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Ausbildung Biologisch-technischer Assistent & Biologisch-technische Assistentin

Biologisch-technische Assistenten arbeiten vorrangig im Labor, wo sie Versuche an Pflanzen, Tieren, Mikroorganismen oder Zellkulturen vorbereiten, durchführen, dokumentieren und auswerten, um bestimmte biologische Fragestellungen zu beantworten. Die gewonnenen Ergebnisse führen dabei dann oftmals zu weiteren Versuchen bzw. zu einem größeren Versuchsumfang. Diese Ausbildung zur Biologisch-technischen Assistentin bzw. zum Biologisch-technischen Assistenten erfolgt an Berufsfachschulen und dauert zwischen zwei und vier Jahre; unter Umständen kann auch ein spezieller Schwerpunkt gewählt werden. Biologisch-technische Assistenten arbeiten überwiegend in Forschungseinrichtungen, staatlichen Ämtern und Behörden und in privaten Unternehmen. Die Pharmaindustrie, Lebensmittelindustrie und Unternehmen auf dem Gebiet der Biotechnologie sind hier vor allem bedeutsam.

Schwerpunkte bei der Arbeit als Biologisch-technischer Assistent bzw. Biologisch-technische Assistentin

Die Vorbereitung von Versuchsanordnungen und die Durchführung von Versuchen gehört zu den wichtigsten Tätigkeiten der Biologisch-technischen Assistenten. Gegenstand der Versuche sind dabei Pflanzen, Tiere, Mikroorganismen und Zellkulturen, die zu geeigneten Proben zusammengestellt werden. Dabei müssen Biologisch-technische Assistenten unter Umständen auch Gewebe von Tieren entnehmen bzw. mit Versuchstieren arbeiten. Die teilweise notwendigen tierischen und pflanzlichen Zellkulturen werden von den Biologisch-technischen Assistenten herangezogen, dabei überwachen sie fortlaufend die Lebensbedingungen und das Wachstum der Bakterienkulturen. Daneben wird von ihnen auch die fachgerechte Entnahme von Proben im Freiland vorgenommen, beispielsweise aus Gewässern und aus dem Boden.

In der Folge werden die Proben so aufbereitet, so dass sie für die jeweilige Untersuchung genutzt werden können. Im Zuge der weiteren Versuchsvorbereitung müssen Biologisch-technische Assistenten die benötigten Chemikalien auswählen und die jeweils zu verwendende Menge exakt berechnen. Während der Versuche und Messungen müssen Biologisch-technische Assistenten in der Lage sein, zahlreiche verschiedene technische Geräte zu bedienen. Dazu gehören beispielsweise Zentrifugen-Maschinen, Brutschränke und Spezial-Mikroskope. Bei den Untersuchungen achten sie auf höchste Sorgfalt, damit die Ergebnisse nicht durch verunreinigte Proben und einen falschen Versuchsaufbau verfälscht werden können.

Diese technische Laboreinrichtung muss darüber hinaus von den Biologisch-technischen Assistenten vorbereitet, gewartet, gereinigt und gegebenenfalls repariert werden. Die Auswertung der Untersuchungen erfolgt häufig mit Computerprogrammen. Anschließend sind die Versuche und die Messergebnisse präzise zu protokollieren, damit diese Messergebnisse erfolgreich in die Forschung einfließen können.

Da Biologisch-technische Assistenten durchaus auch in Labors mit Versuchstieren arbeiten, müssen sie natürlich auch Kenntnisse im fachgerechten Umgang mit diesen Tieren haben. Auch die einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen zum Tierschutz sollten ihnen bekannt sein.

Allgemeines Anforderungsprofil als Biologisch-technischer Assistent bzw. Biologisch-technische Assistentin

Für eine Ausbildung zum Biologisch-Technischen Assistenten sind vor allem gute bis sehr gute Kenntnisse in Mathematik und Naturwissenschaften spätestens im Berufsalltag sehr hilfreich. Idealerweise sollte natürlich eine große Affinität zu den Schulfächern Chemie, Physik und Biologie vorhanden sein; vor allem sollte man Spaß am Vorbereiten und Durchführen von Experimenten haben. Zu den wichtigsten Eigenschaften gehören Geduld, eine ruhige Hand sowie eine äußerst sorgfältige und detailgenaue Arbeitsweise.

Weiterbildung als Biologisch-technischer Assistent bzw. Biologisch-technische Assistentin

Auch nach einer Ausbildung zum Biologisch-technischen Assistenten bzw. zur Biologisch-technischen Assistentin wird man sich ständig neues Fachwissen aneignen. So kann beispielsweise eine weitere naturwissenschaftliche Ausbildung angestrebt werden. Ein beruflicher Aufstieg ist durch Weiterbildungen zum Techniker bzw. zur Technikerin in den Fachrichtungen Biotechnik, Chemietechnik oder Umweltschutztechnik möglich.

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