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Spontanbewerbung schreiben: Mit diesem Tipps zum Erfolg

Eine Spontanbewerbung wird häufig synonym für die Wörter Blindbewerbung und Initiativbewerbung verwendet. Auch wenn die fehlende Stellenausschreibung eine Gemeinsamkeit ist, kann es durchaus auch Unterschiede geben. Allerdings ist eine Spontanbewerbung von der Begrifflichkeit her gesehen ein Widerspruch in sich. Denn die Erstellung einer Bewerbung sollte nicht spontan, sondern immer durchdacht und vorbereitet erfolgen. Der Impuls, eine Bewerbung zu schreiben, kann dagegen spontan erfolgen - zum Beispiel aufgrund aktueller Informationen zu "verdeckten" Jobchancen durch die Medien oder durch Bekannte.


Spontanbewerbungen als Ergänzung der Bewerbungsstrategie

Spontanbewerbungen können Ihre Bewerbungsstrategie wunderbar ergänzen, aber nur wenn Sie intelligent vorgehen und wenn Sie keine Massenbewerbung verschicken. Denn andernfalls sind Spontanbewerbungen vergeudete Zeit. Mit einer Spontanbewerbung fischen Sie im "verdeckten" Arbeitsmarkt, denn nicht jede frei werdende Stelle wird auch öffentlich ausgeschrieben. Häufig versuchen Arbeitgeber, freie Vakanzen durch Empfehlungen, durch interne Bewerber oder durch einen Zugriff auf den vorhandenen Bewerberpool zu besetzen. Mit einer Spontanbewerbung setzen Sie sich zum Ziel, zum richtigen Zeitpunkt mit dem passenden Leistungsprofil beim Arbeitgeber zur Stelle zu sein und Beachtung zu finden.

5 Tipps für die Erstellung einer Spontanbewerbung

Grundsätzlich wenden Sie für die Erstellung einer Spontanbewerbung mindestens genauso viel Zeit wie für jede andere Bewerbung auch auf. Denn eine Spontanbewerbung bedeutet nicht, dass Sie weniger konzentriert vorgehen sollten. Daher gelten auch die üblichen Regeln bei der Bewerbungserstellung, die Sie beachten müssen:


Darüber hinaus gibt es auch noch spezielle Tipps, die den Erfolg Ihrer Spontanbewerbung stark beeinflussen:

  • Recherche geeigneter Arbeitgeber: Wenn Sie Ihre Spontanbewerbung "blind", also wahllos, verschicken, dann kann sich zwar irgendwann ein Erfolg einstellen. Aber besonders klug, effizient und zielführend ist diese Vorgehensweise nicht! Wenn Sie sich im Bewerbungsprozess befinden, dann sollten Sie sich immer eine Datei mit geeigneten Arbeitgebern für Sie anlegen. Arbeiten Sie Stellenanzeigen in den gängigen Medien (Lokalzeitung, Jobportale, Branchenportale) durch. Auch wenn ein Arbeitgeber aktuell nicht immer eine passende Stelle für Sie hat, kann der Arbeitgeber attraktiv für Sie sein. Notieren Sie sich die wichtigsten Daten zu einem Arbeitgeber, und bewerten Sie ihn nach individuellen Kriterien. Bei Gelegenheit recherchieren Sie dann zukünftig nach freien Stellen oder nach der Möglichkeit eine Spontanbewerbung. Auch durch (Ex-)Kollegen, Verwandte, Freunde oder Bekannte können Sie im Gespräch immer wieder auf potentielle Arbeitgeber aufmerksam gemacht werden. Je umfangreicher Ihre Arbeitgeber-Datei ist, desto besser. Indem Sie sich mit den Anforderungen der jeweiligen Arbeitgeber auseinandersetzen, können Sie herausfinden, ob Sie dorthin passen.
  • Telefonischer Vorabkontakt: Den größten Fehler, den Bewerber bei einer Spontanbewerbung machen, ist der Versand ohne vorherigen Telefonkontakt. Ein Telefonat kostet nicht viel, so dass Sie schnell und einfach herausfinden können, ob Spontanbewerbungen auch gewünscht werden. Aber am wichtigsten ist es, dass Sie in einem Telefonat viele zusätzliche Informationen herausfinden, die Sie dann für ein individuelles Anschreiben verwenden können. So können Ihnen genaue Informationen über gewünschte Qualifikationen von Mitarbeitern, über mögliche Vakanzen in absehbarer Zeit und über typische Aufgabenfelder gegeben werden. Diese Informationen sind für Sie Gold wert. Weitere Tipps zur Vorgehensweise beim telefonischen Vorabkontakt.
  • Eine Spontanbewerbung ist immer eine Kurzbewerbung: Sie sollten auch nicht den Fehler machen, indem Sie vollständige Bewerbungsunterlagen bei einer Spontanbewerbung einreichen, so lange Sie nicht dazu (im telefonischen Vorabkontakt) aufgefordert werden. Eine Spontanbewerbung besteht in der Regel aus Anschreiben und Lebenslauf (gegebenenfalls mit Bewerbungsfoto), aber ohne Deckblatt, Bildungszeugnisse, Arbeitszeugnisse und sonstige Nachweise. Auch auf den Versand einer teuren Bewerbungsmappe können Sie verzichten. Der Arbeitgeber möchte sich schnell einen Eindruck von Ihrem Können und Ihren beruflichen Erfahrungen verschaffen. Wenn Ihr Leistungsangebot interessant genug ist, dann bekommen Sie auch spontan und schnell eine Rückmeldung. Weitere Tipps zur Kurzbewerbung und zum Kurzlebenslauf finden Sie unter den angegebenen Links.
  • Persönliche Abgabe der Spontanbewerbung: Gerade wenn Sie sich bei eher kleineren Arbeitgebern bewerben, die fußläufig erreichbar sind (zum Beispiel Einzelhandelsgeschäfte, Handwerksbetriebe, Restaurants), dann ist die persönliche Abgabe der Spontanbewerbung eine gute Bewerbungstaktik. Diese Bewerbungstaktik kann auch als Alternative zum telefonischen Vorabkontakt genutzt werden. Beide Bewerbungstaktiken sind unter Umständen auch kombinierbar. Bei einer persönlichen Abgabe der Bewerbungsunterlagen gewinnen die potentiellen Arbeitgeber gleich einen direkten Eindruck von Ihrem Auftreten und Ihrer Persönlichkeit, der im Idealfall natürlich positiv sein sollte. Was Sie bei der persönlichen Abgabe beachten sollten, erfahren Sie hier.
  • Nachfragen nach dem Bearbeitungsstand: Wie bei anderen Bewerbungsarten auch erhalten Sie nicht auf jede Spontanbewerbung zeitnah eine Antwort. Über die fehlende Rückmeldung durch den Arbeitgeber sollten Sie sich nicht ärgern; sie kann ganz verschiedene Gründe haben. Die eingehenden Spontanbewerbungen gehören oftmals nicht zu den primären Tätigkeiten der Personaler. Aber Sie sollten weiterhin im Kontakt bleiben: Nach etwa drei Wochen können Sie den Arbeitgeber noch einmal kontaktieren, um freundlich Ihr weiteres Interesse an einer Zusammenarbeit zu bekunden und nach dem Bearbeitungsstand zu fragen. In diesem Artikel finden Sie weitere Tipps, was Sie bei einer solchen Nachfrage beachten sollten.

Weitere Informationen zum Bewerbung schreiben


 
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