Verhaltensbeurteilung Arbeitszeugnis: Reihenfolge + Noten + Formulierungen

Im Arbeitszeugnis müssen Formulierungen zum Sozialverhalten eines Arbeitnehmers enthalten sein. Die Verhaltensbeurteilung wird mit einem zusammenfassenden Kernsatz abgeschlossen. Da die Verhaltensbeurteilung inhaltlich weniger umfangreich als die Leistungsbeurteilung ausfällt, kann die gesamte Verhaltensbeurteilung in einem einzigen Absatz dargestellt werden.

Welche Reihenfolge bei Verhaltensbeurteilung im Arbeitszeugnis?

Bei der zusammenfassenden Verhaltensbeurteilung spielt die Rangfolge der genannten Personengruppen eine große Rolle. Die Vorgesetzten müssen immer an erster Stelle genannt werden; auch bei Beschäftigungsverhältnissen mit viel Kundenkontakt.

Wenn die Vorgesetzten nicht an erster Stelle stehen oder komplett weggelassen werden, dann bedeutet das eine negative Verhaltensbeurteilung. Außerdem werden grundsätzlich unternehmensinterne vor unternehmensexterne Personengruppen genannt.

Welche Note zur Beurteilung des Verhaltens im Arbeitszeugnis?

Auch bei der zusammenfassenden Verhaltensbeurteilung haben sich in der Praxis Notenskalen entwickelt. Allerdings gibt es durchaus Interpretationsspielräume bezüglich der Einteilung von „vorbildlich“ und „einwandfrei“; die Grenzen sind fließend.

Da die Persönlichkeitsmerkmale in der Regel eine feste Größe sind, werden sie in der Zeitform der Gegenwart beschrieben. Eine häufig genutzte Notenskala für die zusammenfassende Verhaltensbeurteilung sieht folgendermaßen aus:

Sehr gutes Verhalten

„Frau Müllers persönliches Verhalten gegenüber Vorgesetzten, Kollegen und Kunden ist stets vorbildlich.“

Gutes Verhalten

„Herrn Schulz’ persönliches Verhalten gegenüber Vorgesetzten, Kollegen und Kunden ist vorbildlich.“

Voll befriedigendes Verhalten

„Frau Mayers persönliches Verhalten gegenüber Vorgesetzten, Kollegen und Kunden ist stets einwandfrei.“

Befriedigendes Verhalten

„Herrn Schmidts persönliches Verhalten gegenüber Vorgesetzten, Kollegen und Kunden ist einwandfrei.“

Ausreichendes Verhalten

„Frau Schneiders persönliches Verhalten gegenüber Vorgesetzten, Kollegen und Kunden ist ohne Tadel.“

Mangelhaftes Verhalten

„Herrn Fischers persönliches Verhalten gegenüber Vorgesetzten, Kollegen und Kunden gibt zu keiner Sorge Anlass.“

Ungenügendes Verhalten

„Frau Webers persönliches Verhalten gegenüber Vorgesetzten, Kollegen und Kunden ist im Wesentlichen einwandfrei.“

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