📷 Wie du mit deinem Bewerbungsfoto jeden Personaler fesselst: wichtige Regeln + Tipps 📷

„Ein Bild sagt mehr als tausend Worte!“. Mit einem gelungenen Bewerbungsfoto zeigst du deine Persönlichkeit, gewinnst die Sympathie der Bewerbungsleser und stichst aus der Masse heraus. Prinzipiell kannst du Bewerbungsfotos selber machen oder die Dienste eines professionellen Fotografen oder Fotodesigners in Anspruch nehmen. Beides hat Vorteile und Nachteile. Welche wichtigen Regeln du dabei beachten musst, erfährst du in diesem ausführlichen Fotoratgeber. Außerdem werden viele Bewerbungsbilder von Fotografen als Beispiele verlinkt.

17 wichtige Schlüsselfakten zum Bewerbungsfoto für dich
  • Es besteht keine Pflicht, ein Bewerbungsfoto deinen Bewerbungsunterlagen beizufügen. Die Entscheidung liegt immer bei dir; außer wenn im Stellenangebot eindeutig steht, dass du kein Bewerbungsfoto mitsenden sollst.
  • Wenn du unentschlossen bist, dann überlege, ob du im gewünschten Job viel mit Kunden oder Gästen zu tun hast und ob deine Außendarstellung im Beruf wichtig ist. Dann ist ein Bewerbungsfoto wichtiger.
  • Nutze nur aktuelle Bewerbungsfotos, die höchstens 12 Monate alt sind. Außerdem solltest du neue Bewerbungsfotos machen (lassen), wenn sich dein Aussehen stark geändert hat, zum Beispiel durch einen neuen Haarschnitt oder eine neue Haarfarbe.
  • Es gibt keine standardisierte Größe für Bewerbungsfotos. Welche Größe und welches Format du für dein Bewerbungsfoto verwendest, ist deinem ästhetischen Empfinden überlassen und hängt auch vom Angebot des jeweiligen Fotografen ab.
  • Ein Bewerbungsfoto in der normalen Passfoto-Größe von 3,5 x 4,5 cm ist in den meisten Fällen für eine Bewerbung zu klein. Es sind deutlich größere Größen möglich: zum Beispiel 4,5 x 6 cm oder 7 x 10 cm.
  • Neben der Größe gibt es viele weitere Gestaltungselemente, die es zu beachten gilt: Format, Bildausschnitt, Hintergrund, Körperhaltung, Mimik, Beleuchtung, Kleidung oder Farbe.
  • Im Normalfall wird das Bewerbungsfoto auf dem Lebenslauf (am besten oben rechts oder mittig) oder auf dem Deckblatt (in der oberen Hälfte) platziert.
  • Wenn du ein Bewerbungsfoto für das Deckblatt benutzen willst, dann muss es tendenziell größer sein als für den Lebenslauf.
  • Ein Bewerbungsfoto muss „atmen“, um auf die Betrachterin wirken zu können. Deshalb schaffe ausreichend Abstand zu den Textelementen.
  • Teste die Wirkungen verschiedener Fotogrößen, indem du einen farbigen Papierkarton in unterschiedlichen Abmessungen zuschneidest. Die farbigen Formen kannst du dann auf dem ausgedruckten Lebenslauf oder Deckblatt frei verschieben.
  • Bitte klebe das Bewerbungsbild auf (zum Beispiel mit beidseitigem Klebestreifen, Klebestift oder Fotoleim) und verwende keine Büroklammern zur Befestigung.
  • Ein Bewerbungsfoto sollte bei Papierbewerbungen nicht auf den Lebenslauf oder auf das Deckblatt gedruckt werden.
  • Sende das Bewerbungsfoto bei einer E-Mail-Bewerbung nicht als einzelne Bilddatei im Anhang mit, sondern auf dem Lebenslauf oder dem Deckblatt integriert.
  • Wenn du beim Fotografen nicht nur Passfotos machen lässt, dann erhältst du bei einem Bewerbungsfoto-Set in der Regel eine digitale Datei mit einer bestimmten Anzahl von bearbeiteten Bildern, die du dann je nach Bedarf selbst im Fotolabor entwickeln lassen kannst.
  • Du bist bei der Gestaltung des Bewerbungsfotos auch immer vom fotografischen Stil und vom Angebot des jeweiligen Fotografen abhängig. Daher informiere dich vor einem Fotoshooting genau und lasse dich gegebenenfalls beraten. Auch ein Blick auf Referenzfotos gehört zur Vorbereitung dazu.
  • Du solltest nicht kurzfristig Bewerbungsfotos machen (lassen), sondern dir ausreichend Zeit nehmen: vor allem hinsichtlich der Auswahl des Fotografens, des Bildstils und deiner Kleidung. Mit genügend Zeit erhältst du auch bessere Ergebnisse.
  • Im Notfall kannst du (für digitale Bewerbung) auch Bewerbungsfotos selber machen, obwohl das nicht sehr empfehlenswert ist.

Inhaltsverzeichnis zum Bewerbungsfoto

Wichtige Gestaltungselemente eines Bewerbungsfotos

Ob du mit deinem Bewerbungsfoto sympathisch wirkst und einen überzeugenden persönlichen Eindruck hinterlässt, hängt von vielen Faktoren ab. Dazu zählen beispielsweise deine Kleidung, Körperhaltung, Mimik, Frisur oder Körperstatur. Zusätzlich haben die unterschiedlichsten Möglichkeiten der Bildgestaltung Einfluss auf den Ersteindruck.

Mit einem kreativen und professionellen Bewerbungsfoto zeigst du deine Persönlichkeit und weckst positive Assoziationen. Daher ist ein Bewerbungsfoto ein Werbemittel für dich, mit dem du deine positiven Eigenschaften zur Geltung bringst. Ein Personalverantwortlicher wird deine Bewerbungsunterlagen dann im Idealfall positiver, konzentrierter und länger durcharbeiten sowie dir die gewünschten Eigenschaften auch eher zuschreiben.

Welche Bilder solltest du nicht als Bewerbungsfotos nutzen?
  • Bewerbungsfotos, auf denen du mit dir unzufrieden bist.
  • Automatenbilder aus der Fotobox.
  • Alte Passfotos, die du noch in der Schublade gefunden hast.
  • Selfiefotos mit dem Handy.
  • Fotos, die nicht mehr dein aktuelles Aussehen widerspiegeln.
  • Alte Bewerbungsfotos, die älter als etwa 12 Monate sind.
  • Bewerbungsfotos, die nicht zur gewünschten Branche und Position passen.

Mit dem Bewerbungsfoto hast du es also in der Hand, einen bildlichen Eindruck von deiner Persönlichkeit und letztendlich auch von deinen Stärken zu vermitteln. Das Format und die Größe eines Bewerbungsfotos sind dabei nicht standardisiert; je nach Einsatzbereich und Anordnung können unterschiedliche Formate und Größen auch unterschiedlich wirken.

Das Bewerbungsfoto-Format und die Bewerbungsfoto-Größe sind allerdings nur zwei Aspekte bei der Gestaltung eines bildlichen Eindrucks deiner Persönlichkeit. Der Gestaltungsspielraum ist viel größer.

Die in den folgenden Kapiteln vorgestellten Gestaltungselemente sind für ein Bewerbungsfoto am wichtigsten; egal ob du Bewerbungsfotos selber machen oder einen professionellen Fotografen nutzen willst. Denke immer daran, dass es keine absoluten Regeln für die fotografische Gestaltung gibt, die in jeder Situation für jede Bewerberin gelten würden. Denn das Ergebnis wäre Eintönigkeit.

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Welche Größe für Bewerbungsfoto? ✅

Es gibt keine einheitlich festgeschriebene Größe für Bewerbungsfotos, sondern eine reichhaltige Bandbreite an Größen und Seitenverhältnissen. Eine in der Vergangenheit häufig verwendete Bewerbungsfotogröße im Hochformat ist 3,5 x 4,5 cm – also normale Passfotogröße. Allerdings ist diese Fotogröße zur aussagekräftigen Darstellung des jeweiligen Bewerbers in den meisten Fällen zu klein. Daher ist eine größere Größe für das Bewerbungsfoto zu empfehlen: von der Bewerbungsfotogröße von 4,5 x 6 cm (für den Lebenslauf) oder 5,5 x 7,5 cm (für ein Deckblatt) bis zu einer Größe von 7 x 10 cm und sogar größer.

Allgemein kann also festgehalten werden, dass es keine standardisierten Größen für das Bewerbungsfoto gibt. Professionelle Bewerbungsfotos sind letztendlich eben keine Passfotos. Auch wenn für viele Berufe und Branchen ein großes Bewerbungsfoto auch eher unpassend ist, sollte ein Bewerbungsfoto doch immer das Passfotoformat für eine gelungene Selbstpräsentation überschreiten.

Beispiele für Bewerbungsfotos: Querformat mit größeren Breiten

Bei Picturemakers in Düsseldorf kannst du dir vor allem einen Eindruck von größeren Bewerbungsfotos im Querformat verschaffen. Auch beim Fotostudio blendenspiel in Hamburg erhältst du Eindrücke der Bildwirkung. Größere Bewerbungsbilder im Querformat eignen sich in der Regel nur für das Deckblatt.

Wenn du deine Bewerbungsfotos beim Fotografen erstellen lässt, dann bist du allerdings davon abhängig, was der jeweilige Fotograf an Größen gewöhnlich anbietet. Informiere dich also vorher und sprich dich mit dem Fotografen ab, falls du hinsichtlich der Bildgröße schon spezielle Vorstellungen hast,

Die optimale Bewerbungsfoto-Größe ist auch immer im Kontext mit den gesamten Bewerbungsunterlagen zu sehen. Wenn der Lebenslauf oder das Deckblatt sehr ausgefüllt mit Textelementen sind, dann könnten die Bewerbungsunterlagen mit einem zu großem Bewerbungsfoto schnell zu überladen aussehen. Das ist besonders beim Lebenslauf häufig der Fall. Dagegen können zu kleine Bewerbungsfotos auch immer etwas verloren wirken und dir nicht genügend Raum zur Präsentation deiner Persönlichkeit geben.

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Welches Format für Bewerbungsfoto? ✅

Das Hochformat ist das übliche Fotoformat bei Bewerbungsfotos. Aber auch das Querformat oder ein quadratisches Format sind Varianten für experimentierfreudige Bewerber. Denn mit anderen Fotoformaten kann sich die Bildaussage verändern, die Aufmerksamkeit der Personalverantwortlichen erregt und Interesse an einer ausführlichen Beschäftigung mit den Bewerbungsunterlagen geweckt werden.

Beispiele für Bewerbungsfotos: Quadratisches Format

Neben dem Hochformat und Querformat kannst du deine Bewerbungsfotos auch im quadratischen Format erstellen lassen. Beim Fotoraum Reinhold in Hamburg und auf der Website dieses Fotostudios in Frankfurt/Main siehst du ein paar Beispielfotos im Quadratformat. Auf quadratischen Bewerbungsfotos ist von dir meistens auch der Brustbereich zu sehen, während deine Hände in der Regel nicht sichtbar sind. Beim quadratischen Format „füllst“ du das Bild ohne Ablenkung gut aus und wirkst dadurch sehr präsent.

Mittlerweile gibt es auch sehr breite Querformate, nämlich sogenannte Panoramaformate, die dann auf einem optionalen Deckblatt eingesetzt werden. Dabei gehen die Panoramafotos über fast die gesamte Breite des Deckblatts. Um die Breite auch zu nutzen, wird die Bewerberin dann häufig in zwei unterschiedlichen Posen auf so einem Panoramafoto dargestellt.

Beispiele für Bewerbungsfotos: Panoramaformat und Anschnitt des Kopfes

Neben diversen Gestaltungsoptionen für das perfekte Bewerbungsfoto werden dir am Ende des Artikels von Lumentis Fotostudio in Berlin Beispiele für das Panoramaformat (als Doppelcollage) und für einen „angeschnittenen“ Kopf vorgestellt. Bei einer Doppelcollage werden häufig (nähere) Porträt- und (entferntere) Körperaufnahme miteinander kombiniert.

Am besten unterhältst du dich vorher ausgiebig mit dem Fotografen über verschiedene Möglichkeiten der optimalen Darstellung deines Gesichts und deines Charakters und in welchen Fotoformaten der Fotograf die Bewerbungsfotos in der Regel anbietet. Im Idealfall probiert der Fotograf zu Beginn des Fotoshootings verschiedene Varianten aus, bevor ihr euch dann gemeinsam für ein bevorzugtes Bildformat entscheidet.

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Welcher Bildausschnitt für Bewerbungsfoto? ✅

Es gibt mittlerweile nicht nur einen einzigen Bildausschnitt, der „richtig“ wäre. Es gibt zum Beispiel:

  • klassische Porträts
  • den „angeschnittenen“ Kopf
  • Halbporträts
  • Ganzkörperfotos
  • den 3/4-Oberkörper-Ausschnitt

Der klassische Bildausschnitt für Bewerbungsfotos beinhaltet den Kopf, die Schultern und die Brust. Bei diesem typischen Bildausschnitt stellst oder setzt du dich leicht seitlich hin, während du deinen Kopf gerade und frontal zur Kamera richtest. Dein Oberkörper sollte dabei locker sein, was gar nicht mal so einfach ist. Deinen Blick richtest du geradeaus in die Kamera, ohne von oben oder von unten in die Kamera zu gucken.

Beispiele für Bewerbungsfotos: Bildausschnitte und Anschnitte

Wie viel von dir auf dem Bewerbungsfoto zu sehen ist, hat auch wiederum Einfluss auf die Bildwirkung. Auch dein Kopf kann „angeschnitten“ sein, was je nach Person spannend und dynamisch wirken kann. Deshalb sind solche Bewerbungsfotos eine Möglichkeit zur Bildgestaltung. Bei der Offizin-Fotografie in Hamburg findest du ein paar Beispielfotos.

In den letzten Jahren gibt hinsichtlich des Bildausschnitts gegenläufige Trends: zum einen die Darstellung ausschließlich des Kopfes und zum anderen die Darstellung fast des gesamten Körpers.

Der eine Trend lautet also, immer weniger vom Körper abzulichten und noch mehr das Gesicht in den Vordergrund zu stellen, wobei der Kopf oftmals sogar „angeschnitten“ wird. Bei so einem Porträt kommt es nicht so sehr auf deine Körperhaltung, die Position deiner Hände und Arme oder deine Kleidung an. Aber der Fokus liegt dagegen stark auf deinem Gesicht.

Dementsprechend solltest du über möglichst reine Haut verfügen bzw. die Bewerbungsfotos gut retuschieren (lassen). So ein Porträtfoto ist auch immer dann gut für dich geeignet, wenn du hinsichtlich deiner Figur nicht so selbstsicher bist.

Bewerbungsfotos mit einem leichten Beschnitt des Kopfes am oberen Rand können dynamisch wirken, aber passen nicht zu jeder Bewerberin. Beim Beschnitt handelt es sich nicht um einen Fehler, sondern das ist handwerkliche Freiheit der jeweiligen Fotografin. Wenn dir so ein Bildanschnitt nicht gefällt, dann hast du eigentlich bei der Auswahl zwischen verschiedenen Varianten die Möglichkeit, dieses beschnittene Bewerbungsfoto abzulehnen.

Mehr und mehr im Trend sind allerdings auch Halbkörperbilder bzw. Bewerbungsfotos mit einem 3/4-Oberkörper-Ausschnitt. Bei solchen Halbporträts sieht man deine Körperhaltung, deine Kleidung, deine Figur und deine Hände. Da mehr Elemente zu sehen sind, ist die fotografische Gestaltung auch komplexer, um die gewünschte Bildaussage zu erreichen. Bei solchen Bewerbungsfotos gibst du insgesamt mehr von deiner Persönlichkeit preis.

Wenn dies dein Ziel mit den Bewerbungsfotos ist und du dich besonders individuell präsentieren willst, dann sind Halbkörperbilder ideal für dich. Sie sind jetzt wahrscheinlich für ein Praktikum oder einen Nebenjob etwas unüblich, aber mit Halbporträtfotos lassen sich längst nicht nur Führungskräfte in Szene setzen.

Beispiele für Bewerbungsfotos: Hochformat mit 3/4-Oberkörper-Ausschnitt

Auf großen Hochformatfotos kann auch ein großer Teil der Körpers dargestellt werden: bis hin zu den Oberschenkeln. Dann spielt die Körperhaltung eine besondere Rolle; vor allem die Position deiner Hände und Arme hat Auswirkungen auf den Bildeffekt. Auf dieser Website findest du verschiedene Hochformatfotos mit unterschiedlichen Posen. So ein großes Bewerbungsfoto im Hochformat benötigt selbstverständlich auch den nötigen Raum in den Bewerbungsunterlagen und diesen bietet nur ein Deckblatt.

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Welche Körperhaltung für Bewerbungsfoto? ✅

Die Position deiner Arme und Hände spielen bei Halbportraits eine große Rolle. Du kannst deine Arme zum Beispiel durchaus vor dem Körper verschränken, sie locker an den Seiten hängen lassen, deine Hände leicht ineinander legen oder gar eine Hand in die Hosentasche stecken.

Beispiele für Bewerbungsfotos: Körperhaltung

Selbst geringe Veränderungen der Körperhaltung beeinflussen den Eindruck einer Person auf dem Bewerbungsfoto. Deshalb sollte eine gute Fotografin auch auf diese Nuancen achten und dich in veränderten Körperhaltungen fotografieren, damit du mit der Fotografin die besten Fotovarianten auswählen kannst. Bei der Offizin-Fotografie in Hamburg kannst du dir Beispiele minimal veränderter Körperhaltungen angucken.

Es ist vieles möglich, wenn dein Bewerbungsfotograf solchen Körperhaltungen offen gegenübersteht und deine Körperhaltung mit anderen Gestaltungselementen in Einklang bringt. Das ist durchaus ein komplexes Unterfangen.

Es gibt allerdings auch viele Bewerbungsfotografen, die die Integration von Armen und Händen auf Bewerbungsfotos generell ablehnen. Zum einen weil sie vom Wesentlichen ablenken, deinem Gesicht und deinen Augen. Zum anderen weil sie zu viele unterschiedliche Signale senden und die Anordnungen verschieden interpretiert bzw. fehlinterpretiert werden können.

Beispiele für Bewerbungsfotos: Verschränkte Arme

Es gibt auch Fotografen, die Bewerber mit verschränkten Armen darstellen, wie du an einige Beispielfotos des Fotostudios Sommermeier in Hamburg sehen kannst. Allerdings kann so eine solche Körperhaltung auf Bewerbungsfotos immer zu Spekulationen einladen und vom Wesentlichen ablenken. Deshalb sind verschränkte Arme nicht generell zu empfehlen.

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Welcher Hintergrund für Bewerbungsfoto? ✅

Während früher möglichst helle Hintergründe verwendet wurden, sind dunkelgraue oder gar dunkle Hintergründe heutzutage üblich. Moderne Bewerbungsfotos besitzen zudem immer öfter auch „natürliche“ Hintergründe, die häufig wie in der Peoplefotografie üblich unscharf gestaltet werden.

Beispiele für Bewerbungsfotos: Dunkle Hintergründe

Bei den zwei Bewerbungsfotos im oberen Bereich der Galerie von S. Kastner Fotografie aus Liederbach am Taunus erkennst du, dass auch sehr dunkle Hintergründe geeignet sind, den Bewerber zur Geltung zu bringen. Denn die Gesamtkomposition ist stimmig, vor allem durch die Ausleuchtung der fotografierenden Person und das weiße Hemd als Kontrast. Nichtsdestotrotz sind dunkle Hintergründe bei vielen Fotografen und Bewerbern nicht die erste Wahl.

Der Hintergrund ist im Normalfall entweder einfarbig (mit einem Spotlicht) oder mit einem changierenden Farbverlauf. Wenn der Hintergrund tatsächlich 100 % einfarbig ist, dann können allerdings die plastische Wirkung und die Fotodynamik darunter leiden. Außerdem entsprechen Musterungen im Hintergrund nicht mehr den heutigen ästhetischen Bilderfahrungen.

Der Hintergrund ist bei modernen Bewerbungsfotos nicht unbedingt gleichmäßig ausgeleuchtet. Auch eine teilweise Ausleuchtung bestimmter Hintergrundbereiche kann den Blick des Betrachters lenken und eine interessante Bildwirkung entfalten. Im Idealfall experimentiert die Bewerbungsfotografin auch mit unterschiedlichen Ausleuchtungen, die zu deiner Persönlichkeit und zur gewünschten Bildaussage passen.

Beispiele für Bewerbungsfotos: Ausleuchtung und Schatten

Moderne Bewerbungsfotos müssen nicht immer gleichmäßig ausgeleuchtet sein. Bei diesen Beispielfotos (Nr. 1 + Nr. 4) von Foto Löber in Köln erkennst du, dass auch harte Schatten und ein mittig ausgeleuchteter Bildhintergrund eine positive Wirkung haben und die Persönlichkeit des Porträtierten unterstreichen können.

Bewerbungsfotos mit „natürlichen“ Hintergründen können im Studio oder draußen im urbanen Raum aufgenommen werden. Bei der Verwendung eines Greenscreens werden im Nachhinein die unterschiedlichsten Hintergründe in ein Bewerbungsfoto eingesetzt.

So ergibt es zum Beispiel durchaus Sinn, den Hintergrund entsprechend des Berufs des Bewerbers auszuwählen. Bei einer Köchin wäre das zum Beispiel eine Küche, bei einem Chemiker könnte es ein Labor oder bei einem Sachbearbeiter eben ein Büro sein. Dabei sollten die „natürlichen“ Hintergründe allerdings unscharf gezeichnet sein, um nicht vom Bewerber zu stark abzulenken. Solche „natürlichen“ Hintergründe bieten aber nicht alle Bewerbungsfotografen an.

Beispiele für Bewerbungsfotos: „Natürliche“ Hintergründe

Bei diesen Beispielbildern von Photogenika in München und vom Fotostudio Gröschel in Stuttgart werden viele „natürliche“ Hintergründe verwendet. Anhand der Unterschiedlichkeit der „natürlichen“ Hintergründe erkennst du, dass auf modernen Bewerbungsfotos wenig „verboten“ ist. Außerdem machen die Beispiele deutlich, dass „verschränkte Arme“, „Hände in den Taschen“ und eine „angelehnte Haltung“ durchaus eine individuelle Bildwirkung entfalten.

Bei allen Hintergründen hängt die Wirkung immer auch von der Bildkomposition und dem Kontrast ab. Darüber hinaus spielen deine Kleidung und deine Haut-, Haar- und Augenfarbe eine Rolle. Daher lässt sich nicht pauschal raten, dass helle und gleichmäßig ausgeleuchtete Fotohintergründe empfehlenswerter wären.

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Welche Farbe für Bewerbungsfoto? ✅

Eine weitere Streitfrage betrifft immer noch die Farbwahl eines Bewerbungsfotos: schwarz-weiß oder farbig? Welche Farbe du wählst, hängt vom gewünschten Job bzw. der potentiellen Branche, von der Gestaltung deiner Bewerbungsunterunterlagen, von deinem Geschmack und nicht zuletzt vom Stil der Fotografin ab. Farbige Bewerbungsbilder sind die Regel.

Denn farbige Bewerbungsfotos wirken oftmals „lebendiger“ und zeigen die zu fotografierende Person realistischer. Farbfotos können durch falsche Farbkombinationen aber manchmal auch unharmonisch sein. Deshalb solltest du auch keine Kleidung mit grellen Farben oder Mustern tragen.

Beispiele für Bewerbungsfotos: Schwarz-weiß und farbig

Bewerbungsfotos können in Farbe und Schwarz-weiß überzeugend sein. Da Bewerbungsfotos digital aufgenommen werden, ist eine Umwandlung eines schwarz-weißen in ein farbiges Bewerbungsfoto problemlos möglich, wenn sie fachmännisch durchgeführt wird. Ein paar Beispielfotos für die unterschiedliche Bildwirkung kannst du bei Offizin-Fotografie in Hamburg sehen.

Schwarz-weiße Bewerbungsfotos dagegen wirken oftmals eleganter und ausgeglichener. Diese Eleganz muss dann aber auch zur Bewerberin und zur gewünschten Branche passen, was eher bei „konservativen“ Branchen der Fall ist.

Bei schwarz-weißen Bewerbungsfotos sollte deine Kleidung zum Hintergrund möglichst kontrastreich sein. Allerdings spielt auch die Ausleuchtung eine entscheidende Rolle bei der Bildlenkung. Problematisch ist bei schwarz-weißen Bewerbungsfotos oftmals, wenn das Gesicht zu grau erscheint ist und damit das Bewerbungsfoto zu „flach“ wirkt.

Lasse dir daher auf jeden Fall immer auch schwarz-weiße Referenzfotos zeigen, wenn für dich Schwarzweißfotos in Betracht kommen.

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Welche Kleidung für Bewerbungsfoto? ✅

Du brauchst dich für ein Bewerbungsfoto nicht verkleiden, aber deine Kleidung sollte schon schicker als im normalen Alltag sein. Die Erstellung eines Bewerbungsfotos ist schließlich ein besonderer Anlass. Dass deine Kleidung grundsätzlich sauber und ordentlich sein sollte, sei hier der Vollständigkeit halber nur kurz erwähnt. Denn das versteht sich von selbst. Löcher, Flecken, Falten und Abnutzung sind ein No-go.

Du solltest auch immer die Konventionen der gewünschten Branche und die Art des Jobs beachten und dich dementsprechend kleiden. In kreativen Branchen geht es sicherlich etwas lockerer als in einem Bundesministerium zu.

Beispiele für Bewerbungsfotos: Kleidung

Anhand dieser Beispielfotos des Fotostudios Helle Kammer in Köln kannst du noch einmal die Wirkung von unterschiedlichen Outfits nachvollziehen, zum hinsichtlich Sakko, Blazer, Hemd und Bluse.

Langärmlige Kleidung, die nicht zu eng anliegt, ist für das Bewerbungsfoto eine gute Wahl. Bitte keine Kleidung mit groben Mustern, Aufdrucken oder sichtbaren Markennamen tragen. Außerdem sind knallige Farben für die Kleidung eher ungeeignet. Schmuckstücke sollten möglichst dezent sein.

Besonders im Sommer musst du darauf achten, dass du als Frau nicht ein zu tiefes Dekolleté zeigst und als Mann dein Hemd nicht zu weit aufgeknöpft ist. Auch Bewerbungsfotos mit kurzärmeligen Hemden wirken bei Männern immer eher freizeitmäßig und sind im beruflichen Kontext unangebracht.

Bei Damen fällt die Entscheidung daher auf eine (einfarbige) Bluse bzw. ein (einfarbiges) Top,während die Herren am besten ein (einfarbiges) Langarm-Hemd tragen. Je nach Beruf und Position können Herren ihre Kleidung mit Sakko und Krawatte und Frauen mit einem Blazer ergänzen. Bei einem Halbkörperfoto musst du auch auf die Auswahl der passenden Hose achten.

Beispiele für Bewerbungsfotos: Lange Haare

Bei diesen Beispielfotos eines Fotostudios in Stuttgart erkennst du die Bildwirkung von Bewerbungsfotos, auf denen Frauen ihre langen Haare auf einer Seite hinter die Schultern legen. Alternativen wären ein einfacher Zopf oder eine Hochsteckfrisur, was aber eben auch zu deinem Typ, der Gesichtsform und den gewünschten Bildzielen passen muss.

Eine grundsätzliche Entscheidung betrifft auch, wie kontrastreich deine Kleidung sein soll. Du kannst unterschiedliche Farben für Bluse bzw. Hemd und einen Blazer bzw. ein Sakko wählen oder dich für eine Ton-in-Ton-Kombination entscheiden. Dann ist es aber wichtig, dass der Hintergrund den notwendigen Kontrast bildet. Deine Kleidung sollte möglichst immer einfarbig sein und keine Karo- oder Streifenmuster aufweisen.

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Welche Kosten für Bewerbungsfoto? ✅

Bewerbungsfoto ist nicht gleich Bewerbungsfoto. Dementsprechend unterscheiden sich die Preise für Bewerbungsfotos stark. Über Preisunterschiede solltest du dich also nicht wundern. Wichtig ist, dass du dich vorher informierst, was du für den jeweiligen Preis bekommst.

Professionelle Fotografen bieten in der Regel mehrere Varianten für die Erstellung von Bewerbungsfotos an. Die reichen dann von vier einfachen Passfotos für 15 Euro in 5 Minuten bis zu dreistündigen Businessshootings für 300 Euro. Also am besten immer nachfragen und vergleichen.

Die Kosten für Bewerbungsfotos sind vor allem von der investierten Zeit der Fotografin abhängig. Bei vier Passbildern für 15 Euro kannst du nicht mehr erwarten, als dass die Fotografin dich kurz einweist sowie dann ein paar Mal abdrückt und du dir dann eine Passbild-Variante aussuchen darfst, welche dann gegebenenfalls sogar sofort entwickelt wird.

Je mehr Zeit die Fotografin sich für dich nimmt und je länger sie mit dir arbeitet, um dich optimal in Pose zu setzen, desto teurer sind die Bewerbungsfotos letztendlich. Das Ergebnis sollte dann aber natürlich auch besser als bei „normalen“ Bewerbungsfotos sein.

Neben der investierten Arbeitszeit spielen bei der Preisgestaltung auch noch weitere Faktoren eine wichtige Rolle, die du auch bei einem Preisvergleich beachten solltest. Es spielt zum Beispiel eine Rolle, wie viele unterschiedliche Bilder gemacht und bearbeitet bzw. retuschiert werden, wie viele Abzüge du bekommst, in welcher Größe die Bewerbungsfotos vorliegen, ob du eine digitale Bilddatei für E-Mail-Bewerbungen und eigene Abzüge erhältst, ob im Preis das Veröffentlichungsrecht für digitale Businessnetzwerke enthalten ist und wie hoch die Kosten für zusätzliche Abzüge in der Zukunft sind.

Zudem fließen in die Preiskalkulation der Fotografen noch die Fixkosten wie Ladenmiete, Equipment, Sozialversicherungsbeiträge, Steuern usw. ein. Gerade wenn du gar nichts oder wenig verdienst, dann können dir die Kosten für Bewerbungsfotos schon als vergleichsweise hoch erscheinen, aber mit Bewerbungsbildern wird kein Fotograf reich.

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Wie Bewerbungsfoto richtig befestigen? ✅

Geeignetes Befestigungsmaterial für Papierbewerbungen sollte weder das Bewerbungsfoto und das Papier beschädigen noch deutlich sichtbar sein. So bieten sich doppelseitiges Klebeband, Kleberoller oder Klebestifte an.

Aber besonders Fotoleim ist eine gute Alternative für die Befestigung von Bewerbungsfotos. Dabei ist Fotoleim tropffrei und schnelltrocknend. Überflüssigen Leim kannst du ohne Flecken wegrubbeln. Wenn du die Bewerbungsunterlagen wieder zurückerhältst, dann kannst du deine Bewerbungsfotos einfach wieder ablösen und dann anderweitig verwenden.

Zur Befestigung solltest du auf keinen Fall Büroklammern oder dergleichen benutzen. Schreibe zudem immer deinen Namen auf die Rückseits des Bewerbungsfotos, damit es beim unbeabsichtigten Ablösen leicht deinen Bewerbungsunterlagen zugeordnet werden kann.  

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Wo Bewerbungsfoto platzieren? ✅

Das Bewerbungsfoto kannst du entweder im oberen Teil des Lebenslaufes (in der Regel rechts oder mittig) oder alternativ auf einem Deckblatt (in der oberen Hälfte) platzieren. Die Entscheidung für oder gegen ein Deckblatt hängt auch immer davon ab, welche Bewerbungsfotogröße du wählst und wie du dich am besten präsentieren willst.

Die Verwendung eines möglichst großen Bewerbungsfotos auf dem Deckblatt bedeutet vielleicht einen höheren Wiedererkennungseffekt, aber ist nicht mit einer höheren Erfolgswahrscheinlichkeit gleichzusetzen. Denke auch immer daran, dass bei vielen Papierbewerbungen die Kosten für die Bewerbungsfotos ansteigen.

Zur Befestigung des Bewerbungsfotos eignen sich Klebestifte, doppelseitiges Klebeband oder Fotoleim besonders gut. So kann das Bewerbungsfoto nicht verrutschen und das Papier wellt sich nicht durch die Verwendung von Papierkleber.

Auf der Rückseite des Bewerbungsfotos vermerkst du zusätzlich deinen Namen und deine Anschrift, sodass dein Bewerbungsfoto beim unwahrscheinlichen Ablösen leichter zu deinen Bewerbungsunterlagen zugeordnet werden kann.

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Häufige Fragen und Antworten zum Bewerbungsfoto

Wann neues Bewerbungsfoto erstellen?

Ein Bewerbungsfoto in einem beruflich-professionellen Kontext sollte ein aktuelles Abbild deiner Persönlichkeit sein. Daher sollte ein Bewerbungsfoto höchstens 12 Monate alt sein. Falls sich deine Frisur, deine Haarfarbe oder deine Gesichtsform in den letzten 12 Monaten stark geändert haben, dann solltest du generell ein neues Bewerbungsfoto erstellen (lassen).

Was anziehen für Bewerbungsfoto?

Dein Outfit solltest du im Hinblick zur gewünschten Position und Branche auswählen. Mache es nicht komplizierter als es ist. Als Frau trägst du ein Top oder eine Bluse plus optional einen Blazer. Als Mann ziehst du ein T-Shirt oder ein Hemd plus optional ein Sakko an. Eine Krawatte ist nur für bestimmte „konservative“ Branchen und einigen Branchen mit viel Kundenkontakt ein Muss. Die Oberteile sollten jeweils einfarbig sein und keine auffälligen Muster wie Karos oder Streifen aufweisen; auch tiefe Ausschnitte sind ein Tabu.

Welcher Hintergrund für Bewerbungsfoto?

Die „Fotoregel“, dass für Bewerbungsfotos nur helle und gleichmäßig ausgeleuchtete Hintergründe benutzt werden sollten, gilt schon längst nicht mehr. Mittlerweile gibt es auch sehr dunkle und „natürliche“ Hintergründe mit teilweise nur punktuellen Ausleuchtungen für Bewerbungsfotos. In Kombination mit weiteren fotografischen Mitteln können auch solche Fotohintergründe ideal die positiven Eigenschaften des fotografierenden Bewerbers charakterisieren.

Wie groß muss Bewerbungsfoto sein?

Es gibt keine festgeschriebene Größe und auch kein festgeschriebenes Seitenverhältnis für Bewerbungsfotos. Die in der Vergangenheit häufig verwendete Passfotogröße von 3,5 x 4,5 cm ist für Bewerbungen heutzutage zu klein. So sind Fotogrößen von zum Beispiel 4,5 x 6 cm, 5,5 x 7,5 cm oder 7 x 10 cm gängig. Die Seitenlänge eines Bewerbungsfotos fürs Deckblatt kann darüber hinaus 10 cm locker überschreiten.

Bewerbungsfoto in Hoch- oder Querformat?

Ein Bewerbungsfoto ist normalerweise rechteckig. Dabei kann ein rechteckiges Bewerbungsfoto im Hochformat, im Querformat oder sogar im quadratischen Format vorliegen. Es werden sogar manchmal kreisförmige Bewerbungsfotos verwendet.

Die unterschiedlichen Fotoformate haben eine unterschiedliche Bildwirkung. Daneben spielt eine Rolle, wie viel von deinem Körper jeweils auf dem Fotoformat gezeigt wird. Der spezielle Bildausschnitt hat nämlich ganz unterschiedliche Wirkungen. Es kann daher nicht pauschal ein Fotoformat als besser empfohlen werden.

Welcher Bildausschnitt fürs Bewerbungsfoto?

Ein Bewerbungsfoto kann durchaus einerseits nur einen (großen) Teil des Kopfes und andererseits sogar fast den gesamten Körper des Bewerbers darstellen. Der übliche Bildausschnitt für Bewerbungsfotos lichtet deinen Kopf und deine Schulterpartie ab, wobei dein Kopf vollständig auf dem Bewerbungsfoto zu sehen ist.

Welcher Bildausschnitt sinnvoll ist, hängt davon ab, für welche Stelle du dich bewirbst und was du mit einem Bewerbungsfoto aussagen willst. Auch die Pose sowie die Mimik, die Gestik und der Stand können ganz unterschiedlich ausfallen und beeinflussen die Bildwirkung des Bewerbungsfotos.

Farbiges oder schwarzweißes Bewerbungsfoto besser?

Welche Farbgebung optimal für dein Bewerbungsfoto ist, hängt von vielen Faktoren ab. So spielen neben weiteren fotografischen Mitteln beispielsweise die potentielle Branche, deine gewünschte Stelle, das Design deiner Bewerbungsunterlagen, dein Geschmack und das Angebot deiner Fotografin eine Rolle. Beide Varianten sind möglich, wobei Bewerbungsfotos in Farbe üblicher sind und Schwarzweißfotos vor allem von Führungskräften verwendet werden.

Wohin mit dem Bewerbungsfoto?

Als Bewerberin hast du immer zwei Optionen für die Platzierung deines Bewerbungsfotos. Entweder auf dem Lebenslauf oben rechts bzw. mittig oder auf dem Deckblatt in den oberen zwei Dritteln. Außerdem kannst du auf dem Lebenslauf und dem Deckblatt jeweils ein separates Bewerbungsfoto platzieren. Ein Bewerbungsfoto für das Deckblatt ist in der Regel größer als für den Lebenslauf.

Wie Bewerbungsfoto aufkleben?

 Das Bewerbungsfoto wird mit doppelseitigem Klebestreifen, Klebestiften, Kleberollern oder Fotoleim auf dem Lebenslauf und/ oder Deckblatt befestigt und gegebenenfalls auf der Rückseite mit deinem Namen versehen.

Kommt Bewerbungsfoto auf Anschreiben?

Dein Bewerbungsfoto kommt niemals auf das Anschreiben, sondern immer auf den Lebenslauf und/ oder das Deckblatt.

Muss das Bewerbungsfoto auf den Lebenslauf?

Dein Bewerbungsfoto muss nicht unbedingt auf dem Lebenslauf befestigt werden. Als Alternative bietet sich ein Deckblatt an, vor allem wenn du ein größeres Bewerbungsfoto zur Präsentation deiner Persönlichkeit nutzen willst.

Wo Bewerbungsfoto auf Deckblatt befestigen?

Das Bewerbungsfoto auf dem Deckblatt wird in der Regel in der oberen Hälfte platziert. Bei der genauen Positionierung hast du großen Gestaltungsspielraum. Auf einem Deckblatt solltest du tendenziell größere Bewerbungsfotos verwenden, weil auf einem Deckblatt weniger Textelemente vorkommen und somit mehr Platz für ein bildliches Element ist. Ein -Bewerbungsfoto sollte sich harmonisch in die Gestaltung des Deckblatts einfügen.

Bewerbungsfoto auf Deckblatt und Lebenslauf?

Ja, du hast selbstverständlich die Möglichkeit, sowohl auf dem Deckblatt als auch auf dem Lebenslauf jeweils ein Bewerbungsfoto zu platzieren. Wir empfehlen dir dabei, Bewerbungsfotos mit unterschiedlichen Bildausschnitten zu verwenden.

E-Mail-Bewerbung mit oder ohne Foto versenden?

Für eine E-Mail-Bewerbung gelten dieselben Fotoregeln wie für eine Papierbewerbung. Denn oftmals wird die E-Mail-Bewerbung eines interessanten Bewerbers auch wieder ausgedruckt, sodass eine E-Mail-Bewerbung mit Foto mehr Persönlichkeit hat. Auch bei einer E-Mail-Bewerbung kannst du daher das Bewerbungsbild auf dem Lebenslauf und/ oder auf dem Deckblatt platzieren.

Bewerbungsfoto mit oder ohne Krawatte?

Ob du als Mann auf einem Bewerbungsfoto eine Krawatte tragen solltest, hängt zum einen von deinem Kleidungsstil und zum anderen von der Branche bzw. der Position ab, für die du dich bewirbst. In eher konservativen Branchen oder in Branchen mit viel Kundenkontakt unterstreicht die Krawatte auch deine berufliche Zugehörigkeit und die Befolgung von Konventionen.

Auch wenn die Kleiderordnung in vielen Branchen lockerer geworden ist, ist eine Bewerbung immer ein besonderer Anlass, für den du dich entsprechend außergewöhnlich kleiden kannst. In handwerklichen oder Dienstleistungsberufen und für Nebenjobs kann eine Krawatte overdressed sein.

Bewerbungsfoto mit oder ohne Bart?

Wenn du Bartträger bist, dann brauchst du deinen Bart für ein Bewerbungsfoto weder abrasieren noch verstecken. Aber dein Bart muss natürlich gepflegt und getrimmt sein. Ansonsten ist eine frische Rasur zu empfehlen. Ein nicht konturierter 3-Tage-Bart sieht häufig nicht ganz so gepflegt aus und diesen solltest du für ein Bewerbungsfoto besser abrasieren, denn er wächst schließlich in drei Tagen wieder nach.

Bewerbungsfoto mit oder ohne Brille?

Wenn du im Vorstellungsgespräch und im normalen Arbeitsalltag eine Brille tragen würdest, dann solltest du auch auf dem Bewerbungsfoto eine Brille tragen. Denn die Brille gehört zu deiner Persönlichkeit. Falls du dich allerdings mit einer Brille absolut nicht wohlfühlst und sie nur gelegentlich trägst, dann mache ein Bewerbungsfoto ohne Brille.

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Schlussbemerkungen zum Bewerbungsfoto

Eine Bewerbung kannst du mit oder Foto versenden. Ein Bewerbungsfoto ist also nicht zwingend vorgeschrieben. Aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen verzichten viele Arbeitgeber auch auf die explizite Anforderung eines Bewerbungsfotos in der Stellenausschreibung. Manchmal weisen Arbeitgeber auch ausdrücklich darauf hin, die Bewerbung ohne Foto zu verschicken. In diesem Fall solltest du dann auch wirklich kein Bewerbungsfoto mitschicken.

Wenn du allerdings selbst entscheiden kannst, ob du deine Bewerbung mit oder ohne Foto verschickst, dann ist ein Bewerbungsfoto in der Regel sinnvoll. Denn sicherlich kennst du den Spruch „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte!“ Dies solltest du bei deiner Entscheidung, eine Bewerbung mit oder ohne Foto zu versenden, immer im Hinterkopf behalten.

Auch beim Bewerbungsfoto zählt der erste Eindruck. Wenn dein Bewerbungsfoto von minderer Qualität ist und Mängel aufweist, so wird auf eine Bewerberin geschlossen, die über Konventionen uninformiert ist, wenig Wert auf Details legt und sich nicht beruflich-professionell präsentiert. 

Überlege daher vor einem Fotoshooting schon immer, wie du auf den Bewerbungsfotos wirken willst: zupackend, seriös, ideenreich, freundlich usw.? Danach wählst du dein Outfit und deine äußere Präsentation aus. Auch mit dem Fotografen kannst du über die gewünschte Bildwirkung diskutieren, damit dieser dir die entsprechenden Vorschläge zur fotografischen Gestaltung machen kann. Letztendlich ist es immer gut, wenn dir der jeweilige Fotograf Auswahlmöglichkeiten lässt. Denn zuallererst musst du zufrieden mit deinen Bewerbungsbildern sein.

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