Bäcker Bewerbung Muster für Anschreiben als Bäckerin

Kaum ein anderer Beruf ist für die Lebensmittelversorgung der Bevölkerung so wichtig: Als Bäcker oder Bäckerin sorgt man für das tägliche Brot. Die Anfertigung von verschiedenartigen Brotsorten, Brötchen und sonstigen Backwaren erfolgt auf industrielle aber natürlich immer noch auf handwerkliche Art. Bäcker backen nach Rezepten, sie können allerdings bei der Herstellung neuer Produkte ihrer kreativen Ader immer freien Lauf lassen.

War einst der Beruf des Bäckers eine reine Männerdomäne, so gibt es heute viele Frauen, die genau die gleiche Arbeit verrichten können. Das war nicht immer so, denn früher war die Bäckerarbeit mit großer körperlicher Anstrengung verbunden. Heute erleichtern verschiedenste Maschinen den Arbeitsalltag eines Bäckers. Die Ausbildung zum Bäcker bzw. zur Bäckerin dauert drei Jahre und wird vorwiegend im Nahrungsmittelhandwerk bei Kleinbäckereien oder in der Ernährungsindustrie bei Großbäckereien absolviert.

Muster Bewerbung Bäcker mit Erfahrung

“Sehr geehrte Frau Scholz,

als ausgebildeter Bäcker bewerbe ich mich sehr gerne um die ausgeschriebene Stelle in Ihrer traditionellen Bäckerei in [Ort]. Ihre über 100-jährige Firmengeschichte beweist, dass Sie Innovationen und Trends immer aufgeschlossen waren. Ich möchte gerne Teil Ihres Teams sein und das Bäckerhandwerk mit Leib und Seele ausüben.

Meine Ausbildung zum Bäcker habe ich vor acht Jahren abgeschlossen. Die Herstellung und Verarbeitung von Roh- und Fertigmassen, die Teigherstellung, das Backen, die Ofenarbeit und natürlich das Thema Lebensmittelhygiene waren wichtige Arbeitsschwerpunkte.

Während meiner vierjährigen Dienstzeit als Zeitsoldat bei der Bundeswehr arbeitete ich als Verpflegungssoldat in der Truppenküche und erweiterte so meine Kenntnisse im Umgang mit den verschiedensten Lebensmitteln und beim Kochen. Aber der Job als Bäcker ist meine Berufung. Denn er vereint handwerkliche, körperliche und kreative Arbeiten.

Ein früher Arbeitsbeginn gehört als Bäcker zum Beruf. Ich kann Ihnen Zuverlässigkeit und ein hohes Maß an Engagement bieten. Ich möchte meinen Teil dazu beitragen, dass Ihre Bäckerei weiter qualitativ hochwertige Backwaren produziert.

Bitte laden Sie mich zu einem Vorstellungsgespräch ein, in dem wir uns über die Zusammenarbeit noch genauer austauschen können.

Mit freundlichen Grüßen”

Vorlage Bewerbung um Ausbildungsplatz zur Bäckerin

“Sehr geehrte Frau Dahlke,

während meines Besuchs auf Ihrem Hoffest habe ich erfahren, dass Sie auf der Suche nach Bäcker-Auszubildenden für Ihre Bio-Bäckerei sind. Als ausgebildete Bäckereifachverkäuferin bringe ich das notwendige Fachwissen für das Bäckerhandwerk mit. Ich möchte nun auch gerne die Herstellung der Backwaren von der Pike lernen.

Da mein Ausbildungsbetrieb viel Wert auf naturbelassene Produkte legt, verfüge ich bereits über erste Praxiserfahrungen im Bereich biologischer Backwaren. Zu meinen Tätigkeiten gehören neben dem Verkauf auch die Bedienung von arbeitserleichternden Maschinen sowie die Qualitätsüberprüfung der Backwaren. Aufgrund meiner Arbeit macht es mir privat besonders viel Spaß, neue Brot- und Brötchenkreationen auszuprobieren. Jetzt möchte ich diese Leidenschaft professionalisieren.

Ich besitze eine überdurchschnittliche Einsatzbereitschaft und bin auch bei unerwarteten Personalausfällen gerne zur Stelle. Mit mir gewinnen Sie eine Mitarbeiterin, die sowohl sehr gut im Team als auch selbstständig arbeiten kann. Besonders meine Zuverlässigkeit wird von allen sehr geschätzt.

An Ihrer Bäckerei spricht mich vor allem an, dass die Zutaten nicht nur vor Ort verarbeitet, sondern auch angebaut werden. Ein früher Arbeitsbeginn entspricht ebenfalls meiner Chronobiologie.

Gerne überzeuge ich Sie in einem Vorstellungsgespräch persönlich von meinen Stärken. Über eine Einladung von Ihnen freue ich mich daher ganz besonders.

Mit freundlichen Grüßen”

Tipps fürs Bewerbung schreiben

Schwerpunkte bei der Arbeit als Bäcker bzw. Bäckerin

Als Auszubildender zum Bäcker bzw. zur Bäckerin lernt man nicht nur das Brotbacken, sondern auch die Produktion aller anderen Backwaren – vom Kleingebäck bis zu Konditorwaren. Zur Tätigkeit gehört das Zusammenstellen der Teige nach Rezept, das Abwiegen, das Abmessen und die Zubereitung aller Zutaten, Backmittel und Rohstoffe – vor allem das Obst für die Torten muss immer frisch zubereitet werden. Außerdem müssen Fertigmischungen und Halbfabrikate verarbeitet werden. Der Umgang mit Lebensmitteln und die Herstellung von Lebensmitteln erfordert dabei ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein und Genauigkeit.

Zusätzlich erlernt man als Auszubildender während der Ausbildung die Bedienung der Knet- und Rührmaschinen und das Beschicken der Backöfen oder Backautomaten, wobei der Bäcker natürlich während der Ausbildung das handwerkliche Kneten mit den Händen von Grund auf erlernt. Das Dekorieren von Backwaren setzt auch Sorgfalt und Kreativität voraus. Nach der Backzeit werden die Backwaren durch den Bäcker auf die Einhaltung von Qualitätsstandards geprüft, um sie dann ordentlich zu verpacken und zu lagern sowie sie für den Verkauf vorzubereiten.

Der Einsatz in kleinen Backstuben ist vor allem dadurch geprägt, dass das anfallende Aufgabenspektrum vielfältiger und abwechslungsreicher ist. Außerdem werden viele Aufgaben in Eigenregie durchgeführt, so dass eine hohe Eigenständigkeit notwendig ist. Außerdem steht in Kleinbäckereien oftmals auch der Verkauf der selbst hergestellten Backwaren im Vordergrund, wenn die Mitarbeitersituation es erfordert. So ist man im eigenen Backfachgeschäft auch für die Werbung und kaufmännische Sachverhalte verantwortlich.

In Großbäckereien dagegen werden viele Halbfertigwaren verwendet und größere Anlagen bedient. Aber überall ist praktisch gefordert, auch mal zupacken zu können, um Zutaten zuzubereiten, Backbleche in den Ofen zu schieben oder Kisten mit Backwaren in Kisten und Kartons zu verpacken. Außerdem gehört bei beiden Arbeitsorten selbstverständlich die Pflege, Wartung und Reinigung der verwendeten Geräte und Maschinen zum Arbeitsalltag.

Allgemeine Anforderungen als Bäcker

Ausbildungsstellen für Bäcker und Bäckerinnen sind oft schwer zu besetzen, was jedoch nicht am Berufsbild, sondern meist an den Arbeitszeiten liegt. In der Tat ist es nicht für jeden Menschen möglich, seinen Tagesablauf so einzuteilen, um gegen 21 Uhr ins Bett zu gehen, um 3 Uhr oder noch früher wieder aufzustehen. Dass man bereits gegen 12 Uhr wieder Feierabend hat, spielt oft keine Rolle. Bringt man jedoch die Voraussetzungen eines Frühaufstehers mit, dann steht einem im wahrsten Sinn des Wortes die Welt offen.

Zusätzlich sollten angehende Bäcker handwerklich begabt sein, den Umgang mit technischen Geräten nicht scheuen und körperlich fit sein, um die Arbeit im Stehen zu bewerkstelligen. Außerdem sollte man auch als Bäcker teamfähig sein und freundlich auf Menschen zugehen können – das wird sich gleich positiv auf die Arbeitsatmosphäre und die Kunden auswirken. Die Durchführung eines professionellen Berufswahltests hilft dabei, herauszufinden, ob Sie die Anforderungen für diesen Beruf erfüllen.

Weiterbildung als Bäcker

Mit einer abgeschlossenen Ausbildung zum Bäcker ist das berufliche Fundament gelegt, um nach einigen Jahren Berufserfahrung die Meisterprüfung zu absolvieren – Voraussetzung um sich selbstständig zu machen. Es bestehen aber noch weitere Weiterbildungsmöglichkeiten, so zum Beispiel zum Industriemeister in der Fachrichtung Lebensmittel oder Brot, zum Techniker in der Fachrichtung Bäckereitechnik oder Lebensmittelverarbeitungstechnik oder zum Techniker für Betriebswissenschaft. Außerdem steht für einen berufserfahrenen Bäcker eine Selbstständigkeit nichts mehr im Wege. Denn viele Bäckereien suchen Nachfolger für den Bäckermeister, die einem jungen Bäcker zu fairen Konditionen eine hervorragende Zukunft bieten.

Weitere Bewerbungsschreiben für Ausbildung + Job

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