Startseite
          Artikelübersicht
          Forum
          Anschreiben
          Lebenslauf
          Bewerbungsfoto
          Arbeitszeugnis
          Einstellungstest
          Vorstellungsgespräch
          Weiterbildung
          Musterbewerbungen
          Bewerbungslexikon
          Ausbildunsgberufe
          Stellenangebote
          Links
          Impressum
 
 

Ausbildung Berufskraftfahrer & Berufskraftfahrerin

Berufskraftfahrer arbeiten entweder im Personen- oder Güterverkehr. Diese Sparten unterscheiden wiederum unterschiedliche Arbeitsfelder. Im Personenverkehr kann es sich beispielsweise um den Transport mit Reise- oder Linienbussen handeln.

Beim Güterverkehr werden verschiedene Waren transportiert, die teilweise zusätzlich Schulungen erfordern, wie es zum Beispiel beim Gefahrguttransport der Fall ist. Dabei dauert die Ausbildung zum Berufskraftfahrer bzw. zur Berufskraftfahrerin 3 Jahre. Arbeitgeber sind vorwiegend Transport-, Reiseverkehrs und kommunale Verkehrsunternehmen. Aber auch die Selbstständigkeit ist für viele Berufskraftfahrer eine berufliche Perspektive.

Schwerpunkte in der Arbeit als Berufskraftfahrer bzw. Berufskraftfahrerin

Berufskraftfahrer arbeiten nicht nur in Deutschland, sondern sind selbstverständlich auch im Ausland unterwegs - für ausländische und deutsche Arbeitgeber. Sie müssen daher oft von den deutschen Verkehrsregeln abweichen sowie zusätzlich ausländische Vorschriften und Bestimmungen kennen. Zudem besitzen Berufskraftfahrer Kenntnisse der Zollbestimmungen, was vor allem im Güterverkehr wichtig ist. Grundsätzlich werden vor Antritt einer Fahrt neben der Verkehrssicherheit des Fahrzeuges auch alle erforderlichen Transportpapiere und im Fall des Grenzübertritts die Zollbescheinigungen überprüft. Außerdem sind Berufskraftfahrer für die sichere und vorschriftsmäßige Verladung der Güter verantwortlich.

Bei Gefahrguttransporten muss der Berufskraftfahrer bzw. die Berufskraftfahrerin genau darüber informiert sein, welche Produkte gleichzeitig transportiert werden dürfen und wie sie zu verpacken und zu verladen sind, um die Unfallgefahr zu minimieren. Im Fernverkehr ist der Berufskraftfahrer in seinem LKW oder Bus zu Hause. Er arbeitet, lebt und schläft darin.

Damit er immer mit voller Konzentration arbeiten kann, muss er die gesetzlich vorgeschriebenen Lenkzeiten und Pausen beachten. Trotz eventuell entstehenden Termindrucks durch Liefertermine darf der Berufskraftfahrer die Fahrbahn und das Verkehrsgeschehen keinen Augenblick aus den Augen lassen, da sonst Gefahrenquellen zu spät erkannt werden könnten. Daher plant er die Touren häufig zusammen mit einem Disponenten, so dass auch Staus, längere Umleitungen und unvorhersehbare Verkehrssituationen nicht dazu führen können, dass er unter Zeitdruck gerät.

Während der Berufskraftfahrer im Güterverkehr maximal mit einem Kollegen zusammen fährt, ist er im Personenverkehr immer wieder mit den unterschiedlichsten Menschen zusammen. Er ist nicht nur ihr Chauffeur, sondern auch Ansprechpartner bei Fragen oder Problemen der Fahrgäste. Das setzt Flexibilität und Menschenkenntnis voraus. Er sollte gleich bleibend freundlich sein und sich in schwierigen Situationen nicht provozieren lassen. Im Linienverkehr sind Berufskraftfahrer meist innerstädtisch unterwegs. Sie müssen Fahrpläne einhalten, auch in Stoßzeiten sicher und pünktlich die Haltepunkte anfahren und zusätzlich die Tarifbestimmungen des Verkehrsunternehmens zum Kassieren der Fahrgelder kennen.

Im Reiseverkehr wird der Fahrer von den Fahrgästen häufig auch als Reiseführer angesehen, selbst wenn das eigentlich nicht zu seinen Aufgaben gehört. Unterwegs informiert er die Gäste über den Fahrtverlauf, lässt zu ihrer Unterhaltung Musik spielen, unter Umständen auch gegen seinen eigenen Geschmack, und verkauft vor allem bei längeren Fahrten während der Pausen Speisen und Getränke. Bei Wochenendtouren ist es häufig so, dass der Fahrer im gleichen Hotel übernachtet wie seine Fahrgäste, weil das für den Arbeitgeber günstiger ist, als den Bus hin und herfahren zu lassen. Hier hat der Berufskraftfahrer jedoch nicht nur Freizeit, sondern pflegt und reinigt seinen Bus und überprüft die Verkehrssicherheit. Diese Aufgaben hat jeder Berufskraftfahrer, ob im Personen- oder Güterverkehr. Fährt er im Nahverkehr, werden diese Arbeiten im Betriebshof des Transportunternehmens ausgeführt.

Allgemeines Anforderungsprofil als Berufskraftfahrer

Der Beruf des Berufskraftfahrers ist mit einem hohen Verantwortungsbereich verbunden, deshalb sollten vor allem ausgeglichene Personen diesen Beruf ergreifen. Bewerber sollten über eine sichere und vorausschauende Fahrweise verfügen, auch in Stresssituationen oder unter Termindruck. Außerdem ist das Interesse an technischen Zusammenhängen wichtig. Eine weitere wichtige Voraussetzung betrifft die Arbeitszeiten, denn die sind in der Transport- und Logistikbranche sehr unregelmäßig und gehen oft über ein normales Arbeitspensum im Büro hinaus.

Weiterbildung als Berufskraftfahrer

Durch den Besuch von Spezialkursen können Berufskraftfahrer die Berechtigung erlangen, bestimmte Transporte vorzunehmen, zum Beispiel lebende Tiere oder Gefahrgüter. Außerdem kann sich jeder Berufskraftfahrer nach mehrjähriger Berufserfahrung zum Kraftverkehrsmeister oder Verkehrsfachwirt weiterbilden. Im Bereich des Personenverkehrs erweitern sich das Aufgabenspektrum weit über das Fahren hinaus, so sind zunehmend technische Fähigkeiten, um Reparaturen selbst durchführen zu können, und Kundenfreundlichkeit im Kontakt mit den Fahrgästen wichtig.

Weitere Informationen


 
Viele Hunderte Beispiele für Anschreiben und Lebenslauf im großen Bewerbungsforum – so schreiben Sie eine individuelle und überzeugende Bewerbung.