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Ausbildung Kälteanlagenbauer & Kälteanlagenbauerin

Im heutigen Wirtschaftsleben ist die Kälteklimatechnik im Zuge der technischen Entwicklung und des zunehmenden Einsatzes von High-Tech-Technologie nicht mehr wegzudenken. Ein Kälteanlagenbauer beschäftigt sich nicht nur mit Kühlschränken und Tiefkühltruhen. Beschäftigungsmöglichkeiten werden dort geboten, wo Kälte- und Klimatechnik eingesetzt wird und Kälteanlagen repariert, gewartet und instand gehalten werden. Dabei sind von der produzierenden Industrie bis hin zu Flughäfen und Krankenhäusern alle Unternehmen angesprochen.

Ein High-Tech-Beruf, der hohe Anforderungen an kluge Köpfe stellt und in fast allen Wirtschaftsbereichen unentbehrlich ist. Die Ausbildung qualifiziert Kälteanlagenbauern für Tätigkeiten in handwerklichen und industriellen Betrieben im Bereich der Kälte- und Klimatechnik. Dies können spezialisierte Handwerksbetriebe oder auch größere Unternehmen der Gebäudetechnik sein, die Kälteanlagen planen, montieren und warten. Die Ausbildung dauert insgesamt dreieinhalb Jahre. Allerdings lautet die korrekte Berufsbezeichnung nach einer Ausbildungsneuordnung seit 2007 Mechatronikerin bzw. Mechatroniker für Kältetechnik.

Schwerpunkte bei der Arbeit als Kälteanlagenbauer bzw. Kälteanlagenbauerin

Kälteanlagenbauer sorgen für ein ausgewogenes Klima in Gebäuden oder beispielsweise auch für eine staubfreie Arbeitsfläche in der Computerchip-Industrie, für keimfreie und klimatisierte Operationssäle und halten die Kühlkette von der Erzeugerstätte bis in den Haushalt aufrecht. Insbesondere der Bereich von Energieeinsparungen durch den Einsatz neuster umweltgerechter Technologien ist ein aktuelles Einsatzgebiet in der Klimatechnik.

Kälteanlagenbauer sind meistens an wechselnden Einsatzorten tätig. Denn die Vermessung der Räumlichkeiten, die gekühlt werden sollen, findet direkt vor Ort beim Kunden statt. Die Berechnung der erforderlichen Kälteleistung, die Planung der Montage und die Erstellung der technischen Montageskizzen erfolgt im Büro. Sind einzelne Bauteile vorzumontieren, wird dies in der Werkstatt oder in der Werkhalle vorgefertigt, bevor der Einbau beim Kunden erfolgt. Ebenso ist die Arbeit in den Kühlräumen Teil des Beschäftigungsfeldes. So zum Beispiel bei Wartungsarbeiten in Lagern der Lebensmittelindustrie.

Während der Ausbildung lernen die angehenden Kälteanlagenbauer den Umgang mit Kälteanlagen und kältetechnischen Einrichtungen. Insbesondere werden dabei die Inbetriebnahme, die Wartung und die Instandsetzung ausführlich gelehrt. Kälteanlagenbauer montieren die kältetechnischen Anlagen aus den verschiedensten Bauteilen zusammen.

Neben der Verlegung und Ummantelung von Rohrleitungen werden wärmedämmende Materialien verarbeitet und elektrische Steuergeräte verbaut. Zusätzlich werden Kenntnisse über das Zusammenbauen und Anschließen der verschiedenen Komponenten von Kälte- und Elektroeinheiten sowie über die Maßnahmen des Schall- und Korrosionsschutzes und der Isoliertechnik vom Kälteanlagenbauer sicher angewandt.

Neben kältetechnischen Grundlagen gehören das Prüfen, Messen, Regeln und Justieren von Steuer- und Regelgeräten zu den täglichen Aufgaben eines Kälteanlagenbauers. Zudem ist der gewissenhafte Umgang mit technischen Zeichnungen, Handbüchern und Tabellen wichtig. Weiterhin bearbeitet er Werk-, Hilfs- und Betriebsstoffe, montiert Konsolen und verlegt Rohrleitungen.

Allgemeines Anforderungsprofil als Kälteanlagenbauer

Wer handwerkliches und technisches Geschick mitbringt, steigert seine Chancen einer dauerhaften Beschäftigung enorm. Neben technischem Verständnis sind Interesse an Naturwissenschaften und Freude am Umgang mit Menschen unabdingbare Voraussetzungen für diesen Beruf. Mit einem guten räumlichen Vorstellungsvermögen und der Fähigkeit, Problemlösungen kreativ anzugehen, erleichtert man sich ferner den Berufsalltag.

Weiterbildung als Kälteanlagenbauer

Nach ein paar Jahren Berufserfahrung hat es sich als sinnvoll erwiesen, mit einer Weiterbildung das berufliche Fundament auszubauen. So können Sie sich zum Kälteanlagenbauermeister bzw. Kälteanlagenbauermeisterin, zum Industriemeister bzw. zur Industriemeisterin in der Fachrichtung Wärme- und Kälteschutz oder zum Techniker bzw. zur Technikerin in der Fachrichtung Versorgungstechnik weiterbilden.

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