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Ausbildung Sozialversicherungsfachangestellte Sozialversicherungsfach-
angestellter

Sozialversicherungsfachangestellte beschäftigen sich mit Leistungen und Vorgängen der Renten-, Unfall- und Krankenversicherungen. Sie sichern dabei insbesondere den Kontakt und die Kommunikation zwischen dem jeweiligen Versicherungsträger und den Versicherten. Information, Beratung und Leistungsanforderungen der Mitglieder stehen im Mittelpunkt der alltäglichen Praxis. Sie werden in 5 verschiedenen Fachrichtungen ausgebildet und die Ausbildung dauert 3 Jahre.

Schwerpunkte bei der Arbeit als Sozialversicherungsfachangestellte bzw. Sozialversicherungsfachangestellter

Viele Sozialversicherungsfachangestellte haben direkten Umgang mit den Versicherten und beraten sie persönlich im Büro. Andere wiederum führen die Kommunikation überwiegend schriftlich oder auch telefonisch. Manche sind auch nur mit der Bearbeitung und Dokumentation schriftlicher Anträge, Reklamationen oder Vorschläge befasst und müssen in diesem Rahmen Fragen und Probleme innerhalb ihrer Institution oder Organisation klären; bei ihnen bleibt die Kommunikation mit den Versicherten begrenzt.

Beispiele für die Tätigkeit sind Leistungsanträge von Versicherten im Krankheitsfall oder bei einem Unfall, die Bearbeitung eines Rentenantrags mit dem Eintritt des 65. Lebensjahres oder die Prüfung, ob es sich bei einem bestimmten Vorgang um einen Arbeitsunfall oder einen gewöhnlichen Unfall handelt. Natürlich geht es auch immer wieder um die Neuaufnahme oder Abmeldung von Versicherten, um den Wechsel des Arbeitgebers und damit vielleicht der Krankenversicherung, um das Ausstellen eines neuen Rentenversicherungsausweises und ähnliche grundlegende Abläufe.

In vielen Fällen sind von Sozialversicherungsfachangestellten Probleme zu bearbeiten, an denen auch Dritte beteiligt sind, also Personen und Institutionen außerhalb des jeweiligen Versicherungsträgers. Da kann es um die Höhe einer Arztrechnung gehen, um die Feststellung einer Berufsunfähigkeit oder den Verdienstausfall, der durch einen betrieblichen Brand bedingt ist. Neue Rechtsvorschriften vom Gesetzgeber müssen von Sozialversicherungsfachangestellten schnell sowie reibungslos in die Praxis umgesetzt werden, so dass Leistungsansprüche und -höhe korrekt berechnet werden.

Allgemeines Anforderungsprofil

Der rasche Wandel im Bereich der sozialstaatlich bestimmten Systeme erfordert von den Sozialversicherungsfachangestellten schon während der Ausbildung eine verstärkte Lernbereitschaft und Flexibilität. Langjährig praktizierte Abläufe können heute sehr schnell überholt sein. Ständige Neuerungen verlangen eine Umstellung der Mitarbeiter auf angemessene Informations- und Beratungsweisen.

Mit den steigenden Anforderungen wird die Tätigkeit der Sozialversicherungsfachangestellten anspruchsvoller, aber auch interessanter und abwechslungsreicher. Die Arbeit wird recht selbstständig ausgeführt. Um den Aufgaben gerecht zu werden, müssen die modernen Informations- und Kommunikationstechniken sicher beherrscht werden. Freude an direkter Kommunikation und das konsequente Abarbeiten von formalen Vorgängen sind für diesen Beruf so unabdingbar wie Spaß am Weiterlernen.

Weiterbildung

Auch im Bereich der Sozialversicherung können sich die Fachkräfte weiterqualifizieren, um verantwortungsvollere und komplexere Aufgaben zu übernehmen. So bietet sich nach ein paar Jahren Berufspraxis die Weiterbildung zum Sozialwirt bzw. zur Sozialwirtin oder zum Verwaltungswirt bzw. zur Verwaltungswirtin an.

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