Sozialarbeiterin Bewerbung nach Studium Soziale Arbeit

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rambina
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Sozialarbeiterin Bewerbung nach Studium Soziale Arbeit

Beitrag von rambina » 06.01.2017, 15:49

Hallo zusammen,

ich habe ein Anschreiben verfasst und wäre sehr dankbar, wenn ich dazu eine Rückmeldung von Euch bekommen könnte.

Lieben Dank im Voraus!
rambina

"Bewerbung als Sozialarbeiterin

mit großem Interesse habe ich Ihr Inserat auf der Homepage „XY“ gelesen und möchte mich hiermit um die ausgeschriebene Stelle als Sozialarbeiterin bewerben.
Mein Studium der Sozialen Arbeit habe ich im Januar 2015 erfolgreich abgeschlossen. Vor und während meines Studiums konnte ich im Rahmen von verschiedenen Praktika in unterschiedlichen Bereichen der Sozialen Arbeit mitwirken. Diese bestätigten meinen Wunsch mich beruflich für Menschen zu engagieren, ihnen beratend zur Seite zu stehen und gemeinsam Lösungsstrategien für vielschichtige Problemlagen zu entwickeln.
Innerhalb meines Studiums stellte sich für mich heraus, dass gute Bildung der Schlüssel zu einer funktionierenden Gesellschaft ist. Aus dieser Überzeugung heraus, arbeitete ich drei Jahre lang in der Außerschulischen Jugendbildung bei den Freiwilligen Sozialen Diensten in Köln. In dieser Zeit gestaltete ich gemeinsam mit jungen Erwachsenen Freiwilligendienstleistenden Bildungsseminare zu verschiedenen Themen mit dem Ziel junge Individuen in ihrer Persönlichkeitsfindung zu unterstützen. Diese Arbeit hat mir große Freude bereitet und mich darin geschult, sowohl empathische Nähe aufzubauen, als auch professionelle Distanz zu wahren.
Im Anschluss an diese Tätigkeit habe ich meine Bachelorarbeit mit dem Titel „Bildung als Persönlichkeitsbildung – Identitätsfindung als Ziel ganzheitlicher Bildung“ verfasst und somit die theoretische Grundlage für mein Handeln bilden können. Nun möchte ich gerne daran anknüpfen und mich intensiv in der praktischen Arbeit einbringen.

Persönlich zeichne ich mich durch meine authentische, offene und empathische Art aus. Ich schätze eine strukturierte Arbeitsweise, sowie den gegenseitigen Austausch innerhalb eines Teams genauso wie die Gelegenheit mir eigenständig Arbeiten anzueignen. Ich arbeite ressourcenorientiert und gehe wertschätzend auf die Klientel ein, so dass ich mit dieser positiven Grundhaltung eine angenehme Arbeitsatmosphäre schaffen kann. Psychische Belastbarkeit und ein großes Maß an Verantwortungsbewusstsein bringe ich ebenfalls mit.
Während meines einjährigen Auslandsaufenthalts konnte ich nicht nur meine Englischkenntnisse verbessern, sondern habe auch lernen können unabhängig und eigenständig Entscheidungen zu treffen, mich immer wieder neuen Herausforderungen zu stellen und mich flexibel an neue Gegebenheiten anzupassen.
Meine Beratungskompetenz und Kreativität, die ich in meinen bisherigen Tätigkeiten einbringen konnte, möchte ich nun auch gerne in Ihrer Einrichtung einfließen lassen. Ich hoffe ich habe mit meiner Bewerbung Ihr Interesse an meiner Person geweckt und freue mich Näheres in einem persönlichen Gespräch weiter zu erläutern."

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TheGuide
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Re: Sozialarbeiterin Bewerbung nach Studium Soziale Arbeit

Beitrag von TheGuide » 06.01.2017, 17:19

rambina hat geschrieben: "Bewerbung als Sozialarbeiterin

mit großem Interesse habe ich Ihr Inserat auf der Homepage „XY“ gelesen und möchte mich hiermit um die ausgeschriebene Stelle als Sozialarbeiterin bewerben.
Mich irrititert das Fehlen der Anrede nach dem Betreff. Den ersten Satz aber kannst du schon mal ersatzlos streichen.
Später mehr. Nur auf den ersten Blick so viel: Das Anschreiben ist viel zu lang!

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TheGuide
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Re: Sozialarbeiterin Bewerbung nach Studium Soziale Arbeit

Beitrag von TheGuide » 06.01.2017, 18:47

TheGuide hat geschrieben:Nur auf den ersten Blick so viel: Das Anschreiben ist viel zu lang!
Es ist zu lang. Mit Briefkopf komme ich (Calibri SG 11) auf mehr als eine Seite. Aber den ersten Satz haben wir ja schon ersatzlos gestrichen.

Machen wir mit dem zweiten Satz genauso weiter:
rambina hat geschrieben: Mein Studium der Sozialen Arbeit habe ich im Januar 2015 erfolgreich abgeschlossen.
Ist dem LL zu entnehmen, hier ealso auch Platzverschwendung.
Vor und während meines Studiums konnte ich im Rahmen von verschiedenen Praktika in unterschiedlichen Bereichen der Sozialen Arbeit mitwirken.
....wirkte ich ... mit
Diese bestätigten meinen Wunsch mich beruflich für Menschen zu engagieren, ihnen beratend zur Seite zu stehen und gemeinsam Lösungsstrategien für vielschichtige Problemlagen zu entwickeln.
Ein bisschen schwach. Ich würde erwarten, dass dein Berufswunsch schon gefestigter war und du aus den Praktika verwertbare Handlungskompetenzen gezogen hast.
Innerhalb meines Studiums stellte sich für mich heraus, dass gute Bildung der Schlüssel zu einer funktionierenden Gesellschaft ist.

Das ist communis opinio, dazu muss man nicht Soziale Arbeit studieren!
Aus dieser Überzeugung heraus, arbeitete ich drei Jahre lang in der Außerschulischen Jugendbildung bei den Freiwilligen Sozialen Diensten in Köln.
Lebenslauf?

In dieser Zeit gestaltete ich gemeinsam mit jungen Erwachsenen Freiwilligendienstleistenden _Bildungsseminare zu verschiedenen Themen mit dem Ziel junge Individuen in ihrer Persönlichkeitsfindung zu unterstützen.

Diese Arbeit hat mir große Freude bereitet und mich darin geschult, sowohl empathische Nähe aufzubauen, als auch professionelle Distanz zu wahren.
Zwischen sowohl x als auch y kein Komma. Du könntest hier selber aktiver auftreten.
Im Anschluss an diese Tätigkeit habe ich
Hiermit markierst du geradezu, dass du nicht für deine Einstellung argumentierst sondern Lebenslauf nacherzählst.
meine Bachelorarbeit mit dem Titel „Bildung als Persönlichkeitsbildung – Identitätsfindung als Ziel ganzheitlicher Bildung“ verfasst und somit die theoretische Grundlage für mein Handeln bilden können.
Persönlich zeichne ich mich durch meine authentische, offene und empathische Art aus. Ich schätze eine strukturierte Arbeitsweise, sowie den gegenseitigen Austausch innerhalb eines Teams genauso wie die Gelegenheit mir eigenständig Arbeiten anzueignen.
Vor sowie kein Komma!

Ich arbeite ressourcenorientiert und gehe wertschätzend auf die Klientel ein, so dass ich mit dieser positiven Grundhaltung eine angenehme Arbeitsatmosphäre schaffen kann.
Während meines einjährigen Auslandsaufenthalts konnte ich nicht nur meine Englischkenntnisse verbessern, sondern habe auch lernen können unabhängig und eigenständig Entscheidungen zu treffen, mich immer wieder neuen Herausforderungen zu stellen und mich flexibel an neue Gegebenheiten anzupassen.
Meine Beratungskompetenz und Kreativität, die ich in meinen bisherigen Tätigkeiten einbringen konnte, möchte ich nun auch gerne in Ihrer Einrichtung einfließen lassen.
Ich hoffe ich habe mit meiner Bewerbung Ihr Interesse an meiner Person geweckt und freue mich Näheres in einem persönlichen Gespräch weiter zu erläutern.
Zu defensiv! Selbstbewusst davon ausgehen, dass du mitbringst, was für den Job vonnöten ist!

Deine Argumentation müsstest du noch schärfen. Tritt aktiver auf. Weniger LL-Nacherzählung. Vergiss Modalverben.

rambina
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Beitrag von rambina » 06.01.2017, 21:59

Oh, vielen lieben Dank, TheGuide!

Ich kann die Anmerkungen sehr gut nachvollziehen und werde die Verbesserungsvorschläge annehmen. Ich formuliere das bis morgen nochmal um und stelle nochmal einen Post online.

Dankeschön und einen schönen Abend!

rambina
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Beitrag von rambina » 09.01.2017, 15:42

So, es hat doch etwas länger gedauert, aber ich denke es hat sich gelohnt noch einmal etwas Zeit zu investieren.
Ich habe das Anschreiben nun gekürzt, sodass es mit Glück auf eine Seite passt.
Kann ich dazu nochmal eine Rückmeldung bekommen?

Vielen Dank,
rambina


Bewerbung als Sozialarbeiterin

Sehr geehrte Frau XY,

Innerhalb meines Studiums stellte sich für mich heraus, dass gute Bildung der Schlüssel zu einer funktionierenden Gesellschaft ist und ich mich beruflich dafür engagieren möchte, Bildung ganzheitlich, individuell und im Kontrast zu strikter Leistungsorientierung zu gestalten.
Meine bisherige Berufserfahrung in diesem Feld, innerhalb der Außerschulischen Jugendbildung beim FSD Köln e.V., hat mir große Freude bereitet und mich darin geschult sowohl empathische Nähe aufzubauen als auch professionelle Distanz zu wahren.
Meine Bachelorarbeit verfasste ich zum Thema „Bildung als Persönlichkeitsbildung – Identitätsfindung als Ziel ganzheitlicher Bildung“ und konnte somit die theoretische Grundlage für mein Handeln bilden. Nun möchte ich gerne daran anknüpfen und mich intensiv in der praktischen Arbeit einbringen.
Persönlich zeichne ich mich durch meine authentische, offene und empathische Art aus. Ich schätze eine strukturierte Arbeitsweise sowie den gegenseitigen Austausch innerhalb eines Teams genauso wie die Gelegenheit mir eigenständig Arbeiten anzueignen. Ich arbeite lösungs- und ressourcenorientiert und gehe dabei wertschätzend auf meine Klienten ein. Psychische Belastbarkeit und ein großes Maß an Verantwortungsbewusstsein bringe ich ebenfalls mit.
Während meines einjährigen Auslandsaufenthalts habe ich nicht nur meine Englischkenntnisse verbessert, sondern habe auch gelernt unabhängig und eigenständig Entscheidungen zu treffen, mich immer wieder neuen Herausforderungen zu stellen und mich flexibel an neue Gegebenheiten anzupassen.
Ich hoffe ich habe mit meiner Bewerbung Ihr Interesse an meiner Person geweckt und freue mich Näheres in einem persönlichen Gespräch zu erläutern.
Mit freundlichen Grüßen,

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TheGuide
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Beitrag von TheGuide » 09.01.2017, 16:45

rambina hat geschrieben:Sehr geehrte Frau XY,

Innerhalb meines Studiums
Nach der Anrede klein weiter!
innerhalb meines Studiums stellte sich für mich heraus, dass gute Bildung der Schlüssel zu einer funktionierenden Gesellschaft ist und ich mich beruflich dafür engagieren möchte, Bildung ganzheitlich, individuell und im Kontrast zu strikter Leistungsorientierung zu gestalten.
Du hast doch Soziale Arbeit studiert, oder nicht? So ein Studium fängt man doch nicht an, weil man keine Vorstellung davon hast, was man damit macht? Im Moment tust du so, als habest du erst während des Studiums spitzgekriegt, worum es im Studium eigentlich ging.

Meine bisherige Berufserfahrung in diesem Feld, innerhalb der Außerschulischen Jugendbildung beim FSD Köln e.V., hat mir große Freude bereitet und mich darin geschult sowohl empathische Nähe aufzubauen als auch professionelle Distanz zu wahren.
Aktiv auftreten!
Meine Bachelorarbeit verfasste ich zum Thema „Bildung als Persönlichkeitsbildung – Identitätsfindung als Ziel ganzheitlicher Bildung“ und konnte somit die theoretische Grundlage für mein Handeln bilden.

Dein B.A.-Thema kannst du freilich nicht mehr im Nachinein ändern, aber darin kommt schon drei mal Bildung vor. In dem Satz dannn noch einmal bilden einzubauen macht die Stilblüte perfekt.
Nun möchte ich gerne daran anknüpfen und mich intensiv in der praktischen Arbeit einbringen.
Nichtssagend!
die Gelegenheit mir eigenständig Arbeiten anzueignen.

Was soll das heißen?
...eigenständig Arbeiten anzueignen. Ich arbeite _lösungs- und ressourcenorientiert
Ich hoffe ich habe mit meiner Bewerbung Ihr Interesse an meiner Person geweckt
Die Hoffung stirbt zuletzt, ne? Nein, das ist zu unterwürfig!

Nach dem Schlussgruß kein Komma!

rambina
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Beitrag von rambina » 09.01.2017, 18:22

innerhalb meines Studiums stellte sich für mich heraus, dass gute Bildung der Schlüssel zu einer funktionierenden Gesellschaft ist und ich mich beruflich dafür engagieren möchte, Bildung ganzheitlich, individuell und im Kontrast zu strikter Leistungsorientierung zu gestalten.
Du hast doch Soziale Arbeit studiert, oder nicht? So ein Studium fängt man doch nicht an, weil man keine Vorstellung davon hast, was man damit macht? Im Moment tust du so, als habest du erst während des Studiums spitzgekriegt, worum es im Studium eigentlich ging.

Weil es so viele verschiedene Bereiche gibt, wollte ich deutlich machen, dass ich mich auf Bildung spezialisieren möchte. Ich habe vorher in anderen Bereichen gearbeitet.

Meine Bachelorarbeit verfasste ich zum Thema „Bildung als Persönlichkeitsbildung – Identitätsfindung als Ziel ganzheitlicher Bildung“ und konnte somit die theoretische Grundlage für mein Handeln bilden.

Dein B.A.-Thema kannst du freilich nicht mehr im Nachinein ändern, aber darin kommt schon drei mal Bildung vor. In dem Satz dannn noch einmal bilden einzubauen macht die Stilblüte perfekt.

Du hast recht, aber ich finde keine andere Formulierung dazu. Anregungen?

Lieben Dank,
rambina

katerfreitag
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Beitrag von katerfreitag » 09.01.2017, 22:18

Eine Grundlage ist auch ein Fundament - und das könnte man legen. ;)

Romanum
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Beitrag von Romanum » 10.01.2017, 20:29


Adelina32
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Bewerbungsschreiben als Sozialarbeiterin

Beitrag von Adelina32 » 09.07.2019, 16:14

Hallo liebe Forenmitglieder,

ich bin neu hier und bräuchte mal dringend Eure Hilfe :) Bin noch etwas matschig im Kopf, da ich gerade erst meine Bachelorarbeit abgegeben habe und mich jetzt gleich an das Bewerbungsschreiben gesetzt habe. Als "Berufsanfängerin" nach dem Studium möchte ich natürlich einen guten Eindruck hinterlassen und würde mein Bewerbungsschreiben hier einstellen. Habe es schon häufig überarbeitet und bin mir bei zwei Punkten etwas unsicher bezüglich der Formulierung und der Grammatik. Es wäre super, wenn jemand helfen könnte :)

Vorab: Es geht um eine Stelle als Sozialarbeiterin in einer Berliner Behörde

Eine/n konkreten Ansprechpartner/in gibt es nicht, da alles jetzt über eine zentrale Bewerberstelle geleitet wird.

Die Formulierungen bei denen ich unsicher bin, habe ich kursiv markiert.

Bewerbung als Sozialarbeiterin

Sehr geehrte Damen und Herren,

seit meinem Praktikum im Rahmen meines Studiums steht für mich fest, dass ich sehr gerne im Sozialdienst des .... als Sozialarbeiterin arbeiten möchte. Nun habe ich mein Studium an der ........ im Juni 2019 erfolgreich abgeschlossen und bewerbe mich auf die von Ihnen ausgeschriebene Stelle. Die staatliche Anerkennung wurde beantragt.

Bereits in meinem Studium der Sozialen Arbeit habe ich mich besonders für die Weiterentwicklung professioneller Beratungstätigkeiten interessiert, die eine Kernkompetenz für Sozialarbeiter_innen ist. Ein Schwerpunkt meines Studiums war das mehrsemestrige Projektmodul "Psychosoziale Beratung".

Durch das 22-wöchige Praktikum beim Sozialdienst ...... konnte ich umfassende Praxiserfahrung in diesem Bereich sammeln und meine Beratungskompetenz praxisbezogen erweitern. Besonders viel Freude machten mir....

In meiner vierjährigen Berufspraxis als Erzieherin habe ich bereits umfangreiche Erfahrungen in der Betreuung von Kindern gesammelt. Zu meinem Tätigkeitsbereich gehörten unter anderem die Planung und Durchführung von Kindersportkursen und pädagogischen Angeboten. Die Elternarbeit war ein ebenso bedeutender Schwerpunkt meiner Arbeit. Dabei konnte ich mein ausgeprägtes Einfühlungsvermögen und hohe psychische und emotionale Belastbarkeit ideal einbringen. Durch die zweijährige Arbeit in einer Kindertagesstätte in .....sind mir die Gegebenheiten und Strukturen des Bezirkes vertraut.

Ich denke, dass ich den Sozialdienst aufgrund meiner vielseitigen Erfahrung im sozialen Bereich, meiner ausgeprägten Zuverlässigkeit und strukturierten, engagierten Arbeitsweise qualifiziert unterstützen kann. Ich stehe Ihnen im Stellenumfang von 100% ab September 2019 gern zur Verfügung.

Ich freue mich auf Ihre Antwort und verbleibe bis dahin mit freundlichen Grüßen.

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TheGuide
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Re: Bewerbungsschreiben als Sozialarbeiterin

Beitrag von TheGuide » 09.07.2019, 21:43

Adelina32 hat geschrieben:
09.07.2019, 16:14
seit meinem Praktikum im Rahmen meines Studiums steht für mich fest, dass ich sehr gerne im Sozialdienst des .... als Sozialarbeiterin arbeiten möchte. Nun habe ich mein Studium an der ........ im Juni 2019 erfolgreich abgeschlossen und bewerbe mich auf die von Ihnen ausgeschriebene Stelle. Die staatliche Anerkennung wurde beantragt.
Dass du dich bewirbst, steht im Betreff. Wenn du die Stelle im Betreff nennst, kanst du dir das alles sparen.
Warum willst du als Sozialarbeiterin arbeite?!
, die eine Kernkompetenz für Sozialarbeiter_innen ist.
Allgemienplatz, keine Aussage über dich!
Ein Schwerpunkt meines Studiums war das mehrsemestrige Projektmodul "Psychosoziale Beratung".
Keine Leistungsbilanz.
Durch das 22-wöchige Praktikum beim Sozialdienst ...... konnte ich umfassende Praxiserfahrung in diesem Bereich sammeln und meine Beratungskompetenz praxisbezogen erweitern. Besonders viel Freude machten mir....
Wiederholungen vermeiden, durch und können sind ab sofort verbotene Worte!
In meiner vierjährigen Berufspraxis als Erzieherin habe ich bereits umfangreiche Erfahrungen in der Betreuung von Kindern gesammelt.
Du hast im Vorsatz schon gesammelt.
Zu meinem Tätigkeitsbereich gehörten unter anderem die Planung und Durchführung von Kindersportkursen und pädagogischen Angeboten. Die Elternarbeit war ein ebenso bedeutender Schwerpunkt meiner Arbeit. Dabei konnte ich mein ausgeprägtes Einfühlungsvermögen und hohe psychische und emotionale Belastbarkeit ideal einbringen. Durch die zweijährige Arbeit in einer Kindertagesstätte in .....sind mir die Gegebenheiten und Strukturen des Bezirkes vertraut.
Ich denke
markiert Subjektivität.

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Re: Bewerbungsschreiben als Sozialarbeiterin

Beitrag von Adelina32 » 10.07.2019, 21:41

Vielen, vielen Dank für die hilfreichen Tipps. Ich habe die Bewerbung nochmal komplett umgeschrieben :D Könnte jemand nochmal so lieb sein und über die Rechtschreibung drüber gucken (natürlich auch gerne den Inhalt?) Das wäre superlieb. Vielen Dank an Euch <3 Ihr seid meine Rettung!

Bewerbung als Sozialarbeiterin im Sozialdienst
Kennziffer:

Sehr geehrte Damen und Herren,
seit meinem Praktikum im Rahmen meines Studiums steht für mich fest, dass ich sehr gerne im Sozialdienst des ..... als Sozialarbeiterin arbeiten möchte. Die Arbeit mit den Familien bereitet mir sehr viel Freude. Ich finde es wichtig, Familien in der heutigen Zeit zu unterstützen und somit einen Teil zum gesunden aufwachsen von Kindern beizutragen. Nun habe ich mein Studium an der ...... im Juni 2019 erfolgreich abgeschlossen und die staatliche Anerkennung beantragt.

Bereits in meinem Studium der Sozialen Arbeit habe ich mich besonders für die Weiterentwicklung professioneller Beratungstätigkeiten interessiert, die eine Kernkompetenz für Sozialarbeiter_innen ist. Ein Schwerpunkt meines Studiums war das mehrsemestrige Projektmodul "Psychosoziale Beratung als Schlüsselkompetenz", welches ich mit der Note "sehr gut" abgeschlossen habe.

In meinem 22-wöchigen Praktikum beim Sozialdienst in... konnte ich umfassende Praxiserfahrung in diesem Bereich sammeln und meine Beratungskompetenz praktisch anwenden und erweitern. Besonders großen Spaß machten mir die Hausbesuche, die ich teilweise schon alleine durchführte.

Durch meine vierjährige Berufspraxis als Erzieherin besitze ich ausgeprägte Erfahrungen in der Betreuung von Kindern von 0-3 Jahren. Zu meinem Tätigkeitsbereich gehörten unter anderem die Planung und Durchführung von Kindersportkursen und pädagogischen Angeboten. Die Elternarbeit war ein ebenso bedeutender Schwerpunkt meiner Arbeit. Dabei konnte ich mein ausgeprägtes Einfühlungsvermögen und hohe psychische und emotionale Belastbarkeit ideal einbringen.

Ich weiß, dass ich den Sozialdienst aufgrund meiner vielseitigen Erfahrung im sozialen Bereich, meiner ausgeprägten Zuverlässigkeit und struk-turierten, engagierten Arbeitsweise qualifiziert unterstützen kann.

Ich freue mich auf Ihre Antwort und verbleibe bis dahin mit freundlichen Grüßen
....

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Re: Bewerbungsschreiben als Sozialarbeiterin

Beitrag von TheGuide » 11.07.2019, 17:52

Adelina32 hat geschrieben:
10.07.2019, 21:41
seit meinem Praktikum im Rahmen meines Studiums steht für mich fest, dass ich sehr gerne im Sozialdienst des ..... als Sozialarbeiterin arbeiten möchte. Die Arbeit mit den Familien bereitet mir sehr viel Freude. Ich finde es wichtig, Familien in der heutigen Zeit zu unterstützen und somit einen Teil zum gesunden aufwachsen von Kindern beizutragen.
Nun habe ich mein Studium an der ...... im Juni 2019 erfolgreich abgeschlossen

Reine Lebenslaufwiedergabe.
Nun habe ich mein Studium an der ...... im Juni 2019 erfolgreich abgeschlossen und die staatliche Anerkennung beantragt.

Bereits in meinem Studium der Sozialen Arbeit habe ich mich besonders für die Weiterentwicklung professioneller Beratungstätigkeiten interessiert, die eine Kernkompetenz für Sozialarbeiter_innen ist. Ein Schwerpunkt meines Studiums war das mehrsemestrige Projektmodul "Psychosoziale Beratung als Schlüsselkompetenz", welches ich mit der Note "sehr gut" abgeschlossen habe.
In meinem 22-wöchigen Praktikum beim Sozialdienst in... konnte ich umfassende Praxiserfahrung in diesem Bereich sammeln und meine Beratungskompetenz praktisch anwenden und erweitern. Besonders großen Spaß machten mir die Hausbesuche, die ich teilweise schon alleine durchführte.

Durch meine vierjährige Berufspraxis als Erzieherin besitze ich ausgeprägte Erfahrungen in der Betreuung von Kindern von 0-3 Jahren.
Zahlen bis zwanzig ausschreiben, wenn du nicht faul wirken möchtest.
Zu meinem Tätigkeitsbereich gehörten unter anderem die Planung und Durchführung von Kindersportkursen und pädagogischen Angeboten. Die Elternarbeit war ein ebenso bedeutender Schwerpunkt meiner Arbeit. Dabei konnte ich mein ausgeprägtes Einfühlungsvermögen und hohe psychische und emotionale Belastbarkeit ideal einbringen.
Ich weiß, dass ich den Sozialdienst aufgrund meiner vielseitigen Erfahrung im sozialen Bereich, meiner ausgeprägten Zuverlässigkeit und struk-turierten, engagierten Arbeitsweise qualifiziert unterstützen kann.
Modalverben bitte nicht mehr verwenden (du verwendest zwei Mal können). Wiederholungen vermeiden! Zahlen ausschreiben.

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