Praktikumsbewerbung schreiben: Muster individuell anpassen

Eine Praktikumsbewerbung sollte vom Bewerber genauso gewissenhaft angefertigt werden wie die Bewerbungen bei anderen Bewerbungssituationen auch. Denn oftmals handelt es sich bei so einer Praktikumsbewerbung um die erste Bewerbung überhaupt; die die erste allgemeine oder spezielle Berufserfahrung zum Ziel hat. In diesem Artikel finden Sie zahlreiche wichtige Tipps und Muster für eine überzeugende Praktikumsbewerbung.

Muster für eine Praktikumsbewerbung.
Das Anschreiben ist das wichtigste Dokument Ihrer Praktikumsbewerbung. Dieses Muster zeigt Ihnen exemplarisch, wie Sie mit der Einleitung die Aufmerksamkeit gewinnen, Ihre Stärken, Kenntnisse und praktischen Erfahrungen darstellen und im Schlusssatz zu Aktivität auffordern können.

Hier finden Sie alle Informationen, um sich erfolgreich um ein Praktikum zu bewerben:

Vermeiden Sie diese Fehler bei einer Praktikumsbewerbung

„Wie schreibe ich eine Bewerbung um ein Praktikum?“ stellen sich viele Bewerber zurecht die Frage. Aber leider machen Bewerber so viele Fehler, so dass zuerst ein Blick darauf gerichtet werden soll, wie man keine Praktikumsbewerbung schreibt:

Viele Fehler und schlechte Qualität

Eine Praktikumsbewerbung muss genauso sorgfältig gestaltet werden wie andere Schriftstücke auch. Kontrollieren Sie Ihr Praktikumsanschreiben und alle weiteren Bewerbungsunterlagen lieber einmal zu viel als zu wenig, auch durch Verwandte und Bekannte.

Schlechter Einleitungssatz

Viele Bewerber beginnen Ihre Praktikumsbewerbung mit Formulierungen wie „Mit großem Interesse…“ oder „Hiermit bewerbe ich mich…“ oder „Da ein Praktikum vorgeschrieben ist…“ Solche Einleitungssätze sind aber zu allgemein und überzeugen keinen Arbeitgeber. Mit einer individuellen Einleitung gewinnen Sie gleich die Aufmerksamkeit des Lesers.

Praktikumsanschreiben nicht individuell

Ein Praktikumsanschreiben muss so individuell wie möglich geschrieben sein, so dass kein anderer Bewerber das Praktikumsanschreiben geschrieben haben könnte. Stattdessen enthalten die meisten Praktikumsanschreiben allerdings Floskeln über Floskeln, die aus Standardbewerbungen übernommen werden.

Fachliche Eignung kommt zu kurz

Auch wenn Sie als Praktikumsbewerber noch nicht so viel „vorweisen“ können, muss Ihre Praktikumsbewerbung nicht „leer“ aussehen. Denken Sie wirklich intensiv darüber nach, was Sie schon alles können und erreicht haben – das ist mehr, als Sie es sich im ersten Moment vorstellen können. Ihre Bewerbung um ein Praktikum muss Ihr individuelles Können und Ihr Leistungsangebot an den Arbeitgeber enthalten.

Praktikumsbewerbungen werden „blind“ verschickt

Praktikumsplätze gibt es nicht wie Sand am Meer: so schreiben einige Bewerber einfach möglichst viele Arbeitgeber an, da sie sich davon eine größere Praktikumschance erhoffen. Aber bei einem Praktikum geht es auch darum, bei einem möglichst guten Praktikumsgeber zu arbeiten. Deshalb wählen Sie die anzuschreibenden Arbeitgeber mit Bedacht aus.

In der Einleitung die Motivation für das Praktikum darstellen

Die Einleitung in einer Praktikumsbewerbung ist sehr wichtig, weil Sie damit die Aufmerksamkeit des Lesers gewinnen können. Leider schreiben viele Bewerber einen Einleitungssatz, der nicht aussagekräftig und individuell genug ist, um die gewünschte Aufmerksamkeit zu erhalten. Dann sehen Bewerbungseinleitungen beispielsweise oft so aus:

  • „Hiermit bewerbe ich mich um eine Praktikumsstelle bei Ihnen.“
  • „Bei der Suche nach einem Praktikumsplatz habe ich Ihre Praktikumsanzeige gelesen.“
  • „Mit großem Interesse bewerbe ich mich um das Praktikum.“
  • „Da ich laut der Studienordnung ein Praktikum absolvieren muss, bin ich auf Sie aufmerksam geworden.“
  • „Bezugnehmend auf Ihre Praktikumsstelle…“
  • „Derzeit besuche ich…“
  • „Ich würde mich gerne bei Ihnen um den Praktikumsplatz bewerben.“

Streichen Sie solche einfältigen Einleitungssätze aus Ihren bisherigen Praktikumsbewerbungen und auch gleich aus Ihrem Gedächtnis. Denn Sie überzeugen damit keinen Arbeitgeber! Dass Sie den Arbeitgeber interessant finden und sich bewerben, geht schon aus der Existenz der Bewerbungsunterlagen hervor. Das müssen Sie nicht noch einmal erwähnen. Stattdessen ist es wichtig, in der Einleitung Ihrer Praktikumsbewerbung gleich Ihre besten Argumente anzugeben, die Sie besonders auszeichnen und Ihre Eignung für die gewünschte Praktikumsstelle unterstreichen. Nur dann gewinnen Sie mit der Einleitung Ihres Praktikumsanschreibens auch die Aufmerksamkeit der Leser, die dann gerne weiterlesen.

Daneben können Sie zum Beginn der Bewerbung um ein Praktikum auch auf Ihre Ziele und Ihre Motivation eingehen. Denn bei der Darstellung des Ziels Ihres Praktikums und Ihrer Motivation sollten Sie nicht so sehr den Eindruck erwecken, als wenn das Praktikum für Sie nur lästige Pflicht wäre, weil es beispielsweise so in der Studien- oder Ausbildungsordnung vorgeschrieben ist oder weil Sie nur die Praktikumsvergütung oder das Praktikumszeugnis interessieren. So ein Vorgehen wäre für den Berufseinstieg und für die ersten praktischen Erfahrungen sehr ungeschickt und kurzsichtig.

Vielmehr kommt es darauf an, in der Praktikumsbewerbung deutlich zu machen, dass Sie sich beispielsweise beruflich orientieren, den Arbeitsalltag in einer bestimmten Branche kennenlernen, theoretisch erlangtes Wissen praktisch umsetzen, Ihr Berufsziel verfolgen, sich mit dem Praktikum noch mehr Spezialwissen aneignen oder einfach den Berufseinstieg finden wollen. Diese Ziele verbinden Sie dann mit Ihren besten Argumenten: das können besondere Stärken, gute Leistungen in einem Schul- oder Studienfach, herausragende Kenntnisse auf einem Fachgebiet, erhaltene Auszeichnungen oder schon vorhandene praktische Erfahrungen sein, die auch beim gewünschten Praktikumsplatz gefragt sein werden. Noch besser wird Ihr Einleitungsabsatz, wenn Sie Ihre besten Argumente mit Vorteilen für den Arbeitgeber verbinden, den dieser mit Ihrer Beschäftigung hätte.

Dementsprechend sollte Sie die Einleitung Ihrer Praktikumsbewerbung individuell und aussagekräftig gestalten, damit Sie sich von anderen Bewerbern positiv hervorheben. Im Folgenden finden Sie ein paar Beispiele für gelungene Einleitungen:

  • „… als vielseitig begabter Realschüler sehe ich meine berufliche Zukunft im handwerklichen Bereich. Während ich meine Stärken bisher nur beim Modellbau sowie bei Fahrrad- und Hausreparaturen einsetzen konnte, möchte ich nun ein zweiwöchiges Praktikum bei Ihnen nutzen, um die Anforderungen im Berufsalltag und handwerkliche Grundpraktiken kennenzulernen.“
  • „… nachdem ich drei Semester erfolgreich BWL studiere, möchte ich in einem Praktikum bisher erworbene Kenntnisse in der praktischen Arbeit ein- und umsetzen. Aufgrund der Internationalität Ihres Unternehmen und meiner exzellenten Fremdsprachenkenntnisse spricht mich Ihr Praktikumsangebot besonders an.“
  • „… ich bin eine fleißige und engagierte angehende Pharmazeutisch-technische Assistentin, die ihre praktische Ausbildung gerne in Ihrer Apotheke absolvieren möchte. Neben guten Theoriekenntnissen bringe ich fundierte EDV-Kenntnisse und eine ausgezeichnete Kommunikationsfähigkeit mit, so dass ich schnell in den Arbeitsablauf integriert werden und für Sie produktiv arbeiten kann.“
  • „Da ich gute Noten in den Naturwissenschaften vorweisen kann und den Beruf des Chemielaboranten anstrebe, möchte ich in einem zweiwöchigen Schülerpraktikum mein Chemiewissen erweitern und bei Experimenten im Labor mitwirken. Dadurch erhoffe ich mir weitere wichtige Einblicke in den Berufsalltag aus nächster Nähe, so dass sich mein Berufswunsch als richtige Wahl erweist.“

Die eigenen Fähigkeiten, Kenntnisse und Stärken für ein Praktikum angeben

Der Arbeitgeber möchte in Ihrer Praktikumsbewerbung darüber informiert werden, welche Fähigkeiten, Kenntnisse und Stärken Sie besitzen, um erste praktische Arbeiten durchführen zu können. Folgende Fehler machen viele Bewerber bei der Darstellung ihrer eigenen Fähigkeiten, Kenntnisse und Stärken besonders häufig:

  • Bloße Aufzählung
  • Keine Unterscheidbarkeit zu anderen Bewerbern
  • Unzureichende Darstellung des Nutzens
  • Fehlende Beispiele

So mag eine reine Aufzählung von Fähigkeiten, Kenntnissen oder Stärken zwar auf den ersten Blick sehr sinnvoll erscheinen, aber schon der zweite Blick auf den formulierten Satz sollte klar machen, dass eine Aufzählung eine reine Behauptung ist, die für den Leser der Praktikumsbewerbung nicht nachvollziehbar bleibt. Außerdem sollten Sie als Bewerber um ein Praktikum darüber nachdenken, ob Sie sich durch die im Praktikumsanschreiben aufgeführten Fähigkeiten, Kenntnisse oder Stärken ausreichend von anderen Bewerbern unterscheiden. Denn in vielen Praktikumsanschreiben stehen immer wieder dieselben Wörter, zum Beispiel: flexibel, teamfähig, kommunikativ, gute Englischkenntnisse, gute Office-Kenntnisse usw.

Überlegen Sie daher, welche außergewöhnlichen Fähigkeiten, Kenntnisse oder Stärken Sie ganz besonders auszeichnen, um sie dann im Praktikumsanschreiben fürs Praktikum aufzuführen. Denn nur ein Praktikumsanschreiben mit Argumenten und Individualität überzeugt. Deshalb sollten Sie nicht der Versuchung erliegen, zur Zeitersparnis einfach allgemeine Musterbewerbungen „blind“ zu verschicken, in der Hoffnung, irgendein Arbeitgeber wird Ihnen schon ein Praktikum anbieten.

Um Ihrer Bewerbung ausreichend Individualität zu verleihen, verbinden Sie Ihre Fähigkeiten, Kenntnisse oder Stärken am besten mit einem Nutzen für den potentiellen Arbeitgeber. Es reicht also nicht aus, einfach nur zu schreiben, dass Sie beispielsweise teamfähig seien. Besser sind dann Formulierungen, die die Vorteile in einem größeren Zusammenhang darstellen; folgend am Beispiel der Teamfähigkeit erläutert:

  • „Aufgrund meiner schon oft gelobten ausgezeichneten Teamfähigkeit bin ich jederzeit in der Lage, konstruktive Kritik in die eigene Tätigkeit einfließen zu lassen, um im Team ein gemeinsames Ziel zu erreichen.“
  • „Meine gute Teamfähigkeit hilft mir auch in arbeitsreichen und stressigen Situationen dabei, einen Beitrag zum positiven Betriebsklima zu leisten.“

Eine weitere Möglichkeit, um die Praktikumsbewerbung individueller zu gestalten, besteht darin, Fähigkeiten, Kenntnisse oder Stärken anhand von Beispielen zu erläutern:

  • „Durch mein Fußballtraining und die Meisterschaftsspiele habe ich gelernt, mich gemeinsam mit anderen Menschen auf ein Ziel gewissenhaft vorzubereiten und Verantwortung für die Mitspieler sowie für den Verein bzw. für die Spielmaterialien zu übernehmen. Die durch den Fußball erlernten Eigenschaften möchte ich nun auch beruflich einsetzen.“
  • „Da wir in der Schule häufig berufsspezifische Aufgaben in Gruppen bearbeiten, bin ich es gewohnt, mich mit Ideen und Einwänden von anderen auseinanderzusetzen und gemeinsam konstruktiv an der Lösung von Aufgaben zu arbeiten.“

Am Schluss der Praktikumsbewerbung zu Aktivität ermuntern

Der Schluss der Praktikumsbewerbung sollte genauso wenig wie die Einleitung floskelhaft sein. Aber leider schreiben viele Bewerber einen Schlusssatz wie: „Über eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch würde ich mich sehr freuen.“ So eine Formulierung ist zwar höflich, aber damit unterscheidet sich Ihre Praktikumsbewerbung nicht von den Praktikumsbewerbungen anderer Bewerber. Sie vergeben damit die Chance, dass der Leser Sie besonders in Erinnerung behält oder Sie sogar sofort kontaktiert.

Daher müssen Sie auch am Ende des Praktikumsanschreibens noch einmal die Aufmerksamkeit des Lesers erlangen. Verzichten Sie dabei auf die Verwendung des Konjunktivs und schreiben Sie eine direkte Aufforderung an den Leser. So können Sie im Schlussabsatz auch erst noch einmal kurz zusammenfassen, was Sie in einem Praktikum leisten können. Dabei können Sie durchaus einen Fragesatz verwenden. Danach folgt dann die Aufforderung, mit Ihnen direkt und sofort in Kontakt zu treten bzw. Sie zu einem Vorstellungsgespräch oder Assessment-Center einzuladen. Im Folgenden finden Sie ein paar Beispiele für überzeugende Schlusssätze:

  • „Mit meinen englischen und spanischen Sprachkenntnissen sowie meinen Praktikumserfahrungen im Marketing und im Vertrieb bin ich der ideale Praktikant zur Ergänzung Ihres Produktmarketing-Teams. Laden Sie mich jetzt unter 0123/45678 zu einem Vorstellungsgespräch ein, in dem ich Sie von meinen Kompetenzen überzeuge.“
  • „Sind Sie an der Mitarbeit eines mathematisch begabten und analytischen Praktikanten für Ihre IT-Abteilung interessiert? Dann freue ich mich über Ihre Kontaktaufnahme.“
  • „Wenn Sie eine fleißige Schülerin mit sehr guten Deutschkenntnissen für die zweiwöchige Mitarbeit benötigen, dann laden Sie mich noch heute zu einem Vorstellungsgespräch ein.“

Praktikum in unterschiedlichen schulischen und beruflichen Situationen

Grundsätzlich gibt es aufgrund unterschiedlicher schulischer, persönlicher und beruflicher Situationen des Bewerbers auch unterschiedliche Praktikumsarten. So kommen folgende Praktikumsarten sehr häufig vor:

  • Schülerpraktikum
  • BOGY-Praktikum
  • Betriebspraktikum
  • Vorpraktikum
  • Grundpraktikum
  • Fachpraktikum
  • Pflichtpraktikum
  • Semesterpraktikum
  • Praxissemester
  • Anerkennungsjahr
  • Jahrespraktikum
  • Gelenktes Praktikum
  • Berufspraktikum
  • Blockpraktikum
  • Laborpraktikum
  • Auslandspraktikum
  • Referendariat
  • Famulatur
  • Volontariat

Einige der oben aufgeführten Praktikumsarten werden synonym verwendet; andere unterscheiden sich dagegen hinsichtlich der Anforderungen, der Dauer und des Praktikumsinhaltes deutlich voneinander. Allerdings haben diese Merkmale nicht so einen großen Einfluss auf die dann auch möglicherweise unterschiedliche Gestaltung einer Praktikumsbewerbung. Denn es kommt immer darauf an, keine Standardbewerbung zu verschicken, sondern mit nachvollziehbaren Argumenten und einer ansprechenden Form zu überzeugen.

Praktikum – Ziele und Inhalte

Mit einem Praktikum können grundsätzlich verschiede Ziele verfolgt werden, so dass sich auch der Inhalt der Praktika unterscheidet. In sehr jungen Jahren dient ein Praktikum während der Schulzeit vorwiegend der beruflichen Orientierung, damit der Praktikant ein bestimmtes Berufsfeld und die damit verbundenen Anforderungen und Tätigkeiten kennenlernen kann. Diese berufliche Orientierung kann auch bis nach einem Schulabschluss und bis zur Ausbildungsphase ausgeweitet werden.

Ein weiteres Ziel eines Praktikums besteht darin, Theoriekenntnisse in der Praxis anzuwenden und zu vertiefen. Solche Praktika finden häufig in der Ausbildungs- bzw. Studienphase statt; besonders auch in Berufen, die in einer schulischen Ausbildung erlernt werden. Zum Teil müssen sich Praktikanten um einen Praktikumsplatz bei Arbeitgebern selbst bewerben, teilweise werden sie als Auszubildender auch bestimmten Arbeitgebern zugeordnet.

Als Student oder Absolvent einer Hochschule dient das Praktikum in erster Linie dem beruflichen Einstieg, um die spezifischen Arbeitsabläufe beim Arbeitgeber und der jeweiligen Branche kennenzulernen und sich relevante Berufserfahrungen anzueignen. Der Praktikant wird mit den notwendigen fachlichen und persönlichen Anforderungen konfrontiert, die das tägliche Berufsleben bestimmen. Der Praktikant soll in so einem Praktikum möglichst viel lernen, um produktiver zu werden, und nach einer bestimmten Zeit, komplexe Aufgaben der gewählten Ausbildungs- und Berufsrichtung selbstständig ohne Anleitung lösen zu können.

Das hauptsächliche Problem bei einer Bewerbung um ein Praktikum besteht darin, dass Sie als Bewerber noch über sehr wenig praktische Erfahrungen verfügen und noch sehr unsicher über die passende Darstellung dieser minimalen Praxiserfahrung sind. In der Bewerbung um ein Praktikum muss vor allem deutlich werden, warum Sie ein Praktikum absolvieren möchten, welche Fähigkeiten und Kenntnisse Sie für ein Praktikum befähigen und welche Aufgaben und Tätigkeiten Sie im Praktikum kennenlernen wollen.

Den Lebenslauf für ein Praktikum gestalten

Viele Praktikumsbewerber denken, dass ihr bisheriger Lebensweg zu unspektakulär verlaufen sei, um viele Angaben im Lebenslauf machen zu können. Aber so geht es schließlich den meisten Praktikumsbewerbern. Auch wenn Sie noch nicht über so viel Lebenserfahrung verfügen, haben Sie schon viel vorzuweisen. Darüber sollten Sie vor einer Praktikumsbewerbung intensiv nachdenken. Hier finden Sie Tipps, wie Sie Ihren Lebensweg im Lebenslauf darstellen können:

Muster für die Praktikumsbewerbung

Wenn Sie Ihre Bewerbung um ein Praktikum möglichst individuell gestalten, dann wird sie auch erfolgreich sein. Zwar können Sie sich an Musterbewerbungen orientieren, aber achten Sie darauf, Musterbewerbungen nicht einfach zu übernehmen, sondern an Ihre individuelle persönliche, schulische und berufliche Situation anzupassen:

Muster für eine Bewerbung um ein Praktikum

Im Folgenden finden Sie ein Muster für eine Praktikumsbewerbung:

„Sehr geehrte Frau Müller,

einen ersten Einblick in Ihr Unternehmen gewann ich durch meinen Vater, welcher früher auch im IT-Bereich für Sie gearbeitet hat und die flachen Hierarchien sowie das gute Betriebsklima lobte.

Schon seit dem Grundschulalter interessiere ich mich für die Computerwelt, vor allem für Programmierung. So beschäftige ich mich in meiner Freizeit regelmäßig mit der Programmierung von Webseiten in PHP mit MySQL-Datenbanken kein und habe mir inzwischen selbst sehr gute Kenntnisse in HTML, CSS und Grundlagenkenntnisse in JavaScript angeeignet.

Ich möchte die Angebote im Internet nicht nur passiv konsumieren, sondern selbst gestalten. Daher bevorzuge ich ein Unternehmen, in dem ich mir auch in einem zweiwöchigen Schülerpraktikum neues Wissen in Richtung Programmierung und Entwicklung aneignen kann. Es wäre deshalb für mich unglaublich spannend, die zwei Wochen in Ihrem Unternehmen zu verbringen und zu erfahren, wie der Arbeitsalltag sich gestaltet.

Mit freundlichen Grüßen“

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