Im Lebenslauf Persönliche Daten angeben – Welche Angaben müssen und können Sie machen?

Der Lebenslauf beginnt üblicherweise mit der Rubrik „Persönliche Daten“. Andere Bezeichnungen für diese Rubrik sind zum Beispiel: „Zur Person“, „Persönliches“ oder „Persönliche Angaben“. Bei der Auswahl der Informationen müssen Sie sich von den Fragen leiten lassen, welche Informationen sind üblich und notwendig und welche Informationen sind stellenrelevant.

Sie werden schnell zu dem Schluss kommen, dass eine sehr reduzierte Angabe von persönlichen Informationen eigentlich naheliegend und zweckmäßig ist, wodurch Sie auf der ersten Seite des Lebenslaufes auch mehr Platz für Ihre Qualifikationen, Ihre Berufserfahrung und Ihr Fachwissen haben.

Persönliche Daten im Lebenslauf sind vor allem Kontaktdaten

Der Arbeitgeber möchte natürlich mit Ihnen Kontakt aufnehmen, daher sind Vorname, Zuname, Adressangaben und Kontaktinformationen (Telefonnummer, E-Mail-Adresse) Muss-Angaben der „Persönlichen Daten“ im Lebenslauf.

Alle anderen Angaben sind Kann-Angaben, weil sie schon viel zu persönlich sind und keine Relevanz für Ihre Eignung haben. Die Muss-Angaben können Sie auch in einer Kopfzeile angeben, so dass jede Lebenslaufseite (und auch das Anschreiben) diese Kopfzeile enthält.

Dann brauchen Sie diese Muss-Angaben nicht ein zweites Mal auf dem Lebenslauf angeben, so dass die Rubrik „Persönliche Daten“ sogar entfallen kann. Der Beginn so eines Lebenslaufes kann dann so aussehen: links schreiben Sie etwas zur angestrebten Position und auf der rechten Seite befindet sich ein Bewerbungsfoto.

Geburtsdatum, Familienstand, Staatsangehörigkeit, Konfession usw. – unnötige Persönliche Daten im Lebenslauf?

Selbstverständlich können auch Angaben zum Geburtsdatum, zum Geburtsort, zum Familienstand, zur Staatsangehörigkeit oder zur Religion als wichtig erachtet werden, aber sie sagen überhaupt nichts über Ihre Qualifikationen, Berufserfahrungen oder Ihr Fachwissen aus.

Wenn Sie an einen Arbeitgeber geraten, der solche persönlichen Angaben als wichtiger als Ihre Kompetenzen betrachtet, dann wird der Arbeitgeber erfahrungsgemäß im beruflichen Alltag auch viel Wert auf Nebensächlichkeiten legen und sich von sachfremden Erwägungen leiten lassen.

Aber wenn Sie auf der sicheren Seite sein wollen und keinen Mut zu einem individuellen Lebenslauf haben, dann können Sie natürlich auch diese Kann-Angaben angeben. Der Trend, gerade bei Großunternehmen, geht teilweise aber auch in Richtung anonyme Bewerbungen, so dass persönliche Fakten, die sich eben zur nicht-fachlichen Diskriminierung von Bewerbern eignen, erst gar nicht gefordert werden.

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