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Form des Anschreibens: der Rahmen muss stimmen

Der Form des Anschreibens müssen Sie besonderer Beachtung schenken, weil Sie ein unordentliches Vorgehen im Wettstreit mit den anderen Bewerbern weit nach hinten wirft. Anhand der Form des Anschreibens lässt sich nämlich erkennen, ob Sie konzentriert arbeiten sowie Sachverhalte prägnant formulieren können, ob Sie zu einer übersichtlichen Darstellung der beruflichen Fakten in der Lage sind und ob Sie neben der Beachtung der Formregeln auch einen Sinn für ästhetische Ansprüche haben.


Der erste Eindruck ist immer besonders wichtig, oder? Egal ob es um Menschen, um Produkte, um Unternehmen oder um Bewerbungsunterlagen geht. Wenn der erste Eindruck stimmt, dann ist eine positive Aufmerksamkeit sicher. Der äußere Eindruck der Bewerbungen der besten Bewerber unterscheidet sich allerdings oft nicht stark. Negative Aufmerksamkeit enthält eine Bewerbung dagegen, wenn sie bestimmten formalen Ansprüchen nicht genügt. So nimmt der Empfänger Ihrer Bewerbungsunterlagen zuerst die physische Beschaffenheit der einzelnen Bewerbungselemente in Augenschein. Zu den gängigen Formregeln bei der Gestaltung eines schriftlichen Anschreibens gehören dabei folgende Elemente:

  • Die Länge des Anschreibens beträgt eine DIN-A4-Seite.
  • Das Anschreiben wird nur einseitig beschrieben.
  • Ob Sie dabei Blocksatz oder linksbündigen Flattersatz verwenden, bleibt Ihnen überlassen. Der Flattersatz ist im Anschreiben allerdings üblicher, weil der Text durch gleichmäßige Wortabstände leichter zu lesen ist.
  • Außerdem ist eine Gliederung des Anschreibens in Absätze vorzunehmen. Dabei fassen Absätze die sinngemäß zusammenhängenden Sätze zusammen.
  • Die Papierqualität muss einwandfrei sein: im DIN-A4-Format, natürlich unliniert und weiß (gegebenenfalls ist in seltenen Fällen auch andersfarbiges Papier möglich). Es ist möglichst kein simples Kopierpapier zu verwenden.
  • Es dürfen selbstverständlich keine Eselsohren auftreten.
  • Das Papier darf keine Flecken aufweisen.
  • Die Druckerschwärze darf nicht verschmiert sein.
  • Darüber hinaus sind der Text sowie weitere Gestaltungsmerkmale in gerader Linie anzuordnen (darauf besonders beim Ausdrucken achten).
  • Die eigenhändige Unterschrift sollte in blauer Farbe erfolgen und leserlich sein.
  • Das Anschreiben wird nicht in eine Klarsichtfolie gesteckt. Auf Klarsichtfolien sollten Sie bei Ihren Bewerbungsunterlagen generell verzichten.
  • Entgegen der oftmals praktizierten falschen Verfahrensweise, das Anschreiben selbst in die Bewerbungsmappe (falls Sie eine verwenden) einzuheften, wird das Anschreiben nur lose auf die eigentliche Bewerbungsmappe gelegt und so zusammen in den Umschlag mit einer verstärkten Rückseite gesteckt. Es besteht darüber hinaus aber keine Pflicht, unbedingt eine Bewerbungsmappe zu verwenden.

Aufbau eines Anschreibens

Das Anschreiben selbst muss folgendermaßen aufgebaut werden:

  • Absenderangabe mit Kontaktmöglichkeiten (Gegebenenfalls in einer einzeiligen oder zweizeiligen Kopfzeile.)
  • Adressangabe des Arbeitgebers (Gegebenenfalls mit Namen des Ansprechpartners.)
  • Orts- und Datumsangabe
  • Aussagekräftige Betreffzeile (Gegebenenfalls mit Angabe des Fundortes der Stellenanzeige.)
  • Anrede mit Nennung des konkreten Ansprechpartners
  • Anschreibentext
  • Grußformel
  • Eigenhändige Unterschrift (Die Wiederholung des Namens in Computerschrift ist nicht notwendig.)
  • Anlagenvermerk (Diese Angabe kann auch auf einem Deckblatt oder in einem gesonderten Anlagenverzeichnis erfolgen bzw. sogar ganz entfallen.)

DIN-Norm 5008 – Schreib- und Gestaltungsregeln für die Textverarbeitung

Das Anschreiben orientiert sich formal an der DIN-Norm 5008, die Schreib- und Gestaltungsregeln für die Textverarbeitung festlegt. Detaillierte Informationen zur DIN-Norm 5008 finden Sie auch auf den folgenden Internetseiten (Links öffnen sich in einem neuen Browser-Fenster):

  • DIN-5008-Lexikon: Großes DIN-5008-Lexikon mit allen relevanten Stichworten zur fehlerfreien Korrespondenz. Damit bleibt keine Frage mehr unbeantwortet.
  • Die Norm für perfekt aufgebaute Briefe: Alternative Quelle zur DIN-Norm 5008. Anhand vieler Beispiele wird erklärt, welche gestalterischen Regeln bei der Briefgestaltung zu beachten sind.
  • Briefkopf nach DIN-Norm 5008:2005 erstellen: Hier finden Sie Tipps zur DIN-Norm 5008, die die Gestaltung von Briefen regelt: Tipps zu Kopfzeile, Anschriftenzone, Adressbereich, Text, Grußformel, Schriftgröße und Schriftart. Es besteht auch die Möglichkeit, sich Formatvorlagen im PDF- oder XLS-Format herunterzuladen.
  • Regeln und Anwenungsbeispiele: Die wichtigsten Regeln und Anwendungsbeispiele für die DIN-Norm 5008. Viele praxisgerechte Beispiele zum Nachschlagen, um ein formal richtiges Textdokument zu erstellen.

Weitere Informationen zum Anschreiben


 
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