Im Lebenslauf Umfirmierung von Arbeitgeber darstellen

Es kann vorkommen, dass ein Arbeitgeber seinen Firmennamen ändert. Stelle eine Umfirmierung deines Arbeitgebers im Lebenslauf immer nachvollziehbar dar.

Welche Gründe gibt es für eine Umfirmierung?

  • Fusion von mehreren Unternehmen
  • Weiterentwicklung des Arbeitgebers
  • Neue Eigentümerstruktur des Arbeitgebers
  • Firmenübernahme durch anderes Unternehmen
  • Ausgliederung eines Tochterunternehmens

Aber nicht nur Unternehmen können ihren Namen ändern. Auch bei Behörden oder Institutionen gibt es manchmal Namensänderungen.

Lebenslauf: Firmenname hat sich geändert

Grundsätzlich gilt:

Gib immer denjenigen Arbeitgebernamen an, der auch im zugehörigen Arbeitszeugnis steht. Der Arbeitgebername auf dem Arbeitszeugnis ist immer der Hauptname.

So kann dann ein Lebenslaufleser ein Arbeitszeugnis leichter dem jeweiligen Lebenslaufeintrag zuordnen.

Bei einer Umfirmierung solltest du im Lebenslauf nie den Eindruck erwecken, dass du den Arbeitgeber gewechselt hättest.

Gestalte daher nicht zwei Lebenslaufeinträge, wenn sich dein Stellenprofil nicht geändert hat. Stattdessen stellst du die Umfirmierung innerhalb eines einzigen Lebenslaufeintrags dar.

Also:

Entweder hast du ein Arbeitszeugnis mit dem alten Namen oder mit dem neuen Namen oder kein Arbeitszeugnis.

Aktueller Job: Arbeitszeugnis mit neuem Namen

Schickst du ein Arbeitszeugnis mit dem neuen Firmennamen mit? Dann ist das auch der Hauptname, den du im Lebenslauf angibst:



Den früheren Firmennamen kannst du dann in Klammern angeben, indem du “ehemals” oder “vormals” davor schreibst.

Wenn du allerdings kein Dokument mit dem alten Firmennamen mitschickst, dann ist eine Angabe des alten Firmennamens nur im Ausnahmefall sinnvoll.

Und zwar:

Der ältere Firmenname ist bekannter als der aktuelle Firmenname.

Zum Beispiel:

Ein bekanntes deutsches Unternehmen wird durch ein ausländisches Unternehmen übernommen und firmiert dann unter der internationalen Marke. Die deutsche Marke ist aber in Deutschland noch bekannter.

Dann kannst du zum besseren Verständnis zusätzlich den ehemaligen Namen angeben.

Aktueller Job: Arbeitszeugnis mit altem Namen

Sendest du dagegen kein aktuelles Arbeitszeugnis mit dem neuen Firmennamen, aber ein älteres Zwischenzeugnis mit dem alten Firmennamen? Dann schreibst du:



Der ältere Firmenname ist dann der Hauptname für den Lebenslaufeintrag.

Aktueller Job: Kein Arbeitszeugnis

Wenn du dagegen keine Nachweise und keine Arbeitszeugnisse mit der alten Firmierung mitschickst, dann denke ganz praktisch und gib nur den aktuellen Arbeitgebernamen an.

Denn die Lebenslaufleser werden sich unter dem aktuellen Arbeitgebernamen am leichtesten Informationen verschaffen können.

Umfirmierung bei älterem Beschäftigungsverhältnis

Auch bei schon länger zurückliegenden Beschäftigungsverhältnissen ist es manchmal erforderlich oder sinnvoll, beide Firmennamen anzugeben.

Manchmal ist der neue Firmenname bekannter als der alte Firmenname. Das kann beispielsweise der Fall sein, wenn mehrere unbekannte Unternehmen zu einem großen Unternehmen fusionieren.

So ein großes Unternehmen gibt sich dann oftmals auch einen modernen und attraktiven Unternehmensnamen.

Wenn du ein Arbeitszeugnis mit dem alten Firmennamen hast, dann kannst du den neuen Firmennamen im Lebenslauf folgendermaßen darstellen:



So können Lebenslaufleser den alten Firmennamen besser zuordnen.

In anderen Fällen wiederum hast du ein Arbeitszeugnis mit dem neuen Firmennamen, wobei der ältere Firmenname bekannter ist. Dann schreibst du die Umfirmierung folgendermaßen:



Du verstehst das Prinzip, oder?

Zum guten Schluss: Umfirmierung im Lebenslauf darstellen

Am wichtigsten sind auch bei einer Umfirmierung deine beruflichen Erfahrungen, Kenntnisse und Erfolge. Diese müssen in jedem Lebenslaufeintrag hervorstechen.

Der jeweilige Firmenname ist sekundär. Denn du wirst nicht wegen eines Firmennamens zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen.

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