Praktikum schön und gut, aber bei so was und vor allem wollen die oft gleich nen ganzen Monat haben, der ja auche rst mal finanziert werden will.

*Grade auch derb frustriert ist*

ksenia
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Beitrag von ksenia » 10.01.2009, 23:06

Na endlich mal :? Bin ich nicht so einsam :? :)

Ilona_R
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Re: Mehr als 90% der Stellenangebote sind Zeitarbeitsfirmen!

Beitrag von Ilona_R » 17.01.2009, 20:11

michael303 hat geschrieben: Des weiteren kann man davon ausgehen, dass Jobs, die zum Beispiel durch Zeitarbeitsfirmen beim Arbeitsamt angeboten werden, in der Regel gar nicht real sind. Die Zeitarbeitsfirmen zeigen nur dauerhafte Präsenz, damit sie möglichst viele Bewerber in ihrer Kartei haben, um schnell zu handeln, wenn ein Kunde (Arbeitgeber) eine Urlaubsvertretung sucht! Die dort aufgeführten Jobs sind wie gesagt, i. R. fiktiv!
Das hätte ich jetzt nicht gedacht, erklärt aber auch, weshalb Zeitarbeitsfirmen oftmals zu wenig Jobangebote haben. :?
Ich war auch einmal bei einer Zeitarbeitsfirma, wurde zwei Monate beschäftigt (Engpass in der Firma), war von der Bezahlung und von den Bedingungen noch alles einigermaßen ok, aber anschließend fehlte der Folgeauftrag, was dann als Folge davon kam, war die Kündigung. Und seitdem kam von dieser Firma auch nichts mehr außer einer telefonischen Anfrage, was sich dann auch wieder zerschlagen hatte.

Ich finde es sehr erschreckend, dass man in den Jobbörsen fast nur noch von Zeitarbeitsfirmen liest. Man hat kaum noch die Chance, eine normale Arbeitsstelle zu bekommen.

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Eauvive
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Beitrag von Eauvive » 17.01.2009, 22:29

Man hat kaum noch die Chance, eine normale Arbeitsstelle zu bekommen.
Wieder eine dieser Aussagen, die einfach so allgemein falsch sind.

Mit gewissen Qualifikationen hat man kaum eine Chance.. das mag sein.

Natürlich kann man es immer auf den bösen Markt, die bösen Zeitarbeitsagenturen etc. schieben, aber am Ende entscheide ICH welchen beruflichen Weg ich einschlage. Und wenn ich dann eine Richtung einschlage, weil ich die so super toll interessant spaßig finde und mir keine Gedanken drüber mache, wie der Beruf am Markt steht und stehen wird in den kommenden Jahren.. ja sorry - wer ist dann schuld?

Ilona_R
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Beitrag von Ilona_R » 18.01.2009, 10:38

Eauvive hat geschrieben:
Man hat kaum noch die Chance, eine normale Arbeitsstelle zu bekommen.
Wieder eine dieser Aussagen, die einfach so allgemein falsch sind.

Mit gewissen Qualifikationen hat man kaum eine Chance.. das mag sein.

Natürlich kann man es immer auf den bösen Markt, die bösen Zeitarbeitsagenturen etc. schieben, aber am Ende entscheide ICH welchen beruflichen Weg ich einschlage. Und wenn ich dann eine Richtung einschlage, weil ich die so super toll interessant spaßig finde und mir keine Gedanken drüber mache, wie der Beruf am Markt steht und stehen wird in den kommenden Jahren.. ja sorry - wer ist dann schuld?
Natürlich entscheidet jeder selber, welchen Beruf er ausüben will. Aber ich denke nicht, dass es etwas mit "super toll interessant spaßig" zu tun hat. Im Gegenteil, wenn es darum ginge, hätte ich einen ganz anderen Job. Es hat nicht jeder das Glück und die Möglichkeiten, seinen Traumjob auszuüben.

Wer weiß denn schon, wie es karrieremäßig 10 Jahre später aussehen kann/wird? Niemand. Zum anderen habe ich gerade den Job, wo ich früher dachte, und wo es früher hieß, dass es einigermaßen sicher ist. Dass es nach etlichen Jahren anders aussieht, konnte man zu diesem Zeitpunkt nicht erahnen.

Aber wenn du einige Jahre einen bestimmten Beruf ausgeübt hast und schon etwas älter bist, hast du keine Chancen mehr, großartig zu wechseln. Von daher ist es wohl normal, dass man größtenteils in seinem einmal gelernten Beruf bleibt! Es sei denn, man ist noch jung genug zu wechseln.

Ich bin über 40 und da ist es nicht mehr einfach, das ist leider so. Hätte ich vorher nicht gedacht, ich dachte immer, dass es einigen Firmen auch wichtig ist, Leute mit guten Qualifikationen und vor allem mit Berufserfahrungen zu bekommen. Scheint nicht so zu sein.

Und wenn ich so die Jobbörsen aufschlage, sind zu mindestens 75 % Jobs, die über Zeitarbeitsfirmen angeboten werden, und es ist definitiv nicht einfach, einen Job zu bekommen, ohne dass eine Zeitarbeitsfirma dahinter steckt.

Wie schon gesagt, bin ich gar nicht so negativ gegenüber Zeitarbeitsfirmen eingestellt, aber es funktioniert nicht, da die Folgeaufträge fehlen und man nach einem Einsatz wieder gekündigt wird mangels Aufträgen.

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Eauvive
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Beitrag von Eauvive » 18.01.2009, 11:56

Das hängt aber wiederum damit zusammen, nach welchen Jobs man sucht und WIE man sucht..

In meinem Beruf zum Beispiel findet sich i.d.R. nichts von Zeitarbeitsfirmen. Suche ich z.B. nach einer Anstellung als Bürokraft oder Produktionshelfer, dann sieht das natürlcih anders aus.

Umgehen kann ich dieses Problem zum Beispiel, indem ich andere Kanäle nutze. So kann ich zum Beispiel gezielt auf die Firmenhomepages großer Unternehmen in meinen Zielregionen gehen und dort nachsehn, ob Stellen frei sind. Oder ich bewerbe mich initiativ..

Man muss einfach immer den eignen, empfundenen Marktwert mit den Vorstellungen des Marktes abgleichen. So bin ich mit >40 sicherlich am besten bedient, wenn ich mich z.B. als Bürokraft an kleine Mittelständler halte. Die wollen i.d.R. nämlich kein "Mädel" im Büro sitzen haben, sondern eine gestandene Bürochefin, die das Ding am Laufen hält. Oder Arztpraxen - da gilt häufig das gleiche.

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Beitrag von Ilona_R » 18.01.2009, 13:59

Eauvive hat geschrieben:Das hängt aber wiederum damit zusammen, nach welchen Jobs man sucht und WIE man sucht..

In meinem Beruf zum Beispiel findet sich i.d.R. nichts von Zeitarbeitsfirmen. Suche ich z.B. nach einer Anstellung als Bürokraft oder Produktionshelfer, dann sieht das natürlcih anders aus.

Umgehen kann ich dieses Problem zum Beispiel, indem ich andere Kanäle nutze. So kann ich zum Beispiel gezielt auf die Firmenhomepages großer Unternehmen in meinen Zielregionen gehen und dort nachsehn, ob Stellen frei sind. Oder ich bewerbe mich initiativ..

Man muss einfach immer den eignen, empfundenen Marktwert mit den Vorstellungen des Marktes abgleichen. So bin ich mit >40 sicherlich am besten bedient, wenn ich mich z.B. als Bürokraft an kleine Mittelständler halte. Die wollen i.d.R. nämlich kein "Mädel" im Büro sitzen haben, sondern eine gestandene Bürochefin, die das Ding am Laufen hält. Oder Arztpraxen - da gilt häufig das gleiche.
Initiativbewerbungen sind natürlich eine Alternative. Obwohl ich bislang auch meist nur Antworten bekommen habe, dass im Moment niemand eingestellt wird und und und, aber das wird auch Glücksache sein.
In den Jobbörsen stehen meist nur befristete Anzeigen von Zeitarbeitsfirmen bis auf wenige Ausnahmen. Oftmals kann man auch erkennen, dass es sich teilweise immer um denselben Job handelt, der von mehreren Zeitarbeitsfirmen angeboten wird. Mag natürlich sein, dass es auch Jobs gibt, wo das anders ist.

Aber was das Alter, gerade bei Bürojobs angeht, muss ich dir widersprechen. Ich hatte vor längerer Zeit, als ich noch in dem Alter unter 30 war, nie Probleme gehabt mit Bewerbungen, Einladungen zu Vorstellungsgesprächen usw. Zumindest hatte ich die Hürde bis zum Vorstellungsgespräch mit nur wenigen Bewerbungen schnell überwunden. Und jetzt, wo ich über 40 bin und mich bewerbe, ist es schon auffällig, um wieviel schwerer es ist, überhaupt zu einem Vorstellungsgespräch erst einmal eingeladen zu werden. Ich habe schon unzählige Bewerbungsschreiben losgeschickt, oft kommt dann immer nur die Standardantwort mit einer Absage, das kannte ich früher nicht, und von daher denke ich, dass gerade in den Bürojobs doch eher jüngere Leute gefragt sind. (An Zeugnissen usw. kann es nicht liegen, meine Zeugnisse sind sehr gut.)

ksenia
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Beitrag von ksenia » 19.01.2009, 14:57

Art der Bewerbung:

-per Telefon
-per E-mail
-bei Firmenhomepages
-bei Jobbörsen im Internen
-initiativ oder auf gegebene Stelle
-persönlich
-mündlich
-schriftlich
................... :roll: :arrow: Zur Zeit gibt es überhaupt noch keinen Angebot :D

Welche Kanäle noch?

Branche-Metallindustrie,Maschinenbau :D

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Beitrag von Eauvive » 19.01.2009, 15:21

Per Qualifikation?

:roll:

Das ist mit solchen Rückschlüssen wie mit Studien. Sieht auf den ersten Blick schlüssig aus, wenn man länger darüber nachdenkt, kann es aber an ganz andren Dingen liegen.

ksenia
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Beitrag von ksenia » 21.01.2009, 15:51

Eauvive hat geschrieben:Per Qualifikation?

:roll:

Das ist mit solchen Rückschlüssen wie mit Studien. Sieht auf den ersten Blick schlüssig aus, wenn man länger darüber nachdenkt, kann es aber an ganz andren Dingen liegen.
Wirtschaftliche Kriese, zum Beispiel :?

Qualifikation-selbstverständlich doch :lol:

Aber, wie ich schon geschrieben habe, es scheint so, dass es egal ist ,ob du diese hast oder nicht...Ein Lohn für alle :lol: :twisted: :twisted:

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Eauvive
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Beitrag von Eauvive » 21.01.2009, 15:54

Darauf habe ich ja nur gewartet..

Erst war es die böse Marktsituation.

Dann waren es die bösen Unternehmen.

Dann die böse Agentur für Arbeit.

Jetzt haben wir GOTTseidank die Krise und damit eine Paradeausrede.


Man findet eben immer einen andren, der verantwortlich ist.. man muss nur lang genug suchen.

Und Qualifikation ist nach oben hin grundsätzlich offen. Wenn man natürlich auf seiner sitzenbleibt und auf die böse Welt schimpft, hilft einem auch keiner.

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Beitrag von ksenia » 22.01.2009, 00:33

:mrgreen: :lol: :lol:

valgiu
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Beitrag von valgiu » 15.12.2009, 16:47

Hallo an alle,
die hier über die Zeitarbeitfrmen Luft lassen.Jeder kennt schon die Zahlungspolitik dieser Firmen.Der Arbeitgeber zahlt aber nicht den niedriglohn den die ZAF zahlen,z.b. werden 18 euro/h gezahlt,die ZAF zahlt aber nur 9 euro/h,aus was glaubt ihr leben die??und wenn du nicht vermittelt bis zahlen sie doch den Lohn weiter,von wo soviel großzügikeit???
Das schlimmste,der Staat wir dabei betrogen und so steht jeder Steuerzahler gerade für den niedriglohn der ZAF.Das ist eine Kettenreaction die leider Übersehen wird.Wenn ich wenig Verdiene, zahle ich auch wenig Sozialabgaben,in die Rentenkasse usw.Wenn ich dann Arbeitslos werde ist ja das ALG I nach dem Einkommen der letzten 12 Monate berechnet,also werde ich wenig ALG I erhalten,und jetzt geht`s los,ich beantrage z.b. Wohngeld, weil ALG I so klein,und erhalte Wohngeldzuschuß,aus der Staatskasse.Meine Rente wird so klein sein das ich Staatshilfe brauche, und das alles sind unsere Steuergelder.Die Köpfe der ZAF die Verdienen aber ihr schönes Geld.Findet ihr das ok??? Was macht unsere Politische Klasse gegen solche Abzocker???? :roll:

valgiu
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Registriert: 15.12.2009, 16:27

Beitrag von valgiu » 15.12.2009, 17:56

hallo Eauvive, lese nun ständig deine "äußerungen" und verstehe echt deine einstellung gegenüber Zeitarbeitfirmen nicht.Was mehr als klahrtetzt ist: Du gehörst zu diesen,aber nicht als Arbeitnehmenr der mal hin mal her vermittelt wird sondern zu denen die so etwas machen.Fakt ist du schreibst immer von der GROßEN CHANCE Übernommen zu werden,sag aber die Wahrheit wie so etwas passiert wenn schon überhaupt.
Derjenige der Übernommen wird, der wird wie ein Sklave vom zukünftigem Arbeitgeber von der Zeitarbeitfirma ABGEKAUFT, und der schöne Begriff der euch da eingefallen ist: VERMITTLUNGSPROVISION. aha so also,und weil viele Arbeitgeber diesen nicht zahlen wollen kommt es auch zu keiner oder sehr wenigen Übernahmen.Schreib wenigstens bei welcher dieser "Denglischen" Firma du tätig bis damit du uns weiterhelfen kannst indem wir wenigstens die Firma meiden. Beischpiele - Timework, JobinTime usw.Ihr lebt ja aus unserer Arbeit.Die beste Art und Weise um zu leben - andere dafür Arbeiten lassen und sich selber schonen und dabei auch noch so angeben.Mach`s doch selber wenn du schon so überzeugt bis das ihr die besten auf dem Markt seit.Habt glück das in euren Gremien auch verschiedene Politiker mitwirken und ihr so ungeschoren davon kommt.Einmal werdet ihr aber auch die Rechnung zaheln müssen.

**mizi**
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Beitrag von **mizi** » 16.12.2009, 10:11

Ich bin zwar derzeit nicht auf Stellensuche, mir faellt aber auch auf, dass die Anzeigen von Personaldienstleistern (wieder) zunehmen (obwohl mir von einer grossen Jobboerse erklaert wurde, dass die nicht mehr diese superguenstigen Anzeigepakete bekommen um das einzudaemmen).

Abschliessend: man kann nicht alle Personaldienstleister ueber einen Kamm scheren! Das Problem ist nur, dass es unglaublich viele schwarze Schafe gibt und auch bei den grossen. Glueck dem, der an einen vorbildlichen Personaldienstleister gelangt.

kosch23
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Beitrag von kosch23 » 10.02.2010, 14:32

hi
bin neu in diesem forum und wollte euch mal meine erfahrungen mit
zeitarbeitsfirmen/personalleasing firmen schildern
ich habe 2 jahre für eine personalleasing firma gearbeitet
ich habe dann dort gekündigt als ich mal zufällig eine rechnung meiner firma an den ausleiher gesehen habe
mein cheff hat
28 euro pro stunde berechnet wovon ich gerade mal 9,50 € bekam desweiteren hat er für eine strecke von 6 kilometern 7 € euro berechnet ich bekam davon 5 € ,
sowie mein privates navigationssystem (welches ich mir selbst kaufen musste) was mit 2,50€ pro tag in rechnung gestellt wurde.
er hat sich somit bei sagen wir mal 200 arbeitstagen pro jahr 500 euro in die eigene tasche gesteckt.

So nun die Zeitarbeitsfirmen .
Ich habe mich bei rund 20 zeitarbeitsfirmen beworben und von mehr als 50 % keine antwort gehört bei nachfragen wurde ich immer wieder vertröstet man teilte mir immer mit das es sich verzögert bzw das auswahlverfahren noch nicht durch ist.
Bei einigen bekam ich auch die antwort das die firme nun doch die stelle intern besetzt hätte aber einen tag später war die stellenauschreibung wieder bei meinestadt.de oder auf der jobbörse.

Ich finde das einfach verarschung am arbeitsuchenden die firmen laden dich ein zu einem vorstellungsgespräch und dann melden sie sich nicht mal bei einem wenn die stelle andersweitigvergeben/besetzt wurde.
Habe auch bekannte die in zeitarbeitsfirmen in der disposition gearbeitet haben von ihnen habe ich erfahren das viele zeitarbeitsfirmen nur ihre kartei erweitern wollen und das 50 bis 70 % der ausgeschiebenen stellen nicht exestieren.
mfg kosch

KeinJobinÖln
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Beitrag von KeinJobinÖln » 10.02.2010, 16:48

Mir hat in dem Fall der Zeitarbeitstellen geholfen den Original - Text der Stellenanzeige einfach zu googeln. So kommt man manchmal auf den eigentlichen Arbeitgeber und dann kann man den direkt anschreiben.

Parallel dazu habe ich meine Mappe in die Hände einer mir vertraueten sehr guten Headhunterin gelegt, die ebenfalls sucht.

Hier würde ich mich natürlich aus Fairness nicht direkt bewerben sondern über Sie gehen.

Da in dem Fall ihre Provision von meinem Gehalt abhängig ist, kann das nur von Vorteil sein.

Ich persönlich habe mit Zeitarbeitsfirmen in den letzten 9 Jahren nur miserable Erfahrungen gemacht udn werde mich dort sicherlich nicht mehr anstellen.

Ich mag Firmen nicht, die versuchen Ihre Arbeitnehmer klein zu halten.

**mizi**
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Beitrag von **mizi** » 11.02.2010, 14:11

Ich muss sagen, dass ich auch in dieser Branche gearbeitet habe, und dabei an ein echt faires Unternehmen geraten bin. Vielleicht lag es aber auch speziell an der Niederlassung. Bei uns ging die Frage immer eher in die Richtung, wieviel derjenige verdienen muss, um davon leben zu können. Mit Fahrkosten und Verpflegungsmehraufwand kann man schon eine Menge mehr Netto zaubern, wenn man möchte.

Als Ungelernter waren dann auch schon mal für 35 Stunden 800-900€ Netto drin. Das find ich jetzt nicht so wenig.
Nach BZA stellt die Quali und Berufserfahrung einen ja auch finanziell gar nicht so schlecht dar. Es kommt eben auch drauf an, ob und welcher Tarifvertrag angewandt wird. Nach BZA sind es eben für Ungelernte Arbeitskräfte brutto 8,15€.

In meinem Bekanntenkreis habe ich jetzt auch viele negative Erfahrungen gehört. Es ist teilweise schon eine Zumutung dort zu einem Vorstellungsgespräch zu gehen, weil das "Büro" echt unter aller Sau ist...

Aus einer AÜ übernommen zu werden, ist tatsächlich nicht so selten, da kommt es auch auf die Position an, im kaufmännischen Bereich wird es einfacher sein, als z.b. im Callcenter (nachdem ich weiß, wie die MA dort behandelt werden, bin ich auch immer ganz ganz freundlich...).

A7X1985
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Auch wenn der Thread schon alt ist...

Beitrag von A7X1985 » 08.11.2011, 23:05

...bevor ich einen neuen eröffne, schreibe ich hier :)

Erstmal Hallo! Habe mich gerade angemeldet weil ich gerne etwas zum Thema Zeitarbeit schreiben möchte.

Viele schreiben hier ja davon, wie negativ es dort ablaufen soll...hm..ich weiss nicht so recht, was ich davon halten soll. Meist sollen die Disponenten inkompetent sein,..aber kann man nicht immer (auch als Festangestellter) an einen Chef geraten, der einem nicht soooo symathisch ist?

Bei mir ist zur Zeit folgende Situation:

Ich bin leider mittlerweile schon 9 Monate arbeitssuchend, habe eine abgeschlossene Lehre als Industriekauffrau. Nachdem ich bisher ca 150 bis 200 Bewerbungen geschrieben habe und nur Absagen kassiert habe, habe ich mich auf eine Stelle einer sehr namenhaften ZAF beworben.

Diese hat mich auch ein paar Tage später angerufen und ich habe dort auch 2 Tage später sofort einen Termin für ein persönliches Gespräch gehabt.
Entgegen vielen Behauptungen hier, gab es diese ausgeschriebene Stelle auch ;) (kaufmännischer Bereich).

Man sagte mir, man würde mich diesem Kunden vorstellen und dass sie aufgrund meiner Qualifikation ein sehr gutes Gefühl hat (den Namen des Kunden hat man mir auch genannt. Ein sehr bekanntes, international tätiges marktführendes Unternehmen).
Dass die zu besetzende Stelle nur eine Krankheistvertretung für einige Monate ist, war mir auch egal, hauptsache Berufserfahrung :)

Die Disponentin sagte mir auch, ich würde erst nachdem ich eine verbindliche Zusage einer ihrer Kunden habe, einen unbefristeten Vertrag mti der ZAF abschließen. Man hat mir auch direkt gesagt, dass man mir nie versprechen kann, dass mich diese Firmen bei sich fest einstellen, es aber durchaus sein kann (Der Prozentsatz an ZEitarbeitsnehmer, welche fest übernommen wurden, liegt lt. der Disponentin bei 40%).

Auch hat man mir sofort mitgeteilt, dass ich bei der ZAF nur einen 37h Vertrag bekomme, selbst wenn ich für 40h in einem Unternehmen arbeite, diese Stunden dann aber gesammelt werden und ich diese ausbezahlt bekomme oder freie Tage nehmen kann. (also ist mir bewusst, dass ich "eigentlich" pro Woche 3 Stunden "umsonst" arbeite)

Des Weiteren sagte man mir, dass man mich vor jeder Empfehlung bei einem Kunden anrufen würde um mich zu fragen, ob ich dort überhaupt arbeiten wollen würde.

Als ich meinen Gehaltswunsch angeben sollte, gab ich etwa 1200 Netto an (als Berufseinsteiger nur mti Ausbildung ohne Berufserfahrung und in der Buchhaltung ist das angemessen) sagte man mir, dass das so auch realistisch ist, dass für allgemeine Hilfstätigkeiten etwa 1080-1100 Netto rauskommen, bei kaufmännischen Tätigkeiten aber übertariflich bezahlt wird.
Ich wurde auch gefragt, wann ich aufgrund meines Sohnes und dem KiGa denn überhaupt anfangen kann zu arbeiten und wie weit es von meinem Wohnort weg sein darf.

Die Mitarbeiter bei der ZAF waren alle total nett, bei dem Vorstellungsgespräch heute war auch eine Disponentin mit dabei (welche auch sehr sympathisch war, eine allgemein wohl sehr junge ZAF).

Nach den vielen Erfahrungsberichten hier bin ich aber doch skeptisch...ich habe nämlich wirklich den Eindruck, dass es dort sehr seriös zugeht. Habe ich vll einfach nur Glück und ein weißes unter den vielen schwarzen Schafen gefunden? oder was soll denn noch schlimmes passieren, nachdem ich evtl den Vertrag unterschreibe? Man hat mich ja bisher auf alles "negative" hingewiesen (37h Bezahlung statt 40h, keine Sicherheit zur Übernahme, etwa 1100 bis 1200 netto..)

LG

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therese
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Re: Auch wenn der Thread schon alt ist...

Beitrag von therese » 10.11.2011, 20:14

A7X1985 hat geschrieben:Auch hat man mir sofort mitgeteilt, dass ich bei der ZAF nur einen 37h Vertrag bekomme, selbst wenn ich für 40h in einem Unternehmen arbeite, diese Stunden dann aber gesammelt werden und ich diese ausbezahlt bekomme oder freie Tage nehmen kann. (also ist mir bewusst, dass ich "eigentlich" pro Woche 3 Stunden "umsonst" arbeite)
Genau genommen arbeitest du nicht 3 Stunden pro Woche umsonst, denn wie du schon sagst, kannst du sie ausbezahlt bekommen, was wiederum auch einen höheren Lohn bedeutet.
Viele schimpfen auf Zeitarbeitsfirmen und sicherlich kann man auch wirklich Pech haben. Andererseits sollte man sich seinen zukünftigen Chef genau anschauen und sich auf über die Firma erkundigen.
Ich habe selbst auch schon bei einer Zeitarbeitsfirma gearbeitet und keine schlechten Erfahrungen gemacht. Man kann das also aus vielen Blickwinkeln sehen.

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