10 Tipps fĂŒr mentale StĂ€rke im Bewerbungsprozess ☑

Du brauchst eine hohe mentale StĂ€rke beim Bewerben. Denn der Bewerbungsprozess stellt fĂŒr viele Bewerber eine hohe Belastung dar. So ist vom Erfolg der Bewerbungen nicht nur die berufliche Zukunft abhĂ€ngig, sondern auch in gewisser Weise der zukĂŒnftige Lebensstandard. Diese Ungewissheit ist fĂŒr Bewerber sehr belastend.

DarĂŒber hinaus ist mit jedem Bewerbungsprozess ein hoher Aufwand verbunden, vor allem wenn du deine BewerbungsbemĂŒhungen wirklich ernst nimmst. Neben Beruf, Familie und sonstigen Verpflichtungen den Bewerbungsprozess noch konzentriert zu gestalten, ist eine Herausforderung. Dann benötigst du ein gutes Zeitmanagement und musst dir die notwendigen ZeitrĂ€ume schaffen.

Eine weitere Belastung kommt hinzu, wenn du lange auf Entscheidungen von angeschriebenen Arbeitgebern warten musst. Es ist dann besonders wichtig, dass du deinen Bewerbungsprozess möglichst effektiv und effizient gestaltest und dir auch die notwendigen Auszeiten gönnst, um immer wieder aufzutanken.

Wir geben dir in diesem Artikel ein paar Tipps, wie du auch ĂŒber einen lĂ€ngeren Bewerbungsprozess motiviert und gesund bleibst. Mit einer hohen mentalen StĂ€rke hĂ€ltst du die negativen Auswirkungen im Bewerbungsprozess in Grenzen.

➀ #1 Schaffe dir einen ruhigen und ordentlichen Arbeitsplatz

Sofern es deine wohnlichen VerhÀltnisse zulassen, solltest du dir einen ruhigen Arbeitsplatz einrichten. An deinem Arbeitsplatz solltest du möglichst wenig abgelenkt und gestört werden.

Lasse an deinem Arbeitsplatz auch keine anderweitigen Arbeiten herumliegen. Mit einem ruhigen Arbeitsort ohne Ablenkungen kannst du dich besonders gut aufs Bewerben konzentrieren.

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➀ #2 Lege dir eine Materialsammlung an

Viele Bewerber machen den Fehler, ihre Bewerbungsunterlagen gleich in Reinschrift schreiben zu wollen. Dabei ist es sinnvoller, wenn du erst einmal eine Materialsammlung anlegst.

Diese Materialsammlung sollte dabei vor allem deine eigene Person betreffen. Dazu gehören eine StÀrken-SchwÀchen-Analyse, ein Leistungsprofil, dein kompletter Werdegang sowie deine beruflichen Ziele und Vorstellungen.

Die Erstellung der Materialsammlung verursacht erst mal einen Aufwand. Aber du profitierst von diesen Vorarbeiten ungemein.

➀ #3 Mache öfter mal eine Pause

Wenn du ĂŒber Stunden an deinen Bewerbungsunterlagen arbeitest, dann lĂ€sst mit zunehmender Zeit auch deine Konzentration nach. Lege zwischendurch Pausen ein, sodass du insgesamt lĂ€nger an deinen Bewerbungsunterlagen arbeiten kannst.

Wenn du die gesamte Zeit am Computerbildschirm verbringst, sollte die Pause nicht darin bestehen, im Internet zu surfen oder E-Mails zu schreiben. Denn deine Augen brauchen auch Entspannung. Stehe daher von deinem Platz auf. Mit einfachen sportlichen Übungen kannst du in der Pause auch deinen Körper entspannen.

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➀ #4 Vertreibe destruktive Gedanken mit Autosuggestion

Autosuggestion ist nicht fĂŒr jede Bewerberin geeignet. Aber sie kann helfen, vor allem negativen Gedanken etwas entgegenzusetzen und deine mentale StĂ€rke auszubauen. Wenn du viel an dir zweifelst, dann versuche es mal mit Autosuggestion.

Sie ist aber immer nur ein Puzzleteil fĂŒr eine bessere mentale StĂ€rke. Mit Autosuggestion durchbrichst du deine destruktiven Gedanken, indem du positive Gedanken ĂŒber dich ĂŒber den Tag verteilt memorierst.

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➀ #5 Lasse Dritte ĂŒber deine Bewerbungsunterlagen gucken

Manchmal siehst du den Wald vor lauter BĂ€umen nicht mehr, sodass du Tippfehler oder eine floskelhafte Formulierung nicht erkennst. Bevor du deine Bewerbungsunterlagen abschickst, solltest du immer Freunde, Familienmitglieder, Partner oder Kollegen um eine Durchsicht bitten.

Nicht jeder Hinweis wird sinnvoll sein, aber so manchen Fehler und so manche Frustration kannst du so vermeiden. Außerdem tut dir auch mal der Austausch mit anderen Personen gut.

➀ #6 Schaffe dir einen Ausgleich

Wenn du neben dem Beruf, der Familie und der HaushaltsfĂŒhrung auch noch einen Bewerbungsprozess bestreiten musst, dann brauchst du FreirĂ€ume. Nur dann kannst du dich ablenken und wieder Energie tanken. Daher darf dein FreizeitvergnĂŒgen nicht zu kurz kommen. Bleibe trotz deiner Bewerbungen möglichst aktiv und vernachlĂ€ssige deine Hobbys und Interessen nicht.

➀ #7 Visualisiere deine Ziele und deinen Traumjob

Im Bewerbungsalltag können deine Ziele schnell in Vergessenheit geraten. Daher solltest du dir gedanklich immer wieder in Erinnerung rufen, wie es sein wird, wenn du in einem tollen Team interessante und herausfordernde Aufgaben bearbeitest. Visualisiere dir diese berufliche Zukunft regelmĂ€ĂŸig. Je positiver und emotionaler diese Gedankenbilder sind, desto mehr wird auch dein Unterbewusstsein davon positiv beeinflusst.

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➀ #8 Warte nicht ungeduldig auf RĂŒckmeldungen

Nach dem Verschicken der Bewerbungsunterlagen oder nach dem VorstellungsgesprĂ€ch sitzen viele Bewerber wie auf heißen Kohlen und warten auf eine RĂŒckmeldung des jeweiligen Arbeitgebers. Besonders, wenn schon viel Zeit seit dem letzten Kontakt vergangen oder ein vereinbarter Termin verstrichen ist, kann die Warterei an den Nerven zehren.

Auch wenn du eine favorisierte Stelle und einen Lieblingsarbeitgeber hast, solltest du emotional nicht alles auf eine Karte setzen. Bei einer grĂ¶ĂŸeren Anzahl von potenziellen Stellen entscheidest du ganz alleine, wo du arbeiten willst. Je mehr Alternativen du hast, desto besser. Diese Einsicht schafft Entlastung.

➀ #9 Nimm Absagen nicht persönlich

SelbstverstĂ€ndlich bist du hĂ€ufig nach einer Absage geknickt, besonders wenn diese Absage nach einem gut verlaufenden VorstellungsgesprĂ€ch bei dir eintrifft. Eine Absage heißt dann nicht, dass du fachlich oder persönlich nicht fĂŒr die Stelle geeignet wĂ€rst.

Denn zwischen verschiedenen Bewerbern unterscheiden oftmals nur Details, die teilweise auch gar nicht objektiv erklĂ€rbar sind. Nimm jede Absage als Hilfestellung, um das Bewerbungsverfahren und deine eigene Leistung zu analysieren. Manchmal findest du so AnsĂ€tze fĂŒr Verbesserungen – und das ist besser als TrĂŒbsal zu blasen.

➀ #10 Lobe und belohne dich

Am Ende des Bewerbungsprozesses steht fĂŒr dich hoffentlich eine interessante Stelle bei einem optimalen Arbeitgeber. Der Weg bis zu diesem Erfolg ist aber steinig und kann Wochen oder sogar Monate dauern. Gerade bei einem langen Bewerbungsprozess musst du etwas fĂŒr deine mentale Gesundheit tun.

Damit du wÀhrend des gesamten Bewerbungsprozesses motiviert bleibst, lobe und belohne dich beim Erreichen bestimmter Zwischenschritte: zum Beispiel nach der Auswertung der ersten zehn Stellenanzeigen, nach der Aktualisierung deines tabellarischen Lebenslaufs, nach dem Verschicken der ersten Bewerbungsunterlagen oder nach der ersten Einladung zu einem persönlichen GesprÀchstermin. So ein Lob und so eine Belohnung werden dir immer guttun.

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Mentale StÀrke im Bewerbungsprozess

Bewerben ist mit einem hohen Zeitaufwand verbunden. Vom Erfolg deiner BemĂŒhungen hĂ€ngt viel fĂŒr dich ab. Der gesamte Bewerbungsprozess ist eine Herausforderung. Deshalb musst du unbedingt auf deine mentale Gesundheit achten. So bleibst du einerseits bis zur ersehnten Zusage motiviert. Andererseits hilft dir eine hohe mentale StĂ€rke dabei, dauerhaft gesund zu bleiben. Wenn du dagegen wĂ€hrend des Bewerbens Raubbau an deiner physischen und psychischen Gesundheit betreibst, dann leidest du darunter.

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