Anschreiben Kauffrau für Büromanagement nach Studienabbruch

Hier besteht die Möglichkeit, über Anschreiben für die Ausbildung, für Praktika und für das Studium (Duales Studium, Universität, BA) mit anderen Mitgliedern zu diskutieren.
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abcde2x
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Anschreiben Kauffrau für Büromanagement nach Studienabbruch

Beitrag von abcde2x » 03.06.2015, 21:38

Hallo,

ich bin neu im Forum und brauche dringend Hilfe bei der Formulierung meines Anschreibens.
Ich möchte mein Lehramtsstudium abbrechen und mich noch für dieses Jahr auf einige Ausbildungsstellen zur Kauffrau für Büromanagement bewerben.
Als (ehemalige) Studentin habe ich leider nicht viel Erfahrung beim Verfassen von Bewerbungen. Vor allem den Fakt des Studienabbruchs bringe ich (meiner Meinung nach) im Anschreiben nicht gut und plausibel rüber. :(
Ich hoffe auf konstruktive Kritik und Verbesserungsvorschläge.

Vielen Dank schon mal :)
Zuletzt geändert von abcde2x am 07.06.2015, 18:50, insgesamt 1-mal geändert.

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FRAGEN
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Re: Anschreiben Kauffrau für Büromanagement nach Studienabbr

Beitrag von FRAGEN » 04.06.2015, 08:57

abcde2x hat geschrieben:Vor allem den Fakt des Studienabbruchs bringe ich (meiner Meinung nach) im Anschreiben nicht gut und plausibel rüber. :(
Da sagst Du was. Ich habe sogar das deutliche Gefühl, dass Du gerade alles tust, um die Gründe auch wirklich nicht plausibel (> nachvollziehbar > wahr) darzustellen, sondern bestmöglich zu vernebeln. Da würde ich es schon besser streichen... zumal es ja ohnehin keinerlei inhaltlichen Bezüge zwischen ursprünglichem und jetzigem Berufsziel gibt.

Ich würde die gesamte aktuelle Situation unter dem Stichwort "Studentin" zusammenfassen... und das wär's. Die Story wäre einfach, dass Du zu Deiner eigenen Überraschung gemerkt hast, dass Du Dich in Deinem Nebenjob (der eigentlich nur zur Finanzierung des Studiums gedacht war) viel wohler fühlst... und dieses "Gefühl" nun mit dem Ausbildungswechsel quasi "offiziell" machst. SO wäre es für mich plausibel...

Entscheidend sind dann natürlich die Details. Du musst Dein neues Ziel so präzise und lebendig beschreiben, dass man Dir die neue Perspektive abnimmt. Wichtig wäre hierbei auch, bei all dem möglichst jobspezifisch zu argumentieren. Das tust Du bislang weitestgehend nicht. Vor allem in der zweiten Hälfte reihst Du im Wesentlichen Standardbehauptungen aneinander, die Jeder in jeder Bewerbung anbringt. Das kann u. U. genügen in Fällen, wo das Gesamtbild frei von Fragen ist.

Das ist bei Dir ja nicht der Fall. Bei derart drastischen Inhaltsschwenks (vor allem, wenn sie in intellektueller, moralischer und nicht zuletzt finanzieller Hinsicht einen Abstieg darzustellen scheinen) muss definitiv MEHR kommen, wenn man den Eindruck erwecken will, für sich selbst letztlich eine VERBESSERUNG in irgendeiner Hinsicht erreichen zu können!

abcde2x
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Beitrag von abcde2x » 04.06.2015, 09:38

Erst einmal vielen lieben Dank für die Anmerkungen.

Du hast Recht, ich habe versucht den Studienabbruch irgendwie zu vertuschen.
Nun habe ich einige inhaltliche Aspekte eingebracht, die das ganze Anschreiben(hoffentlich) verbessern.

Ich hoffe, jetzt kommt besser rüber, dass mich eine derartige Ausbildung und der damit verbundene spätere Beruf tatsächlich interessiert (was sie ja auch wirklich tut).

Jetzt kommt mir der Text allerdings so vor, als wäre ich zu sehr von mir überzeugt. Stimmt das? :oops:
Zuletzt geändert von abcde2x am 07.06.2015, 18:51, insgesamt 1-mal geändert.

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TheGuide
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Beitrag von TheGuide » 04.06.2015, 14:03

abcde2x hat geschrieben:Sehr geehrte Damen und Herren,
|
zurzeit studiere ich Lehramt an Förderschulen an der xxx-Universität.
Das steht im Lebenslauf.
Durch einen Nebenjob bei xxx während des Studiums hatte ich die Möglichkeit, in verschiedensten Gebieten kaufmännischer Berufe zu arbeiten und stellte fest, dass mir dies sehr lag.
Warum machst du es nicht, wie von Fragen vorgeschlagen?

Sehr geehrte Damen und Herren,

wie ich zu meiner eigenen Überraschung feststellte, macht mir mein eigentlich nur zur Studienfinanzierung gedachter Nebenjob als X weitaus mehr Freude, als das Studium selbst. Die
[logische] Konsequenz daraus ist, dass ich mich fortan voll und ganz auf das X-Gewerbe konzentrieren will.
Die Erstellung von Dienstplänen, DER Umgang mit Kassensystemen und das Schreiben von Kassenbüchern zählten unter anderem dazu und brachten mir mehr Erfüllung als mein bis dahin angestrebter Beruf.
Präsens wäre hier logischer als Präteritum!
...und erfüllen mich mehr...
Das mit dem bisher angestrebten Beruf müsstest du natürlich löschen, wenn du einen Satz á la meinem auf FRAGENs Vorschlag basierenden obigen Vorschlag schriebest.
Dies führte nun zu dem Wunsch, mich beruflich umzuorientieren. Eine Ausbildung in Ihrem Unternehmen sehe ich als Chance für diesen Neuanfang. Aufgrund dessen bin ich besonders entschlossen, mein Ziel mit nachhaltiger Konsequenz an Lern- und Leistungsbereitschaft umzusetzen.
Zu viel Nacherzählung und zu eng an irgendwelchen Bewerbungsratgebern.
Durch meine Erfahrung im pädagogischen Bereich bin ich im Umgang und der Kommunikation mit den unterschiedlichsten Menschen geübt, sodass ich mich schnell in bereits bestehende Teams integrieren kann. Es bereitet mir Freude Abläufe zu organisieren und zu koordinieren. Meine sprachliche Affinität konnte ich unter anderem als Nachhilfelehrerin in Deutsch und Englisch sowie als studentische Hilfskraft an der xxx-Universität unter Beweis stellen.
Können weicht die eigentliche Aussage auf!
Ich bin mir sicher, in Ihrem Hause die neue berufliche Perspektive zu finden, die ich suche und sehe einer guten Zusammenarbeit mit Freude entgegen. Wenn Sie eine kompetente, zuverlässige und sorgfältige Auszubildende suchen, freue ich mich sehr über eine Einladung zu einem VorstellungsgesprächPUNKT
Das klingt wieder sehr nach aus dem Bewerbungsratgeber abgeschrieben. Es geht auch um Authenzität!

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Beitrag von abcde2x » 04.06.2015, 21:21

Hallo,

auch an dich vielen lieben Dank für deine Hilfe.

Deine Verbesserungsvorschläge kann ich nachvollziehen, aber sie werfen bei mir doch auch wiederum Fragen auf.
Wenn ich schreibe:
Sehr geehrte Damen und Herren,

wie ich zu meiner eigenen Überraschung feststellte ...
Klingt das dann nicht so, als sei die Entscheidung, mein Studium abzubrechen und diese Ausbildung anzustreben, eine Kurzschlussreaktion und gar nicht durchdacht? So nach dem Motto: Huch, das finde ich jetzt aber toll, dann probiere ich das mal aus.
Kommt das dann nicht so rüber als, wäre ich eine sprunghafte Person, die sich diese Sache evtl. auch nochmal anders überlegt?

Du sagst, es klingt, als hätte ich das abgeschrieben und ich muss sagen, dass dem auch so ist. Ich bekomme einfach nichts Besseres auf die Reihe.
Zuletzt geändert von abcde2x am 07.06.2015, 18:52, insgesamt 1-mal geändert.

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TheGuide
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Beitrag von TheGuide » 05.06.2015, 08:41

abcde2x hat geschrieben:Klingt das dann nicht so, als sei die Entscheidung, mein Studium abzubrechen und diese Ausbildung anzustreben, eine Kurzschlussreaktion und gar nicht durchdacht? So nach dem Motto: Huch, das finde ich jetzt aber toll, dann probiere ich das mal aus.
Für mich klingt das nicht nach einem leichtertigen Studienabbruch, sondern im Ggt. nach einem auf "empirischen" Erfahrungswerten basierenden. Aber wichtig ist, dass du am Ende mit deinem Bewerbungsanschreiben glücklich bist. Nicht so ein seltsamer Freak in einem Internetforum.
Du sagst, es klingt, als hätte ich das abgeschrieben und ich muss sagen, dass dem auch so ist. Ich bekomme einfach nichts Besseres auf die Reihe.
Och, bestimmt. Du darfst es nur nicht zu verbissen angehen. Mach mal einen Spaziergang. Ohne Handy, ohne MP3-Player, kein Shopping, allein. Nimm dir die Zeit nachzudenken, ohne gleich alles aufschreiben zu müssen (Zettel und Stift in der Tasche sind natürlich, wenn der geniale Einfall kommt, nützlich).

Noch etwas: Ich mag das Wort durch in Bewerbungsschreiben nicht, du fängst damit gleich zwei deiner Sätze bzw. Absätze an...

Lalina
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Kauffrau fuer Bueromanagement Bewerbung nach Studienabbruch

Beitrag von Lalina » 13.01.2017, 16:48

Hallo,

ich hoffe ihr könnt mir helfen.
Nach langem hin und her habe ich nun beschlossen mein Studium abzubrechen und eine Ausbildung anzufangen. Leider habe ich aber Probleme das Anschreiben zu erstellen. Es klingt nicht flüssig und erst recht nicht harmonisch, sondern irgendwie ziemlich aufgesetzt.

Könnt ihr mir dabei vielleicht helfen und sagen wo der Fehler liegt?

Hier mein bisher erstelltes Anschreiben:



Sehr geehrte Damen und Herren,

über die Stellenausschreibung auf der Internetseite XXX bin ich auf Ihre Firma aufmerksam geworden und bewerbe mich hiermit um einen Ausbildungsplatz zur Kauffrau für Büromanagement.
Bereits während meines Arbeitsverhältnisses als Physiotherapeutin habe ich erste Erfahrungen in den Gebieten Organisieren, Verwalten und natürlich im Kundenkontakt sammeln können.
Während ich das Abitur an der Abendschule erfolgreich nachgeholt habe, konnte ich in einem Supermarkt Erfahrungen im kundenorientierten Handeln erwerben. Auch meine Belastbarkeit und das Organisationstalent wurden weiter geschult.
Neben den oben genannten Punkten zählen Pünktlichkeit, Flexibilität und Zuverlässigkeit zu meinen weiteren Stärken.
Zurzeit besuche ich das dritten Semester an der Friedrich - Alexander - Universität im Studiengang Life Science Engineering. Meine Erwartungen an diesen Studiengang wurden leider nicht erfüllt, da meine Stärken in der Praxis liegen. Eine berufliche Umorientierung erscheint mir somit als logische Konsequenz.
Inzwischen bin ich mir sicher, dass eine Ausbildung zur Kauffrau im Büromanagement genau meinem Profil entspricht. Gern möchte ich auch Sie von meinen Fähigkeiten überzeugen und freue mich auf eine Einladung zu einem persönlichen Gespräch

Mit freundlichen Grüßen
xxx

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Re: Kauffrau fuer Bueromanagement Bewerbung nach Studienabbr

Beitrag von TheGuide » 13.01.2017, 19:05

Lalina hat geschrieben:über die Stellenausschreibung auf der Internetseite XXX bin ich auf Ihre Firma aufmerksam geworden und bewerbe mich hiermit um einen Ausbildungsplatz zur Kauffrau für Büromanagement.
Dass du dich bewirbst, steht bereits im Betreff, dorthin auch den Fundort der Stellenausschreibung.
Bereits während meines Arbeitsverhältnisses als Physiotherapeutin habe ich erste Erfahrungen in den Gebieten Organisieren, Verwalten und natürlich im Kundenkontakt sammeln können.
...gesammelt.
Während ich das Abitur an der Abendschule erfolgreich nachgeholt habe, _konnte ich in einem Supermarkt Erfahrungen im kundenorientierten Handeln erwerben.
Parallel zum erfolgreichen Erwerb meines Abiturs an der Abendschule sammelte ich in einem Supermarkt Erfahrungen im kundenorientierten Handeln.
Achtung! Auch du hast bereits zwei Mal Erfahrung.
Auch meine Belastbarkeit und das Organisationstalent wurden weiter geschult.
Bitte keine Passivkonstruktionen.
Zurzeit besuche ich das dritten Semester an der Friedrich_-_Alexander_-_Universität im Studiengang Life Science Engineering. Meine Erwartungen an diesen Studiengang wurden leider nicht erfüllt,

Dein Studium steht im Lebenslauf. Außerdem schon wieder eine passive Formulierung und nebenbei eine halbnegative Bewerbungsmotivation.
Inzwischen bin ich mir sicher, dass eine Ausbildung zur Kauffrau im Büromanagement genau meinem Profil entspricht.
Das vermittelt natürlich dem Adressaten alles andere als ein Bild der Sicherheit, im Ggt. du wirkst in dieser Selbstbeschribung fast sprunghaft. Heute denkst du dir dies aus, morgen das. Versteh mich nicht falsch, das heißt nicht, dass du so seist, aber es wirkt so.

Vielleicht habe ich es überlesen, aber mir ist nicht klar, warum du Kauffrau für Büromanagement werden willst.

cre
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Re: Kauffrau fuer Bueromanagement Bewerbung nach Studienabbr

Beitrag von cre » 13.01.2017, 20:01

Lalina hat geschrieben: Neben den oben genannten Punkten zählen Pünktlichkeit, Flexibilität und Zuverlässigkeit zu meinen weiteren Stärken.
Wow, das heißt du kommst morgens sogar pünktlich zur Arbeit? Mal ganz davon abgesehen das dies solche Dinge sowieso vorausgesetzt werden, rühmt sich inzwischen jeder mit so etwas (sowie mit Teamfähigkeit, Freundlichkeit usw. wobei das auf viele Leute bei genauerer Betrachtung überhaupt nicht zutrifft.
Das kannst du komplett raus streichen.

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Re: Kauffrau fuer Bueromanagement Bewerbung nach Studienabbr

Beitrag von TheGuide » 13.01.2017, 20:13

cre hat geschrieben: rühmt sich inzwischen jeder mit so etwas (sowie mit Teamfähigkeit, Freundlichkeit usw. wobei das auf viele Leute bei genauerer Betrachtung überhaupt nicht zutrifft.
Das kannst du komplett raus streichen.
Das Dilemma dabei ist, dass viele Personaler sich da ja auch nicht mehr Gedanken machen als die Bewerber, sprich, diese Allerweltsdinge werden z.T. tatsächlich auch in die Ausschreibungen gesetzt.

Romanum
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Beitrag von Romanum » 16.01.2017, 14:04

Leider habe ich aber Probleme das Anschreiben zu erstellen. Es klingt nicht flüssig und erst recht nicht harmonisch, sondern irgendwie ziemlich aufgesetzt.

Das liegt wohl daran, dass der Studienabbruch und die Konsequenzen eine Stresssituation sind und dass du eigentlich gar nicht so genau weißt, was du beruflich machen willst.

Kauffrau für Büromanagement, Supermarkt, Life Science Engineering und Physiotherapeutin sind nun mal sehr verschiedene Fachbereiche. Du solltest dich erst mal orientieren und auch eine Selbstanalyse deiner Fähigkeiten und Kenntnisse vornehmen, auch wenn du Zeitnot hast. Aber was nutzt es dir, wenn du dich in ein berufliches Abenteuer stürzt, welches dann wieder nicht deinen Erwartungen entspricht oder gar nicht zu deinen Fähigkeiten und Kenntnissen passt.

Dieses Anschreiben ist jedenfalls ein Schnellschuss. Das weißt du selbst. Ich kann dich nur davor warnen, dieses Anschreiben abzuschicken. Selbst wenn du damit eine Ausbildung bekommen solltest, wirst du beruflich nicht glücklich werden. Denn dann müsste auch ein Erstversuch ganz anders formuliert sein. Dein Anschreiben ist dagegen die pure Verzweiflung, jetzt schnell etwas finden zu müssen. Deswegen konstruierst du Zusammenhänge, wo einfach keine sind. Deswegen ist dein Anschreiben unharmonisch und aufgesetzt.

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Lalina
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Beitrag von Lalina » 27.01.2017, 13:47

Vielen Dank erstmal für eure schnellen Antworten :)
Ja, es ist tatsächlich so, dass ich ein wenig unter Zeitdruck stehe, dennoch bin ich mir sicher, dass ich in diesem Bereich arbeiten möchte. Ich bin schon länger der Meinung, dass diese Ausbildung das Richtige gewesen wäre. Allerdings habe ich meine Familie vor zwei Jahren dazu gebracht mit mir umzuziehen (250km) und habe es deshalb nicht gleich gesagt und entsprechendes in Angriff genommen. :?

Nun will ich hier aber auch nicht meine Lebensgeschichte auspacken, deswegen wieder zurück zum eigentlichen Thema.

Mein Problem ist wirklich, dass ich keine Ahnung habe wie man eine Bewerbung schreibt. Natürlich habe ich mich "damals" als Physiotherapeutin beworben, aber da sind die Anforderungen ja ganz andere gewesen (Art und Weise, direkt nach Ausbildung etc.). Seither musste ich mich nie wieder bewerben.

Ich werde mich nochmal hinsetzen und mein Anschreiben ordentlich überdenken und bearbeiten und vielleicht passt es ja beim nächsten Einstellen besser.

Vielen Dank nochmal :)

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TheGuide
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Beitrag von TheGuide » 27.01.2017, 14:31

Lalina hat geschrieben: Mein Problem ist wirklich, dass ich keine Ahnung habe wie man eine Bewerbung schreibt.
Warum willst du die Ausbildung machen? Wo siehst du dich in fünf oder zehn Jahren?
Warum willst du die Ausbildung in der Firma X machen? (Bitte plausible Gründe aufführen)
Was bringst du bereits an Kennntnissen für die Ausbildung mit? Warum bist du der Meinung, dass du diese Ausbildung packst? (Das Wort soll dich nicht verunsichern.)
Welches sind deine positiven Charktereigenschaften, mit denen du dir und anderen ein angenehmes Arbeitsklima schaffst oder dank derer du zügig mit deiner Arbeit vorankommst?

Romanum
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Beitrag von Romanum » 27.01.2017, 14:37

Und warum willst du eigentlich nicht wieder als Physiotherapeutin arbeiten? Das wäre für Außenstehende sicherlich erst mal eher die logische Konsequenz aus dem Studienabbruch.

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