Altenpflegerin Bewerbung: 15 Muster für Ausbildung + Job

Altenpfleger und Altenpflegerinnen werden bundesweit händeringend gesucht. Und der Bedarf an ausgebildeten und erfahrenen Pflegefachkräften bleibt aufgrund der demographischen Entwicklung weiter hoch. Auch wenn dieser Beruf eine hohe Belastbarkeit erfordert, kann er zur Berufung werden. Aufgrund der hohen Nachfrage nach Altenpflegern haben auch Quereinsteiger, berufliche Umsteiger oder Wiedereinsteiger gute Chancen auf einen Job in der Seniorenpflege: zum Beispiel als Altenpflegehelferin oder Pflegehilfskraft.

Inhaltsverzeichnis zur Bewerbung als Altenpflegerin

Muster für Bewerbung als Altenpflegerin in Festanstellung

Trotz der relativ guten Jobchancen solltest du natürlich auch Wert darauf legen, eine aussagekräftige Bewerbung zu schreiben. In deinem Anschreiben sollte deutlich werden, warum du für diesen Beruf als Altenpflegerin bzw. Altenpfleger motiviert und qualifiziert bist.

Wenn du schon einmal Kontakt mit dem Pflegesektor hatten, zum Beispiel durch ein Praktikum, durch eine Ausbildung, durch private Pflege oder durch deine berufliche Erfahrung, dann thematisierst du dies im Bewerbungsanschreiben. Folgendermaßen könntest du deine Bewerbung als Altenpflegerin formulieren:

„Sehr geehrte Frau Müller,

die Arbeit als Altenpflegerin ist mein Traumberuf: eine Arbeit, die nicht nur Teamfähigkeit und Belastbarkeit von mir fordert, sondern auch Verständnis, Vertrauen und menschliche Verbundenheit, was Sie bereits in Ihrem Leitbild hervorheben. Daher möchte ich auch unbedingt bei Ihnen als Altenpflegerin arbeiten, weil ich mich mit diesem Leitbild 100% identifizieren kann.

Schon vor einigen Jahren stellte ich meine pflegerischen Fähigkeiten in Ihrer Einrichtung unter Beweis, als ich nach Beendigung der Schulzeit ein dreimonatiges Praktikum bei Ihnen absolvierte. Ich verfüge mittlerweile über eine erfolgreich abgeschlossene Ausbildung als examinierte Altenpflegerin mit Fachweiterbildung zur Praxisanleitung und sammelte durch die Tätigkeit in verschiedenen Seniorenheimen mit unterschiedlichen pflegerischen Konzepten weitreichende Erfahrungen.

Derzeit arbeite ich im ABC-Seniorenheim in Berlin in einem ungekündigten Arbeitsverhältnis und suche eine neue Herausforderung im Gesundheitsbereich. Zu meinen täglichen Arbeiten gehören das Betreuen der Patienten, die Grund- und Behandlungspflege, die Kommunikation mit Ärzten, Therapeuten und Angehörigen, die Abgabe von Medikamenten, die Pflegeplanung und Dokumentation sowie die Anleitung und Einarbeitung von Schülern und neuen Mitarbeitern.

Im Pflegealltag arbeite ich selbstständig und gestalte diesen aktiv mit. Darauf können Sie sich bei mir verlassen. Während meines beruflichen Werdegangs bewies ich immer wieder, dass ich physisch wie auch psychisch sehr belastbar bin und mit Einfühlungsvermögen und Geduld auf die Bewohner eingehe.

Im Anhang sende ich Ihnen meinen Lebenslauf und Kopien der Zeugnisse. Für weitere Auskünfte stehe ich Ihnen gerne telefonisch zur Verfügung. Ich freue mich auf ein Vorstellungsgespräch, um genaueres über die Anforderungen und Aufgaben der Stelle zu erfahren.

Mit freundlichen Grüßen“

Muster für eine Bewerbung als Altenpflegerin.
Der Beruf als Altenpflegerin ist sehr kräftezehrend und anspruchsvoll. In deinem Anschreiben solltest du deutlich machen, dass du den hohen Anforderungen gewachsen bist. Außerdem ist es wichtig, dass du deine praktischen Erfahrungen individuell in der Bewerbung darstellst.

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Bewerbung um Ausbildung zur Altenpflegerin

Altenpfleger werden von Pflegeeinrichtungen aufgrund der demographischen Entwicklung auch in den nächsten Jahren und Jahrzehnten stark nachgefragt werden. Deshalb bietet eine Ausbildung zur Altenpflegerin bzw. zum Altenpfleger eine sichere berufliche Perspektive mit Zukunft. Gerade auch für Quereinsteiger, Umsteiger oder Wiedereinsteiger bietet sich auch eine Umschulung an, um eine fachliche Qualifizierung für diese Branche zu erhalten.

Obwohl das Angebot an Ausbildungsplätzen hoch ist, bewerben sich mehr Bewerber als Ausbildungsplätze zur Verfügung stehen. Deshalb sollten deine Bewerbungsunterlagen perfekt sein, um den jeweiligen Arbeitgeber von sich zu überzeugen. Besonders vorteilhaft ist es, wenn du als Ausbildungsbewerberin im Gesundheits- oder Pflegebereich schon ein Praktikum absolviert hast.

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Muster für Bewerbung um Ausbildung zur Altenpflegerin

„Sehr geehrte Frau Müller,

wie ich im telefonischen Gespräch mit Frau Schulze erfahren habe, suchen Sie in Ihrem Seniorenheim für das neue Ausbildungsjahr wieder eine Auszubildende zur Altenpflegerin. Da die pflegerische Arbeit meine Berufung ist und ich die soziale Interaktion mit Bewohnern und Mitarbeitern als bereichernd empfinde, bewerbe ich mich gerne bei Ihnen.

Das Berufsfeld der Altenpflege lernte ich in Ihrer Altenpflegeeinrichtung bereits als Altenpflegehelferin intensiv kennen. Dabei reifte in mir der Entschluss, eine Fachausbildung als examinierte Altenpflegerin anzustreben. Da mir die Struktur, die Mitarbeiter und die Bewohner der Altenpflegeeinrichtung bereits seit längerem vertraut sind, bevorzuge ich dieses Arbeitsumfeld zur Absolvierung meiner Altenpflegerin-Ausbildung.

Aufgrund der Altenpflegehelferin-Ausbildung und mehrerer Praktika in verschiedenen Altenpflegeeinrichtungen eignete ich mir umfassende praktische Kenntnisse an. So übernahm ich selbstständig die Körperpflege und die allgemeine Hygiene der Bewohner. Zu meinen weiteren Aufgaben gehörten die Betreuung und Kontaktpflege sowie die Dokumentation der Pflege der Bewohner. Außerdem wirkte ich aktiv an der Planung und Durchführung von Gruppenangeboten mit. Bei all meinen pflegerischen Tätigkeiten habe ich erfahren, dass eine sorgfältige Organisation und eine dezente Aufmerksamkeit Voraussetzungen für zufriedene Bewohner sind.

Dass ich als Altenpflegerin oft stundenlang auf den Beinen sein werde und teilweise körperlich anstrengende Aufgaben durchführen muss, ist mir bewusst. Da ich in meiner Freizeit Sport treibe, bringe ich die notwendige körperliche Fitness mit, die als Altenpflegerin notwendig ist. Meine zuvorkommende und fröhliche Art hat es mir bisher ermöglicht, einen guten und vertrauensvollen Kontakt zu allen Bewohnern herzustellen. Diese Eigenschaften ermöglichen mir, unbefangen mit hilfebedürftigen älteren Menschen zu arbeiten, sie zu pflegen, zu betreuen und sie in ihrem alltäglichen Leben zu unterstützen.

Gerne vervollständige ich die Eindrücke aus meinen Bewerbungsunterlagen in einem persönlichen Gespräch. Über eine Einladung freue ich mich daher sehr.

Mit freundlichen Grüßen“

Eine Bewerbung für eine Altenpflegerin-Ausbildung.
Eine Altenpflegerin-Ausbildung erfordert eine gute physische und psychische Belastbarkeit. Deshalb ist es ratsam, im Anschreiben darauf einzugehen, wie du diesen Anforderungen gerecht werden kannst.

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Bewerbung als Altenpflegerin für Krankenhaus in der Gerontopsychiatrie

“Sehr geehrte Frau Schulz,

ich bewerbe mich gerne als examinierte Altenpflegerin in Ihrem Krankenhaus, da ich von Ihrer Pflegephilosophie und der Förderung Ihrer Mitarbeiter sehr überzeugt bin. Die Unterstützung von hilfebedürftigen Menschen zur Bewältigung ihres Alltags liegt mir sehr am Herzen. In Ihrer Gerontopsychiatrie sehe ich die Chance, Patienten in einer kritischen Lebensphase eine kompetente und fürsorgliche Begleitung zu sein.

Neben den pflegerischen Maßnahmen bei der täglichen Körperpflege und beim Ankleiden und Essen sehe ich meine Aufgabe als Altenpflegerin auch darin, die Freizeit der pflegebedürftigen Menschen abwechslungsreich zu gestalten und damit einen Beitrag zur Verbesserung der psychischen Gesundheit zu leisten. Meine Vorgesetzten bescheinigten mir dabei bisher immer großes Einfühlungsvermögen und eine hohe psychische Belastbarkeit. Außerdem besitze ich die körperliche Ausdauer, um das Heben und Umbetten von Patienten fachgerecht durchzuführen.

Im Pflegebereich ist die reibungslose Zusammenarbeit der Kollegen im Interesse des Wohlbefindens der hilfebedürftigen Menschen besonders wichtig. Deshalb bevorzuge ich einen Arbeitgeber, der die Zusammenarbeit von Mitarbeitern unterschiedlicher Berufsrichtungen fördert. Aufgrund der ausgezeichneten Empfehlungen von mir bekannten Altenpflegerinnen sehe ich diese Perspektive in Ihrem Krankenhaus als gegeben.

Wenn Sie an der Mitarbeit einer erfahrenen und fürsorglichen Altenpflegerin zur Unterstützung Ihres Kollegiums in der Gerontopsychiatrie interessiert sind, dann vereinbaren Sie noch heute einen Gesprächstermin mit mir.

Mit freundlichen Grüßen”

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Weitere Musterbewerbungen als Altenpflegerin im Bewerbungsforum

Im Bewerbungsforum findest du viele weitere Bewerbungsmuster, die du durcharbeiten und an deine berufliche Situation anpassen kannst.

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Wichtige Fragen und Antworten zur Bewerbung als Altenpflegerin

Wie Bewerbung als Altenpflegerin nach Ausbildung schreiben?

Wenn du dich nach deiner erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung als Altenpflegerin bewirbst, dann solltest du in deinem Bewerbungsschreiben vor allem deine erworbenen Fachkenntnisse eingehen. Außerdem muss in der Bewerbung deine Reflexion über den Beruf als Altenpflegerin deutlich werden. Falls du überdurchschnittliche Leistungen während der Ausbildung erzielt hast, erwähne dies im Anschreiben. Außerdem kannst du auch Referenzpersonen angeben. Falls es dagegen Probleme im Ausbildungsbetrieb während des Ausbildung gab, solltest du darauf in deiner Bewerbung nicht eingehen. Im Artikel erhältst du viele Beispiele für Altenpflegerin-Bewerbungen.

Worauf bei Bewerbung als Altenpflegerin achten?

Viele Altenpflege-Bewerber wollen aus Unzufriedenheit ihren Job wechseln. Es ist aber ein großer Fehler, wenn du in deinem Bewerbungsanschreiben ausführlich auf Gründe eingehst, die dich von deinem letzten Arbeitgeber wegziehen. Stattdessen musst du in der Bewerbung darauf eingehen, was dich am potentiellen Arbeitgeber anzieht und was dir besonders wichtig ist. Denn in der Altenpflege unterscheiden sich die Arbeitsbedingungen bei verschiedenen Arbeitgebern teilweise erheblich. Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Darstellung deiner Qualifikationen und Berufserfahrungen in Bezug zu den Anforderungen der Altenpfleger-Stelle. Weitere wichtige Tipps erhältst du im ausführlichen Artikel zum Anschreiben.

Wie Bewerbung als Altenpflegerin nach Elternzeit formulieren?

Im Grunde formulierst du deine Altenpflegerin-Bewerbung nach einer Elternzeit auch nicht anders als ohne Elternzeit. Du besitzt immer noch die grundlegenden Qualifikationen und Berufserfahrungen, die dich für den Job qualifizieren. Dass du in Elternzeit bist, geht in erster Linie aus deinem Lebenslauf hervor. Du musst dich im Bewerbungsanschreiben nicht für deine Elternzeit entschuldigen und die Elternzeit auch nicht in deine Argumentation einbauen. Wer als Arbeitgeber kein Verständnis für die Elternzeit hat, ist sowieso nicht der richtige Arbeitgeber für dich.

Worauf bei Bewerbung als Altenpflegerin nach Praktikum achten?

Wenn du nach einem Praktikum Gefallen an der Arbeit in der Altenpflege gefunden hast und dich um einen Ausbildungsplatz bewerben willst, dann greife in deiner Bewerbung die Praktikumsinhalte auf. Du solltest einerseits die durchgeführten Aufgaben nennen, auch wenn sie dir noch so unbedeutend vorkommen. Andererseits solltest du natürlich auch angeben, inwieweit dich dieses Praktikum bei deiner Berufswahl bestärkt hat. Darüber hinaus solltest du auch angeben, was dir beim Arbeitgeber des Praktikums gefallen hat, wenn du dort weiter arbeiten möchtest.

Wie Bewerbung als Altenpflegehelferin ohne Ausbildung schreiben?

Bei einer Bewerbung als Altenpflegehelferin ohne Ausbildung spielen deine Erfahrungen mit der Pflege von Senioren aus dem persönlichen Umfeld eine größere Rolle. Auch hauswirtschaftliche Erfahrungen oder die Betreuung von Personen anderer Altersgruppen können ein Teil des Anschreibens sein. Formuliere diese Erfahrungen immer so gut wie möglich in eigenen Worten und nicht in der typischen Bewerbersprache. Denn Authentizität ist wichtig für die Glaubwürdigkeit deines Bewerbungsschreibens.

Ist eine Bewerbung als Altenpfleger ohne Berufserfahrung sinnvoll?

Eine Bewerbung als Altenpfleger ohne Berufserfahrung ist natürlich sinnvoll, denn du kannst schließlich nur Berufserfahrungen sammeln, wenn du auch in deinem gelernten Job als Altenpfleger arbeitest. Dagegen sind die Aussichten für einen Job als Altenpfleger eingeschränkt, wenn du über keinen pflegerischen Berufshintergrund verfügst. Dann ist deine Eintrittskarte für eine Tätigkeit in der Altenpflege ein Praktikum oder eine Ausbildung. Nimm immer Kontakt mit dem jeweiligen Arbeitgeber auf, denn viele Arbeitgeber bieten die unterschiedlichsten Perspektiven und Bildungsangebote auch für Quereinsteiger.

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Wo arbeiten Altenpfleger?

Der Beruf der Altenpflegerin ist ein sozialer Beruf, der nicht nur sehr viel Engagement und Einsatz fordert, sondern auch als eine Art Berufung gesehen werden kann. Als Altenpfleger bzw. Altenpflegerin hast du einen intensiven Kontakt zu den Senioren und befasst dich dabei nicht nur ausschließlich mit deren Pflege, sondern bist auch Ansprechpartner und zeitgleich eine Bezugsperson für die Senioren.

Die Ausbildung zur Altenpflegerin bzw. zum Altenpfleger dauert in Vollzeit drei Jahre und erfolgt theoretisch an Berufsfachschulen. Alternativ bietet sich auch die Ausbildung zur Pflegeassistentin bzw. bzw. zur Altenpflegehelferin an, die eine kürzere Ausbildungszeit hat. Als Arbeitgeber kommen alle stationären und ambulanten Einrichtungen in Frage, die Senioren pflegen und betreuen. Das sind vorrangig Altenheime, Senioreneinrichtungen und ambulante Pflegedienste.

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Was macht eine Altenpflegerin bzw. ein Altenpfleger?

Im beruflichen Alltag ist es nicht damit getan, nur die Grundpflege der Senioren zu übernehmen oder die verschriebenen Tabletten zu verabreichen, sondern dieser physisch und psychisch sehr anstrengende Beruf beinhaltet wesentlich mehr. Auch wenn der Berufsalltag durch wiederkehrende Tätigkeiten zu festen Zeiten strukturiert ist, muss du als Altenpflegerin bzw. Altenpfleger zusätzliche Zeit aufbringen, um dir die Sorgen und Nöte der Senioren anzuhören, kleine Gespräche zu führen oder dich gemeinsam über ein schönes Erlebnis zu freuen.

Die Aufgabe von Altenpflegern besteht in der Grundpflege in erster Linie darin, ältere Menschen bei den täglichen Aktivitäten des Lebens zu unterstützen: bei der täglichen Körperpflege, beim An- und Ausziehen, beim Toilettengang oder beim Essen. Diese Unterstützung ist häufig mit körperlichen Beanspruchungen der Altenpfleger verbunden und zeitintensiv. Darüber hinaus kommen im Rahmen der Behandlungspflege typische krankenpflegerische Aktivitäten zum Aufgabenbereich dazu: Verbände wechseln, Medikamente verabreichen, Körperfunktionen messen oder Infusionen legen.

Außerdem ist es die Aufgabe der Altenpflegerin bzw. des Altenpflegers, die geistige Aktivität der älteren Menschen so lange wie möglich zu erhalten. Daneben ist es auch wichtig, dass die Senioren möglichst lange noch mobil und aktiv bleiben bzw. wichtige körperliche Bewegungen selbst durchführen können, wozu die krankengymnastische Motivation, Mobilisierung und Aktivierung der Gelenke und Muskeln durch die Altenpfleger notwendig ist.

Im Rahmen der sozialtherapeutischen Betreuung steht der Mensch mit seinen sozialen Bedürfnissen im Vordergrund. So ist besonders die Förderung von Kommunikation wichtig, vor allem auch zwischen den einzelnen Bewohnern in einem Seniorenheim oder zu den Menschen im gewohnten Umfeld der eigenen Wohnung. Daneben werden unter Anleitung der Altenpfleger Aktivitäten geplant und durchgeführt, die den Alltag abwechslungsreicher gestalten und die Aufrechterhaltung sozialer Kontakte fördern.

Im Rahmen der häuslichen Pflege werden die Senioren dabei unterstützt, den Alltag so lange wie möglich strukturiert nach den alten Gewohnheiten zu gestalten. Die Altenpfleger müssen im persönlichen Kontakt ein offenes Ohr haben, um Ängste und Sorgen im privaten Umfeld der Senioren zu erkennen und über Lösungsmöglichkeiten zu beraten. Die Beratung spielt vor allem in der häuslichen Pflege eine größere Rolle, besonders hinsichtlich der zustehenden Sozial- und anderweitiger Hilfsleistungen. In der häuslichen Pflege ist es zudem wichtig, Familienangehörige in Pflegepraktiken zu unterweisen.

Die Unterstützung eines Altenpflegers bzw. einer Altenpflegerin geht so weit, dass die Senioren möglichst noch ein selbstbestimmtes Leben führen können. Unter Umständen übernehmen Altenpfleger auch die Begleitung bei Arztbesuchen, Behördengängen oder anderen auswärtigen Aktivitäten. Häufig sind die Altenpfleger die einzigen Bezugspersonen, die den Senioren noch geblieben sind. Zusätzlich sind im Beruf als Altenpflegerin bzw. Altenpfleger auch Verwaltungsaufgaben notwendig, um beispielsweise Behandlungen von Patienten zu dokumentieren und Abrechnungen zu erstellen.

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Was müssen Altenpfleger können?

Natürlich muss ein Altenpfleger bzw. eine Altenpflegerin nicht nur mit alten und kranken Menschen, sondern auch mit dem Tod umgehen können. Jeder Pflegefachkraft wird während ihrer beruflichen Laufbahn unweigerlich mit dem Thema Tod konfrontiert. Es ist nicht leicht, Menschen, die man Lage gepflegt und versorgt hat, die man angezogen, gewaschen und gefüttert hat, zu verlieren.

Daher ist der Job nicht nur körperlich sehr anstrengend, sondern kann auch zu einer seelischen Belastung führen. Diesen Belastungen solltest du dir vor der Berufswahl bewusst sein. Wichtig sind daher auch Verantwortungsbewusstsein, Einfühlungsvermögen, Widerstandsfähigkeit und Geduld.

Dennoch bereitet das Arbeiten mit alten Menschen viel Freude. Freude, die ein Altenpfleger bzw. eine Altenpflegerin in diesem sozialen Beruf an jeden einzelnen Senioren weitergeben kann. Außerdem müssen Altenpfleger über eine gute Beobachtungs- und Auffassungsgabe verfügen, um das Wohlbefinden der Senioren und pflegerische Erfordernisse zu erkennen. Darüber hinaus ist es zudem wichtig, sich mündlich gut ausdrücken zu können, damit von den Senioren die Pflegemaßnahmen verstanden und damit aktiv unterstützt werden können.

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Welche Weiterbildungen nach Ausbildung zur Altenpflegerin?

Die Aneignung von neuem Fachwissen ist auch während der Berufsausübung wichtig, um fachlich immer auf dem neuesten Stand zu sein. So können sich Altenpfleger und andere Pflegefachkräfte kontinuierlich zu einzelnen Aspekten ihres Fachgebietes fortbilden.

Sofern du als examinierte Altenpfleger oder Altenpflegerin eine Spezialisierung oder eine Leitungsfunktion anstrebst, sind Weiterbildungen zum Fachpfleger bzw. zur Fachpflegerin mit verschiedenen Schwerpunkten, zum Stationsleiter bzw. zur Stationsleiterin oder zur Pflegedienstleiterin bzw. zum Pflegedienstleiter gute Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung.

Aber auch die alternative Weiterbildung zur Fachwirtin bzw. zum Fachwirt in der Alten- und Krankenpflege bietet neue Arbeitsfelder in der Pflegeorganisation, -durchführung und -kontrolle. Darüber hinaus können Altenpfleger auch ein Studium an einer Hochschule ausüben, zum Beispiel im Bereich Pflegemanagement.

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